Kapitel VII: ...und seine Folgen
Nachdem der Regen aufgehört hatte und die Plane wieder verstaut worden war, ging es auch schon weiter. Snape fühlte sich tatsächlich ein bisschen gestärkt und hoffte, die nächsten 10 Kilometer ohne weitere Verschleißerscheinungen hinter sich bringen zu können, als sein Blick auf den Weg fiel. Da waren überall kleine braune Dinger, und er kreischte kurz auf (wofür er sich gleich darauf schrecklich schämte), als er eines überfuhr und es sich als Nacktschnecke entpuppte und zerplatzte.
"Anhalten!", rief er, und Lupin stoppte und drehte sich zu ihm um, während Minerva von hinten in ihn hineinfuhr, als sie versuchte, gleichzeitig zu bremsen und einer Nacktschnecke auszuweichen.
"Was gibt's, Mädels?", fragte Lupin gutgelaunt, und Snape fragte sich, was genau Lupin bloß dazu veranlasste, sie Mädels zu nennen. Als ob ihr Verhalten auf irgend eine Weise an kleine Mädchen erinnern würde, dachte er während er eine Haarsträhne um seinen Finger wickelte und dann darauf herumkaute - nein, ganz bestimmt nicht!
"Da sind überall Nacktschnecken", sagte er leicht hilflos und wies auf den Weg.
"Ich weiß", sagte Lupin. "Die kommen nun mal mit dem Regen. Seht es einfach als Spiel - wer die meisten totfährt, gewinnt! - Äh, das war natürlich nur ein Scherz", beeilte er sich hinzuzufügen als er sah, dass Minerva sich leicht grünlich verfärbte. "Ich meinte es genau andersrum: Macht doch einen vergnüglichen Slalom daraus, das erhöht den Spaß!"
"Von dem wir eine Menge haben", knurrte Snape, fuhr aber wieder los, die Augen immer am Boden und bemüht, den Schnecken auszuweichen. Ab und zu hörte er Minerva leise aufquietschen - offenbar war sie nicht so gut im Slalomfahren wie er.
Ein paar Kilometer und etliche Schneckenleichen später hatte die Sonne den Weg schon wieder so gut wie getrocknet. Die Hitze kam zurück, und sie war schlimmer als zuvor. Während Snape und Minerva zerflossen, verfielen sie in eine Art Trance, die es ihnen ermöglichte, zwei Stunden durchzuhalten ohne nur ein einziges Wort (dafür aber ziemlich viel Flüssigkeit) zu verlieren. Diese Trance wurde unterbrochen, als Minerva sich zu Wort meldete.
"Ich muss mal!"
Da erst merkte Snape, dass er auch musste, und zwar ziemlich dringend.
"In Ordnung", sagte Lupin, hielt an und klatschte in die Hände. "Wir machen eine Pinkelpause! Und rasten können wir auch gleich, wir haben ja schon ordentlich was geschafft - hallo?"
Er stand allein auf dem Weg. Snape und Minerva waren bereits bei dem Wort "Pinkelpause" in die Büsche verschwunden und kamen eine Minute später mit sehr zufriedenen Gesichtern wieder daraus hervor. Lupin hatte die Plane auf der Wiese ausgebreitet, die im Gegensatz zum Weg immer noch nass war. Das war die Plane allerdings auch - durch das Zusammenfalten jetzt auf beiden Seiten - aber das merkten sie natürlich erst als sie schon draufsaßen.
"Wunderbar", sagte Minerva. "Da hätte ich mir vorhin beim Pinkeln die Hose ja gar nicht ausziehen brauchen."
Snape wandte sich rasch ab, damit keiner ihn kichern sah.
"Wir haben noch massig Brote", sagte Lupin und gab jedem eins. Sie verspeisten sie mit Genuss und leerten dabei ihre Wasserflaschen fast zur Hälfte.
Nach einer Stunde geistigen und körperlichen Leerlaufs brachen sie wieder auf und fuhren schließlich ohne Zwischenfälle ihre restlichen Kilometer des Tages. Sehr erleichtert, Lupin "Halt!" rufen zu hören, stiegen sie von ihren Rädern und folgten ihm auf die Wiese. Dort blieb er stehen, legte seinen Rucksack ab und stemmte die Hände in die Hüften.
"Ich würde sagen, hier ist ein hervorragender Platz für unsere Zelte! Was meint ihr?"
Snape und Minerva, die beide keine Ahnung vom Zelten hatten, nickten nur zustimmend. Sie waren todmüde, und wenn Lupin ihnen gesagt hätte, die Bäume wären ein hervorragender Platz um die Zelte aufzustellen, dann hätten sie ihm geglaubt.
"Also!", sagte er, kramte in seinem Rucksack herum und drückte ihnen schließlich jeweils zwei Stangen in die Hände. "Dann mal los!"
Nachdem der Regen aufgehört hatte und die Plane wieder verstaut worden war, ging es auch schon weiter. Snape fühlte sich tatsächlich ein bisschen gestärkt und hoffte, die nächsten 10 Kilometer ohne weitere Verschleißerscheinungen hinter sich bringen zu können, als sein Blick auf den Weg fiel. Da waren überall kleine braune Dinger, und er kreischte kurz auf (wofür er sich gleich darauf schrecklich schämte), als er eines überfuhr und es sich als Nacktschnecke entpuppte und zerplatzte.
"Anhalten!", rief er, und Lupin stoppte und drehte sich zu ihm um, während Minerva von hinten in ihn hineinfuhr, als sie versuchte, gleichzeitig zu bremsen und einer Nacktschnecke auszuweichen.
"Was gibt's, Mädels?", fragte Lupin gutgelaunt, und Snape fragte sich, was genau Lupin bloß dazu veranlasste, sie Mädels zu nennen. Als ob ihr Verhalten auf irgend eine Weise an kleine Mädchen erinnern würde, dachte er während er eine Haarsträhne um seinen Finger wickelte und dann darauf herumkaute - nein, ganz bestimmt nicht!
"Da sind überall Nacktschnecken", sagte er leicht hilflos und wies auf den Weg.
"Ich weiß", sagte Lupin. "Die kommen nun mal mit dem Regen. Seht es einfach als Spiel - wer die meisten totfährt, gewinnt! - Äh, das war natürlich nur ein Scherz", beeilte er sich hinzuzufügen als er sah, dass Minerva sich leicht grünlich verfärbte. "Ich meinte es genau andersrum: Macht doch einen vergnüglichen Slalom daraus, das erhöht den Spaß!"
"Von dem wir eine Menge haben", knurrte Snape, fuhr aber wieder los, die Augen immer am Boden und bemüht, den Schnecken auszuweichen. Ab und zu hörte er Minerva leise aufquietschen - offenbar war sie nicht so gut im Slalomfahren wie er.
Ein paar Kilometer und etliche Schneckenleichen später hatte die Sonne den Weg schon wieder so gut wie getrocknet. Die Hitze kam zurück, und sie war schlimmer als zuvor. Während Snape und Minerva zerflossen, verfielen sie in eine Art Trance, die es ihnen ermöglichte, zwei Stunden durchzuhalten ohne nur ein einziges Wort (dafür aber ziemlich viel Flüssigkeit) zu verlieren. Diese Trance wurde unterbrochen, als Minerva sich zu Wort meldete.
"Ich muss mal!"
Da erst merkte Snape, dass er auch musste, und zwar ziemlich dringend.
"In Ordnung", sagte Lupin, hielt an und klatschte in die Hände. "Wir machen eine Pinkelpause! Und rasten können wir auch gleich, wir haben ja schon ordentlich was geschafft - hallo?"
Er stand allein auf dem Weg. Snape und Minerva waren bereits bei dem Wort "Pinkelpause" in die Büsche verschwunden und kamen eine Minute später mit sehr zufriedenen Gesichtern wieder daraus hervor. Lupin hatte die Plane auf der Wiese ausgebreitet, die im Gegensatz zum Weg immer noch nass war. Das war die Plane allerdings auch - durch das Zusammenfalten jetzt auf beiden Seiten - aber das merkten sie natürlich erst als sie schon draufsaßen.
"Wunderbar", sagte Minerva. "Da hätte ich mir vorhin beim Pinkeln die Hose ja gar nicht ausziehen brauchen."
Snape wandte sich rasch ab, damit keiner ihn kichern sah.
"Wir haben noch massig Brote", sagte Lupin und gab jedem eins. Sie verspeisten sie mit Genuss und leerten dabei ihre Wasserflaschen fast zur Hälfte.
Nach einer Stunde geistigen und körperlichen Leerlaufs brachen sie wieder auf und fuhren schließlich ohne Zwischenfälle ihre restlichen Kilometer des Tages. Sehr erleichtert, Lupin "Halt!" rufen zu hören, stiegen sie von ihren Rädern und folgten ihm auf die Wiese. Dort blieb er stehen, legte seinen Rucksack ab und stemmte die Hände in die Hüften.
"Ich würde sagen, hier ist ein hervorragender Platz für unsere Zelte! Was meint ihr?"
Snape und Minerva, die beide keine Ahnung vom Zelten hatten, nickten nur zustimmend. Sie waren todmüde, und wenn Lupin ihnen gesagt hätte, die Bäume wären ein hervorragender Platz um die Zelte aufzustellen, dann hätten sie ihm geglaubt.
"Also!", sagte er, kramte in seinem Rucksack herum und drückte ihnen schließlich jeweils zwei Stangen in die Hände. "Dann mal los!"
