Kapitel VI: Der Regen...

Aus diesem herrlichen Traum wurden sie ziemlich unsanft geweckt, und zwar dadurch, dass es zu regnen begann. Die ersten schweren Tropfen allein machten sie noch nicht richtig wach, aber spätestens als Lupin ihnen eine Plane überwarf und sich selbst noch mit drunter quetschte, wurden sie wieder in die harte Realität zurückgeholt.

"Na, hier haben wir's ja richtig gemütlich, hm?", sagte Lupin und grinste sie an. Der Himmel hatte nun sämtliche Schleusen geöffnet und die Tropfen prasselten in einem fort auf ihre Plane.

"Fast wie zu Hause", sagte Snape und schenkte Lupin ein großes, falsches Lächeln, das jeden anderen in die Flucht geschlagen hätte. Minerva, die in der Mitte saß, fummelte an ihrem Schweißband herum, und Snape sah eine Gelegenheit, seiner schlechten Laune ein wenig Luft zu machen.

"Geben Sie sich keine Mühe mit diesem scheußlichen Teil, es sieht so und so albern aus, egal wie Sie es zurechtzupfen."

Minerva stieg sofort darauf ein und giftete zurück: "Aber Sie meinen wohl, Sie wären die modische Krönung, wie? Falls Sie's vergessen haben, Sie haben auch so eins!"

"Dafür habe ich keine solchen komischen Husarenshorts!", stichelte Snape zurück.

Minerva schnappte nach Luft. "Sie müssen grade reden! Sie sehen aus, als wären Sie beim Anziehen unterbrochen worden!"

Snape lief vor Wut rot an und deutete auf Lupin. "ER wollte, dass ich das anziehe!"

Lupin hob beschwichtigend die Hände. "Lasst uns doch nicht streiten, Mädels...", begann er.

"NENN UNS NICHT MÄDELS!" brüllten Snape und Minerva gleichzeitig.

Danach herrschte Stille, bis der Regen vorüber war.

A/N: Wir wissen, recht kurz, aber geht ja weiter *g*.