Ding Dong! "Ja, ich komm schon" schrie Bulma und öffnete die Tür. "Oh,
C16, Kai, was macht ihr denn hier?" fragte sie überrascht. "Ich mach's
kurz. Kannst du es machen, dass ich wieder weiß, was früher war, vor zehn
Jahren und so, weil ich es nicht mehr weiß. Ich kann mich nur noch daran
erinnern, wie ich gebaut wurde und so." "Tja, wahrscheinlich liegt es
daran, dass Prof. Cage ein Cy-Heart bei dir vergessen hat. Deshalb bleiben
dir besonders schöne Erinnerungen nicht erhalten. Ebenso die schlechten. Du
vergisst alle Erinnerungen nach Belieben. Ich könnte dir ein Cy-Heart
einbauen, wenn du willst" überlegte sie. Kai nickte. "Willst du auch eins,
C16?" fragte sie. "Nein, ich hab schon eins gekriegt" berichtete er. "Von
wem? Ich glaube weniger, dass Dr. Gero dir eins eingepflanzt hat"
behauptete sie. "Hat er auch nicht, das war ich" erklärte Kai. "Wow, und
wieso machst du dir nicht selbst eins rein?" "Weiß nicht, wieso sollte ich?
Ich hab keins mehr gefunden und so, verstehst du?" fragte sie. Bulma
nickte. "Gut, dann komm mal mit ins Labor. Oh, hallo Vegeta" sagte sie, als
sie Vegeta sah, der fassungslos im Flur stand. "Was suchen die Blechkisten
bei uns im Haus?" fragte er. "Ein Cy-Heart" erklärte Kai. "Ich will keine
Cyborgs in meinem Haus" erklärte er. "Erstens ist das immer noch das Haus
meiner Eltern und zweitens sei nicht so rassistisch. Ich hab früher auch
gesagt, dass ich keine Saiyajins bei mir will und jetzt sind jeden Tag
mindestens drei Saiyajins hier" erklärte sie. "Und weiter siehst du, dass
ich auch ein Kind mit einem Saiyajin habe. Ich hab nur noch Saiyajins um
mich" meinte sie. "Ach du lieber Gütiger" flüsterte sie dann sich selbst zu
und schüttelte den Kopf. "Komm, wir gehen ins Labor" wiederholte sie dann
und ging weiter.
Im Labor angekommen, fragte sie: "Wie kann man dich ausschalten?" Kai
zog einen Zettel heraus. "Da ist die Klappe eingezeichnet. Pass ja auf,
wenn man da zu unvorsichtig hingeht, schlag ich aus" erklärte sie. "Okay"
meinte Bulma und näherte ihre Hand langsam dem Nacken des Cyborgs. Sie
öffnete die Klappe vorsichtig. Dann drückte sie auf einen Knopf und Kai
machte ihre Augen zu. Bulma setzte nun einen Chip ein. "Das ist das Cy-
Heart" erklärte sie C16, der zusah. Dann schraubte sie noch etwas herum.
"Was machst du da noch?" fragte C16. "Ich hab einen Programmierfehler
entdeckt. Deswegen hatte sie immer die gleiche Laune" erklärte sie.
Nach einer Stunde war sie fertig und schaltete Kai wieder ein. Diese
schüttelte ihren Kopf und strich sich dann eine Strähne aus dem Gesicht.
"Und jetzt? Kann ich jetzt lachen, Bulma?" fragte sie. Bulma nickte.
"Super, hast du gemerkte, ich kannte deinen Namen. C16, kommst du? Ich will
die anderen noch mal kennen lernen" erklärte sie und flog los. "Erzähl mir
mal 'nen Witz" forderte sie C16 auf, als die beiden über Satan City flogen.
"Ähm, Mr. Satan ist der Stärkste des Universums?" meinte er fragend. Kai
prustete nach einer kurzen Pause los. C16 lächelte zufrieden.
Als die beiden bei Trunks' Haus angekommen waren, klopfte Kai ungeduldig
wie wild an der Tür. Marron öffnete. "Hallo, Marron" begrüßte Kai sie.
"Hallo, Kai" meinte diese verwirrt. "Ich dachte, du kennst uns nicht mehr?"
fragte sie. "Jetzt schon wieder" erklärte sie und ging ins nächste Zimmer.
"Hi Chichi, Son-Goku, Son-Gohan, Son-Goten und Trunks. Wie geht's?" fragte
sie. Son-Gohan und Son-Goten sahen sich an. "Woher kennst du mich?" fragte
Son-Goten. "Weiß nicht, frag Bulma" meinte sie und zuckte mit den
Schultern. Dann ging sie die Treppe hinauf und sah hinten im Flur eine
weiße Tür. "Das müsste doch das Labor sein" dachte sie sich und ging auf
die Tür zu, doch sie war verschlossen. "Cyborg - Wir machen den Weg frei"
dachte sie sich und schoss eine kleine Kugel durch das Schlüsselloch. Nun
war die Tür leicht zu öffnen. Sie ging hinein und sah sich um. Sie dachte
kurz nach und ging auf einen Schrank zu. Sie schwebte einen Meter nach oben
und nahm einen kleinen Kasten herunter. Sie öffnete ihn und entdeckte eine
kleine Fernbedienung. Dahinter stand: "Drückt man den Knopf, wird C1-5 Kai
ausgeschaltet". "Niemand schaltet mich aus" dachte sie sich und zerstörte
die Fernbedienung. Ryan kam sofort angerannt, da er gehört hatte, wie die
Fernbedienung explodiert war. "Kai, was stellst du an?" fragte er. "Wieso
hast du nasse Augen?" fragte sie neugierig, um vom Thema abzulenken. "Ach,
du verstehst das nicht, weil du ein Cyborg bist" behauptete er. "Eben, und
ich vergesse es auch wieder, dann kann ich es auch niemandem sagen, was los
ist" log sie. "Hast Recht, aber sieh mal, es ist so scheiße, wenn jemand,
den man mag einen vergisst" erklärte er kurz. "Und deswegen heulst du?"
fragte sie. "Tja, bin halt n Weichei, komm eben voll nach meinem Opa
Vegeta" grinste er. "Echt? Verstehst du Spaß?" wollte Kai dann wissen.
"Kommt darauf an? Glaub schon" meinte er. "Gut, dann kann ich dir wohl
sagen, dass ich jetzt ein Cy-Heart hab und mich wieder an alles erinnern
kann, ich denke und fühle jetzt wie ein Mensch" erklärte sie. "Das heißt,
du kannst das jetzt jedem daher geloffenem Depp sagen?" fragte er. Kai
nickte. "Eventuell ja, aber das mach ich nicht. Ach ja, was, wo ich vorhin
noch machen wollte, einen Moment." Sie sah auf die Tür, welche sich
augenblicklich schloss. "Willst du nicht durch irgendetwas deine Freude
ausdrücken?" Sie sah ihn prüfend an. "Ist das ne Fangfrage?" wollte er
vorsichtig wissen. "Das immer die Cyborgs nachhelfen müssen." seufzte sie.
Dann fiel sie ihm um den Hals. "Ryan, ich hab dich ja so vermisst" heulte
sie dann los. "Was muss ich jetzt machen? Ich hab noch nie nen Cyborg
heulen sehen" gab er zu. "Weiß nicht, ich auch nicht. Mach doch was du
willst" meinte sie und beherrschte sich wieder.
Als die beiden unten ankamen, wartete C16 schon auf Kai. "Bist du endlich
fertig?" fragte er dann. Trunks sah seinen Sohn an. "Was habt ihr da oben
gemacht?" fragte er. "Ähm, ich hab nichts gemacht" meinte Ryan. "Aha, auch
gut. Jedenfalls werden wir jetzt essen" schlug Son-Goku mit Halbmondaugen
vor. Son-Goten stimmte ihm zu. "Essen ist lebenswichtig, wenn man groß und
stark werden will" meinte er und schlug zu. "Weg, Papa, du bist groß und
stark genug" motzte er und aß seine erste Schüssel Reis auf. Er griff nach
einer zweiten. Nur die Cyborgs saßen reglos da. "Wieso esst ihr nichts? Wir
haben genug da" meinte Marron. C18 schüttelte den Kopf. "Nein danke,
Cyborgs essen nicht viel. Und im Moment habe ich keinen Hunger" wehrte sie
ab. "Und was ist mit euch?" fragte sie die beiden anderen. C16 schüttelte
den Kopf. "Ich möchte auch grad nichts. Ich geh nämlich nachher noch in die
Stadt und hol mir etwas speziell für Cyborgs" erklärte sie. C18 sah auf.
"Speziell für Cyborgs? Von was redest du?" fragte sie interessiert.
"Eigentlich nur von Eis" grinste sie. "Schmeckt eben nicht schlecht. Wenn
ihr wollt, und wenn es sein muss, kann ich noch was mitbringen" schlug sie
vor. Sie stand auf, ebenso C16. "Ich komm mit" sagte er kurz. Kai nickte.
Marron stand kurz auf und holte einen Zettel aus der Küche. "Kannst du mir
bitte diese Sachen mitbringen?" fragte sie. "Von mir aus" meinte Kai und
ging mit C16 hinaus.
Kurz nachdem die beiden Cyborgs draußen waren, klingelte es. Marron eilte
zur Tür und machte auf. "Hallo, ist zufällig Vegeta und seine Nachfahren
da?" fragte ein Mädchen mit blauen Haaren. "Vegeta selbst ist nicht da,
aber ich kann ihn herholen, wenn du willst" schlug sie vor. Das Mädchen
nickte. "Komm doch bitte rein" bat Marron und ging zur Seite. Dann ging sie
zum Telefon und wählte eine Nummer. "Bulma? Kannst du mal Vegeta zu uns
schicken? Jemand will ihn sprechen. Danke. Ciao" sagte sie und legte auf.
"Er ist gleich da" berichtete sie dann. Einige Sekunden später stand Vegeta
vor den beiden. "Was? Dieses blaue Etwas will mich sprechen?" fragte er.
"Ja, also, vielleicht kennst du noch Felatis, mein Opa?" Vegeta dachte
nach: "Ja, Felatis, genau, mit dem hab ich mal 'nen Vertrag ausgemacht? Ja
und? Sag nur, du bist die, die meinen Enkel heiraten sollte?" fragte er.
"Ja, das bin ich, here I am" grinste sie. "Wo is der Süße?" fragte sie
dann. Vegeta zeigte auf Ryan. "Der? Aber." Sie legte eine Schweigepause
ein, um Vegeta's Nase zu stupsen. "Der hat nicht so ne süße Nase. Ich will
den da" meinte sie und zeigte auf Trunks. "Tut mir Leid, der ist schon
vergeben" meinte Vegeta. "Vertrag ist Vertrag." Sie ging auf Ryan zu und
umarmte ihn. "Hi, Süßer, ich bin deine Verlobte Yolei" stellte sie klar.
"Ich will zwar lieber jemanden mit ner Vegetanase, aber du wurdest an
meinen Opa verkauft" erklärte sie. "Was? Ich will nicht verkauft werden.
Ich such mir meine Freundinnen selbst aus" erklärte er. "Zick nicht so rum"
mahnte Vegeta. "Mal besser, als ein Cyborg, oder?" fragte er. Ryan
schüttelte entschieden den Kopf. "Nein, lieber ein Cyborg" erklärte er.
"Die sind nicht so aufdringlich." Somit befreite er sich aus der
unfreiwilligen Umarmung. Yolei packte Ryan's Hand und zerrte daran.
Dann ging die Tür auf und Kai trat mit C16 herein. "Habt ihr Spaß? Hier
Marron, hast du dein Zeug" meinte sie und gab ihr eine Tüte. Dann sah sie
Yolei prüfend an. "Ryan, wer ist das?" fragte sie dann. "Scheinbar meine
Verlobte" erklärte er. "Aha, du hast ne Verlobte" stellte sie fest.
"Eigentlich nicht, aber das sagen die da und mein Opa" erklärte er. "Du
willst die Verlobte von ihm sein?" fragte sie. "Ja, bin ich auch. Haben
Vegeta und mein Opa ausgemacht" erzählte sie stolz. "Aha, da hast du
irgendwie die Rechnung ohne m. Marron und Trunks gemacht, nicht wahr?" Sie
wandte sich hoffnungsvoll an die beiden. Die nickten. "Natürlich! Ich lass
meinen Sohn doch nicht von meinem Vater für dumm verkaufen" meinte Trunks
entrüstet. "Was machst du nur für Scheiße?" fragte er seinen Vater. Vegeta
zuckte mit den Schultern. "Ich hab 'nen Planeten für den Nichtsnutz
gekriegt" redete er sich raus. "Und wo ist der Planet?" fragte Ryan. "Den
hat Freezer zerstört" gab er zu. "Was? Dann hast du mich praktisch
verschenkt. Da mach ich nicht mit. Ich will ne andere Freundin, sprich
Verlobte" trotzte er mit einem Seitenblick auf Kai. "Ich werd dann mal
lieber wieder gehen. Ich will euch ja nicht stören und ausflippen auch
nicht" gab sie Bescheid und drehte sich um. "Gut gemacht" meinte Vegeta
stolz. "Du hast den Cyborg weggejagt." C16, der noch da war, nahm Yolei am
Kragen. "Mach sie nicht wütend, das findet sie nicht nett." Dann ließ er
sie wieder runter und ging ebenfalls hinaus.
C16 fand Kai, die auf einem Baumstumpf saß, vor dem Haus. "Was will die
Tussi von ihm. C16, weißt du nicht, wer das ist?" wollte sie wissen.
"Leider nicht. Sie ist nicht in meinen Daten enthalten. Aber sicher gibt es
einen Ausweg, dass du Ryan bekommst" bemerkte er. "Ich will ihn nicht. Für
was soll ich mich mit einem Saiyajin-Menschen begnügen?" fragte sie. "Hast
du vergessen, dass du mir einen Gedankenleser eingebaut hast?" fragte er.
"Ja, aber Cyborgs, haben doch. ach so, Mist. Aber sag das ihm nicht. Weil
das ist auch nicht wahr. Ich denk das nur, um dich zu verarschen"
behauptete sie. C16 nickte.
"Und? Ist deine Freundin nun eifersüchtig auf mich?" fragte Yolei. "Erstens
ist sie nicht meine Freundin und zweitens du auch nicht und drittens auch
nicht meine Verlobte" erklärte er. "Hättest wohl gerne." "Ja hätt ich
wirklich gerne" gab er zu. "Ähm, Ryan? Als ich rein kam, hatte ich eine
Frage an dich. Jetzt hab ich drei. Erstens, wieso sitzt da deine alte
Cyborgfreundin draußen und flennt, zweitens, wer ist das und drittens,
wieso sitzt sie dir so auf der Pelle?" fragte Kite, der Sohn von Bra, der
Tochter von Vegeta, der an der Türschwelle stand. "Erstens, keine Ahnung;
zweitens Yolei; drittens, keine Ahnung" beantwortete Ryan die Fragen. "Gut,
dann wäre das geklärt." meinte er und setzte sich auf die Couch um
Fernzusehen. "Hey, du da. Bist du nicht zufällig der Sohn des Sohnes von
Vegeta?" fragte sie Kite. "Nö, ich bin der Sohn der Tochter von Vegeta"
erklärte er. "Scheiße" murmelte sie. "Dann hast du Pech gehabt" meinte sie
gleichgültig und wandte sich wieder Ryan zu. "Hey warte mal, Kite. Zurück
zu deiner ersten Frage." bemerkte Ryan. "Ja? Diese Tai. Kai. Eben der
Cyborg von dir und Profmann Cage sitzt da und redet mit C16. Ist der nicht
normalerweise tot?" "Kai hat ihn wieder repariert" erklärte Ryan und ging
nach draußen. "Sag mal, will der was von dem Cyborg? Wenn ja, krieg ich
Probleme mit meinem Schwanz und den Flügeln" erklärte sie Kite. "Ach?"
fragte Kite uninteressiert. "Ja, wenn ich sauer bin, krieg ich Flügel, 'nen
Schwanz und Katzenohren" erklärte sie. "Lass mal sehen" forderte Kite, der
kein Wort glaubte. "Geht nicht, bin grad nicht sauer." "Echt nicht? Auch
nicht, wenn ich stundenlang von meiner Freundin quatsche?" wollte er
wissen. "Deine Freundin?" fragte sie. "Yo, die is voll süß. Sie hat so
blonde Haare, ne Megafigur, und auch noch so große. Augen" grinste er. Wie
geplant, flammte der blanke Hass in Yolei auf. Und sie bekam tatsächlich
Flügel. Auf ihrem Kopf thronten nun zwei Katzenohren und ihr Hintern wurde
von einem elegant hoch und runter wippendem Katzenschwanz geziert. "Wo ist
deine Freundin?" "Weiß ich erst, wenn es sie gibt" grinste er. "Jetzt weiß
ich zweierlei. Es stimmt und die Mieze will was von mir. Wow, bin ein
Playboy" bewunderte er sich selbst. "Grrh" fauchte sie und verwandelte sich
wieder zurück. "Das war ein sehr hinterhältiger Trick. Genau, den müsst ich
auch mal anwenden" meinte sie.
Dann ging sie nach draußen. Dort begann auf einmal etwas in ihrer Tasche zu
blinken. "Hm? Der Stein reagiert? Dann müsste ein Katzenengel in der Nähe
sein. Ich muss ihn suchen" nahm sie sich vor und zog einen blau-roten Stein
aus ihrer Manteltasche. Dieser leuchtete wie verrückt auf. Yolei eilte mit
dem Stein nach draußen. Dort sah sie nur Kai auf dem Baumstumpf sitzen, wie
sie mit Ryan redete. C16 saß vor einem Baum, der um die zehn Meter von Kai
entfernt war. "Was hast du eigentlich?" wollte Ryan wissen. "Nichts, was
sollte ich haben?" fragte sie ihn. "Weiß nicht, du sahst irgendwie sauer
aus." begann er. "Nein, ich war nicht sauer, ich bin nie sauer" erklärte
sie panisch. "Wieso hat die Angst davor, wütend zu sein?" fragte sich Yolei
und dachte nach. "Hm, entweder sie oder er ist ein Katzenengel. Mal
versuchen. Ich tippe auf Kai" dachte sich Yolei und ging auf die beiden zu.
"Hey, mein Vereinter" himmelte Yolei scheinheilig. Dann ging sie zu Ryan,
legte ihren Arm um ihn und küsste ihn auf die Wange. Kai sah die beiden an.
Yolei konnte erkennen, wie die Wut in Kai langsam aufstieg. Deswegen setzte
sie noch einen drauf und ihre Lippen rutschten 'aus Versehen' auf Ryan's
Mund. "Okay fein, das macht mich wütend" schrie sie und ihre blaue Aura
stieg schlagartig an. Auch sie bekam nun blaue Katzenohren, einen blauen
Katzenschwanz, bei dem am Ende ein roter und ein schwarzer Kringel war. Am
Rücken konnte man nun Engelsflügel erkennen.
Panisch kniete sie sich auf den Boden und verbarg ihren Kopf in den Händen.
"Nein, ich will das nicht. Ich will wieder zurück verwandelt werden. Hilfe"
schrie sie ängstlich. Sie hatte Angst vor der Verwandlung, das konnte Yolei
sehen, also schrie sie ihr zu: "Beruhig dich wieder, dann bist du wieder
normaaaaaaal". Mit einem Schlag wurde Yolei von der Aura weggeweht. Ryan
verwandelte sich augenblicklich in ein einen Supersaiyajin, da er in der
normalen Stufe nicht an Kai herankam. Jetzt musste er noch richtig gegen
die Aura kämpfen. Die Aura war sehr stark, obwohl Kai gar nichts machte.
Als Ryan sie erreicht hatte, beugte er sich zu ihr nach unten und nahm sie
fürsorglich in den Arm. Urplötzlich wurde die Aura wieder normal. "Was war
das?" fragte Kai ängstlich. "Tja, du bist auch n Miezchen" erklärte Yolei
der verwirrten Kai. "Warum? Das finde ich scheiße. Ich will mich nicht noch
mal verwandeln" erklärte sie ängstlich. Yolei hätte es nicht erahnt, dass
sich Kai wegen ihrer Angst vor der Verwandlung tatsächlich verwandeln
würde. Ihre Aura stieg erneut an und sie verwandelte sich wieder in einen
Katzenengel. Ryan hob sich an ihr fest, um nicht weggeweht zu werden. Yolei
schwebte zu Kai, um sich den Katzenschwanz genau anzusehen. "Hm" dachte
sie. "Rot-Schwarz. Vermutlich hat sie rot" dachte sie nach. "Gut, Ryan, du
kannst sie jetzt wieder beruhigen" meinte sie und schwebte weit nach oben.
Ryan drückte Kai fest an sich, doch nichts passierte. "Es klappt nicht"
schrie er dann Yolei verzweifelt zu. "Mist, dann, mach irgendwas anderes,
knutsch sie doch ab" meinte sie, ohne weiter über das nachzudenken, was sie
sagte. Sie sah auf Ryan, der sich nun tatsächlich noch weiter nach unten zu
Kai beugte und sie küsste. Sofort verschwand die starke Aura und schrumpfte
auf Normalgröße zurück. Yolei flog zu den beiden. "Ihr könnt mit euren
Orgien wieder aufhören" beruhigte Yolei die beiden. Ryan stand auf und
grinste. "Ich hab nur gemacht, was du gesagt hast" entschuldigte er sich.
"Falls sie sich mal wieder verwandelt, ich bin gern zur Stelle, um zu
helfen" erklärte er und ging leicht beflügelt ins Haus zurück.
"Ts, ts, die Jugend von heute hat nur Knutschen im Sinn, ich will auch"
meckerte Yolei. "Ach ja, was ich noch sagen wollte. Du bist meine
Schwester, weil du auch ein Katzenengel bist" erklärte sie. "Nein, ich bin
ein Cyborg" widersprach Kai. "Das auch" meinte Yolei und ging mit ihr
wieder rein. Dort wartete Kite schon auf die beiden. "Was war das draußen?"
wollte er wissen. "Erstens habe ich zwei starke Auren gespürt, die von Ryan
und eine unbekannte. Und zweitens, warum kam Ryan so beschwipst rein? Hat
er gesoffen?" fragte er. "Also, die Süße hier ist meine Schwester und hat
sich gerade in einen Katzenengel verwandelt. Zweitens ist Ryan so
beschwipst, weil er sie küssen durfte" berichtete Yolei. "Echt? Verwandele
dich, oder ich erzähl von meiner blonden Freundin" drohte Kite. "Ja und?
Das wird ihr nicht viel machen, wenn sie was von Ryan will" bemerkte Yolei.
"Mist, dann bin ich ja doch nicht so toll, wie ich dachte" bemerkte er und
legte sich unzufrieden auf das Sofa, um sich die neue Baywatch-Serie
anzusehen.
Yolei hatte sich nun entschlossen Kai ein wenig zu trainieren, damit sie
ihre Kräfte unter Kontrolle hat. Aber das ging nicht so leicht, weil Kai
fürchterliche Angst vor der Verwandlung hatte. Immer wenn sie sich
verwandeln musste, hatte sie noch mehr Angst und wurde immer stärker. So
wurde es für Ryan mit der Zeit immer schwerer an sie ranzukommen. So hoffte
er, bald nen noch höheren Level zu erreichen. Für den Wunsch, ein höheres
Level zu erreichen, gab es auch noch einen anderen Grund. Er wollte endlich
stärker sein, als sein Cousin Kite. Beide waren zu ¾ ein Saiyajin und zu ¼
ein Mensch. Deswegen hatte auch Ryan beschlossen zu trainieren. Doch er
trainierte allein. Er ging zu Dende's Palast. Popo kam ihm entgegen. "Hallo
Popo, ist Dende gerade zu sprechen?" wollte er wissen. "Ja, Dende sein da.
Er sein nicht beschäftigt. Du können ihn besuchen, wenn du wollen" erklärte
er. "Dankeschön" meinte Ryan und ging in den Palast. "Hallo Dende, könnte
ich in den Raum von Zeit und Geist?" fragte er. "Ja, wenn du möchtest"
antwortete er. "Du weißt, wo er ist?" Ryan nickte. "Gut, dann viel Erfolg,
ich muss die Dragonballs polieren" erklärte er und nahm ein Tuch in die
Hand und rieb an den Kugeln, während Ryan die Tür zum Raum von Zeit und
Geist öffnete, und dann hineinging.
Nachdem er dort eine Stunde trainiert hatte, (für ihn waren das schon 15 ½
Wochen) klingelte sein Handy. "Ich hab hier Handyverbindung?" wunderte sich
Ryan und nahm ab. "Ja?" fragte er keuchend. "Hi Ryan, wo bist du?" fragte
ihn Kai am anderen Ende der Leitung. "Woher hast du meine Nummer?" "Hat mir
Bulma eingespeichert" erklärte sie kurz. "Wo bist du?" wiederholte sie
dann. "Bei Dende's Palast im Raum von Zeit und Geist" erklärte er. "Aha?
Und wo ist der Palast Dendes?" wollte sie wissen. "Überm Quittenturm." "Und
wo ist der Quittenturm?" "Das ist in der Nähe vom alten Hauptquartier der
Red Ribbon Armee. Frag doch einfach C16. Der müsste noch wissen, wo das
ist" schlug er vor. "Na fein, bis gleich" verabschiedete sie sich und legte
auf. Ryan legte sein Handy auf das Bett und trainierte nach einer Dusche
weiter.
Kai und C16 waren währenddessen schon beim Lager der Red Ribbon Armee
angekommen. C16 schwebte auf einmal nur auf der Stelle. "Was ist los?"
fragte Kai. "Ich weiß es nicht, aber mein Scouter zeigt eine starke Aura
an" meinte er. "Was? Wir sollten da mal kurz nachschauen, findest du
nicht?" C16 nickte und die beiden setzten zum Sturzflug an. Als die beiden
unten waren, gingen sie in eine der großen Hallen, die zur Haupthalle
führten. Als sie dort angekommen waren, hörte Kai ein Geräusch hinter sich.
Sie drehte sich blitzartig um und fragte: "Wer ist da?" Als keine Antwort
kam, dachte sie sich nichts weiter dabei und folgte C16. Der zeigte auf
einmal nach vorn. Dort stand jemand, der rote, schuppige Haut hatte. Sein
Anzug war scheinbar aus irgendeinem Metall, da der ziemlich glatt und
glänzend aussah. Die Augen des roten Typen standen dicht beieinander und
sahen ziemlich geheimnisvoll aus. "Hallo, ihr zwei. Was kann ich für euch
tun?" wollte er wissen. "Eigentlich nichts" meinte Kai unberührt. "Ich
hätte nur zwei Fragen: Was machst du hier und wer bist du?" wollte sie
wissen. "Was ich hier mache? Ich will die Person zerstören, die mir vor
vierzehn Jahren entwischt ist" erklärte er. Kai sah ihn an. "Gut, zur
zweiten Frage" fuhr er fort. "Mein Name ist Catch. Jetzt sind deine Fragen
beantwortet. Jetzt kannst du dich wieder verziehen" befahl er. "Nein, ich
hab noch mehr Fragen. Was bist du? Woher kommst du?" löcherte Kai. "Ich bin
einer der Teraner" erklärte er. "Und ich komme dann wohl von Teran" fügte
er hinzu. "Jetzt würd ich mich lieber mal verdünnisieren, bevor ich es für
dich erledige" riet Catch. "Wieso? Was machst du sonst? Mich das Zeitliche
segnen lassen?" wollte sie gereizt wissen. Catch nickte. "Ja, hatte ich
eventuell vor" gab er zu. Gerade als Kai auf ihn zustürmen wollte, hielt
C16 sie von hinten fest. "Lass ihn lieber. Wir sollten erst mal zu Dende
gehen" empfahl C16. "Du hast Recht, lass uns düsen" meinte sie und schwebte
langsam nach oben. "Wir werden uns noch mal sehen, wenn ich trainiert
worden bin" versprach sie und legte einen Gang zu. Dann steuerte sie auf
den Quittenturm zu. C16 flog ihr hinterher und zeigte auf einen Turm, der
so hoch war, dass man die Spitze nicht erkennen konnte. "Das ist der
Quittenturm" erklärte C16 seiner Kameradin. "Gut, dann fliegen wir mal
hoch" schlug sie vor und steuerte nach oben. Als die beiden das Ende des
Turms erreicht hatten, entdeckte Kai einen Kater. "Hallo Mieze, wer bist
du?" fragte sie ihn. "Ich bin Meister Quitte, wenn ich bitten darf"
erklärte er. "Ja, darfst du. Dende's Palast ist dort oben, oder?" fragte
sie ihn. Meister Quitte nickte. "Danke, Mieze. Bis später mal"
verabschiedete sie sich und flog weiter. Nach einigen Sekunden kam sie auch
schon an einer Plattform an, die über dem Quittenturm schwebte. Kai landete
dort und sah sich um. C16, der auch auf der Plattform aufgekommen war, sah
sich den Palast an. "Wow, hier war ich noch nie" gab er zu. "Hier gibt es
schöne Vögel." Kai sah ihn an und verdrehte die Augen. "C16, schaust du
immer zuerst, ob hier die Natur ihr Werk geleistet hat?" fragte sie. C16
nickte nur. Kai ging langsam auf den riesigen Palast zu. Auf einmal kam
Popo, der Diener von Dende herausgesprungen. "Wer ihr seid? Wohin ihr
wollt?" fragte er. "Wir wollten eigentlich nur zu Ryan, er hat gesagt, dass
er im Raum von Zeit und Geist sei" erklärte sie. "Aha. Wieso ich nichts
davon wissen? Auch egal sein. Ich können euch führen zu Raum von Zeit und
Geist" schlug er vor. Kai nickte und die beiden Cyborgs folgten Popo vor
eine weiße Tür. "Dort er drin sein. Er spätestens wieder da sein in 22
Stunden, so weit ich wissen" erklärte er. "Was? So lange?" fragte Kai. "Ja,
ich nicht wissen, ob du können rein kommen. Ich glauben nicht, weil er dort
eben tun, was man eben tun in Raum von Zeit und Geist" erklärte er. "Puh,
solange ohne Eis" schluchzte sie. "Ich vermuten, du können Eis auch bei
Dende essen" meinte Popo. "Echt?" fragte Kai mit leuchtenden Augen. "Wenn
du wollen Eis, du mitkommen" forderte er und ging in die Eingangshalle des
Palastes. C16 und Kai folgten ihm. Als die drei im Palast waren, sah Kai am
Ende des Raumes Dende. "Ein grüner Mensch" rief sie aus. "Wer ist das?"
wollte sie wissen. "Das sein Dende, Nachfolger von Gott sein" erklärte
Popo. "Oh, tut mir Leid" entschuldigte sich Kai und kratzte sich am
Hinterkopf. Erschrocken zog sie ihre Hand dann wieder vor, da sie ihre
Klappe berührt hatte.
