Süße Zukunft?

Aragorns Schritte hallten in den Sälen wieder, sie waren das einzige was man hörte, er war in Gedanken, so sehr dass er nicht einmal den Boten bemerkte der ihm wie ein kleiner Hund hinterher lief und ihm stürmisch am Arm zog.

"Eure Majestät!" rief er immer wieder, bis Aragorn finstere Gesichtsausdruck verschwand und er stehen blieb.

"Faramir ist erwacht!" Faramir? Aber natürlich, der Sohn des Stadthalters von Minas Tirith. Sofort wand er sich ab und lief in die Häuser der Heilung. Seine Gedanken lösten sich von der Mysteriösen Shila und wanderten zu Faramir, sein Vater Denethor war ein großartiger Stadthalter gewesen, doch mit dem Angriff der Orks überwältigt. Faramir rannte an die Front und wurde schwer verletzt. Dadurch wurde Denethor verrückt, im Wahn wollte er sich und seinen Sohn verbrennen, doch man rettete Faramir, doch die Hilfe für Denethor kam zu spät. Seit dem lag Faramir in den Häusern der Heilung, er war ein starker Krieger und um nichts zu ersetzten gewesen, doch durch seine Verletzung würde er nie wieder richtig geheilt werden. Auch dies hatte er Silmara zu verdanken, ihre Leiche wurde immer noch nicht gefunden, doch die wachen an der Osgiliath hätten es bemerkt wenn jemand durch wollte, umso komischer war es das eine Frau auftaucht die ihr zum verwechseln ähnelt. Doch Silmara würde niemals so nett werden können! Zum Glück irrte sich Aragon gewaltig, den würde er sich nicht irren wäre alles aufgeflogen.

Pfeifend näherte sich Legolas, pünktlich Shilas und Tinus Wohnung, hinter seinem Rücken hatte er seine Liebliche Orchidee die er dem Garten Minas Tiriths entwendet hatte. Mit der anderen Hand klopfte er an, wie in Zeitlupe öffnete sich die Tür und die Liebevollste Person die er jemals gesehen hatte öffnete.

"Wie du siehst bin ich pünktlich!" sie lächelte verlegen.

"Wo ist Tinus?" fragte Legolas und versuchte an ihr vorbei zu sehen indem er sich ein Stück nach vorne beugte. Shila sah wie er näher kam und ihr Herz schlug erneut schneller und sie erhob die eine hand und streichelte seine backe. Legolas' Blick verließ das Zimmer und wanderte zu der Liebevoll lächelnden Shila die seine Wange streichelte.

"Er ist Frühstücken!" Legolas lächelte und zog hinter seinem Rücken die Orchidee hervor. Shilas Augen blühten mit der Blume um die wette, sie nahm ihre Hand von seiner Backe und umfasste sanft die Blume.

"Du bist süß!"

"Zum zweiten mal?" ihre Blick der sich in der Blume verfangen hatte wanderte in seine Augen. Und glühten.

"Ja zum zweiten mal!" Legolas sah sich im Flur um in dem er noch stand, als er sah das er leer war, drehte er sich zu ihr um. Grinste und nahm ihren Kopf in seine Hände und küsste sie stürmisch. Sie erwiderte den Kuss. Und umfasste seinen hals samt der Blume. Ihre Gedanken spielten verrückt und alles um sie herum drehte sich, oder war sie es die sich drehte? Immer wieder öffnete er stürmisch den Mund und zog ihre süßen Lippen in sich ein, er legte seinen Kopf schief und sie konnte nicht anders als es ihm gleich zu tun. Jemand könnte ihr jetzt in den bauch treten, sie würde nichts spüren ihr Bauch fühlte sich an wie zertreten und doch kribbelte er, immer wieder küsste, sie ihn erwiderte seinen Kuss mit zwei. Sie schwebte, liebte und genoss. Bis sie auf einmal den Kopf zurück zog und ihn komisch ansah, er hatte eben seine Zunge in ihren Mund gesteckt, dieser Kuss war wie die Wüste, trocken und heiß und da kam wasser, es war nichts unangenehmes nur reichte es nicht ihn einfach nur so zu küssen, was bezweckte er damit.

"was?" fragte er gelassen obwohl er es sich denken konnte den gerade als er sich dazu durchgerungen hatte, seine Zunge vorzutasten war sie zurück geschreckt. Mit einem frechen lächeln und aufgeblähten Nasenhöhlen, sah er sie an und hatte die Frechheit zu fragen was war? Doch sein Blick konnte sie nicht stand halten, sie grinste ebenfalls.

"Nichts!" entgegnete sie genauso frech grinsend.

"Doch irgendetwas ist!" bohrte er nach, doch sein grinsen verschwand nicht.

"Nein, nichts!"

"Bin ich so ein schlechter Küsser?" Er zog die Unterlippe vor und machte einem Schmollmund, dass Shila lachen musste und ihren Griff in seinen Nacken verstärkte, dass er ein stück weiter runterkam.

"Nein, das habe ich nicht gemeint!"

"Ich weiß was du gemeint hast!" sagte er und sein freches grinsen verschwand. Er schlang seine Hände besitzergreifend um ihre Hüften, sie atmete schwer aus, durch den Stoff konnte sie seine warmen Hände spüren.

"So und was?" Sie lächelte verschmitzt.

"Du magst es nicht!"

"Was?" sie zog die Stirn in Falten, da beugte er sich vor und leckte ihr kurz über die Lippen, kokett lächelnd zog er sich zurück.

"na dass!" Sie presste die Lippen aufeinander, Oh doch sie mochte es sehr sogar. Ihre Lippen brannten wie Feuer und ein Schauer wie ein Schmetterling flog ihren Körper hinunter und mit seinen Flügen fächelte er immer wieder aufs Neue dieses Kribbeln, und wie sie es mochte. Sie löste ihre Lippen von einander weil sein Geschmack verschwunden war, und lächelte ihn an.

"Na, na!" Erschrocken lösten sich die beiden voneinander und starrten hinunter zu Gimli der die Hände in die Seite gestemmt hatte, das erschreckte Gesicht löste sich als Legolas erkannte dass es nicht Tinus war, der sie ertappt hatte. Doch er war ebenso enttäuscht das sie gestört wurden, er hatte gemerkt wie sehr ihr seine Spielchen gefallen hatten, nicht nur ihr jagte bei dieser Art von Berührung ein Schauer den Rücken hinunter.

"Nicht so auffällig!" Sagte Gimli und sein Bart stieg mit seinem Grinsen nach oben, auch Legolas lächelte ihn froh an.

"Keine Angst so dumm sind wir nicht!" das Wort 'So' betonte er extra.

"Wer weiß, ich würde trotzdem aufpassen!" Shila sah verwirrt zu Legolas, Gimli wusste es also, warum durfte es Tinus nicht erfahren? Sie hatte den Eindruck dass er Legolas mochte, aber vielleicht mochte er ihn nicht. Aber was hatte er für einen Grund, so gerne würde sie mit Tinus über ihre neuen Gefühle reden, Legolas hatte Gimli und sie Tinus, was war falsch daran?

"Machen wir, Gimli!" Grinste Legolas ihn an als er sich winkend umdrehte und den Gang entlang lief. Immer noch grinsend drehte er sich zu Shila um.

"Komm lass uns gehen, ehe die nachmittags Sonne verschwunden ist!" Doch Shila sah ihn noch skeptisch an.

"Du hast es Gimli gesagt?" Legolas wurde stutzig, war es ihr nicht recht? Hatte er einen Fehler gemacht? Um nichts in der Welt wollte er dies.

"Ja wieso?" fragte er unschuldig. Doch Shila, schüttelte schnell ihren Kopf.

"Nein ist schon Okay, lass uns gehen!" Sie stürmte an ihm vorbei und schnappte im vorbei gehen seine hand, Stirn runzelnd ließ er sich von ihr mitziehen.

Die Sonne brannte heiß und der weiße Marmorstein am Boden wirkte als würde er von unten bestrahlt werden. Es war jetzt schon nichts mehr von dem Angriff zu sehen und die Wachen marschierten ruhig und ohne Hast auf den Mauern. Ein paar schwarze Vögel flogen um den höchsten Turm von Minas Tirith und Shila atmete tief ein. Der Duft von Frische und Freiheit gemischt mit wärme stieg ihr in die Nase, sie schloss für einen Moment die Augen und drückte Legolas' Hand noch fester, das er sie ansah und schmunzeln musste. Sie hatte vorsichtig in der anderen hand noch Legolas' Blume, die sie nicht hielt sondern fast nur berührte um sie nicht zu zerstören. Sie waren am Rand der mauer und liefen an zahlreichen Wachen vorbei die sie nur grinsend ansahen. 'Was ein schönes paar' waren ihre Gedanken dazu. Legolas erwiderte den festen Händedruck und starrte über die Mauer, nach hinten zur Osgiliath. Über sie war Silmara geritten und Shila würde sie irgendwann noch einmal überqueren. Er sah sie wieder an, sie hatte ihre Augen wieder geöffnet und strahlte ihn glücklich an. Er nahm seine andere Hand und umfasste ihre kleine zarte Hand mit seinen beiden Händen umschloss sie wie einen kostbaren Edelstein. Sie wurde etwas Rot und sah in die ferne hinter Legolas. Sie konnte sich seinen Blick aber nicht ganz entziehen, sie spürte ihn immer noch auf ihrer Haut, wie er sie ansah versetzte ihr immer einen kleinen Hieb. Das sie taumelte vor Glück. Seine glas klaren Blauen Augen und seine breite Wangenknochen waren dann wie Fausthiebe die sie immer wieder zu Boden stießen. Um nichts in der Welt wollte sie mit jemanden tauschen. Sie grinste verträumt in den hellblauen Himmel. Ihre Seele strahlte mit der Sonne an diesem Tag gleich. Mit beiden Händen brachte Legolas sie zum stehen und zog sie Blitzartig an sich heran, ihre erschrecktes Gesicht durch seine Ruckartige Bewegung entspannte sich zu einem liebvollen lächeln, als sie wie Eis unter seinen starken Händen davon schmolz, war es wegen der heißen Sonne oder war er es? Legolas hielt sie fest ihre Hände lagen schlaff an ihrem Körper und er fürchtet er konnte sie zu fest gedrückt haben, aber er konnte nicht anders er wollte sie fühlen und merken dass er nicht träumte. Doch dann hob sie ihre Arme und legte sie ihm um den hals.

"ich wollte dich fühlen!" sagte Legolas ernst, denn ihm war es noch nie so ernst wie jetzt.

"Reicht dir meine hand nicht." Sie grinste verspielt und streichelte seinen Nacken nachdem sie seine haare beiseite geschoben hatte. Legolas bekam eine Gänsehaut und schmunzelte nun.

"Nein! Mir würde nicht einmal dein Halber Körper reichen, verstehst du? Ich will dich ganz oder gar nicht!" Sie wurde ernst und sah ihn lange an ehe sie antwortete.

"Dann nimm mich ganz, den ich könnte nicht leben wenn du nur meine hand haben wolltest!" Auch Legolas blickte sie ernst an, gerührt durch ihre Worte.

"Shila, ich liebe dich wie ich noch nie jemanden geliebt habe und es jemals tun werde!" Ohne dass sie die Chance hatte kam er näher und küsste sie Leidenschaftlich. Ohne Zunge!!! Sie klammerte ihre Hände fester um seinen Nacken und merkte wie sie die Blume in ihrer Hand quetschte, doch dass war ihr im Moment egal. Sie öffnete für einen Moment die Augen und sah seine starken Wangenknochen auf und ab gehen, ein ungeahntes Kribbeln stärker als zuvor drang in sie ein, was konnte sie machen um diese Spannung in sich zu entladen. Legolas drängte sie zu der mauer die nur einen Meter entfernt war und drückte sie gegen die Steinmauer. Jetzt oder nie, dachte er sich und öffnete seinen Mund erneut. Shila merkte wieder seine Zunge wie sie kurz ihre Lippen streifte. Es kribbelte erneut so stark wie vorher und der Mechanismus zum genießen stellte sich ein. Schon wieder streifte seine Zunge ihre Lippen, länger als zuvor. Sie wollte ihm auch dieses Kribbeln bescheren das er ihr damit schenkte und als sie ihren Mund öffnete und ihre Zunge langsam vortastete, stupste sie gegen seine. Mit einem erschrockenen Stöhnen zog sie sich zurück. Er hielt ihren Rücken fester umklammert und küsste sie vorsichtig auf ihr Kinn als er wieder höher rutschte und sie erneut anfing ihn zu küssen. Sie probierte es noch einmal und tatstete ihre Zunge vor, sie berührte seine, doch dieses mal zog sie nicht zurück, wollte es einfach nicht und langsam ließ sie ihre Zunge kreisen. Legolas spielte mit ihr, mit ihrer Zunge. Küsste sie immer wieder, löste sich für einen Moment von ihr und kam aufs neue. Er dachte nur an sie wie, sie ihn zum ersten mal angesehen hatte in Mordor und immer noch tat, bis er plötzlich Tinus stink saueres Gesicht vor ihm sah. Erschrocken löste er sich entgültig von ihr, sie durften dass nicht so unbedacht was wenn Tinus kommen würde, sie so sehen würde alles wäre verloren, ja er wollte sie ganz aber nicht nur für heute und morgen sie in den Kerkern besuchen, damit sie sich durch die Stäbe so küssen konnten. Er hasste Tinus dafür was er ihm antat. Er konnte nicht ohne sie leben und er verstand seine Absichten einfach nicht.

"Legolas was ist?" fragte Shila besorgt als sie sein erschrockenes Gesicht sah, eigentlich war sie mehr enttäuscht, den sie hatte gefallen an seinem Spiel gefunden. Doch nun wusste sie nicht was mit ihm los war.

"ich dachte an Tinus!" Shila lehnte sich fester an die Steinmauer und nickte.

"darüber wollte ich sowieso mit dir reden!" Er sah auf, und wusste sofort worum es ging.

"ich will wissen warum wir es ihm nicht sagen dürfen!" Er hatte gewusst das diese Frage kommen würde warum hatte er sich nicht vorher schon Gedanken darüber gemacht was er sagen sollte. Konnte er ihr sagen was die Absicht war, er kannte sie noch nicht so gut um sagen zu können sie würde es für sich behalten. Aber auf der anderen Seite, hatte vor nichts so Angst als in den Kerkern zu Landen und wenn sie Tinus darauf ansprechen würde müsste ihr klar sein dass sie so enden würde. Er wagte diesen schritt.

"Frag mich nicht warum aber Tinus weiß was ich für dich empfinde und er sagte wenn ich irgendetwas versuchen würde, dann würde er zu Aragon gehen und ihm alles erzählen!" Shila riss die Augen auf geschockt um etwas richtiges zu sagen stammelte sie vor sich hin.

"was... was ....erzählen?" Sie konnte nicht glauben dass Tinus so etwas machen würde.

"na alles!" Legolas ging einen schritt von ihr zurück und funkelte böse die Mauer an die nun wirklich nichts dafür konnte.

"Wer du wirklich bist und was ich damit zu tun habe!" Shila hob ihre zitternde Hand zum Mund.

"Nein, das glaube ich nicht" Legolas ging wieder auf sie zu und hielt sie an den Schultern fest.

"Doch es stimmte, bitte verhalte dich normal und rede nicht mit ihm darüber!" er sah sie flehend an.

"ich könnte es nicht ertragen, das du in den Kerkern ladest!" Sie nickte nur zitternd und konnte nichts mehr sagen, hatte sie sich so in Tinus getäuscht? War er wirklich so? Warum tat er dies, was war daran so schlimm das Legolas sie liebte?

"Hey Shila, wir kriegen dass hin!!" Doch sie starrte nur stumm auf den Boden.

"Sieh mich an!" er nahm seine Hand und drückte ihr Kinn leicht nach oben.

"ich Liebe dich!" flüsterte er ihr ins Ohr. Es kitzelte sie und sie musste lächeln, sein Gesicht war neben ihrem und so sah er die Träne nicht die ihre Wange hinunter lief.

"Ich Liebe dich auch!" sagte sie und zog seinen Körper an sich, er drückte sie auch an sich und streichelte ihren Rücken.

"Dann machst du mich zum glücklichsten Elb der Welt!" Sie lächelte. Sie fühlte sich so geborgen in seinen starken Armen und es überkam sie so dass sie es nicht mehr vertuschen konnte, sie weinte und weinte. Aber wenigstens gab es ihn! Es war schrecklich, sie fühlte sich so verraten benutzt und verstand nicht warum Tinus dies tun wollte. Aber eins war sicher sie würde es sich nicht verbieten lassen.

"Legolas?" fragte sie schluchzend unter zwei Tränen. Er löste sich von ihr und hielt ihren Kopf vorsichtig zwischen seinen Händen.

"was ist?" fragte er sanft und ohne eine Regung seiner Augen sie blickten sie so sanft an.

"Lass uns weggehen, weg von Tinus, dann kann uns niemand trennen!" Legolas lächelte, bedeutete er ihr so viel, dass sie mit ihm leben wollte. Es rührte ihn ungemein, er strich ihr über die Backe, doch ihm wurde einiges klar.

"ich kann nicht, Shila!" Er ließ seine Hände von ihren Wangen sinken und starrte traurig auf den Boden. Sie wurde von einer unglaublichen Angst gepackt, was war los? Eben sagte er wie sehr er sie lieben würde, warum konnte er nicht gehen und mit ihr glücklich werden.

"Wieso nicht?" fragte sie vorsichtig und nahm seine Hand die an seinem Körper lag. Er sah sie an und sein Blick war traurig als müsste er sich auf ewig von ihr trennen.

"ich will schon Shila, aber.....!" Sie neigte den Kopf und sah ihn fragend an.

".....noch nicht so schnell, ich muss noch etwas erledigen!"

"Was ?" er sah wieder zu Boden, er konnte es ihr nicht sagen was würde sie tun? Er war sprachlos. Sie verwirrte ihn so sehr. Es war schwer mit ihr, er wusste nicht was sie verletzte was sie kränkte und was sie zu Silmara machen würde.

"Du vertraust mir oder?" Er sah sie mit einem ernsten Blick an das ihr heiß und kalt wurde, sie wollte ihn küssen, streicheln und berühren und nicht nur seine Hand, die sie immer noch in ihrer hielt.

"Ja!" sagte sie fest und ohne mit der Wimper zu zucken.

"Dann, warte es ab ich erkläre es dir und ich verspreche dir, wir werden gehen, doch nicht jetzt, nicht so früh und nicht ohne Vorwarnung!"

"Okay!" gab sie kleinlaut bei und Legolas lächelte sie aufmunternd an, dann beugte er sich vor rieb seine Nase an ihrer, bis sie verträumt lächeln musste und ihre Augen schloss ehe sie ihn zart und ohne Vorwarnung einen kleinen Kuss auf den Mund drückte. Ohne zu pressen spürte er ihre zarten Lippen auf seinen. Klar hatte Legolas schon Freundinnen gehabt aber bei keiner hielt das Kribbeln so lange an wie bei ihr. Wie ein Seidentuch lag ihr Kuss auf seinen Lippen. Und er ging den schritt den er von ihr getreten war auf sie zu und umarmte sie sanft. Sie spürte seine starken Hände an ihrer Hüfte, sein Daumen streichelte sie sanft. Leise löste sie sich von ihm und sah ihn sanft an.

"Mach was du willst, ich werde dich unterstützen und ich bin bei dir. Ich weiß manchmal weißt du nicht was du von mir halten sollst. Aber ich könnte dir nie etwas antun, ich konnte es früher auch nicht! Ich vertraue dir vertrau du mir auch!"

"ich vertraue dir mehr als du dir vorstellen kannst, wenn irgendetwas ist du kannst immer zu mir kommen!" Sie grinste ihn frech an und schlang die Arme um seinen Hals.

"Eine Sache wäre da, weißt du Aragorn hat mir nur zwei Kleider gegeben und das von gestern ist aus irgendeinem Grund Nass und zerknittert!" sie sah ihn unschuldig an und Legolas lächelte verlegen.

"Nun ja und dies kann ich morgen nicht noch einmal anziehen, könntest du nicht Aragorn......!" Sie sah ihn flehend an und er wusste sofort worum es ging, schmunzelnd gab er klein bei und küsste sie liebevoll auf die Nase.

"Ja ich frage ihn, ich sehe ihn heute sowieso noch. Aber bis morgen bekomme ich keine neuen Klamotten für dich. Zieh doch einfach das Kleid von Gimli an es steht dir wunderbar."

"Wenn du es sagst!" sagte sie und überlegte wie sie die Spinnenweben entfernen sollte. Grinsend lehnte sie sich vor und küsste ihn liebevoll auf die Nase zurück.

"So für heute genug, ich muss zu Aragorn, morgen hol ich dich wieder ab!" Sie lächelte ihn an und nickte etwas enttäuscht. Arm in Arm liefen sie zurück doch als sie sich ihrer Wohnung näherten lösten sie sich aus der Umarmung aus Angst Tinus zu begegnen. Legolas strich ihr über die Wange ihren Mund entlang und flüsterte:

"Na ner arad!" Shila sah ihn sauer an.. er tat es ja schon wieder, sie verstand Sindarin die elbische Sprache doch nicht! Doch sie klang wunderschön, sie wollte sie so gerne erlernen

Es ist Hoffnungslos ich komm aus diesem Romantik Kram net mehr raus, ich gelobe Besserung... Aber ein bissi darf doch noch drin sein??? Übersetzung: Na ner arad- Bis morgen