Langsam wache ich auf und öffne vorsichtig die Augen, schaue Harry an. So
süß.
Er schläft noch, aber ich möchte ihn nicht aufwecken, drücke mich nur noch
näher an ihn, schlinge die Arme um ihn und berühre leicht seine weiche
Haut. Streiche ihm durch die Haare, über die Wangen, die Augen und die
Lippen. Mein Blick bleibt an ihnen hängen, ich zögere einen Moment und
halte inne. Dann hebe ich meinen Kopf und beuge mich über ihn. Lange Zeit
schaue ich ihn einfach nur an. Nach einigen Augenblicken kann ich nicht
anders und setze mich auf ihn. Neige meinen Kopf hinunter und berühre seine
Lippen zärtlich mit meinen. Überdecke seine Haut mit etlichen Küssen bis er
meinen Namen kaum hörbar haucht. Eine seiner Hände wandert in meinen Nacken
und drückt mich vorsichtig noch näher zu sich. Seine andere ruht auf meiner
Hüfte, wandert dann unter mein Shirt und fährt über meine Haut am Rücken.
Grüne Kristalle blicken mich an. Er lächelt. Wiederholt meinen Namen und
küsst mich. Ängstlich und zurückhaltend, mit der Furcht etwas zerstören zu
können. Immer wieder. Und die Bilder vor meinen Augen verschwinden.
Einige Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg zu uns, umhüllen uns mit ihrer
Wärme und spielen ein Spiel mit den Schatten. Es ist so still, jedoch eine
beruhigende Stille.
Nach einiger Zeit werden die Küsse fordernder und leidenschaftlicher, verlieren aber ihre Zärtlichkeit und den süßen Hauch von Liebe nicht. Es ist wie ein Verlangen, dass du gerade befriedigen kannst, den weiteren Durst nach mehr aber nicht auslöschen kannst. Feine Linien, zarte Berührungen und endlose Wärme. Unnahbare Nähe. Diese eisige Kälte in mir verlässt meinen Körper, reisst an meiner Seele, doch da ist Harry, der sie festhält und sie nicht wieder loslassen will. Meine blonden Haare fallen ihm strähnenhaft ins Gesicht und kitzeln seine Haut. Ich bin froh. Ich bin nicht mehr allein. Niemand hätte mich glücklicher machen können als Harry. Alles was ich will, ist er. Alles, was ich brauche, ist er. In diesen Momenten wünsche ich mir, dass sie niemals zu Ende gehen. Lange Zeit vergeht, jedoch erscheint sie mir zu kurz, zu schnell ist sie vergangen. Langsam lösen wir uns voneinander und beschließen aufzustehen. Wie immer trete ich ans Fenster und starre hinaus. Harrys Arme schließen sich von hinten um mich und seine Lippen hauchen mir sanfte Küsse auf den Nacken und den Hals. Ich spüre seinen Atem auf meiner Haut und wie sich sein Körper so nah wie möglich an meinen presst. Draußen hat es wieder geschneit. Noch wenige weiße Schneeflocken bahnen sich einen Weg nach unten auf die Erde. Alles ist in eine helle Welt getaucht, überdeckt von weißen Decken. Fröhliches Gelächter dringt an meine Ohren. "Komm, wir gehen nach draußen!", rufe ich begeistert und drehe mich zu Harry um. "Ja, gleich!", antwortet er abwesend und drückt mir noch einige Küsse auf die Lippen. Diesen kann ich nicht widerstehen und erwidere sie. Als wir es endlich geschafft hatten uns erneut voneinander zu lösen, ziehen wir uns hastig an und stürmen in die unerforschte weiße Welt außerhalb des Schloßes. Kurz darauf bekomme ich auch schon einen Schneeball an den Rücken geworfen. Ein leises Kichern hinter mir erklingt und vorerst tue ich nur so als müsste ich mir die Schuhe binden, drehe mich ruckartig um und werfe mich auf Harry. Ich seife ihn ordentlich ein und wir lachen die ganze Zeit, angestrengt nicht gleich wieder in heiße Küsse zu verfallen. Immernoch lachend rollen wir uns im Schnee rum. Wir bauen einen Schneezauberer mit Stocknase und machen Engel in den Schnee. Alles erscheint so unberührt und friedlich. So unreal. Ich erdrücke das Gefühl. Gerade liege ich auf Harry, nach einer hitzigen Schneeballschlacht und ich ihm hinterhergerannt war. "Hab dich!!", rufe ich. "Uuh, er hat mich!", macht Harry mich nach. "Hey!", kommt es empört zurück. "Jaja, war doch nicht ernst gemeint!", sagt der Schwarzhaarige. Er verzieht sein Gesicht zu einer witzigen Grimasse und wir lachen wieder los. Das Gefühl in meinem Magen wird größer und ich entdecke etwas unerwartetes im Schnee. Blut. Rotes schimmerndes Blut. Es breitet sich im Schnee aus. Verschmutz ihn mit seiner Farbe. Ich unterdrücke einen gequälten Schrei, als ich sehe wessen Blut es ist. Harrys. "Nein!!!" Meine Seele fühlt sich so an als würde sie in unzählbare Stücke zerfetzt. Zerspringt wie Glas in tausend Scherben. Harry atmet nicht mehr. Seine grünen Augen vor Schmerz und Furcht weit geöffnet. Das Blut wird immer mehr. Immer mehr und mehr. Verteilt sich in einem großen Kreis um uns. "Nein, Harry, du darfst mich nicht verlassen! Ich will dich nicht verlieren!! Nicht jetzt, ich brauche dich!! Ich.liebe dich doch.!", flüstere ich hilfesuchend und völlig verzeifelt. Noch kann ich spüren wie sein Herz schlägt, aber es wird immer langsamer, pocht nur noch in immer größeren Abständen. Ich nehme seine Hände, die immer kälter zu werden scheinen. Drücke ihn an mich, egal wieviel Blut meine Hände und Kleidung verschmutzen. Tränen finden ihren Weg über meine Wangen und tropfen auf Harrys Haut. Er bewegt sich nicht. Er atmet nicht. Sein Herz schlägt nicht. Ich bin wieder allein.mit dem Schmerz.
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Nach einiger Zeit werden die Küsse fordernder und leidenschaftlicher, verlieren aber ihre Zärtlichkeit und den süßen Hauch von Liebe nicht. Es ist wie ein Verlangen, dass du gerade befriedigen kannst, den weiteren Durst nach mehr aber nicht auslöschen kannst. Feine Linien, zarte Berührungen und endlose Wärme. Unnahbare Nähe. Diese eisige Kälte in mir verlässt meinen Körper, reisst an meiner Seele, doch da ist Harry, der sie festhält und sie nicht wieder loslassen will. Meine blonden Haare fallen ihm strähnenhaft ins Gesicht und kitzeln seine Haut. Ich bin froh. Ich bin nicht mehr allein. Niemand hätte mich glücklicher machen können als Harry. Alles was ich will, ist er. Alles, was ich brauche, ist er. In diesen Momenten wünsche ich mir, dass sie niemals zu Ende gehen. Lange Zeit vergeht, jedoch erscheint sie mir zu kurz, zu schnell ist sie vergangen. Langsam lösen wir uns voneinander und beschließen aufzustehen. Wie immer trete ich ans Fenster und starre hinaus. Harrys Arme schließen sich von hinten um mich und seine Lippen hauchen mir sanfte Küsse auf den Nacken und den Hals. Ich spüre seinen Atem auf meiner Haut und wie sich sein Körper so nah wie möglich an meinen presst. Draußen hat es wieder geschneit. Noch wenige weiße Schneeflocken bahnen sich einen Weg nach unten auf die Erde. Alles ist in eine helle Welt getaucht, überdeckt von weißen Decken. Fröhliches Gelächter dringt an meine Ohren. "Komm, wir gehen nach draußen!", rufe ich begeistert und drehe mich zu Harry um. "Ja, gleich!", antwortet er abwesend und drückt mir noch einige Küsse auf die Lippen. Diesen kann ich nicht widerstehen und erwidere sie. Als wir es endlich geschafft hatten uns erneut voneinander zu lösen, ziehen wir uns hastig an und stürmen in die unerforschte weiße Welt außerhalb des Schloßes. Kurz darauf bekomme ich auch schon einen Schneeball an den Rücken geworfen. Ein leises Kichern hinter mir erklingt und vorerst tue ich nur so als müsste ich mir die Schuhe binden, drehe mich ruckartig um und werfe mich auf Harry. Ich seife ihn ordentlich ein und wir lachen die ganze Zeit, angestrengt nicht gleich wieder in heiße Küsse zu verfallen. Immernoch lachend rollen wir uns im Schnee rum. Wir bauen einen Schneezauberer mit Stocknase und machen Engel in den Schnee. Alles erscheint so unberührt und friedlich. So unreal. Ich erdrücke das Gefühl. Gerade liege ich auf Harry, nach einer hitzigen Schneeballschlacht und ich ihm hinterhergerannt war. "Hab dich!!", rufe ich. "Uuh, er hat mich!", macht Harry mich nach. "Hey!", kommt es empört zurück. "Jaja, war doch nicht ernst gemeint!", sagt der Schwarzhaarige. Er verzieht sein Gesicht zu einer witzigen Grimasse und wir lachen wieder los. Das Gefühl in meinem Magen wird größer und ich entdecke etwas unerwartetes im Schnee. Blut. Rotes schimmerndes Blut. Es breitet sich im Schnee aus. Verschmutz ihn mit seiner Farbe. Ich unterdrücke einen gequälten Schrei, als ich sehe wessen Blut es ist. Harrys. "Nein!!!" Meine Seele fühlt sich so an als würde sie in unzählbare Stücke zerfetzt. Zerspringt wie Glas in tausend Scherben. Harry atmet nicht mehr. Seine grünen Augen vor Schmerz und Furcht weit geöffnet. Das Blut wird immer mehr. Immer mehr und mehr. Verteilt sich in einem großen Kreis um uns. "Nein, Harry, du darfst mich nicht verlassen! Ich will dich nicht verlieren!! Nicht jetzt, ich brauche dich!! Ich.liebe dich doch.!", flüstere ich hilfesuchend und völlig verzeifelt. Noch kann ich spüren wie sein Herz schlägt, aber es wird immer langsamer, pocht nur noch in immer größeren Abständen. Ich nehme seine Hände, die immer kälter zu werden scheinen. Drücke ihn an mich, egal wieviel Blut meine Hände und Kleidung verschmutzen. Tränen finden ihren Weg über meine Wangen und tropfen auf Harrys Haut. Er bewegt sich nicht. Er atmet nicht. Sein Herz schlägt nicht. Ich bin wieder allein.mit dem Schmerz.
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