Disclaimer: Same procedure as every chapter... Mir gehört nichts, J.K. Rowling hat alle Personen, Orte ätc. pp. erfunden (aber da ja bald Weihnachten ist, mag mir nicht wer Draco schenken? Büddeeee *bettel*) Und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Halten wir uns nicht mit langen Reden auf, sondern machen wir gleich weiter mit:
~~**~~
Der Feind in seinem Herzen
4.Kapitel
Als Harry den Gemeinschaftsraum der Gryffindors betrat, saß nur noch Ginny Weasley vor dem Kamin. Offenbar war sie beim Lesen eingeschlafen, denn ein dickes Buch lag aufgeschlagen auf ihrem Schoß. Harry wollte sie nicht wecken, so tapste er auf Zehenspitzen in Richtung Schlafsaal.
„Hat deine Strafarbeit so lange gedauert?" Ginny's Stimme klang schlaftrunken.
Harry drehte sich erschrocken um. „Ich wollte dich nicht wecken, tut mir leid, ich hab versucht ganz leise zu sein."
„Schon gut, im Bett schläft es sich sowieso besser als hier." Sie lächelte verschlafen. „Für das Spiel morgen sollte ich wohl besser ausgeschlafen sein."
Das Quidditchspiel gegen Slytherin.... das hatte Harry schon wieder ganz vergessen. Ob das der Grund war, wieso Draco so plötzlich gegangen war? Er ließ sich auf einen Sessel fallen und stütze den Kopf in die Hände.
„Was hast du, Harry? Das wird schon werden morgen. Bisher hast du Malfoy den Schnatz doch immer unter der Nase weggeschnappt."
„Ja....," murmelte Harry. „Aber das ist es nicht..." Er musste mit irgendwem reden. Ginny würde ihm sicher zuhören.
„Was ist es denn dann?" Ginny klappte das Buch zu und legte es beiseite. Harry hatte noch nie mit ihr über seine Probleme geredet. Aber sie sah ihm an, dass ihn etwas bedrückte und wenn er darüber reden wollte, würde sie versuchen, ihm zu helfen.
„Versprich mir, dass du nicht lachst, ja?!"
„Versprochen."
„Es geht um Draco."
Ginny zog die Stirn kraus. Normalerweise nannte Harry den blonden Slytherin nicht bei seinem Vornamen.
„Gestern bei unserer Strafarbeit hat er mich geküsst." Harry hob den Kopf und sah Ginny an. Er erzählte ihr alles, was passiert war. Von ihren ersten Kuss, dem Treffen am Quidditchstadion und dem letzten Treffen gerade eben.
„Und dann sagte er, er sei müde und ist gegangen." schloss er. „ Ich verstehe das nicht. Erst scheint er ganz erpicht darauf, mich wieder zu küssen und dann kann er nicht schnell genug wegkommen."
„Vielleicht hatte er einfach Angst vor deiner Reaktion," überlegte Ginny. „ Ich meine, mit dem, was er dir anvertraut hat, hat er dir ziemliche Macht über sich verliehen. Du könntest ihn vor der ganzen Schule blamieren."
„Das würde ich nie tun." Harry schüttelte empört den Kopf. „Wie kommt er darauf?"
„Weil es eben seine Art ist. Er würde diese Informationen nutzen, um seinen Erzrivalen vor der ganzen Schule bloßzustellen."
Harry schwieg. Hatte Draco wirklich Angst, er würde es in der ganzen Schule rumerzählen, was heute Abend passiert war? Wenn es so war, warum hatte er ihm dann erzählt, was er fühlte? Und überhaupt, dass Draco vor irgendetwas Angst haben sollte, konnte Harry sich nicht vorstellen. Der Slytherin war sonst doch so selbstsicher und souverän.
„Das eigentlich Wichtige an der ganzen Sache ist," unterbrach Ginny Harry's Gedanken. „wie du für ihn fühlst."
„Ich?" So richtig wollte Harry noch nicht darüber nachdenken. „Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht."
„Das solltest du aber. Denn wenn dir nichts an ihm liegt, er immer noch derjenige deiner Mitschüler ist, den du am meisten hasst, dann kann es dir egal sein, warum er so plötzlich gegangen ist."
Harry schwieg wieder. Er konnte doch nicht von einen auf den anderen Tag vergessen, was zwischen ihm und Draco in der Vergangenheit vorgefallen war. Sollte er einfach verdrängen, dass Draco ihn und seine Freunde beleidigt und getriezt hat, wo es nur ging? War das alles nicht mehr wichtig, nur weil er ihn geküsst hatte und behauptet, er wäre in ihn verliebt?
„Gut, frage ich halt anders herum." Ginny ließ nicht locker. „Gefällt es dir, von ihm geküsst zu werden? Werden deine Knie weich, wenn er dich ansieht? Kribbelt es in deinem Bauch, wenn er dich küsst? Möchtest du ihn in deinen Armen halten und am liebsten nie wieder loslassen? Könntest du in seiner Gegenwart einfach nur die Augen schließen, seine Nähe spüren und seinen Geruch einatmen?" Sie sah Harry erwartungsvoll an.
Harry zögerte kurz, sah Ginny ernst an und flüsterte dann: „Ja".
Ginny lächelte. „Dann ist die Sache klar, Harry. Du bist in ihn verliebt."
~~**~~
„Wir haben noch eine Chance den Quidditchpokal zu gewinnen," erklärte Colin Creevey einem Erstklässler. „Wir müssen nur mit mindestens 30 Punkten Vorsprung vor Slytherin gewinnen."
„Schafft ihr das?" fragte der Erstklässler aufgeregt.
„Klar, wir haben ja Harry Potter als Sucher."
In der Umkleide der Gryffindormannschaft zog sich Harry mit vor Aufregung zitternden Händen um. Er war nicht wegen des Spiels ansich nervös – jedenfalls nicht nervöser als sonst – sondern deswegen, da er Draco gleich als Gegner auf dem Spielfeld gegenüber stehen würde. Wie sollte er reagieren? Die Zuschauer erwarteten einen üblichen spektakulären Kampf der beiden Sucher um den Schnatz und sein Team erwartete natürlich, dass Harry aus diesem Kampf als Sieger hervorgehen würde. So wie bisher jedes Mal.
Aber Harry hatte keine Zeit mehr, sich Gedanken zu machen, als er von draußen Jubel hörte, der ihm sagte, dass die Mannschaft Slytherins das Spielfeld betreten hatte.
„Gebt euer Bestes!" Mehr brachte Harry nicht über die Lippen.
„Kurz und bündig," hörte er Ron kichern. „Kommt, die fegen wir vom Platz!"
Draußen jubelten und klatschen die Gryffindors, Ravenclaws und Hufflepuffs als Harry's Mannschaft das Spielfeld betrat.
„Captains, gebt euch die Hand!" Madam Hooch war wie üblich Schiedsrichter.
„Mögen die Besseren gewinnen." Draco hatte sein übliches arrogantes Grinsen aufgesetzt, als er Harry die Hand entgegenstreckte.
Harry hatte keine Zeit mehr, zu antworten, denn schon ertönte ein Pfiff von Madam Hooch und die beiden Mannschaften erhoben sich auf ihren Besen in die Luft.
Harry kreiste wie üblich hoch über den übrigen Spielern und hielt Ausschau nach dem Schnatz. Am anderen Ende des Spielfelds flog Draco umher. Harry konnte es nicht verhindern, dass er von dem blonden Slytherin abgelenkt wurde. Er beobachtete ihn. Dracos grüner Umhang flatterte im Wind, seine Haare wirkten im Sonnenschein fast silbern.
Anscheinend spürte Draco, dass er beobachtet wurde, denn er schaute zu Harry hinüber. Der junge Gryffindor fing seinen Blick auf und spürte, wie sein Herz einen kleinen Sprung machte.
'Du bist in ihn verliebt,' hörte er Ginny's Stimme noch immer. Harry wendete schnell seinen Besen, er musste sich schließlich auf das Spiel konzentrieren.
Draco jedoch hatte beschlossen, ihm zu folgen.
'Wahrscheinlich will er, dass ich abgelenkt bin,' dachte Harry missmutig. 'War ja klar, dass er das ausnutzt.'
Harry flog jetzt Kreise über das Spielfeld und hoffte, dass der Slytherin aufhören würde, ihn zu verfolgen. Aber er hatte sich getäuscht. Draco ließ sich nicht abschütteln.
„Was soll das?" rief Harry ihm zu. „Kannst du nicht woanders nach dem Schnatz suchen?"
„Was ist, Potter?" hörte er die Stimme des anderen über den Flugwind. „Mache ich dich nervös?"
Dass Draco damit den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, würde Harry natürlich niemals zugeben.
„Weißt du, wir beide wissen doch, dass du der bessere Sucher von uns beiden bist." Harry glaubte, sich verhört zu haben. Draco gab zu, dass er ihm, Harry, unterlegen war?
„Und wenn du den Schnatz siehst, brauche ich dir nur zu folgen und ihn dir vor der Nase wegschnappen." Er lachte höhnisch.
„Vergiss es, ich bin sowieso schneller als du!" Und damit beugte sich Harry tiefer über seinen Besen und flog in die andere Richtung. Draco, der offensichtlich glaubte, dass Harry den Schnatz gesehen hatte, verfolgte ihn nicht minder schnell. Dies war die Gelegenheit, den Wronski Bluff auszuprobieren, dachte sich Harry und ging in einen Surzflug über. Als er seinen Feuerblitz wenige Zentimeter vor dem Boden abbremste, hörte er ein erschrockenes Aufschreien der Zuschauer. Er drehte sich um, um zu sehen, ob Draco es schaffen würde, den Aufprall zu vermeiden, stellte aber überrascht fest, dass dieser ihm gar nicht gefolgt war. Der Blonde schoss auf seinem Besen etwas 20 Meter entfernt in die völlig andere Richtung.
Harry begriff sofort, dass Draco den wirklichen Schnatz ausgemacht hatte. Er drehte seinen Besen und raste in dieselbe Richtung. Der Feuerblitz war Draco's Nimbus in der Schnelligkeit zwar überlegen, aber der andere hatte einen recht großen Vorsprung. Harry konnte ein goldenes Blitzen neben dem linken Torpfosten seiner Mannschaft ausmachen.
Drei Besenlängen vor dem Torpfosten hatte er Draco erreicht. Er beugte sich noch ein Stück über seinen Besen, aber der Feuerblitz konnte einfach nicht schneller fliegen. Beide Jungen streckten ihre rechte Hand aus.
Sie griffen beide fast gleichzeitig zu. Aber Harry's Hand griff ein paar Millimeter daneben. Draco hatte den Schnatz gefangen! Er zog seinen Besen in die Höhe und streckte die Faust mit dem Schatz gen Himmel.
Die Slytherins brachen in ohrenbetäubenden Jubel aus.
~~**~~
Hi!
Mich hat im Moment der Kreativitätswahn überfallen. *kicher* Vielleicht hat mich ja der Trailer zu PoA inspiriert, den hab ich nämlich heute im Netz gefunden. (Ja, ich weiß, ihr kennt ihn wahrscheinlich schon alle, aber bis meinereiner mal was mitkriegt, dauert das Jahrhunderte....) Hachja, ein lecker Draco *schmacht* *Tastaturansabber* Mag mir nicht jemand Draco zu Weihnachten schenken? *ganz oben auf Wunschzettel notier*
Ähm, ja, was wollte ich schreiben? Danke euch allen, die ihr meine Story lest und reviewed! Mich freut es, dass sie euch gefällt. Und ich hoffe, ihr mögt meinen Draco immernoch. (Hätte nicht gedacht, dass er so gut ankommt, ich finde ihn stellenweise ziemlich OOC...) Und hoffentlich langweilt euch das Quidditchspiel nicht so. Irgendwie kann ich sowas nicht beschreiben, ich finde, es liest sich, wie die Tagesschau... *grummel* Bitte deshalb nicht hauen, okay?
Also denn, husch husch Kapitel, ab mit dir auf den FF.net Server :-)
Halten wir uns nicht mit langen Reden auf, sondern machen wir gleich weiter mit:
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Der Feind in seinem Herzen
4.Kapitel
Als Harry den Gemeinschaftsraum der Gryffindors betrat, saß nur noch Ginny Weasley vor dem Kamin. Offenbar war sie beim Lesen eingeschlafen, denn ein dickes Buch lag aufgeschlagen auf ihrem Schoß. Harry wollte sie nicht wecken, so tapste er auf Zehenspitzen in Richtung Schlafsaal.
„Hat deine Strafarbeit so lange gedauert?" Ginny's Stimme klang schlaftrunken.
Harry drehte sich erschrocken um. „Ich wollte dich nicht wecken, tut mir leid, ich hab versucht ganz leise zu sein."
„Schon gut, im Bett schläft es sich sowieso besser als hier." Sie lächelte verschlafen. „Für das Spiel morgen sollte ich wohl besser ausgeschlafen sein."
Das Quidditchspiel gegen Slytherin.... das hatte Harry schon wieder ganz vergessen. Ob das der Grund war, wieso Draco so plötzlich gegangen war? Er ließ sich auf einen Sessel fallen und stütze den Kopf in die Hände.
„Was hast du, Harry? Das wird schon werden morgen. Bisher hast du Malfoy den Schnatz doch immer unter der Nase weggeschnappt."
„Ja....," murmelte Harry. „Aber das ist es nicht..." Er musste mit irgendwem reden. Ginny würde ihm sicher zuhören.
„Was ist es denn dann?" Ginny klappte das Buch zu und legte es beiseite. Harry hatte noch nie mit ihr über seine Probleme geredet. Aber sie sah ihm an, dass ihn etwas bedrückte und wenn er darüber reden wollte, würde sie versuchen, ihm zu helfen.
„Versprich mir, dass du nicht lachst, ja?!"
„Versprochen."
„Es geht um Draco."
Ginny zog die Stirn kraus. Normalerweise nannte Harry den blonden Slytherin nicht bei seinem Vornamen.
„Gestern bei unserer Strafarbeit hat er mich geküsst." Harry hob den Kopf und sah Ginny an. Er erzählte ihr alles, was passiert war. Von ihren ersten Kuss, dem Treffen am Quidditchstadion und dem letzten Treffen gerade eben.
„Und dann sagte er, er sei müde und ist gegangen." schloss er. „ Ich verstehe das nicht. Erst scheint er ganz erpicht darauf, mich wieder zu küssen und dann kann er nicht schnell genug wegkommen."
„Vielleicht hatte er einfach Angst vor deiner Reaktion," überlegte Ginny. „ Ich meine, mit dem, was er dir anvertraut hat, hat er dir ziemliche Macht über sich verliehen. Du könntest ihn vor der ganzen Schule blamieren."
„Das würde ich nie tun." Harry schüttelte empört den Kopf. „Wie kommt er darauf?"
„Weil es eben seine Art ist. Er würde diese Informationen nutzen, um seinen Erzrivalen vor der ganzen Schule bloßzustellen."
Harry schwieg. Hatte Draco wirklich Angst, er würde es in der ganzen Schule rumerzählen, was heute Abend passiert war? Wenn es so war, warum hatte er ihm dann erzählt, was er fühlte? Und überhaupt, dass Draco vor irgendetwas Angst haben sollte, konnte Harry sich nicht vorstellen. Der Slytherin war sonst doch so selbstsicher und souverän.
„Das eigentlich Wichtige an der ganzen Sache ist," unterbrach Ginny Harry's Gedanken. „wie du für ihn fühlst."
„Ich?" So richtig wollte Harry noch nicht darüber nachdenken. „Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht."
„Das solltest du aber. Denn wenn dir nichts an ihm liegt, er immer noch derjenige deiner Mitschüler ist, den du am meisten hasst, dann kann es dir egal sein, warum er so plötzlich gegangen ist."
Harry schwieg wieder. Er konnte doch nicht von einen auf den anderen Tag vergessen, was zwischen ihm und Draco in der Vergangenheit vorgefallen war. Sollte er einfach verdrängen, dass Draco ihn und seine Freunde beleidigt und getriezt hat, wo es nur ging? War das alles nicht mehr wichtig, nur weil er ihn geküsst hatte und behauptet, er wäre in ihn verliebt?
„Gut, frage ich halt anders herum." Ginny ließ nicht locker. „Gefällt es dir, von ihm geküsst zu werden? Werden deine Knie weich, wenn er dich ansieht? Kribbelt es in deinem Bauch, wenn er dich küsst? Möchtest du ihn in deinen Armen halten und am liebsten nie wieder loslassen? Könntest du in seiner Gegenwart einfach nur die Augen schließen, seine Nähe spüren und seinen Geruch einatmen?" Sie sah Harry erwartungsvoll an.
Harry zögerte kurz, sah Ginny ernst an und flüsterte dann: „Ja".
Ginny lächelte. „Dann ist die Sache klar, Harry. Du bist in ihn verliebt."
~~**~~
„Wir haben noch eine Chance den Quidditchpokal zu gewinnen," erklärte Colin Creevey einem Erstklässler. „Wir müssen nur mit mindestens 30 Punkten Vorsprung vor Slytherin gewinnen."
„Schafft ihr das?" fragte der Erstklässler aufgeregt.
„Klar, wir haben ja Harry Potter als Sucher."
In der Umkleide der Gryffindormannschaft zog sich Harry mit vor Aufregung zitternden Händen um. Er war nicht wegen des Spiels ansich nervös – jedenfalls nicht nervöser als sonst – sondern deswegen, da er Draco gleich als Gegner auf dem Spielfeld gegenüber stehen würde. Wie sollte er reagieren? Die Zuschauer erwarteten einen üblichen spektakulären Kampf der beiden Sucher um den Schnatz und sein Team erwartete natürlich, dass Harry aus diesem Kampf als Sieger hervorgehen würde. So wie bisher jedes Mal.
Aber Harry hatte keine Zeit mehr, sich Gedanken zu machen, als er von draußen Jubel hörte, der ihm sagte, dass die Mannschaft Slytherins das Spielfeld betreten hatte.
„Gebt euer Bestes!" Mehr brachte Harry nicht über die Lippen.
„Kurz und bündig," hörte er Ron kichern. „Kommt, die fegen wir vom Platz!"
Draußen jubelten und klatschen die Gryffindors, Ravenclaws und Hufflepuffs als Harry's Mannschaft das Spielfeld betrat.
„Captains, gebt euch die Hand!" Madam Hooch war wie üblich Schiedsrichter.
„Mögen die Besseren gewinnen." Draco hatte sein übliches arrogantes Grinsen aufgesetzt, als er Harry die Hand entgegenstreckte.
Harry hatte keine Zeit mehr, zu antworten, denn schon ertönte ein Pfiff von Madam Hooch und die beiden Mannschaften erhoben sich auf ihren Besen in die Luft.
Harry kreiste wie üblich hoch über den übrigen Spielern und hielt Ausschau nach dem Schnatz. Am anderen Ende des Spielfelds flog Draco umher. Harry konnte es nicht verhindern, dass er von dem blonden Slytherin abgelenkt wurde. Er beobachtete ihn. Dracos grüner Umhang flatterte im Wind, seine Haare wirkten im Sonnenschein fast silbern.
Anscheinend spürte Draco, dass er beobachtet wurde, denn er schaute zu Harry hinüber. Der junge Gryffindor fing seinen Blick auf und spürte, wie sein Herz einen kleinen Sprung machte.
'Du bist in ihn verliebt,' hörte er Ginny's Stimme noch immer. Harry wendete schnell seinen Besen, er musste sich schließlich auf das Spiel konzentrieren.
Draco jedoch hatte beschlossen, ihm zu folgen.
'Wahrscheinlich will er, dass ich abgelenkt bin,' dachte Harry missmutig. 'War ja klar, dass er das ausnutzt.'
Harry flog jetzt Kreise über das Spielfeld und hoffte, dass der Slytherin aufhören würde, ihn zu verfolgen. Aber er hatte sich getäuscht. Draco ließ sich nicht abschütteln.
„Was soll das?" rief Harry ihm zu. „Kannst du nicht woanders nach dem Schnatz suchen?"
„Was ist, Potter?" hörte er die Stimme des anderen über den Flugwind. „Mache ich dich nervös?"
Dass Draco damit den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, würde Harry natürlich niemals zugeben.
„Weißt du, wir beide wissen doch, dass du der bessere Sucher von uns beiden bist." Harry glaubte, sich verhört zu haben. Draco gab zu, dass er ihm, Harry, unterlegen war?
„Und wenn du den Schnatz siehst, brauche ich dir nur zu folgen und ihn dir vor der Nase wegschnappen." Er lachte höhnisch.
„Vergiss es, ich bin sowieso schneller als du!" Und damit beugte sich Harry tiefer über seinen Besen und flog in die andere Richtung. Draco, der offensichtlich glaubte, dass Harry den Schnatz gesehen hatte, verfolgte ihn nicht minder schnell. Dies war die Gelegenheit, den Wronski Bluff auszuprobieren, dachte sich Harry und ging in einen Surzflug über. Als er seinen Feuerblitz wenige Zentimeter vor dem Boden abbremste, hörte er ein erschrockenes Aufschreien der Zuschauer. Er drehte sich um, um zu sehen, ob Draco es schaffen würde, den Aufprall zu vermeiden, stellte aber überrascht fest, dass dieser ihm gar nicht gefolgt war. Der Blonde schoss auf seinem Besen etwas 20 Meter entfernt in die völlig andere Richtung.
Harry begriff sofort, dass Draco den wirklichen Schnatz ausgemacht hatte. Er drehte seinen Besen und raste in dieselbe Richtung. Der Feuerblitz war Draco's Nimbus in der Schnelligkeit zwar überlegen, aber der andere hatte einen recht großen Vorsprung. Harry konnte ein goldenes Blitzen neben dem linken Torpfosten seiner Mannschaft ausmachen.
Drei Besenlängen vor dem Torpfosten hatte er Draco erreicht. Er beugte sich noch ein Stück über seinen Besen, aber der Feuerblitz konnte einfach nicht schneller fliegen. Beide Jungen streckten ihre rechte Hand aus.
Sie griffen beide fast gleichzeitig zu. Aber Harry's Hand griff ein paar Millimeter daneben. Draco hatte den Schnatz gefangen! Er zog seinen Besen in die Höhe und streckte die Faust mit dem Schatz gen Himmel.
Die Slytherins brachen in ohrenbetäubenden Jubel aus.
~~**~~
Hi!
Mich hat im Moment der Kreativitätswahn überfallen. *kicher* Vielleicht hat mich ja der Trailer zu PoA inspiriert, den hab ich nämlich heute im Netz gefunden. (Ja, ich weiß, ihr kennt ihn wahrscheinlich schon alle, aber bis meinereiner mal was mitkriegt, dauert das Jahrhunderte....) Hachja, ein lecker Draco *schmacht* *Tastaturansabber* Mag mir nicht jemand Draco zu Weihnachten schenken? *ganz oben auf Wunschzettel notier*
Ähm, ja, was wollte ich schreiben? Danke euch allen, die ihr meine Story lest und reviewed! Mich freut es, dass sie euch gefällt. Und ich hoffe, ihr mögt meinen Draco immernoch. (Hätte nicht gedacht, dass er so gut ankommt, ich finde ihn stellenweise ziemlich OOC...) Und hoffentlich langweilt euch das Quidditchspiel nicht so. Irgendwie kann ich sowas nicht beschreiben, ich finde, es liest sich, wie die Tagesschau... *grummel* Bitte deshalb nicht hauen, okay?
Also denn, husch husch Kapitel, ab mit dir auf den FF.net Server :-)
