In mir steigt die blinde Wut hoch. Schlage gegen Wände, trete nach
Gegenständen und verspüre den Wunsch mir selbst weh zu tun. Fühle nicht den
Schmerz von meiner blutenden Faust oder meines schon gefühllosen Beines,
nur die Qualen meiner Seele versetzten mir stechende Wunden ins Herz. Es
kommt mir so vor, als hätte ich einen Fehler gemacht. Alles ist meine
Schuld, sagt eine kühle Stimme in meinem Kopf. "Nein!", brülle ich und
verdränge die erdrückenden Gedanken. Alles ist kaputt. So schnell vorbei,
wie es angefangen hat. Verspüre nur noch den Hass auf etwas von dem ich
nichts weiß, ich kann nicht verstehen. Mein Blut scheint in den Adern zu
kochen, mein Kopf fühlt sich so heiß an und meine Hände glühen. Ich nehme
ein Glas und schmeiße es an die Wand. Es zerspringt in viele Scherben,
verteilen sich auf dem Boden. Wer hat diesen scheiß Spruch erfunden? Von
wegen Scherben bringen Glück!
Die Zeit vergeht. Ich treffe Draco immer seltener und wenn, dann erscheint er mir nur noch wie ein Hauch von Leben. Er sieht so aus als wäre er schon tot. Übermüdet und dünner denn je. Nur wenige Worte finden ihren Weg über seine blassen Lippen. Im Unterricht redet er kaum. Seine Augen sind leblos geworden, nicht einmal das sonst alt gewöhnliche böse Schimmern lässt sie kurz aufblitzen. All die Lebensfreude ist verschwunden. Er hält sich von allen fern, sitz oft einfach nur da und starrt in die Ferne. Jegliche Versuche meinerseits ihm wieder näher zu kommen scheitern, blockt einfach ab. Da ist eine dicke Mauer um ihn herum. Kalt und verletzt. Keine schlimmen Beschimpfungen. Keine Beleidigungen. Nichts. Auf Pansys Aufmunterungsversuche reagiert er nicht, völlig hilflos wendet sie sich ab. Meine Freunde bemerken wie abwesend ich bin, fragen aber nicht, schauen mich nur mit besorgten Blicken an. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Habe schon jegliche Hoffnungen aufgegeben und allmählich kommt der alte Hass wieder zum Vorschein, durch Schmerz.
There is some fiction in your truth, and some truth in your fiction.
Es tut mir weh ihn so sehen zu müssen. Es tut weh alles aufgeben zu müssen. Habe das Verlangen es rückgängig zu machen, es aus meinem Herzen und meinen Gedanken zu löschen, es zu verbannen, aber ich kann nicht. Ich kann nicht vergessen.
To know the truth, you must risk everything.
Alles hat sich in einen erschreckenden Alptraum verwandelt. So abgestumpft und gefühlslos.
Einige Wochen sind seither vergangen, nichts hat sich geändert. Ich stehe am Fenster der Bibliothek und blicke hinaus. Völlig versteinert. Auf die dunkle verschneite Welt. Höre nicht die hallenden Schritte im Gang. Nähern sich, verstummen. Es ist finster. Gerade frage ich mich, warum ich nachts um diese Uhrzeit nicht im Bett liege und weiß zugleich die Antwort darauf. Die Nächte sind seither schlaflos gewesen. Bin müde, kann trotzdem keine Ruhe finden. Ich möchte mich einfach nicht mit diesen Gedanken abfinden. Kann sie nicht akzeptieren. Eine einsame Träne rollt mir über meine Wange. Schnell wische ich sie weg, obwohl niemand da ist. Mein Atem stockt, als sich Arme um mich legen, doch ich bilde es mir nur ein. Langsam werde ich wirklich verrückt! Ein Zucken umgibt meine Mundwinkel, verziehen sich aber nicht zu einem Lächeln, sondern werden nur zu zwei grässlichen Linien. Ich spüre wie sich eine Gänsehaut auf meinen Armen bildet. Dann vernehme ich ein kaum hörbares Geräusch und drehe mich vorsichtig um. Eigentlich dachte ich es wäre Filch oder ein Vertrauensschüler, das hätte mir nichts ausgemacht. Es wäre gleichgültig gewesen. Doch es ist Draco. Ich wage es kaum zu atmen oder meinen Augen auch nur zu trauen. Versuche etwas zu sagen, aber ich bekomme kein klares Wort heraus und so mustern wir uns nur gegenseitig. Er ist wirklich da. Wieder findet eine Träne ihren Weg über meine Haut. Still fange ich an zu weinen, muss aber gleichzeitig lächeln. Draco kommt unerwarteterweise auf mich zu. Er lächelt und wischt mir zärtlich die Nässe aus dem Gesicht. Aber es ist ein trauriges Lächeln. Seine Augen spiegeln meinen Schmerz wieder und zugleich verfallen wir in heftige Küsse. Sie sind wie ein verzweifelter Ruf unserer Seelen. Es tut gut, seine Berührungen spüren zu können, danach hatte ich mich nur allzu lange gesehnt. Wie sich unsere Lippen immer wieder finden, unsere Haut mit Küssen überdecken, wie ich seinen Herzschlag an meiner Brust fühlen kann und merke wie sein Atem immer schneller wird. Ich bekomme fast keine Luft mehr, aber es ist mir egal. Mir ist nur noch eines wichtig. Öfters hauche ich Dracos Namen ohne es selbst zu bemerken. Ich schlinge meine Arme um seine Hüfte und hebe ihn auf einen Tisch, drücke ihn sanft nach unten und beuge mich über ihn, immernoch in leidenschaftliche Zungenküsse verschmolzen. Seine Hände wandern unter meinen Pulli, streicheln sanft über meinen Rücken und den Muskeln am Bauch. Kitzeln meine Haut. Hastig ziehen wir uns gegenseitig aus, wollen uns so nah sein wie nur möglich. Haut auf Haut spüren. Nie wieder will ich ihn verlieren. Egal, was passiert. Nie wieder.
You are not alone. Never.
Die Zeit vergeht. Ich treffe Draco immer seltener und wenn, dann erscheint er mir nur noch wie ein Hauch von Leben. Er sieht so aus als wäre er schon tot. Übermüdet und dünner denn je. Nur wenige Worte finden ihren Weg über seine blassen Lippen. Im Unterricht redet er kaum. Seine Augen sind leblos geworden, nicht einmal das sonst alt gewöhnliche böse Schimmern lässt sie kurz aufblitzen. All die Lebensfreude ist verschwunden. Er hält sich von allen fern, sitz oft einfach nur da und starrt in die Ferne. Jegliche Versuche meinerseits ihm wieder näher zu kommen scheitern, blockt einfach ab. Da ist eine dicke Mauer um ihn herum. Kalt und verletzt. Keine schlimmen Beschimpfungen. Keine Beleidigungen. Nichts. Auf Pansys Aufmunterungsversuche reagiert er nicht, völlig hilflos wendet sie sich ab. Meine Freunde bemerken wie abwesend ich bin, fragen aber nicht, schauen mich nur mit besorgten Blicken an. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Habe schon jegliche Hoffnungen aufgegeben und allmählich kommt der alte Hass wieder zum Vorschein, durch Schmerz.
There is some fiction in your truth, and some truth in your fiction.
Es tut mir weh ihn so sehen zu müssen. Es tut weh alles aufgeben zu müssen. Habe das Verlangen es rückgängig zu machen, es aus meinem Herzen und meinen Gedanken zu löschen, es zu verbannen, aber ich kann nicht. Ich kann nicht vergessen.
To know the truth, you must risk everything.
Alles hat sich in einen erschreckenden Alptraum verwandelt. So abgestumpft und gefühlslos.
Einige Wochen sind seither vergangen, nichts hat sich geändert. Ich stehe am Fenster der Bibliothek und blicke hinaus. Völlig versteinert. Auf die dunkle verschneite Welt. Höre nicht die hallenden Schritte im Gang. Nähern sich, verstummen. Es ist finster. Gerade frage ich mich, warum ich nachts um diese Uhrzeit nicht im Bett liege und weiß zugleich die Antwort darauf. Die Nächte sind seither schlaflos gewesen. Bin müde, kann trotzdem keine Ruhe finden. Ich möchte mich einfach nicht mit diesen Gedanken abfinden. Kann sie nicht akzeptieren. Eine einsame Träne rollt mir über meine Wange. Schnell wische ich sie weg, obwohl niemand da ist. Mein Atem stockt, als sich Arme um mich legen, doch ich bilde es mir nur ein. Langsam werde ich wirklich verrückt! Ein Zucken umgibt meine Mundwinkel, verziehen sich aber nicht zu einem Lächeln, sondern werden nur zu zwei grässlichen Linien. Ich spüre wie sich eine Gänsehaut auf meinen Armen bildet. Dann vernehme ich ein kaum hörbares Geräusch und drehe mich vorsichtig um. Eigentlich dachte ich es wäre Filch oder ein Vertrauensschüler, das hätte mir nichts ausgemacht. Es wäre gleichgültig gewesen. Doch es ist Draco. Ich wage es kaum zu atmen oder meinen Augen auch nur zu trauen. Versuche etwas zu sagen, aber ich bekomme kein klares Wort heraus und so mustern wir uns nur gegenseitig. Er ist wirklich da. Wieder findet eine Träne ihren Weg über meine Haut. Still fange ich an zu weinen, muss aber gleichzeitig lächeln. Draco kommt unerwarteterweise auf mich zu. Er lächelt und wischt mir zärtlich die Nässe aus dem Gesicht. Aber es ist ein trauriges Lächeln. Seine Augen spiegeln meinen Schmerz wieder und zugleich verfallen wir in heftige Küsse. Sie sind wie ein verzweifelter Ruf unserer Seelen. Es tut gut, seine Berührungen spüren zu können, danach hatte ich mich nur allzu lange gesehnt. Wie sich unsere Lippen immer wieder finden, unsere Haut mit Küssen überdecken, wie ich seinen Herzschlag an meiner Brust fühlen kann und merke wie sein Atem immer schneller wird. Ich bekomme fast keine Luft mehr, aber es ist mir egal. Mir ist nur noch eines wichtig. Öfters hauche ich Dracos Namen ohne es selbst zu bemerken. Ich schlinge meine Arme um seine Hüfte und hebe ihn auf einen Tisch, drücke ihn sanft nach unten und beuge mich über ihn, immernoch in leidenschaftliche Zungenküsse verschmolzen. Seine Hände wandern unter meinen Pulli, streicheln sanft über meinen Rücken und den Muskeln am Bauch. Kitzeln meine Haut. Hastig ziehen wir uns gegenseitig aus, wollen uns so nah sein wie nur möglich. Haut auf Haut spüren. Nie wieder will ich ihn verlieren. Egal, was passiert. Nie wieder.
You are not alone. Never.
