1 Forgotten Feelings

-The Story of Squall and Seifer

Author: „Firelove" firelove2000@firemail.de

Disclaimer: Squall, Seifer und alle anderen Charaktere dieser Geschichte gehören nicht mir, sondern SquareSoft. Ich mache kein Geld mit dieser FF!

Warnings: Vorläufiges Rating PG-13.

Das ist eine YAOI (Shonen Ai, Slash) Fanfiction, wer damit nicht klar kommt, sollte es auch nicht lesen!

Ansonsten vielleicht ein bisschen OOC? Später etwas Angst...



Pairings: Squall/Seifer und noch so einige andere

Genre: Romantik/Drama/Humor....alles was man sich so vorstellen kann

Summary: Leons ‚friedliches' Leben, verändert sich von Grund auf, als er den Gunblader Ray trifft. Durch einen unglücklichen Vorfall erinnert er sich wieder an sein voriges Leben: Er ist kein anderer, als DER Squall Leonheart! YAOI

Reviews: Unbedingt! Das ist immerhin meine erste FF Fanfiction! Also alle, die diese Fanfiction lesen, sollten doch auch bitte reviewen...bitte, bitte^^

„..." gesprochen

... gedacht



Part 2 Two like Ice and Fire



Namenserklärung für diesen Teil:

-Leon Storm, eigentlich Squall Leonhart (Leon kommt von Squalls eigentlichem Nachnamen. Storm ist die Ableitung für Squall, was auch so viel wie Sturm bedeutet.)



Leon war schon seit über zwei Tagen unterwegs. Er saß jetzt bereits seit einer ganzen Weile im Zug und müsste bald in Esthar ankommen.

Entspannt lehnte sich der Gunblader zurück und schaute auf die verzierten Wände des kleinen Raumes. Reef hatte ihm ein Abteil vorbestellt, denn er wusste ganz genau, dass sein Sohn es hasste, sich mit fremden Leuten, auf engstem Raum aufhalten zu müssen. Es lag einfach nicht in seiner Natur.

Leon strich sich mit einer Hand durch die Haare und ließ sie dann über sein Gesicht gleiten. Sie war immer noch da...

Schon seit seiner Geburt hatte er diese Narbe im Gesicht gehabt. Früher wurde er deshalb immer von den anderen Kindern ausgelacht...Und er fühlte sich schlecht.

Doch jetzt störte es ihn nicht mehr. Die vertikale Narbe war unterdessen für ihn so etwas wie ein Erkennungszeichen geworden.

Er hatte sich schon oft gefragt, wie man eine Narbe schon seit der Geburt haben konnte. Doch irgendwie hatte er nie eine Antwort gefunden.

Es war, als ob sie ihn an irgendetwas erinnern sollte, an etwas Wichtiges...

Durchsage: „In wenigen Minuten wird der Zug in Esthar ankommen. Ich hoffe sie hatten eine angenehme Fahrt, bis zum nächsten Mal."

Leon stand langsam auf, packte die Gunblade in seine Tasche, nahm diese in die Hand und verließ das Abteil.

Er war erst ein mal in Esthar gewesen...Zusammen mit seinem Vater. Sie hatten sich mindestens zehn mal verlaufen. Er wusste nicht ob es daran lag, dass Reef so einen schlechten Orientierungssinn hatte, oder daran, dass die Stadt einfach nur so groß war.



Eigentlich war der Auftrag doch gar nicht so schwer. Er musste einfach nur quer durch die Stadt laufen, das Päckchen abgeben und wieder verschwinden. Was soll daran schon so gefährlich sein? Und was ist nur in diesem dummen Paket drin?



****~****



Die hohen Türme von Esthar nahmen der Stadt ihr Licht. Obwohl unheimlich viele Menschen unterwegs waren wirkte die Stadt etwas düster.

Ein weiterer Grund dafür war vielleicht, dass hier alles ausschließlich aus Technik bestand. Irgendwie unheimlich...

Leon lief gemächlich die Straßen von Esthar entlang. Es gingen ihm viele Dinge durch den Kopf. Er war zwar noch nie der große Redner gewesen, was aber nicht hieß, dass er es auch verdrängte über alle möglichen Dinge nachzudenken. Nein, ganz im Gegenteil, er dachte über sehr vieles nach, das wollte er nur nie zugeben.... Seine kühle besonnene Art war meist nur Fassade, wie sollte er sich auch sonst schützen?



Unauffällig schaute sich der braunhaarige Junge um. Alles schien in Esthar seinen normalen Lauf zu nehmen. Keine merkwürdigen Personen, keine besonderen Vorkommnisse.

Der Gunblader bog links in eine kleine Gasse ein. Wenn er nicht den schlechten Orientierungssinn von seinem Vater geerbt hatte, dann müsste das die perfekte Abkürzung sein. Das Haus von Reefs ‚Freund' dürfte nicht mehr weit entfernt sein.

Die schmale Straße war dunkel und vor allem still. Sie schien vollkommen von Esthar abgeschnitten zu sein.

*tock, tock, tock* Leon hörte die Absätze seiner schweren Stiefel auf den Asphalt aufschlagen. Das dumpfe Geräusch hallte in seinen Ohren.

Er spürte einen kalten Windzug über sein Gesicht wehen. Er zitterte leicht, er hatte kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache.

Vorsichtig blieb der junge Kämpfer stehen, doch bevor er sich umdrehen konnte spürte er die kalte Klinge eines Schwertes an seinem Hals.

„Keinen Schritt weiter." Die Stimme seines Angreifers war tief und ließ Leon erschaudern, obwohl er sich sicher war, dass er sie noch nie gehört hatte... kam sie ihm doch bekannt vor.

„Und was, wenn ich mich weigere?" Ganz ruhig und kühl, der junge Gunblader ließ nicht die geringsten Gefühle aufkommen. Wenn er in diesem Moment überhaupt welche hatte.

„Dann schlitze ich dir ohne zu zögern die Kehle auf." Doch sein Angreifer schien auch nicht besser zu sein. Allerdings war sein Tonfall ganz anders, irgendeine Mischung aus Sarkasmus und Arroganz.

„Gutes Argument."

„Mein Argumente sind immer gut." Jep, Arroganz spielte eine besonders wichtige Rolle.

„Da hat aber jemand ein besonders großes Ego?!" Leon hob fragend eine seiner Augenbrauen. Es war mehr ein Reflex, denn der Mann hinter ihm, konnte das Gesicht des braunhaarigen Kämpfer ja sowieso nicht sehen.

„Und da scheint jemand besonders mutig sein zu wollen." Die Klinge des Schwertes drückte sich tiefer in Leons Hals. Er war in einer sehr unangenehmen Situation, oder sollte man eher sagen Position? Aber das war er schon so oft gewesen...

„Quatsch nicht, was willst du?" Die Stimme des Gunbladers klang bedrohlich, tiefer als sonst...

„Das wollte ich eigentlich dich fragen. Du kommst nicht von hier, oder?"

„Ist das verboten?" Leon merkte wie das Stück Metall erneut tiefer in seine Haut einschnitt. Noch etwas mehr Druck und er hätte ein ziemlich großes Problem.

„In gewisser Hinsicht schon."

„..." Im Vergleich zu seinen dummen Sprüchen, war der Druck auf Leons Hals noch erträglich. Was war das nur für ein kranker Idiot? Spielt der hier Pflicht oder Wahrheit? Zuzutrauen wäre es ihm ja....

„Du scheinst wohl nicht besonders gesprächig zu sein." Tja, Gedankenlesen ist bei Leon wirklich sehr praktisch.

„Mit Leuten, die ich nicht sehe rede ich auch nicht gerne." Natürlich hatte der 18-Jährige seine Antwort genau abgeschätzt. Wenn er recht hat dann....

„Wie du willst. Aber wenn du auch nur eine falsche Bewegung machst, kannst du für immer schweigen."

„Was auch immer..." Leon spürt, wie die Klinge von seinem Hals genommen wurde. Er atmete ruhig ein und aus. Solche Situationen war er wirklich inzwischen gewöhnt...

Langsam drehte sich der junge Gunblader um, bis er seinem ‚Feind' direkt in die Augen schaute.

Man konnte sagen, dass Leon nicht abergläubisch war und er glaubte auch ganz sicher nicht an solche Sachen wie Horoskope, oder irgendwelchen anderen Aberglauben.... Aber in genau diesem Moment hatte er ein Déja-vu. Er war sich ganz sicher.

Grüne ausdrucksstarke Augen, blonde kurze Haare und ein durchtrainierter Körper. Ein Feuer umgab den Blonden, dass Leon nicht beschreiben konnte.

Der junge Mann, der vor dem kühlen Kämpfer stand, dürfte nicht sehr viel älter, als er selbst sein. Vielleicht so zwanzig...

Er war ein ganzes Stück größer als der braunhaarige Junge und....hielt in seiner Hand eine Gunblade.

...Doch was Leon am meisten verwirrte war sein Gesicht. Es war fast, als ob er in den Spiegel gucken würde. Eine vertikal Narbe zog sich über Stirn, Nase und Wange. Sie war nur spiegelverkehrt zu Leons eigener...

„Was...?" Der jüngere Mann musste sich beherrschen um seinen ausdruckslosen Gesichtsausdruck zu wahren. Er war wirklich verwundert.

„Was, was?" Auf dem Gesicht des Anderen war ein Grinsen zu erkennen. Nicht ein freundliches, oder fröhliches Grinsen viel eher ein fieses und natürlich arrogantes Grinsen.

„Die Narbe in deinem Gesicht." Leon deutete vorsichtig auf die Narbe des Anderen. Dieser lachte darauf nur kurz.

„Ach die! Die habe ich schon seit meiner Geburt. Du hast auch so eine...Woher?"

„...Ich habe sie auch seit meiner Geburt."

„Das ist nicht dein Ernst, oder?" Der blonde Mann hielt seine Gunblade nun etwas höher, sodass Leon sie auch ja nicht übersehen konnte...Was bei der Größe des außergewöhnlichen Schwertes sowieso schon ziemlich schwer war.

„Aber lenk nicht ab! Sag lieber, was du hier willst."

„Das geht dich nichts an." Leon drehte stur seinen Kopf zur Seite. Niemand außer seinem Vater und DC wusste von seinen Aufträgen und das sollte auch so bleiben.

„Doch, da das hier mein Gebiet ist, geht es mich etwas an."

„Ich bin hier um..." Doch bevor der braunhaarige Mann wirklich antwortete besann er sich wieder.

„Was soll das, ich sag dir doch nicht warum ich hier bin!"

Das Grinsen seines Angreifers verstärkte sich durch Leons Aussagen nur noch mehr. Er schien ihn nicht ernst zu nehmen. Aber wahrscheinlich beruhte das auf Gegenseitigkeit.

„Du willst wohl unbedingt sterben, was?" Leon merkte, dass dieses Gespräch so keinen Sinn mehr hatte, also änderte er einfach das Thema. Andere manipulieren konnte er schon immer gut. Jedenfalls wenn er mal sprach....

„Du hast eine Gunblade."

„Was?" Das Grinsen des blonden Mannes erfror. Seine Augen verzogen sich zu engen Schlitzen.

„Ich sagte, du hast eine Gunblade."

„Ja, das habe ich schon verstanden! Woher weißt du was das ist?"

„Nicht viele können mit einer Gunblade gut umgehen."

„Bist wohl ein ganz Schlauer." Der Gesichtsausdruck von Leons Angreifer lockerte sich wieder etwas auf. Und genau diese Geste nutzte er sofort aus...

In wenigen Sekunden zog Leon seine eigene Gunblade aus der Tasche. Sein Gegenüber hatte keine Zeit zu reagieren.

Er stand jetzt ebenfalls mit seiner Gunblade auf den Anderen gerichtet da.

„Du hast also auch eine."

„Scheint so." Beide grinsten sich jetzt an. Immerhin waren sie sich in dieser Hinsicht ähnlich.

„Du hast einen großen Fehler gemacht. Du hättest dich nicht mit mir anlegen sollen. Das hat bis jetzt noch niemand überlebt."

„So war es bei mir bis jetzt auch."

Die Luft schien stickig zu sein, die Atmung der beiden jungen Kämpfer war unregelmäßig, aber ruhig. Jeder wartete auf eine Bewegung des anderen.

Leon drehte vorsichtig seinen Arm...Schon so spät? In einer Stunde musste er das Päckchen abgegeben haben.

„Ich habe keine Zeit mehr zum Spielen. Ich gehe." Mit einer schnellen, geschickten Bewegung rauschte er an dem blonden Mann vorbei....Doch dieser ließ sich anscheinend nicht so leicht abschütteln.

„Hey, spinnst du? Was ist mit unserem Kampf? Du bist mir noch einen schuldig!" Der größere Mann rannte jetzt genau, wie Leon es vor einigen Sekunden getan hatte, los.

„Ein anderes Mal."

„Nein, jetzt!" Oh, eine neue Charaktereigenschaft: Hartnäckigkeit. Aber genau das konnte der braunhaarige Kämpfer jetzt gar nicht gebrauchen.

„Ich sagte doch: Ich-habe-keine-Zeit!" Er betonte den letzten Teil besonders. Vielleicht war der Blonde doch nicht so dumm, wie er bis jetzt gedacht hatte und würde es dann endlich mal verstehen.

„Denkst du etwa, ich würde mich mit einem ‚Ich habe keine Zeit' abfinden?" Oder vielleicht war er auch noch dümmer?

„Wer bist du? Der Präsident höchst persönlich?"

„Nein, ich bin noch viel wichtiger." Oh bitte, muss ich mir so etwas wirklich anhören?

„Da scheint aber jemand zum Übertreiben zu neigen."

„Du weißt immer alles besser, oder?" Leon nickte kurz zu sich selbst. Intelligenter als dieser arrogante Angeber war er alle male.

„Verschwinde endlich! Ich habe keine Zeit mich mit so einem Möchtegern- Kämpfer abzugeben."

„Sag das noch mal!!" Wütend beschleunigte Leons Verfolger sein Tempo, doch war er dadurch immer noch nicht schnell genug...

„Verschwinde endlich!"

„Nein, doch nicht das!"

Leon blieb ruckartig stehen. Und schaute dem blonden Mann in seine tiefgrünen Augen.

Das Feuer brannte...

„Wenn du unbedingt kämpfen willst, dann später. ABER NICHT JETZT!"

„Wann?" Das war jetzt aber eine Wendung der Ereignisse. Der Verrückte scheint wohl doch noch vernünftig zu werden.

„...In 3 Stunden am südlichen Ausgang der Stadt."

„Gut, aber wenn du nicht da bist hast du echte Probleme! Ich finde dich. Egal wie!" Der Blonde hatte seine Gunblade auf die Schulter gelegt und bewegte sie ungeduldig mit einer Hand auf und ab. Das tat er übrigens des öfteren...

„Wie auch immer..."

Der braunhaarige Gunblader hatte sich bereits umgedreht als...

„Wer bist du?" Leon blieb ein letztes Mal stehen.

„Besieg mich, dann sag ich's dir."

„Das dürfte nicht so schwer sein."

„Wenn du das sagst..."

Feuer und Eis sollte man nie mischen....



He, ho! Na wie geht's so (Wow, ich habe gereimt)? Habe im Moment 4 Tage frei, da bei uns an der Schule mündliches Abitur ist ^^ Die Pause habe ich dringend mal nötig. Nur noch zwei Klausuren (Bio-Profil, Chemie) und dann ist das Schuljahr endlich geschafft.

Irgendwie scheint die Geschichte ja net so gut anzukommen?! Kann aber auch daran liegen, dass nur so wenige Final Fantasy Fanfictions lesen *sichselbstmutmach* Daran wird es sicher liegen ^^

In diesem Teil taucht also das erste mal Seifer (wem es noch nicht aufgefallen ist) auf. Ich hatte überlegt, ob ich das noch etwas aufschieben soll... Aber habe mir dann gedacht: He, in der Story geht es immerhin um Seifer und Squall, da kann er ja nicht erst im 4. oder 5. Teil auftauchen!

Ansonsten hoffe ich, dass ich diesmal ein paar mehr Reviews bekomme ^^ *ganzfestdaranglaub*

Danke fürs beta-lesen Yamachan. (Du bist meine Ober-Special-First-Beta- Leserin *grins*)

Bis dann

Eure Firelove