Wir tranken fröhlich weiter. Alkohol kam nach diesem
mehr als deprimierenden Aya Traum gerade richtig und
auch Wufei guckte recht tief ins Glas.
Und das war wohl auch der Grund, warum ich von mir
behaupten kann, einen kleinen Filmriss gehabt zu
haben.
Als Entschädigung dafür hatte ich am nächsten Morgen
zum einen den Kater meines Lebens und zum anderen
den Schreck des Jahrtausends.
Jetzt hatte ich wirklich einen Grund, mich
bemitleiden zu lassen.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Mein Kopf fühlte sich an, als hätte man ein paar Mal
einen Amboss darauf fallen lassen, von meiner
Übelkeit mal ganz zu schweigen.
Das war aber nicht der Grund für mein Aufwachen.
Nein, der Grund dafür dürfte wohl ca. fünf Meter
rechts von mir zu finden sein. Wufei. Oder besser
gesagt: Wufeis Schnarchen.
Mit dem festen Vorhaben, schnellst möglich weiter
schlafen zu können, sich jedoch so wenig wie
möglich zu bewegen, um dieses Ziel zu erreichen,
setze ich mich also noch im Halbschlaf auf,
grabschte nach meinem Kopfkissen und feuerte einen
mittlerweile ziemlich rutinierten Wurf ab, dessen
vorraussichtliches Ziel Wufeis dummes Gesicht sein
sollte.
Was mich jedoch ein wenig verwirrte, war die
Tatsache, dass dieses Kopfkissen kaum ein einhalb
Meter - geschweige denn ganze fünf bis zu Wufeis Bett
- flog. Es prallte nämlich mit einem dumpfen Klatscher
direkt gegen die hölzerne Schranktür von einem der
zwei Kleiderschränke is unserem gemeinsamen Zimmer.
"Hä?" war das Einzige, womit ich dies kommentieren
wollte.
Doch schon kurz darauf wurde mir dann bewusst, dass
daran irgendwas nicht stimmen konnte. Mein Bett
stand ja gar nicht neben dem Schrank, sondern vor dem
Fenster.
Ein Blick nach links, wo besagtes hätte sein müssen
und auch tatsächlich war, bestätigte das. Dort
stand mein Bett in seiner ganzen unaufgeräumten
Pracht, nur dummerweise ohne Inhalt, was ja auch
einiger maßen logisch war, schließlich war ich nicht
dort, sondern hier.
Was mich auf eine klitzekleine Frage brachte. Wo
war ich denn hier eigentlich?
Die genauere Sortierung der Lage ergab, dass ich
mich hier in Wufeis Bett befand, was auch mein
räumliches Gleichgewicht wieder einiger maßen ins
rechte Licht rückte.
Dummerweise ergab diese genauere Sortierung auch,
das quer im ganzen Raum Wäsche verteilt war. Ich
mag ja kein ordentlicher Mensch sein, aber das war
sogar für mich zuviel. Wufeis Wäsche lag übrigens
auch dazwischen und das konnte schon gleich zwei Mal
nicht sein, denn der ist pingelig bis zum geht nicht
mehr.
Und eben diese Putze vom Dienst lag nun neben mir
und schnarchte, dass man ihn glatt mit 'ner Horde
Nashörner verwechseln könnte.
Die Sache mit den Klamotten brachte mich auf eine
weitere Frage: Wieso hatte ich nichts an?
Mag daran liegen, dass ich von Natur aus eine etwas
lange Leitung haben oder daran, dass ich immernoch
glaubte, mich jeden Moment übergeben zu müssen, aber
das wollte einfach nicht in meinem Kopf.
Immernoch ziemlich verwirrt weckte ich den weiterhin
friedlich vor sich hin schnarchenden Wufei auf. Der
blickte mich einfach nur verschlafen an, gähnte und
setzte sich zu mir auf. Während er das tat, fiel mir
auf, dass er auch nicht gerade viel - oder sagen
wir besser: gar nichts - an hatte.
"Du, Wufei?"
"Was is'n?"
"Was ist hier los?"
"Was meinst du?"
"Na, das."
Mit dem Finger zeigte ich zu erst auf die Unordnung
und dann auf mich und ihn. Er blickte mich erst mal etwas
verwirrt an, ich glaube, er verstand gar nicht, was
ich meinte, aber schon nach kurzem schien er zu
blicken, was ich sagen wollte.
Trotzdem schien diese neu gewonnene Erkenntnis ihn
nicht davon abhalten zu wollen, mich weiterhin
bedebbert an zu glotzen.
"Ist das dein Ernst?"
"Was'n sonst?"
Nein, jetzt musste ich mir auch noch diese bekloppte
Diskussion geben und dabei hatte ich schon Kopfweh.
Und Schlafen war mir auch vergangen. Jetzt wollte
ich nur noch wissen, was hier abging. Ich verstand's
nämlich immernoch nicht.
"Du willst das echt wissen...?"
"Meinst du, ich würde Fragen, weil es so schön ist?"
"Nun..."
"Natürlich will ich es wissen!"
Der schaffte es auch jedes Mal, mir die Stimmung zu
versauen.
Erst recht, als er mir dann die Antwort gab.
Das war nämlich der Augenblick, in dem ich am
liebsten einfach los geschrien hätte. Das tat ich
dementsprechend dann auch.
"Aaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh!!!"
Das nächste was ich tat, war, Wufei ohne irgendwelche
Klamotten, schließlich hatte er diese gar nicht
verdient, wenn es nach mir ginge, vor die Tür zu
schmeißen.
Der stand dann erst mal recht perplex da und merkte
gar nicht, dass er von unseren Mitbewohnern doch
recht merkwürdig angesehen wurde. Bis es ihm dann
einer sagte und er sich schnellst möglichst ins Bad
verkrümelte.
Das passte wiederum Duo und Heero nicht, aber ich
glaube, das war ihm egal.
Dann fiel mir ein, dass ich ja auch noch nicht im
Bad war und schmiss Wufei auch dort raus.
Dann begann ich damit beschäftigt, gemütlich zu
duschen, Zähne zu putzen, mich anzuziehen und neben
her noch ein klein bisschen die Welt zu verfluchen.
Stressabbau.
Das konnte doch nun wirklich nicht wahr sein. So
viel Alkohol kann doch kein Mensch trinken. Allein
der Gedanke ist eklig.
Das hatte der bestimmt geplant. Ja, genau. "Füll'
ich halt mal Miyuki ab, mal sehen, was passiert."
Sowas in der Art.
Ich schwöre es, der kriegt so eine Tracht Prügel.
Und er darf für den Rest seines kümerlichen
mickrigen Lebens auf der Couch schlafen! Auf der
rosa Couch!
Wobei, wenn er mir heute ein paar Mal zu oft über
den Weg läuft, wird sein Leben nicht mehr all zu
lang sein.
Jetzt werd ich kindisch.
Tatsache war, ich war erbost. Und zwar ziemlich. Und
das wird auch noch'n Weilchen so bleiben.
Gnade Gott dem, der mich falsch anguckt.
Mit diesem Vorhaben im Kopf, stürmte ich wieder aus
dem Bad, das darauf auch gleich von Heero und Duo
besetzt wurde, und zurück ins Schlaf... in mein Zimmer.
Dort schmiss ich Wufei raus - mal wieder.
Liegt das an mir oder wurde das langsam zur Gewohnheit?
Naja, ist ja schließlich seine Schuld, wenn er immer
da ist, wo ich hinwill, da kann ich auch nichts dafür.
Unter Anbetracht der Tatsache, dass mein Kopf immernoch
dröhnte wie die Sau, legte ich mich wieder hin -
diesmal in MEIN Bett - und schlief erst mal gründlich.
Am nächsten Morgen würde das alles sicher wieder ganz
anders aussehen... Weniger schlimm...
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Während ich versuchte, ein zu schlafen, ohne vorher
meine Voodoo Puppe zu benutzen, saßen die anderen,
selbstverstädnlich ohne Relena und diverse Pfleger,
im Wohnzimmer und sahen sich Talk Shows an. Vera am
Mittag. Immerhin war's nicht Andreas Türck.
"Findet ihr das nicht auch unglaublich? Diese Tussi
da, Lena oder so, die hat ihren Freund betrogen mit
dessen Schwester! Hättet ihr das erwartet?!",
kreischte Duo in Heeros Armen und in einer leichten
Decke eingewickelt auf der Couch sitzend. Das Einzige,
was Heero dazu sagte, war "Hn." und das war zu erwarten.
Auch Trowa schien nicht besonders interessiert an
dem Thema und meinte deshalb nur: "Sowas soll
vorkommen."
Quatre hingegen schien die Sache genau so packend
zu empfinden wie Duo und meinte Gleich, ebenfalls
mit Schatz eingewickelt auf der Couch: "Also, ich
hätte diesen süßen Jungen nie mit seiner Schwester
betrogen. Das könnte ich gar nicht. ich könnte auch
Trowa nie so sehr weh tun, dass ich was mit Catherine
anfange."
"Quatre?"
"Ja, Trowa?"
"Du bist schwul. Es ist deshalb recht unwahrscheinlich,
dass du irgendwann mal mit meiner Schwester schläfst."
"Ich mein ja nur..."
"Ich weiß. Danke."
Und um das noch zu bekräftigten, küsste Trowa Quatre
einmal kurz auf die Stirn und wandte sich dann wieder
dem Fernseher zu.
Duo, der das alles mit aufgerissenen Augen beobachtet
hatte, begann auch gleich, wie'n Blöder, der er ohne
zweifel nunmal war, um sich zu strampeln und hysterisch
zu krillen: "Eyyyyy!! Heero, wieso küsst du mich nicht?!
Trowa hat Quatre geküsst! Wieso küsst du mich nicht?!"
"Duo?"
"Hm, Schatz?"
"Omae o korosu."
"Ja, ich hab' dich auch sehr lieb..."
mehr als deprimierenden Aya Traum gerade richtig und
auch Wufei guckte recht tief ins Glas.
Und das war wohl auch der Grund, warum ich von mir
behaupten kann, einen kleinen Filmriss gehabt zu
haben.
Als Entschädigung dafür hatte ich am nächsten Morgen
zum einen den Kater meines Lebens und zum anderen
den Schreck des Jahrtausends.
Jetzt hatte ich wirklich einen Grund, mich
bemitleiden zu lassen.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Mein Kopf fühlte sich an, als hätte man ein paar Mal
einen Amboss darauf fallen lassen, von meiner
Übelkeit mal ganz zu schweigen.
Das war aber nicht der Grund für mein Aufwachen.
Nein, der Grund dafür dürfte wohl ca. fünf Meter
rechts von mir zu finden sein. Wufei. Oder besser
gesagt: Wufeis Schnarchen.
Mit dem festen Vorhaben, schnellst möglich weiter
schlafen zu können, sich jedoch so wenig wie
möglich zu bewegen, um dieses Ziel zu erreichen,
setze ich mich also noch im Halbschlaf auf,
grabschte nach meinem Kopfkissen und feuerte einen
mittlerweile ziemlich rutinierten Wurf ab, dessen
vorraussichtliches Ziel Wufeis dummes Gesicht sein
sollte.
Was mich jedoch ein wenig verwirrte, war die
Tatsache, dass dieses Kopfkissen kaum ein einhalb
Meter - geschweige denn ganze fünf bis zu Wufeis Bett
- flog. Es prallte nämlich mit einem dumpfen Klatscher
direkt gegen die hölzerne Schranktür von einem der
zwei Kleiderschränke is unserem gemeinsamen Zimmer.
"Hä?" war das Einzige, womit ich dies kommentieren
wollte.
Doch schon kurz darauf wurde mir dann bewusst, dass
daran irgendwas nicht stimmen konnte. Mein Bett
stand ja gar nicht neben dem Schrank, sondern vor dem
Fenster.
Ein Blick nach links, wo besagtes hätte sein müssen
und auch tatsächlich war, bestätigte das. Dort
stand mein Bett in seiner ganzen unaufgeräumten
Pracht, nur dummerweise ohne Inhalt, was ja auch
einiger maßen logisch war, schließlich war ich nicht
dort, sondern hier.
Was mich auf eine klitzekleine Frage brachte. Wo
war ich denn hier eigentlich?
Die genauere Sortierung der Lage ergab, dass ich
mich hier in Wufeis Bett befand, was auch mein
räumliches Gleichgewicht wieder einiger maßen ins
rechte Licht rückte.
Dummerweise ergab diese genauere Sortierung auch,
das quer im ganzen Raum Wäsche verteilt war. Ich
mag ja kein ordentlicher Mensch sein, aber das war
sogar für mich zuviel. Wufeis Wäsche lag übrigens
auch dazwischen und das konnte schon gleich zwei Mal
nicht sein, denn der ist pingelig bis zum geht nicht
mehr.
Und eben diese Putze vom Dienst lag nun neben mir
und schnarchte, dass man ihn glatt mit 'ner Horde
Nashörner verwechseln könnte.
Die Sache mit den Klamotten brachte mich auf eine
weitere Frage: Wieso hatte ich nichts an?
Mag daran liegen, dass ich von Natur aus eine etwas
lange Leitung haben oder daran, dass ich immernoch
glaubte, mich jeden Moment übergeben zu müssen, aber
das wollte einfach nicht in meinem Kopf.
Immernoch ziemlich verwirrt weckte ich den weiterhin
friedlich vor sich hin schnarchenden Wufei auf. Der
blickte mich einfach nur verschlafen an, gähnte und
setzte sich zu mir auf. Während er das tat, fiel mir
auf, dass er auch nicht gerade viel - oder sagen
wir besser: gar nichts - an hatte.
"Du, Wufei?"
"Was is'n?"
"Was ist hier los?"
"Was meinst du?"
"Na, das."
Mit dem Finger zeigte ich zu erst auf die Unordnung
und dann auf mich und ihn. Er blickte mich erst mal etwas
verwirrt an, ich glaube, er verstand gar nicht, was
ich meinte, aber schon nach kurzem schien er zu
blicken, was ich sagen wollte.
Trotzdem schien diese neu gewonnene Erkenntnis ihn
nicht davon abhalten zu wollen, mich weiterhin
bedebbert an zu glotzen.
"Ist das dein Ernst?"
"Was'n sonst?"
Nein, jetzt musste ich mir auch noch diese bekloppte
Diskussion geben und dabei hatte ich schon Kopfweh.
Und Schlafen war mir auch vergangen. Jetzt wollte
ich nur noch wissen, was hier abging. Ich verstand's
nämlich immernoch nicht.
"Du willst das echt wissen...?"
"Meinst du, ich würde Fragen, weil es so schön ist?"
"Nun..."
"Natürlich will ich es wissen!"
Der schaffte es auch jedes Mal, mir die Stimmung zu
versauen.
Erst recht, als er mir dann die Antwort gab.
Das war nämlich der Augenblick, in dem ich am
liebsten einfach los geschrien hätte. Das tat ich
dementsprechend dann auch.
"Aaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh!!!"
Das nächste was ich tat, war, Wufei ohne irgendwelche
Klamotten, schließlich hatte er diese gar nicht
verdient, wenn es nach mir ginge, vor die Tür zu
schmeißen.
Der stand dann erst mal recht perplex da und merkte
gar nicht, dass er von unseren Mitbewohnern doch
recht merkwürdig angesehen wurde. Bis es ihm dann
einer sagte und er sich schnellst möglichst ins Bad
verkrümelte.
Das passte wiederum Duo und Heero nicht, aber ich
glaube, das war ihm egal.
Dann fiel mir ein, dass ich ja auch noch nicht im
Bad war und schmiss Wufei auch dort raus.
Dann begann ich damit beschäftigt, gemütlich zu
duschen, Zähne zu putzen, mich anzuziehen und neben
her noch ein klein bisschen die Welt zu verfluchen.
Stressabbau.
Das konnte doch nun wirklich nicht wahr sein. So
viel Alkohol kann doch kein Mensch trinken. Allein
der Gedanke ist eklig.
Das hatte der bestimmt geplant. Ja, genau. "Füll'
ich halt mal Miyuki ab, mal sehen, was passiert."
Sowas in der Art.
Ich schwöre es, der kriegt so eine Tracht Prügel.
Und er darf für den Rest seines kümerlichen
mickrigen Lebens auf der Couch schlafen! Auf der
rosa Couch!
Wobei, wenn er mir heute ein paar Mal zu oft über
den Weg läuft, wird sein Leben nicht mehr all zu
lang sein.
Jetzt werd ich kindisch.
Tatsache war, ich war erbost. Und zwar ziemlich. Und
das wird auch noch'n Weilchen so bleiben.
Gnade Gott dem, der mich falsch anguckt.
Mit diesem Vorhaben im Kopf, stürmte ich wieder aus
dem Bad, das darauf auch gleich von Heero und Duo
besetzt wurde, und zurück ins Schlaf... in mein Zimmer.
Dort schmiss ich Wufei raus - mal wieder.
Liegt das an mir oder wurde das langsam zur Gewohnheit?
Naja, ist ja schließlich seine Schuld, wenn er immer
da ist, wo ich hinwill, da kann ich auch nichts dafür.
Unter Anbetracht der Tatsache, dass mein Kopf immernoch
dröhnte wie die Sau, legte ich mich wieder hin -
diesmal in MEIN Bett - und schlief erst mal gründlich.
Am nächsten Morgen würde das alles sicher wieder ganz
anders aussehen... Weniger schlimm...
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Während ich versuchte, ein zu schlafen, ohne vorher
meine Voodoo Puppe zu benutzen, saßen die anderen,
selbstverstädnlich ohne Relena und diverse Pfleger,
im Wohnzimmer und sahen sich Talk Shows an. Vera am
Mittag. Immerhin war's nicht Andreas Türck.
"Findet ihr das nicht auch unglaublich? Diese Tussi
da, Lena oder so, die hat ihren Freund betrogen mit
dessen Schwester! Hättet ihr das erwartet?!",
kreischte Duo in Heeros Armen und in einer leichten
Decke eingewickelt auf der Couch sitzend. Das Einzige,
was Heero dazu sagte, war "Hn." und das war zu erwarten.
Auch Trowa schien nicht besonders interessiert an
dem Thema und meinte deshalb nur: "Sowas soll
vorkommen."
Quatre hingegen schien die Sache genau so packend
zu empfinden wie Duo und meinte Gleich, ebenfalls
mit Schatz eingewickelt auf der Couch: "Also, ich
hätte diesen süßen Jungen nie mit seiner Schwester
betrogen. Das könnte ich gar nicht. ich könnte auch
Trowa nie so sehr weh tun, dass ich was mit Catherine
anfange."
"Quatre?"
"Ja, Trowa?"
"Du bist schwul. Es ist deshalb recht unwahrscheinlich,
dass du irgendwann mal mit meiner Schwester schläfst."
"Ich mein ja nur..."
"Ich weiß. Danke."
Und um das noch zu bekräftigten, küsste Trowa Quatre
einmal kurz auf die Stirn und wandte sich dann wieder
dem Fernseher zu.
Duo, der das alles mit aufgerissenen Augen beobachtet
hatte, begann auch gleich, wie'n Blöder, der er ohne
zweifel nunmal war, um sich zu strampeln und hysterisch
zu krillen: "Eyyyyy!! Heero, wieso küsst du mich nicht?!
Trowa hat Quatre geküsst! Wieso küsst du mich nicht?!"
"Duo?"
"Hm, Schatz?"
"Omae o korosu."
"Ja, ich hab' dich auch sehr lieb..."
