Kapitel 531: Nach dem Training

Nach dem Training flog John noch einige Runden um das Quidditchfeld um in Ruhe über einen Brief nachzudenken, den er diesen Morgen von seinen Eltern bekommen hatte. Sie hatten ihm geschrieben, dass er zu Weihnachten leider nicht nach Hause würde kommen können, weil sie auf einer mehrmonatigen Geschäftsreise sein würden. Das passte jedoch überhaupt nicht zu ihnen, denn sie hatten eine kleine Farm mit mehreren Tieren und vielen Nutzpflanzen, warum sollten sie das alles aufgeben? Und überhaupt eine Geschäftsreise mit wem und wohin?

Er senkte jetzt seinen Besen und landete schließlich am Ende des Feldes. Bestimmt war ihnen irgendetwas passiert, vielleicht hatten Todesser sie entführt oder schlimmeres!

Wütend schleuderte er seinen Besen beiseite und lehnte sich gegen die Tribüne. Warum nur konnte er nicht nach Hause um nachzusehen, was passiert war? Er sorgte sich nicht nur um seine Eltern und kleinen Bruder, sondern auch um die Tiere die er über die Jahre in sein Herz geschlossen hatte. Die Hühner, Ziegen und die Schafe. Natürlich auch seine Katze die sich mit einem Kater aus der Nachbarschaft zusammengetan hatte. Und die Kätzchen die dann im letzten Sommer geboren waren. Er seufzte frustriert und drehte sich dann um.

Vor ihm stand Caitlyn und sah ihn besorgt an. „Was ist los, warum so ähm… traurig!?", fragte sie und legte ihren Kopf leicht schief.

Er schüttelte den Kopf und meinte: „Es ist nichts, nur heute war das Training sehr anstrengend, das ist alles!" Sie runzelte die Stirn und fragte dann: „Wegen eines Trainings schleuderst du also deinen Besen mehrere Meter von dir und siehst aus als habe es seit Wochen am Stück geregnet, huu!?" Er murrte unzufrieden und meinte dann: „Ja, genau und nun lass mich in Ruhe!" Er wusste das er diese Worte später bereuen würde, vor allem weil er in dieses Mädchen verliebt war, doch im Augenblick wollte sein Gehirn nicht normal funktionieren. Er machte sich zu sehr Sorgen um seine Eltern und den Hof.

Sie sah ihn jetzt ebenfalls verärgert an und sagte: „Fein, dann geh ich halt und lass dich alleine!" Mit diesen Worten drehte sie sich um und marschierte davon. Er sah ihr kurz nach, dann wandte er sich in die entgegengesetzte Richtung und beschloss einen Spaziergang zu machen um seinen momentanen Kopfschmerzen loszuwerden.

Kapitel 532: Eine Mädchen-exklusive Woche | Teil 2

Nicht nur James sah Lira überrascht an, nein auch Alice und Katie schienen ziemlich überrascht. „Der Typ der immer mit diesem fiesen Rodolphus abhängt?", fragte Alice. Lira nickte nervös und sagte: „Diesen Widerling kann ich nicht leiden und auch vieles was Hank macht ist wirklich nicht gerade nett, aber er sieht nun einmal unglaublich gut aus und jedes Mal wenn ich ihn sehe und er mich ansieht verdreht sich mein Magen vor Sehnsucht und unerfülltem Verlangen ihm nahe zu sein."

James brach ungeplant in Gekicher aus und bemerkte nach einigen Sekunden: „Du hast dich ganz schön verschossen, oder?"

Lira, Alice und Katie sahen ihn mit großen Augen an. Habe ich mich etwa ‚unlilyhaft' verhalten? Er fuhr sich durch seine Haare und sagte dann: „Entschuldigung, dass ich das so uncharmant ausgedrückt habe, aber hast du vor diesen Gefühlen für ihn eine Chance zu geben?" Er sah Lira fragend an. Diese errötete etwas und stotterte dann: „Nein, ich meine vielleicht… Wenn er nicht so schwierig wäre bestimmt, ich …" James reichte Lira seine Hand und meinte: „Sprich irgendwann mal mit ihm, wenn du das Gefühl hast er könnte dich auch mögen! Vielleicht würde er sich sogar für dich ändern!" Lira lächelte leicht und dankte Lily indem sie ihre Hand etwas drückte.

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Nach dem Abendessen saß James im Gemeinschaftsraum auf Lilys Schoss und küsste seine Freundin sanft. Sie hatte ihre Arme locker um ihn geschlungen und streichelte seinen Rücken. James lächelte glücklich wieder bei ihr seien zu können und murmelte leise: „Ich liebe dich James!" Sie schob ihn einige Zentimeter von sich weg und sagte mit rauer Stimme: „Ich liebe dich auch Baby!" Sirius der auf dem Sofa gegenüber von ihrem mit Alice kuschelte lachte gerade auf und fragte: „Süße, hast du Lust heute wieder bei mir zu schlafen?"

James störte sich an dem Kosenamen den Lily gerade verwendet hatte nicht so sehr wie er es erwartet hatte. Sie spielte ihre Rolle überzeugend und das war sehr wichtig. Nach einem weiteren Kuss hörte James wie Alice im Hintergrund antwortete: „Nee, heute nicht! Ich und die anderen Mädchen wollen diese Woche so viel wie möglich miteinander machen!" Katie schien Alices Antwort gehört zu haben, denn plötzlich sagte sie: „Alice, Lily, schlaft ruhig beide bei euren Freunden, ich bin sowieso ziemlich müde und würde schon jetzt ins Bett gehen! Wir können Morgen wieder etwas zusammen unternehmen!"

Alice sah zu Katie und fragte: „Wirklich, wäre das okay für dich?" Katie nickte bestimmend und lächelte ihren beiden Freundinnen an. „Habt Spaß!", sagte sie mit einem Augenzwinkern und drehte sich dann um und lief auf die Treppe zu den Mädchenschlafsälen zu.

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Eine Dreiviertelstunde später lag James in seinem alten Bett, welches zur Zeit Lily gehörte und kuschelte mit seiner Freundin. Sie hatten beide nur noch Unterwäsche an und James fühlte erneut das verlangende Ziehen zwischen seinen Beinen. Nervös streichelte er Lilys freien Oberkörper und wanderte dabei immer weiter nach unten. Schlussendlich fühlte sie seine Unterhose und zog diese langsam und unsicher nach unten.

Kapitel 533: Eine Mädchen-exklusive Woche | Teil 1 (Dienstag der 23.11.2021)

Am Dienstag hatte James direkt nach dem Mittagessen eine doppelte Freistunde, weil Verteidigung gegen die dunklen Künste spontan ausgefallen war. Professor Dumbledore hatte beim Mittagessen erzählt, dass Professor Brown ins Sankt-Mungo Krankenhaus gefloht war, um seiner Frau bei der Geburt seines zweiten Kindes beizustehen.

Aus diesem Grund (und weil die fünfte und sechste Stunde ehe eine Freistunde waren) würde er erst Mitternacht mit Astronomie wieder Unterricht haben. Er saß also mit Alice und Katie in der Bibliothek und quatschte ein wenig entspannt. „Bei unserer kleinen Unterhaltung über Jungen haben wir gestern gar nicht über dich und James gesprochen, wie läuft es bei euch?", fragte Katie nach einer Weile. James sah zu Lilys Freundin und meinte nach kurzen Überlegen: „Eigentlich läuft alles wunderbar, er ist nett und zuvorkommend und versteht mich wie kein anderer!" Es fühlte sich merkwürdig an sich selbst Komplimente zu geben, aber er hoffte dies würde auch das sein was Lily in Wirklichkeit antworten würde.

Alice grinste kurz und fragte dann: „Und wie läuft es uneingentlich?" James sah sie irritiert an, dann erinnerte er sich, dass man den Anfang wie er gestartet hatte auch dementsprechend verstehen konnte, dass es in Wahrheit ganz anderes laufen würde. Deshalb sagte er lächelnd: „Ich habe mit diesem ‚eigentlich' nicht gemeint, dass es irgendwelche Probleme unter der Oberfläche geben würde." Katie grinste kurz und meinte dann: „Das ist gut, ich hatte mir schon kurz Sorgen gemacht!" Alice lächelte und fragte: „Jetzt wo Lira noch nicht bei uns ist, hattet ihr letzte Nacht wieder Sex?" Katie verzog ob der Neugier ihrer Freundin das Gesicht, sah Lily dann jedoch ebenfalls gespannt an.

James zögerte, doch nach einigen Sekunden nickte er und sagte: „Ja warum?"

Kapitel 534: Unter der Weide

Zur gleichen Zeit wie sich James und Lilys Freundinnen gerade miteinander unterhielten standen Mason und Isabella dicht beieinander an die Weide am See gelehnt und küssten sich zärtlich. Seit ihrem ersten Treffen von vor knapp einen Monat hatte sich viel zwischen ihnen getan. Sie waren mittlerweile fast so etwas wie ein Paar und verbrachten fast ihre gesamte Freizeit miteinander.

„Süße, darf ich dich hier streicheln?", fragte Mason und deutete auf ihre Brüste. Sie wurde etwas rot, doch sie nickte. „Okay, aber sei hundertprozentig sanft, klar?", forderte sie mit einem Lächeln. Mason grinste und nickte. „Das werde ich sein, ich verspreche es!", murmelte er und legte seine Hände dann vorsichtig und ehrfürchtig auf ihren Oberkörper. Sanft streichelte er sie dort und sah ihr dabei tief in die Augen. „Ohh… Isabella! Das fühlt sich atemberaubend an!", brachte er erregt hervor.

Sie kicherte nervös und streichelte mit schneller werdenden Atem seinen Rücken. Noch nie zuvor hatte sie einem Jungen erlaubt sie so anzufassen, doch jetzt gerade gefiel es ihr und sie begann langsam Masons Hemd aufzuknöpfen. Einige Augenblicke später sah sie seinen freien Oberkörper und konnte nicht umhin kurz fasziniert einzuatmen. „Oh Mann!", murmelte sie verlegen, denn Mason sah schon verdammt gut aus.

Nervös legte sie ihre Hände auf seine Brust und begann ihn sanft zu streicheln. „Mason, ich ähm…", murmelte sie leise und gab ihm einen weiteren Kuss. „Ich denke ich habe mich in dich verliebt!", sagte sie mit röter werdenden Wangen und sah ihn dann angespannt abwartend an. Er zögerte keine Sekunde und sagte: „Ich bin so glücklich, ich liebe dich auch!" Sie drückte ihn fest an sich und murmelte: „Dann sind wir ab jetzt zusammen!"

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Eine kurze Weile später saßen Mason und Isabella unter der Weide im kühlen aber trockenen Gras und hielten einander fest an den Händen. Wegen des kühlen Wetters hatte er sich sein Hemd wieder geschlossen und sie hatten einen Wärmezauber auf ihre engste Umgebung gewirkt.

„Lass uns demnächst irgendwann mal drinnen auf diese Art kuscheln!", schlug Mason vor und platzierte einen Kuss auf ihren Handrücken. „Was bedeutet für dich auf diese Art?", erkundigte sich Isabella mit einem Schmunzeln. Mason grinste verlegen und meinte dann: „Naja, alles wo wir uns mehr oder weniger für ausziehen!" Sie zwinkerte ihm zu und dachte sich: Hmm…, vielleicht wäre das ganz angenehm!? Laut sagte sie: „Wir werden sehen Liebling!"

Kapitel 535: Ein weiterer Brief

Weil Lily und Alice nach dem Abendessen wie gestern etwas Zeit mit ihren Freunden verbrachten, beschloss Katie jetzt an Vernon zu schreiben. Sie fühlte sich wegen dem wie sie gestern mit ihren Freundinnen über Vernon gesprochen hatte immer noch etwas dumm. Warum hatte sie sich so merkwürdig verhalten und so getan als hätte er im letzten Brief zum ersten Mal von seinen Gefühlen für sie gesprochen, er hatte dies doch schon im allerersten Brief mehr als eindeutig erwähnt.

Vielleicht war ich einfach müde oder mein Gehirn hat in diesem Augenblick einfach aus irgendeinen Grund nicht funktioniert. Auf jeden Fall sollte ich ihm jetzt schnell schreiben, sonst macht er sich noch unnötig Sorgen.

Sie setzte sich an einen Tisch in der Nähe der Fenster und versuchte den Lärm des Gemeinschaftsraums auszublenden. Dann setzte sie ihre Feder auf das Papier das sie aus ihrer Tasche genommen hatte und fing an zu schreiben.

Hi Vernon!

Es tut mir wirklich Leid, dass ich dich einige Tage habe warten lassen, doch irgendwie hatte ich in den letzten Tagen echt viel zu tun und dann habe ich mich gestern auch ziemlich merkwürdig gefühlt. Vielleicht lag es an meinen Tagen, oder auch an sonst was, aber für einige Stunden am Nachmittag habe ich mich seltsam damit gefühlt, dass du im letzten Brief geschrieben hast, dass du dich in mich verliebt hast. Ich weiß es ist absurd, hast du doch nie einen Hehl daraus gemacht, dass du an mir interessiert bist, doch so habe ich mich nun einmal gefühlt.

Auf jeden Fall tut es mir Leid, dass ich erst jetzt schreibe. Bitte denk jetzt nicht schlecht von mir oder verliere deine Gefühle für mich, denn zu dieser Gelegenheit (gestern als ich mit meinen Freundinnen über dich gesprochen habe) hat sich ein interessantes Gespräch zwischen mir, Alice, Lily und Lira entwickelt. Und deshalb bin ich jetzt ganz besonders nervös, denn …

Sie hob die Feder vom Blatt und zögerte kurz. Sollte sie das jetzt wirklich schreiben. War sie wirklich bereit eine Fernbeziehung mit ihm einzugehen? Sie schloss ihre Augen und hörte erneut Lilys Stimme die sagte: „Ich glaube man kann sich in jemanden verlieben ohne diese Person je persönlich gesehen zu haben! …" War sie wirklich verliebt in ihn? Sie sah wieder auf das Blatt Papier und dann seitlich zu seinem Brief, den er ihr vor fünf Tagen geschrieben hatte.

- [Hier Vernons Brief vom 18.11.1976] -

Hi Katie!

Das wird leider nur ein sehr kurzer Brief weil ich gleich noch etwas erledigen muss, aber ich wollte so schnell wie möglich auf deine letzte Nachricht antworten. Außerdem wollte unbedingt etwas wichtiges schreiben. Hoffentlich wird es dich freuen es zu lesen. Ich hoffe ich überrumple dich damit nicht, aber ich muss es einfach in dieser direkten Form loswerden.

Ich habe mich in dich verliebt! Es ist nicht nur eine Schwärmerei oder etwas was in den letzten Wochen entstanden ist, nein, es ist eine Mischung aus allem. Seit Jahren haben sich diese Gefühle langsam in mir aufgebaut und in den letzten Wochen sind sie noch einmal um ein vielfaches stärker geworden. Bitte Katie schreib mir ehrlich ob du ähnliche Gefühle für mich empfindest oder nicht. Schreib bitte auch, wenn du den Eindruck hast sie könnten sich bei dir auch noch entwickeln!

Liebe Grüße

Vernon

- [Ende von Vernons Brief] -

Sie lächelte und spürte wie ihre Wangen sich etwas erwärmten. „Okay, ich bin wahrscheinlich auch verliebt, also …", murmelte sie in Gedanken und setzte dann ihren Brief fort.

dieses Gespräch hat darum gehandelt, ob sich zwei Personen die sich eigentlich wenig bis kaum persönlich kennen und miteinander schreiben sich ineinander verlieben können.

Diesbezüglich will ich dir nun etwas gestehen …

Ich habe mich auch in dich verliebt Vernon!

Und deshalb wollte ich dir in diesem Brief vorschlagen, beziehungsweise dich fragen, ob du dir vorstellen könntest mit mir eine Beziehung einzugehen? Natürlich wäre das für die nächsten Eineinhalb Jahre so etwas wie eine Fernbeziehung, denn ich gehe ja immerhin noch aufs Internat, doch wir wären trotzdem offiziell zusammen.

Bitte antworte mir schnell und schreib mir ob du das auch willst! Ich bin gerade super nervös und gleichzeitig auch voller merkwürdiger Ideen, Hoffnungen und Erwartungen…

Deine möglicherweise sehr baldige Freundin

Katie

Sie legte schnell ihre Feder beiseite und presste sich ihre zitternden Finger an ihre Brust. „Bitte antworte mir schnell oder ich sterbe vor Nervosität!", flehte sie in Gedanken und rollte den Brief dann hastig zusammen. Im Anschluss erhob sie sich und machte sich auf den Weg zur Eulerei.

Kapitel 536: Eine Mädchen-exklusive Woche (Mittwoch der 24.11.2021)

Nach dem Abendessen am Mittwoch gingen James und Lilys Freundinnen zusammen zum Raum der Wünsch um dort miteinander zu baden. Alice hatte das beim Frühstück vorgeschlagen weil Katie so unruhig war und sie diese Woche doch speziell viele Sachen zusammen machen wollten.

James war etwas nervös, weil er gleich (als Lily) einen Badeanzug anziehen müsste. Klar er war ein Mädchen und so, dennoch er fühlte sich merkwürdig bei dem Gedanken etwas so explizit weibliches zu tragen. Andererseits war es mit BH's eigentlich genau dasselbe und die trug er seit seiner Entlassung aus dem Krankenflügel! Er verstand also nicht so genau warum er sich plötzlich so viele Gedanken um den Badeanzug machte. Ich sollte einfach lernen damit zu leben. Zumindest vorerst! Ich bin Lily Evans! Ich bin ein Mädchen! Ich bin die beste Freundin von Alice, Katie und Lira! [Bemerkung des Autors: Ab jetzt benutze ich häufiger die neuen Pronomen und Namen!]

Sie waren mittlerweile beim Raum der Wünsche angekommen und liefen zu viert vor der leeren Wand auf und ab und wünschten sich alle: Einen Raum wo wir in Ruhe baden können! Ein Raum wo uns niemand finden kann, speziell keine Jungen! Es soll warm und gemütlich sein, am besten auch mit extra viel Schaum!

Plötzlich erschien eine Tür an der Wand vor der sie die letzten Augenblicke auf und ab gelaufen waren. Nacheinander betraten die Mädchen nun den Raum der Wünsche. Im Inneren befand sich ein großes schaumiges Wasserbecken. Alice grinste und schloss die Tür. „Es hat geklappt, dann lass uns uns schnell umziehen und ins Wasser gehen!", schlug Lira vor und begann sich auszuziehen. Lily nickte und sah sich kurz nach einer Umkleide um, doch war da keine. Genau in dem Moment wo sie das gedacht hatte, erschienen an der linken Wand mehrere kleine Kabinen. Lira bückte sich nach ihrem Rock, den sie bereits ausgezogen hatte und ging wie Lily, Katie und Alice zu einer der vier Kabinen.

Lily begann sich schnell in ihrer Kabine auszuziehen und betrachtete (als sie nackt war) einige Sekunden den Badeanzug den sie aus ihren Koffer genommen hatte und schlüpfte dann in diesen hinein.

Ich bin ein Mädchen! Ich bin ein Mädchen!

Sie musterte sich Sekunden später im kleinen Siegel der an der Tür hing und sagte in Gedanken: „Ich bin wirklich hübsch! Kein Wunder ich habe ja auch Lilys Körper!"

Dann verließ er die Umkleide und stieg als erste in das Becken. Kurz nach ihr verließen auch ihre Freundinnen ihre Umkleidekabinen und stiegen zu ihr ins Wasser. Alice lehnte sich neben ihr an den Beckenrand und wandte sich dann an Katie: „Warum bist du eigentlich seit gestern Abend so unglaublich nervös?" Katie errötete etwas und flüsterte dann leise: „Ich habe Vernon gestern in einem Brief meine Liebe gestanden."

Alle sahen Katie verwundert bis überrascht an. „Wirklich?", fragte Alice mit großen Augen. Katie nickte nur und wurde noch ein Wenig röter. Nach einigen Sekunden meinte Lira mit einem Grinsen: „Das hat unser kleines Gespräch also bewirkt, ich bin von mir selbst beeindruckt!" Katie erwiderte Liras grinsen einen kurzen Moment, dann sah sie wieder zu Lily und Alice.

Einige weitere Sekunden später grinsten auch Lily und Alice und gratulierten Katie zu ihrem Mut. „Hoffentlich meldet er sich morgen und ihr seit von da an ein Paar!", sagte Lily und kicherte dann kurz.

Kapitel 537: (Nur) ein paar Küsse im Bett!? (25.11.1976) [P18]

Am Morgen des 25. Novembers wurde Cataleya von ihrem Freund (bei dem sie diese Nacht geschlafen hatte) sanft geweckt. Er streichelte ihre Wange und murmelte leise: „Wach auf Süße!" Sie räkelte sich schläfrig und bat ihn dann leise: „Bitte Küss mich Severus!" Sie hatte davon geträumt das etwas zwischen ihnen passiert war und ihr Freund plötzlich häufiger einem anderen Mädchen hinterhergeschaut hatte und wollte sich vergewissern, dass dies nur ein Albtraum gewesen war.

Einige Augenblicke später fühlte sie seine vertrauten Lippen auf ihren und schlang ihre Arme fest um ihn. „Ich liebe dich so sehr!", flüsterte sie glücklich und schob sein Schlafanzughemd etwas hoch. Weiterhin leise murmelte sie: „Du bist der beste Junge der Welt und ich bin unglaublich glücklich, dass du mein Freund bist." Severus streichelte jetzt zärtlich ihren Hals und sagte: „Liebste, ich bin auch überglücklich das du dich ausgerechnet in mich verliebt hast!"

Sie öffnete jetzt ihre Augen und sah ihn liebevoll an. „Guten Morgen Liebling!", sagte sie und erzählte ihm dann von ihrem Traum. Nachdem sie alles berichtetet hatte, woran sie sich noch erinnerte küsste er sie mehrmals sanft und versprach ihr mit weicher Stimme: „Ich bin jetzt nur an dir interessiert und das wird sich auch niemals ändern. Ich liebe nur dich Cataleya!" Sie lächelte überglücklich über seine Worte und fragte ihn dann: „Hast du Lust heute Morgen zum ersten Mal mit mir Sex zu haben?"

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Severus sah seine Freundin mit großen Augen an und stotterte nervös: „Sex, wirklich?" Sie nickte und streichelte zärtlich seinen nackten Bauch. Ihre Berührungen in Kombination mit diesem intensiven Blick sorgte bei ihm dafür, dass sich sein Glied langsam aufrichtete und seine Schlafanzugshose leicht ausbeulte. „Ich… ähm also… wenn du es willst, also ähm.. dann gerne!", brachte er schließlich schnell atmend hervor und wünschte sich gleichzeitig innerlich er wäre etwas entspannter und lockerer.

Sie schien genauso unsicher zu sein wie er sich fühlte, denn sie zögerte einige Augenblicke ehe sie ihre Hand vorsichtig auf die Beule in seiner Hose platzierte. Er keuchte erregt auf, sie dort zu spüren war super angenehm.

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Wenige Momente später zog er ihre Schlafanzugshose runter (womit sie beide nackt waren) und fasste ihr dann zwischen ihre Beine. Sie stöhnte heftig auf als sie seine Finger an ihrer Vagina fühlte. Nach einigen Sekunden fragte Severus sie: „Darf ich wirklich in dich eindringen?" Sie spürte seine Eichel an ihren Schamlippen und nickte unfähig irgendetwas zu sagen.

Ihr Freund lächelte sie sanft und intensiv an, dann drückte er seinen steifen Penis in ihre Scheide. Im Folgenden stieß er zuerst langsam, dann immer schneller in ihren Unterleib und hielt sie derweil an ihren Hüften fest. Sie keuchte mit jedem Stoß den er in ihr machte lauter auf und krallte sich bald fest in seinen Rücken. Das ganze fühlte sich so unglaublich gut an, sie konnte es kaum glauben.

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Es dauerte nicht lange und Severus spürte wie das Becken seiner Freundin zu zucken begann. Sie erlebte also jetzt gerade ihren Orgasmus. Zufrieden ihr ein derartiges (hoffentlich unbeschreiblich gutes) Gefühl verschafft zu haben stieß er jetzt noch kräftiger in sie um ebenfalls seinen Höhepunkt zu erleben.

Nach wenigen Sekunden war es auch bei ihm soweit und er kam. Glücklich stieß er sein Sperma in ihren Körper und streichelte derweil ihre Brüste.

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Zehn Minuten später lagen Cataleya und Severus einfach nur stumm, sich an den Händen haltend, in seinem Bett und sahen hoch zum Baldachin der wie ein Himmel aussah. „Schön hast du es hier!", sagte sie und sah grinsend seitlich zu ihm. „Ich glaube ich werde von jetzt an häufiger bei dir schlafen!", ergänzte sie und rückte dann dicht zu ihm.

Im Folgenden küssten sie sich innig und bemerkten dank des Schutzzaubers der auf ihrem Bett lag nicht wie die anderen Jungen aus seinem Schlafsaal nach und nach aufstanden und zum Frühstück aufbrachen.

Kapitel 538: Eine schnelle Antwort

Am Donnerstagmorgen wachte Katie sehr früh auf und verließ leise den Mädchenschlafsaal. Sie wollte ihre Freundinnen nicht unnötig früh wecken, doch sie konnte nicht mehr schlafen. Sie hatte nicht gut geschlafen und war schrecklich nervös. Wie würde Vernon bloß reagieren? Wann würde er ihr antworten? Sie setzte sich im Gemeinschaftsraum an den Kamin und sah in das bereits entzündete Feuer.

Hmm… eigentlich wäre doch alles außer ein ‚Ja' von ihm absurd, immerhin hatte er den Kontakt zu ihr ja gesucht …

Sie rieb unruhig ihre Hände aneinander und wünschte sich sie könnte jetzt sofort wissen was er zu ihrem Vorschlag dachte. Gerade in diesen Moment hörte Katie Schritte die von den Schlafsälen kamen. Sie drehte sich leicht und sah wie Lily im Schlafanzug auf sie zukam. „Katie, hier ein Brief für dich!", rief ihre Freundin und kam dann die letzten Meter zu ihr gerannt.

Katie sprang sofort auf und kam ihr einen Schritt entgegen (mehr war nicht mehr nötig, weil sie sich direkt gegenüber standen). „Lily ist er von …?", fragte sie hektisch und nervös. Lily nickte und meinte: „Ja, er ist von Vernon! Er hat wohl sehr schnell seine Entscheidung getroffen!" Katie griff sich mit zitternden Fingern den Brief und versuchte ihn zu öffnen. Doch ihre Finger waren zu ungeschickt also reichte sie ihn zurück zu Lily. „Bitte öffne ihn für mich ich bin viel zu nervös!", murmelte sie verlegen.

James grinste und half Lilys Freundin. „Hier!", sagte er deshalb nach einigen Sekunden und reichte Katie den geöffneten Brief. Ihre Freundin lächelte sie dankend an und zog vorsichtig und gleichzeitig superneugierig den Brief hervor. Katie setzte sich nun in den Sessel in welchen sie bereits zuvor gesessen hatte und begann den Brief eilig zu lesen.

Liebe Katie!

Ich würde liebend gerne eine Beziehung mit dir eingehen!

Es hat mich unglaublich glücklich gemacht als ich deinen Brief gelesen habe und ich bin sofort in mein Zimmer gerannt um dir direkt zu antworten. Ich weiß natürlich nicht was jetzt auf uns zukommt, doch ich will (was auch immer es ist) mit dir zusammen erleben. Ich will zu meinen Freunden über dich als meine Freundin sprechen und ich will das du über mich zu deinen Freunden als deinen Freund sprichst.

Ich liebe dich Katie!

In der Freude dich in den Weihnachtsferien endlich persönlich kennenzulernen und in tiefer Liebe

Vernon

P.S.

Sind wir jetzt wirklich ein Paar? Ich frage nur noch einmal so offen, weil meine Hände gerade so stark zittern, dass ich das Gefühl habe jeden Moment einen Herzinfarkt kriegen zu können.

Katie las den Brief mehrmals komplett durch ehe sie das Gefühl hatte alles hundertprozentig verstanden zu haben. Doch dann als sie ihre Hände senkte und in die Flammen des Kamins blickte konnte sie nicht anders als nervös und glücklich aufzulachen. Ich bin jetzt wohl nicht länger Single.

Kapitel 539: Eine Mädchen-exklusive Woche (Donnerstag)

Am späten Nachmittag saßen Lily und ihre Freundinnen zusammen im Gemeinschaftsraum und planten zusammen den Sonntag. Alice wollte unbedingt das Lily zu dieser Party einmal wirklich ‚sexy' angezogen auftauchen würde. „Du bist sonst immer so ordentlich und unauffällig gekleidet, es wäre doch mal schön etwas neues auszuprobieren, oder?", fragte sie zum fünfzigsten Mal.

Lily schüttelte den Kopf und sagte ebenfalls nicht zum ersten Mal: „So ein Still wie du ihn wahrscheinlich meinst passt halt einfach nicht zu mir! Erstens will ich gar nicht die Aufmerksamkeit aller umstehenden Jungen auf mich lenken und zweitens würde ersteres bestimmt auch James nicht gefallen." Alice seufzte und meinte: „Ich glaube James würde sich sehr freuen dich zumindest etwas weiblicher gekleidet zu sehen und gegen ein sexy Outfit hat er bestimmt auch nichts!" Um Hilfe beim Überreden zu erhalten wandte sich Alice nun an Katie und Lira und fragte: „Ihr stimmt mir doch zu, auch ihr wollt Lily doch in etwas ‚Mehr-Haut-zeigendes' sehen oder?"

James sah besorgt zu Katie und Lira und hoffte sie würden die verrückten Pläne von Alice nicht unterstützen. Er hatte etwas Angst vor dem was sie unter etwas ‚Mehr-Haut-zeigendes' meinen würde. Und er wollte bestimmt nicht weiblicher wirken als nötig. Immerhin war er zumindest im Geiste ein Junge.

Katie grinste und meinte: „Tut mir Leid Lily, aber ich muss Alice Recht geben, du sähest bestimmt hübsch aus wenn du einen Minirock und vielleicht ein Top tragen würdest!" Lira nickte und ergänzte aber zu James Erleichterung: „Ich stimme Alice zwar im Groben zu, aber ihr beide …", sie schaute an dieser Stelle Alice und Katie an ehe sie fortfuhr: „… solltet Lily auch nicht versuchen dazu zu überreden etwas zu ‚Mehr-Haut-zeigendes' zu tragen. Das fände James dann bestimmt nicht mehr gut. Vor allem auf einer Party wo manche bezüglich Alkohol möglicherweise etwas über die Stränge schlagen."

Alice nickte und sagte: „Klar, natürlich!" Sie wandte sich wieder an Lily und fragte: „Lass uns sehen was wir am Samstag in Hogsmeade finden, vielleicht gefällt dir ja etwas besonders sehr und du kannst James und uns zumindest etwas überraschen!"

Lily seufzte und nickte. Dann sagte sie mit einem Zwinkern: „Okay, ich bin zwar immer noch eher nicht so geneigt mich ‚sexy' anzuziehen, aber lass uns schauen was wir so finden."

Kapitel 540: Offiziell zusammen

Am Abend klopfte es an Vernons Fenster. Schnell sprang er aus seinem Bett, auf welches er sich gerade gesetzt hatte und ließe Katies Eule hinein.

Mit zitternden Fingen öffnete er ihren Brief und begann zu lesen.

Hi Liebling!

Ja, wir sind jetzt offiziell zusammen! Ich bin deine feste Freundin und du mein fester Freund! Wir sind ein Paar!

Auch meine Hände zittern, jetzt wo ich das schreibe wird mir noch viel klarer was das bedeutet. Ich bin von nun an in einer Liebesbeziehung mit dir. In den Weihnachtsferien werden wir uns zum ersten Mal küssen. Ich werde unter Umständen sogar mit dir schlafen. Es ist nicht meine erste Beziehung, aber das erste Mal das es sich so wichtig und ernst anfühlt …

An dieser Stelle sende ich dir meinen ersten Liebesgruß zusammen mit einen Kuss den ich neben meinen Namen ans Ende dieser kurzen Nachricht platzieren werde. Bitte schlaf gut und träum von mir liebster fester Freund.

Ich liebe dich Vernon!

Deine Katie

Als er das Ende ihres Briefes erreicht hatte hatten seine Wangen einen blassen Rosaton angenommen und er presste sich ihren Brief an sein Herz. „Ich liebe dich auch Katie!", flüsterte er sanft und hielt sich ihren Brief (mit der Stelle wo sie ihren Kuss platziert hatte) an seine Lippen.

Danke für den Gute-Nacht-Kuss mein Engel!", murmelte er in Gedanken und schlüpfte dann unter seine Decke. In Gedanken an seine erste feste Freundin schlief er recht schnell ein und hoffte sie in seinen Träumen zu begegnen.