Kapitel 701: James' Geburtstag | Teil 1 (27.03.1978 | Hardcore Universum)
Als James am nächsten Morgen sein Zimmer verließ sah er Lily am Kamin sitzen und in einem Buch lesen.
Genau wie gestern Abend …
„Guten Morgen Lily!", sagte er freundlich und lächelte sie an. Seine Angebetete erhob ihren Kopf und sah ihn kurz an, dann sagte sie, wieder in ihr Buch blickend: „Guten Morgen James!" Er sah sie noch einige Sekunden an, dann ging er ins Badezimmer und begann sich auszuziehen.
Ich würde sie zwar gerne gleich nach dem Duschen um eine Verabredung bitten, aber sie würde bestimmt nur wieder ‚Nein' sagen …
Er stieg nun in die Dusche und erinnerte sich dabei plötzlich an seinen Traum von letzter Nacht. Er hatte mit Lily geduscht und sie hatten Oralsex gehabt. Er griff nach seinem Penis und versuchte sich vorzustellen wie es wohl wäre ihn in Lilys Mund zu fühlen. Während er sich das vorstellte begann er sich leicht selbst zu massieren.
Hmm… Ob sie das wohl rein theoretisch machen würde!?
Zehn Minuten später verließ er das Badezimmer wieder und sah etwas nervös zu Lily die immer noch in ihrem Buch las.
Zum Glück kann sie nicht Gedanken lesen …
Er ging zu ihr und setzte sich ihr gegenüber auf das zweite Sofa.
Kapitel 702: James' Geburtstag | Teil 2
James fuhr sich nervös durch die Haare und fragte Lily dann: „Weil heute mein Geburtstag ist, würdest du bitte bitte bitte mit mir ausgehen?"
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Lily senkte ihr Buch und sah ihn nachdenklich an.
Jetzt würde sie ihn also zum ersten Mal mit dem Wissen abweisen, dass sie irgendwann später mit ihm ausgehen würde …
„Bitte Lily! Ich verspreche auch, dass ich mich angemessen benehmen werde!", sagte James als sie den Mund öffnete um ‚Nein' zu sagen.
Tut mir Leid James, aber noch sage ich nicht zu!
Wie als ob er ihre Antwort bereits ahnen konnte (Ehrlich gesagt so schwer war das aus seiner Sicht ja auch nicht.) öffnete er ebenfalls den Mund und sagte noch etwas: „Ich bin wirklich ein ziemlich anständiger Junge der ehrlich treu und sanft sein kann, nicht alles was man sich so negatives über mich und Beziehungen mit Frauen erzählt ist wahr!" James schwieg kurz und ergänzte: „Bitte gib mir eine Chance Lily!"
Er sieht ziemlich ernst und entschlossen aus … Vielleicht könnte ich ihm ja auch schon heute eine Chance geben!? Wenn ich es ehe irgendwann vorhabe zu tun …
James erhob sich nun und ging um den kleinen Tisch der zwischen den Sofas stand herum und kniete sich vor ihr auf den Boden. „Bitte Lily gib mir eine Chance! Ich liebe dich und die Vorstellung dich nach dem Ende des Schuljahres dauerhaft zu verlieren ist grauenhaft. Ich kann mir ein Leben ohne dich an meiner Seite nicht länger vorstellen …"
James presste seine Hände wie zum Gebet zusammen und flüsterte ein letztes Mal: „Bitte!" Dann verfiel er in Schweigen und wartete auf eine Antwort von ihr.
Oh Mann… Er versuch es wirklich mit aller Macht.
Kapitel 703: Eine Zusage
Lily schwieg einige Sekunden, dann tat sie etwas, was sie definitiv nicht geplant hatte. Sie brauch in schallendes Gelächter aus und sorgte so dafür das James mit großen Augen aufsah. Sie lehnte sich zurück und lag nun halb auf dem Sofa.
Sie wusste das sie ziemlich unhöflich wirken musste, aber daran dachte sie im Moment überhaupt nicht. Sie sah nur den knienden James vor ihren Inneren Auge und das war einfach urkomisch. Es wirkte gleichzeitig albern und ultraromantisch. Sie stoppte jetzt abrupt und richtete sich soweit auf, dass sie James sehen konnte.
„Ich hatte dich zwar eigentlich zurückweisen wollen, doch weil du eben soo romantisch warst, werde ich nun doch mit dir ausgehen!", sagte sie und wischte sich dann eine Lachträne aus den Augenwinkel.
James sah sie jetzt mit noch überraschteren Augen an und fragte: „Wirklich?"
Sie nickte mit einem Grinsen und fragte dann: „Magst du mich hochziehen?"
James sprang sofort auf und hielt ihr seine Hände hin. Sie ergriff diese und musste innerlich zugeben, dass es sich gut anfühlte seine Hände zu halten.
Als sie einige Sekunden später stand umarmte sie James ganz kurz und sagte dann: „Ich werde mich heute Nachmittag nach dem Mittagessen mit dir treffen, denk dir bis dahin etwas gutes aus, sonst werde ich nach diesem einen Mal nicht erneut mit dir ausgehen!"
James dankte ihr erneut und versprach ihr etwas einmaliges zu organisieren.
Sie lächelte und ging dann zum Ausgang der Wohnung. „Bis später!", sagte sie zu James und verließ dann die Schulsprecherwohnung.
Kapitel 704: Ein Mini-Treffen (27.03.1978 | Normales Universum)
Nachdem Frühstück verließ Aisha mit ihrer besten Freundin die Große Halle und machte sich auf den Weg zum nächsten Unterricht. Auf den Weg stießen sie auf Max, Vernon und Tim. Ersterer wandte sich an sie und fragte: „Können wir kurz alleine miteinander sprechen?" Aisha nickte nervös und meinte zu Zoe: „Geh' du schon mal vor, wir sehen uns dann gleich in Zauberkunst!" Zoe nickte und gab ihr einen Daumen nach oben. Gestern nach ihrem zufälligen Treffen mit Max hatte sie ihrer Freundin von allem erzählt, was vorgefallen war.
Vernon schien etwas irritiert und Tim sah sie ein klein Wenig feindselig an, doch nach einigen Augenblicken gingen sie weiter und so waren sie und Max schließlich alleine.
Max deutete auf die Tür zu einem leeren Klassenzimmer in der Nähe und fragte: „Wollen wir?" Sie nickte nervös und folgte ihm. Nachdem er die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, sagte er: „Gestern Nacht hat mich Tim gefragt ob ich mit ihm schlafen will und ich habe abgelehnt!" Aisha sah ihn irritiert an und deshalb erklärte er: „Wir sind nicht zusammen oder so, aber normalerweise hätte ich gerne mit ihm Sex gehabt, aber gestern habe ich abgelehnt …"
Aisha war noch immer etwas geschockt weil Max ihr so offen so etwas erzählte, aber sie verstand auch noch nicht, warum er ihr das jetzt erzählte. Traurig dachte sie: Vielleicht gibt es für mich ja doch keinen Grund Hoffnungen zu haben, wenn er seinem besten Freund bereits so nahe steht, dass sie regelmäßig miteinander schlafen …
Einige Sekunden war es still zwischen ihnen, dann sagte Max etwas lauter aber nicht wütend: „Ich habe wegen dir nicht mit ihm geschlafen!" Aisha sah ihn jetzt mit großen Augen an und fragte: „Wegen mir, warum?" Max fuhr sich durch seine Haare und meinte dann: „Nachdem ich dich am Nachmittag geküsst habe und du mir deine Liebe gestanden hast konnte ich einfach nicht mit ihm Sex haben."
Hat er den Kuss so genossen!? Max …
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Nach einigen Augenblicken fragte Max schließlich leise: „Darf ich dich jetzt gleich wieder küssen?" Aisha errötete leicht, nickte aber und lächelte dann um ihn noch deutlicher zu signalisieren, dass sie gerne von ihm geküsst wurde.
Er trat also näher und legte eine Hand an ihre Wange. Sie spürte wie sich ihr Herzschlag deutlich beschleunigte. Stark zitternd und mit immer schneller schlagendem Herzen umarmte sie ihn leicht. Er lehnte sich vor sodass jetzt seine Stirn an der ihren lag. Sie fühlte seinem Atem im Gesicht und wenige Sekunden später auch seine Arme an ihrem Rücken.
Er umarmt mich und in wenigen Augenblicken werden wir uns küssen …
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Sie schloss jetzt ihre Augen um den Kuss noch mehr zu genießen. Max streichelte jetzt mit seinem Daumen über ihre Wange und flüsterte leise: „Ich weiß nicht was es exakt ist, aber gerade verlangt es mich so sehr dich zu küssen wie nie zuvor bei irgendjemand anderes!" Sie schob ihre Hand etwas unter sein T-Shirt und murmelte im Flüsterton: „Bitte küss mich!"
Kurz hatte sie das Gefühl die Zeit würde stehenbleiben, dann endlich fühlte sie seinen Mund auf ihrem. Er küsste sie endlich. Sie drückte ihn noch enger an sich und erwiderte seinen Kuss mit der ganzen Macht der Gefühle die sie für ihn empfand.
Leider hielt der Kuss nicht so lange wie sie es sich gewünscht hätte, aber trotzdem war sie tief rot im Gesicht als er sich vor ihr löste und sie mit großen Augen ansah. „Aisha …", murmelte er mit zitternder Stimme. „Ja?", fragte sie etwas atemlos. Er berührte sie sanft mit seinem Zeigefinger an ihren Lippen und murmelte: „Dieser Kuss war atemberaubend schön, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu beschreiben wie eigenartig aber wundervoll er sich angefühlt hat!" Sie kicherte leise und hatte das Gefühl noch ein kleines Bisschen mehr zu erröten. „Ich wüsste auch nicht wie ich ihn beschreiben sollte, denn der einzige andere Kuss den ich je bekommen habe, hast du mir gestern gegeben!"
Max sah sie mit großen Augen an und fragte: „Meinst du das ernst?" Sie nickte und flüsterte: „Gestern hast du mich ja nur geküsst, also war das eben das erste Mal, dass ich jemanden geküsst habe!"
Einige Augenblicke war es still, dann griff Max nach ihren Händen und fragte: „Wirst du nächste Woche Samstag mit mir auf ein Date gehen?"
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Sie sah Max mit großen Augen an und nickte dann sofort. „Natürlich will ich mit dir ausgehen!", sagte sie und hatte schon wieder das Gefühl, dass ihre Wangen noch heißer wurden. Wenn das so weiter ginge könnte man bestimmt bald auf ihnen etwas kochen. Max hob eine ihrer Hände und platzierte einen sanften Kuss auf ihre Finger. „Danke!", murmelte er und lächelte sie an.
Nach einem zweiten Kuss der etwas länger anhielt als der letzte, erinnerte sie sich an ihren Unterricht der bestimmt schon begonnen hatte. Sie erinnerte auch Max daran und sorgte so dafür, dass er sich leicht erschrak und zur Uhr blickte. „Tut mir Leid, aber unsere beiden Küsse haben anscheinend dafür gesorgt, dass wir zu spät zu unseren jeweiligen Stunden kommen werden!" Max lächelte leicht und sagte: „Das ist zwar ärgerlich aber die Küsse waren es hundertprozentig wert!" Aisha grinste ergänzte jedoch: „Jetzt sollten wir aber losgehen, sonst sucht man uns bestimmt bald!"
Das sah Max ein und so verließen sie zusammen das Klassenzimmer und beeilten sich zu ihren jeweiligen Unterrichtsstunden zu kommen.
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Ich werde jetzt also mit einem Mädchen ausgehen … Das Leben ist schon ziemlich verrückt, aber sie ist wahrlich wunderschön und sie zu küssen ist das beste was ich je erlebt habe.
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Zoe hat gesagt, dass diese Verliebtheit für mich nur mit Trauer und Enttäuschung enden kann, doch jetzt habe ich ein Date mit ihm. Und er hat wegen mir nicht mit seinem besten Freund geschlafen … Ach und die Küsse eben waren soo wundervoll und herrlich. Ich bin mir jetzt fast schon sicher, dass er gewiss auch in mich verliebt ist, mindestens ein Wenig …
Kapitel 705: Ein kurzes Treffen und der Beginn einer heimlichen Liebesbeziehung
Am späten Nachmittag saß Lira alleine in einem leeren Klassenzimmer und wartete auf John. Er hatte ihr beim Verlassen der Großen Halle unauffällig eine kleine Nachricht gegeben in welcher er sie um ein kurzes Treffen nach der letzten Unterrichtsstunde gebeten hatte.
Sie hatte zunächst gezögert seiner Bitte zu folgen, doch dann war sie doch zu dem Raum gegangen den er ihr aufgeschrieben hatte. Sie sah auf ihre Armbanduhr und stellte fest, dass er, wenn er pünktlich kommen wollte, eigentlich jeden Augenblick hier auftauchen müsste.
Was will er bloß? Wir haben uns doch gerade gestern getroffen und da haben wir sogar miteinander geschlafen …
Einige Sekunden später öffnete sich die Tür und John trat herein. Sie sprang sofort vom Tisch auf welchen sie bis eben gesessen hatte und kam ihn entgegen. „Warum dieses Treffen?", fragte sie. John griff nach ihrer einen Hand und meinte: „Ich hatte eine Idee bezüglich uns beiden!"
Eine Idee!? Was stellst du dir vor, eine heimliche Beziehung?
Sie sah ihn abwartend an und forderte ihn dann auf ihr zu erzählen, was er sich vorgestellt hatte.
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John grinste und sagte dann: „Ich hatte mir gedacht, dass wir doch eine heimliche oder vielleicht besser geheime Beziehung miteinander eingehen könnten! Ich meine wir küssen uns jetzt seit acht Tagen und haben auch schon dreimal miteinander geschlafen. Außerdem hast du mir deine Liebe gestanden und ich muss zugeben, dass ich dich irgendwie auch ziemlich mag." Lira errötete an dieser Stelle leicht und wollte ebenfalls etwas sagen, doch er war anscheinend noch nicht ganz fertig, denn er fuhr schon fort: „Und zunächst wäre unsere Beziehung ja geheim, niemand würde erfahren, dass wir zusammen sind!"
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Sie musste leicht lächeln, weil er genau das gefragt hatte, was sie sich eben vorgestellt hatte, was er sie fragen wollen könnte. Er sah sie intensiv an und streichelte derweil ihre Hände. Sie ließ diese Zärtlichkeiten zu und dachte derweil über seine Idee nach.
Hmm… So würde mich erst einmal keiner schräg anschauen, weil ich mich auf einen Muggle eingelassen habe, aber dafür wäre ‚das' was zwischen uns bisher lediglich einzelne kleine Treffen waren zu etwas größeres und offizielles werden.
Ich wäre seine feste Freundin.
Er wäre mein fester Freund.
„Und was hältst du von dieser Idee?", fragte John nun und legte seinen Kopf schief. „Willst du meine heimliche aber feste und romantische Freundin werden?" Sie schloss einige Sekunden ihre Augen, dann flüsterte sie: „Meinetwegen, aber zu niemandem auch nur ein einziges Wort, klar?" Er grinste und nickte sofort. „Ich schwöre ich werde keinem irgendetwas verraten!" Sie lächelte jetzt leicht und auch ziemlich nervös. „Das ist gut, dann sind wir ab jetzt ein Paar inkognito!", sagte sie und küsste ihn dann.
Kapitel 706: Ein Geburtstagsdate | Teil 1 (27.03.1978 | Hardcore Universum)
Nach dem Mittagsessen wartete James in der Eingangshalle auf Lily. Er war extrem nervös schließlich war dies seine einzige Chance die er jemals bei ihr bekommen würde. Er durfte sich also keine Fehler erlauben. Er fuhr sich durch die Haare und fragte seine Freunde dann: „Meint ihr meine Idee für mein Date mit Lily ist wirklich soo gut?" Sirius nickte sofort und erklärte: „Es ist hundertprozentig originell und du beweist ihr das du ihr vertraust, das ist finde ich ein sehr guter Start!" Remus nickte und ergänzte: „Wenn du sie wirklich so sehr liebst wie du es uns in den letzten Jahren immer und immer wieder versichert hast, ist es für mich okay wenn du ihr von meinem kleinen pelzigen Problem erzählst!" Peter grinste und sagte: „Und sprich am besten nicht von deinen Ex-Freundinnen, so wie ich es vermute hatte sie nämlich noch nie irgendeine Beziehung und könnte das ganze falsch verstehen!"
James der gerade sah wie Lily die Große Halle verließ und nun in seine Richtung sah, nickte und murmelte leise: „Ich versuche mein Bestes, bis später und vielen Dank für eure Hilfe!" Dann ging er Lily entgegen und blieb einige Augenblicke später vor ihr stehen. „Hi Lily, ich habe mir etwas ganz besonderes überlegt!" Sie lächelte und sagte: „Das ist gut, ich bin gespannt was mich erwartet!" Sie hielt ihm ihre Hand hin und meinte: „Hiermit beginnt unsere erste Verabredung, streng dich an und ich werde wieder mit dir ausgehen!"
Er bot ihr mit laut schlagendem Herzen seine Hand an und sagte: „Wir müssen ein winziges Stückchen in den verbotenen Wald, ich hoffe damit bist du einverstanden!" Lily zögerte kurz doch zu James' Erleichterung sagte sie nach einigen Sekunden: „Das ist okay, solange es nicht zu weit ist!" James dankte ihr und führte sie dann ein kleines Stück in den Wald zu einer Lichtung wo er und seine Freunde gelegentlich hingingen um sich zu entspannen. Als sie in der Mitte der kleinen Lichtung angekommen waren sagte James zu Lily: „Ich würde dir jetzt gerne etwas zeigen, doch du darfst absolut niemanden davon erzählen, was du gleich sehen wirst, okay?"
Sie sah ihn etwas verwundert an und zögerte etwas, doch dann nickte sie und sagte: „Solange es nichts gefährliches oder unmoralisches ist werde ich niemals irgendetwas sagen!" James überlegte kurz, doch ein ungemeldeter Animagus sollte in keiner dieser Kategorien fallen. Er bat Lily also etwas zurückzutreten und kniete sich auf den Boden. „Was hast du vor?", fragte Lily etwas zögerlich von einigen Metern Entfernung. James drehte seinen Kopf zu ihr und sagte mit einem ernsten Blick: „Ich werde mich jetzt in einen Hirsch verwandeln, denn ich bin ein ungemeldeter Animagus, bitte bleib ruhig und erschrick dich nicht!" Sie starrte ihn mit offenen Augen an und brach dann in lautes Gelächter aus. James schmunzelte ob Lilys offensichtlichem Unglauben und konzentrierte sich voll auf seinen Körper. Es dauerte nur einige wenige Augenblicke dann spürte er wie er sich zu verwandeln begann.
Er hörte wie Lilys Lachen plötzlich abbrach und grinste soweit er das als Hirsch konnte und drehte seinen Kopf in ihre Richtung. Sie sah ihn jetzt mit weit aufgerissenen Augen an und regte keinen Muskel.
Na, bist du jetzt beeindruckt? Hier steht dein hoffentlich zukünftiger Freund in Tiergestalt!
Kapitel 707: Ein Geburtstagsdate | Teil 2
Einige Augenblicke blieb James ein Hirsch, dann verwandelte er sich zurück zum Menschen und ging auf Lily zu. „Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu Tode erschreckt!", sagte er und blieb schließlich vor ihr stehen. Sie blieb noch kurz stumm, dann fragte sie noch immer etwas überrascht: „Wie? Du bist doch erst 17 oder? Wie kannst du ein Animagus sein?" James grinste und sagte mit einem Schmunzeln: „Ich, Sirius und Peter mussten sehr sehr lange Nachforschungen anstellen und die Vorbereitungen haben Monate gedauert, doch zur Mitte des fünften Schuljahres haben wir es schließlich hinbekommen!"
Lily nickte und murmelte dann leise: „Dann ist Remus wahrscheinlich ein Weerwolf, richtig?" Er sah sie mit großen Augen an und fragte: „Woher weißt du das?" Lily zwinkerte jetzt und meinte: „Von dir, ich habe schon eine Weile an diese Möglichkeit gedacht, doch du hast es mir eben gerade bestätigt!" Er war etwas verblüfft, dass sie das anscheinend bereits länger vermutet hatte, ohne irgendjemanden von ihrer Vermutung zu erzählen, aber er war natürlich erleichtert das sie geschwiegen hatte. „Ich vertraue dir das du niemanden davon erzählst, wir haben es nur getan um in den Vollmondnächten bei ihm sein zu können!" Lily nickte und sagte: „Ich werde niemanden etwas sagen, darauf kannst du dich verlassen!" Er lächelte und dankte ihr. Dann griff er nervös nach ihren Händen und sagte: „Meine Idee für unserer erstes Date war nun, dass wir zusammen am Wald lang reiten und dann irgendwo weiter weg picknicken." Lily sah ihn verwundert an und fragte: „Wie reiten, worauf denn?"
An dieser Stelle errötete er und sagte leise: „Naja, ich dachte … Ich meine ich würde mich zum Hirschen verwandeln und dann …?"
Lily sah ihn kurz abschätzend an, dann nickte sie. „… reite ich auf dir, ist schon klar!", ergänzte sie seinen Satz und zwinkerte. James zog seinen Zauberstab und richtete ihn auf ein nahes Gebüsch. Er murmelte „Accio Picknickkorb!" und fing den Korb auf, der hinter dem Gebüsch hervorflog. „Den habe ich nach dem Frühstück selbst zusammengestellt und dann hier versteckt!", sagte er und reichte ihn ihr. „Du musst ihn halten, als Hirsch kann ich das nicht!" Lily nickte und so verwandelte er sich wieder in einen Hirsch.
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Lily stellte den Korb ab und ging langsam auf das große Tier zu. Die Vorstellung, dass das hier tatsächlich James sein sollte, fand sie noch immer etwas merkwürdig, aber sie hatte ja selbst gesehen wie er sich verwandelt hatte. Sie hob eine Hand und strich vorsichtig über das weiche Fell von James' Rücken. „Du bist ziemlich beeindruckend als Tier!", murmelte sie und ergänzte mit einem Zwinkern: „Ob das auch auf dich als Mensch zutrifft muss ich erst noch herausfinden!" James kniete sich jetzt hin, sodass sie auf seinen Rücken klettern konnte. Sie holte noch den Korb, dann schwang sie sich auf seinen Rücken und hielt sich an seinem Hals fest.
Das ist definitiv etwas einmaliges, mal sehen ob der Rest des Dates ähnlich interessant verläuft …
Kapitel 708: Ein Geburtstagsdate | Teil 3
Nachdem James eine Weile mit Lily auf seinem Rücken am Rand des verbotenen Waldes entlanggelaufen war blieb er stehen und ging in die Hocke um ihr zu signalisieren, dass er hier mit ihr picknicken wollte. Lily verstand und rutschte von seinem Rücken ins Gras. Er verwandelte sich zurück zum Menschen und fragte Lily grinsend: „Und war das nicht schon einmal ein guter einmaliger Start in unser hoffentlich erstes Date?" Er betonte dabei das Wort ‚erstes' um seine Hoffnungen auf weitere Treffen klar zu signalisieren.
Lily lächelte und nickte. „Das war definitiv ein guter Start, bisher gefällt es mir!", sagte sie und sah sich dann um. „Wo wollen wir picknicken, hier oder etwas im Wald?" James meinte: „Lass uns in den Wald gehen, dort ist es abenteuerlich!" Lily reichte ihm den Korb und sagte schmunzelnd: „Ich wollte nicht so tief in den Wald gehen, dass es abenteuerlich werden könnte, nur ein Stückchen."
Als nicht weit weg vom Rand des Waldes eine hübsche kleine Lichtung fanden setzten sie sich auf zwei Baumstümpfe und James öffnete den Korb. Im Inneren befanden sich einige Sachen die es ansonsten beim Frühstück gab und zusätzlich Süßichkeiten aus Hogsmeade. „Ich hoffe du magst etwas davon, ich wusste nämlich nicht was du am liebsten magst, also habe ich einfach so viel wie möglich gekauft." Lily griff in den Korb und nahm sich einen Lakritzzauberstab und sagte: „Die liebe ich am meisten, aber alles andere sieht auch gut aus, danke!" James war erleichtert und fragte deshalb etwas übermutig: „Willst du etwas rumknutschen?"
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Lilys Augen verengten sich etwas als James sie das fragte und sie schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, deffinitiv nicht!", sagte sie und drehte sich jetzt etwas von ihm weg.
Warum hatte er sie so etwas gefragt, so eine Einstellung zu Verabredungen, Mädchen und Liebe war genau der Grund warum sie früher nie eingewilligt hatte mit ihm auszugehen.
„Entschuldigung Lily, das hätte ich nicht fragen sollen!", meinte James nun und klang tatsächlich etwas reuig.
„Sei jetzt nicht zu gemein und brich eure Verabredung ab!", meinte eine Stimme in ihrem Kopf und wies sie darauf hin, dass er ja nur etwas dummes gefragt hatte, und sich nicht wirklich an sie rann gemacht hatte. Sie drehte sich also nach einigen Sekunden wieder um und meinte mit neutraler Stimme: „Ich werde unsere Verabredung jetzt nicht abbrechen, aber noch so eine unangemessene Frage und ich werde gehen und nicht erneut mit dir ausgehen!"
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James war etwas überrascht, dass sie wirklich überlegt hatte die Verabredung abzubrechen, aber er sagte das nicht. Stattdessen bedankte er sich nur und versprach ihr sich jetzt noch mehr zu bemühen ihr eine wunderbare herrliche Verabredung zu bescheren.
Kapitel 709: Nach der Verabredung
Nachdem James und Lily einige Stunden später wieder in Hogwarts ankamen fragte er: „Und wirst du wieder mit mir ausgehen?" Sie steckte sich ihre Hände in ihre Hosentaschen und grübelte über diese Frage.
Hmm… Will ich mich wirklich wieder mit ihm treffen? Er ist ein Gryffindor und zusätzlich kommt er aus einer soo anderen Familie. Immerhin sind sie auch reinblütig, aber trotzdem …
Er sah sie stumm bittend an und wirkte ziemlich nervös.
Nicht das es zuu schlimm gewesen wäre, wenn er ein Muggle gewesen wäre, immerhin war sie nicht so eine Reinblütige … Aber seine Familie war soo modern und ihre so traditionell.
„Lily, bitte gib uns eine Chance!", sagte er und griff nach einer ihrer Hände.
Was…!?
Sie wollte ihm zuerst ihre Hand wieder entziehen, immerhin hatte sie ihm nicht erlaubt sie zu nehmen, aber als er sie leicht zu streicheln begann wollte ihr Gehirn den Befehl ‚Hand-wegziehen-und-böse-schauen' nicht mehr geben. Zu gut fühlte es sich an wie sein Daumen über die Innenfläche ihrer Hand strich.
Vielleicht kann es ja nicht schaden erst einmal ‚Ja' zu seiner Frage zu sagen. Wenn sie mit ihm weitere Male ausging hieß das ja nicht unbedingt, dass sie später zusammenkommen würden.
Sie nickte also und sagte dann: „Der Tag hat mir abgesehen von deiner dummen Frage kurz vor dem Picknick gefallen, also werde ich vielleicht wieder mit dir ausgehen!" James grinste erleichtert und bedankte sich. Sie entzog ihm jetzt ihre Hand – sie vermisste das warme Gefühl seiner Hand sofort – und sagte: „Bemühe dich beim nächsten Mal noch mehr und eventuell werde ich dich dann irgendwann auch mal küssen, doch sei auf keinen Fall gierig, denn ich bin sehr traditionell und mag es nicht wenn Jungen zu Knutsch-Sex versessen sind!"
Mit diesen Worten drehte sie sich um hundertachtzig Grad herum und ging mit schnellen Schritten auf die Treppe zu den Kerkern zu. Wegen des letzten Satzes den sie gesagt hatte war sie jetzt ziemlich nervös, warum hatte sie das gesagt, wer weis wie er das aufnehmen würde.
Kurz bevor sie die Treppe erreicht hatte rief James ihr noch etwas nach. „Danke für die Verabredung und bis später!" Lily blieb stehen und sagte mit innerer Nervosität aber äußerer Ruhe: „Bis später!" Dann ging sie die Treppe runter um mit ihren Freundinnen über alles zu sprechen, was sie heute erlebt hatte.
Kapitel 710: Ein besinnlicher Abend zu zweit (27.03.1078 | Alternatives Universum)[P18]
Am späten Abend seines Geburtstags saß James mit seiner besten und festen Freundin Lily auf dem Sofa der Schulsprecherwohnung und kuschelte mit ihr. Sie hatte dabei mittlerweile nur noch ihre Unterwäsche an und auch seine Hose lag bereits auf dem Boden neben dem Sofa.
Gerade wollte er ihr den BH öffnen da klopfte es plötzlich an der Tür und die Stimme eines jüngeren Schülers sagte: „Entschuldigung die späte Störung, aber ich habe das Passwort zu meinem Gemeinschaftsraum vergessen und komm jetzt nicht mehr rein!" James sah Lily mit leicht panischen Augen an, was wenn der jüngere Schüler jetzt plötzlich rein käme und sie so sehen würde. Lily schluckte und rief dann: „Ich komme sofort, gib mir nur einen Augenblick!" Sie gab ihm einen Kuss und sagte dann: „Ich helfe ihm, du wartest hier, ich bin gleich wieder zurück!" Sie stand nun auf, zog sich wieder an und ging dann zur Tür. Zum Glück hatten sie auf dem Sofa gelegen, welches mit der Lehne zur Tür stand, so konnte er einfach liegen bleiben und auf Lily warten.
Es dauerte auch nicht lange, dann hörte er wie sich die Tür wieder schloss und Lily sagte: „Er ist weg, wir können also weitermachen." Er stand nun auf und ging ihr entgegen. „Wollen wir im Bett weitermachen mein Engel?", fragte James und zwinkerte. Sie kicherte und nickte. „Gerne, das Sofa ist nicht schlecht, aber ein Bett ist für so etwas viel bequemer." Sie gingen also zusammen in sein Zimmer und zogen sich nun vollständig aus. James schloss Lily (als sie nackt war) fest in seine Arme und streichelte über ihren weichen Po.
„Ohh das fühlt sich so schön an!", sagte er einige Augenblicke später als er sanft in sie eindrang. Ihre Scheide war so eng und heiß, und ihr breites Lächeln als er sich in ihr zu bewegen begann, er fühlte sich wie ein Gott. Ihre Brüste hüpften mit jedem Stoß den er in ihr machte leicht auf und ab, es sah faszinierend aus.
Einige Augenblicke vergingen, dann konnte James sich nicht länger zurückhalten und kam mit einem heftigen Orgasmus in ihr. Er schloss seine Augen und drückte Lily ganz fest an sich. Es spürte wie auch ihr Becken zu zucken begann. Sie erlebte also auch gerade ihren Höhepunkt.
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Nachdem sie sich beide wieder beruhigt hatten sagte Lily grinsend: „Ich liebe es mit dir Sex zu haben, es fühlt sich jedes Mal so göttlich schön an wenn du in mir kommst." Er schlang einen Arm um sie und murmelte: „Für mich ist es genauso schön, ich bin so froh, dass wir inzwischen ein Paar sind." Lily gab ihm einen Kuss und sagte: „Ich liebe dich James!"
Dann griff sie nach ihren Zauberstab und löschte magisch das Licht im Raum. Anschließend schmiegte sie sich an ihn und flüsterte ein weiteres Mal: „Ich liebe dich!" James erwiderte ihr Liebesgeständnis und streichelte zärtlich über ihren Rücken.
Einige Augenblicke später waren beide eingeschlafen.
