Kapitel 491: Zusammen

Der Kuss war für Jacks Geschmack viel zu schnell schon wieder vorbei, doch er wollte sich auf keinen Fall beschweren. Immerhin hatte sie ihn aus diesem dunklen Loch gerettet. Und sie war jetzt auch seine Freundin, oder!?

„Wir sind jetzt zusammen, oder?", vergewisserte er sich.

Sie lachte auf und nickte. „Natürlich du Dummerchen!", sagte sie und küsste ihn erneut.

Er grinste gegen ihre Lippen und murmelte: „Danke Süße!"

Dann nach einigen Minuten standen sie zusammen auf und verließen Hand in Hand den Kerkerraum.

Kapitel 492: Mädchengespräch

Am späten Abend saßen Lily, Alice und Katie zusammen in ihrem Schlafsaal und plauderten über dieses und jenes. Irgendwann brachte Alice dann das Thema ‚Jungen' beziehungsweise ‚feste Freunde' auf.

Alice wandte sich zuerst an Lily und fragte sie: „Wie läuft es gerade so mit James?"

Lily schlug ihre Beine übereinander und sagte locker und zufriedenen: „Es läuft wunderbar, er ist nett und zuvorkommend und er ist geduldiger als ich erwartet habe!" Katie fragte nach, was Lily damit meine. „Naja…", fing Lily an zu erklären und zwinkerte dann. „Sagen wir es so, er hat mich gestern zum ersten Mal gefragt ob ich mir vorstellen könne mit ihm zu schlafen!", fuhr sie fort und grinste dann. Alice nickte anerkennend und meinte: „So wie ich James kenne ist das durchaus eine Leistung, mich hat er damals als wir zusammen waren am ersten Tag gefragt, ob wir nicht zusammen schlafen können." Lily sah ihre Freundin entsetzt an und fragte: „Am ersten Tag!? Und was hast du gesagt?" Alice grinste und sagte: „Ich habe natürlich abgelehnt, aber nach zwei Wochen habe ich mich dann überreden lassen." Katie warf an dieser Stelle ein: „Ich habe mich in den ganzen zwei Wochen die wir in der vierten zusammen waren nicht dazu bringen lassen bei ihm zu schlafen."

Lily senkte nun den Blick und murmelte: „Ich werde mir jetzt glaube ich noch mal extra mehr Zeit nehmen um auch ja nicht einfach so sitzengelassen zu werden!"

Alice sah zögerlich zu Lily und meinte dann: „Ich bin mir sehr sicher, dass er dich nicht verlassen wird, in dich ist er doch schon seit Jahren verliebt!" Lily rümpfte dazu nur die Nase und versuchte sich vorzustellen wie viele Mädchen wohl schon mit James geschlafen hatten. Du Schuft! Warum hast du dich mit anderen Mädchen getroffen wenn du doch angeblich schon immer in mich verliebt gewesen bist?

Als nächstes wandte sich Alice an Katie und fragte: „Und wie läuft es bei dir und Vernon?"

Katie zuckte mit den Schultern und meinte: „Wir schreiben uns ja noch nicht allzu lange, doch soweit wie ich ihn bisher kenne kann ich mich nicht beschweren. Ich könnte mir rein theoretisch vorstellen auch mit ihm zusammenzukommen." Alice grinste und klatschte in die Hände. Dann sagte sie: „Genau das wollte ich hören. Ich fand den ersten Brief von ihm super süß und bestimmt passt ihr großartig zusammen!"

Lily fragte Alice nun wie es eigentlich bei ihr und Sirius aussehe. „Hattet ihr schon …, ähm… du weißt schon?", fragte Lily.

Alice wurde dunkelrot im Gesicht und druckste verlegen herum. Katie lachte und meinte: „Ihr habt es also bereits getan, und wie war's?" Alice schloss kurz die Augen, dann gab sie es zu. „Ja hatten wir, und es war ähm… nun also… angenehm!", sagte sie. Lily kicherte und bat ihre Freundin darum doch bitte etwas mehr zu sagen. „Wie also ähm… ist es wenn er in dich …", sie ließ den Satz unvollendet aber Alice schien sie zu verstehen, denn sie wurde noch eine Nuance röter.

„Nun also wir hatten nicht die normale Art von Sex, sondern die wo man sich mit dem Mund… ihr wisst schon", stotterte Alice und sah dabei auf den Boden vor ihrem Bett. Lily schluckte und nickte nur stumm. Das war eine so peinliche Unterhaltung geworden, doch irgendwie auch interessant …

Kapitel 493: Ein stummer Beobachter (27.10.1976)

Remus stand am Mittwochnachmittag in der Bibliothek am Ende eines Bücherregals und beobachtete ein Mädchen das bei ihren Freundinnen saß und in einem dicken Buch las. Eines der anderen Mädchen erkannte er als eine von James jüngeren Schwestern, das andere nur vom Sehen. Er lehnte sich leicht gegen das Regal vor ihm und versuchte sich jedes einzelne Detail von Maisie einzuprägen.

Warum muss sie nur so hübsch sein? Und warum muss ich unbedingt ein elender Werwolf sein? Ich hätte vielleicht sogar den Mut sie anzusprechen, doch ich darf sie durch mich nicht in Gefahr bringen.

Er blieb noch einige Augenblicke stehen, dann plötzlich hob Cataleya ihren Kopf und sah zu ihm. Sofort tat er so als würde er nach einem Buch suchen und griff schließlich eines der Bücher die hier standen. Direkt im Anschluss wandte er sich um und beeilte sich zur Ausleihe zu kommen. Er brauchte zwar keine dieser Bücher, doch jetzt würde er halt in ihnen lesen.

Keiner darf herausfinden das ich mich in sie verliebt habe, um das geheim zu halten lerne ich halt jetzt etwas über die Lehren von Sir. Aurther McCavern.

Er sah auf das Buch was er in Händen hielt und seufzte. Hätte es nicht etwas sein können was wenigstens ein Wenig spannender klang? Mit seinem neuen Buch für langweilige lange Regentage verließ Remus die Bibliothek und ging zurück zum Gemeinschaftsraum.

Kapitel 494: Ein Spaziergang am See

In einer gemeinsamen Freistunde schlenderten Mason und Isabella gemeinsam am See entlang. Mason hielt ihre Hand und streichelte leicht über ihren Handrücken. „Magst du mich auch?", fragte er neugierig. Sie nickte und murmelte: „Du bist nett und verständnisvoll, dass mag ich sehr!" Mason grinste und blieb stehen. „Darf ich dich küssen?", fragte er.

Sie sah ihn mit leicht erröteten Wangen an und überlegte kurz, dann nickte sie und legte ihre Arme locker um ihn.

Er streichelte sie kurz, dann beugte sich schnell zu ihr vor und gab ihr einen Kuss.

Dieser hielt zwar nicht lange, aber dafür war er für beide etwas ganz besonderes. Denn beide hatten zuvor noch nie jemanden geküsst. Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten, sahen beide verlegen zu Boden. „Wir fandest du ihn?", fragte er einige Augenblicke später. Sie schaute auf und meinte mit einem Grinsen: „Feucht aber angenehm …"

Mason lehnte seine Stirn an ihre und rieb seine Nasenspitze sanft an ihrer. „Ich habe mich in dich verliebt!", flüsterte er zärtlich und hauchte dann einen Kuss auf ihre Nasenspitze.

Kapitel 495: Nach dem Lernen

Nachdem sie ihre Hausaufgaben zusammen mit ihren Freundinnen beendet hatte machte sich Cataleya auf den Weg sich mit ihren Freund zu treffen. Er wollte draußen auf den Ländereien auf sie warten. Sie lächelte und begann nach einigen Augenblicken (sie war inzwischen außerhalb der Bibliothek) zu laufen. Sie hatte heute extrem lange gelernt, zumindest kam es ihr so vor.

Könnte daran liegen, dass es sich um einen Aufsatz für Geschichte der Zauberei gehandelt hat.

Yeah, das war gut möglich. Dieses Fach gehörte einfach nicht zu ihren Lieblingsfächern. Sie wusste das sie trotzdem gute Noten brauchte, doch man musste ja nicht alles mit Begeisterung tun, solange man es trotzdem tat sollten sich die Lehrer mal nicht beschweren.

Auf der Treppe in die Eingangshalle stieß sie auf ihre jüngere Schwester und fragte diese gut gelaunt: „Kommst du von Draußen?" Airi schüttelte den Kopf. „Hast du Professor McGonagall vielleicht gesehen, ich müsste sie dringend wegen einer Hausaufgabe sprechen?" Cataleya nickte und sagte: „Eben bin ich ihr über den Weg gelaufen, war glaube ich auf den Weg ins Lehrerzimmer!" Airi bedankte sich und sagte: „Ich drück dir die Daumen das du Severus schnell findest, bis später!" Cataleya grinste, anscheinend war sie sehr leicht zu durchschauen.

Zum Glück fand sie ihren Freund schnell (er lang in der Nähe der Weide am See) und ließ sich neben ihm nieder. „Hi Sevi!", sagte sie und drehte ihr Gesicht (sie lag inzwischen neben ihm) zur Seite und blickte in seine herrlich tiefen Augen. Er verzog bei seinem Spitznamen das Gesicht und fragte: „Kannst du mich nicht einfach ‚Liebling' oder so nennen, das hätte einen viel besseren Klang?" Cataleya kicherte und meinte: „Ich mag ‚Sevi', das klingt wie ein niedliches kleinen Häschen!" Severus murmelte mit leicht rosa Wangen: „Genau deshalb finde ich diesen Spitznamen ja auch so schrecklich!" Sie rückte nun näher an ihn, schlang einen Arm um ihn und gab ihn einen sanften Kuss.

Danach erklärte sie liebevoll: „Keine Sorge, ich werde dich nicht vor deinen Freunden mein ‚süßes Kaninchen' nennen, das behalte ich mir vor wenn wir alleine sind!" Severus wurde noch etwas röter, doch er nickte. „Danke Baby!", sagte er und drehte sich mit ihr um, sodass er nun auf ihr lag.

Im Anschluss verwickelte er sie in eine zärtliche Knutscherei.

Kapitel 496: Eine Antwort

Nach dem Abendessen saß Katie in einem Sessel am Kamin und las einen Brief von Vernon. Ihre Eule war eben gerade zum Ende des Essens gekommen und hatte eine Antwort gebracht.

Hi Katie!

Ehrlich es tut mir inzwischen Leid, dass ich das ganze so unüberlegt formuliert habe. Ich war wirklich erstaunt und habe es nicht für möglich gehalten, doch warum solltest du mich diesbezüglich anlügen. Ich würde mich allerdings wirklich freuen, wenn du mir in den Weihnachtsferien etwas magisches zeigen könntest, etwas was eigentlich nach meinem Verständnis der Wirklichkeit gar nicht existieren dürfte.

Ja, du hast meine Frage perfekt beantwortet und ich will dir schreiben, dass ich das ganz genauso sehe. Auch ich wünsche mir eine faire gleiche Beziehung und schätze ansonsten nur Loyalität und Liebe. Also wenn sich das zwischen uns zu so etwas entwickelt würde ich wunschlos glücklich sein.

Ich glaube das wichtigste was ich mir von meinem Traummädchen (hoffentlich bist du das) erhoffe ist, dass sie immer an meiner Seite bleibt und (egal was ich mache) zu mir steht und mich bedingungslos liebt.

Nun ähm… wie ein ‚Mugglehaushalt' so lebt ist für mich natürlich schwer zu sagen, weil ich noch nie bei einer Zaubererfamilie zu Gast war, aber über meine Familie kann ich dir etwas erzählen.

Ich lebe bei meinen Eltern und habe eine jüngere Schwester. Wir leben am Rand von London in einen kleinen Einfamilienhaus und haben relativ entspannte Nachbarn. Die ganze Gegend hier ist ziemlich friedlich und ordentlich, manchmal sehne ich mich deshalb nach etwas mehr Chaos. Ich habe eine Katze und mein Vater einen Hund. Obwohl die beiden Tiere jetzt schon viele Jahre zusammenleben kommt es quasi täglich zu kritischen Situationen. Vielleicht mögen sie es allerdings auch nur uns etwas vorzuspielen, da bin ich mir nicht so sicher.

Ich hoffe ich habe deine Neugier etwas gestillt, komm uns doch im Winter vielleicht mal besuchen, dann könnte ich dich meinen Eltern vorstellen. Eine Sache Noch, darf ich dich meine Brieffreundin nennen, das klingt schon nach etwas mehr als nur ‚das Mädchen mit dem ich etwas schreibe' und trotzdem ist noch viel Platz nach oben. Nur weil du in einem unserer ersten Briefe geschrieben hast, dass du es gerne magst wenn man an ‚Meilensteinen' erkennen kann, wenn Menschen sich näher kommen. Und magst du mir vielleicht etwas mehr darüber erzählen, wie Hogwarts dafür sorgen kann, dass ‚Muggle' die sich zufällig in dessen Nähe begeben plötzlich das Interesse verlieren und die Gegend wieder verlassen?

Viele liebe Grüße (darf ich das so schreiben)

Vernon

Sie lächelte und lehnte sich zurück in den Sessel. Sie war zufrieden mit dieser Antwort. Er dachte also bezüglich Liebe und Partnerschaft genau wie sie.

Hmm… ich bin wirklich gespannt ihn im Winter mal persönlich kennenzulernen.

Kapitel 497: In Hogsmeade (30.10.1976)

Am Samstag gingen Ben und Jasmine miteinander nach Hogsmeade. Doch die Verabredung startete nicht unbedingt perfekt. Zuerst verspätete sich Ben um eine halbe Stunde und dann fanden sie auch kein wirklich gutes Gesprächsthema.

So betraten sie schließlich beide etwas frustriert die Drei Besen. Er versuchte nun noch etwas herumzureißen, denn er mochte sie wirklich und wollte keinen schrecklichen Eindruck hinterlassen. Doch andererseits war er ziemlich nervös, deshalb hatte er auch bisher kaum etwas gesagt.

Sie sieht ziemlich genervt aus, bestimmt wird sie die Verabredung gleich beenden.

„Ich ähm… ziemlich nervös!", fing er an. „Entschuldigung für mein bisheriges …", startete sie gleichzeitig mit ihm.

Beide verstummten wieder und sagten gleichzeitig: „Du zuerst!"

Wieder verstummten beide und sahen einander kurz an.

Dann meinte er schließlich: „Ich bin unglaublich nervös, das ist das erste Mal das ich mit einem Mädchen in Hogsmeade bin!" Sie nickte und sagte: „Mir geht es genauso, ich bin etwas angespannt und habe deshalb bisher nicht wirklich etwas gesagt." Ben reichte ihr seine Hand und schlug dann vor: „Wollen wir vielleicht erst einmal etwas durch die Läden bummeln und dann kommen wir hierher zurück und entspannen uns etwas?" Jasmine war damit einverstanden und jetzt nahm sie sogar seine Hand in ihre.

Zusammen verließen sie also wieder die Kneipe und starteten eine kleine Tour.

Kapitel 498: Eine Verabredung unter Treibern

Als John und Caitlyn zusammen in Hogsmeade ankamen meinte John plötzlich: „Cait, weißt du was lustig ist?" Sie schüttelte den Kopf und sah ihn neugierig an. Er zeigte zuerst auf sie und dann auf sich selbst. „Wir sind beide Treiber, das heißt, sollten wir zusammenkommen wären wir das Treiberpärchen, findest du nicht das klingt lustig?" Sie lachte auf und nickte. „Und wenn wir uns Liebesbootschaften zuschicken wollen, verwenden wir nicht wie normale ;Menschen Briefe, nein wir schreiben unsere Nachrichten auf Klatscher und schmettern sie uns zueinander!"

John grinste zwar kurz, doch dann meinte er wieder ernst: „Vielleicht sollten wir doch lieber Briefe nehmen, ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Klatscher besonders sanft ist." Sie nickte und sagte: „Ist vermutlich besser so, sonst tun wir uns noch weh und das wollen wir ja nicht."

Er nickte und verschränkte seine Finger mit ihren. „Wollen wir zuerst etwas herumlaufen und dann etwas trinken gehen?", fragte er. „Das hört sich nach einer guten Idee an, wie wäre es wenn wir uns zuerst gegeneinander unsere Lieblingsläden zeigen?", schlug sie vor. Damit war er einverstanden, also brachen sie Hand in Hand auf.

Kapitel 499: „Wir gehen zusammen, oder?"

Am Abend des 30. Oktobers saßen James und Lily zusammen im Gemeinschaftsraum und sprachen über die morgige Halloweenfeier.

„Wir gehen zusammen, oder?", fragte James seine Freundin.

Diese rümpfte die Nase und nickte. „Natürlich, mit wem sollte ich denn auch sonst gehen!", antwortete sie in einen ‚ich habe jeden anderen gefragt, doch keiner wollte'-Ton. James sah sie etwas beleidigt an und erklärte: „Niemanden sollst du fragen, du hast doch einen wundervollen Freund, oder?" Lily sah ihn prüfend an und fragte dann: „Habe ich das?" James kratzte sich an seinem Kopf und schien etwas ratlos.

Lily ließ ihn noch kurz grübeln, dann erzählte sie ihm von dem Gespräch das sie am Dienstagabend mit ihren Freundinnen hatte.

„Oh…", machte James und ergänzte sofort: „Aber ich habe niemals ein Mädchen um eine Verabredung gebeten ohne vorher dich gefragt zu haben. Du hast mich nur immer abgelehnt!" Lily nickte und sagte entschieden: „Und das mit guten Gründen!" Er schwieg daraufhin und sie murmelte nach einigen Augenblicken: „Bitte ich flehe dich an, verlasse mich niemals! Ich liebe dich und will nicht alleine sein!" Sie schniefte und flüsterte dann: „Und ich will dir auch nicht misstrauen und etwas befürchten, also bitte verletze mich einfach nicht!"

James kniete sich vor ihren Sessel auf den Boden und versprach ihr: „Ich schwöre dich niemals zu verletzen! Ich weiß ich war bei meiner letzten Beziehung kaum jünger als jetzt, doch ich will an deiner Seite von nun an erwachsener werden. Bitte vertrau mir nur und ich will dich niemals verletzen! Ich will kein anderes Mädchen auf der Welt, nur dich hörst du!"

Lily rutsche zu ihm auf den Boden und umschlang ihn mit ihren Armen. „Dann will ich morgen etwas ausprobieren, bist du dabei ohne vorher zu wissen was es ist?", fragte sie. Er nickte ohne zu zögern und sagte: „Ja bin ich!" Lily lächelte und sagte: „Okay, dann komm morgen Abend nach der Feier in den Raum der Wünsche. Ich werde dort auf dich warten und dann erfährst du was wir beide zusammen machen werden."

Kapitel 500: Halloween (31.10.1976) [P18]

Die Sonne war gerade am aufgehen, als Lily in sein Zimmer trat. Sie trug nur einen Bademantel und kam langsam auf sein Bett zu. „Weißt du woran ich eben unter der Dusche gedacht habe?", fragte sie und öffnete sich derweil das Band das um ihre Hüfte gebunden den Bademantel zusammenhielt.

James' Atmung beschleunigte sich und er antwortete leise: „Nein, woran denn?" Sie lächelte süß und ließ den Bademantel nun zu Boden fallen. Sie stand nun nackt vor seinem Bett und sagte sanft: „Daran wie sehr ich mich darauf freue gleich mit dir Sex zu haben." James lächelte breit und klappte die Decke zurück. Unter ihr war er ebenfalls bereits unbekleidet. „Dann komm zu mir mein Engel und ich ficke dich so richtig ordentlich durch." Lily grinste nun und meinte: „Ja bitte mach das, ich kann es kaum noch abwarten dich endlich wieder in mir zu spüren!" Lily krabbelte nun über sein Bett zu ihm und kuschelte sich eng an seine Seite.

Seine Hände wanderten in den folgenden Augenblicken runter zu ihrem nacktem Po. Sie dort anzufassen fühlte sich absolut unglaublich gut an. Er streichelte über ihre weichen Pobacken und fühlte auch ihre nackten Brüste, die sich gegen seinem Oberkörper wölbten.

Bitte fick mich endlich!", bettelte Lily nach wenigen Sekunden und rutschte von ihm runter und legte sich mit gespreizten Beinen neben ihn. James erhob sich schnell und rutschte zwischen ihre Beine. Seine Freundin schloss jetzt genießerisch ihre Augen und präsentierte ihm gut sichtbar ihre Scheide.

Gerade wollte er in sie eindringen, da …

… wachte er auf weil ihm jemand einen Eimer kalten Wasser über den Kopf schüttelte. Er fuhr hoch und sah entsetzte zur Decke. Knapp unter der Decke schwebte kichernd und lachend Peeves und sagte gerade: „Keine schmutzigen Gedanken Potter!" James merkte erst jetzt das seine Decke nicht mehr über ihm, sondern halb auf dem Boden lag. Ein Blick auf seine Schlafanzughose verriet ihm, dass der Traum starke Auswirkungen auf die Realität gehabt hatten. Sein Penis war mächtig erregt und beulte die Schlafanzugshose immens aus.

Er sah wieder zur Decke, doch Peeves war bereits verschwunden.

Verdammter Poltergeist …

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Lily wachte früh am Morgen auf und richtete sich müde in ihrem Bett auf. Als sie den Vorhang beiseite schob sah sie Katie am Fenster sitzen und etwas schreiben. Alle anderen schienen noch zu schlafen. „Guten Morgen!", gähnte sie und erhob sich. „Guten Morgen!", antwortete Katie leicht abgelenkt und sah kurz zu ihr. Dann konzentrierte sie sich aber wieder auf das woran sie gerade schrieb und sagte nichts weiter. Lily lächelte und dachte sich: Vielleicht schreibt sie ja an Vernon, möglicherweise ist sie deshalb etwas abgelenkt …

Sie ging leise ins Badezimmer und duschte kurz, dann zog sie sich an und ging runter in den Gemeinschaftsraum. Dort stieß sie auf James. Ihr Freund stand bei einem Fenster in der Nähe und sah hinaus in den nebligen Morgen. Sie ging zu ihm und schlang ihre Arme von hinten um ihn.

„Guten Morgen Liebling!", sagte sie gut gelaunt. James drehte sich um und erwiderte ihre Umarmung. „Hi Süße!", sagte er und gab ihr einen Kuss. Sie streichelte seinen Rücken und fragte: „Und freust du dich schon auf unser Treffen im Raum der Wünsche heute Abend?" James grinste und nickte sofort: „Klar, obwohl ich auch ziemlich nervös bin!" Sie kicherte und küsste ihn ein zweites Mal. „Da kann ich dir nicht helfen, aber so schlimm wird es schon nicht!", sagte sie. James lächelte sie an und murmelte sanft: „So lange du bei mir bist fürchte ich mich vor nichts!" Sie lachte heiter und mit leicht geröteten Wangen auf und murmelte leise: „Du Schmeichler!"

Dann küssten sie sich erneut und beschlossen schon einmal langsam in Richtung Große Halle zu gehen.

Sirius und Alice:

Sirius wachte davon auf, weil sich gerade eine warme schlanke Hand ihren Weg unter seine Schlafanzughose bahnte und liebevoll seinen Penis umschloss. Er stöhnte erregt auf und murmelte verliebt: „Alice, yeah!" Seine Freundin flüsterte daraufhin „Guten Morgen Sirius-Schatz!" und begann gleichzeitig damit sein Glied sanft zu massieren.

Er öffnete nun seine Augen und betrachtete Alice. Sie lag halb unter der Decke neben ihm und hatte eine Hand unter seiner Schlafanzugshose. Seine Erregung wachs durch diese zärtliche Behandlung rasant an und schon bald hatte er das Gefühl jeden Augenblick kommen zu müssen.

„Bitte darf ich in dich eindringen?", fragte er und schob seine Hand unter der Decke zu ihrem weichen Po. Sie grinste und nickte. Dann beugte sie sich vor und platzierte einen feuchten Kuss auf seine Eichel.

(Vernon) und Katie:

Katie hatte eben gerade ihren Brief an Vernon beendet und las ihn nun noch einmal durch um zu sehen ob sie ihn so abschicken wollte.

Hi Vernon!

Ja klar darfst du mich deine Brieffreundin nennen, es beschreibt ja ziemlich perfekt unsere momentane Situation. Es ist nett das du dich an diese Bemerkung meinerseits erinnert hast, ja, ich mag es wenn man auf diese Art erkennen kann wenn Menschen einander näher kommen. Das du dir erhoffst ich wäre dein Traummädchen, finde ich süß. Ich habe immer von der wahren Liebe geträumt, hoffentlich hat diese Suche nun ein Ende. ;)

Das mit deinen Tieren würde ich gerne Mal mit eigenen Augen sehen. Denn bei mir Zuhause gibt es auch einen Hund und eine Katze und die verstehen sich wunderbar.

Ich würde dich sehr gerne im Winter besuchen, mal sehen ob wir uns persönlich genauso gut verstehen wie in unseren Briefen. Und ich würde dich auch gerne Mal zu mir Nach Hause einladen, ich muss doch meinen Eltern auch meinen Brieffreund vorstellen.

Viele liebe Grüße (klar darfst du das schreiben)

Katie

P.S

Ich weiß leider auch nicht wie die ‚Muggleabwehrzauber' von Hogwarts funktionieren. Tut mir Leid, aber vielleicht kann ich etwas herausfinden.

Ja, doch damit war sie zufrieden. Sie schob den Brief in einen Umschlag und machte sich dann auf den Weg in die Eulerei.

Max und Blair:

Max wartete im Hufflepuffgemeinschaftsraum auf Blair Topaz, ein Mädchen aus der sechsten. Sie hatte lange grüne Haare und war in seinen Augen das schönste Mädchen der Welt. Außerdem spielte sie wunderbar Quidditch und wurde von sehr vielen Jungen angeschwärmt. Er war wie viele andere an ihr interessiert und hoffte sie könnte möglicherweise mit ihm zur Feier heute Abend gehen. Er hatte sie vorgestern darum gebeten.

Er wusste, dass es extrem unwahrscheinlich war, dass sie ausgerechnet seine Einladung annehmen würde, denn seitdem sie sich Mitte des letzten Schuljahres von ihrem langjährigen Freund getrennt hatte, hatten viele Jungen versucht ihr näher zu kommen. Und er war bei Weitem nicht der klügste oder attraktivste …

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Blair verließ gerade ihren Schlafsaal und ging dann gemächlich und ohne jegliche Eile auf die Treppe zu, die hinunter in den Gemeinschaftsraum führte. Heute würde wahrscheinlich kein Einfacher Tag, zumindest wenn sie daran dachte wie viele Jungen sie zu dieser Feier eingeladen hatten.

Sie würde alle zurückweisen! Erstens hatte sie zurzeit kein dringendes Bedürfnis nach dieser Art von Verabredungen und zweitens glaubte sie nicht das irgendein Junge an dieser Schule ihren hohen Erwartungen an einen möglichen zukünftigen Partner erfüllen könnte.

Im Gemeinschaftsraum wurde sie sofort von einem Haufen Jungen (vor allem welche aus der siebten und einige aus der sechsten) angesprochen. „Bitte gehe mit mir aus!" „Ich bin gut in der Schule und suche gerade eine Freundin!" Bitte gib mir eine Chance! Sie schüttelte den Kopf und sagte entschieden zur Menge: „Ich werde mit keinen von euch ausgehen! Ihr könnt euch euren Kampfgeist sparen, ich habe zurzeit kein Interesse an solchen Dingen.

Die Jungen zogen mürrisch ab und gaben nun den Blick frei auf Max der sie einfach nur stumm ansah." Sie erwiderte den Blick für einige Sekunden, dann wollte sie schon das selbe noch einmal sagen, als ihr plötzlich etwas durch den Kopf schoss.

Etwas an diesem Jungen ist anders! Warum habe ich bei ihm plötzlich so ein gutes Gefühl?

Einer spontanen Intention folgend (etwas was sie eigentlich nie tat) sagte sie zu ihm: „Wenn dein Angebot noch immer steht würde ich gerne mit dir zur Feier gehen! Willst du?"

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Er ließ seine Tasche zu Boden fallen und starrte sie überrascht an. War das eben gerade wirklich passiert oder träumte er? „Mit mir?", fragte er wenig intelligent und bereute diese Worte direkt wieder. Das musste bestimmt äußerst dämlich klingen.

Sie nickte jedoch nur und sah ihn abwartend an.

Schnell sag ‚Ja!', sonst denkt sie noch du würdest nicht mit ihr ausgehen wollen.

Ohne wirklich daran zu glauben, dass er wirklich wach war öffnete er den Mund und sagte sicherheitshalber: „Ja, ich würde gerne mit dir ausgehen!"

Sie nickte und meinte: „Okay, dann sind wir jetzt offiziell verabredet. Triff mich nach dem Abendessen, dann werden wir zusammen zur Feier gehen."

Severus und Cataleya:

Cataleya wanderte gerade mit ihrem Freund am See entlang und genoss die morgendliche Stille. Er hatte seine Finger mit ihren verschränkt und erzählte ihr gerade von seinen Freunden. Sie allerdings hörte nur mit halben Ohr zu, ihre Gedanken war am Morgen immer etwas flatterhaft. Vielleicht war sie allerdings auch einfach noch nicht hundert prozentig wach.

„… und sie sagen ich soll mich ihm auch direkt nach der Schule anschließen!", sagte Severus gerade und blieb stehen. „Meinst du soll ich das wirklich machen?", fragte er sie jetzt und sah sie ernsthaft nachdenklich an.

Sie wusste nicht so genau worum es ging, doch ‚sich irgendjemanden Anzuschließen' klang in ihren Ohren nicht besonders gut. Man ging dadurch nur unnötige Risiken ein. Sie schüttelte also den Kopf und sagte: „Mach das lieber nicht, es ist besser wenn man möglichst unabhängig bleibt!" Sie grinste kurz und sagte dann nach einem Gähnen: „Das ist zumindest meine Überzeugung!"

Severus nickte und griff dann wieder nach ihrer Hand. Mit entschlossener Stimme sagte er: „Okay, dann werde ich ihm zur nächsten Gelegenheit wo ich ihn sehe mitteilen, dass ich mich ihm nicht anschließen werde." Sie lächelte und schob ihre Finger zwischen seine. „Klingt gut Liebling!", murmelte sie schläfrig.

Hand in Hand gingen sie nun weiter.

Peter und Georgia:

Peter lag noch im Bett und erinnerte sich glücklich an die eine Nacht die er vor einigen Tagen mit seiner Freundin verbracht hatte.

Er stieg mit ihr zusammen die Treppen zu den Mädchenschlafsälen hinauf und fragte sie derweil: „Liebste, hättest du etwas dagegen mit Oralsex anzufangen?" Georgia schüttelte den Kopf und sagte: „Nö, aber dann fängst du dieses mal an, okay?" Er nickte mit einem Grinsen.

Nachdem sie sich in ihr Bett zurückgezogen hatten zogen sie sich also komplett aus und Peter legte sich zwischen die Beine seiner Freundin und begann zärtlich an ihrer Vagina zu lecken. Sie keuchte und stöhnte immer heftiger je näher sie ihrem Höhepunkt kam. Kurz bevor er meinte sie müsste jeden Augenblick ihren Orgasmus erleben löste er sich von ihr und kniete sich vor sie hin. „Magst du jetzt meinen Penis in den Mund nehmen?", fragte er schwer atmend.

Sie nickte und nahm ihn tief zwischen ihre Lippen. Er keuchte laut auf und versuchte nicht sofort zu kommen. Sie bewegte sich sanft auf und ab und brachte ihn so schnell dicht an seine Grenze. Doch wie zuvor er, so stoppte sie ebenfalls kurz vor seinem Orgasmus.

Sie lehnte sich bequem in die Kissen und sagte: „Nun dringe in meine Scheide ein und wir können unseren Orgasmus gemeinsam erleben!" Er nickte begeistert und streichelte sie noch kurz zwischen ihren Schamhaaren, dann drückte er seinen steifen Penis in ihre Vagina und begann sich schnell zu bewegen.

Er öffnete nun seine Augen und grinste hoch zur Decke. Ja, das war schon eine herrliche Nacht. Hoffentlich können wir das bald mal wiederholen.

Jack und Leah:

Nach dem Frühstück trafen sich Jack und Leah in der Bibliothek um etwas Zeit miteinander zu verbringen. Sie setzten sich zusammen an einen kleinen Tisch in einem Bereich wo sich weniger Schüler aufhielten. Leah hatte eine Hand auf seinem Oberschenkel platziert und sagte nun: „Jack, du darfst dich nicht von deinen Mitschülern demütigen lassen! Es ist nichts falsch daran was du tust! Du hast eingesehen, dass du dich früher echt unfair gegenüber von Mitschülern mit Muggleeltern benommen hast, aber jetzt hast du beschlossen dich bessern zu wollen. Das ist nicht schlechtes, da können Rodolphus und Hank soviel dummes rassistisches Zeug von sich geben wie sie wollen, es ändert rein gar nichts!" Sie stoppte und drehte sein Gesicht zu ihrem. Er wirkte ziemlich erschöpft und etwas ärgerlich.

Einige Augenblicke war es still, dann meinte er wütend: „Diese Idioten lassen mich einfach nicht in Ruhe, ständig beschimpfen sie mich als ‚Blutsverräter' oder ‚Schande des Hauses von Slytherin'. Das nervt und ich kann ihnen ja schwer entkommen, wenn ich doch in ein Haus wie sie gehe." Sie stand auf und setzte sich auf seinen Schoss. Verblüfft legte er seine Arme um sie und wollte gerade etwas sagen, als sie bereits den Mund öffnete und anfing. „Ich verstehe deinen Frust und deine aus ihr folgende angespannte Laune, doch hast du schon einmal daran gedacht Professor Dumbledore zu fragen ob du das Haus wechseln kannst?"

Jack sah seine Freundin überrascht an und vergewisserte sich: „Das Haus wechseln? Geht das überhaupt?" Leah runzelte die Stirn und meinte: „Ich glaube theoretisch schon, zumindest gibt es diesbezüglich einen Eintrag in einem Gesetz das den Schulbetrieb regeln soll." Jack legte den Kopf leicht schief und versuchte sich vorzustellen wie es wohl wäre in einem anderen Haus zu sein.

Das ist eine sehr merkwürdige Vorstellung, aber theoretisch wäre das eine Option …

Bellatrix und Phoebe:

Am späten Nachmittag lehnte Phoebe in einem leeren Klassenzimmer an der hinteren Wand und ließ sich zärtlich von Bellatrix küssen. Sie hatte ihre Arme leicht um ihre Freundin geschlungen und streichelte über ihren Rücken. „Ich liebe dich Baby!", murmelte Bellatrix zwischen zwei Küssen und schob dann eine Hand unter ihr T-Shirt.

Phoebe keuchte leicht auf als Bellatrix über ihren bloßen Bauch streichelte. „Ich liebe dich auch!", murmelte sie erregt und hoffte Bellatrix würde eine Hand unter ihren Rock schieben.

Zu ihrer Freude tat Bellatrix das auch, doch sie konnte das Gefühl nicht lange genießen, weil sie plötzlich Schritte ganz in ihrer Nähe hörten. „Oh mano und ich habe mich schon so darauf gefreut hier vielleicht mit dir Sex zu haben!", sagte Phoebe und klang derweil ehrlich traurig. Bellatrix gab ihr noch einen Kuss und murmelte: „Wir finden schon noch eine gute Gelegenheit Süße!" Dann richteten sie sich beide soweit wieder her und verließen zusammen das Klassenzimmer.

- Später bei der Feier -

An diesem Tag gab es kein gewöhnliches Abendessen, sondern eine Art Büfett. Am Rand der Großen Halle standen die Haustische und auf diesen gab es gefühlt hunderte von Schüsseln und Platten mit tausenden von Gerichten. Zumindest war das Lilys erster Eindruck als sie die Halle am Abend betrat. Sie drückte James Hand sanft und murmelte leise: „Damit hat sich Professor Dumbledore einmal wieder selbst übertroffen!" James nickte und zeigte dann zur Tanzfläche. „Wollen wir ein Tänzchen wagen?" Sie grinste und nickte. „Gerne!", sagte sie und ging mit ihrem Freund zur Mitte der Halle.

Max stand nervös neben Blair und fragte sich ob er jetzt ihre Hand nehmen sollte oder besser nicht. Erwartete sie das vielleicht sogar von ihm? Absurd wäre das sicherlich nicht, immerhin war dies ja eine Art Verabredung. „Blair …", murmelte er unsicher. „Hmm…?", fragte sie. Er zögerte und würde sich am liebsten auf die Zunge beißen. „Ich ähm… darf ich deine Hand nehmen?", brach es plötzlich aus ihm heraus. Sie sah zu ihm und fokussierte seine Augen für einige sehr kurze Momente, dann nickte sie. Er tat dies also und strich dann sacht mit seinem Daumen über ihren Handrücken.

Sirius und Alice gingen zuerst (nachdem sie sich etwas zu Essen geholt hatten) zu einem der kleinen Tische die rund um die Tanzfläche standen und stießen miteinander auf ihre einmonatige feste Beziehung an. „Das war der beste Monat meines bisherigen Lebens!", sagte Sirius großspurig und hob Alice Hand bis zu seinem Mund. Nachdem er ihre Finger zärtlich geküsst hatte legte er einen Arm um sie und fragte: „Darf ich dich in den Winterferien vielleicht mal besuchen?" Alice nickte sofort und sagte: „Klar, meine Eltern haben mir bereist mehrfach geschrieben, dass sie dich gerne mal kennenlernen würden!"

Peter und Georgia tanzten gerade miteinander und sahen sich dabei liebevoll an. „Süße, du wirst wahrscheinlich im Winter in Hogwarts bleiben, oder?", fragte Peter. Sie nickte und erklärte: „Meine Eltern sind nicht besonders gut auf mich zu sprechen, also ist hierzubleiben wahrscheinlich die einzige Alternative." Peter nickte verstehend, wandte aber ein: „Du könntest mit zu mir Nachhause kommen!" Sie schüttelte schnell den Kopf und sagte: „Ich will deinen Eltern …" „Es würde sie nicht stören, das verspreche ich dir!", unterbrach er sie direkt. Kurz war es still, dann sagte Georgia schließlich: „Ich werde darüber nachdenken!"

Bellatrix und Phoebe hatten sich zusammen an einen Tisch gesetzt und sprachen (während sie einige der Speise ausprobierten) miteinander. „Gibt es irgendeine Chance, dass mich deine Eltern akzeptieren könnten?", fragte Phoebe gerade. Bellatrix zuckte mit ihren Schultern. „Vielleicht, doch dann habe ich keine Ahnung wie!", sagte sie schließlich etwas grimmig. Phoebe legte einen Arm um die Hüfte ihrer Freundin und sagte: „Wir können es zu mindestens versuchen, doch jetzt lass uns tanzen gehen Liebste!" Damit war die Slytherin einverstanden und so erhoben sie sich und gingen zur Tanzfläche.

Cataleya und Severus tanzten auch miteinander. Sie fühlte sich richtig unglaublich wohl mit ihrer wahren Liebe zu tanzen. Sie war noch nie so glücklich gewesen wie jetzt mit ihm an ihrer Seite. „Ich liebe dich!", sagte sie plötzlich freiheraus und blieb stehen. Severus sah sie verwundert (weil sie einfach so stehengeblieben war) an. Sie trat näher zu ihm und küsste ihn dann. Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten sagte Severus sanft: „Ich liebe dich auch!" Sie wurde leicht rot auf ihren Wangen und um das nicht zu sehr zu zeigen küsste sie ihn erneut.

- Nach der Feier -

Viele Stunden später (inzwischen waren viele bereits Schlafen gegangen), verkündete der Schulleiter, dass sie Feier jetzt offiziell enden würde. „Ihr dürft noch bis Mitternacht weiterfeiern, doch dann müssen sie alle zurück in ihre Schlafsäle. Viel Spaß noch!", sagte er und wünschte ihnen allen dann mit einem verschmitzten Lächeln eine gute Nacht.

James hoffte das Lily inzwischen (mit ihren Vorbereitungen) fertig war. Sie war bereits vor einer halben Stunde gegangen um den sich auf ihr Treffen vorzubereiten. Er hatte immer noch keine Ahnung was ihn da jetzt im Raum der Wünsche erwarten würde, doch Lily würde bei ihm sein also war es auch egal. Gestern hatte sie gesagt, dass sie etwas ausprobieren wolle, doch hatte er keine Idee um was es sich handeln könnte.

Ich gehe jetzt einfach hin und klopfe mal am Raum der Wünsche, wenn sie dann noch etwas mehr Zeit braucht warte ich halt direkt vor der Tür.

Er ging also zu seinen Freunden und sagte, dass er irgendwann später zu ihnen in den Schlafsaal kommen würde. „Ihr müsst nicht wach bleiben, ich weiß nämlich wirklich nicht was Lily mit mir vorhat, vielleicht dauert es bis zum Morgen, vielleicht geht es ganz schnell, wer weiß!" Sirius lachte auf und meinte: „Was könnte es bloß sein, wenn es die ganze Nacht dauern sollte?" Er klang dabei geheimnisvoll und kicherte im Anschluss. James schüttelte lachend den Kopf und sagte selbstsicher: „Ganz bestimmt wird nichts absurdes passieren, da mache ich mir überhaupt keine sinnlosen Hoffnungen!" Remus meinte: „Was auch immer es sein wird, ich wünsche euch viel Spaß!" Peter nickte und drückte ihm beide Daumen. „Bis später!", sagte Peter und grinste ihn an.

James nickte und winkte seinen Freunden noch einmal zu, dann rannte er los.

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Lily saß auf dem gemütlichen Sofa, welches sie sich gewünscht hatte und spielte nervös mit ihren Fingern. Ich sollte jetzt James holen, sonst macht er sich noch Sorgen … Sie konnte sich allerdings noch nicht dazu bringen aufzustehen und tatsächlich loszugehen um ihren Freund zu holen.

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James rannte die Treppen hoch und lief durch lange Korridore bis er schließlich vor dem richtigen Stückchen Wand im siebten Stock stand. Er ging zur Tür und klopfte nervös. Einige Augenblicke war es komplett still, dann öffnete sich die Tür und Lily sah ihn an. „Hi Süße, bist du soweit?", fragte er und lächelte unsicher. Sie sagte zuerst gar nichts, dann nickte sie. „Ja, komm rein!", sagte sie in einem ähnlich nervösen Tonfall wie er sich fühlte.

Im Inneren des Raumes befand sich ein bequem aussehendes Sofa und viele bunte Lampen die ein magisch romantisches Licht verbreiteten. „Setz dich mit mir aufs Sofa Liebling!", sagte Lily und ergriff James' Hand. Er nickte und folgte ihr mit laut pochendem Herzen.

Wenige Sekunden später saßen sie zusammen auf dem Sofa und genossen die schöne Atmosphäre. Lily drehte sich schnell zu ihm und fing mit rosa Wangen an zu sprechen: „James, seit unserem Gespräch gestern Abend habe ich viel nachgedacht! Ich habe mir etliche Fragen gestellt und mir ist einiges klargeworden! Manches davon wird dir vielleicht nicht gefallen, doch ich bitte dich mir ruhig zuzuhören und mich nicht zu unterbrechen, kannst du mir das versprechen?"

James nickte sofort, wirkte jedoch auf einmal besorgt und sah sie fast schon ängstlich an.

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Lily musterte ihn eindringlich, dann begann sie: „Zunächst einmal sei unbesorgt, das ist kein Abschiedsgespräch! Ich will mich nicht von dir trennen, es ist nicht soo ernst!" James wurde sofort etwas leichter ums Herz, so wie sie eben begonnen hatte hatte er kurz Angst gehabt, etwas in dieser Art würde nun passieren.

Lily lächelte kurz, dann begann sie wirklich. Sie sagte: „Ich habe darüber nachgedacht was ich wirklich von unserer Beziehung erwarte und was mir wichtig ist." James nickte, sagte jedoch nichts. Sie schenkte ihm ein dankbares Lächeln und fuhr fort: „Der Anlass war meine Besorgnis gestern, mit der ich dir gestern Sorgen gemacht habe. Das tut mir nebenbei wirklich Leid!" Sie stand nun auf und lief vor dem Sofa auf und ab. „Ich will dir absolut vertrauen und nichts befürchten!", sagte sie und blieb dann stehen. Sie sah ihn einige Augenblicke stumm an und ergänzte: „Ich will glücklich an deiner Seite sein und mich nicht davon verängstigen lassen, was in der Vergangenheit passiert ist!"

James nickte, er stimmte ihr in allem absolut zu. Doch worauf sollte all das hinauflaufen!? Du bist die beste Lily, ich liebe dich mehr als alles andere im Universum! Ich schwöre bei allem was mir jemals heilig war oder je heilig sein wird, dass ich dich niemals im Stich lasen werde. Wir beide machen alles im Leben zusammen, jetzt und in der Zukunft!

Sie schloss kurz ihre Augen und versuchte sich von allen unnötigen Gedanken zu befreien. Egal was morgen sein würde, jetzt heute, gerade in diesen Augenblick fühle ich mich wie …!?

gut, zufrieden, geliebt, sicher, bereit …

Sie blieb mehrere Augenblicke stumm und dachte nach, dann letztendlich hatte sie sich entschieden. Sie öffnete ihre Augen und sah James verliebt an. „Liebster ich werde dich gleich etwas fragen, bitte antworte direkt und ohne darüber zuvor nachzudenken! Außerdem bitte ich dich alles was jemals zuvor von irgendwem gesagt, geschrieben oder gedacht worden ist, zu ignorieren! Kitschig gesagt, lass einfach dein Herz, nicht deinen Verstand sprechen!" Sie holte einmal kurz luft und fragte dann: „Kannst du dass tun?"

James nickte sofort.

Lily registrierte das und fragte einige Sekunden später: „Fühlst du dich bereit heute Nacht zum ersten Mal mit mir Sex zu haben?"

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James sah sie überrascht an und öffnete seinen Mund. Er hatte versprochen nicht nachzudenken, also … Er hatte plötzlich schreckliche Angst das falsche zu sagen… Nicht nachdenken!Er musste sofort intuitiv und aus dem Bauch heraus antworten, er hatte es ihr quasi versprochen.

„Ja!", sagte er mit roten Wangen und mit so unendlich viel Nervosität wie er noch nie in seinem Leben empfunden hatte.

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Lily sah ihn nachdenklich an und nickte dann. „Okay, dann werde ich heute hier und jetzt mit dir schlafen! Bleib bei mir und zeige mir die Tiefe deiner Liebe!", sagte sie und sah ihn dabei mit einem so tiefen und innigen Blick an, dass ihm ganz anders zu Mute wurde.

James nickte stumm und stand vom Sofa auf. Er umarmte Lily liebevoll und streichelte über ihren Rücken. Leise aber mit Nachdruck sagte er: „Ich werde dich sicher hierdurch führen mein Engel! Bitte sag mir sofort Bescheid, wenn ich etwas unangenehmes tun sollte!" Lily nickte ohne etwas zusagen und ließ es dann zu, dass er den Reißverschluss ihres Kleides an ihrem Rücken öffnete. Ohne diesen Halt rutschte das Kleid quasi von selbst an ihrem Körper herunter.

Lily stand nun nur noch in Unterwäsche vor James und sah ihn mit rosa Wangen an. „Ich glaube das Zimmer hat sich verändert!", sagte sie nervös aber mit ihrer üblichen Lautstärke. James wandte den Blick von Lilys Körper und sah sich um. Tatsächlich, das Sofa hatte sich in ein wunderschönes großes Himmelbett verwandelt und die vielen Lichter hatten jetzt die Formen von Herzen und leuchteten alle in passenden Rosa- und Rottönen. James grinste und drehte sich wieder zu Lily um. „Der Raum hat sich unseren neuen Bedürfnissen angepasst, wie praktisch!" Lily kicherte leicht und trat dann näher zu James. „Ich glaube ich übernehme jetzt für ein Stücken die Führung, irgendwelche Einwände?" James schüttelte lachend den Kopf und ließ sich dann von seiner Freundin zum Himmelbett schieben.

Lily setzte sich selbst auf die Bettkante und widmete sich dann den Knöpfen von James' Jeans. Als diese offen waren zog sie seine Hose samt Unterhose runter und machte dann ein überraschtes Quieken als sie seinen nackten Penis sah. James kniete sich sofort vor dem Bett auf den Boden und griff nach ihren Händen. „Süße alles ist gut, bitte sei unbesorgt!", flüsterte er und streichelte ihre Hände. Sie atmete ein paar Mal tief durch, dann sagte sie so ruhig sie konnte: „Ich brauche etwas Entspannung, bitte übernimm du von hier an erst einmal die Führung!" Er nickte und fragte dann liebevoll: „Soll ich mich erst einmal vollständig ausziehen, oder soll ich anfangen dich auszuziehen?" Lilys Wangen wurden etwas röter, doch sie antwortete direkt: „Zuerst dich, dann mich!" James nickte und schlüpfte dann im Knien aus seinem T-Shirt. Dann stand er auf und setzte sich neben sie auf das Bett. Im Sitzen zog er sich auch noch die Strümpfe aus und war somit komplett nackt. Lily musterte ihn wie er da neben ihr saß, dann erhob sie sich und stellte sich direkt vor ihn.

Er verstand was sie erwartete ohne das sie auch nur ein Wort sagen musste. Mit zitternden Händen zog er ihren Slip an ihren Beinen runter und sah somit zum ersten Mal ihre Schamgegend. Lily faste sich als nächstes selbst an ihren Rücken und öffnete sich ihren BH. Sie nahm ihn nach vorne hin von ihrem Oberkörper und erlaubte James dadurch ihre nackten Brüste zu sehen. Lily setzte sich neben ihm auf das Bett und schlüpfte auch aus ihren Strümpfen. Jetzt war sie genauso nackt wie er.

„Süße, du bist so wunderschön!", murmelte James heiser vor Erregung und Nervosität. Sie kicherte mit der selben Unsicherheit die auch er empfand und bedankte sich scheu. „Wollen wir dann?", fragte sie mit etwas mehr Selbstbewusstsein. Er nickte nur und so krabbelte sie bis ans Bettende und legte sich hin. Ihren Kopf bettete sie auf einige weiche Kissen. James kam zu ihr und legte sich neben sie. „Darf ich?", krächzte er heiser und deutete auf ihre Brüste. Sie nickte nervös aber entschlossen. Vorsichtig begann James nun also ihren Körper zu erforschen. Seine Hände wanderten über ihre Brüste, ihren Po und vor allem durch ihre Schamgegend. Doch sie blieb auch nicht untätig, auch sie erkundete seinen Körper. Sie streichelte seinen Oberkörper, küsste sein Gesicht und massierte vorsichtig seinen Penis.

Eine Weile nachdem sie damit angefangen hatten sich gegenseitig anzufassen, fühlten sie sich bereit mehr auszuprobieren. Lily spreizte also ihre Beine und James kniete sich direkt zwischen diese und streichelte ihre Schamgegend mit seinem erregten Penis. Lily spürte wie ihr Herz raste und sie konnte auch sein Herz hören. Es schlug genauso schnell wie ihr eigenes. „Bitte dringe in mich ein!", flüsterte sie mit einer erstaunlichen Ruhe. James nickte und sah sie mit einem Blick an, der mehr sagte als tausend Worte. „Okay!", sagte er und lehnte sich sanft nach vorne. Sie spürte nun wie sein Penis in ihre Scheide glitt.