Kapitel 501: Am Morgen nach ihrem ersten Mal (01.11.1976)
Am nächsten Morgen wurde James von Lily durch einen leichten Kuss geweckt. „Guten Morgen James!", sagte sie liebevoll und lächelte ihn an. Er musterte sie mit schläfrigen Augen und sagte dann: „Guten Morgen mein Engel!" Lily saß neben ihm im Himmelbett im Raum der Wünsche und sah streckte sich gerade. Er versuchte nicht zu sehr auf ihre Brüste zu starren, doch das viel ihm schwer, denn sie war soo unglaublich hübsch. „Ich liebe dich!", sagte er und sprach dadurch ganz einfach seine tiefsten Gefühle aus.
Sie drehte sich zu ihm um und lächelte ihn an. „Ich liebe dich auch!", sagte sie und legte sich auf ihn. Er schlang seine Arme um sie und streichelte sanft über ihren nackten Po. „Das du gestern mit mir geschlafen hast, war das beste was ich je in meinem bisherigen Leben erleben durfte!", sagte er und küsste sie zärtlich.
Lily erwiderte seinen Kuss und flüsterte dann leise und mit rosa Wangen: „Ich habe es auch wirklich genossen! Von jetzt an werden wir nie wieder alleine schlafen, dass habe ich eben gerade beschlossen!" James sah die Ernsthaftigkeit ihrer Worte in ihren Augen und nickte. „Das klingt gut Lily-Schatz!", sagte er und küsste sie erneut.
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Zwanzig Minuten später standen sie auf und begannen sich wieder anzuziehen. Während James in seine Unterhose schlüpfte warf er Lily einen Seitenblick zu und konnte es kaum glauben, dass sie eben erneut Sex mit ihm gehabt hatte. Oh du wunderbares herrliches Mädchen … Auch sie zog sich gerade ihre Unterwäsche an. Wie hatte er nur eine so tolle Freundin verdient? Ich liebe dich!
Als sie komplett angezogen waren verließen sie Hand in Hand den Raum der Wünsche um sich gemeinsam dem Schulalttag zu stellen.
Kapitel 502: Was jetzt?
Am nächsten Morgen wartete Max wieder auf Blair, doch dieses Mal fühlte es sich ziemlich anders an. Er hatte gestern Abend mit ihr getanzt und ihre Hand sehr lange gehalten, doch würde das heute noch etwas bedeuten? Würde sie vielleicht wieder mit ihm ausgehen? Hatte er nun eine realistische Chance das aus ihnen unter Umständen vielleicht mal ein Paar werden könnte? Wie ging es jetzt weiter?
Er sah nervös zur Treppe die zu den Mädchenschlafsälen führte. Wann würde sie bloß kommen? Es hatte sich so gut angefühlt Zeit mit ihr zu verbringen, sie hatte zu fast allem eine Meinung und konnte zu fast allem etwas sagen. Etwas später kam sein bester Freund Luca in den Gemeinschaftsraum und fragte ihn grinsend: „Wartest du auf deine möglicherweise-zukünftige Freundin?" Max errötete etwas, nickte aber. „Ja, ich hoffe sie wird mir eine Chance geben!", murmelte er.
Nachdem Luca ihn einen Daumen nach oben gegeben hatte wandte er sich wieder der Treppe zu und erschrak als er sie knapp zwei Meter vor sich stehen sah. „Hi Blair!", sagte er und hielt ihr seine Hand hin. Sie musterte ihn mit einen forschenden Blick, dann fragte sie: „So so, du hoffst das ich eines Tages deine Freundin werden könnte?" Max errötete noch mehr als eben und nickte aber direkt. „Ich habe mich in dich verliebt, also ist diese Hoffnung doch nichts absurdes, oder?", murmelte er verlegen. Sie schwieg dazu zunächst, dann aber nickte sie und sagte: „Vielleicht …"
Max wollte seine Hand gerade zurückziehen, da griff Blair nach dieser und bot ihm an: „Wie wäre es wenn wir zum nächsten Hogsmeadewochenende richtig miteinander ausgehen? Wenn diese Verabredung gut verläuft könnte aus uns tatsächlich eines Tages ein Paar werden, wenn sie nicht gut verläuft haben wir es zumindest versucht. Was sagst du dazu?"
Er nickte sofort und zog Blair dann in eine spontane und kurze Umarmung.
Kapitel 503: Hausaufgaben vergessen
Als Thea mit Freya und Scarlett am Morgen ihren Gemeinschaftsraum verließ fiel ihr plötzlich ein, dass sie vergessen hatte einen Aufsatz für Verwandlung zu schreiben. Scheiße, Professor McGonagall wird richtig ärgerlich werden, schließlich habe ich bereits letzte Woche die Hausaufgaben vergessen. Sie blieb stehen und fragte ihre Freundinnen: „Tut mir Leid das ich erst jetzt daran denke, aber könnt ihr mir bitte helfen noch schnell etwas für Verwandlung zu schreiben? Ihr wisst doch, dass ich bereits letzte Woche nichts abgeben konnte und ähm…" Sie wurde zum Ende hin leiser, sie ärgerte sich über sich selbst. Sie wollte ihren Freunden nicht das Frühstück stehlen …
„Ist schon gut, ich mach das schon alleine!", sagte sie also und drehte sich schnell um. Doch Scarlett und Freya sagten im Chor: „Natürlich, wir helfen dir gerne!" Klar taten sie das … „Danke, ihr seit echt die Besten!", sagte sie immer noch etwas beschämt. Zusammen gingen sie also zurück in ihren Gemeinschaftsraum begannen zu dritt einen Aufsatz für Verwandlung zu schreiben.
Während sie gemeinsam arbeiteten dachte sich Thea: Ich habe wirklich Glück mit solch guten Freundinnen, doch so eine spontane Rettungsaktion könnte auch gut von einem festen Freund gemacht werden. Und es gibt da ja auch diesen einen Jungen …
Kapitel 504: Ein Heuler von Zuhause
Beim Frühstück bekam Sirius einen Heuler von seiner Mutter. In diesem beklagte sie sich lautstark über ihren nutzlosen und elenden Sohn.
Sirius nahm das ganze ziemlich gelassen und ließ sie schreien. Er hatte sowieso keinen Respekt vor seinen idiotischen Eltern. Sie waren beide dermaßen vernarrt in die dunklen Künste und in ihren Hass gegen alles was nicht in ihr beschränktes Weltbild passte, dass Sirius es schon vor Jahren aufgegeben hatte mit ihnen irgendetwas zu diskutieren, was ihm wichtig war.
Er hatte ihnen nur in einem kurzen Brief mitgeteilt, dass er jetzt in einer Beziehung mit Alice war. Er fand das verdienten sie zu erfahren, immerhin waren es seine Eltern. Gerade saß er mit geschlossenen Augen an seinem Haustisch und ließ die Tirade seiner Mutter über sich ergehen.
„DU BIST DAS SCHLIMMSTE WAS ICH JE IN MEINEM LEBEN GEMACHT HABE! DU BIST EINE SCHANDE FÜR DEINE FAMILIE!"
Mit diesen letzten Worten verpuffte der rote Brief in der Luft und hinterließ nur ein kleines Häufchen Asche. Erleichtert das sie fertig war öffnete Sirius jetzt seine Augen und richtete seinen Zauberstab auf die Asche. Mit einem ungesagten Zauber zog er die Asche auf und setzte sein Frühstück fort, als wäre nichts passiert.
Alice begutachtete ihren Freund eindringlich, doch es schien ihm tatsächlich nichts zu bedeuten, dass seine Mutter ihn gerade derartig beleidigt hatte. Anderseits sagte er auch nichts, könnte das nicht auch bedeuten, dass er betroffen war. Sie legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel und fragte: „Wie geht es dir?"
Kapitel 505: Gleichgültigkeit
Sirius antwortete kühl: „Alles ist gut, sie sind mir absolut gleichgültig!" Ohne dem noch etwas hinzuzufügen widmete er sich wieder seinem Essen.
Alice nickte und ließ ihn fürs Erste in Ruhe. Er wirkte zwar nicht so als würde er seine Worte so ernst meinen wie er sie gesagt hatte, doch konnte Alice das auch nicht hundertprozentig einschätzen, dafür war sie vielleicht noch nicht lange genug seine Freundin.
Bei einem war sie sich (bezüglich ihm) aber ziemlich sicher, und zwar, dass sie ihn liebte. Sie wollte ihm beistehen und ihn aufmuntern. Sie rutschte also etwas näher zu ihm und schlang einen Arm um seine Hüfte. „Ich werde immer an deiner Seite bleiben Liebling!", sagte sie und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er drehte sich zu ihr um und sah sie stumm an. „Immerhin liebe ich dich und will das du glücklich bist!", murmelte sie und verzog das Gesicht zu einem sanften Lächeln.
Sirius lächelte nun ebenfalls leicht und bedankte sich für ihre netten Worte. „Du bist die Beste! Danke das du bei mir bist!", sagte er und streichelte über ihre Beine. Sie sah ihn ernsthaft an und versprach ihm dann: „Ich werde dir helfen die nahezu verlorenen Bande zwischen dir und deiner Familie wiederherzustellen!" Er wollte etwas einwerfen und protestieren, doch sie hielt ihm den Mund zu. „Es ist klar, dass dich die momentane Situation nicht besonders freut, verweigere mir nicht die Möglichkeit dir zu helfen!", sagte sie.
Kurz war es still, dann nickte Sirius ergeben und flüsterte: „Ich glaube kaum, dass du auch nur die geringste Chance hast, aber versuch ruhig dein Glück!" Alice nickte und lächelte ihn dann breit an. „Das werde ich!", wiederholte sie und gab ihm dann noch einen weiteren kurzen Kuss. „Das werde ich Liebling!", sagte sie mit starker Stimme und versuchte Zuversicht auszustrahlen.
Kapitel 506: Der Fall
Am späten Nachmittag verließ Lily gerade nach einer langen anstrengenden Stunde Arithmetik den Klassenraum von Professor Vulcan. Man das war heute schwieriger als sonst … Sie beschloss direkt zum Abendessen zu gehen, zeitlich lohnte es sich auch nicht noch einmal hoch zum Gemeinschaftsraum zu gehen. Was James wohl bei Pflege magischer Geschöpfe heute gemacht hatte? Sie begann leicht zu laufen, nach dem langen Sitzen tat das schon gut.
Als sie am oberen Rand der Marmortreppe (die in die Eingangshalle führte) angekommen war, sah sie wie James gerade die Halle betrat. Sie lehnte sich über das Treppengelände und rief ihm zu: „James, Liebling!" Ihr Freund hob den Blick und sah zu ihr hoch. Dann winkte er mit den Armen und rief: „Lily-Schatz, komm zu mir!"
In genau dem Moment wo sich Lily vom Treppengelände zurückstoßen wollte um zu James runter zu laufen, verlor sie das Gleichgewicht und (es hörte sich merkwürdig an, doch genauso fühlte es sich an) fiel durch das Treppengelände nach Vorne. Wie? Was? James…!
Sie sah den Boden der Halle immer näher kommen. Jeden Augenblick würde sie unten aufkommen und tot sein.
„James ich liebe dich!", dachte sie noch, dann spürte sie einen stechenden Schmerz und alles um sie herum wurde sofort schwarz.
Kapitel 507: „Lily …"
James starrte voller Entsetzen und blind für alles andere auf den fallenden Körper seiner Freundin. Sie war durchs Treppengelände gefallen!? Wie war das möglich gewesen? Hatte jemand das geplant? Sie nährte sich dem Boden… Wenn sie aufkommt wird sie sterben, ich … Er rannte los, doch er kam zu spät. Einige Sekunden bevor er sie erreichte schlug sie auf den Boden auf und rührte sich nicht mehr.
Er sackte komplett verzweifelt und ohne jegliche Idee was er tun sollte zu Boden und drückte sie feste an sich. „Lily bitte bleib bei mir! Sei bitte nicht tot!", flehte er und begann unkontrolliert zu schluchzen. Tränen rannen seine Wangen hinab und tropften auf das Gesicht des Mädchens das er so unglaublich liebte. Bitte sei nicht tot! Bitte sei nicht tot! Bitte sei nicht tot! Bitte sei nicht tot! Bitte sei nicht tot! Bitte sei nicht tot! …
Eine gefühlte Ewigkeit später fühlte er wie ihn jemand eine Hand auf die Schulter legte und irgendwelche Worte zu ihm sprach. Ohne zu verstehen was zu ihm gesagt wurde ließ er (wen auch immer) an Lily heran. Wahrscheinlich wollten sie sich vergewissern das sie tatsächlich nicht mehr lebte. Als ob es anders sein konnte, immerhin war sie von so weit oben direkt auf den harten Boden der Halle gefallen. „Lily…!", flüsterte er in Gedanken und wurde dann Ohnmächtig.
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Albus Dumbledore tastete das Handgelenk seiner Schülerin ab und nach einigen Schrecksekunden wo er nichts fühlen konnte war da doch ein schwacher Puls.
„Sie lebt noch!", sagte er erleichtert um die Umstehenden zu beruhigen.
Kapitel 508: Aus purer Verzweiflung
Als James später im Krankenflügel wieder aufwachte wusste er zunächst gar nicht was geschehen war. Erst als er im Bett neben seinen Lily entdeckte kamen die Erinnerungen an ihren Tot wieder in ihm hoch. Er sank neben ihrem Bett auf die Knie und weinte um sein Mädchen. „Warum sie? Warum sie? Warum sie?", fragte er sich immer und immer wieder. Doch es half nichts, nichts würde irgendetwas an dieser Situation verändern können, oder …?
Gerade als er das gedacht hatte, war ihm etwas in den Sinn gekommen, was eventuell etwas verändern könnte. Vor einigen Tagen hatte jemand ihm etwas gegeben, was er jetzt aus seinem Umhang nahm. Es war ein kleiner Papierfetzen auf dem ein (ihm völlig unbekannter Zauber geschrieben war), der Typ der ihm diesen gegeben hatte, hatte etwas von ‚Tote wiederbeleben' gesagt, deshalb erhob sich James jetzt und richtete seinen Zauberstab auf seine Geliebte.
Er wusste wie verzweifelt er gerade wirken musste, doch das war ihm völlig egal. Er wollte seine Liebste wieder lachen hören, und dafür würde er alles tun. Selbst wenn ich wie ein Idiot aussehen, ich muss es wenigstens versuchen …
Er sah noch einmal auf den zettel und sagte dann mit klarer und deutlicher stimme: „Permuto corpora nostra!"
Kapitel 509: ?
Erschöpft von dem Zauber sank er zu Boden und lehnte sich an ihr Bett. So etwas hatte er noch nie gespürt, es war fast so als würde sprichwörtlich jede Energie aus seinem Körper gezogen. Alles was zurückblieb war Schwäche und Erschöpfung.
„Hoffentlich hat es sich wenigstens gelohnt …", murmelte er noch in Gedanken, dann war er bereits eingeschlafen.
Kapitel 510: Am nächsten Morgen Teil 1 (02.11.1976)
Als Lily am nächsten Morgen aufwachte fühlte sie sich erschöpft und ausgelaugt. So als hätte sie die komplette letzte Nacht durchgemacht. Außerdem tat ihr alles weh, was war nur geschehen. Wo war sie überhaupt und warum kniete sie auf den Boden. Sie öffnete ihre Augen und sah alles um sich herum verschwommen. Was war nur mit der Welt los, warum konnte sie plötzlich nichts mehr sehen? „Alice? Katie? Lira?", rief sie und bekam jedoch keine Antwort. „James?", fragte sie nach ihren Freund. Doch auch er reagierte nicht, alles blieb still und ruhig.
Vorsichtig tastete sie ihre Umgebung ab und versuchte dabei irgendetwas vertrautes zu erfühlen. Direkt vor ihr befand sich definitiv ein Bett und der Boden war ziemlich weich, es konnte also nicht ihr Schlafsaal sein. „James, bitte sag etwas!", versuchte sie es erneut, doch wieder wurde sie enttäuscht. Schließlich fanden ihre Hände etwas was sich wie eine Brille anfühlte. Ich brauche zwar eigentlich keine, aber vielleicht ist mir ja etwas passiert und ich sehe deshalb so schlecht…
Sie setzte sich die Brille also vorsichtig auf und konnte urplötzlich wieder alles großartig klar erkennen. Sie sah sich um und stellte fest, dass sie sich im Krankenflügel befand. Doch warum, was ist geschehen?
Sie sah erneut den Boden der Eingangshalle rasend schnell auf sich zukommen. Beim Portal zu den Ländereien stand James und sah sie mit weit aufgerissenen Augen an. Ich werde sterben!
Einige Sekundenbruchteile später sah sie ihn quasi direkt vor sich. Jeden Augenblick wird mein Leben enden, … Ich, …
„… liebe dich James!"
Sie sah voller Angst auf ihre Hände: War das passiert? War sie gestorben und so sah das ‚Leben' danach aus? „James!", rief sie laut und richtete sich sofort auf. Als sie stand fiel ihr Blick auf das Bett an welchem sie gelehnt hatte.
Ihr fielen beinah die Augen aus dem Kopf als sie sah wer da im Bett direkt vor ihr lag.
