Kapitel 521: Die Verabredung zwischen Max und Blair | Teil 2
Blair sah Max mit stark gemischten Gefühlen von hinten an und grübelte ob sie ihn daran hindern sollte jetzt wegzugehen oder nicht.
Ist er wirklich anders als die anderen Jungen die mir seit Februar nachlaufen und mich dauernd angebettelt haben mit ihnen doch auszugehen? Er hatte eben so energisch versucht sie zu überzeugen und dann doch plötzlich aufgegeben und sich abgewandt… Warum? Hatte er wirklich einfach Angst er könnte unter Umständen (wenn es je dazu kommen sollte und sie ein Paar wären) nicht mit ihr mithalten oder ihrer nicht würdig sein weil er sie für so viel mutiger hielt, oder gab es noch weitere Gründe warum er das letzte eben gesagt hatte.
Sie sah nun das er einen ersten Schritt von ihr weg machte. Wenn sie ihn nicht aufhalten würde, würde er dann jetzt einfach gehen und sich fortan davon abhalten sie länger als nötig anzusehen? War er wirklich schon so schnell bereit sie aufzugeben? Hmpf…
Nach zwei weiteren Schritten drehte er sich, als habe er ihre Gedanken lesen können plötzlich um und sah ihr direkt in die Augen. Dann nach wenigen Sekundenbruchteilen trat er zu ihr zurück und sagte: „Blair bitte gib uns noch eine Chance!" Ihr fast schon ärgerlicher Gesichtsausdruck, den sie bei dem Gedanken er könnte sie einfach so schnell aufgeben, bekommen hatte, wandelte sich nun zu einem leichten Lächeln.
Das schien ihn zu verunsichern, denn er spannte sich etwas an. Mit einem noch etwas breiteren Lächeln sagte sie: „Du bist schon ein ganz besonderer Junge, vielleicht bist du wirklich anders als die anderen!" Er sah sie mit großen Augen an und fragte stotternd: „Heißt das …?" Sie nickte und trat noch etwas näher zu ihm. „Ja, das heißt ich glaube dir und werde unsere Verabredung jetzt nicht abbrechen!", sagte sie und reichte ihm erneut ihre Hand.
- xxx -
Einige Stunden später standen sie am Rand des Verbotenen Waldes etwas abseits von Hogsmeade und hielten sich leicht in den Armen. Blair konnte nicht so wirklich glauben wie angenehm diese Verabredung mit Max gewesen war. Doch es musste schon sehr bemerkenswert sein, denn gerade erwog sie einen kleinen Schritt weiter zu gehen.
„Max?", fragte sie und löste sich etwas von ihm.
„Ja?", fragte er sie lächelnd.
„Ich würde dich gerne küssen, hättest du etwas dagegen?", fragte sie mit leicht geröteten Wangen.
„Ich, ähm… Nein natürlich nicht!", antwortet er und sah sie mit einen zitternden Blick an.
Sie lächelte und trat dann dich zu ihm. Jetzt konnte sie sogar seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren. Nervös umarmte sie ihn und streichelte etwas über seinen Rücken. „Ich mag dich Max!", murmelte sie, dann drückte sie vorsichtig ihren Mund auf seinen und küsste ihn. Es dauerte keine Sekunde, dann spürte sie wie er ihren Kuss erwiderte.
Ohh… Das fühlt sich schon echt intensiv und magisch an.
Kapitel 522: Zwei Brüder
Am späten Vormittag begegneten sich Sirius und Regulus in der Eingangshalle. Sirius hatte gerade nach draußen gehen wollen um vor der nächsten Unterrichtsstunde ein Wenig frische Luft zu bekommen und Regulus war gerade auf den Weg zur Bibliothek um etwas nachzulesen.
Die beiden Brüder blieben kurz stehen und sahen einander mit finsteren Augen an. Zwischen ihnen herrschte immer eine sehr angespannte Stimmung.
Für Sirius war sein jüngerer Bruder einer der wenigen aus seiner Familie die er nicht abgrundtief hasste. Bei ihm hatte noch Hoffnung, dass er sich von der Familie und ihrem Rassenwahn lösen konnte.
„Ich werde dir helfen die nahezu verlorenen Bande zwischen dir und deiner Familie wiederherzustellen!"
Er erinnerte sich an Alices Worte und musste leicht Lächeln. Du bist die beste und liebste Freundin, aber ich glaube du hast keine Ahnung wie zerstört diese Bande bereits sind.
Regulus hatte sehr gemischte Gefühle gegenüber seinem älteren Bruder. Vor allem seit er sich im Sommer in die Mugglegeborene Cara verliebt hatte. Sie ging nach Ravenclaw und hatte sehr klare Meinungen bezüglich schwarzer Magie. Auch hatte sie ihm diese eindeutig gesagt, deshalb war er seit Beginn des neuen Schuljahres skeptisch ob er wirklich weiterhin diesem Pfad folgen wollte.
Aber auf jeden Fall wollte er nicht das Sirius das herausfand. Denn dann würde er sich bestimmt über ihn lustig machen und Sachen sagen wie: „Ich habe es doch schon seit Jahren gesagt!" oder „Ha, es bedurfte also der Liebe um dich zur Vernunft zu bringen…" Das wollte er ihm nicht gönnen.
Nach einem kurzen grimmigen Blick marschierten Sirius und Regulus aneinander vorbei ohne ein Wort zueinander zu sagen.
Kapitel 523: Eine seltsame Begegnung
Nach dem Frühstück hatte Lily eigentlich sofort zurück zu James gehen wollen, doch dann hatte sie zufällig ein Gespräch von Alice, Katie und Lira mitangehört wo sie beschlossen hatten ebenfalls James zu besuchen. Sie hatte geahnt, dass dies für ihn schwierig werden könnte, doch sie konnte ihren ‚ehemaligen' (sie wusste keine bessere Art das gedanklich auszudrücken) Freundinnen nicht auf Dauer verwehren Zeit alleine mit ihrer Freundin zu verbringen.
Deshalb hatte sie beschlossen ihnen heute ganz bewusst diese Gelegenheit zu geben und war anstatt zur Marmortreppe nach draußen auf die Ländereien gegangen.
- xxx -
Seit dem machte sie einen Spaziergang am See und dachte über ihre momentane vertrackte Situation nach. Sie war jetzt zwar schon über eine Woche James Potter, doch es fühlte sich immer noch nicht wirklich vertrauter an. Noch immer brauchte sie häufig einige Sekunden bevor sie im Unterricht auf Aufrufe des Lehrers reagierte und in Zaubertränke war es in ihrer ersten Unterrichtsstunde (wo sie als James teilgenommen hatte) zu einer ‚kritischen' Situation gekommen. Denn sie (also sie im Sinne von Lily) war schon immer sehr gut in diesem Fach gewesen, wohingegen James eher mittelmäßig war. Deshalb war Professor Slughorn ziemlich verwundert als sie einen perfekten Trank abgeliefert hatte. Sie hatte dann erzählt sie hätte in den letzten Wochen besonders viel gelernt, doch ob er ihr das geglaubt hatte bezweifelte sie. Wahrscheinlich ging er davon aus, dass sie bei Remus abgeschaut hatte.
Sie blieb stehen und sah hinaus auf den See.
Ich muss mich noch besser so verhalten wie es auch James tun würde. Sonst fliege ich spätestens dann auf wenn ich über Weihnachten zu seinen Eltern nach Hause muss. Vielleicht sollten wir uns beide besser dazu entscheiden in Hogwarts zu bleiben, oder wir fragen Dumbledore ob wir allgemein unsere engste Freunde und Verwandte einweihen können …
„Potter, was machst du hier?", fragte plötzlich eine kühle aber nicht zu unfreundliche Stimme. Lily drehte sich um und sah sich Severus gegenüber. Sie sah ihn verwundert an, das war eine seltsame Begegnung. „Denk daran du bist James Potter, mach jetzt nichts absurdes!", ermahnte sie sich selbst. „Ich brauchte nur etwas frische Luft!", sagte sie möglichst neutral. Denn soweit sie das verstanden hatten, hassten sie sich nicht mehr… zumindest nicht so wie früher! Denn Cataleya (seine Schwester) war mit Severus zusammen. „Ach so… Na dann viel Spaß!", sagte Severus und drehte sich ab und ging weiter.
Lily sah ihm kurz nach, dann beschloss sie jetzt aber zurück zu James zu gehen. Sie drehte sich also dem Schloss zu und machte sich auf den Weg.
Kapitel 524: Ein Kuss
Am frühen Nachmittag verließen Ben und Jasmine gerade die Drei Besen um zusammen etwas durchs Dorf zu gehen. Sie hatten heute ihre zweite Verabredung miteinander verbracht. „Ich werde beim nächsten Quidditchspiel Schwierigkeiten bekommen den Klatschern auszuweichen, weißt du warum?", fragte Ben mit einem verschmitzten Lächeln. Jasmine schüttelte den Kopf und fragte: „Warum?"
Er grinste und sagte: „Weil ich zu sehr beschäftigt sein werde das schönste Mädchen der Welt mit meinen Augen zu verfolgen!"
Sie blieb stehen und musterte ihn irritiert, dann nach einigen Sekundenbruchteilen schien sie zu verstehen was er ihr damit sagen wollte. Sie errötete leicht und sah etwas zur Seite. „Ben… sag so etwas nicht, ich bin nicht so schön!" Er lachte leicht auf und zog sie in eine vorsichtige Umarmung. Dann hob er ihr Kinn an und sah ihr sanft in die Augen.
„Stimmt, du bist nicht so schön…", begann er und genoss es wie sie ihn entrüstet ansah. „Wie …", fing sie an, doch er unterbrach sie und sagte mit weicher Stimme: „Du bist noch viel viel schöner als alles andere auf der Welt!"
Daraufhin war es kurz still, dann lächelte sie und murmelte: „Da hast du unsere Verabredung ja gerade noch einmal gerettet!" Er grinste nun und fragte sie: „Darf ich dich küssen Jasmine?" Sie nickte und so nährten sie einander ihre Gesichter und küssten sich sanft und mit Neugier wie es sich wohl anfühlen würde.
Kapitel 525: Etwas Zweisamkeit [P18]
Am späten Abend saß nur noch Lily bei James im Krankenflügel. Bis gerade eben waren auch noch Alice, Katie und Lira bei ihm gewesen, doch inzwischen hatte sie ihn wieder ganz für sich alleine. Sie schmunzelte als sie das so dachte. Das klingt nach mehr als wir jetzt noch miteinander machen werden …
Sie musterte das ‚Mädchen' das da vor ihr im Bett lag und dachte: Das bin ich, gewissermaßen… Sie ihre Hand etwas unter James' Decke und berührte ihre eigene Schulter. „Hmm?", machte James und sah sie fragend an. Sie errötete leicht und zog ihre Hand zurück. Gerade hatte sie sich vorgestellt wie es wohl wäre unter diesen veränderten Umständen erneut mit James zu schlafen. Das ist merkwürdig, ich müsste dann ja in ihn eindringen… Ich sollte mir so etwas auf keinen Fall vorstellen! Sie schluckte, denn genau das musste sie sich jetzt vorstellen. Sie war ja jetzt der Junge in ihrer Beziehung, also war es selbstverständlich, dass er auch in James' Vagina eindringen müsste.
James' Vagina, das klang total falsch! War es ja auch im Prinzip, denn es war ja letztendlich ihre eigene Vagina, denn er hatte ja ihren Körper.
- xxx -
James musterte Lily mit einem fragenden Blick. Warum sah sie ihn mit diesen intensiven Blick an. Er fühlte sich plötzlich ähnlich nervös wie zu Halloween als Lily nur noch in Unterwäsche vor ihm gestanden hatte. Mit diesen Gedanken musste sich James plötzlich vorstellen wie es wohl wäre jetzt erneut mit Lily zu schlafen. Uhmm… Das klang zwar einerseits verlockend, anderseits würde ich ja nicht wie beim letzten Mal in sie eindringen, sondern sie in mich. Seine Atmung beschleunigte sich und er empfand das Bedürfnis sich selbst zwischen die Beine zu fassen. „Beruhige dich sofort, das würde sich definitiv ganz anders anfühlen als beim letzten Mal!", ermahnte ihn eine Stimme in seinem Inneren. Er schluckte und nickte.
- xxx -
Lily fühlte wie ihr Penis in ihrer Hose härter wurde und stand sofort peinlich berührt auf und drehte sich von James weg. „Ich gehe dann jetzt, schlaf gut!", sagte sie hastig und wollte losrennen, doch James hielt sie auf. „Warte einen Moment!", sagte er und streckte eine Hand nach ihr aus. Sie sah über ihre Schulter und fragte: „Was ist denn noch?" James lächelte nervös und fragte: „Magst du heute Nacht bei mir schlafen?"
Sie zögerte mit einem nervösen Bauchgefühl. Was würde passieren, wenn sie jetzt zustimmen würde? Würden sie tatsächlich Sex miteinander haben? Wäre sie dazu bereit? Sie schluckte und fragte dann: „Willst du das wirklich?" Oh Scheiße! Mist! Was wenn er einfach nur, komplett ohne Hintergedanken, neben mir schlafen wollte? Spätestens jetzt würde er wissen, dass sie mehr erwartete. „Ich meine das ganze nicht sexuell, wirklich, ich …", versuchte sie die Situation zu retten, doch verstummte sie in Mitten ihrer Aussage. Denn sie hatte sich umgedreht und leicht nach unten geschaut. Man konnte ihre Erregung leicht durch ihre Hose sehen.
Scheiße! Scheiße! Scheiße!
- xxx -
James sah mit überraschten Augen auf Lilys Hüfte. Sie war erregt. Er schluckte, sie hatte sich also auch etwas sexuelles vorgestellt. Soll ich wirklich mit ihr schlafen? Ob nun neben ihr oder tatsächlich im sexuellen Sinne?
Nach einigen Sekunden in denen sich James und Lily einfach nur mit großen Augen angesehen hatten sagte James: „Lily, wenn du willst können wir heute Nacht miteinander Sex haben!"
- xxx -
Lily starrte auf James und wusste nicht ob sie sich jetzt freuen sollte oder nicht. Er war also damit einverstanden mit vertauschten Körper mit ihr zu schlafen. Nervös nährte sie sich seinem Bett und setzte sich auf die Bettkante. Sie sagte leise: „James, das ist für mich eine sehr merkwürdige Vorstellung… Lass uns das nur machen wenn wir beide es wirklich wollen!" Er nickte sofort und stimmte ihr zu. „Da hast du völlig Recht, doch ich muss ehrlich zugeben ich wüsste gerne wie es sich für dich anfühlt wenn ich in dich eindringe!" Lily schluckte und nickte. „Ja, das wäre definitiv etwas interessantes, aber bist du dir sicher, dass du es heute Nacht willst?", fragte sie.
James schloss kurz seine Augen und nickte dann. Er sagte: „Ja, ich will es heute Nacht! Immerhin wissen wir nicht wie lange wie noch eine Gelegenheit haben es auszuprobieren! Vielleicht sind wir schon nächste Woche wieder in unseren richtigen originalen Körpern, dann wäre es zu spät." Lily grinste und nickte. „Okay…", murmelte sie gedehnt und spielte am Saum der Decke herum. James lächelte nervös, klappte aber die Decke weg und sagte: „Zieh dir Hose und Hemd aus und komm zu mir!" Lily nickte nervös und tat genau das. In Boxershorts schlüpfte sie zu James unter die Decke und kuschelte sich an ihn. Sie fühlte jetzt seine Brüste die sich gegen ihren Oberkörper drückten.
- xxx -
Einige Minuten später waren sie beide nackt und Lily streichelte sanft seine Brüste. James' Atmung hatte sich bereits erhöht als sie ihn ausgezogen hatte, doch jetzt da sie ihn auf diese Weise streichelte und er selbst auch ihren Penis leicht massierte raste sein Herz. Es fühlte sich seltsam an aus dieser Perspektive seinen Penis zu berühren, doch anderseits verschaffte es ihm auch ein wolliges Gefühl zwischen seinen Beinen.
„Darf ich dich ähm… auch dort anfassen?", fragte Lily und deutete auf seine Schamgegend. James nickte sofort und sagte: „Ich fasse dich doch auch an deinen Penis an, also warum solltest du mich nicht auch an meiner Scheide berühren?", fragte James mit roten Wangen. Von ‚meiner Scheide' zu sprechen hört sich komisch an, es ist doch immer noch ihr Körper, oder etwa nicht? Er wusste darauf keine vernünftige Antwort, denn einerseits passte sowohl ‚Ja', denn es war definitiv Lilys Körper, doch anderseits fühlte es sich im Augenblick nun einmal nach seinem Körper an.
- xxx -
Lily schob nun also eine ihrer Hände zwischen James' Beine und streichelte seine (beziehungsweise ihre) Vagina. Es fühlte sich merkwürdig aber erregend an ihn so anzufassen. Auch spürte sie wie ihr Penis immer steifer und härter wurde. „Ich will in dich eindringen!", murmelte sie in Gedanken und drückte dann seine Beine etwas auseinander. Sie konnte seine Scheide jetzt gut sehen und begann die unmittelbare Gegend um seine Schamlippen herum mit ihrem Glied zu berühren und zu streicheln.
- xxx -
James keuchte erregt auf als Lily wenige Sekunden später vorsichtig und sanft in ihn eindrang. Er öffnete seine Augen und sah wie immer mehr von ihrem Penis in seinem Körper verschwand. „Lily, yeah!", keuchte er und umschlang ihre Hüfte mit seinen Beinen. So also hat sich Lily bei unserem ersten Mal gefühlt…
Einige Augenblicke später war Lily vollständig in seiner Scheide und begann sich sanft in ihm zu bewegen. James keuchte bei jedem Stoß den sie in ihm machte halblaut auf und schloss ab und zu seine Augen um die Intensität des ganzen zu erhöhen.
„Lily ich liebe dich!", brachte er heiser hervor als er schließlich das Gefühl bekam jeden Augenblick über die Klippe gestoßen zu werden. „Ich liebe dich auch James!", stöhnte Lily und stieß noch ein letztes Mal kräftig in ihn.
- xxx -
Lily konnte ihre Erregung nun nicht länger zurückhalten und spürte wie all ihre Dämme brachen und sie sich hemmungslos in James entlud. Sie fühlte wie ihr Sperma tief in seine Vagina gepumpt wurde.
- xxx -
Nur Sekundenbruchteile nachdem er das erste Bisschen Sperma in seinem Körper fühlte war es auch bei ihm soweit und alles um ihn herum explodierte in goldene Sterne. Er stöhnte laut auf und zog sie dann zu sich runter. Von einem wilden Verlangen getrieben suchte er ihren Mund und begann sie leidenschaftlich zu küssen.
- xxx -
Zehn Minuten später hatte sich Lily wieder aus ihm zurückgezogen und lag nun einfach nur direkt neben ihm. James' Atmung hatte sich mittlerweile auch wieder beruhigt, doch seine Gedanken rasten noch immer.
„Wie hat es dir gefallen?", fragte Lily und griff nach seiner Hand. James murmelte: „Gut, doch natürlich hat es sich auch seltsam angefühlt!" Sie nickte. „Auf jeden Fall, doch es war eine interessante Erfahrung!", sagte sie und lächelte leicht. James erwiderte ihr Lächeln und nickte. „Das stimmt! Das stimmt!", flüsterte er.
Er fühlte sich plötzlich ziemlich müde und erschöpft und rutsche deshalb dicht an Lily. „Bleib bitte bei mir!", murmelte er noch, dann war er an Lilys Oberkörper gekuschelt eingeschlafen.
Kapitel 526: Lilys Entlassung (21.11.1976)
Nach dem Frühstück am Sonntag dem 21. November wurde Lily Evans aus dem Krankenflügel entlassen. Ihre Freundinnen und ihr Freund James Potter hatten sich vor der Tür zum Krankenflügel in einen Halbkreis gestellt und riefen in den Moment wo sie hinaustrat mehr oder weniger zusammen: „Herzlich Willkommen zurück!" Nacheinander umarmten Alice, Katie und Lira sie und sagten klagten jeweils wie langweilig der Schulalttag ohne sie gewesen war. Als James schließlich vor ihr stand sagte er leise: „Ich wollte alleine kommen, doch sie haben darauf bestanden mich zu begleiten!" Lily nickte und sagte lachend: „Natürlich wollten sie dich begleiten, sie sind schließlich meine besten Freundinnen!"
Katie trat vor, ergriff Lilys Hand und blickte James dann ärgerlich an. „Du sagst es, also behandle uns nicht als würden wir Lily belästigen!" Alice nickte und ergriff Lilys andere Hand. „Von hier an übernehmen wir, jetzt kannst du uns nicht länger von unserer Freundin fernhalten! Sie ist gesund und genesen und kann jetzt wieder selbst entscheiden, mit wem sie ihre Zeit verbringen will."
An dieser Stelle wollte James Lily in Schutz nehmen, denn sie hatte ja wirklich nur an ihn gedacht, doch schon zogen ihre Freundinnen ihn mit sich. Er warf Lily noch einen entschuldigenden Blick zu, dann waren sie bereits um die erste Ecke gebogen und er konnte sie nicht länger sehen.
„Ich weiß er meint es wahrscheinlich nicht böse, aber man ist er in den letzten Wochen auf die Nerven gegangen!", sagte Alice und grinste ihn an. „Hat so getan, als müsste er dich vor uns fernhalten, dabei hätten wir dir bestimmt ähnlich gut beistehen können wie er!", ergänzte sie und fragte dann: „Oder wie siehst du das?"
James grinste und nickte leicht. „Wahrscheinlich hättet ihr mir auch helfen können, aber er war halt um mich besorgt, nehmt es ihm also nicht so übel!", sagte er. Katie erwiderte Lilys Grinsen und sagte dann: „Ich verstehe, nur jetzt wollen wir dich erst einmal für uns haben! Wir müssen über vieles sprechen und viele Unternehmungen nachholen die wir in den letzten Wochen nicht haben machen können." Lira, die bis jetzt geschwiegen hatte sagte nun: „Yeah, sagen wir während der nächsten Woche verbringst du den größten Teil deiner Freizeit mit uns und wir machen einige Mädchen-exklusive Dinge?"
James wurde innerlich etwas nervös, doch das hatten sich Alice, Katie und Lira wahrscheinlich verdient. Hoffentlich hatten sie nichts zu verrücktes vor. Er lächelte und sagte: „Einverstanden, die nächste Woche gehört uns Mädchen!"
Kapitel 527: Gemeinsame Pläne
Eine halbe Stunde später saß James mit ihren Freundinnen in der Bibliothek und plante die kommende Woche. Er war eben kurz mit Alice und Katie im Mädchenschlafsaal gewesen und hatte sich dort umgezogen und geduscht, dann waren sie zusammen zu Lira in die Bibliothek gegangen.
Was die Treppe zu den Schlafsälen anbelangte, so hatte sie auf ihn genauso reagiert wie auf jedes andere Mädchen. Nähmilch gar nicht. Sie war nicht zur Rutsche geworden, das hieß sie erkannte ihn (wie er es sich bereits gedacht hatte) absolut als vollwertiges Mädchen an. Trotzdem hatte sich James als er so komplett ohne Probleme die Treppe überwinden konnte etwas seltsam gefühlt, denn das bewies ihm einmal mehr das er momentan wirklich weiblich war. Außerdem hatte er sich an all die mehr oder wenigen kläglichen Versuche der vergangenen Jahre erinnert wo er und seine Freunde versucht hatten diese Treppe auszutricksen. Die meisten von ihnen waren gescheitert!
„Und am ersten Advent machen wir eine kleine Party, was hältst du davon?", fragte Katie ihn plötzlich und holte ihn damit zurück in die Realität.
Er hatte die letzten Augenblicke nicht mehr wirklich zugehört, deshalb nickte er einfach und sagte: „Klingt gut, ich bin dabei!"
Katie lächelte ihn breit an und sagte: „Das freut mich, ohne dich würde es auch keinen Spaß machen!" Lira meinte dazu: „Umso besser, dass wir am Tag davor noch einmal nach Hogsmeade dürfen, da können wir noch mal schauen ob wir nicht noch etwas zum Anziehen brauchen!" Alice nickte eifrig und wandte sich an Lily. Sie sagte: „Du musst zur Party unbedingt mal wieder ein Kleid tragen, dass würde James bestimmt riesig freuen!" „Vielleicht sogar einen Minirock!", ergänzte Katie und brach in Gekicher aus.
James bekam nun langsam Sorgen, dass diese Zeit vielleicht doch zu schwierig für ihn werden könnte. Kleid, Minirock … Was sollte noch alles kommen?
Kapitel 528: Ein neues Paar
Spät am Abend standen Ben und Jasmine in ihren Gemeinschaftsraum an einem offenen Fenster und sahen hinaus in die wolkenlose Nacht. Am Himmel glitzerten die Sterne und eine leichte Brise wehte zu ihnen hinein. Ben verfolgte mit schnell schlagenden herzen wie Jasmines Haare leicht flatterten. Sie stand ihm ziemlich nahe und er hatte seine Arme leicht um sie gelegt.
Er war rund um zufrieden hier mit ihr zu stehen und den Abend zu genießen. Seit ihrer letzten Verabredung waren sie einige Male zusammen am See gewesen oder hatten miteinander gelernt. Beides hatte ihm sehr viel Spaß bereitet. Er lächelte sie an und murmelte: „Jasmine, du bist ein wundervolles Mädchen!" Sie hob ihren Blick und sah ihn mit leicht geröteten Wangen an. „Danke Ben!", sagte sie leise. Er grinste jetzt und neigte sich etwas zu ihr, sodass seine Nase nun ihre berührte. „Darf ich dich küssen?", fragte er sanft.
Sie schloss kurz ihre Augen und deutete dann ein winziges Nicken an. Ben zog sie daraufhin näher zu sich und vereinte ihre Lippen zu einen angenehmen Kuss. Sie konnte nicht anders als leise aufzustöhnen so gut fühlte es sich ihrer Meinung nach an.
Nach diesem Kuss vergingen einige Augenblicke in denen sie einfach nur stumm beieinander standen. Bis sie plötzlich die Stille unterbrach und fragte: „Ben, willst du eine Beziehung mit mir eingehen?" Er sah zu ihr und nickte sofort. „Ja Süße, dass würde ich gerne!", sagte er leicht stotternd. Sie lächelte erleichtert und sagte dann liebevoll: „Dann will ich ab jetzt deine feste Freundin sein!" Sie genoss kurz seinen erfreuten Blick, dann platzierte sie ihren Mund vorsichtig auf seinen und flüsterte: „Ich liebe dich Ben!" Er raunte zurück: „Ich liebe dich auch Jasmine!"
Nach einigen kurzen Augenblicken in denen beide die lieblichen Worte des jeweils anderen verinnerlichte, küssten sie sich gegenseitig und besiegelten so ihre ganz frische Liebesbeziehung.
Kapitel 529: Eine Mädchen-exklusive Woche (Montag der 22.11.1976)
Nach dem letzten Unterricht am Nachmittag des nächsten Tages machten James, Alice, Katie und Lira zusammen einen Spaziergang am See. Alice hatte dies vorgeschlagen, damit sie mal ganz in Ruhe miteinander reden konnten.
„Im letzten Brief den Vernon mir geschickt hat, hat er schon von Gefühlen gesprochen die er für mich empfinden würde, findet ihr das merkwürdig oder nicht?", fragte Katie und blickte ihre Freundinnen an. „Ich meine weil wir uns halt noch nie wirklich gesehen haben!", ergänzte sie gerade als Alice den Mund öffnen wollte. Alice schloss ihren Mund wieder und runzelte grüblerisch ihre Stirn. „Vielleicht …", meinte sie und sah dann zu Lily und Lira. „Was denkt ihr darüber?", wollte sie wissen. Lira sagte vorsichtig: „Ich finde es schon etwas seltsam, obwohl er sie ja vielleicht schon länger in den Sommerferien zumindest ab und zu beobachtet hat, aber trotzdem …"
Weil Lily als einzige bisher noch nichts gesagt hatte sahen jetzt alle fragend zu ihr.
James hatte keine Ahnung wer dieser Vernon war, deshalb zögerte er zunächst, doch er würde wohl etwas sagen müssen. Mit der Hoffnung jetzt nichts dummes zu tun meinte er: „Ich glaube man kann sich in jemanden verlieben ohne diese Person je persönlich gesehen zu haben! Zumindest theoretisch, es muss natürlich nicht funktionieren, aber ich glaube es ist möglich!"
Katie sah sie stirnrunzelnd an und nickte dann. „Okay, danke für diese Eindrücke! Ich werde ihm nachher eine Antwort schreiben."
Nachdem sie ein Stück gegangen waren erwähnte Alice: „Ich und Sirius hatten vor einigen Nächten Sex am See, das war episch! Das müsst ihr auch mal ausprobieren!" Lira sah zur Seite und fragte: „Musst du so direkt über ‚so etwas' sprechen?" Alice kicherte weil sie das Gesicht ihrer Freundin kurz gesehen hatte und meinte dann entschuldigend: „Sorry, aber es war wirklich atemberaubend, vor allem als er dann in mir gekommen ist und …" Lira unterbrach sie mit einem: „Ähemm, bitte!" und sah sie mit tief roten Wangen an. Katie kicherte leicht und half Lira dann. „Seit nicht so fies zu unserer lieben Freundin!", sagte sie an Alice gewandt.
James verfolgte das Gespräch amüsiert und dachte sich: So wie sie miteinander umgehen müssen sie auch wirklich tief befreundet sein, ähnlich wie ich und die anderen Rumtreiber.
Später als sie sich etwas in das kühle aber trockene Gras gesetzt hatten fragte Alice Lira: „Bist du eigentlich momentan an irgendeinen Jungen interessiert?" Lira schüttelte lächelnd den Kopf und antwortete: „Nicht wirklich, nur so ein winziges Bisschen vielleicht, aber das ist kaum der Rede wert!" Natürlich erreichte sie mit dieser vagen Aussage nicht viel, es sei denn sie wollte ihre Freundinnen superneugierig machen. „Wer ist es?", fragten Lily, Alice und Katie gleichzeitig.
- xxx -
Sie wich dem intensiven Blick ihrer Freundinnen aus und sah hinaus auf den See. Soll ich ihnen wirklich von diesen Gefühlen erzählen? Eben habe ich stark untertrieben, als ich gemeint habe, es seien kaum nennenswerte Gefühle. Sie schloss ihre Augen und sah wie so oft in letzter Zeit wenn sie die Augen schloss seine schemenhafte Gestalt die am Rande des Gemeinschaftsraums saß und alleine lernte. „Ich ähm…", fing sie an und stockte sofort wieder. „Ich habe mich …", versuchte sie es erneut, doch auch dieses Mal versagte ihr ihre Stimme.
„Es ist Hank Avery, ein Junge aus meinem Jahrgang!", flüsterte sie schließlich und drehte sich nervös zu ihren Freundinnen.
Kapitel 530: Ein Geständnis
Lily saß am späten Nachmittag mit Remus in der Bibliothek und schrieb an ihrem Aufsatz über die Geschichte der Goblinkriege im 13. Jahrhundert in Vorderasien. Es war auch genauso langweilig wie es klang. James hatte ihr bereits am Morgen davon erzählt, dass seine Freundinnen diese Woche besonders viel mit ihm machen wollten. Sie hatte dafür vollstes Verständnis, immerhin kannte sie Alice, Katie und Lira schon seit vielen Jahren.
Gerade als sie sich ein neues Buch holen wollte fing Remus plötzlich an zu sprechen. „James, ich muss dir etwas gestehen!", fing sein bester Freund an. Lily ließ sich also wieder in ihren Stuhl sinken und fragte: „Was gibt es?" Remus schwieg kurz, dann meinte er zögerlich und nervös: „Ich habe mich verliebt!" Lily grinste auf und sagte: „Aber das ist doch wunderbar, oder ist sie bereits vergeben?" Sie sah ihn jetzt forschend an.
Remus lachte kurz frustriert auf und schüttelte dann den Kopf. „Nein soweit ich weiß ist sie Single, nein das ist nicht das Problem!", sagte er. Lily sah ihn verwirrt an. „Aber irgendein Problem gibt es, oder?", vergewisserte sie sich. Remus nickte stumm.
Innerlich hatte sie bereits eine Vermutung, was Remus meinte, doch konnte er doch nicht so dumm sein, oder?
„Du denkst nicht weil du ein Werwolf bist, müsstest du dich von ihr fernhalten, oder?", fragte sie mit ernster Stimme.
- xxx -
Natürlich denke ich das, sie würde durch mich nur in eine unnötige Gefahr kommen und das darf ich nicht zulassen. Er sah zur Seite und murmelte leise und ärgerlich: „Es ist ein Fakt, dass ich ihr auf keinen Fall zu nahe kommen darf! Zu ihrer eigenen Sicherheit …"
- xxx -
Lilys Augen verengten sich wütend und sie sagte drohend: „Wag es ja nicht so etwas auch nur zu denken, du bist kein Monster sondern ein normaler netter Junge, warum zum Fick solltest du nicht auch eine Freundin haben?" Remus senkte daraufhin seinen Kopf und sagte nichts mehr. Lily widmete sich nach einigen Minuten auch wieder ihrem Aufsatz, doch darüber würde sie definitiv noch einmal mit ihm sprechen.
„Du hast es auch verdient glücklich zu werden!", murrte sie in Gedanken und sah aus dem Augenwinkel zu seinem Freund.
