Kapitel 551: Nicht wie beim letzten Mal [P18]

Am frühen Morgen des 21. Januars 1977 saßen Blair und Max zusammen am Kamin in ihren Gemeinschaftsraum. Das Feuer im Kamin verließ der nächsten Umgebung um es herum eine gemütliche Wärme. Max hielt ihre Hand sanft in seiner und streichelte über ihren Unterarm.

„Blair …", fing er nach einer längeren Weile des stillen beieinander Sitzens an und stoppte mit den Bewegungen seiner Finger. Sie sah zu ihm und fragte: „Ja?" Sie war ziemlich angespannt, denn exakt heute vor vier Jahren hatte Regulus in der Bibliothek ganz ähnlich mit ihr zusammen gesessen und sie dann gefragt ob sie sich eine Beziehung mit ihm vorstellen könne. Sie war damals ähnlich angespannt gewesen wie heute, denn sie war in ihn verliebt gewesen. Noch eine Ähnlichkeit zu heute, nur das sie jetzt in Max verliebt war.

Wird es mir mit ihm genauso ergehen wie damals mit Regulus? Werde ich in vier Jahren wieder neben einen neuen Jungen sitzen und mich noch unsicherer fühlen als heute?

„Blair, ich dachte mir, ähm… Nun da wir so häufig miteinander unterwegs waren und unsere gemeinsame Zeit so genossen haben …", murmelte Max und begann nun wieder damit sie zu streicheln.

Sie spürte wie ihre Arme zu zittern begannen, sie wollte nicht in einigen Jahren schon wieder von Vorne anfangen müssen. Sie wollte bei Max bleiben. Etwas musste anders verlaufen, sie durfte ihn nicht weitersprechen lassen. Selbst wenn es albern klang, sie hatte das Gefühl es würde ihr besser gehen, wenn sie ihn die folgende Frage selbst stellen würde.

Deshalb hielt sie ihm nun den Mund zu und kletterte auf seinen Schoss. Von dieser plötzlichen intensiven Nähe schien er mehr als nur ein Wenig überfordert. Sie grinste und sagte in Gedanken: „Das mein Lieber hast du dir selbst zuzuschreiben!" Dann knöpfte sie ihm sein Hemd auf und streichelte zärtlich seinen nackten Oberkörper. „Ich liebe dich Max!", sagte sie mit roten Wangen und ergänzte sofort: „Hast du Lust eine Beziehung mit mir einzugehen, du würdest mich zum glücklichsten Mädchen auf ganz Hogwarts machen?"

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Max sah sie mit großen überraschten Augen an. Er konnte nicht wirklich glauben, was er da sah und vor allem was er da gehört hatte. Sie wollte (wie er selbst auch) eine Beziehung zwischen ihnen und sie liebte ihn. Gut, dass zweite passt zum ersten, aber trotzdem …

Nervös aber darum bemüht nicht zu stottern, sagte er: „Ich liebe dich auch und eine Beziehung mit dir zu führen wäre für mich das schönste was ich mir vorstellen kann!" Sie strahlte ihn nun an und gab ihm einen leichten aber super angenehmen Kuss auf den Mund.

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Nachdem sich sich wieder von ihm gelöst hatte sagte sie leise aber unglaublich glücklich: „Wir sind jetzt ein Paar Liebling!" Er nickte unfähig irgendetwas sinnvolles zu sagen und streichelte nur leicht über ihren Rücken. „Blair …", murmelte er einige Momente später und schob vorsichtig ihre Bluse etwas hoch. „Ich liebe dich!", sagte er zärtlich und platzierte seine Hände leicht auf ihren Bauch.

Sie spürte plötzlich ein verlangendes Ziehen zwischen ihren Beinen und musste sich vorstellen wie es wohl wäre mit Max zu schlafen. Würde es sich besser oder schlechter anfühlen als mit Regulus? Sie malte kleine Kreise auf seine Brust und überlegte.

Nach einigen Augenblicken spürte sie wie er ihre Hose öffnete. Sie konnte fühlen wie stark seine Finger zitterten als er den Reißverschluss runterschob. „Max, du bist ziemlich nervös, oder?", fragte sie neckisch. Er nickte sofort und nahm seine Hände ängstlich zurück. Sie wusste es war vermutlich nicht klug so etwas wie Sex im Gemeinschaftsraum zu haben, doch es war noch recht früh, also würde vielleicht niemand etwas mitbekommen. „Du darfst mich ruhig so anfassen, ich bin schließlich deine Freundin!", sagte sie deshalb mit einem Blick zu den Treppen die zu den Schlafsälen führten.

Max fasste ihr nun also zögerlich aber sanft zwischen ihre Beine und streichelte leicht über den Stoff ihrer Unterhose. Das brachte sie dazu erregt aufzustöhnen. Es dauerte nicht lange und sie beide waren soweit ausgezogen, dass sie seinen Penis sah und er ihre Scheide. Sie griff (inzwischen ebenfalls ziemlich nervös) nach seinem Penis und begann ihn leicht zu massieren. Auch er hatte eine Hand zwischen ihren Beinen und strich mit einem Finger zwischen ihren Schamlippen entlang.

„Wir sollten uns beeilen, sonnst erwischt uns noch jemand!", murmelte sie und sah ihn mit roten Wangen an. Er nickte sofort und so legte sie sich längst auf Sofa und er rutschte dicht zwischen ihre Beine.

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Max sah super erregt auf Blair hinab, welche mit gespreizten Beinen halbnackt vor ihr lag. Er konnte kaum noch klar denken, allein dieser Anblick ihrer Scham und ihres erwartungsvollen Blickes jagten ihn süße Schauer über den Rücken.

„Ich liebe dich!", murmelte er heiser und streichelte währenddessen die Unmittelbare Gegend um ihre Schamlippen herum mit seinem Glied. „Ich liebe dich auch, aber jetzt fick mich bitte!", antwortete Blair und sah ihn tief roten Wangen an.

Er war wegen ihrer Ausdrucksweise etwas geschockt, doch er nickte und drückte ohne weitere Worte seinen Penis in ihre Scheide.

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Sie keuchte erregt auf als sie endlich spürte wie er in sie eindrang. Immer tiefer glitt sein Penis in ihren Körper und bescherte ihr ein heftiges Herzklopfen. Das Gefühl was sie empfand als er sich einen Augenblick später anfing in ihr zu bewegen konnte sie unmöglich in irgendwelche Worte fassen, es war einfach fantastisch.

Mit jedem Stoß den er in sie machte wuchs ihre Erregung immer weiter an, bis sie sich schließlich nicht mehr beherrschen konnte und ihren Orgasmus laut stöhnend erreichte. Kurz nach ihr kam auch Max und pumpte sein Sperma tief in ihren Körper.

Als sich ihr Körper beruhigt hatte und auch Max' Penis in ihr schlaff wurde, murmelte sie: „Wir sollten uns vielleicht wieder anziehen, sonst sieht uns noch jemand halbnackt." Max nickte und zog sich aus ihrer Vagina zurück.

Im Anschluss zogen sie sich schnell wieder komplett an und beschlossen (nachdem sie sich auch die Hände gewaschen hatten) schon einmal zum Frühstück zu gehen. Sie wären vermutlich die ersten, aber das schadete ja niemanden. Hand in Hand verließen sie also fünf Minuten nach ihrem ersten Sex den Gemeinschaftsraum und gingen in Richtung Große Halle.

Kapitel 552: Ein erster Test

Beim Frühstück nach seiner nächtlichen Begegnung mit Lily, versuchte James sich möglich in ihre Nähe zu setzen, doch dies gelang ihm nicht wirklich. Er saß knapp einen halben Tisch von ihr entfernt und konnte sie nur ein Wenig zwischen etlichen Mitschülern hindurch beobachten. Er war einfach etwas zu spät aufgestanden, morgen müsste er schon früher hier sein um sich einen nähren Platz zu sichern.

Sirius meinte gerade zu ihm: „Hey kannst du Alice bitte bestätigen, dass es bezüglich meiner Eltern keine Chancen gibt, dass sie ihre Einstellungen jemals ändern werden?" Er grinste und schüttelte den Kopf. „Lieber Sirius natürlich gibt es die Chance, dass ihr beide sie überzeugen könntet! Ihr müsst es nur wirklich versuchen, und wenn ihr wollt helfe ich euch gerne!", sagte er. Sirius wirkte etwas frustriert, vor allem weil Alice jetzt triumphierend sagte: „Ha, danke James!" Sie griff jetzt nach Sirius' Händen und bat ihn doch mal zusammen mit ihr einen Brief an sie zu schreiben.

James grinste noch ein Stückchen breiter als er den Gesichtsausdruck seines besten Freundes sah. Er wirkte so hin und her gerissen, dass man deutlich sehen konnte, dass ihm seine Familie nicht sooo egal sein konnte, wie er selbst oft zu sagen pflegte.

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Eine Dreiviertelstunde später wollte James gerade die Große Halle verlassen, als sich ihm ein hübsches blonde Mädchen in den Weg stellte. „Hi James!", sagte sie und grinste ihn breit an. Er lächelte zurück und fragte sich sofort ob er schon einmal mit ihr etwas hatte. „Hast du Lust auf einen Nachmittag mit mir?", fragte das Mädchen das er jetzt als Scarlett O'Kelly erkannte.

„Ich ähm…", begann er und sah gerade in diesen Moment Lily die bereits in der Eingangshalle stand und ihn durch die halb geöffnete Tür beobachtete. „… also ich …", fuhr er unsicher fort. Einerseits war Scarlett wirklich hübsch und er hatte sie schon ab und zu einen Augenblick länger als die meisten Mädchen beobachtet, andererseits war da Lily …

Besagte musterte ihn immer noch abwartend und neugierig.

Ich kann jetzt nicht mit irgendeinen anderen Mädchen etwas anfangen, dies wäre hundertprozentig eine endgültige Entscheidung gegen Lily. Immerhin hatte er ihr gestern seine Liebe gestanden! „Ich werde versuchen dir die Ernsthaftigkeit meiner Gefühle für dich zu beweisen!", sagte er in Gedanken und fokussierte seinen Blick dann wieder auf Scarlett.

„Nein, ich werde nicht mit dir ausgehen! Ich bin in Lily verliebt und will nichts mit irgendeiner anderen!", sagte er und sah im Anschluss über Scarletts Schultern zu Lily. Diese erwiderte seinen Blick kurz und wandte sich dann ab und ging weg.

Kapitel 553: Naja…

Lily stieg die Marmortreppe in der Eingangshalle hoch und dachte sich: Naja… so überzeugend war James eben noch nicht gewesen, doch er hatte sich am Ende ja doch gegen Scarlett entschieden. „Das ist ein Anfang, aber da muss noch viel folgen, wenn du mich wirklich überzeugen willst!", murmelte sie in Gedanken.

Sie lächelte leicht als sie an ihre eigenen Gedanken dachte. „Du klingst fasst schon so als wolltest du bereits von ihm überzeugt werden?", bemerkte eine belustigte Stimme in ihrem Kopf. Sie machte daraufhin nur „Hmpf!" und versuchte dann über etwas anderes nachzudenken.

Doch ihr wollte irgendwie nichts anderes einfallen und so kehrten ihre Überlegungen schon bald wieder der Frage zu, ob ihre Freundinnen vielleicht tatsächlich Recht hatten und sie und James unter Umständen tatsächlich gut zusammenpassen würden.

Kapitel 554: Ein Brief an die Blacks

Am Nachmittag saßen Sirius und Alice zusammen im Gemeinschaftsraum und schrieben einen Brief an seine Eltern. Er wusste zwar das dies vergeudete Lebenszeit war, doch anscheinend musste es seine Freundin auf die harte Tour lernen.

Sie hatte ihn gebeten ihnen schreiben zu dürfen und er hatte mit einem Schulterzucken zugestimmt. Sie brauchte knapp eine Stunde, dann reichte sie ihm folgenden Brief.

Sehr geehrte Mrs. und Mr. Black!

Mein Name ist Alice Prewet und ich bin die Freundin eures Sohnes. Da ihr ihn vor Anfang November des letzten Jahres einen Heuler geschickt habt, habe ich von dem schlechten Verhältnis zwischen ihm und euch erfahren. Würdet ihr mir gestatten Euch einige Fragen zu stellen?

Ich weiß, dass ihr eine sehr alte und stolze Familie von Zaubern und Hexen seit, doch warum ist euer ältester Sohn der nicht wie die meisten seiner Verwandte nach Slytherin sondern nach Gryffindor gekommen? Habt ihr jemals über diese Frage nachgedacht?

Ich stamme wie auch ihr aus einer alten Zaubererfamilie, aber was hat das zu bedeuten? Kann ich deshalb besser zaubern als meine beste Freundin deren Eltern Muggle sind? Nein, kann ich nicht, denn die Eltern die eine Hexe oder ein Zauberer hat, haben keinen Einfluss auf deren Fähigkeit zu zaubern. Ich weiß sehr wohl, dass ihr das wisst, oder zumindest wisst, dass dies etwas ist, was viele behauten, aber warum denkt ihr das es das einzige ist, was sein kann?

Außerdem behaupte ich, dass jede ‚reinblütige' Familie irgendwann von einem Muggle gegründet wurde. Oder wollt ihr mir sagen, dass es irgendwo einen Baum (oder etwas ähnliches) gibt an dem ‚reine' Zauberer oder Hexen wachsen?

Ich vermute viel eher, dass Menschen wie ihr nur deshalb Muggle hasst, weil sie euch immer noch so seltsam und fremd erscheinen. Aber der richtige Weg mit dem ‚Fremden' umzugehen ist nicht es zu verdammen und zu bekämpfen, sondern auf es zuzugehen und sich mit ihm auszutauschen. Wir leben schließlich alle zusammen auf dieser Erde und müssen irgendwie miteinander klarkommen.

Also …

Wie wäre es, wenn ich euch immer Sommer mal besuche! Ich würde euch gerne kennenlernen und vor allem würde ich meinem Freund gerne helfen das Band zwischen euch wiederherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Alice Prewet

Nachdem Sirius ihren Brief mehrmals gelesen hatte, meinte er frustriert: „Ich wette das sie diesen Brief noch nicht einmal ganz durchlesen werden, geschweige denn, dass antworten." Alice kicherte und sagte: „Ich nehme deine Worte ernst, doch worum wetten wir?" Er grinste jetzt und sagte: „Ich bin mir absolut sicher diese Wette zu gewinnen, also werde ich alles tun was auch immer du verlangst!" Alice grinste jetzt auch und sprang vom Tisch (an welchem sie gesessen hatten) auf und sagte: „Komm mit, wir schicken diesen Brief gemeinsam ab!"

Sirius erhob sich ebenfalls und zusammen verließen sie kurz darauf den Gemeinschaftsraum.

Kapitel 555: Am Valentinstag (14.02.1977)

Am Morgen des 14. Februars (auch als Valentinstag bekannt) wachte James mit einer verrückten Idee auf. Er setzte sich noch etwas verschlafen auf und fragte sich ob dies nicht etwas zu übertrieben war. Andererseits hatte Lily in der Nacht nach ihrem Erwachen bei ihrer ungeplanten Begegnung im Gemeinschaftsraum zu ihm gesagt: „… wenn du wirklich nur an mir Interesse hast und auch bereit bist mir dies zu beweisen, dann mach das. Vielleicht werde ich dann eines Tages mit dir ausgehen!" Er lächelte und stellte sich vor wie es wohl wäre, sich mit ihr in einer engen Besenkammer zu verstecken um bei einem nächtlichen gemeinsamen Ausflug nicht erwischt zu werden.

„Krone, bist du schon wach?", fragte plötzlich sein bester Freund. Er schob den Vorhang beiseite und meinte: „Yip, ich bin wach und hab' eine verrückte Idee, wie ich Lily heute um eine Verabredung bitten will!" Sirius grinste und sagte lachend: „Das ist gut, dann kommt ihr vielleicht endlich wieder zusammen." James schmunzelte und dachte sich: Vielleicht kommen wir nicht gleich zusammen, aber eventuell wird sie einer Verabredung zustimmen.

Zehn Minuten betrat James mit seinen Freunden den Gemeinschaftsraum und sah sich sofort nach Lily um. „Dort ist sie!", sagte Peter und deutete zum Kamin wo Lily mit Alice und Katie saß. „Danke Peter!", sagte er und überlegte sich dann, wie er am besten vorgehen sollte. Wie konnte er Lily dazu bringen mit ihm zusammen auf seinem Besen zu fliegen? Während er noch nachdachte sagte Remus plötzlich: „Hey ich glaube Frank wird Lily gleich um eine Verabredung bitten!"

James war sofort wieder zurück in der Realität und starrte mit großen Augen auf seinen Klassenkammrad der sich neben ‚seine' Lily setzte und gerade sagte: „Hi Lily, hättest du Lust heute Nachmittag etwas mit mir Spazieren zu gehen?" Er machte einige Schritte auf sie zu, da setzte sich noch ein Junge zu Lily (diesmal auf ihre andere Seite) und sagte: „Nein, bitte geh' mit mir aus, ich bin in dich verliebt!"

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Lily war ziemlich überrascht plötzlich von zwei Jungen um eine Verabredung gebeten zu werden. Zu ihrer Verwunderung war James keiner von ihnen. Sie sah ihn allerdings einige Meter entfernt von der Treppe zu den Jungenschlafsälen stehen und in ihre Richtung starren. Wollte er sie etwa auch gleich fragen?

Jetzt blickte sie zu Frank der links von ihr saß und überlegte, ob sie seine Einladung annehmen wollte. Er war ein netter und ruhiger Junge der immer sehr höflich und zuvorkommend war. Auch hatte er soweit sie das mitbekommen hatte, noch nie eine Beziehung gehabt. Das waren alles Aspekte dir ihr sehr gefielen und die ihn klar von James unterschieden.

Als nächstes blickte sie zu Tim der rechts von ihr saß. Er war aus der siebten, sehr intelligent und gut aussehend und hatte ebenfalls ihres Wissens nach noch nie eine Freundin gehabt. Sie hatte in den letzten zwei Wochen bemerkt, dass er ihr häufig nachgesehen hatte. War er also wirklich in sie verliebt?

„Ähm…", sagte sie etwas unsicher und mit einem Blick zu James der mittlerweile etwas näher gekommen war. „Du hast hier zwei nette Jungen, warum gehst du nicht mit einen von ihnen aus und schaust was sich daraus ergibt?", fragte eine Stimme in ihren Kopf die etwas nach ihrer Mutter klang. „Bitte geh' mit mir aus!", bat Tim sie und legte sanft eine Hand auf ihre. Frank meinte nervös: „Ich glaube ich bin auch in dich verliebt, nimm also bitte meine Einladung an!"

Lily sah zwischen beiden Jungen hin und her und versuchte ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu verstehen.

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James sah verzweifelt zwischen Tim und Frank hin und her. Beide saßen direkt neben Lily und versuchten sie dazu zu überreden mit ihnen auszugehen. Und auch Lily schien gar nicht so abgeneigt zu sein. Sie schien ernsthaft darüber nachzudenken.

„Lily …", murmelte er leise und streckte seinen Arm etwas nach ihr aus. Schnell ließ er ihn jedoch wieder sinken und wartete ängstlich auf ihre Antwort.

Bitte geh' nicht mit ihnen aus!", flehte er in Gedanken und sah nervös auf seine Füße.

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Lilys Augen hingen gerade an James, sie fragte sich worüber er wohl gerade nachdachte. Wollte er sie am liebsten von Tim und Frank wegziehen und fest umarmen? War er gerade verzweifelt und hoffte sie würde den anderen beiden Jungen möglichst schnell eine Absage erteilen? War er wirklich so stark verliebt?

Tim begann nun leicht über ihre Finger zu streicheln und murmelte: „Süße Lily, bitte gib mir eine Chance!" Sie reagierte jedoch nicht auf ihn und musterte nur weiterhin James der immer noch zu Boden sah. Frank bat sie: „Lily, bitte!" Doch auch ihn ignorierte sie vorerst und konzentrierte sich weiterhin auf James.

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Als er nach einigen Sekunden immer noch keine Antwort von Lily hörte, hob James zitternd den Kopf und bemerkte dann das sie ihn konzentriert musterte. Er spürte wie seine Wangen wärmer wurden und benötigte seine ganze Willenskraft jetzt nicht wegzusehen.

Lily ich liebe dich!", murmelte er in Gedanken und bemühte sich seine Gefühle durch die Art wie er sie jetzt anlächelte auszudrücken.

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Nach einigen Augenblicken hatte sich Lily entschieden und sagte zu Frank und Tim: „Es tut mir Leid, aber ich muss euch leider beide enttäuschen. Ich werde nämlich weder mit dir", sie sah zu Frank, „noch mit dir", sie drehte sich zu Tim, „ausgehen!" Beide Jungen sahen sie enttäuscht und etwas traurig an, nickten aber und erhoben sich. Sie gingen mit schnellen Schritten weg und so blieben James und Lily alleine am Kamin.

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James war extrem erleichtert, dass sie den beiden nicht zugesagt hatte. Aber würde sie mit ihm ausgehen wollen? Sollte er sie jetzt gleich fragen? Ohne lange nachzudenken entschloss er sich, dass er es versuchen musste. Selbst wenn sie ablehnt wäre das ja nicht ihre endgültige Entscheidung! Solange sie mit keinem anderen zusammen war, würde sie auf gar keinen Fall aufgeben. Er ging also zu ihr und setzte sich neben sie auf das Sofa.

„Ähm… Hi Lily!", sagte er und drehte sich zu ihr um.

„Hi James!", sagte sie mit einer ruhigen und entspannten Stimme.

Er versuchte sich zu erinnern, was er eben im Schlafsaal geplant hatte, doch wegen der aufregenden letzten Minuten hatte er wahrscheinlich seinen plan vergessen. „Lily also, ähm… du und ich… Ähm, ich meine, … Würdest du vielleicht zum nächsten Hogsmeadewochenende mit mir ausgehen?", brachte er schließlich seine Frage stotternd zu Stande.

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Lily lächelte wegen der offensichtlichen Nervosität des Jungen der immer versuchte so cool und überlegen zu wirken. „Erinnerst du dich an meine Worte von vor einigen Wochen?", fragte sie mit einem Schmunzeln. Er nickte. „Und wie gedenkst du mir die Ernsthaftigkeit deiner Gefühle zu beweisen?", fragte sie.

James hob seine Hand und fasste sich an seine Brust und sagte dann: „Lily, ich …" Er stoppte und zeigte dann auf sie. „Lily, ich liebe dich!", flüsterte er und griff dann nach ihren Händen. Leise begann er zu sprechen: „Ich weiß ich habe etliche Fehler gemacht und habe mich häufig mit verschiedenen Mädchen getroffen, doch jetzt kann ich nur noch an dich denken." Er verschränkte jetzt seine Finger mit ihren und fuhr fort: „Früher habe ich auch meine Bitten um eine Verabredung dir gegenüber nicht hundertprozentig ernst gemeint, doch jetzt würde ich dir sogar einen Unbrechbaren Schwur leisten und dir schwören niemals wieder irgendein anderes Mädchen auch nur anzuschauen, nur bitte bitte geh' heute mit mir aus!"

Sie kicherte leicht und sagte: „Wenn du dir deiner Gefühle so sicher bist, dann werde ich heute den Valentinstag mit dir verbringen!"

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„Wirklich?", fragte James überrascht aber begeistert. Sie nickte und ergänzte: „Wenn es mir gefällt werde ich vielleicht auch zum nächsten Hogsmeadewochenende mit dir ausgehen!" Er nickte und streichelte zärtlich ihre Finger. „Danke Süße!", murmelte er und platzierte einen leichten Kuss auf ihren Handrücken.

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Knapp sieben Stunden später war ihre letzte Unterrichtsstunde vorbei und James und Lily gingen zusammen am See entlang. Er hielt ihre Hand und hatte das Gefühl im Himmel zu sein. Sein Traummädchen ging mit ihm aus und hielt seine Hand. „Lily-Schatz, darf ich dich etwas fragen?", fragte er und strich über ihren weichen Daumen.

Sie überhörte einfach mal den Spitznamen und meinte: „Klar!" James blieb stehen und sah sie sanft an. Dann fragte er sie: „Unter der Voraussetzung, dass wir eines Tages offiziell zusammen sind, würdest du mich dann irgendwann auch heiraten wollen?"

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Lily runzelte ihre Stirn und versuchte den Grund für diese merkwürdige Frage in seinen Augen zu lesen. Doch konnte sie nichts auffälliges erkennen. Sie öffnete also ihren Mund und antwortete: „Also wenn ich mich in dich verlieben sollte und du mir einen romantischen Heiratsantrag machst, könnte es sein, dass ich auf deine Frage ob ich deine Frau werden will mit ‚Ja!' antworten werde."

Kapitel 556: Hausaufgaben für Verwandlung

Seit einigen Wochen hatte Thea immer mehr Schwierigkeiten mit dem Stoff in Verwandlung. Sie versuchte es niemandem wissen zu lassen, denn sowohl Scarlett als auch Freya schienen super einfach mitzukommen und sie wollte sich nicht ihnen gegenüber die Bloße geben. Sie wusste, dass dies objektiv albern war, doch so empfand sie nun einmal.

Aber wenn du nicht bald jemanden bittest dir zu helfen wirst du niemals die Prüfungen Ende des Jahres bestehen!", mahnte sie eine Stimme in ihrem Kopf.

Sie seufzte und versuchte sich dann erneut auf das Buch (welches vor ihr auf dem Tisch lag) zu konzentrieren. Lass dich nicht ablenken und schreib deinen Aufsatz, sonst wird Professor McGonagall wirklich wütend. Sie las also den Absatz über Verwandlungen von kleineren leblosen Objekte erneut, doch auch dieses Mal kamen irgendwie nur die Hälfte der Worte bei ihr an.

„Verdammter Mist!", fluchte sie ärgerlich und rieb sich ihre Augen. Warum bin ich nur so müde, ich habe doch bestimmt sechs Stunden geschlafen, das ist mehr als gewöhnlich. Sie fokussierte ihren Blick erneut auf das Buch und versuchte sich zu konzentrieren.

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Sie arbeitete noch etwas weiter, dann konnte sie wirklich nicht mehr. Erschöpft und frustriert klappte sie das Buch zu und steckte den halb-fertigen Aufsatz in ihre Tasche. Zum Glück hatte sie noch einige Tage Zeit ihn fertig zu schreiben, doch ärgerte sie sich trotzdem, dass sie es heute nicht geschafft hatte.

Als sie gerade die Bibliothek verließ begegnete sie Dylan Roger, einem Jungen aus Ravenclaw und ihrem Jahrgang. „Hi!", sagte sie mit einem müden Lächeln und blickte in seine dunkelgrünen Augen. Er erwiderte ihren Blick und sagte freundlich: „Hallo Thea, wie geht es dir?"

Sie grinste und meinte mit einem Schulterzucken: „Es geht so, viele Hausaufgaben und ich hatte keine Verabredung am Valentinstag, aber ansonsten gut!" Er zwinkerte ihr zu und fragte dann: „Bezüglich des letzteren, hättest du Lust etwas mit mir zusammen zu unternehmen?"

Kapitel 557: Eine Verabredung

Thea sah den Jungen vor ihr mit verwunderten Augen an und fragte: „Du meinst eine richtige Verabredung?" Er nickte und grinste immer noch. Dann sagte er: „Ich mag dich und würde dir gerne etwas näher kommen! Also ja ich meine das auf diese typische ‚Willst-du-mit-mir-ausgehen?'- Art!"

Als er sie so intensiv ansah wurde sie ziemlich nervös und bekam etwas Herzklopfen. „Ich mag dich auch!", sagte sie plötzlich und trat etwas näher zu ihm. Ohne über die möglichen Konsequenzen nachzudenken umarmte sie ihn und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. Dann sagte sie mit errötetem Gesicht und noch viel nervöser als zuvor: „Ich würde gerne mit dir ausgehen!"

Er dankte ihr und griff nach ihrer einen Hand. „Wollen wir zusammen rausgehen oder lieber etwas Zeit in der Bibliothek verbringen?" Sie dachte an das kalte Wetter und sagte entschieden: „Lass uns in die Bibliothek gehen, draußen ist es mir viel zu kalt!"

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Den restlichen Nachmittag verbrachte Thea also mit Dylan in der Bibliothek und alberte mit ihm herum. Es stellte sich heraus, dass sie beide einen ziemlich ähnlichen Humor besaßen, was dafür sorgte, dass die Zeit wie im Flug verging. Deshalb waren sie beide auch sehr überrascht als die Bibliothekarin plötzlich zu ihnen trat und verkündete, dass sie jetzt besser zum Abendessen gehen sollten, wenn sie nicht hungrig ins Bett gehen wollten.

Thea sah überrascht zum Fenster und musste feststellen, dass es bereits dunkel war. Oh Mann wie schnell doch die Zeit verging … Dylan war bereits aufgestanden und hielt ihr nun seine Hand hin. „Komm Thea, lass mich dir aufhelfen!", sagte er. Sie griff nach seiner Hand und ließ sich von ihm hochziehen. „Danke!", sagte sie lächelnd und überlegte ob sie ihn noch einmal küssen wollte.

Nach einigen Sekundenbruchteilen sagte er: „Lass uns losgehen, ich habe hunger!" Schade ich hätte ihn gerne noch einmal geküsst … Zusammen rannten sie los und kamen zum Glück noch pünktlich.

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Nachdem Abendessen brachte Dylan sie noch bis zu ihren Schlafsaal und schloss sie dort noch einmal in seine Arme. Sie fühlte sich nervös aber auch wohl so dicht bei ihm zu sein. „Danke für diese Verabredung!", sagte er gerade und legte eine Hand an ihre Wange. Sie lächelte und murmelte: „Sie hat mir auch gefallen, also muss ich mich auch bedanken!"

Kurz sahen sie einander in die Augen, dann stellte sie sich auf ihre Zehnspitzen und gab ihn einen hauchzarten Kuss auf seine Lippen. Leise flüsterte sie: „Gute Nacht!", dann drehte sie sich schnell um und schlüpfte in ihren Gemeinschaftsraum.

Kapitel 558: Erst duschen dann schlafen …

Am späten Abend betraten Phoebe und Bellatrix gemeinsam den Duschraum der Ravenclawmädchen des sechsten Jahrgangs. Bellatrix wollte heute mit Phoebe schlafen, deshalb war sie bei ihr im Haus.

Während sich Phoebe begann auszuziehen sagte sie zu ihrer Freundin: „Liebste, wie würdest du es finden wenn ich blaue Haare hätte?" Bellatrix, welche gerade aus ihrer Hose schlüpfte musterte sie kurz, dann sagte sie: „Ich würde dich wahrscheinlich genauso hübsch finden wie immer Süße!" Phoebe grinste und meinte: „Danke Schatz!" Dann ergänzte sie jedoch: „Aber ernsthaft, meist du das würde mir stehen?"

Bellatrix trat zu ihr und umarmte sie sanft. „Natürlich würde es dir passen mein Engel!", sagte sie und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Phoebe erwiderte diesen glücklich und streichelte über Bellatrix' nackten Rücken. „Du trägst so häufig relativ helle Kleidung, da …", begann Bellatrix nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten, wurde jedoch von einem zweiten Kuss von Phoebe unterbrochen. „Entschuldigung, dass ich dich unterbrochen habe, aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen sich zu küssen!", murmelte Phoebe etwas peinlich berührt. Bellatrix kicherte und schob dann ihre Hände unter Phoebes Slip. „Das ist okay, ich liebe diese Art von Unterbrechungen wenn sie von dir kommen!", sagte Bellatrix während sie Phoebes nackte Pobacken knetete.

Phoebe keuchte erregt auf und schob ihre Hände dann begierig unter Bellatrix' BH. Liebevoll streichelte sie die weichen Brüste ihrer Freundin und murmelte derweil halblaut: „Ich liebe dich so sehr Bellatrix!"

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Nachdem sie zusammen geduscht hatten gingen sie in Phoebes Schlafsaal und legten sich in ihr Bett. Phoebe wünschte ihren Freundinnen noch eine gute Nacht, dann zog sie die Vorhänge zu ihrem Bett zu und kuschelte sich eng an Bellatrix. „Ich liebe dich!", sagte sie und schob dann sanft eine Hand unter Bellatrix' Schlafanzugshose. „Ich liebe dich auch Phoebe!", brachte ihre Freundin erregt hervor und verwickelte sie in einen leidenschaftlichen Kuss.

Kapitel 559: Ein Brief an Lily

Eine halbe Stunde vor Mitternacht klopfte es plötzlich heftig an Petunias Fester. Lilys ältere Schwester sah genervt in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war und klappte dann ihre Decke zurück. Sie kannte dieses Geräusch sehr gut obwohl sie es nicht allzu häufig hörte. Sie eilte zum Fenster und ließ die erschöpfte Eule in ihr Zimmer.

Das Tier flatterte zu ihrem Schreibtischstuhl und ließ sich dort auf der Lehne nieder. Sie löste die Nachricht vom Bein der Eule und begann diese (nachdem sie sich auf das Fußende ihres Bettes gesetzt hatte) zu lesen.

Sehr geehrte Miss. Evans,

leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass ihre Eltern von unbekannten Kräften entführt worden. Wir vermuten zwar, dass der dunkle Zauberer der sich selbst Voldemort nennt dafür verantwortlich ist, doch wir haben noch keine Beweise.

Bitte versuchen Sie nichts selbstständig zu unternehmen und überlassen sie dies den Experten vom Zaubereiministerium.

Mit freundlichen Grüßen

Bartemius Crouch

(Leiter der Abteilung für Magische Strafverfolgung)

Nachdem sie den Brief beendet hatte, ballte sie kurz ihre Hände zu Fäusten und schrie dann laut auf. Die Eule flog erschrocken auf, ließ sich jedoch dann wieder auf den Stuhl nieder. Petunia brauchte einige Augenblicke bis sie wieder klar denken konnte, dann zog sie den Schreibtischstuhl zurück und ignorierte die Eule die empört aufflatterte und sich irgendwo anders wieder niederließ.

Ich sollte Lily schreiben und ihr davon berichten. Es ist zwar bestimmt ihre Schuld, dass es überhaupt zu dieser Situation gekommen ist, jedenfalls indirekt, doch sie verdient trotzdem davon zu erfahren.

Sie nahm sich einen leeren Zettel und begann einen Brief an ihrer jüngere Schwester zu schreiben.

Kapitel 560: Endlich gute Nachrichten (19.06.1977)

Einige Monate später am frühen Morgen des 19. Junis klopfte eine kleine Eule so stark sie konnte gegen das Glas des Fensters zum Mädchenschlafsaal der Gryffindor Sechstklässlerinnen. Sie hatte eine, für ihre Körpergröße, viel zu große Nachricht an ihrem Bein und schien Schmerzen zu haben, denn sie hielt ein Bein etwas schief nach hinten gestreckt und stützte sich stattdessen etwas mit einem Flügel ab.

Es dauerte einige Augenblicke bis Katie (welche dem Fenster am nächsten schlief) dieses öffnete und das verletzte Tier vorsichtig hinein hob. Sobald sie die Eule auf ihr Bett abgelegt hatte rief sie halb laut: „Lily komm schnell die Eule kommt von deiner Schwester!"

Sofort sprang ihre Freundin aus ihrem Bett und rannte zu ihr. Sie sagte mit nervöser Stimme: „Bitte gib mir den Brief, ich kann es kaum abwarten endlich wieder etwas von ihr zu hören!" Katie grinste und nickte. Sie verstand Lily sehr gut, immerhin war dies seit Wochen der erste Brief von Petunia. „Hoffentlich gibt es etwas neues bezüglich deiner Eltern!", sagte Alice, welche auch aufgewacht war und ebenfalls zu ihr gekommen war. Katie nickte und reichte Lily dann den Brief den sie vom Bein der kleinen Eule abgemacht hatte.

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Lily nahm das zusammengerollte Papier entgegen und begann es Sekunden später zu lesen.

Liebe Lily!

Im Angesicht der Tatsache, dass ich mich seit Monaten versteckt halte und wir uns noch im letzten Sommer mit den altgewohnten wütenden Augen betrachtet haben fühlt es sich merkwürdig an dich mit ‚liebe' zu begrüßen, doch andererseits es sind spezielle Umstände die uns hierher gebracht haben.

Endlich kann ich dir gute Nachrichten bezüglich unserer Eltern zukommen lassen. Sie sind am Leben und wir können sie sehr bald besuchen. Sie wurden in der letzten Nacht zusammen mit anderen Geiseln befreit und in euer magisches Krankenhaus gebracht.

Ich werde dir schreiben, sobald wir sie besuchen dürfen.

Bis (hoffentlich) bald

deine ältere Schwester

Petunia

P.S

Ich hoffe der Brief war nicht zu schwer für den armen kleinen Harry :)

Lily ließ sich erleichtert nach hinten fallen und las den Brief gleich noch einmal. Endlich gute Nachrichten …