""Was kümmert es dich, ob ich erfriere oder nicht?" Mit diesen Worten drehe
ich mich um, starre ihm ins Gesicht. Harry ist wirklich besorgt. Er scheint
so ratlos, was diese Frage angeht, jedoch zeigt seine Miene einen
verlegenen Ausdruck. Ein verschmitztes Lächeln liegt wieder auf meinen
Lippen.
""Du kannst manchmal so niedlich sein!", meine ich und strubble ihm wieder
durchs schwarze Haar.
""Hör auf damit, ich kann das nicht leiden!!" Während er das sagt,
registriert er erst jetzt meine Worte und errötet leicht um die Wangen.
"Ich weiß. Aber du brauchst dich nicht zu sorgen!", höre ich meine Stimme
ungewollt liebevoll sagen. Eine unangenehme Pause entsteht bis er redet.
"Deine Hand.sie ist so kalt.", flüstert er und nimmt meine Hand zwischen
seine warme.
Was ist eigentlich passiert?
Da ist so viel Wärme und.Liebe in seinen Augen. Es macht mich fast
wahnsinnig.
Wie sehr ich ihn hasse und wie sehr ich ihn gleichzeitig liebe.
Wieder diese Bilder, doch in diesem Moment wünsche ich mir, sie würden
verschwinden. Sie quälen mich. Wieder und wieder.
Harry hält immer noch meine Hand.
Zögernd ziehe ich sie zurück.
Warum tut er das?
Ich habe Lust wegzulaufen. Aber warum? Ist es nicht das, was du wolltest?,
fragt mich eine Stimme aus dem Hinterkopf. Ja,.eigentlich schon.
Jetzt halte ich es nicht mehr aus und falle ihm um den Hals. Zuerst ist er
überrascht, bis er die Umarmung erwidert und ich meine Tränen nicht mehr
zurückhalten kann.
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