Kapitel 591: Jamie und Luke (02.07.1977 | Wahres alternative Universum) [P18]

Luke Evans:

Am Abend des zweiten Julis 1977 saß Luke mit seiner Zwillingsschwester Petunia im Garten ihrer Eltern und plauderte über das vergangene Schuljahr. „Obwohl ich mich wirklich freue mehr Freizeit zu haben vermisse ich Hogwarts schon jetzt!", sagte Luke und dachte dabei nur an seine Freunde und auch ein Wenig an Jamie Potter.

Dieses herrliche Mädchen war wirklich die Beste, in jeglichen Hinsichten. Doch sie ließ ihn ja immer abblitzen.

Seine Schwester schien seine Gedanken erraten zu haben, denn sie grinste ihn an und fragte schelmisch: „Nah, kannst du an nichts anderes denken als dein Traummädchen?" Luke wurde etwas rot und wehrte ab: „Ich habe nicht an Jamie gedacht, außerdem ist sie nicht mein Traummädchen!" Das letzte war zwar gelogen, doch er wusste sowieso, dass Petunia ihm das nicht glauben würde. Dafür kannte sie ihn einfach zu gut. „Du weißt ganz genau was du tun musst, damit sie dir eher eine Chance gibt, oder?", fragte sie mit einem ernsten Gesichtsausdruck.

Luke nickte und murrte: „Ja, ich muss aufhören ständig mit allen möglichen Mädchen zu flirten, nur dann habe ich eine Chance… ich weiß, ich weiß …" Er seufzte frustriert auf und sagte: „Sie ist in so vielen Hinsichten langweilig und unterdurchschnittlich, warum musste ich mich ausgerechnet in sie verlieben?"

Petunia gab ihren Bruder für diese Bemerkung eine leichte Ohrfeige und sagte wütend: „Sprich nicht so über meine beste Freundin, verstanden?"

Er sah seine Schwester verwundert an und meinte ärgerlich: „Stimmt doch aber, sie ist weder besonders hübsch noch kann sie irgendetwas tolles, sie ist nur das einzige Mädchen das bei mir diese unbändigen Gefühle auslöst die sonst niemand in mir erwecken kann!" Petunia erwiderte seinen Blick jetzt mit einer Mischung aus Wut und Mitleid und sagte schließlich: „Du solltest definitiv an dir arbeiten, sonst hast du auch wenn du nicht länger mit jedem Mädchen flirtest keine Chance bei ihr!" Mit diesen Worten erhob sich seine Schwester von der Gartenbank und ging zurück zum Haus.

Luke saß noch eine längere Weile draußen und blickte hoch in den Sternenhimmel. Als er eine Sternschnuppe sah dachte er sich:

Ich wünsche mir dir Jamie etwas näher zu kommen!

Jamie Potter:

Am späten Abend saßen Jamie, Leo, Remus und Severus zusammen im Wohnzimmer von Potter Manor und unterhielten sich über alles was im letzten Jahr auf Hogwarts so passiert war. Sie saß dabei in einem bequemen Sessel und hatte die Beine auf den Tisch vor ihr gelegt. „Und Jungs, was habt ihr im Sommer so vor?", fragte sie schließlich und sah von links nach rechts in die Gesichter ihrer besten Freunde. Auf dem Sofa links vom Tisch saßen Severus und Leo und ihr gegenüber auf einem Sessel ähnlich zu ihrem saß Remus.

Leo antwortete als erster und sagte: „Ich fahre mit meinen Eltern nach Deutschland, wir haben dort Verwandte, deshalb verschlägt es uns dorthin!" Remus nickte und meinte: „Ich werde sehr wahrscheinlich Zuhause bleiben, ihr wisst schon unter anderem wegen meines pelzigen Problems!" Severus klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Aber das sollte dich doch nicht abhalten, du hast doch uns! Wir würden schon zu dir kommen und dir bei Vollmondnächten zur Seite stehen!" Jamie und Leo nickten an dieser Stelle bestätigend. Remus bedankte sich bei ihnen und sagte: „Ist schon gut, ich bin gerne Zuhause und lerne, ihr wisst wie ich bin." Jamie lachte auf und nickte. „Ja, du bist und bleibst unser Lieblingsstreber!", sagte sie und grinste ihn breit an. Dann fragte sie: „Und du Teddy, was wirst du im Sommer machen?"

Severus zuckte mit den Schultern und meinte: „Weiß noch nicht so genau, vielleicht lerne ich wie Remus oder ich suche irgendwo nach einem Mädchen in das ich mich verlieben könnte …" Jamie grinste und sagte dann: „Du darfst nicht zu intensiv suchen, sonst übersiehst du vielleicht deine wahre Liebe die von ganz woanders her zu dir schaut!" Ihr Freund sah zu ihr und fragte: „Was meinst du damit? Bist du etwa in mich verliebt?" Jamie schüttelte lachend den Kopf und sagte: „Nein, aber vielleicht gibt es in Hogwarts ein Mädchen das dich still und heimlich beobachtet und nur zu schüchtern ist dich anzusprechen!" Severus lachte leicht auf, sagte aber nichts weiter dazu.

Remus fragte nach einigen Augenblicken: „Und du Prinzessin, was wirst du in den Sommerferien machen?"

Jamie sah zum Werwolf und dachte nach. Hmm, was werde ich machen!? „Ich weiß noch nicht!", sagte sie nachdenklich und grinste dann. „Vielleicht schreibe ich einen Brief an Luke oder ich versuche eine Quidditchmeisterspielerin zu werden!" Ihre Freunde sahen sie verwundert an, deshalb sagte sie schnell: „Ehrlich gesagt das zweite klingt verlockender, aber ich werde hundertprozentig weder das eine noch das andere machen!" Sie hatte nämlich extreme Höhenangst und Luke konnte sie überhaupt nicht ausstehen. Er belästigte sie schon seit Jahren mit seinen nervigen Bitten um eine Verabredung.

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Nach einer weiteren halben Stunde kam Euphemia ins Wohnzimmer und sagte: „Ihr solltet vielleicht bald ins Bett gehen, es ist schon sehr spät und ihr wollt doch morgen etwas vom Tag haben, oder?" Leo und Severus erhoben sich und stimmten Euphemia zu. „Gute Nacht!", sagten sie zu Jamie und Remus und verließen dann das Zimmer. Nachdem Euphemia wieder gegangen war fragte Remus Jamie: „Ähm, hättest du vielleicht Lust mit mir zu duschen? Nur so als beste Freunde natürlich …" Jamie sah auf und überlegte kurz, doch dann nickte sie und sagte: „Ich bin in niemanden verliebt und du auch nicht, also können wir gerne Sex haben!" Remus errötete etwas weil sie das so offen aussprach, doch er sagte nichts dagegen, denn genau darum war es ihm gegangen.

So gingen Jamie und Remus zusammen ins Badezimmer. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, zogen sie sich beide aus und stiegen gemeinsam in die Dusche. Jamie trat dicht zu ihrem Freund und begann Remus' Penis leicht zu massieren. „Oh Prinzessin das machst du großartig, danke!", sagte Remus und fasste nach ihren Brüsten. Sie lächelte und gab ihrem Freund einen sanften Kuss auf die Lippen.

Einige Augenblicke später spürte sie wie Remus vorsichtig seinen Penis in ihre Vagina drückte. Sie keuchte erregt auf als er langsam tiefer in sie eindrang und ihr gleichzeitig den Po knetete. Sie ahnte das viele das was sie gerade tat als merkwürdig und falsch bezeichnen würden, doch abgesehen von ihren engsten Freunden hatte sie noch niemals mit jemanden irgendetwas sexuelles gehabt. Sie war auch noch nie verliebt gewesen. Nach einigen Stößen von Remus erlebte sie ihren Orgasmus und spürte kurz darauf auch wie er kam und sein Sperma in sie pumpte.

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Zehn Minuten später lag Jamie in ihrem Bett und fragte sich ob sie sich rein theoretisch mit einem ihrer Freunde auch eine Beziehung vorstellen könnte? Nicht das sie an irgendeinen von ihnen ein romantisches Interesse hegte, sie fragte e sich nur ganz allgemein.

Sie grinste bei diesen Gedanken und sagte zu sich selbst: „Dazu wird es bestimmt niemals kommen, da würde ich doch eher mit Luke ausgehen, als …" Sie stoppte mitten in diesen Gedanken und schüttelte sich dann bei dem bloßen Gedanken mit diesen Idioten auszugehen …

Näh… niemals, ich würde doch nie mit diesen dummen nervigen Macho ausgehen, oder!?

Kapitel 592: Ein Krankenhausbesuch | Teil 1

Am nächsten Tag um halb Neun Uhr Morgens betrat James die Haupthalle des Sankt-Mungo-Krankenhaus um mit Lily ihre Eltern zu besuchen. Er hielt nach seiner Freundin Ausschau und fand sie schließlich bei der Anmeldung. „Hey Lily!", rief er und blieb hinter ihr stehen. Sie drehte sich um und sagte: „Hi James, es ist gut das du gekommen bist. Danke!" Er grinste und schlang sie in seine Arme. „Ich liebe dich also ist es selbstverständlich für mich an deiner Seite zu sein!", murmelte er und lehnte seine Stirn leicht an ihre.

„Darf ich dich küssen?", fragte er leise.

Sie grinste und nickte stumm. Er lehnte sich also zu ihr vor und vereinte ihre Lippen zu einem sanften Kuss.

Nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten ließen sie sich die Raumnummer und die Etage nennen wo Lily Eltern liegen sollten und machten sich auf den Weg. Sie nahmen den Aufzug und keine zehn Minuten später standen sie vor der richtigen Tür. Lily war etwas nervös und zögerte einige Sekunden, dann drückte sie die Klinke und öffnete die Tür. Der Raum den James nun an Lilys Seite betrat war hübsch eingerichtet und erinnerte mehr an ein gewöhnliches Schlafzimmer als an ein Krankenhauszimmer. Es hingen sogar Bilder an den Wänden und ein, auf einer Kommode stehendes Radio spielte eine beruhigende leise Musik.

James sah sich interessiert um und fragte sich ob man das Zimmer wohl deshalb so eingerichtet hatte, weil ihre Eltern von Voldemort entführt worden waren. Er war so vertieft in das Betrachten einer seltsam aussehenden Uhr an der linken Wand, dass er gar nicht mitbekam wie Lily sich von ihm löste und kurz darauf eine erwachsene Männerstimme fragte: „So, das ist also dein Freund?"

Während er sich dieser Stimme zuwandte hörte er wie Lily antwortete: „Ja Papa, das ist James! Wir sind seit knapp zwei Wochen ein Paar!"

Kapitel 593: Ein Krankenhausbesuch | Teil 2

Lily saß auf der Bettkante direkt neben ihrer Mutter und musterte James mit einen breiten Lächeln. „James, das sind meine Eltern, hier direkt neben mir ist Lisa meine Mutter und auf der anderen Seite liegt Craig mein Vater! Mama Papa, das ist James Potter! Ich habe Euch ja schon viel vom ihm erzählt, jetzt lernt ihr ihn endlich auch einmal persönlich kennen."

James verbeugte sich vor dem Bett und sagte: „Ich hoffe eure wunderbare Tochter hat euch nur gutes von mir erzählt!" Er zwinkerte im Anschluss und fragte wie es ihnen gerade ging. Lily erhob sich und ging zu ihm. „Komm Liebling, wir sollten zusammen sitzen!", sagte sie und deutete zu zwei Stühle die an einem kleinen Tisch auf der anderen Seite des Bettes standen.

Sie setzte sich dort mit James hin und wandte sich dann wieder an ihre Eltern. „Bitte erzählt mir zumindest im Groben was euch von den Todessern angetan wurde. Ich will euch wirklich nicht an unangenehme Dinge erinnern, aber ich will trotzdem wissen was passiert ist!", sagte sie und sah sie bittend an. Ihre Mutter lächelte und sagte: „Ich verstehe deine Sorge, aber lass mich dir versichern, dass wir gar nicht so schlecht behandelt worden sind." „Wahrscheinlich haben sie Informationen von uns gewollt, doch wir haben ihnen nichts wichtiges verraten!", sagte ihr Vater und grinste halb.

Lily sah das das Grinsen ihres Vaters aufgesetzt wirkte und sie wollte gerade etwas fragen, das fiel ihr eine (wahrscheinlich inzwischen geheilte) Schnittwunde an seinem Hals auf.

„Was ist das?", fragte sie jetzt und deutete auf ihren Hals und zeigte dann auf ihn.

Kapitel 594: Am Morgen (03.09.1978 | Alternative Universum)

Am nächsten Tag wachte Jamie davon auf, das ihr jemand einen leichten Kuss auf die Wange gab. Sie öffnete ihre Augen und sah neben sich auf ihrem Bett Severus sitzen. „Guten Morgen Prinzessin, hast du gut geschlafen?", fragte er und schob seine eine Hand leicht unter ihr Schlafanzughemd. Sie kicherte wegen der Sanftheit mit der ihr bester Freund über ihren bloßen Bauch streichelte. „Ja ich habe wunderbar geträumt!", sagte sie und zog ihren besten Freund dann zu sich ins Bett.

Nachdem sie einige Minuten mit Severus gekuschelt hatte beschloss sie, dass es jetzt Zeit wurde aufzustehen. „Los Teddy, wir sollten aufstehen und zum Frühstück gehen!", sagte sie und küsste Severus noch einmal leicht auf den Mund. Ihr bester Freund murmelte: „Ich hatte gehofft wir könnten noch ein wenig mehr machen, aber wahrscheinlich hast du Recht!" Jamie kicherte und streichelte ihm tröstlich die Wange. „Ich bin nicht deine feste Freundin, vergiss das nicht!", sagte sie und stupste ihn leicht gegen seine Nasenspitze. „Ab und zu habe ich kein Problem mit dir, Remus oder Leo zu schlafen, doch …", fing sie an, wurde jedoch von Severus unterbrochen. „Ich weiß, ich weiß …", murmelt ihr bester Freund und streichelte derweil ihre Wange. „Zwischen uns wird es niemals mehr als nur Freundschaft geben, das ist schon okay, ich …", sagte er und schloss dann seine Augen.

Jamie betrachtete ihn neugierig. „Bist du etwa in mich verliebt?", fragte sie und musste gleichzeitig zugeben, dass sie sich etwas vor seiner Antwort fürchtete. Ihr bester Freund öffnete seine Augen und sah ihr direkt in ihre. „Ja, ich bin seit Monaten an mehr als nur Freundschaft zwischen dir und mir interessiert!", gab er zu und fuhr sofort danach fort. „Ich liebe dich Jamie und will nicht nur dein bester Freund sein, nein ich will eine romantische Liebesbeziehung mit dir führen! Bitte bitte mein Engel sag mir das du auch etwas für mich empfindest und das ich eine Chance habe mit dir glücklich zu werden!", flehte er und sah sie mit großen Augen an.

Jamie sah Severus sehr verwundert an und versuchte ihre Gedanken und Gefühle zu beruhigen. Plötzlich fühlte sie sich sehr unwohl in ihrer Haut. Und das nicht weil ihr bester Freund ihr gerade seine Liebe gestanden hatte, sondern weil sie plötzlich etwas ganz neues merkwürdiges fühlte. Etwas war eben gerade aufgelodert was tief in ihr geschlafen hatte. „Ich kann nicht …", fing sie an und sorgte so dafür, dass Severus enttäuscht nach unten blickte. „Ich, ähm …", versuchte sie die Verwirrtheit in ihrem Inneren in irgendwelche Worte zu formen, doch scheiterte daran.

Was ist nur mit mir los? Warum muss ich ausgerechnet jetzt an Luke denken? Ich will nichts für ihn empfinden, er ist ein dummer Vollidiot!

„Ich ähm… da gibt es diesen einen, ähm… Jungen …", stotterte sie mit leiser Stimme.

Ich muss komplett verrückt sein, sonst würde ich mich doch nicht in diesen langweiligen idiotischen Macho verliebt haben.

„Was für ein Junge?", fragte ihr bester Freund mit traurigen aber auch neugierigen Augen.

Warum hast du Teddy nicht einfach eine Chance gegeben, eine Beziehung mit ihm ist tausendmal vielversprechender als irgendetwas mit diesem Idioten Luke anzufangen?

„Luke Evans, er ist aus meinem Jahrgang und fragt mich seit Jahren um eine Verabredung. Es scheint so, als habe ich mich, ohne es selbst gemerkt zu haben in ihn verliebt!", murmelte Jamie und schloss dann ihre Augen.

Na Großartig, jetzt wirst du auch mit ihm ausgehen müssen … Sonst würde sich Severus sehr schlecht fühlen, weil ich ihm keine Chance gegeben habe.

„Ich ähm… muss das wohl akzeptieren, doch dann versprich mir hier und jetzt, dass du im nächsten Jahr auch mit ihm ausgehst, klar?", fragte Severus und sah sie mit zusammengekniffenen aber festen Augen an.

Jamie nickte und sagte feierlich: „Ich werde mit ihm ausgehen, versprochen!"

Kapitel 595: Tief in Gedanken

Während Jamie duschte grübelte über das was eben gerade zwischen ihr und Severus passiert war. Sie hätte niemals erwartet, dass ihr bester Freund derartig für sie empfinden würde. Aber noch viel weniger hätte sie jemals erwartet, dass sie sich so plötzlich in diesen dummen Idioten Luke verlieben würde.

Vielleicht ist es ja auch noch etwas zu früh um von wirklicher Verliebtheit zu sprechen?

Sie hängte die Dusche in einer Halterung über sich und drehte das Wasser ab um sich die Haare einzuschäumen. Aber selbst wenn ich nicht von wirklicher Verliebtheit spreche, das verändert nichts an der Tatsache, dass ich Severus eben versprochen habe im nächsten Schuljahr mit Luke auszugehen. Sie stellte die Shampooflasche zurück und fuhr sich durch ihre Haare. In ungefähr sechs Wochen beginnt mein letztes Jahr auf Hogwarts, dann werde ich mit ihm ausgehen …

Diese Aussicht sorgte einerseits dafür das ein winziger Teil in ihr breit grinste und sich darauf freute und andererseits dafür, dass der Rest sehnlichst wünschte ganz tief im Boden zu versinken und nie wieder aufzutauchen. Sie spülte sich jetzt die Haare aus und versuchte vorerst nicht weiter an Luke zu denken.

Luke …

Kapitel 596: Gedanken über Liebe

Luke saß am Morgen nach seinem Gespräch mit seiner Zwillingsschwester alleine im Garten und grübelte über Petunias Worte. Sollte er vielleicht wirklich damit aufhören mit anderen Mädchen zu flirten? Er versuchte sich vorzustellen wie es wohl wäre nicht jedem Mädchen das hübsch aussah hinterher zu pfeifen und einen coolen Spruch zu reißen. Hmm… ist das Leben dann überhaupt noch lebenswert?

Er legte sich in das kühle aber trockene Gras und sah hoch in den klaren Himmel. Dann dachte er zurück an seine letzte Beziehung zum Ende des Schuljahres.

Er stand mit Lira am See von Hogwarts und streichelte liebevoll ihre weiche warme Hand. Seit einigen Tagen waren sie nun schon ein Paar und er genoss ihre Nähe mehr als viele anderer Mädchen mit denen er zuvor zusammen gewesen war. „Heute ist wunderschönes Wetter, nicht wahr?", fragte Lira und lehnte sich leicht an seine Schulter. Er nickte und schob seine Hand leicht unter ihre Bluse. „Du hast Recht, heute ist es herrlich warm, hättest du also Lust mit mir nackt schwimmen zu gehen?", fragte er mit einem Grinsen.

Sie schüttelte grinsend den Kopf und sagte: „Nee… vielleicht ein anderes Mal, ich fühle mich gerade nicht zu gut." Er nickte und wandte sich wieder dem See zu.

Er lächelte bei dieser Erinnerung. Am selben Abend hatte sie sich dann doch einverstanden erklärt zum ersten Mal mit ihm zu schlafen. Er hatte sie kurz nach den Abendessen zum ersten Mal nackt gesehen. Er grinste jetzt als er an ihr erregtes Stöhnen dachte als er zum ersten Mal in ihr gekommen war.

Ich glaube nicht, dass ich auf so etwas lange genug verzichten könnte, bis es eventuell zu etwas zwischen mir und Jamie kommen würde …

Kapitel 597: Nach dem Krankenhausbesuch (03.07.1977 | Normales Universum)

Am späten Nachmittag verließen James und Lily das Krankenhaus und gingen in einen nahen Park. Dort setzten sie sich auf eine Bank an der Themse und begannen leise zu sprechen.

„Es ist schrecklich, was ihnen widerfahren ist… diese widerwärtigen Arschlöcher!", sagte Lily wütend und ballte ihre Hände zu Fäusten. James legte sanft einen Arm um sie und streichelte ihre Hüften. „Sie werden dafür bezahlen, dass verspreche ich dir!", sagte er zuversichtlich und küsste sie. Sie blieb daraufhin stumm und sah nur auf den Fluss. Er fühlte ihr schnell schlagendes Herz und versuchte sie mit weiteren Küssen zu beruhigen. „Wir werden uns später für deine Eltern rächen, doch jetzt atme tief durch und dann langsam wieder aus!"

Nach einigen Augenblicken beruhigte sich seine Freundin und schmiegte sich dann eng an ihn. „Bitte versprich mir das wir uns nie trennen werden James Potter!", murmelte sie leise und sah ihn dann fest in die Augen.

Er war etwas verwirrt, doch trotzdem sagte er voller Ernst und Überzeugung: „Ich verspreche dir, dass wir immer zusammenbleiben werden, von jetzt und heute bis in alle Ewigkeit! Ich liebe dich Lily!" Seine Freundin wirkte jetzt etwas fröhlicher denn sie schwang sich auf seinen Schoss und flüsterte leise: „Ich liebe dich auch James!" Kurz nach diesen Worten küssten sie sich sanft und liebevoll.

Ich habe schon ein großen Glück mit einem so wunderbaren tollen Mädchen zusammen zu sein!

Kapitel 598: Ein Treffen mit Katie (24.07.1977 | Alternatives Universum)

Einige Wochen nach Beginn der Sommerferien trafen sich Luke und Katie in einem kleinen Restaurant am Rande Londons. Luke hatte Katie eingeladen und im Gegensatz zu Jamie hatte sie seine Einladung bereitwillig angenommen.

Gerade saß er ihr gegenüber und sagte mit freundlicher aber entschiedener Stimme: „Wenn aus uns ein Paar werden sollte, denk daran, dass ich dich nicht hundertprozentig liebe! " Katie nickte und grinste eindeutig, dann sagte sie: „Das ist okay für mich! Ich würde nur gerne mal irgendeine Beziehung haben!" Bevor Luke darauf etwas erwidern konnte kam ein Kellner zu ihrem Tisch und fragte sie mit einem freundlichen Lächeln: „Was darf ich Euch bringen?"

Katie hob ihren Blick und sagte: „Ich hätte gerne einen Teller Nudeln mit Tomatensauce!" Luke grinste und sagte: „Ich auch!" Der Kellner schrieb sich ihre Bestellung auf und erkundete sich dann noch nach ihrem Getränkewunsch. Katie sagte: „Einen Rotwein bitte!" Luke bestellte sich ebenfalls einen Wein, bevorzugte jedoch einen weißen. Dann als der Kellner wider weggegangen war wandte sich Luke wieder an Katie und fragte: „Sind wir dann jetzt ein Paar?"

Katie kicherte, nickte jedoch und sagte: „Ja, wenn du nichts dagegen hast sind wir ab jetzt in einer offiziellen Beziehung!" Luke sagte: „Ich habe nichts dagegen Süße, solange du nicht zu tiefe und langlebige Gefühle von mir erwartest!" Katie sagte: „Lass uns einfach die Zeit zusammen genießen solange wir Lust aufeinander haben!" Luke grinste und sagte voller innerer Freunde: „Ja, das klingt gut! Komm zu mir Baby und lass mich dich küssen!" Katie stand auf, kam um den Tisch zu Luke und setzte sich dann auf seinen Schoss.

Luke schlang seine Arme eng um Katie und begann sie zärtlich und leidenschaftlich zu küssen!

Kapitel 599: Wirklich verliebt!

Nach einigen Wochen Sommerferien hatte Jamie mittlerweile kaum noch Zweifel daran sie könnte sich nicht tatsächlich in Luke verliebt haben. Ständig musste sie an ihn denken und sich fragen, was er wohl gerade tat.

Wahrscheinlich macht er mit irgendwelchen Mädchen herum!", sagte eine frustrierende ärgerliche Stimme in ihrem Kopf.

Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und trat wütend gegen einen Stein, der in einem hohen Bogen in den See in der Nähe von der Villa ihrer Eltern landete. Sie hasste es, dass ihr der Gedanke, er könnte sich mit anderen Mädchen treffen, so einen Stich ins Herz gab. Sie wollte nichts für ihn empfinden …

Aber du hast dich unwiderruflich in ihn verliebt, das wirst du nicht mehr los!", sagte dieselbe nervige Stimme.

Sie fasste sich zornig ans Herz und fühlte wie es gegen ihre Hand hämmerte. Einen kurzen Augenblick hatte sie sich vorgestellt wie es wohl wäre, wenn sie ihre Gefühle für ihn aus ihrer Brust reißen und für immer verbrennen könnte, doch nach einigen weiteren Sekunden schüttelte sie stumm und mit geschlossenen Augen ihren Kopf.

Das will ich auch nicht! Einerseits wäre das verlockend, doch andererseits, jetzt da ich verliebt bin, wünsche ich mir auch, wir könnten zusammenkommen und glücklich zusammen sein …"

Sie öffnete ihre Augen und sah hinaus auf die Wasseroberfläche und sagte dann leise aber mit fester Stimme: „Okay Luke, ich werde dir eine einzige Chance geben, doch wehe du verletzt mich du Macho!"

Kapitel 600: Was für ein Sommer! (15.08.1977 bis zum 31.08.1977 | Beide Universen) [P18]

Katie und Luke (15.08.1977 | Alternatives Universum) [P18]:

Am 15. August war Katie gerade bei Luke zu Besuch. Sie saß auf dem Schoss ihres Freundes und küsste ihn zärtlich. Auch er hatte seine Arme um sie geschlungen und drückte sie eng an sich.

„Schatz, ich liebe dich!", murmelte Katie nervös aber glücklich und löste sich etwas von ihm. Sie wollte zu gerne ähnliche Worte von ihm hören, doch er hielt sich was Gefühlsäußerungen anging stark zurück. „Du bist ein tolles Mädchen, aber du weißt das ich dich nicht liebe, oder?" Sie rutschte ein Wenig von ihm weg, nickte aber. „Klar, diesbezüglich warst du ja von Anfang an ehrlich zu mir!", murmelte sie und erhob sich dann von seinem Schoss.

Sie ging zum Fenster seines Zimmers und sah hinaus in die Dunkelheit. „Du bist in meine Freundin Jamie verliebt, richtig?", fragte sie. Luke sagte: „Ja, aber ich bin trotzdem dein Freund!" Sie lächelte halb und drehte sich dann um.

„Luke, ich glaube wir sollten uns trennen, es macht doch im Prinzip keinen Sinn zusammen zu sein, wenn man sich nicht liebt, oder?", fragte sie. Luke schwieg dazu, nickte aber schließlich. „Aber …", fügte er hinzu und grinste dann breit. „… wie wäre es wenn wir noch ein letztes Mal miteinander schlafen?", fragte er und sah sie hoffnungsvoll an. Katie legte den Kopf schief und dachte nach.

Ein letztes Mal Sex, hmmm!?

Nach einigen Augenblicken sagte sie: „Okay, meinetwegen!"

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Nach einigen Augenblicken waren sie beide nackt und Katie lag mit gespreizten Beinen in seinem Bett. Luke kniete direkt zwischen ihren Beinen und streichelte ihre Schamgegend mit seinem steifen Penis. „Du darfst ein letztes Mal in mich eindringen!", sagte Katie und zwinkerte jetzt. Luke grinste nun ebenfalls und drückte sich sanft in ihren Körper.

Es dauerte nicht lange und Katie und Luke erlebten gleichzeitig ihren Orgasmus. Er pumpte sein Sperma in ihre Scheide sie genoss das erregende Zucken in ihrem Becken.

Cataleya und Aiden (16.08.1977 | Normales Universum):

Seit ihrer ersten Verabredung am 2. Juli hatte Cataleya Aiden jetzt schon häufiger getroffen und es war jedes Mal herrlich gewesen. Dieser Junge war einfach großartig. Er dachte immer nur an sie und versuchte es ihr so schön und angenehm wie möglich zu machen. Auch hatte er bisher noch nie irgendwelche sexuellen Anspielungen gemacht, das gefiel ihr auch. Nicht das sie etwas grundsätzliches gegen Sex hatte, doch konnte das ja auch später kommen.

Sie hatte sich auf jeden Fall inzwischen in Aiden verliebt und wünschte sich eine Beziehung mit ihm. Sie hatte ihm davon bisher noch nichts gesagt, doch sie war sich sicher die Art wie sie ihn immer begrüßte, wenn sie sich trafen und die Blicke die sie ihn während ihrer Verabredungen zuwarf, sprachen eindeutig für sich. Sie lächelte und schlug dann ihre Decke zurück.

Vielleicht sollte ich ihm heute trotzdem offen meine Liebe gestehen, immerhin war er bezüglich seiner eigenen Gefühle ja auch immer offen und ehrlich.

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Am Nachmittag desselben Tages trafen sie sich erneut, heute um gemeinsam im Wald in der Nähe seines Zuhauses spazieren zu gehen. Cataleya ging Hand in Hand mit ihm durch den sommerlichen Wald und versuchte sich dazu zu bringen ihm von ihren Gefühlen zu erzählen, doch war das schwieriger als sie gedacht hatte. Seine Hand war so warm und hielt ihre so sanft in seiner. Sie genoss diese Nähe so sehr, dass sie am liebsten ihre Finger mit seinen verschränken wollte.

Nun komm schon, reiß dich zusammen und sag ihm, das du dich in ihn verliebt hast, dann kommt ihr garantiert noch heute zusammen!", sagte eine Stimme in ihrem Kopf die stark nach Maisie klang.

Sie schluckte und blieb schließlich stehen. Aiden blieb auch stehen und sah sie mit einem liebevollen Lächeln an. „Tun deine Beine weh, willst du dich kurz ausruhen?", fragte er freundlich und etwas besorgt. Sie schüttelte den Kopf und sah ihm dann direkt in die Augen.

Jetzt mach es, gestehe ihm deine Liebe!", sagte eine Stimme in ihrem Kopf die diesmal nach Isabella klang.

Sie schluckte und beschloss es tatsächlich zu wagen. Wie in Zeitlupe platzierte sie vorsichtig ihre andere Hand (welche nicht von seiner gehalten wurde) an seine Wange und sagte dann leicht stotternd und extrem nervös: „Ich liebe dich Aiden!"

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Einige Bruchteile einer Sekunde schien es so als stünde die Zeit still, dann breitete sich ein Strahlen auf Aidens Gesicht aus und er schlang sie fest in seine Arme. Dabei löste er zwar seine Hand von ihrer, doch dafür fühlte sie nun seinen ganzen Körper dicht an ihrem. Sie schlang auch ihre Arme um ihn und musste zugeben, dass sich diese Nähe um einiges besser anfühlte als nur Händchen zu halten.

Nach einigen Augenblicken lösten sie sich soweit von einander, dass sie sich in die Augen blicken konnten. Aiden sagte sanft: „Ich liebe dich auch Cataleya! Du bist das wunderbarste herrlichste Mädchen des gesamten Universums!" Sie errötete und küsste ihn dann zärtlich. Das war ihr erster Kuss den sie ihm seit dem zum Ende ihrer ersten Verabredung gegeben hatte. Damals hatte sie sich bei ihm bedanken wollen, jetzt wollte sie ihm einfach so nahe wie möglich sein. „Aiden, willst du eine Liebesbeziehung mit mir führen?", fragte sie mit laut schlagendem Herzen. Der Junge in den sie sich verliebt hatte nickte sofort und flüsterte flehend: „Bitte werde meine feste romantische Freundin Cataleya!"

Sie grinste glücklich und nickte. „Dann sind wir ab jetzt offiziell ein Paar, oh mein Gott klingt das wunderbar!", sagte sie und küsste ihn gleich nochmal. Er streichelte zärtlich ihre Wange und murmelte: „Ich hatte gehofft du würdest diesen Schritt von dir aus machen bevor die Ferien enden, und mein Wunsch hat sich erfüllt. Danke Cataleya, dass du dich in mich verliebt hast. Dank dir kann ich endlich wirklich glücklich werden." Sie wurde noch etwas röter und flüsterte: „Es hat mich einiges an Überwindung gekostet dir von meinen Gefühlen zu erzählen, doch ich bin so erleichtert, dass ich es trotzdem getan habe, denn jetzt habe ich einen unglaublich großartigen Freund den ich mehr liebe als alles andere auf der Welt."

Sie sahen einander nun verliebt in die Augen und küssten sich dann ein weiteres Mal.

Thea und Max (17.08.1977 | Alternatives Universum):

Am 17. August schlenderte Max gerade durch eine enge Straße wo links und rechts direkt die Hauswände hoch ragten. Es war eine Verbindungsstraße zwischen zwei größeren. Warum er ausgerechnet hier lang ging wusste er nicht genau, doch war das ja auch nicht so wichtig.

Schon seit einigen Tagen musste er immer wieder an diese eine Melodie denken, doch er hatte keine Ahnung woher sie kam. Von Zuhause oder aus Hogwarts … Er wusste es einfach nicht mehr!

Gerade sah er hoch in den Himmel, als plötzlich ein kleines Kind aus einem der Fenster über ihn fiel. Er sah wie es steil nach unten fiel und hörte ein entsetztes Schreien, das vom Kind kommen musste. Ohne nachzudenken hechtete er nach Vorne und fing das Kind kurz vor dem Boden auf.

Einige Sekunden später sah er wie sich ein Mädchen in seinem Alter aus dem Fenster beugte und panisch nach unten sah. „Willy!", rief es und sah dann ihn wie er in Mitten der engen Straße am Boden lag und das Kind das vermutlich Willy hieß in seien Armen hielt.

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Es dauerte einige Bruchteile einer Sekunde, dann erkannte er das Mädchen. Das war Thea O'Ryan ein Mädchen aus seinem Jahrgang das aber nach Hufflepuff ging. Thea schlug schlug sich die Hände vors Gesicht und rief: „Warte da, ich komme runter!" Dann verschwand sie vom Fenster und kam wenige Sekunden später in Strümpfen und Haushose aus der Haustür und auf ihn zu gelaufen. Als sie bei ihm angelangt war, stotterte sie: „Max, ich … du hast meinem Bruder das Leben gerettet, ich …"

Max reichte ihr das Kind das seine Ärmchen nach seiner Schwester ausgestreckt hatte und fragte dann: „Das ist dein Bruder?" Thea nickte und presste sich den kleinen eng an sich. „Ich bin so erleichtert das es dir gut geht kleiner Wicht, wie konntest du nur aus dem Fenster springen?" Sie schloss kurz ihre Augen und sagte dann: „Nein, dich trifft auf gar keinen Fall irgendeine Schuld, ich bin alleine verantwortlich, dass du fast gestorben wärst …"

Nach einigen Augenblicken hob sie den Kopf und sagte zu Max: „Ich werde dafür für immer in deiner Schuld stehen, du hast nicht nur sein Leben sondern auch meines gerettet, denn ohne ihn hätte ich nicht gewusst was ich tun sollte!" Max grinste und fragte sie dann nervös: „Bekomme ich einen Kuss von dir?" Thea nickte sofort und sagte dann: „Komm mit rein, dann können wir uns zusammen auf die Hollywood-Schaukel auf den Balkon setzen und uns in aller Ruhe küssen."

Max war damit einverstanden, also gingen sie zu zweit hoch zu ihrer Wohnung.

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Einige Minuten später saß Max auf einer hölzernen Hollywood-Schaukel auf einem kleinen Balkon und Thea saß auf seinen Schoss und küsste ihn sanft. Das ganze fühlte sich für ihn atemberaubend schön an, denn er war schon etwas länger in sie verliebt. Er hatte einen Arm um sie gelegt und streichelte ihren Rücken.

Hmm… vielleicht ist das ja der Anfang von etwas großartigen!

Lira und Hank (20.08.1977 | Normales Universum):

Zwei Wochen vor dem Ende der Sommerferien trafen sich Lira und Hank an einem kleinen See etwas abseits von London. Lira hatte etwas Zeit gebraucht um den Mut zu finden ihm zu schreiben, doch letztendlich hatte sie es hinbekommen.

Hank lehnte an einen Baum der direkt am Wasser wuchs und sie lag neben ihm im warmen Gras. Sie blickte seitlich zu dem Jungen in den sie schon so lange verliebt war und mit dem sie gerade auf einer Verabredung war. „Weißt du was lustig ist?", fragte sie und lächelte ihn an. Hank schlug vor: „Das die Sonne scheint und es so heiß ist wie schon lange nicht mehr, wir aber nicht im See schwimmen?" Lira lachte auf schüttelte aber den Kopf. „Das meinte ich zwar nicht, aber das ist eine gute Idee!", sagte sie. „Was meintest du dann?", erkundete sich Hank. Lira zeigte auf einen viel zu warmen Pullover welcher neben Hank im Gras lag und sagte: „Das du zu so einem heißen Wetter versehentlich einen Winterpullover anziehst und dann sofort ausziehst weil es natürlich viel viel zu warm ist!" Sie erhob sich und fragte ihn Hank dann: „Warum hast du nicht einfach ein kurzärmliges T-Shirt oder so angezogen?"

Einige Augenblicke war es still, dann erklärte Hank mit leicht gesenktem Blick: „Ich war vermutlich einfach unglaublich nervös, weil ich mit dir ausgehen würde."

Sie kicherte nun und lehnte sich neben ihm an den Baumstamm. „Du bist süß wenn du offensichtlich verlegen bist!", sagte sie und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange.

Jamie und Leo (22.08.1977 | Alternatives Universum):

Am späten Abend des 19. August betrat Jamie endlich das Badezimmer und begann sich auszuziehen. Heute war Tom Riddle bei ihren Eltern zu Besuch gewesen und natürlich hatten sie viele Stunden über alles mögliche was in der Welt so passierte diskutiert, so wie immer wenn er bei ihnen war. Der ehemalige Zaubereiminister und baldige Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste war ein sehr enger Freund ihrer Eltern und dementsprechend einigermaßen regelmäßig bei ihnen zu Besuch.

Sie fand ihn ja auch ziemlich nett, doch seine Vorliebe so ewig zu diskutieren war auch manchmal ziemlich nervig. Vor allem wenn man müde war und am liebsten sofort schlafen gehen würde. Als sie nackt war stieg sie in die Dusche und begann sich ihre Haare einzuschäumen.

Was Luke wohl gerade tut?

Sie seufzte leicht auf, doch inzwischen hatte sie sich daran gewöhnt immer an diesen Jungen zu denken. Sie hatte sich damit abgefunden sich in ihn verliebt zu haben.

Nach ihrer Dusche ging sie in ihr Zimmer und wollte sich gerade ihren Schlafanzug anziehen, als es an der Tür klopfte. Sie schlüpfte eilig wieder in ihren Bademantel und schloss diesen. Dann ging sie zur Tür und öffnete diese. Vor ihr stand Leo (ihre Freunde waren gestern alle wieder zu ihr gekommen um den Rest der Ferien bei ihr zu verbringen) und fragte jetzt: „Prinzessin, hättest du Lust heute mit mir zu schlafen?"

Jamie legte ihren Kopf leicht schief und überlegte. Eigentlich bin ich ja jetzt in Luke verliebt, aber anderseits bin ich nicht mit ihm zusammen und außerdem weiß ich noch gar nicht, ob er nicht vielleicht auch gerade mit irgendeinen Mädchen rummacht. Zusätzlich ist Leo mein bester Freund und nicht an mir interessiert. Nicht wie Severus …

„Hmm, ich bin ziemlich müde, aber einverstanden!", sagte sie mit einem leichten Lächeln. Leo grinste und trat zur ihr. „Bist du auch beim Abendessen beinah eingeschlafen?", fragte er und umarmte sie sanft. Jamie lehnte ihre Stirn an die ihres guten Freundes und nickte. „Tom Riddle ist echt ein netter Mensch und ich schätze seine Besuche sehr, doch diese Diskussionen sind schon sehr anstrengend, vor allem weil sie immer beim Abendessen stattfinden!", murmelte sie und ließ sich dann von Leo küssen.

Einige Augenblicke später gingen sie zu ihrem Bett und hatten wenig später Sex miteinander.

Lily und James (25.08.1977 | Normales Universum) [P18]:

Am Abend des 25. August klingelte Lily an der großen Haustür von Potter Manor und fühlte sich dabei unglaublich nervös. Heute würde sie zum ersten Mal in ihrem Leben (zumindest soweit sie sich erinnerte) mit einem Jungen schlafen. Vor Beginn ihrer Beziehung mit James hatte sie noch nie einen Freund gehabt und lesbisch war sie ja auch nicht. Sie hatte heute Morgen extra noch einen Verhütungstrank genommen, das hieß sie könnte heute nicht schwanger werden. Sie wollte schon irgendwann Kinder haben, doch noch nicht jetzt.

Nach einigen Augenblicken öffnete Euphemia ihr die Tür. „Hi Lily!", sagte sie und trat etwas zurück, damit sie eintreten konnte. „James hat uns erzählt, dass ihr heute zum ersten Mal miteinander schlafen wollt, stimmt das?", fragte Euphemia und lächelte sie freundlich an. Lily errötete stark, nickte jedoch. „Ja, ich habe ihm zu Beginn der Ferien gesagt, dass ich es diesen Sommer vielleicht mit ihm machen würde." Inzwischen war auch Fleamont gekommen und umarmte sie fest. „Es ist schön dich wiederzusehen, wie geht es dir so?", fragte James' Vater. Sie hoffte, dass ihre Wangen mittlerweile wieder ihre normale Farbe hatten und antwortete: „Meine Eltern sind inzwischen wieder Zuhause und es geht ihnen viel besser, also geht es mir auch gut!"

Nachdem sich Lily ihre Schuhe ausgezogen hatte kam auch James die Treppen heruntergelaufen und blieb keuchend vor Lily stehen. „Lily-Schatz, ich habe dich so vermisst!", sagte er schwer atmend und schloss sie ganz fest in seine Arme. Sie kicherte nachdem sie einige leidenschaftliche Küsse von ihrem Freund bekommen hatte und sagte: „Ich habe dich auch vermisst Liebling!"

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Im Anschluss aßen sie alle gemeinsam Abendessen und sprachen über alles was sie so im Sommer gemacht hatten und was wohl im nächsten Schuljahr passieren würde. Dann aber als es fast Zehn Uhr Abends war erhob sich Lily und wandte sich an die anwesende Runde. „Ich würde mich dann mit James zurückziehen, bitte seit so gut und stört uns nicht, wir ähm…" Sie wurde an dieser Stelle dummerweise auch noch rot und sah sich hilfesuchend um. Wie konnte sie diese Situation bloß noch retten!? Schließlich sprang ihr James zu Hilfe und sagte: „Wir wollen in Ruhe etwas Kuscheln und dann irgendwann schlafen!" Lily wurde wegen dieser in ihren Augen nicht gerade dezenten Ausrede noch röter und nickte aber um möglichst schnell hier wegzukommen.

Fleamont sagte mit einem Zwinkern: „Dann viel Spaß und schlaft später gut!" Lily nickte und bedankte sich. Dann verließ sie mit James das Esszimmer und ging eilig mit ihm hoch zu seinem Zimmer. Als sie dort angekommen waren schlag sie ihn fest in ihre Arme und murmelte mit einer etwas höheren Stimme als sonst: „Wahrscheinlich können sich jetzt alle denken, was wir machen wollen!" James streichelte ihr zärtlich über die Wange und sagte dann: „Vielleicht können meine Eltern sie auf eine falsche Fährte locken, doch jetzt sind wir hier und haben alle Zeit der Welt mein Engel!"

Lily ließ sich durch seine sanften Worte wieder einigermaßen beruhigen und meinte schließlich. „Okay, ich gehe jetzt noch einmal duschen, derweil kannst du ja das Bett schon einmal vorbereiten!" James nickte und so verließ Lily mit wieder sein Zimmer und ging zum Badezimmer.

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Ungefähr zwanzig Minuten später betrat Lily wieder James' Schlafzimmer und staunte nicht schlecht als sie sah was ihr Freund getan hatte. Sein Bett war frisch gemacht und einige Herzförmigen Kerzen standen auf den Nachttischen, dem Schreibtisch und der Fensterbank. James selbst stand im Schlafanzug in der Mitte des Zimmers und kam nun direkt auf sie zu. „Mein Engel …", fing er an und streichelte sanft über den Knoten der ihren Bademantel zusammenhielt. „Darf ich Süße?", fragte er mit leiser nervöser Stimme.

Sie schluckte, dies würde dann wohl der Moment sein, wo er sie zum ersten mal komplett nackt sehen würde. „Bin ich dafür bereit?", fragte sie sich selbst.

Einige Sekunden vergingen, dann nickte sie und flüsterte: „Ja, du darfst mich ausziehen!"

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James sah seine Freundin mit großen freudigen Augen an, dann öffnete er vorsichtig den Knoten und streifte ihr den Bademantel vom Körper.

Wenige Bruchteile einer Sekunde später stand Lily splitterfasernackt vor ihm und lächelte ihn mit tiefroten Wangen an. Sein Blick huschte schnell von ihrem Gesicht zu ihren Brüsten und weiter zu ihrer Hüfte. Er konnte tatsächlich alles sehen, die Brustwarzen, ihr Schamhaar und dazwischen in Form eines dünnen Schlitzes ihre Vagina. „Oh Hilfe... Du bist so abgöttisch schön… ich liebe dich!", brachte James stotternd zu Stande.

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Lily ließ ihren Freund sie einige Augenblicke bewundern, dann sagte sie mit nervöser Stimme: „Ich will dich jetzt auch ausziehen! Darf ich?" James nickte ohne etwas zu sagen. Mit zitternden Beinen trat sie dicht zu ihm und schob dann sein Schlafanzughemd hoch. Seinen weichen Oberkörper hatte sie ja bereits einige Male gesehen und auch gestreichelt, deshalb überraschte das Gefühl diesen anzufassen sie jetzt nicht. Doch als sie danach ihre Hände am Rücken unter seine Schlafanzugshose schob keuchte sie auf als sie schließlich seinen nackten Po fühlte. Seine Pobacken waren weich und fühlten sich angenehm an. Sie schob jetzt seine Hose runter und sah dadurch zum ersten Mal seinen Penis.

Sein Penis stand halb erregt ab.

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James betrachtete seine Freundin die rückwärts zu seinem Bett ging und sich dann dort hinsetzte. Sie legte ihre Hände an seine Oberschenkel und streichelte ihn dort sanft. Das fühlte sich so angenehm an, dass er ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken sagte: „Wenn du ihn in den Mund nehmen willst, darfst du das gerne!" Lily sah ihn mit großen Augen an und bewegte dann ihren Mund als würde sie sprechen, doch kein laut war zu hören. James griff nach seinem Penis und berührte ganz sacht ihre halb geöffneten Lippen mit seiner Eichel. „Willst du?", fragte er heiser vor Erregung.

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Lily wusste nicht was sie tun oder nicht tun sollte. Alles war so seltsam, sie fühlte James' Penis an ihrem Mund und er wollte das sie ihm einen blies. Er hatte das nicht so direkt gesagt, aber es war ja mehr als offensichtlich wenn er seinen Penis an ihre Lippen hielt. Sie meinte sich an eine Gelegenheit im Sommer zu erinnern, wo Alice ihr erzählt hatte, dass sie so etwas ab und zu mit Sirius tun würde.

Will ich das auch?", fragte eine schwache Stimme in ihrem Kopf. Eine andere Stimme die ganz klar ihre eigene Erregung repräsentierte sagte sofort laut und überzeugt: „Ja, öffne deinen Mund und nimm seinen Penis tief in den Mund, das wird dir bestimmt gefallen!" Sie widerstand diesem Drang jedoch und dachte weiter nach. Ich liebe James, und heute wollten wir Sex haben, klar, doch sollten wir es beim ersten Mal nicht lieber bei der normalen Art belassen?

Sie fühlte wie James seinen Penis von ihren Lippen löste und etwas enttäuscht murmelte: „Tut mir Leid was ich eben gesagt habe Lily-Schatz, bitte verzeih mir!"

Andererseits hatte Alice ihr erzählt, dass sie diese Art von Sex sehr mögen würde, vielleicht sollte sie also doch …

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James sah nervös und ängstlich auf seine Freundin die jetzt schon eine Weile nichts gesagt hatte. Ging es ihr gut oder hatte er sie eben mit seinem taktlosen Verhalten verschreckt. Er wollte gerade noch etwas sagen, als Lily plötzlich nach seinem Penis griff und zu seiner Überraschung einen leichten sanften Kuss auf die Spitze seiner Eichel platzierte. Direkt im Anschluss nahm sie ihn komplett in den Mund und begann sich leicht auf und ab zu bewegen.

James sah wie besessen auf seine Freundin die ihm gerade einen blies. Es sah so faszinierend aus wie sein Penis immer wieder nahezu vollständig in ihrem Mund verschwand. Er liebte sie so unglaublich sehr, wie konnte ein Junge nur so viel Glück mit einem Mädchen haben!?

Es dauerte nicht lange, dann konnte James seine Erregung nicht mehr zurückhalten und erlebte seinen Orgasmus in ihrem Mund.

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Lily schluckte sein Sperma herunter und wartete bis seine Erregung abgeflaut war, dann löste sie sich vollständig von seinem Penis und sah hoch zu ihm. „Wie hat dir das gefallen?", fragte sie mit einer halbwegs ruhigen Stimme. Ihr Freund starrte sie mit riesengroßen Augen an und versuchte mehrmals etwas zu sagen, bekam es jedoch nicht hin. „War ich so schlecht?", fragte sie enttäuscht. Sie hatte ihr bestes gegeben, doch anscheinend hatten die Erzählungen ihrer Freundin nicht ausgereicht um ihn ein gutes Gefühl zu geben.

„Es war absolut das beste was ich jemals erlebt habe!", sagte James schließlich mit zitternder Stimme und setzte sich zu ihr. „Lily, oh liebste herrlichste Freundin … Ich will dir auch etwas gutes tun… darf ich?"

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Einige Sekunden war es still, dann nickte Lily schließlich und rutschte vollständig aufs Bett. Sie lehnte sich in seine Kissen und spreizte ihre Beine für ihn. Er hatte jetzt einen perfekten Blick auf ihre Schamgegend. „Darf ich dich da lecken?", fragte er mit rosa Wangen. Lily nickte stumm und schloss dann ihre Augen.

James rutschte zu seiner Freundin und legte sich mit dem Oberkörper nach unten auf sein Bett. Sein Kopf war jetzt genau über ihrer Hüfte. Er beugte sich zu ihr und verteilte kleine Küsse überall zwischen ihre Schamhaare. Das war ein sehr merkwürdiges Gefühl, so etwas hatte er in all seinen bisherigen Beziehungen noch nie gemacht. Doch jetzt tat er er gerne und genoss vor allem ihr erregtes Stöhnen.

Nach einigen Augenblicken landeten seine Lippen zum ersten Mal direkt auf ihrer Vagina. Er verweilte dort einige Sekundenbruchteile, dann entschied er sich einen Schritt weiter zu gehen. Er schob seine Zunge aus seinem Mund und drückte sie sanft zwischen Lilys Schamlippen in ihre Scheide.

„James, jaaa…", keuchte Lily glücklich.

James grinste gegen ihre Schamgegend und begann dann sanft aber gleichzeitig auch intensiv an ihrer Scheide zu lecken.

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Lily hielt diese Behandlung nicht lange aus bevor sie laut stöhnend kam und überall um sich herum Sterne aufblitzen sah. Noch nie in ihrem Leben hatte sie einen so schönen Orgasmus erlebt.

Als alles um sie herum langsam wieder normale Farbtöne annahm und sie wieder das Gefühl hatte klar denken zu können löste sich James von ihrer Scheide und sah zu ihr auf. „Und wie war ich Süße?" Lily grinste breit und sagte zufrieden: „Du warst wunderbar, danke!" James lächelte glücklich und fragte dann: „Hast du jetzt noch Lust auf einen gemeinsamen, in Häkchen, richtigen gemeinsamen Sex?"

Lily sah zu ihrem Freund runter und musste nicht lange überlegen. „Ja, das erscheint mir ein würdiger Abschluss für einen so wunderbaren Tag wo wir so viel neues ausprobiert haben! Außerdem habe ich doch extra einen Verhütungstrank heute morgen genommen, ich finde das soll sich im Nachhinein auch gelohnt haben!" James grinste dazu, gab ihr aber völlig Recht. „Hat der Trank den schrecklich geschmeckt?", fragte er während er sie sanft mit der Hand an ihrer Scheide streichelte. Lily schüttelte den Kopf und richtete sich dann auf um auch seinen Penis streicheln zu können. „Na gut er war etwas bitter, aber das ging schon, ich habe ihn nämlich mit einem Glas Organgensaft getrunken!", erklärte sie und lächelte ihn an.

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James fasste nun auch zum ersten Mal Lilys nackte Brüste an. Sanft streichelte er ihre Brustwarzen und küsste gleichzeitig ihre weichen Lippen. Schnell war er wieder sehr erregt und fragte seine Freundin: „Darf ich jetzt wirklich in dich eindringen?" Lily nickte und sagte gleichzeitig: „Ja, du darfst in mich eindringen!"

Lily lehnte sich erneut in seine Kissen, doch dieses Mal schloss sie ihre Augen nicht. Stattdessen beobachtete sie jede seiner Bewegungen neugierig und gespannt. James kniete zwischen ihren Beinen und streichelte ihre Schamgegend mit seinem steifen Penis. Sie lächelte ihn ermutigend an und flüsterte schließlich: „Ich liebe dich James!"

Er hielt direkt an ihren Schamlippen inne und sah ihr direkt in die Augen. „Ich liebe dich auch Lily!", sagte er und drückte sich dann zärtlich mit seinem Penis in ihre Vagina.

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Von hier an dauerte es nicht mehr lange und James und Lily erlebten gemeinsam ihren jeweils zweiten Orgasmus. James suchte ihren Mund und küsste sie liebevoll. „Lily mein Engel …", murmelte er während er sein Sperma in sie pumpte. Lily hatte ihre Beine um seine Hüften geschlungen und atmete schwer.

„Ich liebe dich!", flüsterte sie erschöpft und müde als sich ihre Körper wieder beruhigt hatten. James legte einen Arm leicht um sie und murmelte: „Du bist die Beste Lily! Ich liebe dich auch!" Sie lächelte glücklich und schloss dann ihre Augen.

Wenige Augenblicke später waren sie beide eingeschlafen, doch ihre Hände hielten sie weiterhin verschränkt.

Kurt und Vernon (27.08.1977 | Alternatives Universum):

Nach dem Abendessen freute sich Kurt bereits auf ein kühle Dusche mit seinem Freund, doch auf dem Weg zum Badezimmer wurde er von seiner Schwester aufgehalten. „Kann ich dich kurz sprechen?", fragte sie und sah ihn bittend an. Er seufzte und sagte zu Vernon: „Geh du schon einmal duschen, ich komme hoffentlich gleich nach!" Sein Freund nickte und gab ihm noch einen Kuss, dann ging er weiter.

Kurt folgte seiner Schwester zu ihrem Zimmer und fragte sie dort: „Was gibt es denn?" Aisha setzte sich auf ihren Schreibtischstuhl und sagte: „Ich bin eben gerade Leo aus deinem Haus begegnet und er hat mich gegrüßt und mich angelächelt …" Kurt wusste, dass seine Schwester in Leo verliebt war und fragte deshalb irritiert: „Das hört sich gut an, doch wo liegt das Problem?"

Aisha knetete ihre Hände und murmelte leise: „Ich bin weggelaufen ohne etwas zu antworten!"

Kurt seufzte auf, dass war natürlich schon etwas peinlich. „Warum bist du weggelaufen, warst du so nervös?" Aisha nickte sofort und fragte ihn dann: „Kannst du mir im nächsten Schuljahr etwas helfen ihm vielleicht etwas näher zu kommen?"

Kurt verkniff sich ein Grinsen und nickte nur. „Okay, ich werde sehen was ich tun kann!", sagte er und ging dann wieder zu Tür. „Gute Nacht!", sagte er und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. „Gute Nacht euch beiden!", sagte seine Schwester und erwiderte sein Lächeln leicht.

Er ging nun zum Bad und klopfte: „Schatz, bist du noch in der Dusche?", fragte er hoffnungsvoll. Kurz war es still, dann öffnete sich die Tür und vor ihm stand sein nackter Freund. „Ja bin ich!", sagte er breit grinsend und öffnete seine Arme weit. Kurt trat erleichtert dicht zu Vernon und ließ sich von ihm fest umarmen. Kurt streichelte über den Rücken seines Freundes und stellte dabei fest, dass dieser gar nicht nass war. „Hast du extra auf mich gewartet?", fragte er ungläubig aber begeistert. Vernon nickte und gab ihm dann einen liebevollen Kuss. „Ja, ich habe mich nur ausgezogen und dann hier auf dich gewartet!", sagte er und machte sich dann an seiner Hose zu schaffen.

Blair (31.08.1977 | Normales Universum):

Am letzten Tag der Ferien wurde Blair zum ersten Mal von Howard geweckt. Sie spürte wie er nach ihren Händen griff und diese leicht streichelte. Sie reagierte jedoch nicht auf ihn und tat so als würde sie noch schlafen. „Blair, aufstehen es gibt Frühstück!", sagte er und fasste ihr nun auch vorsichtig an ihre Schulter. So weckte ihre Mutter sie immer. Sie musste sich jetzt Mühe geben um weiterhin nicht zu reagieren.

Nach einigen Augenblicken seufzte er und löste seine Hände von ihr. „Okay, ich hole Bethany, von ihr wirst du dich bestimmt lieber wecken lassen!", sagte er und ging von ihren Bett weg. Blair ahnte, dass er bereits wusste, dass sie schon wach war … Es wäre also albern jetzt zu warten, bis ihre Mutter extra zu ihr kam um sie zu wecken. Sie richtete sich also auf und sagte in einem kühlen Ton: „Du musst sie nicht extra hoch schicken, ich bin ja schon wach!" Howard drehte sich auf halben Weg zur Tür um und fragte sie dann: „Warum hasst du mich so sehr?"

Sie sah zu ihm und sagte ärgerlich: „Du hast meine Mutter alleingelassen, deshalb kann ich dich nicht leiden!" Howard kam ein Stück auf sie zu und sagte frustriert: „Das stimmt doch gar nicht, wir haben uns damals einvernehmlich getrennt, wir beide haben es gewollt!" Blair drehte sich weg von ihm und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust. Sie wusste, dass er im Prinzip Recht hatte, doch sie wollte ihm keine Chance geben. Am ersten Tag der Ferien hatte sie das, kurz vor ihrer Abreise, noch etwas lockerer gesehen, doch seit dem hatte sie nachgedacht und sich dazu entschieden ihm nicht zu verzeihen.

Einige Augenblicke blieb alles still im Raum, dann hörte sie wieder Schritte und kurz darauf öffnete er die Tür um ihren Raum zu verlassen.

Willst du wirklich nach Hogwarts zurück und deine Mutter und ihn so alleine zurücklassen?", fragte eine anklagende Stimme in ihrem Kopf. Sie würde diese Stimme einerseits am liebsten abwürgen und genau das tun, doch anderseits war es eigentlich ja nicht an ihr zu entscheiden, was ihre Mutter tun oder lassen sollte. Klar sie könnte für sich entscheiden nichts mit Howard zu tun haben zu wollen, doch ihre Mutter schien ihn jetzt wirklich wieder zu lieben und sie mochte ihre Mutter, also war es vielleicht an der Zeit auch Howard eine wirkliche Chance zu geben …

Sie drehte sich um und sah zur Tür. Howard wollte diese gerade hinter sich schließen, da sagte sie leise und zögerlich (es fühlte sich einfach unglaublich seltsam an diese Worte auszusprechen): „Magst du noch mal zu mir kommen, … Papa!"