Aufbruch in den Kampf Silmaras Kampfeslust war kaum zu übertreffen:; sie strotze nur so voller Energie und konnte es kaum noch erwarten morgen in aller frühe aufzubrechen. Alles war bereit in der Ecke stand ihre Tasche voll mit Klamotten. Um Essen und Proviant hatten sich die Orks gekümmert. Neben ihrer Tasche stand ihr langes Schwert es glänzte wunderschön verziert mit Rosenranken ohne Rosen nur mit Dornen und Blätter, doch die Blätter hingen schlaff hinunter. Sie lächelte . Daneben lag noch ein Dolch es war genau der Dolch mit dem sie Legolas umbringen wollte vor vielen Jahren. Alles war vorbereitet die hundert Pferde standen schon vor dem Tor und auch ein paar Orks standen unten. Morgen würde es sehr früh losgehen. Sie musste noch zu Tinus ihm bescheid geben, Also streckte sie sich ein letztes mal und schlich nach unten in die Verließe. Sie lief an den Gitter vorbei, viele Sklaven schliefen oder waren auf dem befehl von Sauron hin getötet worden. Als sie vor Tinus Gitter stand sah sie ihn stumm am Boden liegend. Sie nahm ihr kleines Jagdmesser, seine Klinge leuchtete im schein der Fackeln. Dann klopfte sie ein paar mal an die Gitterstäbe. Tinus zuckte und fuhr erschrocken zusammen, dann sah er sich um und grunzte er sah sie und atmete tief durch.

"Du hast es also nicht vergessen!" Sie grinste breit und gefährlich

"nein, es war ein abkommen und ich werde mich daran halten!"

"Und was willst du jetzt hier es ist doch noch nicht morgen!" den letzten Abschnitt seines Satztees verschlang er in einem Gähnen.

"Nur sehen das sie es nicht vergessen!"

"ich habe hier in diesem Loch doch nur meine Gedanken und die vergessen selten etwas!"

"Gut, dann sehen wir uns morgen!" sagte sie und schlich wieder davon. Gerade als sie den Saal verlassen wollte hörte sie jemanden wegrennen. Blitzartig stürmte sie dem Geräusch hörend davon. Sie sah nur einen schwarzen Umhang und trat auf ihn; mit einem Kreischen wie ein Schwarzer Rabe fiel das etwas der Länge nach auf die Treppen, die er gerade betreten wollte. Zischend drehte sich dieses Etwas um und Silmara erkannte den obersten Nazgul

"Aha wohin den so eilig?" der oberste Nazgul zischte verstohlen und knurrte etwas vor sich hin ehe er klar redete

"Wieso willst du diesen Sklave mitnehmen?" Silmara blinzelte ihn an für sie war klar, sie stellte die fragen!

"Wohin wolltest du?" fragte sie noch mal. Wieder krisch der Nazgul ehe er antwortete

"Zu Sauron den ich bezweifele du hättest dies getan!" Silmara verzog keine Mine

"So? zu Sauron? Wenn du nichts besseres vor dieser Schlacht zu tun hast Bitte!" Sie riss ihn hoch und ihre Hand bitzelte komisch bei diesem Kontakt, doch sie ließ sich nicht beirren! Stürmisch und grob zog sie ihn mit sich die Treppen hoch. Er krisch und schrie immer wieder wie ein Vogel. Bis sie die Halle Saurons erreicht hatten. Silmara stieß sie mit ihrem Fuß auf und schleuderte den Nazgul zu Boden .

"Was gibt es Silmara?" ertönte Saurons stimme sofort als das Schloss zu fiel

"Euer getreuer Diener, der oberste Nazgul möchte euch etwas sagen!" Sie stieß den Nazgul an etwas zu sagen

"ich wollte nur euren Rat einholen!" redete er nach einer kleinen stille

"Silmara möchte einen der Sklaven mitnehmen ich bezweifelte ob dies in euer weise bestätigt wurde!" beide sowohl Silmara als auch der Nazgul warteten auf die Reaktion von Sauron

"Und deswegen kommst du zu mir?" Silmara grinste. Strike!!!

"Wenn Silmara mitnimmt ist ihre Sache, alle Sklaven sind schwach und überleben diese fahrt sowieso nicht. Außerdem kann ich mir denken welchen Sklaven sie mitnehmen will, und ich habe mit ihr schon darüber gesprochen!" der Nazgul schwieg und da ihm die Kapuze übers Gesicht hing konnte Silmara nicht sehen was er für eine Fratze zog, zu Schade wie sie dachte.

"Tja, aber das nächste mal schleimen klappt s bestimmt!" Sie lächelte dem Nazgul gespielt arrogant zu und drehte sich um, schweigend lief sie zur Tür. Mit einem Triumphierenden Grinsen stieß sie schließlich die Tür zu ihrem Zimmer auf, Dann lachte sie grausam und doch irgendwie lieblich.

Der nächste morgen war der 14. März und der tag der Abreise Silmara bebte förmlich sie wurde immer aufgedrehter, jedoch nicht unbedacht. Sie stand auf und sah sich um. Ihre Halle!! Sie würde sie erstenmal nicht sehen (ohne das sie wusste sie würde sie nie wiedersehen). Sie streckte sich und wanderte wie ein Gespenst zum Schrank und sah sich um was würde sie tragen an so einem bedeutsamen Tag. Sie wählte eines ihrer schwarzen Kleider mit einem großen Riss an der Seite, so dass sie reiten könnte. Dann schritt sie zum Spiegel und sah sich an. Ihr Gesicht war durch den zerbrochenen Spiegeln verzehrt und trotzdem sah sie ihre schwarzen Augen, so grausam und niederschlagen....... wer würde es aushalten länger als ein paar Sekunden sie anzustarren außer sie selbst. Neben dem Spiegel lag ihr Schleier. Mit einem schämlischen Grinsen zog sie ihn sich über, nun sah man nur wenig von ihren Augen. Großartig dachte sie und rieb sich durch ihr schwarzen Haare. Lang waren sie geworden gingen ihr fast bis zur Hüfte und nur ein Gummi hielt sie weiter unten zusammen. Sie strich sich über eine kürzere Strähne atmete noch einmal durch ehe sie zur Tür schritt. Und auf der schwelle drehte sie sich noch einmal um und sah ihr Zimmer an, sie grinste und schloss die Tür.

Sie ging auf IHRE Mauer und sah hinunter, wie ihr herz einen Sprung machte könnten wir uns bei diesem Anblick nicht vorstellen, sie freute sich ein grunzendes, schleimigen und über vieles Heer von Orks vor ihr stehen zu haben, sie schätzte so an die zehntausend Stück sicherlich. Wieder einmal atmete sie tief durch roch noch einmal an der stinkigen und verpesteten Luft Mordors bis sie endlich in Richtung Heer marschierte. Doch als sie schon die Tür zum Außen Hof öffnen wollte fiel ihr Tinus ein, schnell rannte sie zurück in die Verließe, dort sah s er auf dem Bode und spielte wie so oft mit einem Strohhalm.

"Alles geht schnell, finden sie nicht auch, ich höre von hier unten in einer Sekunde mehr als tausend Orks!" Silmara verzog keine Miene und öffnete langsam das Gitter

"Kann sein, aber trotzdem müssen wir los also machen sie schon, stehen sie auf!" Mit einem gequältem Stöhnen richtete sich Tinus auf und fing an zu husten, als er an Silmara vorbei schritt merkte er etwas kaltes an seinen Handgelenken

"Wie soll ich bitte reiten wenn ich fesseln trage?" Er merkte wie sie ihn vorschob in Richtung Ausgang und Tinus sah die anderen Sklaven an die ihn bewundernd ansahen, doch er fühlte sich nicht entkommen! Er fühlte sich noch mehr versklavt, denn er musste in den Krieg und dies missfiel ihm gewaltig.

"ihr sollt gar nicht reiten, oder denkt ihr ich würde euch eine Chance der Flucht liefern?" Silmara stieß ihn wieder an und sie bewegten sich auf die Treppen zu

"Und wie wollt ihr mich sonst mitbekommen? Hinterher schleifen?" Sie betraten die Treppen und jede Bewegung stach in Tinus alten Knochen

"nein so sehr es mir auch missfällt aber ihr müsst wohl mit mir mitreiten!" Tinus schnaufte durch, es gefiel ihm noch weniger sich die ganze Reise über auf einem wilden Mordor Gaul an ihr festzuhalten! Ohne noch weitere Worte zu verschwenden stieß sie Tinus die Tür zum Heer hinauf. Die Orks die neben der Tür standen sahen sie an und wunderten sich über den Menschen der mitkommen würde, doch sie sahen Silmaras angespannten Gesichtsausdruck und fragten nicht nach.

Am Anfang des Heeres angekommen standen zwei große Starke Pferde die den andren ihn keinster weise ähnelten, eines so stark und schwarz wie das andere. Sie hatten breite Schulterknochen und einen riesigen Hals und Kopf. Der vordere Hengst schnaufte und eine Dampfwolke strömte aus seinen Nüstern. Silmara ging zu ihn und tätschelte den breiten hals. Dann nahm sie Tinus und stemmte ihn hoch, er war erstaunt über ihre Kräfte, sie hob ihn so hoch, dass er sein eines Bein über den Rücken werfen konnte, der Hengst wieherte laut auf. Und es klang wie eine Krähe so dunkel, seine roten Augen leuchteten auf. Tinus hustete wieder und hielt sich eine zusammen geknoteten Hände vor den Mund, er sah zu ihr hinunter und auch sie erwiderte seinen Blick, doch nur kurz dann drehte sie sich ab und schrie in die Menge

"Wo ist dieser verdammte Nazgul!"

~+~

Minas Tirith 's Türme ragten Majestätisch gen Himmel der sich romantisch in einem hellen rot der aufgehenden Sonne färbte, die Farbe spiegelte sich in den weißen Türmen wieder genau so wie in Legolas' goldenem Haar, schon Minuten lang stand er schweigend neben seinem Freund Gimli, der nur darauf wartete das dieser etwas sagte. Gimli war ein Zwerg, verwunderlich das man in dieser Zeit einen Elb und einen Zwerg freundschaftlich nebeneinander stehen konnten, aber diese Freundschaft war etwas besonderes. Gimli blickte ihn an seine Augen wüsste nur zu gerne was die seinen dachten, dann brach er das schweigen

"Legolas?" der Elb blickte ihn an

"ich frage mich schon seid längerem, ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber was stimmt bei dir nicht seid mir uns Minas Tirith genähert haben stehst du irgendwo alleine oder ziehst du eine Miene wie sonst was?" Legolas ließ wieder von seinem Gesicht ab er wusste diese Frage müsste kommen. Er blickte in die ferne auf einen kleinen Fluss der sich nicht weit entfernt schlängelte.

"Gern würde ich mein herz erleichtern indem ich dir sage was mit mir los ist, doch alle Welt würde mich für dies hassen was ich getan habe!"

"Warum sollten sie, ich werde auf meinem und meines Vaters Tod schwören, niemals soll ein Sterbenswörtchen darüber meine Lippen verlassen!" Legolas, verstummte konnte er ihm trauen, sein Gefühl sagte Ja doch er hatte ein schlechtes Gefühl, oder war es nur das er keine alten Wunden mehr aufreißen wollte?

"Du kannst mir vertrauen, auf das unsere Freundschaft nun mal so ungewöhnlich ist!" Legolas lächelte und merkte wie es ihm fehlte es jemanden zu erzählen. Er erzählte es ihm vom Anfang bis zum Ende, bis zum Ende als er auf dem Baum sah s und ihm klar wurde über seine Gefühle.

"Ich weiß, auch wenn du nichts gesagt hast, es ist verrückt aber ich habe das Gefühl sie kann sich ändern, ich habe viel über sie erfahren in dieser Zeit, sie wurde nicht von Sauron erschaffen, sie wurde geboren wie wir auch von einer wunderschönen Frau und sie war nicht böse." Gimli war stumm er hatte die ganze zeit über nichts gesagt und nur genickt, jetzt aber merkte er dass er an der reihe war etwas zu sagen

"Ich weiß nicht so Recht Legolas.... bist du dir sicher das du Gefühle anderer Art für sie hast? Gefühle können verwirren!" Legolas' blick verriet er war sich sicher so sicher wie sonst nie

"Nein Gimli, meine nicht sie irren nicht, sie lieben. Ich verspreche dir wenn ich könnte würde ich dieses alles nicht empfinden, doch ich konnte es mir nicht aussuchen, und ich wette es wäre anders gewesen wüsste ich nicht das mit ihrer Mutter! Sie ist nicht von Grund auf böse" Gimli atmete seufzend auf,

"In was du dich da bringst ist dir klar? Selbst wenn sie gut würden werde sie könnte nie richtig Lieben!" Legolas blickte wieder in die Ferne der Himmel färbte sich in einem Gelb- blauen Zustand. Zeit zum Frühstücken.

"ich weiß!" Auch er seufzte nun auf.

"Ich habe sie noch nie gesehen, doch man sagt sich sie ist so schön und unheimlich wie die Nacht!"

"Wie die Nacht? Ja das würde zutreffen doch du vergisst die Sterne am Himmelszelt!" Anders als erwartet hatte es ihn erleichtert mit Gimli zu reden.

"Lass uns gehen, mein Margen ist so leer wie dein verstand!" Legolas grinste und klopfte seinem Freund im gehen auf die Schulter.

~+~

Der oberste Nazgul verriet keine Blicke, brauchte er nach Silmaras Meinung auch nicht sie kannte seine Gedanken und sein Widerstreben Tinus gegenüber. Doch Egal war ihr seine miese Laune, sie war nun bester Stimmung. Elegant zog sie sich auf den Hengst und schlängelte sich fein an Tinus vorbei so dass sie vor ihm sah s. Sie hörte ein Wiehern und drehte sich um, der Nazgul stieg ebenfalls auf und das Pferd riss seinen Kopf in die Höhe und trat unruhig von einem auf den anderen Fuß. Sie sah weiter nach hinten so weit sie gucken konnte erstreckte sich IHR Heer sie strotzte nur so vor stolz. Dann sah sie wieder nach vorne das große Tor!!! Das Tor durch dass sie schon einmal geritten war und eine niederwerfend Niederlage einstecken musste. Sie atmete durch ihr Herz zersprang fast in zwei.

"Fertig?" rief der Nazgul von hinter mit einer Adler ähnlichen Stimme. Silmara sah sich um und nickte! Dann ritt sie los in einem ruhigen schritt, erst einmal ruhig im schritt nach her würden sie ihr tempo verdoppeln. Tinus hielt sich mit seinen zusammengebundenen Händen am Sattel fest, ihm gefiel das reiten überhaupt nicht, das hatte es noch nie. Das Tor wurde quietschend hinunter gelassen und vor ihnen erstreckte ich das ganze Land Mordor samt den Kratern und kahlen Bäumen.

"ich bin zum schwach zum fliehen!" sagte Tinus in die Stille hinein

"Na und?" fragte Silmara ohne ihren blick von Horizont zu lassen

"Die Fesseln schneiden ganz schön, Außerdem kommt noch hinzu das ich es nie wagen würde von einem zwei Meter Gaul zu springen!" Silmara schnaufte genervt durch

"wenn wir rast machen nehme ich sie ihnen ab bis dahin können sie sich ja noch gedulden, ehe sie mir mein Ohr Vollheulen!" Tinus schwieg und dachte sich Wörter die man besser nicht schreiben sollte. Nach ein paar Stunden ritt, bat Silmara, Tinus sich an ihr festzuhalten es würde jetzt schneller werden! Tinus versuchte es so gut es ging doch mit zusammen gebundenen Händen ging es nicht so gut. Sie trieb den Hengst an und er fiel in einen leichten Trab. Tinus merkte wie er hin und her wippe das gefiel ihm ganz und gar nicht, also versuchte er seine Beine um den Pferdebauch zu drücken um nicht umzukippen, doch das Pferd rast auf einmal los, ohne das er wusste das er dem Pferd damit ein Signal zum los Galoppieren gegeben hatte. Silmara ließ ihm die Freie Bahn und genoss es sichtlich. Sie hörte wie die Pferde hinter ihr ebenfalls anfingen zu Galoppieren. Sie merkte wie Tinus hinter ihr immer hippeliger wurde doch ihr Tempo drosselte sie nicht. So ritt die Armee Silmaras ungefähr eine Stunde, die Sonne war nun vollständig aufgegangen obwohl man es in Mordor nicht bemerkte. Silmara fiel wieder in einen leichten Schritt. Das Pferd Mordors schnaufte nicht ein bisschen, Silmara drehte sich um, das Heer hatte gut mitgehalten. Eine stille trat ein, lange sagte niemand etwas bis Silmara, für Tinus überraschend, zu Wort kam

"Weiter war ich noch nie!" Tinus schwieg eine weile, er hatte den schock des Reitens immer noch nicht überwunden

"Es gibt viele Dinge zu sehen, außerhalb von Mordor!" Silmara pfiff genervt durch die Zähne

"Ihr redet doch nur von schönen Dingen die ihr gesehen habt, doch die will ich gar nicht sehen!" Doch dass wollt ihr insgeheim, dachte sich Tinus doch er schwieg, sie sah s am längeren Hebel. Sie ritten schweigend durch die Stille Mordors und Tinus meinte zu bemerken wie die steinigen Felsmauern die Mordor von Gondor trennte immer näher rückten. Dann fielen ihm wie so oft seine Augen zu und er wippte im Takt des Pferdes mit. Silmaras Augen ließen nicht von der Mauer aus Felsen vor ihr ab, sie wurden immer höher je näher sie kam, sie war aufgeregt was sich dahinter verbarg. Die Luft wurde überraschend immer stickiger und Nebel tat sich auf, er war staubig und trocken, Silmara zog sich ihren Schleier tiefer ins Gesicht und versuchte nicht allzu viel davon einzuatmen. Nach einiger Zeit waren die Felsmauern schon so nah dass man seinen Kopf beachtlich nach oben recken musste um die spitzen zu sehen, Silmara tat dies gerade als, sie trabende schritte hinter sich hörte, der oberste Nazgul ritt an sie heran

"Silmara, wir sollten eine kleine Rast einlegen, sonst sind die Orks nachher nicht mehr zum Kämpfen bereit und solange wir dies noch in Mordor machen ist es ungefährlich!" Sie sah ihn an, und zog ihre Augenbraun hoch

"Okay, wir machen rast umso besser," Sie stoppte den Hengst abrupt das er laut aufwieherte und Tinus vom Lärm geweckt wurde

"Was.. was ist los?"

"Nichts wir machen Rast!" sagte Silmara während sie sich vom Pferd schwang. Unten angekommen klopfte sie sich den Staub des Nebels von der Hose und streckte beide Arme zu Tinus nach oben. Er ließ sich zur Seite fallen und Silmara fing ihn auf!

"Und was ist mit meinen Fesseln?" rief er ihr nach sie wollte gerade zu dem Nazgul, schnaubend drehte sie sich um und löste die Fesseln aber nur ein bisschen. Tinus war dies sowieso klar gewesen.

"Hey Orks passt auf ihn auf und ja keine Spielchen!" Ein paar Orks die auch auf Pferden geritten waren stiegen ab und stellten sich neben Tinus der sich genüsslich neben einen Baum setzte und den Kopf an einem Stamm anlehnte. Er schloss gleich die Augen und war froh von diesem Höllenbiest hinunter zu sein. Silmara machte sich währenddessen auf zum Nazgul der noch schweigend neben seinem Pferd stand

"Ich denke wir bleiben hier bis Abends und reiten dann weiter, aber dann ohne Pause dass ist zu riskant. So sind wir in den frühen Morgenstunden in Minas Tirith und dies vielleicht noch wenn's dunkel ist!" Der Nazgul nickte nur verstohlen

"ich bin einverstanden!" meinte er krächzend, die kleine Blamage vor Sauron hatte er nicht vergessen. Sie wandte sich ab und lief zu einem nahe Gehlegenden Baum auch sie lehnte sich an und schloss die Augen. Sie erinnerte sich an die Nacht vor vielen jahrzehnten als sie selber auf der Mauer stand und ein riesiges Heer abreisen sah, damals war es ihr sehnlichster Wunsch gewesen mitzukommen. Und jetzt hatte es sie nicht sehr Überrascht mitzukommen. Es war Normal gewesen.

~+~

"Silmara!!!" Jemand rüttelte sie unsanft, die krächzende Stimme des Nazgul erhob sich über sie, sie zuckte zusammen und stand sofort auf. Sie musste eingeschlafen sein und dies ziemlich schnell, sie rieb sich den Hinterkopf

"Wir sollten langsam aufbrechen, es ist mitten in der Nacht und unsere Orks werden langsam unruhig!" Sie nickte nur und drängte sich an ihm vorbei. Es war wirklich Nacht geworden ein kalter Schauer überzog sie und sie rieb sich die Arme. Der schlaf hatte ihr gut getan sie merkte wie die Kampfes und Lebenslust in ihr aufstieg und sie fühlte sich wieder richtig fit. Schnell schlich sie zu Tinus rüber der neben den Orks lag, sein Kopf war auf seine Schulter gesackt und seine Hände hatte er vor seiner Brust zusammen gefaltet.

"Tinus!" rief sie zu ihm runter und auch er zuckte Ähnlich wie sie zusammen

"was ist ? Ich bin doch schon wach!" Er rieb sich verschlafen über seine Augen "geht es schon weiter?"

"Was heißt den schon wir sind sowieso zu spät dran!" Sie riss Tinus förmlich in die Höhe. Und er stolperte hinter ihr her zu dem Hengst. Der blickte nur kurz auf und machte sonst keine Anzeichen zur Freude oder entsetzten. Tinus sah sich um alle Orks rüsteten auf und bildeten langsam wieder eine Schlange hinter Silmara und dem Nazgul. Erst nahm Silmara Tinus die fesseln ab und dann stemmte sie ihn wieder hoch und er schlang zweifelnd und unglücklich seine Beine um dieses Weser der dunklen macht.

"Bereit?" Schrie Silmara nach hinten und der Nazgul nickte während er sich auf sein Ross schwang. Also schmiss sich Silmara auch auf ihren Hengst und hustete einmal die Luft war genauso trocken wie am Anfang. Dann gab sie dem Pferd den befehl zum losreiten. Der setzte sich bereitwillig in Bewegung. Und Tinus empfing die gleichen unwohl fühlenden Schwingungen wie am Anfang. So ritten sie weiter und weiter und keiner sagte auch nur ein Wort stille herrschte über jedem, bis sie endlich am Tor Mordors ankamen. Silmara atmete freudig auf es würde soweit sein IHR Herr würde bald kämpfen. Das riesige Tor wurde hinabgelassen und die Orks auf dem Tor brüllten ihren genossen zu. Silmara hörte nicht hin zu groß war ihre Erwatung was nun passieren würde. Als sie aus dem Tor trat, stellte sie enttäuscht fest dass sich rein gar nicht verändert hatte ihr Gefühl blieb das gleiche, sie drehte sich zum Nazgul um

"Wir werden jetzt nur schneller reiten, ersten sind wir sowieso im zeitplan zu spät und zweitens ist es zu gefährlich langsam durch die Gegend zu reiten!"

"ich bin euerer Meinung!" schrie er auf der Entfernung zurück. Silmara drehte sich wieder um "festhalten!" sagte sie zu Tinus gerichtet. Und trabte erst an bevor sie anfing zu galoppieren. Die Landschaft veränderte sich kaum, sie ritten und ritten weiter in einem schnellen Galopp. Mit freien Händen war es für Tinus wesendlich leichter sich auf dem Gaul zu halten, doch seine weisen Haare des langen Bartes fegten ihm immer wieder ins Gesicht, er schwor sich in diesem Moment sollte er dies alles überleben sich nie wieder auf ein Pferd zu setzten. Silmara hingegen machte sich über wichtigere Dinge Gedanken, Sauron hatte ihr erzählt vor Minas Tirith gäbe es noch einem wall den sie durch brechen müssten. Sie würde die Orks vorschicken und den Kleinkram erledigen. Sie ritten und ritten immer weiter, es ging sogar so weit dass die starken Pferde Mordors ins schwitzen kamen, geschweige denn den großen Orks die weiter hinten rennen mussten. Die zweite und letzte Etappe ihres Rittes hatte also nun begonnen und Silmara war auf eine grässliche Art stolz auf sich sie wusste egal wenn ihr Heer verlieren würde sie würde es bestimmt nicht. Doch übermut führt meistens zum Fall. Endlich nach ein paar Stunden sahen sie weit hinten den Fluss des Aduin die Brücke Osgiliath würde keine Hürde für sie sein, sie zügelte das Tempo blieb aber immer noch im Galopp, die anderen hinter ihr taten es ihr gleich.

"seht ihr dort vorne?!" fragte sie Tinus

"Ehrlich gesagt hatte ich meine Augen de ganze zeit geschlossen doch auch jetzt wenn ich sie öffne sehe ich zu schwach!"

"Dort ist die Osgiliath !" sagte Silmara mit einem gewissem Stolz in der Stimme

"Nicht mehr lange und wir werden kämpfen, mein Triumph über euch ist nicht mehr Fern!" Tinus konnte sich ein grinsen nicht verkneifen

"Wir werden sehen, Silmara reitet und vollbringt eure Tat!" Sie grinste auch ohne zu sehen gehabt das er es auch getan hatte. Die Osgiliath war eine nicht gerade kleine Brücke über den Aduin und kam Silmara gerade recht, sie würde sie direkt zu Minas Tirith führen. Sie würde unbewacht sein und wenn nicht würden es nicht mehr als zehn Soldaten sein also keine Rede wert. Sie sah sich um und hatte gar nicht bemerkt wie sich die Landschaft verändert hatte, es war zu dunkel um genaueres zu erkennen doch unter ihr wuchs gras, sie sah es lange an wie das Pferd über es hinweg flog noch nie hatte sie es real gesehen, wenn man die grau-braunen Grashalme in Mordor nicht mitzählte. Sie hatten Glück gehabt die Brücke war nicht bewacht aber es hätte sowieso nichts ausgemacht wäre sie es gewesen. So preschte Silmara über sie hinweg und die Hufe trommelten auf dem harten Holz, jetzt sah man in der Ferne den dicken wall, der sich wie ein Kreis um Minas Tirith schloss, etwas über zehn Meter groß schätzte sich und sie sah oberhalb wachen entlang rennen, sie waren also schon entdeckt worden, umso besser. Leider war der Überraschungs- Moment schon vorbei. Nun war der befehl gekommen die Orks zum Angriff bereit zu machen

jaja die Silmara ist schon ein Miststück, mögt ihr eigentlich Tinus??? Na ja auf jeden Fall nähern sich die beiden (Silmara und Legolas) schon gefährlich. im nächsten Kapitel. versprochen!

Hab bemerkt, dass ich Silmara im Ordner Lord of the flies (oda so) versteckt hab *selbst schlag* DANKE dafür, dass ihr mich hingewiesen habt *knuddel*