So hier das 2.Kapitel,
auch ich habe mich schon von einem geliebten Menschen verabschieden müssen,
und weiss wie schmerzhaft es ist. Diese Story ist für alle die dieses Gefühl ebenfalls kennen.


-Gewitterwolken-

Kapitel 2

"Was für ein Sturm." "Ja, und dabei waren nur angesagt...."
Ein blondes und ein schwarzhaariges Mädchen standen am Fenster und beobachteten das tobende Gewitter.

"Hey Mädels, sieht echt schlecht aus mit Zelten, was?" Son-Goten betrat das Zimmer. "Ja.. können wir vergessen, denn es sieht nicht so aus als ob es von einer Sekunde auf die Andere aufhören würde.." stimmte Pan zu. "Schade.. aber, wo ist eigentlich Trunks? Hatten wir ihn nicht auch eingeladen?" Mischte sich Marron in das Gespräch ein. Goten kratzte sich am Kopf. "Klar hab ich ihn eingeladen.. ich kann ja mal die Gegend nach seiner Ki absuchen.. Sekunde.." Der Schwarzhaarige schloss kurz die Augen, runzelte kurz darauf die Stirn "Komisch, seine Ki ist etwa 2 Kilometer entfernt von der Capsule Corp., was macht er denn blos bei diesem Mistwetter Draußen?" Verwunderte Blicke zeichneten sich auf den Gesichtern der Mädchen ab. "Seltam..was will er denn im Regen?" "Und vor allem bei diesem Gewitter, nicht dass ihm was passiert.." sagte Marron mit einem besorgtem Blick, und errötete gleich darauf als Pan und Goten sie angrinsen mussten. Marron konnte ihre Gefühle wirklich nicht gut verstecken. "Ihm wird schon nichts passieren, er ist schliesslich ein Saiyajin, und er weiss was er tut!" Son-Goten legte ihr seine Hand auf die Schulter. "Sicher, du hast Recht.." antwortete die Blonde leise.

In diesem Moment erhellte wieder einer von vielen Blitzen für Sekundenbruchteile das Zimmer, kruz darauf vernahm man das laute Donnern, es klang, als wäre ganz in der Nähe der Blitz eingeschlagen. Pan zuckte zusammen. "Das sieht nicht gut aus...bei dem Wetter will ich lieber nicht nach Draußen..." "Dann bleibt ihr eben hier bis das Gewitter aufhört" schlug Son-Goten vor. "Wird wohl das Beste sein." murmelte Marron.

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Mit einem ohrenbetäubendem Donnern schlug der Blitz in einen riesigen Baum, nur wenige Meter entfernt von dem einsamen Jungen, der schon stundenlang durch das Gewitter lief, ein. Er rannte noch immer, hatte die Augen geschlossen und den Kopf gesenkt. Er zitterte, sein ganzer Körper war kalt, die Sachen die er trug vollkommen durchnässt, boten keinen Schutz mehr gegen den noch immer hernieder fallenden Regen.

Trunks hatte jedes Zeitgefühl verloren. Er rannte nun schon geschlagene 3 Stunden durch dieses Gewitter, ohne ein bestimmtes Ziel. Nur weg, weg von allem was ihn erinnern konnte.
Er wollte sich nicht erinnern.
Er wollte alles vergessen.
Er wollte es hinter sich lassen.
Er wollte einfach allein sein.
War blind vor Traurigkeit.

So leblose Augen.
Das traurige Lächeln.
Diese leise, hoffnungsvolle Stimme.

'Vergiss mich nicht'

'Werd wieder glücklich'

'Ich hab dich lieb!'

Tausend Erinnerungen stürtzten auf ihn herein.

Bra, als sie sich weinend hinter ihrem Bruder versteckte, als ihr Vater sich mal wieder im Ton vergriffen hatte.

Bra, als sie starrköpfig auf ihrem Stuhl saß, weil sie keinen Taschengeldvorschub bekommen hatte.

Bra, als sie ihren großen Bruder fragte, ob sie bei ihm schlafen durfte, weil sie sich fürchtete.

Bra, als sie an Trunks' Bett saß und ihn pflegte als er die Grippe hatte.

Bra, als sie sich zusammen mit Trunks über einen Streit ihrer Eltern halb tot lachte.

Bra, als sie ihn wie jeden Morgen lächelnd weckte, weil Schule war.

Bra, als sie in ihren letzten Minuten im Krankenhausbett lag, und ihm sagte, dass sie ihn lieb hatte.

"NEIN!" schrie Trunks plötzlich laut aus, und blieb ruckartig stehen. Der Schrei kam aus tiefster Seele, und hallte in seinem Kopf. "Bra..... wie konntest du... mir das antun..?" Ohnmächtig ging der Junge in die Knie. "Komm ....zurück!"

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Mit einem lauten Klirren fiel das Glas auf den Fußboden und zersplitterte sofort in tausend Stücke. Erschrocken entschuldigte sich Marron "Oh, tut mir leid... ich weiss nicht wie das passieren konnte.. Sorry" Sie bückte sich um die Scherben aufzusammeln. "Schon gut, ich mache das! Zieh die lieber was anderes an!" meinte Pan und zeigte auf den großen Fleck auf Marrons Oberteil. "Oh, okay"

'Was war eben los mit mir? Ich hatte auf einmal dieses Gefühl... Ob Trunks etwas passiert ist?'

Marron war in das Zimmer von Son-Goten gerannt und kramte gedankenverloren in ihrem Rucksack herum. Ihre Sinne waren ganz bei Trunks. Sie hasste es, dass sie nichteinmal die Umgebung nach anderen Ki absuchen konnte. Niemand hatte es ihr je gezeigt. Sie war kein Saiyajin, nichtmal zur Hälfte. Doch irgendwann wollte sie Trunks bitten es ihr bei zu bringen....

Nun war das Mädchen fündig geworden und zog ohne sich um zu sehen ihr Top aus, und das neue Teil an. Das schmutzige warf sie einfach unters Bett.

Als sie sich umdrehte blickte sie direkt in Gotens Augen, er lehnte im Türrahmen.
"Du machst dir zu viele Gedanken Marron.." flüsterte dieser.
"Woher.. weisst du..?" "Marron-chan, ich bin ein HalbSaiyajin, du weisst, ich kann spüren dass deine Ki unruhig ist, und das kann ja nur eines bedeuten. Du machst dir Sorgen, hab ich Recht?"

Marron fühlte sich ertappt und wurde wieder rot um die Wangen. Zaghaft nickte sie. "Son-Goten.. hast du das vorhin auch gemerkt.. ich meine.." Seine Augen blitzten verstehend auf. "Ja, ich weiss was du sagen willst, kurz nach diesem lauten donnern, Trunks Ki hat stark geflackert.." Plötzlich unterbrach sich der Junge. Schuldbewusst dreinblickend hatte er bemerkt dass er Marron durch diese Information nur noch mehr Sorgen bereitete.

'Trunks...'

Son-Goten atmete tief ein. "Ich gehe ihn suchen!" sagte er schliesslich überzeugt. Marrons Augen weiteten sich. "Ich komme mit!" sagte sie hoffnungsvoll. "Nein, du bleibst hier, für euch Mädels ist es zu gefährlich, Trunks würde mich umbringen wenn ich das zuließe." "Aber-" "Kein Aber" wurde sie unterbrochen. "Ihr beide bleibt hier, ich werde mit Trunks wieder zurückkommen, klar?" Große, blaue, traurige Augen blickten ihn an. "Ich verspreche es.."

'Son-Goten.... Trunks....... bitte......'

Der Schwarzhaarige packte schnell eine Flasche Wasser, und magische Bohnen ein, nur für alle Fälle. Dann verabschiedete er sich kurz von Pan und Marron. "Ich finde ihn, nur keine Bange!" Tröstend strich er Marron über die Wange, und flüsterte Pan zu "Pass auf sie auf, okay?" Ein kaum merkbares Nicken war die antwort des Mädchens.

Goten drehte sich um, öffnete die Haustür, und ging nahtlos in den SuperSaiyajin Status über. Ohne sich nocheinmal um zu drehen flog er los, mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit. Auch er machte sich Sorgen um seinen besten Freund. Sehr sogar. Er wollte die Mädchen nur nicht noch mehr beunruhigen. Er ohrfeigte sich innerlich dafür, sie bei diesem schaurigem Gewitter alleine zurück gelassen zu haben, doch es war der einzige Weg, und er wollte nicht umkehren.

Niemals!

'Ich habe es ihnen versprochen.'

'Trunks...'

.....to be continued..........


So, das war Chapter 2, ich hoffe ich bekomme wieder ein paar Reviews! ^^
Arigatoû!

Eure Moemi