Titel: Narben der Gewalt
Teil: 3/?
Fanfiction: Lord of the Rings
Rating: PG: NC-17
Warnung: [fic] [slash] [AU/OOC] [rape/sex] [MPreg] [angst] [dark]
Pairing: Legolas/Aragorn
Disclaimer: Alles was sich auf 'Lord of the Rings' bezieht gehört J.R.R. Tolkien und ich verdiene kein Geld hiermit.
Kommentar:
Hallo!
*in die Runde wink*
Ich bin wieder da, und auch fast wieder gesund...Es tut mir leid, dass es mit dem Update so lange gedauert hat...Und ich hoffe, dass ihr noch alle da seid *ganz dolle hoff*
An diesem Punkt ein ganz liebes Danke an Shelley fürs Beta!
Die Reviews sind heute mal zum Schluss beantwortet.
Jetzt viel Spaß beim Lesen!
~*~*~*~
Mit verklärtem Blick saß Legolas am Rande des Waldflusses. Es war ein herrlicher Herbsttag. Die Sonne erwärmte die ansonsten kalte Luft und schien durch das goldene Laub, so dass der Düsterwald fast in Konkurrenz mit dem Goldenen Wald treten konnte, so atemberaubend war seinen momentane Pracht.
Der Elb nahm von der Schönheit nicht viel wahr. Fast apathisch saß er da, eine seiner Hände in das kristallklare Wasser getaucht, so dass es sanft seine Finger umspielte. Die Eiseskälte spielte für ihn keine Rolle.
Er trug einen seiner grauen Umhänge, aber hätte ihn einer der Dienstboten nicht drauf hingewiesen, dass es heute recht kühl wäre, hätte er das Haus ohne den wärmenden Stoff verlassen.
Sein Haar, welches früher glänzte, und ihm weich über Schulter und Rücken fiel, wirkte mittlerweile stumpf und strähnig. Achtlos band er es mit einem Band im Nacken zusammen.
Er aß kaum noch was, um nicht zu sagen gar nichts. Dürr und abgemagert war der junge Elb, und seine Wangenknochen stachen hart hervor unter den eingefallenen Wangen. Tiefe Augenringe zierten die weit in den Höhlen sitzenden Augen.
Seine Haut wirkte fahl und blass und die sonst so ordentlichen Nägel hatten schon seit Wochen keine Pflege mehr bekommen, genauso wenig wie sein Körper oder seine Kleidung.
Am Anfang konnte er seinen Zustand noch verbergen, doch in jüngster Zeit sahen die anderen Elben ihn immer seltsam an, wenn er an ihnen vorbei schritt. Doch er versuchte es zu ignorieren, zog die Schultern hoch und ging einen Schritt schneller.
Nur sein Vater machte ihm leichte Probleme, er hatte nicht die Schüchternheit wie die anderen Elben ihm gegenüber. Schon ein paar Mal hatte er versucht mit Legolas zu sprechen, doch waren sie immer unterbrochen wurden.
So vermied der Prinz es, seinem Vater über den Weg zu laufen. Er zog sich immer mehr in sein Zimmer zurück, flüchtete früh in den Wald und kam des abend zurück.
Legolas erhob sich und holte ein kleines Päckchen aus einer Tasche in seiner Tunika. Er öffnete es, schnupperte hinein und sog den Duft tief in sich auf.
Galenas aus dem Norden von Gondor. Reisende aus diesen Gebieten hatten es nach Düsterwald gebracht. Die Hobbits waren die Ersten, die dieses Kraut rauchten, und schon bald erfreute es sich allgemeiner Beliebtheit in Mittelerde. Außer bei den Elben, dort war es weniger oft gesehen.
Doch für Legolas hatte es eine Art beruhigende Wirkung, und er fieberte jeder Lieferung entgegen, wenn sein Vorrat zur Neige ging.
Aus der selben Tasche holte er ein dünnes Pergament, auf welches er ein bisschen von dem getrockneten Gras gab, ehe er es in einen mundgerechte Form rollte. Normalerweise rauchte man den Tabak mit einer Pfeife, aber der Elb hatte herausgefunden, dass diese Methode sehr viel besser war. Mit Hilfe von zwei tragbaren Feuersteinen zündete er sich das gerollte Papier an und zog den Rauch tief in seine Lungen.
Dann drehte er dem Fluss den Rücken zu und begab sich auf den Heimweg. Seit über drei Monaten ging er einen anderen Weg nach Hause, als wie er sonst immer gelaufen war.
~*~
Aragorn lenkte geschickt den Braunen, auf dem er ritt, um den Baum. Verwirrt schaute er sich nach dem Baum um, war er nicht genau an diesem vor einer Stunde schon einmal vorbei geritten? Andererseits sah hier ein Baum wie der andere aus.
Er seufzte schwer. Das konnte er doch niemandem erzählen. Verirrt, er, wie peinlich. Wie kam er denn jetzt am besten zu seinem Ziel?
Aus den Augenwinkeln nahm der Dúnadan eine Bewegung zwischen den Bäumen wahr. Geschwind wendete er sein Pferd in diese Richtung. Er musste aufpassen, dass ihm nicht die vereinzelt herab hängenden Äste ins Gesicht schlugen.
Nach ein paar Galoppsprüngen befand sich Aragorn auf einer Art Waldweg. Sein Atem ging etwas stoßweise von der leichten Anstrengung, welche er soeben bewältigt hatte.
Schnell schaute er nach links, um zu sehen was er da quasi verfolgt hatte. Ein paar Meter von ihm entfernt lief eine grau verhüllte Gestalt.
Aragorn trat seinem Pferd in die Flanke und zerrte es leicht am Zügel herum.
"Mein Herr...", rief er noch während er sich auf dem Weg zu diesem befand. Zur Sicherheit zog er sein Schwert ein klein wenig aus der Scheide, man konnte ja nie wissen wem man auf einem verlassenen Waldweg begegnete.
Der Angesprochene drehte sich zu ihm um, und stieß feine Rauchschwaden zwischen den Zähnen hervor.
Aragorn wurde aus trüben blauen Augen angeschaut, und er erschrak, als er die fahle Haut und die tiefen Augenränder seines Gegenüber sah, und beschloss sein Schwert wieder in dessen Scheide versinken zu lassen.
"Entschuldigt, dass ich Euch auf Eurer Reise aufhalte, aber könnt Ihr mir den Weg zu den Häusern von Thranduil weisen?"
Ihm schien als würde eine kleine Regung über das Gesicht des Blonden huschen, aber so schnell wie sie gekommen war, war sie auch schon wieder verschwunden.
"Folgt mir...", antworte er nur knapp und setzte seinen Weg fort.
Aragorn zuckte kurz mit den Achseln. Besonders freundlich schien sein neuer Begleiter nicht zu sein, aber wenigsten kannte er den Weg. Er musterte ihn. Noch nie hatte er ein solch herunter gekommenes Geschöpf gesehen.
Überrascht stellte Aragorn fest, dass es sich bei seinen Weggefährten um einen Elben handelte, seine Ohren waren mehr als nur charakteristisch. So wunderte ihn dessen Aufmachung noch mehr.
Er sah, wie der Elb ein dünnes, zusammengerolltes Stück Pergament zu seinen Lippen führte und daran zu ziehen schien, denn an der Spitze bildete sich ein rot glühender Rand. Auch kam Aragorn der Geruch bekannt vor, doch hatte er noch niemals jemanden - und schon gar nicht einen Elben - so Galenas rauchen sehen. Elben rauchten nicht! Elben achteten allerdings auch auf ihr Äußeres. Dieser Elb schien vollkommen aus der Reihe zu fallen.
Wer weiß zu was für einer Familie er gehörte.
Aragorn verlor sich in Gedanken, Gedanken darüber wie es ihn hierher verschlagen hatte. Vor ein paar Tagen war er an einem Lager der Elben der Düsterwaldarmee vorbei geritten. Dort hatte er aufgeschnappt, dass der König Thranduil noch neue Mannen für verschiedene Aufgaben brauchte.
Und ein Leben wie es Aragorn führte, als Waldläufer, musste auch irgendwie unterhalten werden. Auch er war nur ein Mann und hatte Bedürfnisse, wie zum Beispiel ein Krug Bier, und der musste auch bezahlt werden.
Also hatte er sich auf den Weg gemacht um bei dem König vorzusprechen, und hatte sich hoffnungslos verritten. Mit den Begebenheiten im Düsterwald war der Dúnadan noch nicht vertraut.
Schweigend ritt Aragorn neben dem Elben her. Es war nicht dieses unangenehme Schweigen. Beide Männer schienen in ihren eigenen Gedanken zu schwelgen, und Aragorn war insgeheim froh, dass er jemanden gefunden hatte, der ihn begleitete, er wollte ihn nicht durch ein aufgezwungenes Gespräch verscheuchen.
Als sie um die nächste Ecke - oder besser gesagt den nächsten Baum - bogen, erreichten sie die Häuser von Thranduil. Aragorn war überrascht über die Gebäude des Waldelbenkönigs. Sie glichen denen von Elrond in Bruchtal, und waren doch anders.
Der Elb nickte zu einer Art Zaun, oder gar Mauer. Doch viel dahinter ausmachen konnte Aragorn nicht. Ein riesiges Tor war in diese eingelassen, und davor standen zwei Wächter.
"Dort ist es... da lebt Thranduil."
Aragorn folgte dem Blick des Elben und nickte wie zur Bestätigung, dass er verstanden hatte.
"Habt Dank, Herr...." Aragorn machte eine Pause, und schaute den Elb fragend an.
"Einfach nur Legolas", antwortete dieser als wäre es ihm unangenehm, seinen Namen zu verkünden.
"Dann habt Dank Legolas", wiederholte sich Aragorn.
"Hm..", erwiderte Legolas knapp, ehe er sich umdrehte und ging. Aragorn schaute ihm noch kurz hinterher. Dann ritt er zu den Hallen von Thranduil.
"Ein sehr seltsamer Elb...", murmelte Aragorn in seinen Bart.
~*~*~*~
Vielen Dank fürs Lesen!
@Lady of Gondor...Ach nicht doch...und bitte das atmen nicht vergessen.
@Mel...Es freut mich, dass es dir "gefällt"...Und ich versuche mein Bestes das Niveau bei zu halten *smile*
@jacobs_angel86...*Taschentücher rüber reich*...Aber das ist für mich sehr gut, weil so weiss ich, dass es gut rüber kommt *smile*...Und lass mich nur mal machen...das wird schon noch alles slashig *gg*
@Laureliel..."Freak"? Das ist kein "Freak"...und lass dich überraschen wer das ist *grins*...oh, aber das ist doch keine fiese Leggie-Story...nur eine wo er vielleicht ein bissel leidet...*gg*
@May20....*Leggie zurück zieht*...Jaja...ich kann auch fies sein...*nick*...*Leggie tätschel* Meiner!
@Legobaustein...du bist auch überall, ne? *freu*
@Danii...*knuddel* Schön, dass du hier bist...Und es freut mich, dass es dir mein Stil gefällt...*schon wieder heiße Schoki trinkt*gg*
@Ari...Schön, dass du auch her gefunden hast *freu*...Und danke für die vielen Komplimente *gar nicht weiss wie sie damit umgehen soll*...
n/a...Und was sagt ihr zu dem neuen Chap? Lasst es mich bitte wissen.
Liebe Grüße
Sparrow
Teil: 3/?
Fanfiction: Lord of the Rings
Rating: PG: NC-17
Warnung: [fic] [slash] [AU/OOC] [rape/sex] [MPreg] [angst] [dark]
Pairing: Legolas/Aragorn
Disclaimer: Alles was sich auf 'Lord of the Rings' bezieht gehört J.R.R. Tolkien und ich verdiene kein Geld hiermit.
Kommentar:
Hallo!
*in die Runde wink*
Ich bin wieder da, und auch fast wieder gesund...Es tut mir leid, dass es mit dem Update so lange gedauert hat...Und ich hoffe, dass ihr noch alle da seid *ganz dolle hoff*
An diesem Punkt ein ganz liebes Danke an Shelley fürs Beta!
Die Reviews sind heute mal zum Schluss beantwortet.
Jetzt viel Spaß beim Lesen!
~*~*~*~
Mit verklärtem Blick saß Legolas am Rande des Waldflusses. Es war ein herrlicher Herbsttag. Die Sonne erwärmte die ansonsten kalte Luft und schien durch das goldene Laub, so dass der Düsterwald fast in Konkurrenz mit dem Goldenen Wald treten konnte, so atemberaubend war seinen momentane Pracht.
Der Elb nahm von der Schönheit nicht viel wahr. Fast apathisch saß er da, eine seiner Hände in das kristallklare Wasser getaucht, so dass es sanft seine Finger umspielte. Die Eiseskälte spielte für ihn keine Rolle.
Er trug einen seiner grauen Umhänge, aber hätte ihn einer der Dienstboten nicht drauf hingewiesen, dass es heute recht kühl wäre, hätte er das Haus ohne den wärmenden Stoff verlassen.
Sein Haar, welches früher glänzte, und ihm weich über Schulter und Rücken fiel, wirkte mittlerweile stumpf und strähnig. Achtlos band er es mit einem Band im Nacken zusammen.
Er aß kaum noch was, um nicht zu sagen gar nichts. Dürr und abgemagert war der junge Elb, und seine Wangenknochen stachen hart hervor unter den eingefallenen Wangen. Tiefe Augenringe zierten die weit in den Höhlen sitzenden Augen.
Seine Haut wirkte fahl und blass und die sonst so ordentlichen Nägel hatten schon seit Wochen keine Pflege mehr bekommen, genauso wenig wie sein Körper oder seine Kleidung.
Am Anfang konnte er seinen Zustand noch verbergen, doch in jüngster Zeit sahen die anderen Elben ihn immer seltsam an, wenn er an ihnen vorbei schritt. Doch er versuchte es zu ignorieren, zog die Schultern hoch und ging einen Schritt schneller.
Nur sein Vater machte ihm leichte Probleme, er hatte nicht die Schüchternheit wie die anderen Elben ihm gegenüber. Schon ein paar Mal hatte er versucht mit Legolas zu sprechen, doch waren sie immer unterbrochen wurden.
So vermied der Prinz es, seinem Vater über den Weg zu laufen. Er zog sich immer mehr in sein Zimmer zurück, flüchtete früh in den Wald und kam des abend zurück.
Legolas erhob sich und holte ein kleines Päckchen aus einer Tasche in seiner Tunika. Er öffnete es, schnupperte hinein und sog den Duft tief in sich auf.
Galenas aus dem Norden von Gondor. Reisende aus diesen Gebieten hatten es nach Düsterwald gebracht. Die Hobbits waren die Ersten, die dieses Kraut rauchten, und schon bald erfreute es sich allgemeiner Beliebtheit in Mittelerde. Außer bei den Elben, dort war es weniger oft gesehen.
Doch für Legolas hatte es eine Art beruhigende Wirkung, und er fieberte jeder Lieferung entgegen, wenn sein Vorrat zur Neige ging.
Aus der selben Tasche holte er ein dünnes Pergament, auf welches er ein bisschen von dem getrockneten Gras gab, ehe er es in einen mundgerechte Form rollte. Normalerweise rauchte man den Tabak mit einer Pfeife, aber der Elb hatte herausgefunden, dass diese Methode sehr viel besser war. Mit Hilfe von zwei tragbaren Feuersteinen zündete er sich das gerollte Papier an und zog den Rauch tief in seine Lungen.
Dann drehte er dem Fluss den Rücken zu und begab sich auf den Heimweg. Seit über drei Monaten ging er einen anderen Weg nach Hause, als wie er sonst immer gelaufen war.
~*~
Aragorn lenkte geschickt den Braunen, auf dem er ritt, um den Baum. Verwirrt schaute er sich nach dem Baum um, war er nicht genau an diesem vor einer Stunde schon einmal vorbei geritten? Andererseits sah hier ein Baum wie der andere aus.
Er seufzte schwer. Das konnte er doch niemandem erzählen. Verirrt, er, wie peinlich. Wie kam er denn jetzt am besten zu seinem Ziel?
Aus den Augenwinkeln nahm der Dúnadan eine Bewegung zwischen den Bäumen wahr. Geschwind wendete er sein Pferd in diese Richtung. Er musste aufpassen, dass ihm nicht die vereinzelt herab hängenden Äste ins Gesicht schlugen.
Nach ein paar Galoppsprüngen befand sich Aragorn auf einer Art Waldweg. Sein Atem ging etwas stoßweise von der leichten Anstrengung, welche er soeben bewältigt hatte.
Schnell schaute er nach links, um zu sehen was er da quasi verfolgt hatte. Ein paar Meter von ihm entfernt lief eine grau verhüllte Gestalt.
Aragorn trat seinem Pferd in die Flanke und zerrte es leicht am Zügel herum.
"Mein Herr...", rief er noch während er sich auf dem Weg zu diesem befand. Zur Sicherheit zog er sein Schwert ein klein wenig aus der Scheide, man konnte ja nie wissen wem man auf einem verlassenen Waldweg begegnete.
Der Angesprochene drehte sich zu ihm um, und stieß feine Rauchschwaden zwischen den Zähnen hervor.
Aragorn wurde aus trüben blauen Augen angeschaut, und er erschrak, als er die fahle Haut und die tiefen Augenränder seines Gegenüber sah, und beschloss sein Schwert wieder in dessen Scheide versinken zu lassen.
"Entschuldigt, dass ich Euch auf Eurer Reise aufhalte, aber könnt Ihr mir den Weg zu den Häusern von Thranduil weisen?"
Ihm schien als würde eine kleine Regung über das Gesicht des Blonden huschen, aber so schnell wie sie gekommen war, war sie auch schon wieder verschwunden.
"Folgt mir...", antworte er nur knapp und setzte seinen Weg fort.
Aragorn zuckte kurz mit den Achseln. Besonders freundlich schien sein neuer Begleiter nicht zu sein, aber wenigsten kannte er den Weg. Er musterte ihn. Noch nie hatte er ein solch herunter gekommenes Geschöpf gesehen.
Überrascht stellte Aragorn fest, dass es sich bei seinen Weggefährten um einen Elben handelte, seine Ohren waren mehr als nur charakteristisch. So wunderte ihn dessen Aufmachung noch mehr.
Er sah, wie der Elb ein dünnes, zusammengerolltes Stück Pergament zu seinen Lippen führte und daran zu ziehen schien, denn an der Spitze bildete sich ein rot glühender Rand. Auch kam Aragorn der Geruch bekannt vor, doch hatte er noch niemals jemanden - und schon gar nicht einen Elben - so Galenas rauchen sehen. Elben rauchten nicht! Elben achteten allerdings auch auf ihr Äußeres. Dieser Elb schien vollkommen aus der Reihe zu fallen.
Wer weiß zu was für einer Familie er gehörte.
Aragorn verlor sich in Gedanken, Gedanken darüber wie es ihn hierher verschlagen hatte. Vor ein paar Tagen war er an einem Lager der Elben der Düsterwaldarmee vorbei geritten. Dort hatte er aufgeschnappt, dass der König Thranduil noch neue Mannen für verschiedene Aufgaben brauchte.
Und ein Leben wie es Aragorn führte, als Waldläufer, musste auch irgendwie unterhalten werden. Auch er war nur ein Mann und hatte Bedürfnisse, wie zum Beispiel ein Krug Bier, und der musste auch bezahlt werden.
Also hatte er sich auf den Weg gemacht um bei dem König vorzusprechen, und hatte sich hoffnungslos verritten. Mit den Begebenheiten im Düsterwald war der Dúnadan noch nicht vertraut.
Schweigend ritt Aragorn neben dem Elben her. Es war nicht dieses unangenehme Schweigen. Beide Männer schienen in ihren eigenen Gedanken zu schwelgen, und Aragorn war insgeheim froh, dass er jemanden gefunden hatte, der ihn begleitete, er wollte ihn nicht durch ein aufgezwungenes Gespräch verscheuchen.
Als sie um die nächste Ecke - oder besser gesagt den nächsten Baum - bogen, erreichten sie die Häuser von Thranduil. Aragorn war überrascht über die Gebäude des Waldelbenkönigs. Sie glichen denen von Elrond in Bruchtal, und waren doch anders.
Der Elb nickte zu einer Art Zaun, oder gar Mauer. Doch viel dahinter ausmachen konnte Aragorn nicht. Ein riesiges Tor war in diese eingelassen, und davor standen zwei Wächter.
"Dort ist es... da lebt Thranduil."
Aragorn folgte dem Blick des Elben und nickte wie zur Bestätigung, dass er verstanden hatte.
"Habt Dank, Herr...." Aragorn machte eine Pause, und schaute den Elb fragend an.
"Einfach nur Legolas", antwortete dieser als wäre es ihm unangenehm, seinen Namen zu verkünden.
"Dann habt Dank Legolas", wiederholte sich Aragorn.
"Hm..", erwiderte Legolas knapp, ehe er sich umdrehte und ging. Aragorn schaute ihm noch kurz hinterher. Dann ritt er zu den Hallen von Thranduil.
"Ein sehr seltsamer Elb...", murmelte Aragorn in seinen Bart.
~*~*~*~
Vielen Dank fürs Lesen!
@Lady of Gondor...Ach nicht doch...und bitte das atmen nicht vergessen.
@Mel...Es freut mich, dass es dir "gefällt"...Und ich versuche mein Bestes das Niveau bei zu halten *smile*
@jacobs_angel86...*Taschentücher rüber reich*...Aber das ist für mich sehr gut, weil so weiss ich, dass es gut rüber kommt *smile*...Und lass mich nur mal machen...das wird schon noch alles slashig *gg*
@Laureliel..."Freak"? Das ist kein "Freak"...und lass dich überraschen wer das ist *grins*...oh, aber das ist doch keine fiese Leggie-Story...nur eine wo er vielleicht ein bissel leidet...*gg*
@May20....*Leggie zurück zieht*...Jaja...ich kann auch fies sein...*nick*...*Leggie tätschel* Meiner!
@Legobaustein...du bist auch überall, ne? *freu*
@Danii...*knuddel* Schön, dass du hier bist...Und es freut mich, dass es dir mein Stil gefällt...*schon wieder heiße Schoki trinkt*gg*
@Ari...Schön, dass du auch her gefunden hast *freu*...Und danke für die vielen Komplimente *gar nicht weiss wie sie damit umgehen soll*...
n/a...Und was sagt ihr zu dem neuen Chap? Lasst es mich bitte wissen.
Liebe Grüße
Sparrow
