Wie ihr gesehen habt, freut es Isilme ungemein, daß so viele liebe Reviews kommen!

Isilme: Du kennst Dich und Deine Geschichten . . . Du hast keine Scheu, Deine Charaktere auch zu töten!

Ich begrüße auch alle Leser, die neu zu dieser Geschichte gefunden haben!

Liebe Grüße und Umarmungen an alle Reviewer!!

So, und nun viel Spaß mit dem neuen Chap!

Hermine Wollte ihren Zauberstab greifen, doch konnte sie sich nicht rühren. Unsichtbare Fäden hatten sie gebunden und in diesem Moment wusste sie, was sich vor ihr befand: Hagrids Zögling.

Die Spinne bewegte sich langsam auf sie zu. Hermine schrie auf, doch konnte sie nichts machen. All ihre Versuche, sich aus den Stricken zu winden, schlugen fehl. Eine eisige Kälte stieg in ihr auf und lähmte sie.

Tränen rannen über Hermines Wangen, gleich würde es vorbei sein, Hermine wurde schwindlig und sie schloß die Augen.

In diesem Moment schoß ein grüner Blitz durch den Wald und flinke Hände banden Hermine los. Sie wurde hochgehoben, als wäre sie eine Feder. Hermine konnte sich nicht mehr wehren, der Kampf mit den Spinnenfäden hatte ihre Kräfte erschöpft. Hermine legte ihre Hände um den Hals des unbekannten Retters und sie spürte die langen strähnigen Haare von . . . Hermine verlor das Bewusstsein.

Als sie ihre Augen wieder öffnete, wusste sie nicht, wo sie sich befand. Ein Schleier lag über ihren Augen. Plötzlich hörte sie die sanfte Stimme von Madam Pomfrey: „Ah, Miß Granger, sie weilen also wieder unter uns . . . „

„Wo bin ich?"

„Auf der Krankenstation, sie hatten wirklich Glück, dass Professor Snape sie noch rechtzeitig gefunden hat. Sie habe die ganze Schule auf Trapp gehalten durch ihr Verschwinden. Ich fürchte, das wird noch Folgen haben, aber im Moment ist das nicht so wichtig. Ruhen sie sich erst einmal aus und schlafen sie, dann werden sie bald wieder auf den Beinen sein." Hermine nickte.

Ihr Mund war furchtbar trocken und sie bat um Wasser. Nachdem Hermine getrunken hatte schlief sie wieder ein.

Als sie wieder erwachte, war es abend und sie fühlte sich schon viel besser. Am anderen Ende des Raumes hörte sie Stimmen, Hermine setzte sich auf.

„Nein Professor Snape, sie können nicht zu ihr, morgen vielleicht . . ." sprach Poppy.

„Professor . . ." flüsterte Hermine. Snape blickte zu ihr hinüber, ohne auf Madam Pomfrey zu achten näherte er sich ihrem Bett.

„Danke . . ." flüsterte Hermine.

„Miß Granger, ich weiß zwar nicht, was in sie gefahren ist, aber ich fürchte, ich muß 10 Punkte von Gryffindor abziehen, über weitere Strafmaßnahmen werde ich mit ihrer Hauslehrerein sprechen."

Hermine entglitten die Gesichtszüge. Rücklings ließ sie sich ins Kissen fallen und zog die Decke bis zur Nasenspitze. „So ein . . ." schoß es ihr durch den Kopf, als sie eine Hand auf ihrer Decke spürte. Vorsichtig schielte sie darunter hervor.

„Was?" fauchte sie Snape an. Snape zuckte zurück. Traurig sah er sie an. „Kommen sie bitte in mein Büro, wenn es ihnen besser geht." sprach er, dann drehte er sich um und ging.

Hermine brauchte noch lange, bis sie einschlief. Tausend Gedanken spukten durch ihren Kopf.

Als sie am nächsten Morgen erwachte, ging es ihr schon viel besser und sie konnte, nach zahlreichen Ermahnungen von Madam Pomfrey, die Krankenstation verlassen.

Sie wusste, dass Ron und Harry draußen warteten, aber sie ging ihnen aus dem Weg, weil sie keine Lust hatte, ihnen alles zu erklären. Hermine war noch immer wackelig auf den Beinen, sie wusste aber nicht, ob von dem Schrecken der vorletzten Nacht oder aus Grauen vor dem Gespräch, das ihr nun bevorstand.

Ihre Knie zitterten, als sie an der Tür von Snapes Büro stand. „Herein!" schallte es von drinnen. Hermine öffnete die schwere Holztür und betrat den schummerigen Raum. Snape stand mit dem Rücken zu ihr am Fenster.

„Wie konnten sie nur, Miß Granger, einen derartigen Leichtsinn hätte ich vielleicht von Potter erwartet, aber sie  . . . „ zischte er. Hermine spürte, wie die Wut in ihr aufstieg. Sie hatte endgültig genug. „Falls ich sie daran erinnern darf, Professor Snape, hätte ihnen ein derartiger LEICHTSINN auch schon fast das Leben gekostet!" fauchte sie . Snape drehte sich mit entsetztem Gesichtsausdruck um.

„Und außerdem sollten sie sich einmal fragen, was sie dazu beigetragen haben, dass ich weggerannt bin und noch etwas: LASSEN SIE ENDLICH HARRY IN RUHE!!!" Während Hermine rot angelaufen war, hatte Snapes Gesicht sichtlich an Farbe verloren. Hermine wusste nicht, ob aus Wut oder Entsetzen über ihr Betragen.