Disclaimer: Ihr kennt das ja... Ich wie immer nix, J. K. Rowling alles.
Und, nein, ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Ich hab mir gedacht, ich mach mal ein kleines Weihnachtsspecial und beantworte eure Reviews hier an dieser Stelle.
Paige007: Danke für das Lob! Schön, dass dir die Szene gefällt.
Ayida: Danke! Stellenweise gefällt mir mein Draco nicht mehr so wirklich, aber Hauptsache, er gefällt den Lesern ;-) Meinen Kreativitätswahn hab ich so gut es ging ausgenutzt, nur leider hatte ich so wenig Zeit, deshalb gibt's das Kapitel erst so spät.
Kokosnuss: Ich denke schon, dass er so bleibt. Ich hab mich jedenfalls bemüht...
Numsi: Schnell genug? Hoffentlich.... ;-)
Jessy11: Danke!
Merilflower: Hihi, manchmal hat man es halt eilig, gelle? * kicher*
Goldshadow: Ich denke, Harry's Entscheidung wird in diesem Kapitel deutlich * grins*
Susy2902: Danke! Mir hat das Quidditchspiel wirklich Kopfschmerzen bereitet. Irgendwie wollte mir es nicht gelingen, das spannend zu beschreiben, aber wenn es dir gefällt, freut mich das natürlich. Wie es ausgeht, kann ich noch nicht verraten, aber es dauert nicht mehr so lange, bis du es erfährst ( Hm, * flüster* ich mag auch keine traurigen Enden...
@all: Vielen lieben Dank für eure Reviews! Fühlt euch alle zu Boden geknuddelt! ;-)
Gut, dann fangen wir mal an mit
~~**~~ Der Feind in seinem Herzen
5. Kapitel
Harry ließ das heiße Wasser aus der Dusche auf sich niederprasseln. Er schloss die Augen. Ron hatte ihm das Passwort für das Bad der Vertrauensschüler schon am Anfang des Schuljahres verraten und seither zog sich Harry hierher zurück, wenn er mal wieder seine Gedanken ordnen musste. Hier hatte er seine Ruhe, konnte so lange unter dem warmen Wasserstrahl stehen, wie er wollte, ohne dass die anderen Gryffindorjungen ungeduldig gegen die Türe klopften. Und im Moment konnte er diese Ruhe wirklich gebrauchen.
Draco hatte ihm den Schatz quasi vor der Nase weggeschnappt. Das allererste Mal hatte er gegen den blonden Slytherin verloren. Und das nur wegen dieses dummen Ablenkungsmanöver. Und weil Draco ihn durch seine pure Anwesenheit nervös gemacht hatte... Sein Team hatte trotzdem gewonnen. Ginny hatte als Jäger fast unzählige Tore geschossen und Ron war als Hüter in Bestform gewesen. Seine eigene Niederlage hatte das Team hingenommen. Keiner hatte ihm irgendwelche Vorwürfe gemacht, aber Harry wusste, dass sie enttäuscht von ihm waren, er hatte schließlich vorher noch nie verloren. Er war ja schließlich selbst enttäuscht von sich.
Aber das war nicht das einzige, worüber Harry sich Gedanken machte. Ginny's "Diagnose" vom vorigen Abend ging ihm ebenfalls nicht aus dem Kopf. War er wirklich verliebt in Draco Malfoy? In den blonden Slytherin, der bis vor kurzem noch sein Erzfeind gewesen war? In den Sohn des Deatheaters, der ihn an Voldemort ausliefern wollte und der an Sirius' Tod nicht ganz unschuldig war? Laut Ginny waren die Gefühle, die er empfand, wenn Draco ihn küsste, eindeutig. Und wenn er ehrlich zu sich selber war, dann wollte er nichts anderes, als den Blonden in den Armen zu halten, seine Lippen auf den eigenen zu spüren und den Duft seines Haares einzuatmen...
Harry wusste nicht, wie lange er schon unter der Dusche gestanden hatte, als er plötzlich Schritte hörte. Er öffnete die Augen, aber durch den Wasserdampf und ohne seine Brille konnte er nur eine verschwommene Gestalt erkennen.
"Eigentlich ist es ja das Privileg der Vertrauensschüler, dieses Bad zu benutzen," hörte Harry eine leicht amüsierte Stimme, die ihm nur allzu bekannt war. Wenn man den Teufel nennt, so kommt er gerennt. dachte Harry.
Er drehte das Wasser ab und ging zu der Ablage, wo er seine Sachen gelassen hatte. Harry setzte sich seine Brille auf und war froh, dass Hermione ihm endlich diesen Zauber beigebracht hatte, der behinderte, dass seine Brille beschlug. Jetzt konnte er Draco wenigstens erkennen. Der blonde Junge trug noch immer seine grünen Quidditchroben. Anscheinend, war für die Slytherin der Schnatz-Fang wohl kein Grund zu feiern, wenn Draco jetzt schon hier war.
Draco musterte Harry mit hochgezogener Augenbraue. Ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel, als sein Blick tiefer glitt. Harry spürte, wie er errötete und wickelte sich schnell ein Handtuch um die Hüften. Draco grinste und begann, sich selbst völlig ungeniert zu entkleiden. Was unter der grünen Robe zum Vorschein kam, ließ das Rot in Harry's Gesicht noch ein bißchen kräftiger werden. Er musste sich beherrschen, damit ihm nicht der Mund offen stehen blieb, als Draco gemächlich zur Dusche schritt und das Wasser aufdrehte.
Woher nahm der Slytherin nur dieses ungeheure Selbstbewusstsein? Er stand dort splitterfasernackt unter der Dusche, der Mensch, den er so sehr liebte war, nur mit einem Handtuch bekleidet, wenige Schritte von ihm entfernt und er selbst griff sich in aller Seelenruhe das Duschgel und zeigte keine Spur von Nervosität.
Wahrscheinlich, war diese Ruhe, die Draco ausstrahlte, der Grund, der Harry dazu veranlasste, sein Handtuch loszulassen und zu Draco hinüber zu gehen. Er berührte ihn leicht an der Schulter.
"Ich wusste, dass du nicht so einfach gehen würdest." Draco drehte sich um und strich eine Strähne schwarzen Haares aus Harry's Gesicht. "Wieso bist du so rot im Gesicht? Mache ich dich verlegen?" Draco lächelte auf eine Art, wie Harry ihn noch nie hatte lächeln sehen.
Schüchtern nickte Harry. "Hast du dich eigentlich schon mal im Spiegel angeschaut? Du bist wahnsinnig hübsch."
Jetzt war es an Draco, rot zu werden. Er beugte sich vor und küsste Harry sanft auf den Mund. Harry schlang seine Arme um Dracos Taille und zog den Jungen dichter zu sich heran. Das warme Wasser prasselte leicht auf die beiden nieder.
Harry löste sich langsam von dem anderen und flüsterte: " Gib mir das Duschgel, Draco." "Was hast du vor?" "Lass dich überraschen." Harry drückte ein wenig von dem Gel aus der Flasche und begann, es auf Draco's Körper zu verteilen. Zärtlich strichen seine Hände über Draco's Arme, seinen Bauch und seine Brust. "Dreh dich um," forderte er nach einer Weile. Draco gehorchte ohne Widerspruch.
Auf dem Rücken des Blonden wiederholte Harry diese Prozedur. Ein leises Stöhnen entwich Draco's Kehle, als der Gryffindor mit den Fingerspitzen seinen Nacken streichelte. Dadurch ermutigt ließ Harry seine Hände tiefer wandern, bis er schließlich an Draco's Hintern angelangt war. Er zögerte einen Moment, begann dann aber, auch dort sanft zu streicheln. Wie von selbst sucht sein Mund Draco's Halsbeuge und er fing an, den Jungen dort zu küssen.
Harry merkte, wie seine Knie nachgeben wollte und sich dieses unbeschreibliche Kribbeln in seinem Bauch ausbreitete. Er drängte sich noch ein Stück dichter an den anderen.
Es war eine unglaubliche Situation für Harry. Er stand hier dicht gedrängt an Draco und konnte gar nicht genug von diesem Jungen bekommen. In diesem Moment war er sich sicher: Ginny hatte vollkommen Recht.
~~**~~
Author's Note: Ja, ich weiß, das Kapitel ist ziemlich kurz, aber ich wollte euch über Weihnachten ja nicht auf dem Trockenen sitzen lassen. Hoffentlich freut ihr euch...
Ich hab mir gedacht, ich mach mal ein kleines Weihnachtsspecial und beantworte eure Reviews hier an dieser Stelle.
Paige007: Danke für das Lob! Schön, dass dir die Szene gefällt.
Ayida: Danke! Stellenweise gefällt mir mein Draco nicht mehr so wirklich, aber Hauptsache, er gefällt den Lesern ;-) Meinen Kreativitätswahn hab ich so gut es ging ausgenutzt, nur leider hatte ich so wenig Zeit, deshalb gibt's das Kapitel erst so spät.
Kokosnuss: Ich denke schon, dass er so bleibt. Ich hab mich jedenfalls bemüht...
Numsi: Schnell genug? Hoffentlich.... ;-)
Jessy11: Danke!
Merilflower: Hihi, manchmal hat man es halt eilig, gelle? * kicher*
Goldshadow: Ich denke, Harry's Entscheidung wird in diesem Kapitel deutlich * grins*
Susy2902: Danke! Mir hat das Quidditchspiel wirklich Kopfschmerzen bereitet. Irgendwie wollte mir es nicht gelingen, das spannend zu beschreiben, aber wenn es dir gefällt, freut mich das natürlich. Wie es ausgeht, kann ich noch nicht verraten, aber es dauert nicht mehr so lange, bis du es erfährst ( Hm, * flüster* ich mag auch keine traurigen Enden...
@all: Vielen lieben Dank für eure Reviews! Fühlt euch alle zu Boden geknuddelt! ;-)
Gut, dann fangen wir mal an mit
~~**~~ Der Feind in seinem Herzen
5. Kapitel
Harry ließ das heiße Wasser aus der Dusche auf sich niederprasseln. Er schloss die Augen. Ron hatte ihm das Passwort für das Bad der Vertrauensschüler schon am Anfang des Schuljahres verraten und seither zog sich Harry hierher zurück, wenn er mal wieder seine Gedanken ordnen musste. Hier hatte er seine Ruhe, konnte so lange unter dem warmen Wasserstrahl stehen, wie er wollte, ohne dass die anderen Gryffindorjungen ungeduldig gegen die Türe klopften. Und im Moment konnte er diese Ruhe wirklich gebrauchen.
Draco hatte ihm den Schatz quasi vor der Nase weggeschnappt. Das allererste Mal hatte er gegen den blonden Slytherin verloren. Und das nur wegen dieses dummen Ablenkungsmanöver. Und weil Draco ihn durch seine pure Anwesenheit nervös gemacht hatte... Sein Team hatte trotzdem gewonnen. Ginny hatte als Jäger fast unzählige Tore geschossen und Ron war als Hüter in Bestform gewesen. Seine eigene Niederlage hatte das Team hingenommen. Keiner hatte ihm irgendwelche Vorwürfe gemacht, aber Harry wusste, dass sie enttäuscht von ihm waren, er hatte schließlich vorher noch nie verloren. Er war ja schließlich selbst enttäuscht von sich.
Aber das war nicht das einzige, worüber Harry sich Gedanken machte. Ginny's "Diagnose" vom vorigen Abend ging ihm ebenfalls nicht aus dem Kopf. War er wirklich verliebt in Draco Malfoy? In den blonden Slytherin, der bis vor kurzem noch sein Erzfeind gewesen war? In den Sohn des Deatheaters, der ihn an Voldemort ausliefern wollte und der an Sirius' Tod nicht ganz unschuldig war? Laut Ginny waren die Gefühle, die er empfand, wenn Draco ihn küsste, eindeutig. Und wenn er ehrlich zu sich selber war, dann wollte er nichts anderes, als den Blonden in den Armen zu halten, seine Lippen auf den eigenen zu spüren und den Duft seines Haares einzuatmen...
Harry wusste nicht, wie lange er schon unter der Dusche gestanden hatte, als er plötzlich Schritte hörte. Er öffnete die Augen, aber durch den Wasserdampf und ohne seine Brille konnte er nur eine verschwommene Gestalt erkennen.
"Eigentlich ist es ja das Privileg der Vertrauensschüler, dieses Bad zu benutzen," hörte Harry eine leicht amüsierte Stimme, die ihm nur allzu bekannt war. Wenn man den Teufel nennt, so kommt er gerennt. dachte Harry.
Er drehte das Wasser ab und ging zu der Ablage, wo er seine Sachen gelassen hatte. Harry setzte sich seine Brille auf und war froh, dass Hermione ihm endlich diesen Zauber beigebracht hatte, der behinderte, dass seine Brille beschlug. Jetzt konnte er Draco wenigstens erkennen. Der blonde Junge trug noch immer seine grünen Quidditchroben. Anscheinend, war für die Slytherin der Schnatz-Fang wohl kein Grund zu feiern, wenn Draco jetzt schon hier war.
Draco musterte Harry mit hochgezogener Augenbraue. Ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel, als sein Blick tiefer glitt. Harry spürte, wie er errötete und wickelte sich schnell ein Handtuch um die Hüften. Draco grinste und begann, sich selbst völlig ungeniert zu entkleiden. Was unter der grünen Robe zum Vorschein kam, ließ das Rot in Harry's Gesicht noch ein bißchen kräftiger werden. Er musste sich beherrschen, damit ihm nicht der Mund offen stehen blieb, als Draco gemächlich zur Dusche schritt und das Wasser aufdrehte.
Woher nahm der Slytherin nur dieses ungeheure Selbstbewusstsein? Er stand dort splitterfasernackt unter der Dusche, der Mensch, den er so sehr liebte war, nur mit einem Handtuch bekleidet, wenige Schritte von ihm entfernt und er selbst griff sich in aller Seelenruhe das Duschgel und zeigte keine Spur von Nervosität.
Wahrscheinlich, war diese Ruhe, die Draco ausstrahlte, der Grund, der Harry dazu veranlasste, sein Handtuch loszulassen und zu Draco hinüber zu gehen. Er berührte ihn leicht an der Schulter.
"Ich wusste, dass du nicht so einfach gehen würdest." Draco drehte sich um und strich eine Strähne schwarzen Haares aus Harry's Gesicht. "Wieso bist du so rot im Gesicht? Mache ich dich verlegen?" Draco lächelte auf eine Art, wie Harry ihn noch nie hatte lächeln sehen.
Schüchtern nickte Harry. "Hast du dich eigentlich schon mal im Spiegel angeschaut? Du bist wahnsinnig hübsch."
Jetzt war es an Draco, rot zu werden. Er beugte sich vor und küsste Harry sanft auf den Mund. Harry schlang seine Arme um Dracos Taille und zog den Jungen dichter zu sich heran. Das warme Wasser prasselte leicht auf die beiden nieder.
Harry löste sich langsam von dem anderen und flüsterte: " Gib mir das Duschgel, Draco." "Was hast du vor?" "Lass dich überraschen." Harry drückte ein wenig von dem Gel aus der Flasche und begann, es auf Draco's Körper zu verteilen. Zärtlich strichen seine Hände über Draco's Arme, seinen Bauch und seine Brust. "Dreh dich um," forderte er nach einer Weile. Draco gehorchte ohne Widerspruch.
Auf dem Rücken des Blonden wiederholte Harry diese Prozedur. Ein leises Stöhnen entwich Draco's Kehle, als der Gryffindor mit den Fingerspitzen seinen Nacken streichelte. Dadurch ermutigt ließ Harry seine Hände tiefer wandern, bis er schließlich an Draco's Hintern angelangt war. Er zögerte einen Moment, begann dann aber, auch dort sanft zu streicheln. Wie von selbst sucht sein Mund Draco's Halsbeuge und er fing an, den Jungen dort zu küssen.
Harry merkte, wie seine Knie nachgeben wollte und sich dieses unbeschreibliche Kribbeln in seinem Bauch ausbreitete. Er drängte sich noch ein Stück dichter an den anderen.
Es war eine unglaubliche Situation für Harry. Er stand hier dicht gedrängt an Draco und konnte gar nicht genug von diesem Jungen bekommen. In diesem Moment war er sich sicher: Ginny hatte vollkommen Recht.
~~**~~
Author's Note: Ja, ich weiß, das Kapitel ist ziemlich kurz, aber ich wollte euch über Weihnachten ja nicht auf dem Trockenen sitzen lassen. Hoffentlich freut ihr euch...
