Kapitel 711: Ein neuer Beginn (31.03.1978 | Neues Universum)[P18]
Am späten Abend des 31. März saß James mit seinen Freundinnen und Luca am Kamin im Gemeinschaftsraum der Hufflepuff und unterhielt sich über dieses und jenes. Katie, Thea und Leah waren seit vielen Jahren seine engsten Freunde und mit Luca wollte er heute Nacht schlafen. Er war schon immer (in sexueller Hinsicht) nur an Jungen interessiert gewesen, doch bisher hatte er noch nie eine feste Beziehung gehabt. Aber das würde bestimmt noch kommen, er musste nur den richtigen finden.
Heute Nacht werde ich ja sehen wie es ist mit Luca Sex zu haben, möglicherweise könnte sich ja später daraus mehr entwickeln …
Nach einer Weile wo sie alle mehr in den Kamin geschaut hatten als zu reden, meinte Katie: „Oh… es ist schon so spät, vielleicht sollten wir bald schlafen gehen!" James sah sich im Gemeinschaftsraum um und stellte fest, dass sie inzwischen die einzigen waren die noch wach waren. „Du hast Recht, ich habe gar nicht mitbekommen wie die Zeit vergangen ist!", sagte er und erhob sich. „Wir schlafen bei mir in der Schulsprecherwohnung, oder?", fragte er Luca und hielt ihm eine Hand hin. Dieser ließ sich hochziehen und nickte. „Gerne, ich wollte schon immer mal sehen wie die von innen aussieht!" James grinste noch ein Stück breiter und meinte dann zu den Mädchen: „Gute Nacht euch, wir sehen uns dann morgen!" Seine Freundinnen nickten und wünschten ihm noch eine angenehme Nacht! „Habt Spaß!", rief Thea ihm und Luca noch nach, als er gerade den Gemeinschaftsraum verließ. Er winkte noch einmal, dann war er im Korridor.
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Ungefähr zur selben Zeit wie James mit Luca den Gemeinschaftsraum der Hufflepuff verlassen hatte, machten sich auch Lily und Lira zusammen auf den Weg zur Schulsprecherwohnung. Auch sie wollten heute Nacht miteinander schlafen.
Lily fragte ihre Klassenkameradin gerade: „Entschuldige die direkte Frage, aber wird das dein erstes Mal werden?" Lira errötete etwas und nickte. „Ja, ich habe bisher noch nie mit einen Mädchen Sex gehabt. Ich bin zwar schon immer lesbisch gewesen, aber außer mich selbst habe ich noch nicht einmal irgendein Mädchen in Unterwäsche oder gar nackt gesehen!", erzählte sie und wurde dabei noch röter. Lily blieb stehen und umarmte Lira fest. „Da hast du ja heute Nacht eine gute Gelegenheit einige aufregende Dinge zum ersten Mal zu erleben!" Nach einigen Sekunden erwiderte Lira zögerlich ihre Umarmung und sagte: „Ich bin super nervös aber auch neugierig, lass uns also schnell in die Schulsprecherwohnung gehen!"
Damit war Lily einverstanden, also gingen sie weiter.
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Im Wohnzimmer der Schulsprecherwohnung trafen sich James, Luca, Lily und Lira. James grüßte seine Kollegin und fragte: „Willst du noch duschen?" Lily schüttelte den Kopf und sagte: „Nein danke, ich will gleich mit Lira schlafen!" Lira errötete, lächelte aber. James grinste und meinte: „Na dann viel Spaß, wollen wir dann erst einmal zusammen duschen?" Das zweite fragte er mit Blick auf Luca. Dieser nickte und so wünschten sich alle noch eine ‚Gute Nacht' und trennten sich dann. Die Mädchen gingen in Lilys Zimmer und James hielt Luca die Badezimmertür auf. „Nach dir!", sagte er und grinste leicht.
Im Badezimmer fragte James: „Wollen wir einfach nur duschen oder auch etwas rummachen?" Luca gluckste und begann sein Hemd aufzuknöpfen. „Ich bin für zweiteres, du?" James schlang seine Arme um Luca und drückte ihn fest an sich. „Hmm… Wir wollen ehe Sex miteinander haben, also warum nicht jetzt schon etwas rummachen!" Nachdem er das gesagt hatte küsste er Luca fordernd und knetete derweil seinen Po.
Ahh fühlt sich das gut an … Ich kann es kaum abwarten ihn nackt zu sehen!
Nach einigen Augenblicken hatte Luca sein Shirt komplett aufgeknöpft und streichelte jetzt seinen bloßen Oberkörper. James stöhnte erregt auf und begann dann Lucas Jeans aufzuknöpfen.
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Nachdem Lily die Tür hinter sich geschlossen hatte fragte sie: „Wie würdest du gerne beginnen, soll ich dich ausziehen oder willst du erst einmal nur etwas herumknutschen?" Lira errötete und murmelte: „Wenn du dich einfach selbst ausziehen würdest, würde ich dich gerne beobachten, ist das auch okay?" Lily grinste und nickte. „Natürlich! Dann setz dich aufs Bett und beobachte mich!", sagte sie. Lira lächelte und ging schnell zum Bett. Mit gespannten Augen sah sie einige Sekunden später in ihre Richtung.
Lily sah Lira kurz sanft in die Augen, dann begann sie sich die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen. Lira faltete ihre Hände in ihren Schoss und lehnte sich leicht nach Vorne. Lily hielt den Augenkontakt aufrecht während sie sich die Bluse komplett öffnete. Sie klappte den Stoff beiseite und gewährte ihrer Klassenkameradin so einen Blick auf ihren BH. Liras Augen wurden größer und Lily genoss diesen erwartungsvollen Blick. „Soll ich mir als nächstes den BH ausziehen oder erst einmal die Hose?", fragte sie und zwinkerte. Lira überlegte kurz, dann sagte sie: „Die Hose!" Lily grinste und öffnete sich ihre Hose. Kurz darauf hatte sie nur noch ihre Unterwäsche an. „BH oder Slip?", fragte Lily. Lira stand auf und ging langsam auf sie zu. Als sie schließlich direkt vor ihr stand murmelte sie: „Darf ich dir den Rest ausziehen?" Lily nickte und so fasste Lira an ihren Rücken und öffnete mit zittrigen Fingern ihren BH. Als nächstes schob Lira ihren Slip runter und streichelte sanft ihren nackten Po.
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Nach der Dusche gingen James und Luca nur mit um die Hüften geschlungenen Handtüchern in James' Schlafzimmer und legten sich dann ins Bett. Im Bett griff Luca nach James' Penis und begann diesen sanft zu massieren. James genoss diese Behandlung sehr und spreizte seine Beine so das Luca leichter alles erreichen konnte. Irgendwann fragte Luca: „Soll ich dir einen blasen?" James grinste und nickte sofort. „Bitte, das wäre schön!", sagte er. Luca rutschte also zwischen James' Beine und platzierte zuerst einen zarten Kuss direkt auf seine Eichel. James stöhnte erregt auf und murmelte: „Bitte nimm ihn in den Mund!" Luca ließ ihn noch kurz betteln, dann neigte er seinen Kopf und kurz darauf spürte James endlich das warme Innere eines Mundes rund um seinen steifen Penis.
Er stöhnte heftig auf und genoss es wie Luca sich im folgenden auf und ab bewegte und ihn so immer näher zu seinem Höhepunkt trieb.
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Inzwischen hatte Lily auch Lira vollständig ausgezogen und streichelte jetzt, im Bett liegend, zärtlich ihre Scheide. Lira keuchte erregt auf und spreizte ihre Beine noch weiter. Lily quittierte das einem sanften Kuss. „Oh mein Gott fühlt sich das schön an!", brachte Lira erregt hervor nachdem sie einige Augenblicke später ihren Orgasmus erlebt hatte.
Eine halbe Stunde später schliefen schließlich alle vier Jugendliche jeweils eng an ihren Mitschüler gekuschelt. Sie ahnten es noch nicht, aber diese Nacht würde etwas schicksalhaftes geschehen, was ihre Leben für immer verändern würde.
Heute Nacht würde James auf unerklärliche Art und Weise zu einem Mädchen werden und Lily zu einem Jungen.
Kapitel 712: Ein neuer Beginn | Teil 2 (01.04.1978 | Neues Universum)
Als Jamie am Morgen des ersten April aufwachte fühlte sie sich extrem merkwürdig. Ihr war sehr sehr übel und jede Faser ihres Körpers schmerzte extrem als hätte sie sich Stundenlang fürchterlich angestrengt.
Sie wollte sich gerade aufsetzen, da merkte sie, dass jemand neben ihr lag. Sie schrak überrascht zusammen und fragte panisch: „Was machst du in meinem Bett?"
Der Junge der neben ihr lag öffnete seine Augen und sah sie zuerst verwundert dann panisch an. „Wer bist du?", fragte er und rutschte von ihr weg. Sie runzelte ihre Stirn und wusste einen Bruchteil einer Sekunde nicht wie sie hieß, dann aber sagte sie: „Jamie Potter, und du?" Der Junge war einige Augenblicke sprachlos, antwortete dann aber: „Luca, aber wie kommst du in das Bett hier? Wo ist James?"
Sie starrte ihn an als wäre er komplett bescheuert und fauchte dann wütend: „Ich habe keinen blassen Schimmer wovon du sprichst, aber würdest du jetzt bitte aus meinem Zimmer gehen, ich habe nämlich keine Ahnung warum du überhaupt hier bist!" Luca rührt sich nicht vom Fleck, stattdessen sagte er: „Ich habe letzte Nacht hier mit James Sex gehabt, schau doch vor das Bett, dort wirst du zwei Boxershorts finden!" Jamie bemerkte erst jetzt, dass sie nichts anhatte, sofort forderte sie Luca also auf seine Augen zu schließen und stand dann, nachdem er das seufzend gemacht hatte auf und sah tatsächlich zwei Boxershorts neben dem Bett liegen. Sie ging zum Schreibtischstuhl und warf sich den etwas zu großen Bademantel um. „Du darfst deine Augen wieder öffnen, ich habe einen Bademantel umgelegt!", sagte sie. Tim bat sie nun selbst darum wegzuschauen, damit er sich schnell anziehen konnte. Sie nickte und schloss ihre Augen und hielt sich zusätzlich noch extra ihre Hände vors Gesicht.
Habe ich letzte Nacht etwa mit ihm geschlafen ohne mich zu erinnern!? Warum bin ich eindeutig in einen Jungenzimmer? Was ist passiert!?
Einige Augenblicke später fragte Luca: „Ich bin angezogen, was nun?" Sie öffnete ihre Augen und sagte bestimmend: „Du sagst mir jetzt ob wir letzte Nacht Sex miteinander gehabt haben!" Luca zögerte und meinte dann: „Ich hatte Sex mit James, aber er war hundertprozentig ein Junge, aber jetzt bin ich neben dir aufgewacht und du bist offensichtlich ein Mädchen …" Sie verstand seine Verunsicherung und nickte deshalb. „Gut, ich werde versuchen herauszufinden, was passiert sein könnte und dich dann darüber informieren, was ich möglicherweise herausgefunden habe." Sie ging zur Tür und hielt sie ihm auf. „Geh' jetzt trotzdem und sprich bitte mit niemanden darüber das du heute Nacht bei mir geschlafen hast!" Sie sah ihn bittend an und er nickte nach einigen Sekunden.
Dann verließ er ihr Zimmer und sie begann ihr Zimmer zu untersuchen.
Vielleicht würde sie irgendwelche Hinweise finden die irgendetwas erklären könnten.
Kapitel 713: Ein neuer Beginn | Teil 3
Nach fast einer halben Stunde die sie ihr Zimmer untersucht hatte, setzte sich Jamie auf ihr Bett und versuchte sich zu erinnern, was gestern passiert war. Doch da war nichts, aus irgendeinen Grund konnte sie sich an nichts erinnern was passiert war bevor sie aufgewacht war.
Wer war dieser James mit dem Luca angeblich geschlafen hatte!? James … James …
Bei diesen Namen klingelte irgendetwas tief in ihr aber sie hatte keine Ahnung was.
James … Hmm, klingt wie eine männliche Version von meinen Namen …
Aber was sollte das bedeuten, dass sie gestern noch ein Junge gewesen war!? Wie absurd war das denn. Nein, das konnte es nicht sein. Sie klappte ihren Bademantel auf und schaute an sich runter. Sie sah ihre Brüste und ihre Scheide, sie war also definitiv ein Mädchen. Alles andere hätte sie auch extrem überrascht.
Aber warum kann ich mich beim besten Willen an nichts erinnern was gestern oder in den letzten Jahren passiert ist.
Sie stockte in ihren momentanen Gedanken und fragte sich warum sie sich an ihren eigenen Namen erinnerte.
Wenn ich durch irgendeinen Zauber oder sonst irgendetwas mein komplettes Gedächtnis verloren hätte, dürfte ich mich auch nicht mehr an meinen eigenen Namen oder Tatsache, dass ich eine Hexe bin, erinnern … Also was ist das letzte woran ich mich erinnern kann!? Wer bin ich? Wie heißen meine Eltern? Wann bin ich geboren?
Sie wusste spontan auf keinen der Fragen eine Antwort. Langsam bekam sie es mit der Angst zu tun. Sie wollte nicht alles vergessen haben, da waren bestimmt großartige Erinnerungen und alles sollte weg sein.
Ich heiße definitiv Jamie Potter, das habe ich eben doch zu Luca gesagt, doch was die anderen Fragen anging …
Sie ließ sich nach hinten ins Bett fallen und sah (als sie sich auf die Seite drehte um aus den Fenster zu schauen) einen länglichen Holzstab auf ihren Nachttisch liegen.
Mein Zauberstab, vielleicht hilft es mir etwas Magie zu wirken oder vielleicht sollte ich etwas fliegen …
Sie wusste nicht woher diese Gedanken gekommen waren, aber intuitiv (und mit dem Gefühl dass sie noch mehr verlieren würde, wenn sie nicht bald etwas tat um sich wieder zu erinnern) rollte sie sich zur Seite des Bettes, richtete sich auf und griff sich ihren Zauberstab.
„Accio Mein Besen!", sagte sie und machte sich bereit den Besen zu fangen.
Einige Sekunden passierte nichts, dann begann der Kleiderschrank zu ruckeln und kurz darauf flog die Tür auf und ihr Besen flog auf sie zu. Geschickt fing sie ihn und streichelte über das weiche Holz.
Den hat Papa mir zum fünfzehnten Geburtstag geschenkt …
Sie hielt inne und schloss ihre Augen.
Fleamont, Vater …
Ihr Vater hieß Fleamont Potter! Jetzt wo sie sich an diesen Namen erinnerte, fiel ihr auch der Name ihrer Mutter wieder ein.
Euphemia Potter …
Und wo sie diesen Namen wieder wusste konnte sie plötzlich auch die anderen Fragen beantworten.
Ich bin Jamie Potter und wurde am 27. März 1960 geboren. Meine Eltern sind beide Zauberer und kommen aus alten Familien. Ich bin ihre einzige Tochter und ich wurde 1971 in Hogwarts eingeschult. Ich bin gerade im siebten und letzten Schuljahr und dieses Jahr wurde ich zur Schulsprecherin ernennt.
Sie versuchte sich an mehr zu erinnern, doch mehr war da nicht. Sie rieb sich ihre Stirn und legte den Besen dann auf ihr Bett. Sie sollte sich jetzt vermutlich mal anziehen und dann zu Professor Dumbledore gehen, vielleicht konnte er ihr ja irgendwie helfen.
Kapitel 714: Eine Treffen im Kerker (01.04.1978 | Normales Universum)
Eine halbe Stunde vor Beginn des Frühstücks betrat Jack Mulciber einen eigentlich unbenutzten Kerkerraum. Er wollte sich hier mit einem Mädchen aus seinem Haus und Jahrgang treffen, in welches er zumindest ein Wenig verliebt war.
Er sah sich im Raum um, doch sie war noch nicht da. Er ging zum Lehrertisch (es war ein ungenutzter Klassenraum) und setzte sich auf diesen. Von hier aus würde er sofort sehen wenn jemand den Raum betreten würde.
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Nach mehr als zehn Minuten hörte er Schritte und kurz darauf betrat Jessica den Kerker. Er sprang vom Lehrertisch und ging etwas wütend auf sie zu. „Du bist nicht pünktlich, ich warte bereits seit mindestens zehn Minuten auf dich!", sagte er und sah sie ärgerlich an. Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und sagte: „Ich habe verschlafen, doch wenn du jetzt keine Lust mehr hast, dann geh' doch!"
Er schüttelte den Kopf und sagte mit einiger Anstrengung: „Nein ich habe Lust auf dieses Treffen, tut mir Leid, dass ich dich angefahren habe!"
Sie lächelte jetzt und hielt ihm ihre Hand hin. „Dann lass uns etwas Zeit miteinander verbringen, ich habe mich nämlich auch schon gefreut dich zu treffen." Sie setzten sich nebeneinander auf den Lehrertisch und begannen zu quatschen.
Kapitel 715: Ein Mini-Kuss
Nachdem sie sich bereits etwas unterhalten hatten fragte Jack: „Könntest du dir denn theoretisch vorstellen etwas mit mir anzufangen?" Jessica grinste leicht und lies sich dann vom Lehrertisch zu Boden gleiten. „Hmm, vielleicht!", sagte sie und ging ein Stück zwischen den etwas eingestäubten Tischen nach hinten in den Klassenraum.
Jack sah ihr neugierig ob sie wohl noch mehr sagen würde nach und stellte sich gleichzeitig vor, wie es wohl wäre tatsächlich eine Freundin zu haben. Bisher hatte er nie eine gehabt.
Wie es wohl wäre sie zu umarmen oder zu küssen!?
Sie drehte sich jetzt um und sah wieder in seine Richtung.
Wenn wir zusammen wären, dürfte ich sie dann auch nackt sehen?
Sie musterte ihn nachdenklich, fast so als könnte sie seine Gedanken lesen.
Tschuldigung Süße, aber du bist unglaublich heiß und ich würde dich nur zu gerne nackt oder zumindest in Unterwäsche sehen … Und du kannst keine Gedanken lesen, oder!?
Er hoffte es inständig, dass sie eine solche Befähigung nicht hatte, ansonsten hätte er wahrscheinlich jetzt schon für immer bei ihr vergeigt. Er riss sich also zusammen und sprang vom Tisch. „Jessica, darf ich dich um etwas kleines bitten?", fragte er und ging auf sie zu. Sie lächelte und nickte. „Gerne, worum geht es denn?", fragte sie. Er blieb vor ihr stehen und öffnete seinen Mund.
Sollte ich sie wirklich um einen Kuss bitten … Ist es dafür nicht etwas früh!?
„Ähm, also ich …", fing er an und stoppte dann aber. Sie lächelte ihn weiterhin an. Er bekam eine leichte Gänsehaut und wünschte sich sie würde ihn nicht so intensiv anschauen. „Ich …", versuchte er es ein zweites Mal, doch auch dieses Mal brach er ab.
Ich will herausfinden wie es sich anfühlt sie zu küssen, also frage ich sie jetzt!
„Ich würde dich gerne küssen, darf ich?", fragte er ohne zu Stottern. Innerlich war er aber ziemlich nervös und hoffte inständig, dass sie jetzt etwas zustimmendes sagen würde.
Einige Augenblicke sahen sie sich stumm an, dann sagte Jessica: „Du bist direkt und ehrlich, das mag ich! Einverstanden du darfst mich küssen!"
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Jack sah sie freudig an und grinste dann. „Das heißt ich darf dich jetzt küssen?" Sie nickte und erwiderte sein Grinsen. Er schluckte. „Okay das hört sich gut an." Sie nickte und sah ihn erwartungsvoll an.
„Na los beweg dich und küss sie und stehe nicht nur dumm herum und starr sie an!", sagte eine drängende Stimme in seinem Kopf. Okay, ich tue es … Er trat noch einen Schritt näher an sie heran und legte dann leicht seine Arme um sie. Oh mein Gott, ich umarme sie gerade und es fühlt sich soo gut an … Sie legte jetzt auch ihre Arme um ihn und war ihm nun wirklich ziemlich nahe.
Oh Mann, wenn es sich bereits so gut anfühlt sie zu umarmen, wie muss es dann erst sein sie zu küssen!? Oder gar mit ihr zu schlafen …
Er streichelte vorsichtig über ihren Rücken und genoss es wie gut sich das anfühlte. „Jessica, okay… ich würde dich dann jetzt küssen!", murmelte er und sah ihr nervös in die Augen. Sie nickte nur stumm und schloss dann ihre Augen.
Okay, jetzt ist gleich soweit …
Er nährte sich ihrem Gesicht und drückte dann seine Lippen gegen ihre.
Oh Hilfe sind sie weich und sanft. Ich will mich nie wieder von dir lösen Jessica!
Nach wenigen Sekundenbruchteilen erwiderte sie seinen Kuss und sorgte so dafür das sich sein Herzschlag immens beschleunigte.
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Nur wenige Sekunden später löste sie sich von ihm und trat etwas zurück. „Danke für dieses Treffen, ich habe es sehr genossen!", sagte sie und lächelte mit leicht rötlichen Wangen. „Ich auch, lass uns doch nächstes Hogsmeadewochenende zusammen ausgehen!", schlug er vor. Sie nickte und sagte: „Einverstanden, lass uns das machen!"
Kurz sahen sie einander noch an, dann fragte sie: „Ich gehe jetzt zum Frühstück, willst du mich begleiten?" Er nickte und so verließen sie zusammen den Kerker und machten sich auf den Weg zur Großen Halle.
Kapitel 716: Bruder und Schwester (01.04.1978 | Alternatives Universum)
Auf halben Weg zum Frühstück stießen James und Lily auf Petunia. James grinste seine Zwillingsschwester an und sagte: „Guten Morgen liebste Schwester, hast du gut geschlafen?" Petunia strich sich ihr Haar hinter ihr Ohr und nickte. „Ich habe davon geträumt dich in Quidditch zu besiegen!" Petunia grinste nun breit.
James lachte leise auf und meinte dann: „Streng dich an, vielleicht kriegst du es dann irgendwann hin!"
Lily lächelte und beobachtete die beiden zufrieden. Es war sehr deutlich zu sehen wie gut sie sich verstanden. Ein wenig neidisch war sie schon auf James, früher hatte sie sich auch immer eine Schwester gewünscht. Inzwischen fand sie das schon okay, es hatte auch Vorteile gehabt Einzelkind zu sein.
Nach einigen Augenblicken, gerade wollten sie zusammen weitergehen, da wurden sie von einem Jungen aus Slytherin angesprochen. „Kann ich kurz mit dir sprechen?", fragte Rodolphus und sah dabei Petunia an. Diese nickte zögerlich und meinte zu James und Lily: „Bis später!"
James nickte und sah dann zu Rodolphus. „Wag es ja nicht meiner Schwester irgendetwas anzutun, klar!", sagte er und ging dann mit Lily weiter.
Kapitel 717: Eine Umarmung
Rodolphus sah James kurz nach, dann wandte er sich wieder an Petunia. „Können wir in ein leeres Klassenzimmer gehen?", fragte er. Sie nickte und so betraten sie das nächste Klassenzimmer. Sie setzte sich auf den Lehrertisch und sah ihn abwartend an.
Er ging zu ihr, blieb aber in angemessenen Abstand stehen. „Ich wollte dir von meinen Gefühlen für dich erzählen, darf ich?", fragte er. Petunia sah ihn überrascht an, nickte aber. Er räusperte sich etwas nervös und sagte dann: „Nun ähm… seit kurzer Zeit werde ich immer ganz nervös wenn wir uns zufällig begegnen und ich würde echt gerne mal etwas mit dir machen …" Petunia fragte: „Was willst du mit mir machen? Nach Hogsmeade gehen?" Er nickte und sagte: „Zum Beispiel, aber wenn du lieber etwas anderes machen würdest, wäre ich da offen. Mir ist nur wichtig, dass du und ich etwas besonderes zusammen machen!"
Petunia sah ihn einige Augenblicke stumm an, dann rutschte sie vom Lehrertisch zum Boden und stand nun quasi direkt vor ihm. Diese Nähe machte ihn ziemlich nervös, aber er ließ sich nichts anmerken. Zu seiner großen Überraschung umarmte sie ihn nun leicht und sagte dann: „Ich würde gerne mit dir ausgehen, nur vielleicht nicht nach Hogsmeade, lass uns stattdessen an den See gehen und einfach etwas Zeit zu zweit verbringen!"
Kapitel 718: Eine Antwort (01.04.1978 | Hardcore Universum)
Auf dem Weg zum Mittagessen wurden Katie und ihre Freundinnen von Phoebe aufgehalten. Das hübsche blonde Mädchen sprach Katie direkt an und fragte: „Können wir kurz unter vier Augen sprechen?"
Katie errötete leicht und nickte. „Gerne, ich ähm…", stotterte sie und bat dann ihre Freundinnen schon einmal vorzugehen. Alice gluckste und nickte. „Okay, viel Erfolg!", sagte sie noch, dann gingen sie, Mary und Aisha weiter. Katie deutete zu einem nahen Klassenraum und murmelte: „Lass uns dort hingehen!" Phoebe nickte und so betraten sie den leeren Klassenraum.
Nachdem sie sich in eine der Fensterbanken gesetzt hatten begann Phoebe zu sprechen. „Ich habe einige Tage über deinen Liebesbrief nachgedacht und mich nun entschieden auf dich zuzugehen." Katie sah zum Mädchen neben sich und sah ihr in die schönen blauen Augen. „Und, wirst du mit mir ausgehen?", fragte sie nervös.
Phoebe lächelte leicht und nickte dann.
Katie errötete daraufhin etwas und wusste nicht so ganz was sie jetzt sagen sollte.
Einige Augenblicke war es still, dann fragte Phoebe: „Hast du Lust auf einen ersten Kuss?"
Katies Augen weiteten sich ziemlich und sie wurde noch röter. „Einen Kuss?", fragte sie verwundert. Phoebe nickte und deutete zuerst auf ihre eigenen, dann auf ihre Lippen. „Ich würde gerne wissen wie es sich anfühlt dich zu küssen, hast du Lust?"
Katie nickte sofort, sie wusste nichts zu sagen… zu nervös war sie.
Phoebe wurde nun auch einen Hauch rot und rückte dann etwas näher an sie heran. Einige Sekunden später fühlte sie ganz leicht weiche Lippen auf ihren. Intuitiv erwiderte sie den Kuss und legte auch einen Arm um das Mädchen neben sich.
Kapitel 719: Ein überflüssiges Geständnis
Nachdem sie sich wenige Sekunden später voneinander gelöst hatten murmelte Katie erregt und fasziniert: „Ohh Mann, das war großartig!" Phoebe kicherte und meinte: „Ich bin aber kein Mann und auch kein Junge, stört dich das?" Katie schüttelte heftig den Kopf und sagte: „Neee überhaupt nicht, ich finde es großartig das du kein Junge bist!"
Katie streichelte noch kurz über Phoebes Oberarm, dann fragte sie: „Wann wollen wir dann miteinander ausgehen?" Phoebe strich sich ihre Haare zurück und dachte kurz nach, dann schlug sie den 15. vor. Katie nickte begeistert und sagte: „Das hört sich wunderbar an, ich freue mich schon jetzt darauf!" Phoebe rutschte nun aus der Fensterbank und hielt ihr eine Hand hin: „Na dann komm, lass uns gemeinsam zum Frühstück gehen!" Katie ergriff ihre Hand und rutsche wie Phoebe vorher aus der Fensterbank.
Bevor sie den Klassenraum verließen küssten sie sich noch einmal kurz, dann gingen sie gemeinsam zur Großen Halle.
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Als Katie zehn Minuten später bei ihren Freundinnen saß, fragte Alice sie neugierig: „Was hast du mit Phoebe besprochen?"
Okay, jetzt muss ich ihnen gestehen lesbisch zu sein …
Sie räusperte sich und sagte leise und nervös: „Nun also … Ich, ähm… Ich habe sie um eine Verabredung gebeten! Ich bin… Also wie soll ich sagen …" Sie versuchte ihren rasenden Herzschlag unter Kontrolle zu bringen.
„Lesbisch?", schlug Aisha vor und grinste.
Katie sah zu ihr und nickte mit tiefroten Wangen. „Ja, genau das!", flüsterte sie ängstlich.
Mary grinste und sagte: „Das ist doch gar kein Problem, warum so nervös?"
Alice fügte hinzu: „Das haben wir uns doch schon lange gedacht, aber gut, dass du sie endlich gefragt hast!"
Aisha klopfte der verwirrten Katie nun leicht auf den Rücken und sagte: „Hoffentlich wird etwas aus euch beiden!"
Kapitel 720: Unter Freunden (01.04.1978 | Neues Universum)
Am Abend saß Jamie mit ihren Freundinnen im Gemeinschaftsraum am Kamin und ließ sich von ihnen Geschichten aus ihrer Freundschaft erzählen. Sie hoffte sich dadurch an weitere Dinge erinnern zu können. Etwas ähnliches tat auch Luke mit seinen Freunden in seinem Gemeinschaftsraum.
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Bei Jamie:
Nachdem ihre Freundinnen ihr schon einiges erzählt hatten, bemerkte sie: „Es ist komisch, aber ich habe ein vages Gefühl mich an manches zu erinnern, aber jedes Mal wenn ich versuche mich auf eine spezielle Erinnerung zu fokussiere, beginnt mein Kopf zu schmerzen und meine Gedanken kehren zurück in die Gegenwart!" Katie kratzte sich am Kopf und fragte zum wiederholten Mal: „Das ist sehr komisch, und Dumbledore hatte auch keine Idee was passiert sein könnte?" Sie schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, und ich kann mich überhaupt kein Bisschen daran erinnern jemals männlich gewesen zu sein!" Thea überschlug ihre Beine und sagte: „Das warst du aber hundertmillion Prozentig, das schwöre ich dir!"
Sie verzog bei der Vorstellung das Gesicht und sagte etwas gereizt: „Hört auf damit, die Vorstellung ist mir sehr sehr unangenehm!"
Ich glaube euch ja, aber bitte sagt das nicht immer wieder! Ich fühle mich als Mädchen nämlich ziemlich gut, ich will nicht früher männlich gewesen sein …
Leah die gerade den Mund geöffnet hatte schloss ihn nach einigen Sekundenbruchteile wieder. Kurz schwiegen auch ihre anderen Freundinnen, dann sagte Katie: „Wir verstehen das du verwirrt und unsicher bist, aber bitte vergiss nie, dass wir immer für dich da sind!"
Sie lächelte und sagte: „Danke ich vertraue euch! Werdet ihr mir dann helfen neue Klamotten zu besorgen, die welche in meinem Zimmer im Schrank sind kann ich zum größten Teil nicht gebrauchen weil die zu groß sind?" Katie, Thea und Leah nickten sofort und versprachen ihr zu helfen.
Bei Luke:
Er hatte seinen Freunden ausführlich zugehört und auf eine merkwürdige Weise kam es ihm nicht absurd vor. Gleichzeitig fand er es ziemlich beängstigend, dass er angeblich bis gestern ein lesbisches Mädchen gewesen sein sollte.
Es muss so gewesen sein, sonst hätten meine Freunde es nie so überzeugt behauptet. Aber warum kann ich mich an nichts erinnern!?
„Ich bin ziemlich froh, dass ich jetzt ein Junge bin!", sagte er und grinste seine Freunde an. Remus erwiderte sein Grinsen und sagte: „Es ist seltsam dich das mit dem Wissen wie du die letzten Jahre warst sagen zu hören, aber ich freue mich für dich!" Leo gluckste nur und nickte zustimmend. Max zwinkerte und sagte: „Ich hoffe nur du wirst deine Erinnerungen wiederbekommen, es wäre schade wenn du unsere bisherige gemeinsame Zeit für immer verloren haben würdest."
Luke nickte und sagte: „Das stimmt, das wäre scheiße! Aber was auch immer passiert, ich vertraue euch und bin froh das ihr meine Freunde seit!"
