Kapitel 691: Hogsmeadeausflug | Teil 6
Nachdem John und Lira im Dorf angekommen waren schlug Lira direkt vor: „Lass uns bitte irgendwohin gehen wo uns so wenig wie möglich Menschen sehen können, ich brauche etwas Ruhe und Entspannung." John nickte und deutete dann hoch zur Heulenden Hütte. „Dort sind wir bestimmt ungestört und können etwas miteinander sprechen!"
Lira nickte als Bestätigung und so machten sie sich auf den Weg. Während sie sich der Spuckhütte nährten dachte sie sich:
Es fühlt sich so gut an seine Hand zu halten … Wie es wohl wäre ihn zu küssen!?
Oben bei der Heulenden Hütte setzten sie sich auf eine Bank und John fragte sie: „Vor ein paar Tagen als du mich um eine Verabredung gebeten hast, warum hat deine Mutter dir da einen Heuler geschickt?"
Einen Augenblick zögerte sie, dann aber sagte sie: „Meine Eltern hassen Muggle und alles was nicht reines Blutes ist!"
Johns Augen weiteten sich und er rückte er etwas von ihr weg. „Und du?", fragte er skeptisch.
Sie zog ihre schultern ein Stück hoch und sagte: „Ich weiß nicht! Einerseits wurde mir von klein auf gesagt, dass alle die keine Zauberer zu Eltern haben minderwertig und primitiv sind, andererseits habe ich mich jetzt in dich verliebt, also …"
Sie stoppte an dieser Stelle und sah explizit nicht zu ihm.
Warum habe ich ihm gerade gestanden in ihn verliebt zu sein? Bin ich denn komplett verrückt geworden …
Kapitel 692: Innere Anspannung wie noch niemals zuvor
Lira sah John in seine schöne blauen Augen und verspürte einen tiefen Drang näher zu ihm zu rutschen und ihn zu küssen.
Hör auf mich so anzusehen, bitte oder ich kann nicht anders als mich auf deinen Schoss zu setzen!
Stumm sah er sie weiter an und machte sie so ganz kirre. Sie fühlte wie ihr Herzschlag sich immer stärker beschleunigte, je länger er sie so intensiv anblickte.
Ich zähle bis Zehn, wenn du dann nicht wegblickst kann ich für nichts mehr garantieren!
Kapitel 693: Liras erster Kuss mit einem Muggle und noch etwas mehr …
Nachdem sie bei Zehn angekommen war und John sie immer noch musterte, rutschte sie dicht zu ihm und schwang sich auf seinen Schoss.
Ahh… Das fühlt sich schon tausendmal besser an als alles was ich jemals zuvor in dieser Richtung erlebt habe!
Sie betrachtete genüsslich sein schockiertes Gesicht und presste dann ihre Lippen auf seinen Mund.
Oh mein Gott! So gut hätte ich das nicht erwartet!
Sie rieb ihre Hüfte an seiner und küsste ihn währenddessen leidenschaftlich.
Kapitel 694: Johns erster Kuss
John fühlte sich zwar etwas überwältigt, aber noch nie zuvor war ihm ein Mädchen so nahe und das war irgendwie auch faszinierend.
Ich kann ihre Brüste fühlen … Oh Merlin das fühlt sich gut an.
Unter normalen Umständen hätte er solch Gedanken niemals von sich erwartet, doch das waren definitiv keine normalen Umstände.
Ob sie wohl nichts dagegen hätte, wenn ich ihren Po anfassen würde!?
Nervös ließ er seine Hände an ihrem Rücken hinab wandern bis er tatsächlich ihren Po fühlte.
Kapitel 695: James beobachten (18.03.1978 | Hardcore Universum)
Am späten Nachmittag saß Lily mit ihren Freundinnen in den Drei Besen und beobachtete James wie dieser mit seinen Freunden einige Tische entfernt plauderte.
Sie hatte ihre Freundinnen gebeten sie zu begleiten, damit sie ihn unauffällig beobachten konnte. Sie gab es ungern zu, aber sie war wahrscheinlich viel mehr als nur ein Bisschen in ihn verliebt. Aber das mussten ihre Freundinnen ja nicht unbedingt wissen. Sie würde sowieso niemals etwas mit ihm anfangen.
Ich werde ihn nur beobachten und hoffen das diese dämlichen Gefühle so schnell wie möglich wieder verschwinden.
Nachdem sie bereits eine Weile ihre Getränke ausgetrunken hatten schlug Jessica vor jetzt noch mal durch die Läden zu gehen, doch Lily schüttelte den Kopf. Sie wollte noch nicht weg, denn gerade hatte sich Scarlett zu den Rumtreibern gesetzt und fing nun an mit James zu sprechen.
Was wollte sie von ihm? Bestimmt würde er gleich auf seinen Schoss klopfen und mit ihr rumknutschen. Potter du mieses …
Kapitel 696: Etwas Unerwartetes
Lily konnte leider nicht verstehen worüber Potter mit Scarlett sprach, aber eines tat er definitiv nicht was sie fest erwartet hatte. Er machte keine Anstalten mit ihr rummachen zu wollen.
Hmm… Warum reagiert er nicht wie üblich? Normalerweise hätte er hundertprozentig schon irgendeine Geste gemacht um ihr körperlich näher zu kommen, sie war doch genau sein Typ. Sie war hübsch, attraktiv und legte nicht allzu großen Wert auf langandauerde Beziehungen.
Nach einigen weiteren Augenblicken stand Scarlett wieder auf und verließ dann die Kneipe. Lily hasste die Gedanken die sich jetzt in ihren Kopf bildeten.
Wie gut das er sich nicht auf sie eingelassen hat, ich will nicht das eine andere ihm nahe kommt.
Sie ballte ihre Fäuste leicht und wandte sich dann ruckartig von James ab und sagte zu ihren Freundinnen: „Lass uns gehen, ich habe genug getrunken und ähm… gesehen!" Lira, Jessica und Gracie glucksten leise, sagten aber nichts. Zusammen machten sie sich nun auf den Weg.
Kapitel 697: Ein Nachmittag unter Freunden | Teil 1 (18.03.1978 | Alternatives Universum)
Am späten Nachmittag saßen James und Lily mit ihren Freunden in den drei Besen und plauderten über dieses und jenes. James saß neben seiner festen Freundin und gegenüber von seinen besten Freunden. Erstere legte gerade eine Hand auf seinen Oberschenkel und streichelte ihn dort leicht.
Oh Mann, das fühlt sich fantastisch an! Ob sie wohl heute Nacht auch bei mir schläft!?
Severus fragte gerade: „Und wie fühlt es sich an jetzt ein paar zu sein?" Lily kicherte leicht und antwortete: „Nun ähm… ich weiß noch nicht so genau was sich jetzt alles ändern wird, aber bis her fühlt es sich gut an!" Lira nahm ein Schluck von ihrem Butterbier und schlug dann vor: „Naja… wahrscheinlich werdet ihr ab jetzt zusammen schlafen, oder?"
Kapitel 698: Ein Nachmittag unter Freunden | Teil 2
Lily musterte ihre beste Freundin zuerst überrascht, dann mit erröteten Wangen.
Werde ich heute Nacht mit James schlafen? Wenn ja werden wir auch Sex haben oder werden wir nur miteinander schlafen!?
Sie sah zu James und fragte ihn: „Was denkst du darüber?"
Einige Augenblicke war es still, dann sagte James mit ebenfalls leicht erröteten Wangen: „Wenn du möchtest können wir gerne miteinander schlafen, aber wirklich nur wenn du es auch willst." Sie nickte und wandte sich wieder an Lira.
Er hat so gewirkt als wäre er ähnlich nervös wie ich es gerade bin. Vielleicht weiß er auch noch nicht, was er unter ‚miteinander schlafen' verstehen soll.
Sie antwortete Lira jetzt: „Könnte passieren …" Während sie das sagte lächelte sie verlegen und verschränkte ihre Finger unterm Tisch mit James'.
Kapitel 699: Am Abend nach einem Hogsmeadeausflug (18.03.1978 | Alle drei Universen) [P18]
Normales Universum
James und Lily
Nachdem Abendessen setzten sich James und Lily noch einmal zusammen an den Kamin um über einige Schulsprecher-Themen zu sprechen. Lily nahm einen Zettel von einem Stapel und sagte: „Professor Dumbledore hat mir eine Liste von Fünftklässler gegeben, welche dringend Nachhilfe benötigen um die ZAG-Prüfungen zu bewältigen. Schau sie dir mal an und sag mir ob du Schüler aus unserem Jahrgang weißt welche in den entsprechenden Fächern helfen könnten!" Sie reichte ihm die Liste und sah ihn aufmerksam an.
James betrachtete die Liste und meinte nach einigen Augenblicken: „Ich kann Milinder Harris in Verwandlung helfen, das ist eines meiner besten Fächer!" Lily nickte und sagte: „Stimmt, und ich kann Thomas Wood in Zaubertränke helfen." Zusammen gingen sie nun die Liste durch und fanden letztendlich für jeden ein oder zwei mögliche Siebtklässler die hoffentlich in der Lage sein würden ihnen beziehungsweise den Fünftklässlern zu helfen.
Als sie fertig waren gähnte James und fragte Lily dann: „Darf ich dir einen Gute-Nacht-Kus geben?" Lily überlegte kurz, doch dann nickte sie und meinte: „Aber erst nachdem wir uns beide fertig gemacht haben und nur wenn du mich zuerst ins Bad lässt!" Sie zwinkerte und fragte: „Bist du damit einverstanden?" James lachte und nickte. „Na klar, ich warte hier bis du fertig bist, dann mach ich mich wie der Blitz fertig und dann knutschen wir ein Wenig!", sagte er voller Begeisterung.
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Eine halbe Stunde später waren sie beide fertig und standen sich in Schlafanzügen gegenüber. Lily legte ihre Arme nach einigen Sekunden um James und sagte: „Denk daran, wir sind kein Paar! Wir sind heute lediglich miteinander ausgegangen, das ist für den Moment alles!" James grinste und streichelte sanft ihre Wange. „Natürlich Lily, ich weiß das!", sagte er. Lily nickte und murmelte: „Das ist gut!" James beugte sich jetzt zu ihr und berührte wenige Sekundenbruchteile später ihre Stirn. „Aber das kann sich jederzeit ändern, oder?", fragte er und sah ihr intensiv in die Augen.
Sie fühlte ein stärker werdendes Kribbeln in ihren Magen und nickte auf seine Frage. Dann überwand sie den letzten Abstand zwischen ihnen und küsste ihn sanft aber kurz. Im Anschluss löste sich von ihm und wünschte ihn noch eine gute Nacht. Dann ging sie schnell in ihr Zimmer und legte sich ins Bett.
Oh… Was für ein Tag und was für ein Kuss!
John und Lira
Am späten Abend lag Lira bei John im Bett und drückte ihr Gesicht zwischen seine Schulter und sein Gesicht. Sie fühlte sich gerade einerseits super gut weil er einen Arm um sie geschlungen hatte und sie seinen warmen weichen Oberkörper streicheln konnte, anderseits lag sie gerade in Unterwäsche bei einem Muggle im Bett und stellte sich vor wie es wohl wäre auch noch mit ihm zu schlafen.
„Lira, darf ich deinen BH öffnen?", fragte John nach einigen stummen Augenblicken wo sie einander nur gestreichelt hatten. Sie öffnete ihre Augen und sah ihn mit rosa Wangen an.
Will ich das wirklich? Noch könnte ich mich vielleicht noch von ihm befreien und Vergebung von meiner Familie erhalten …
„Ja!", hauchte sie extrem nervös.
Okay, bye bye Mutter! Das wars dann mit unser Familie, ich nehme die Verbannung in Kauf.
Sie fühlte jetzt wie John ihr ihren BH öffnete und kurz darauf auszog.
„Oh Süße, du bist wunderschön!", flüsterte John und legte dann beide seine Hände auf ihre nackten Brüste. Sie keuchte erregt auf und begann dann damit seine Jeans zu öffnen.
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Eine halbe Stunde später hatte Lira zum ersten Mal mit einem Jungen Sex gehabt. Sie lag stumm neben John und streichelte ihre eigene Scheide. Bis vor einigen Minuten hatte sie dort seinen Penis gespürt und es hatte sich herrlich angefühlt.
„Lira …", flüsterte John und drehte sich dann zu ihr um.
„Hmm?", machte sie und sah leicht zu ihm.
„War das für dich etwas besonderes oder nur etwas einmaliges?"
Sie drehte sich jetzt vollständig zu ihm um und grübelte einige Augenblicke, dann flüsterte sie leise: „Weiß nicht, aber wahrscheinlich ersteres!"
Alternatives Universum
James und Lily [P18]
Zwei Stunden nach dem Abendessen standen sich James und Lily im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung gegenüber und umarmten einander sanft. Nach einigen Küssen fragte Lily: „Und willst du heute Nacht nur neben mir schlafen oder Sex mit mir haben?" James errötete etwas und dachte sich:
Hmm… Ich würde wahrscheinlich lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich nur neben ihr schlafen will!
„Wenn du mich so fragst muss ich ehrlich sein und zugeben, dass ich schon neugierig wäre herauszufinden wie sich Sex mit meiner festen und besten Freundin anfühlen würde!", murmelte er leise. Er war sich ziemlich sicher spätestens jetzt tiefrot im Gesicht zu sein.
Lily grinste leicht und sagte dann: „Ich denke genauso, also lass es uns miteinander versuchen!" James fühlte ein starkes Ziehen in seiner Magengegend und nickte. „Okay Süße, also … Ähm… Wollen wir in deinem oder meinem Zimmer schlafen?" Lily schob eine Hand unter sein T-Shirt und sagte dann: „Ich will bei dir schlafen!" James nickte und so gingen sie zusammen in sein Zimmer und zogen sich dort bis auf ihre Unterwäsche aus. Als Lily nur noch ihren Slip und BH anhatte setzte sie sich auf James' Bett und sah ihren Freund dabei zu wie er aus seinen Strümpfen schlüpfte und jetzt ebenfalls nur noch seine Boxershorts anhatte.
James setzte sich nun zu ihr und fragte: „Lily-Schatz, darf ich dir jetzt den Rest ausziehen?" Sie betrachtet seine Unterhose wo sie bereits die Konturen seines Gliedes erkennen konnte, dann sagte sie: „Ja, aber nur wenn ich dir auch die Boxershorts ausziehen darf!" James grinste und meinte: „Natürlich darfst du das mein Engel!"
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Fünf Minuten später waren sie beide nackt und Lily massierte gerade sanft James' steifen Penis. Das war nicht das erste Mal das sie einen Jungen auf diese Art und Weise berührte, aber noch nie zuvor hatte sie es soo genossen. Gleichzeitig fühlte sie seine Hand an ihrer Schamgegend und auch das fühlte sich schlicht atemberaubend an.
James richtete sich nun auf und drückte ihre Beine etwas auseinander. „Bis du bereit Süße?", fragte er und strich mit seiner Eichel zwischen ihren Schamlippen entlang. Sie keuchte auf, dass war phänomenal. „Jaa…", brachte sie scher atmend hervor und grinste ihren Freund breit an. James beugte sich noch einmal zu ihr vor und küsste sie, dann drückte er zärtlich seinen Penis in ihre Scheide und begann sich langsam in ihr zu bewegen.
Hardcore Universum
James und Lily
Am späten Abend saß Lily mit ihren Freundinnen im Slytheringemeinschaftsraum am Kamin und versuchte sie davon zu überzeugen, dass sie wirklich nur ein ultra winziges Bisschen in James verliebt war.
„Ich habe ihn vorhin nicht angestarrt, ich schwöre ich habe lediglich in seine Richtung gesehen!", sagte sie gerade und bemühte sich überzeugend zu wirken. Gracie kicherte und flüsterte dann: „Du hast die ganze Zeit über nicht einmal wo anders hingesehen, du hast ihn also definitiv angestarrt!" Lily schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, das stimmt doch gar nicht, ich … Ich … Ich habe den größten Teil der Zeit nur die Bilder an der Wand hinter ihm angesehen."
Gracie fragte dazu: „Und was waren das für Bilder?" Lily wirkte kurz irritiert, dann meinte sie: „Ähm, also… Das waren Bilder vom Verbotenen Wald, von gefährlichen Kreaturen wie Werwölfen und so!" Jetzt lachte Lira laut auf und sorgte so dafür, dass sich einige Köpfe zu ihnen umdrehten. „Auf den Bildern waren hundertprozentig keine gefährlichen Kreaturen, ich kenne die Kneipe und ihre Besitzerin und weiß wie sehr sie den Wald fürchtet!", sagte sie leise, nachdem keiner mehr zu ihnen schaute. Gracie ergänzte: „Und du weißt das auch, schließlich war Linda Rosmerta bis vor wenigen Jahren noch in Hogwarts und jeder wusste wie sehr sie den Wald fürchtete." Jessica schlussfolgerte nun im Flüsterton: „Du musst James als verträumt angestarrt haben, ach wie süß!"
Lily wünschte sich sie könnte einfach aufhören zu existieren, warum musste sie so aufmerksame Freundinnen haben? „Okay okay okay, dann habe ich ihn eben etwas intensiver angesehen, aber trotzdem werde ich ihm keine Chance geben. Denn er ist und bleibt ein riesiger Vollidiot!"
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Zur gleichen Zeit saß James in der Schulsprecherwohnung am Kamin und wartete darauf das Lily kommen würde. Er wollte ihr nämlich noch eine gute Nacht wünschen. Wahrscheinlich würde es ihr nichts bedeuten, doch trotzdem wollte er es tun.
James musste noch knapp zwei Stunden warten, dann betrat Lily die Schulsprecherwohnung. James sprang sofort auf und ging auf sie zu. „Lily, ich habe extra auf dich gewartet!", sagte er und lächelte sie freundlich an.
Sie verengte ihre Augen und fragte giftig: „Warum hättest du auf mich warten sollen?" Er lächelte weiterhin und meinte schlicht: „Ich wollte dir eine gute Nacht wünschen!" Sie verdrehte ihre Augen und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust. „Mir liegt nichts an dir, also lass mich in Ruhe!"
James' Enthusiasmus wurde langsam trüber, aber er lächelte trotzdem noch leicht und sagte: „Gute Nacht Lily, schlaf gut!" Dann drehte er sich um und verschwand schnell in sein Zimmer.
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Gegen ihren Willen musste Lily jetzt leicht lächeln. Sie sah kurz zu James' Tür, dann dachte sie:
Sollte ich ihm nicht vielleicht doch mal eine Chance geben!?
Kapitel 700: Ostersonntag (26.03.1978 | Alle drei Universen) [P18]
Normales Universum
James und Lily (Morgens)
Am Ostersonntag wachte James davon auf, dass jemand leicht an seine Tür klopfte. Er murmelte verschlafen „Herein!" und richtete sich etwas auf. Kurz passierte nichts, dann öffnete sich die Tür und Lily trat zu ihm ins Zimmer.
„Hi Lily!", sagte er und lächelte sie an. „Hi James! Entschuldigung das ich so zu dir rein platze, aber könntest du mir bitte kurz helfen?" Sie sah ihn bittend an und blieb an der Tür stehen. Er nickte sofort und erhob sich. In Boxershorts folgte er ihr durchs Wohnzimmer in ihr Zimmer und fragte: „Was ist denn los?" Lily deutete an die Decke über ihr Bett und sagte mit leichter Panik in der Stimme: „Dort, eine Spinne direkt über meinem Bett!" Im Anschluss verließ sie das Zimmer und sagte: „Ich warte im Wohnzimmer auf dich!"
James sah hoch zur Decke und musterte die kleine Spinne die dort saß. Ich wusste gar nicht das Lily Angst vor Spinnen hat. Er nahm sich Lilys Schreibtischstuhl und stellte diesen neben ihr Bett. Dann stieg er auf diesen und ließ die Spinne auf seine Hand krabbeln. Er umschloss sie schnell mit beiden Händen und brachte sie zum Fenster. Dann rief er Lily zu sich und bat sie ihm das Fenster aufzuhalten. Nervös kam Lily und fragte entsetzt (als sie James geschlossene Hände sah): „Du hast sie da drinnen?" James nickte und erklärte: „Ich hätte sie natürlich einfach töten können, doch ich mag das nicht also wollte ich sie außen an die Schlosswand setzen." Lily schluckte und quetschte sich eng am Bett an James vorbei und sagte dann: „Warte aber mit dem raussetzen bis ich wieder im Wohnzimmer bin, ich möchte das Ding nicht nochmal sehen!" James kicherte leicht, nickte aber.
Einige Augenblicke später kam James zu ihr ins Wohnzimmer und sagte grinsend: „Ich habe die Spinne rausgesetzt und auch unterm Bett noch einmal geschaut, jetzt sollte dein Zimmer erst einmal wieder sicher sein!" Lily erhob sich vom Sofa und kam direkt auf ihn zu.
„Danke James!", sagte sie erleichtert und umarmte ihn kurz fest. James war etwas verlegen, weil er ja immer noch nichts weiter als Boxershorts anhatte. Aber er wollte sich auf keinen Fall beschweren, immerhin war er in sie verliebt. Gerade als sie sich von ihm lösen wollte schloss er auch seine Arme um sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Du bist süß Lily!", sagte er sanft und ließ sie dann wieder los. Lilys Wangen schimmerten leicht rötlich und die Art wie sie ihn jetzt ansah brachten ihn beinah um den Verstand. Er wollte sie am Liebsten direkt wieder umarmen und innig küssen, doch damit sollte er wahrscheinlich besser noch etwas warten.
Einige Sekunden sah er ihr noch verlangend in die Augen, dann murmelte er: „Ich gehe mich mal anziehen, aber wollen wir danach zusammen zum Frühstück gehen?" Sie lächelte und nickte. Dann gingen sie jeweils wieder in ihr Zimmer und machten sich fertig.
John und Lira (Morgens)[P18]
Am Ostersonntag wachte Lira davon auf wie jemand zärtlich ihre nackten Brüste streichelte. Sie behielt ihre Augen zunächst geschlossen und genoss einfach das schöne Gefühl. Sie wusste genau wer das war, doch das war nicht gerade aufmunternd.
Nach einigen Sekunden öffnete sie ihre Augen schließlich und fragte leise: „John, warum musste ich mich in dich verlieben?" Sie sah ihn vorwurfsvoll an, als ob er etwas für ihr verrücktes Herz und ihr noch seltsames Benehmen der letzten sechs Tage konnte.
Er grinste sie leicht an und rückte dann etwas näher an sie heran. „Ich weiß nicht warum du dich in mich verliebt hast, aber ich genieße es mit dir Zeit zu verbringen!", flüsterte er mit leiser warmer Stimme. Direkt im Anschluss legte er einen Arm um sie und gab ihr einen sanften innigen Kuss. Sie wollte ihn zuerst von sich drücken, doch nach einigen Sekunden die sie seine Lippen auf ihren fühlte konnte sie nicht anders als ihre Arme auch um ihn zu schlingen und seinen Kuss zu erwidern.
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Es dauerte nicht lange, dann lösten sie sich voneinander und er streichelte wieder ihre Brüste. Sie genoss diese Berührungen und legte ihre eine Hand direkt auf die Stelle wo sein Herz schlug. Von ihren Brüsten wanderte eine seiner Hände langsam tief über ihren Bauch zwischen ihre Beine. Sie keuchte erregt auf als er einen Finger zwischen ihren Schamlippen entlang zog.
John …
Mit rasenden Herzen ließ sie ihre Hand nun tiefer wandern, bis sie schließlich erneut sein Glied fühlte. Vorsichtig begann sie ihn dort zu massieren und lächelte derweil sogar.
Nach einigen Augenblicken murmelte John erregt: „Bitte öffne deine Beine Süße!"
Sie störte sich zwar etwas an dem ‚Süße', aber sie nickte und spreizte ihre Beine für ihn. Er richtete sich etwas auf und rückte dann zwischen ihre Beine. Im folgenden streichelte er sie etwas mit seinem steifen Penis an ihrer Schamgegend. Sie versuchte nicht zu viel zu stöhnen, doch gelegentlich konnte sie es nicht unterdrücken.
Hoffentlich dringt er bald in mich ein … Ich kann es kaum noch erwarten ihn wieder in mir zu spüren!
Schließlich spürte sie endlich das befriedigende Gefühl wie sich sein Penis in ihre Scheide drückte.
Ahh… Jaaaa!
Es dauerte nicht lange und sie fühlte wie sich ihr Orgasmus in ihr aufbaute. Sie schlang nun ihre Beine um seine Hüften um den Druck zu erhöhen und schloss ihre Augen. Er stieß jetzt langsamer und bedachter in sie. Das erregte sie noch stärker und wenige Sekunden später verlor sie den Boden unter ihren Füßen und segelte über die Klippe. Sie keuchte und drückte ihre Finger fest in seinen Rücken.
Ohh Mann war das perfekt …
Kurz nach ihr fühlte sie auch wie er kam und sein Sperma in sie pumpte. Sie zog ihn zu sich runter und verwickelte ihn in eine leidenschaftliche Knutscherei.
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Kurz blieben sie jetzt noch liegen, dann standen sie auf und zogen sich an. Im Anschluss verließen sie den Schlafsaal und den Gemeinschaftsraum.
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Im Korridor meinte Lira zu John: „Ich gehe jetzt wieder und du wirst niemanden erzählen, was heute Nacht und eben gerade zwischen uns beiden passiert ist, klar?" John nickte zögerlich und fragte dann: „Werden wir uns wieder treffen?" Lira würde einerseits am liebsten ‚Nein auf keinen Fall!' antworten, aber sie nickte und sagte: „Bestimmt!" Sie drehte sich um und wollte schon losrennen, als John sie noch etwas fragte: „Könntest du dir vorstellen irgendwann eine richtige öffentliche Liebesbeziehung mit mir zu führen?"
Lira schwieg einige Augenblicke, dann sah sie über ihre Schulter und murmelte mit leicht erröteten Wangen: „Vielleicht …" Dann rannte sie aber los um so schnell wie möglich etwas frische Luft zu bekommen und über alles nachzudenken, was sie gerade beschäftigte.
Max und Aisha (Früher Nachmittag)
Am frühen Nachmittag, kurz nach dem Mittagessen verließ Aisha etwas schlecht gelaunt das Schloss und ging hinunter zum See. Sie brauchte gerade dringend etwas frische Luft und Distanz zu ihrer besten Freundin. Gerade eben hatte sie ihr gestanden sich in Tim, einen Jungen aus Hufflepuff, verliebt zu haben, und was war ihre erste Reaktion gewesen …
„Ach herje, bei ihm hast du bestimmt keine Chance, er ist doch schwul!", hatte Zoe gesagt und sie mitleidig angesehen.
Sie ballte ihre Hände in ihrer Jackentasche zu Fäusten und wünschte sich sie könnte sich einfach entlieben. Aber das war ihres Wissens nach nicht möglich.
Verdammte Scheiße, ich hasse mein Leben so …
Sie war inzwischen am See angekommen und blieb einige Augenblicke stumm stehen. Die frische Luft und der leichte Wind taten ihr extrem gut, sie fühlte bereits nach wenigen Sekunden wie sie sich etwas beruhigte.
Klar sie wusste, dass ihre Freundin es nicht böse gemeint hatte und sie nur vor zu großer Enttäuschung hatte schützen wollen, dennoch … Sie hätte etwas taktvoller sein können.
Nach einigen Minuten beschloss sie etwas am See spazieren zu gehen. Es war zwar noch nicht wirklich warm, aber schon lange nicht mehr so kalt wie vor einem Monat.
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Sie war noch nicht so lange unterwegs, da sah sie hinter einigen Büschen einen nackten Jungen am Ufer liegen. Zuerst dachte sie er wäre tot, doch dann sah sie das sich seine Brust hob und senkte. Einige Meter von ihm entfernt sah sie einen Haufen Kleidungsstücke liegen. Wahrscheinlich war er einfach nur zum Schwimmen hier …
Sie wollte sich gerade abwenden, da drehte der Junge seinen Kopf und sah ihr nun direkt in die Augen. „Entsch…", fing sie an, dann erkannte sie um wen es sich da handelte.
Max …
Tatsächlich war das Max der da wenige Meter vor ihr nackt am Seeufer lag und sie nun mit abwartenden Augen ansah.
Sofort drehte sie sich um und presste sich die Hände auf ihre Augen. Sie hatte nicht nur irgendeinen Jungen nackt gesehen, was alleine schon etwas schockierend war, nein, sie hatte den Jungen in welchen sie verliebt war und der zusätzlich noch schwul war, nackt gesehen.
„Ich ähm… Es tut mir leid, dass … Ähm, ich wusste nicht, dass …", stotterte sie und errötete tief vor Verlegenheit. Sie wünschte sich jetzt sie könnte einfach im Boden versinken, wie unglaublich albern benahm sie sich gerade!?
Max sagte locker: „Entspann dich, alles ist gut!"
Sie nickte und murmelte ziemlich angespannt: „Okay, ich gehe besser schnell, sonst gestehe ich dir noch meine Lie…" Sie stoppte panisch und rannte dann so schnell sie konnte weg.
Warum habe ich das gesagt, jetzt weiß er von meinen Gefühlen und wird mir bestimmt zur nächsten Gelegenheit mitteilen, dass es ihm leid tue, er meine Gefühle aber nie erwidern wird, weil er gar nicht an Mädchen interessiert ist.
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Sie war jedoch nicht weit gerannt, da hörte sie wie er sie rief. Sie blieb stehen und straffte ihre Schultern.
Ich weiß was er mir sagen will, also geh' zu ihm zurück und bring es doch gleich jetzt hinter dir! Dann habe ich es immerhin hinter mir …
Sie drehte sich also um und ging langsam zurück zu Max. Sie behielt ihren Blick aber fest auf den direkten Boden vor sich gerichtet um ihn nicht erneut versehentlich anzusehen. Als sie bei ihm angekommen war flüsterte sie: „Ich weiß bereits das du kein Interesse an Mädchen hast, du musst es also nicht aussprechen!" Max schwieg nun einige Augenblicke, dann fragte er: „Wenn du bereits wusstest, dass ich schwul bin, warum hast du …" Sie unterbrach ihn mit leiser nervöser Stimme: „Ich hatte nicht vor dich jemals darauf anzusprechen, ich weiß nicht was in diesem Augenblick in mir vorgegangen ist." Sie schwieg kurz und ergänzte: „Meine beste Freundin hatte mir schon gesagt, dass diese Verliebtheit mit sehr sehr großer wahrscheinlich unglücklich enden würde, ich war also quasi gewarnt!" Sie spürte wie eine einzelne Träne ihre Wange hinab lief und vor ihr auf den Boden fiel. Es fühlte sich schrecklich an so offen über ihre Gefühle zu sprechen bei denen es keine Chance gab, dass sie jemals erwidert werden könnten.
Ich würde mich am liebsten einfach ins Nichts auflösen …
Kurz war es still, dann spürte sie plötzlich wie er ihre Hand ergriff. In genau diesen Moment löste sich eine weitere Träne von ihrer Wange und landete auf seiner Hand. „Ich wollte dich nicht verletzen …", murmelte er und strich leicht über die Innenfläche ihrer Hand.
Sie presste ihre Augen zusammen und brachte mit schwacher Stimme hervor: „Wenn ich traurig und enttäuscht bin ist das meine eigene Schuld, nicht deine!"
Ich muss hier endlich weg, ich habe heute schon genügend Dummheiten gemacht!
Sie konnte es jedoch nicht über sich bringen ihre Hand aus seiner zu lösen. Zu gut fühlte es sich an wie er sie gerade ganz leicht streichelte.
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Nach einigen Augenblicken fragte Max: „Hättest du Lust mit mir etwas zu schwimmen?" Sie hob erstaunt den Kopf und sah ihn nun wieder. „Ich also …", fing sie an und schloss dann wieder den Mund. Kurz sah sie ihn nur an, dann flüsterte sie: „Theoretisch gerne, aber ich habe keine Badesachen dabei!" Max kicherte leicht und meinte: „Ich habe auch nichts mitgenommen, du kannst doch auch nackt schwimmen, oder?"
Ich soll mich ausziehen… vor ihm?
Naja er war ja ehe schwul und nicht an Mädchen interessiert, also konnte sie sich auch ausziehen. Sie nickte nach einigen Augenblicken also und sagte: „Okay, einverstanden!" Nervös begann sie sich also zu entkleiden und sah derweil immer mal wieder zu Max der ihr stumm zusah.
Als sie nackt war ging sie mit ihm zusammen ins Wasser und begann mit starken Herzklopfen zu schwimmen.
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Knapp eine halbe Stunde später verließen Max und Aisha wieder das Wasser und er fragte sie: „Dürfte ich einmal deine Brüste anfassen?" Aisha sah ihn mit großen verwunderten Augen an. „Ich dachte du wärst schwul?", fragte sie. Max murmelte: „Dachte ich auch, aber vielleicht bin ich auch nur bisexuell." Aisha sah ihn mit großen Augen an und wusste einige Sekunden lang nicht was sie sagen sollte. „Bitte!", murmelte Max und sah sie angespannt an.
Aisha errötete tief und flüsterte dann: „Wenn du soo neugierig bist, darfst du mich gerne etwas anfassen!"
Max trat nun auf sie zu und legte zögerlich seine Hände auf ihre nackten Brüste. Sie schloss ihre Augen und ihr Herzschlag beschleunigte sich während er sie vorsichtig streichelte. Nach einigen Augenblicken beugte er sich zu ihr vor und küsste sie ganz kurz.
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Nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten zogen sie sich stumm an und gingen zusammen zurück zum Schloss.
Ich bin nackt mit ihm geschwommen und er hat meine Brüste angefasst … Wir haben uns geküsst! Sind das gute Zeichen!?
James und Lily (Abends)
Am frühen Abend saßen James und Lily zusammen im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung und erledigten ihre Hausaufgaben. Sie las gerade in einem Buch als er sie etwas fragte: „Hey Lily, warst du eigentlich jemals mit einem Jungen zusammen?" Sie schaute von ihrem Buch auf und musterte ihn nachdenklich, dann schüttelte sie den Kopf. „Nein, ich hatte noch nie einen solchen Freund!" James lächelte leicht und meinte: „Okay, das ist gut!" Sie wusste genau was er dachte und es störte sie gar nicht so sehr …
Immerhin sind wir bereits einmal miteinander ausgegangen, es ist also gar nicht sooo absurd, dass wir zusammenkommen könnten.
Sie widmete sich wieder ihrem Buch und war schon bald wieder sehr vertieft. Einige Augenblicke später fragte James sie noch etwas: „Du hast unsere Verabredung letzte Woche doch genossen, oder?" Sie sah James wieder an und nickte.
Will er mich etwa jetzt schon fragen ob ich seine Freundin werden will?
James fuhr sich mit der Hand durch seine Haare und sah sie intensiv an. „Ich wollte dich noch etwas fragen, aber …", fing er an und brach dann nervös ab. Sie runzelte die Stirn und musterte ihn nur abwartend. Sie war sich nicht sicher wie sie ihn gerade einschätzen sollte.
„Wenn er dich fragen würde, ob du eine Beziehung mit ihm haben wolltest, wie würdest du reagieren?", fragte eine Stimme in ihren Gedanken. Sie war sich aber nicht hundertprozentig sicher, wie sie auf so eine Frage reagieren würde. Er würde sie schon fragen müssen …
Sie fragte ihren Kollegen jetzt: „Was willst du mich fragen?"
James knetete seine Hände nervös und begann dann leise zu sprechen: „Ich bin schon so lange in dich verliebt Lily …" Sie fühlte wie ihr Bauch bei diesen Worten leicht zu kribbeln begann. James sah ihr nun in die Augen und sagte: „Ich weiß ich habe häufig mit irgendwelchen anderen Mädchen geflirtet und sogar mehr gemacht, aber …" Er stoppte und senkte dann jedoch den Kopf. Eine Spur wütender fuhr er fort: „Nein ich darf nicht versuchen mein früheres Benehmen rechtzufertigen, ich war schlicht ein Arschloch, nichts mehr …"
Du hast damals häufig direkt nach meiner Absage das nächst beste Mädchen um eine Verabredung oder mehr gebeten! Das war wirklich ziemlich arschig!
James fragte plötzlich: „Darf ich mich neben dich aufs Sofa setzen?" Sie nickte und so erhob er sich und setzte sich quasi direkt neben sie. Obwohl er so nahe saß, dass er einen Arm um sie legen konnte und sie beinah sein Bein berührte empfand sie das nicht als unangenehm. Sie spürte sogar einen leichten Drang eine Hand auf sein Bein zu legen, doch machte sie das natürlich nicht.
Kurz saßen sie stumm nebeneinander, dann fragte James endlich die Frage, auf die sie inzwischen fast schon wartete.
„Willst du meine Freundin werden Lily?"
Sie spürte wie sich das Kribbeln in ihrem Magen verstärkte und auch ihr Herz schlug schneller. Er hatte sie also tatsächlich gefragt ob sie eine Beziehung mit ihm eingehen wolle. Wie sollte sie jetzt bloß reagieren? Wollte sie ihm wirklich so nahe kommen? Würde das gutgehen? Hatte er sich tatsächlich geändert?
Wenn ich mein Bauchgefühl richtig verstehe hat sich meine Intuition bereits entschieden …
Sollte sie jetzt auf dieses Gefühl hören und ‚Ja' sagen oder besser auf die Vernunft hören und zumindest um noch etwas Bedenkzeit bitten.
Ich hasse es wenn das eigene Bauchgefühl entgegen der Vernunft so aufdringlich wird und gerade zu darum bettelt ihm zu folgen.
Nach einigen länglichen Augenblicken schloss sie kurz ihre Augen und gab sich selbst noch einige Bruchteile einer Sekunde zum Nachdenken, dann öffnete sie ihre Augen wieder und drehte sich zu James um. Sie suchte seine Augen und sagte dann: „Ja, ich will deine Freundin werden!"
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Einige Sekunden sah James sie nur mit großen Augen an, dann griff er nach ihren Händen und fragte nervös: „Wirklich?" Sie nickte und rückte etwas näher zu ihm. „Ich habe länger nachgedacht und verschiedene Faktoren berücksichtigt, doch letztendlich war es eine Bauchentscheidung!" Sie lächelte und schwang sich dann auf seinen Schoss. „Ich glaube ich habe mich auch in dich verliebt James…", murmelte sie und küsste ihn dann.
Hmm… Ich küsse gerade meinen Freund James Potter!
Dieser Gedanke bescherte ihr eine angenehme Gänsehaut. Nach einigen Millisekunden spürte sie wie James ihren Kuss erwiderte.
Hmm… Mein Freund küsst mich jetzt auch!
Sie löste sich von ihm und stützte sich auf seinem Oberkörper ab. „Ich liebe dich James!", sagte sie mit geröteten Wangen. James' Wangen waren auch dunkelrot und er murmelte heiser: „Ich liebe dich auch Lily!" Dann schlang er seine Arme um sie und drückte sie eng an sich.
Alternatives Universum
James und Lily (Morgens)[P18]
Am Morgen des 26. März wurde Lily von ihren Freund geweckt. Zärtlich streichelte er über ihre Wange und sagte: „Lily-Schatz, die Sonne steht bereits am Himmel und es lacht der Tag!" Sie grinste mit geschlossenen Augen, weil er sich so lustig ausdrückte. „Küss mich …", murmelte sie und streichelte leicht über seinem Unterarm.
Wenige Sekunden nachdem sie darum gebeten hatte fühlte sie James' weiche Lippen auf ihren. Sie schlang nun ihre Arme um ihn und erwiderte seinen Kuss.
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Zehn Minuten später lehnte Lily in der Dusche an der Wand und ließ sich sanft von James zwischen ihren Beinen streicheln. Ihre Hände lagen auf seinem Rücken und sie hatte ihre Augen geschlossen. Alles worauf sie sich konzentrierte waren James' Finger an ihrer Vagina.
„Ja James, genauso ist es perfekt!", murmelte sie als er gerade über eine sehr empfindliche aber auch sensible Stelle streichelte. James küsste sie nun sanft und drückte seinen Finger noch etwas tiefer in sie. Sie keuchte laut auf und fühlte dann wie ihr Becken zu zucken begann.
Ahh… James ohh Yeah!
Nachdem sie sich wieder vollständig erholt hatte griff sie nach seinen Penis und begann ihn sanft zu massieren. Schnell wurde er immer steifer bis er senkrecht nach oben stand. Ihr Freund atmete mittlerweile sehr schnell und sie ahnte das er jeden Augenblick kommen würde. Sie sah ihn liebevoll in die Augen und sagte mit warmer Stimme: „Ich liebe dich!" Wenige Augenblicke später keuchte James laut auf und rief ihren Namen, dann fühlte sie wie sein Glied zu zucken begann und Bruchteile von Sekunden später spürte sie sein Sperma, welches über ihre Hand lief und dann auf den Duschboden tropfte.
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Nach der Dusche zogen sich James und Lily noch an und machten sich dann auf den Weg zum Frühstück.
Leo und Bellatrix (Morgens)
Beim Frühstück am Ostersonntag erzählte Bellatrix ihrer besten Freundin Zara, dass sie sich in einen Jungen aus Hufflepuff verliebt hatte.
„Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll, so etwas ist mir noch nie passiert!", murmelte sie nervös und reckte den Hals um zu schauen, wo er am Hufflepufftisch saß. Zara lächelte leicht und fragte dann: „Wer genau ist es denn, es gibt ja nicht nur einen Jungen in Hufflepuff?" Sie sah zu ihrer Freundin und flüsterte dann: „Es ist Leo, aber sag es bitte nicht Maisie! Du weißt sie redet gerne viel und verrät häufiger mal versehentlich etwas weiter." Zara schmunzelte, nickte aber und wollte dann wissen wie lange sie schon verliebt sei.
Hmm… Wann habe ich ihm einen heimlichen Liebesbrief geschrieben? Im November richtig?
Nach einigen Sekunden antwortete sie ihrer Freundin: „Ich glaube ich bin ungefähr seit Mitte letzten Oktober an ihm interessiert!" Zara sah sie kurz mit großen Augen an, dann grinste sie wieder und reckte nun auch ihren Hals und blickte in Richtung Hufflepufftisch.
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Nachdem Frühstück warteten Bellatrix und Zara in der Eingangshalle zusammen auf Maisie. Ihre Freundin aus Hufflepuff aß immer besonders lange, deshalb wussten sie, dass sie noch etwas Zeit hatten. „Willst du mal mit ihm ausgehen?", fragte Zara nach einigen Augenblicken die sie schon auf der Marmortreppe saßen. Bellatrix überlegte kurz und nickte dann. „Theoretisch schon, doch ich habe keine Ahnung wie ich das bewerkstelligen soll. Kannst du mir da nicht helfen?" Zara grinste und nickte. „Soll ich ihn für dich fragen?" Bellatrix nickte sofort und sah ihre Freundin mit großen Augen an. „Das würdest du tun?", fragte sie. Zara nickte und gluckste als sie den verwunderten Gesichtsausdruck ihrer Freundin sah. „Du musst allerdings damit leben, dass er eventuell schlicht ‚Nein' sagt!", erinnerte Zara sie.
Bellatrix nickte und sagte: „Ich weiß, aber bitte frag ihn für mich um eine Verabredung, am besten gleich heute!"
In genau dem Augenblick verließen zwei Hufflepuff die Große Halle. Zum einen ihre Freundin Maisie und zum anderen Leo Clover. Bevor Bellatrix etwas sagen konnte sprang Zara auf und lief auf Leo zu. Auf halben Weg blieb sie kurz stehen und zeigte Maisie wo sie saß, dann lief sie weiter. Halb in Panik verfolgte Bellatrix wie Zara sich Leo in den Weg stellte und dann mit ihm zu sprechen begann.
Inzwischen war Maisie bei ihr angekommen und fragte sie: „Was will Zara von Leo, ist sie in ihn verliebt?" Bellatrix schüttelte verwundert den Kopf und meinte ohne nachzudenken: „Nein, ich bin in ihn verliebt, sie fragt ihn für mich um eine Verabredung!"
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Bellatrix schlug sich die Hände vors Gesicht und bat Maisie sofort: „Bitte sag es niemanden weiter!" Maisie nickte sofort und setzte sich neben sie. „Seit wann?", fragte sie nur und deutete auf Leo der immer noch mit Zara sprach. Bellatrix murmelte nervös: „Seit Mitte Oktober!" Gerade in diesen Augenblick deutete Zara auf sie und kurz darauf spürte sie seinen Blick auf sich ruhen. Sie schluckte, sah aber nicht weg.
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Wenige Augenblicke später kam Zara wieder zurück. Bellatrix sprang sofort auf und fragte ihre Freundin: „Und was hat er gesagt?" Sie war extrem nervös und warf Leo, der immer noch in der Nähe des Ausgangs aus dem Schloss stand, einen kurzen Blick zu. Zara grinste und meinte: „Er ist einverstanden sich mit dir zu treffen, doch er will schon jetzt kurz mit dir sprechen, er hat mich gebeten dich zu ihm zu schicken!"
Bellatrix wurde mit einen Mal blass. „Wirklich?", fragte sie nervös. Zara nickte und sagte: „Viel Glück! Wir warten in der Bibliothek auf dich!" Bellatrix nickte einige Augenblicke später, aber da waren ihre Freundinnen bereits weg. Sie sah wieder zu Leo, er stand noch immer an der selben Stelle. Nervös ging sie also auf ihn zu.
Als sie bei ihm angekommen war versuchte sie ganz ruhig zu bleiben und sagte leise aber ohne zu stottern: „Hi!" Leo lächelte und sagte dann: „Hi Bellatrix!" Sie steckte sich ihre Hände in ihre Hosentaschen und fragte: „Du hast zugestimmt mit mir auszugehen, richtig?" Leo nickte und meinte dann: „Wie wäre es nächste Woche Donnerstag, wir könnten nach dem Unterricht zusammen am See spazieren gehen?" Bellatrix nickte nervös und sagte: „Einverstanden!"
Kurz war es still zwischen ihnen, dann reichte Leo ihr eine Hand, welche sie mit heftigen Herzklopfen ergriff, und sagte: „Na dann, bis zu unserem Date!" Er zwinkerte und sie errötete etwas. Dann ging er nach draußen und sie rannte hoch zur Bibliothek um ihren Freundinnen von dem zu erzählen was gerade passiert war.
Kurt und Thea (Später Vormittag)
Nachdem Frühstück gingen Kurt, Luca und Mason zusammen nach Draußen um den ersten halbwegs warmen Tag zu genießen. Während sie runter zum See gingen sagte Kurt: „Ich habe mich glaube ich verliebt!" Luca grinste und fragte: „In wen?" Kurt deute zu einer Gruppe Mädchen welche bereits am See lag. „Thea O'Ryan!", sagte Kurt und ergänzte: „Sie ist das hübscheste Mädchen der Schule!" Mason schmunzelte und meinte dann: „Warum fragst du sie nicht jetzt gleich um eine Verabredung?"
Kurt schüttelte den Kopf und murmelte: „Nee, lieber nicht …" Luca fragte: „Warum nicht, traust du dich nicht?" Kurt schüttelte den Kopf und meinte: „Nein, das ist es nicht, sondern …" Er verstummte hier und gab einige Augenblicke später zu: „Naja, vielleicht bin ich doch zu feige, aber eventuell macht sie ja den ersten Schritt, oder? Das wäre doch nicht unmöglich!"
Mason sagte nach einigen Augenblicken: „Das stimmt natürlich, doch was wenn sie sich stattdessen in jemand anderes als dich verliebt?"
Das wäre scheiße, doch sie zu fragen ist auch nicht einfach …
„Natürlich könnte das passieren, doch was soll ich schon machen?", fragte Kurt. Mason klopfte ihm auf die Schulter und sagte mit einem Grinsen: „Zu ihr gehen und sie um eine Verabredung bitten!" Luca nickte bestätigend und fragte: „Wenn du sie nicht fragst, tuts eventuell jemand anderes und das willst du doch nicht, oder?"
Natürlich will ich das nicht! Aber jetzt zu ihr hingehen und sie vor ihren Freundinnen um eine Verabredung bitten …
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Als sie in der Nähe der Mädchen angekommen waren meinte Mason aufmunternd: „Du kriegst das schon hin, wir warten in der Nähe am See auf dich." „Viel Erfolg!", sagte Luca noch, dann schoben ihn beide seiner Freunde in die Richtung wo die Mädchen am Ufer lagen und gingen dann in die entgegengesetzte Richtung weg.
Unsicher ging er näher und räusperte sich schließlich. Fast gleichzeitig öffneten die drei Mädchen ihre Augen und sahen ihn überrascht an. „Hi!", sagte er nervös und sah kurz Scarlett und Freya an, dann wandte er sich direkt an Thea und fragte sie mit rasend schnell klopfendem Herzen: „Thea willst du nächste Woche mit mir nach Hogsmeade gehen?"
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Ich habe es getan… Ich habe sie um eine Verabredung gebeten, jetzt muss ich nur noch abwarten was sie sagen wird. Bitte bitte lass sie ‚Ja' sagen!
Thea sah ihn mit großen Augen an, doch zu seiner Erleichterung lächelte sie bereits jetzt und nickte einige Augenblicke später. „Ja, ich werde mit dir ausgehen!", sagte sie auch noch und ließ ihn so leicht erröten. „Danke!", murmelte er und fragte sich was er als nächstes tun sollte. Einfach gehen oder sich vielleicht kurz zu ihr setzen!?
Was wäre logisch zu tun? Sie Umarmen?
Einige Augenblicke starrte er sie nur an, dann flüsterte er leise: „Danke, ich freue mich schon auf nächste Woche!" Dann drehte er sich um und lief schnell zu seinen Freunden.
James und Lily (Abends)
Am späten Abend saßen James und Lily in der Schulsprecherwohnung am Kamin und unterhielten sich über den Tag und alles andere was ihnen so durch den Kopf ging. Lily lehnte sich dabei an ihren Freund und streichelte über seinen Unterarm.
„Wenn ich mir die Haare blau färben würde, fändest du mich dann immer noch hübsch?", wollte Lily nach einigen stummen Augenblicken wissen.
James sah sie verwundert an, nickte aber sofort und bestätigte: „Natürlich würde ich dich weiterhin hübsch finden!" Im Folgenden war es kurz still, dann fragte er: „Willst du dir denn deine Haare blau färben?" Lily zuckte mit den Schultern und meinte: „Weiß noch nicht, war nur so eine Idee…"
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Eine halbe Stunde später lagen James und Lily zusammen bei ihr im Bett und streichelten sich gegenseitig zwischen ihren Beinen. James schob einen Finger in ihre Scheide und murmelte: „Lily Süße, ich genieße es so unglaublich sehr dein Freund zu sein …" Lily stöhnte erregt auf und streichelte mit ihren Fingerspitzen seine Hoden. „In früheren Beziehungen habe ich den Sex nie soo genossen, doch mit dir fühlt es sich einfach göttlich an!", sagte sie und küsste ihn zärtlich.
Hardcore Universum
James und Lily (Morgens)
Als Lily am Ostersonntag aufwachte war es bereits sehr spät, aber trotzdem blieb sie noch etwas liegen und dachte darüber nach, was sie sich gestern Abend vorgenommen hatte.
Ich werde James irgendwann in diesem Schuljahr eine Chance geben und mit ihm ausgehen!
Sie schloss ihre Augen und versuchte sich vorzustellen ‚Ja' auf seine Lieblingsfrage zu antworten. Es war eine merkwürdige Vorstellung, aber sie würde es tun. Nun nicht heute, morgen ober übermorgen, aber irgendwann vor Ende des Schuljahres. Sie lächelte jetzt und freute sich plötzlich auf die nächste Gelegenheit wo er sie um eine Verabredung bitten würde.
Ich werde dich zwar zurückweisen, doch wenn du nicht demnächst vorhast mich aufzugeben, wirst du ‚bald' bekommen was du schon so lange begehrst.
Sie klappte jetzt ihre Decke zurück und stand dann auf. Sie summte fröhlich vor sich hin und zog sich derweil an. Dann verließ sie ihr Zimmer und bekam beinahe einen Herzinfarkt, denn fast direkt vor ihr stand James und grinste sie breit an. „Fröhliche Ostern!", sagte er und reichte ihr ein kleines Paket. „Für dich!", sagte er und drehte sich dann abrupt weg und ging schnell zum Ausgang. Wenige Augenblicke später war sie alleine in der Wohnung.
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Lily setzte sich mit dem Paket an den Kamin und öffnete es vorsichtig. Sie war noch etwas angespannt, aber vor allem war sie neugierig, was er ihr geschenkt hatte. Nachdem sie die letzte Schicht Papier beiseite geschlagen hatte lag auf ihren Schoss eine kleine Schachte auf der eine kleine Karte lag. Sie nahm zuerst die Karte und drehte sie herum. Hier stand etwas:
Ich mag dich Lily! Hier ein kleines Zeichen meiner Gefühle für dich …
In ihrem Magen begann es leicht zu kribbel als sie das las. Mit einem Schmunzeln legte sie die Nachricht neben sich aufs Sofa und öffnete dann die Schachtel. Im Inneren lag eine hübsche Halskette mit einem schlichten blauen Stein als Anhänger. Sie nahm die Kette hervor und betrachtete sie im Sonnenlicht. Die Sonne brach sich leicht im Stein und ließ ihn so aufblitzen. Sie fand ihn sehr hübsch und hängte sie sich nach einigen Augenblicken des Nachdenkens um.
Das ich sie jetzt trage sollte ihm zeigen, dass er mich weiter nerven soll …
Mit einem Lächeln und trotzdem etwas nervös verließ sie mit James' Kette um den Hals die Schulsprecherwohnung und machte sich auf den Weg zum Frühstück.
Sirius und Remus (Morgens)[P18]
Als Sirius am späten Morgen das Badezimmer der Jungen des siebten Jahrgangs betrat sah er, dass bereits jemand duschte. Wie nervig, jetzt muss ich noch länger warten … „Wer duscht da?", fragte er und klopfte leicht gegen die undurchsichtige Tür zur Dusche. Einige Sekunden später wurde das Wasser abgeschaltet und Remus' Stimme antwortete: „Ich, warum?" Sirius sagte: „Ich würde nur auch gerne duschen, beeil dich also!"
Remus sagte: „Okay, aber wenn du willst könnten wir auch zusammen duschen!"
Sirius, welcher sich bereits umgedreht hatte und auf halben Weg zurück zur Tür gewesen war blieb nun stehen und fragte verwundert: „Zusammen duschen?" Remus antwortete: „Ja, warum auch nicht! Zieh dich aus und komm zu mir, dann musst du nicht noch länger warten!" Sirius überlegte kurz, doch dann sagte er: „Okay, ich schließe nur eben die Tür ab!" Nachdem er das getan hatte schlüpfte er aus seinem Schlafanzug und öffnete die Dusche. Vor ihm sah er nun seinen nackten Freund der jetzt etwas zur Wand trat um ihm Platz zu machen. Er trat also zu Remus in die Dusche und schloss hinter sich die Tür.
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Nachdem sich Sirius seine Haare gewaschen hatte bemerkte Remus: „Wir haben uns ja schon ab und zu nackt gesehen, aber mir ist nie aufgefallen was für ein schönes Glied du hast, dürfte ich es vielleicht bitte mal anfassen?" Sirius sah seinen Freund überrascht an, nickte aber und so umschloss Remus vorsichtig seinen Penis und begann ihn leicht zu massieren. Sirius hatte zwar schon ab und zu mit Jungen geschlafen, doch meistens bevorzugte er Mädchen.
Remus streichelte jetzt auch seinen Oberkörper und murmelte: „Oh… das fühlt sich so gut an!" Sirius war erstaunt, aber ihm gefiel es auch wie Remus ihn streichelte und er spürte wie sein Penis steifer wurde. Nach einigen Augenblicken griff er auch nach Remus' Penis und begann ihn zu streicheln.
„Ahh…", brachte er schließlich hervor als sich sein und Remus' Penis zum ersten Mal berührten. So etwas hatte er noch nie erlebt, wenn er früher mit Jungen Sex gehabt hatte, war das immer Oralsex gewesen, aber er hatte nie mit seinem Penis einen anderen Penis berührt. „Remus …", keuchte er und küsste nun seinen engen Freund. Remus erwiderte seinen Kuss und streichelte jetzt auch über seinen Po.
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Es dauerte nicht lange, dann erlebte Sirius seinen Orgasmus und spritzte sein Sperma gegen Remus' Bauch. Kurz nach ihm erlebte auch sein Freund seinen Höhepunkt und entlud sich ebenfalls. Sirius drückte Sich eng an Remus und küsste ihn innig. „Oh mein Gott, das war wunderbar!", sagte er schließlich und schob seine Hand noch einmal zwischen Remus' Beine. Sanft streichelte er noch etwas Remus' halbsteifen Penis, dann schlug er vor sich noch einmal abzuspülen.
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Zehn Minuten später verließen Sirius und Remus zusammen das Badezimmer und beschlossen im Gemeinschaftsraum auf ihren Freund Peter zu warten, welcher gerader dabei war sich anzuziehen.
Katie und Phoebe (Nachmittags)
Am späten Nachmittag saß Katie in der Bibliothek und schrieb an einen Liebesbrief. Sie war super nervös wenn sie daran dachte, wie Phoebe diesen Brief morgen beim Frühstück öffnen würde und dann wahrscheinlich zu ihr blicken würde. Vielleicht würde sie sogar aufstehen und direkt mit ihr sprechen wollen, dann würden auch ihre Freundinnen sofort wissen, was sie gemacht hatte.
Noch waren ihre Eltern die einzigen die wussten, dass sie im romantischen Sinne nur an Mädchen interessiert war, doch spätestens morgen würde es auch Phoebe wissen. Und sehr wahrscheinlich auch ihre Freundinnen. Sie atmete tief durch und las den Brief dann noch einmal durch.
Hi Phoebe!
Ich bin Katie aus Gryffindor, ich habe mich irgendwann innerhalb der letzten Monate in dich verliebt und würde sehr gerne mal etwas mit dir machen! Ich weiß zufällig das du zumindest auch an Mädchen interessiert bist, weil ich zufällig ein Gespräch zwischen dir und deiner engen Freundin Leah gehört habe. Ich schwöre ich habe euch nicht belauscht, es war wirklich reiner Zufall.
Ich bin leider ziemlich nervös und schüchtern wenn es um fremde Menschen geht, deshalb bitte, wenn du Interesse hast komm bitte auch mich zu. Ich weiß nämlich nicht ob ich den Mut finden würde dich direkt anzusprechen …
In hoffender Sehnsucht
Katie
Sie fand die Abschlussformel zwar etwas poetisch, aber auch irgendwie passend. Sie lächelte also und faltete das Papier zusammen und steckte die Nachricht in einen leicht rosafarbenen Briefumschlag. Auf die Vorderseite schrieb sie:
Für Phoebe Lee
Von Katie Davies
Damit war sie zufrieden und verschloss nun den Umschlag. Dann machte sie sich auf den Weg zur Küche um einen Hauselfen darum zu bitten den Brief am nächsten Tag auf ihren Teller erscheinen zu lassen.
James und Lily (Abends)
Nachdem Abendessen unterhielt sich James noch etwas mit seinen Freunden im Gemeinschaftsraum und erzählte ihnen was er Lily am Morgen geschenkt hatte. „Und wisst ihr was das beste ist?", endete er mit einem Grinsen. Sirius, welcher neben Remus auf einem Sofa saß schüttelte den Kopf und so sagte James: „Sie hat die Kette heute getragen, aber als ich sie dann um eine Verabredung gebeten habe, hat trotzdem abgelehnt, aber immerhin nicht so unfreundlich wie sonst manchmal!" Peter kicherte und meinte: „Du bist mittlerweile schon mit wenig zufrieden, aber ich glaube auch, dass das ein gutes Zeichen ist!"
Remus sagte nach einigen Sekunden: „Du hast dich in der letzten Woche gut zurückgehalten und sie nicht zu sehr genervt, ich habe deutlich gesehen, dass sie verunsichert war." James lächelte etwas unsicher, bedankte sich aber bei seinen Freunden. Dann nach einer weiteren halben Stunde erhob sich James und meinte: „Ich gehe mal zurück zur Schulsprecherwohnung, bis morgen!" Seine Freunde winkten ihm noch zu, dann verließ er den Gemeinschaftsraum und ging zurück zur Schulsprecherwohnung.
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Im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung saß Lily am Kamin und las in einem Buch. James ging zu seiner Zimmertür und wünschte Lily dann eine gute Nacht. Zu seiner Überraschung hob sie ihren Kopf und sagte mit einem schmalen Lächeln: „Gute Nacht!" Er erwiderte ihr Lächeln und hielt den Augenkontakt kurz, dann betrat er sein Zimmer und machte sich bettfertig.
Sie hat mich angelächelt, vielleicht haben meine Freunde ja Recht und sie mag mich auch …
