Kapitel 5 : Der Hüter der Portale
Am nächsten Morgen wachte Harry auf und fand Severus wach, aber immer noch im Zelt.
"Beweg dich nicht.", befahl Severus als er bemerkte, dass Harry wach war.
Harry setzte sich sofort auf.
"Definiere die Bedeutung von "Beweg dich nicht"", sagte Severus und schüttelte den Kopf um seine Aufmerksamkeit zu dem Kocher zu lenken, der sehr nah an Harrys Füßen stand, also im Zelt.
"Du hättest dich ja etwas klarer ausdrücken können: 'bitte beweg dich nicht, Harry, wenn du deinen Fuß nicht gekocht haben willst", sagte Harry. Sein Kopf fühlte sich nicht gut an und Severus schaute ihn an.
"Was?", fragte Harry gereizt.
"Du musst bloß fragen", antworte Severus, und wies auf seine Fähigkeit hin ihn von seinen Kopfschmerzen zu befreien.
Harry blieb still und schaute Severus weiter beim Kochen zu. Er machte Haferbrei. Er konnte hören, wie der Regen auf das Dach des Zelt prasselte, was Severus gefährliches Kochen erklärte. Sie aßen wortlos ihr Frühstück, aber so bald Severus fertig war, setzte er sich zu Harry. Er schaute ihn sofort ängstlich an, obwohl er wusste, was Severus tun würde.
Harry war schon oft auf diesem Weg von Schmerzen befreit worden, aber nicht durch Severus. Für Severus, war der Grund die dicke Luft zwischen ihnen. Er fragte sich, wie gut Harry in dieser Vortäuschung von Freundschaft war. Jemanden von Kopfschmerzen zu befreien war ziemlich einfach, es beinhaltete, dass der Heiler für ein paar Sekunden kurz den Kopf berührte, es war keine Panik wert.
Harry senkte seinen Kopf langsam; er hoffte, dass das Einladung genug war, so dass nichts extra sagen musste. Er erinnerte sich daran, wie der Heiler durch sein Haar fuhr um direkten Kontakt mit seiner Kopfhaut zu bekommen, das Gefühl von warmer, fließender Energie war zwischen ihnen. Der Gedanke daran ließ ihn schaudern, aber irgendwie wollte er es auch.
Harry bemerkte, dass er die Luft anhielt, als Severus seine Hand hob. Als er ihn berührte, zuckte er leicht zusammen, aber dann beruhigte er sich wieder, als Severus durch seine Haare glitten, an ihren richtigen Platz und die Wärme erfüllte seinen Körper, er musste dagegen ankämpfen sich nicht komplett in dieses Gefühl zu lehnen. Wer hätte schon gedacht, dass dieser Mann so sanft sein konnte? Alle seine anderen Erfahrungen mit Heilern waren kurz und abrupt, klinisch im Vergleich. Aber trotzdem war es bald vorbei und es hinterließ ein angenehmes Gefühl in seinem Kop.
Severus schaute ihn an. "Geht es dir besser?", fragte er.
"Ja, danke", antworte Harry.
"Nun bei diesen Wetterverhältnissen, schlafe ich wohl jetzt ein bisschen, wenn es okay für dich ist Potter?", schlug er vor. Es war kaum eine Frage.
Harry schlüpfte in seinen Schlafsack und legte sich hin bevor Harry eine Chance hatte zu widersprechen. Harry machte sich nichts daraus, aber trotzdem wäre er gerne wirklich gefragt worden.
"Pass gut auf. Nur weil es regnet, heißt es nicht, dass wir uns ausruhen können", murmelte Severus aus seinem Schlafsack, "wir bleiben an einem Ort länger als wir sollten, das nächste mal wenn es regnet, werden wir wohl nass werden."
Severus drehte sich von Harry weg und Harry holte sein Buch heraus.
"Super", murmelte Harry zu sich selbst, er bekäme sowieso keine Antwort von seinem Gefährten.
Wenn kein Ende in Sicht wäre, dachte Harry, würde er verrückt werden. Severus schien mehr und mehr wieder Snapey zu werden.
Harry freute sich richtig auf ein warmes Bett und eine Aufgabe. Er hatte diesen Sommer nichts anderes getan als Lesen und Gehen. Am meisten beunruhigend war sein Verhalten gegenüber Severus. Er hatte von Geiseln gehört, die Gefühle für ihre Entführer entwickelt hatten, aber dies war einfach seltsam. Harry fragte sich, ob jeder so harmlos aussah, wenn er schlief, so sehr berührbar, so sehr verletzbar, dachte Harry. Harry zog seine Hand zurück als er bemerkte, dass sie sich in Severus Richtung bewegte, beinahe ohne, dass er es gemerkt hatte. Es war verrückt, er wusste ja nicht mal, ob Severus schon richtig schlief.
*****
Am nächsten Tag gingen sie am römischen Wall entlang. Der Boden hier war sehr hügelig und sie musste einen Großteil ihrer Energie auf das Hinauf- und Hinabsteigen verwenden. Sie gingen Seite an Seite, aber Harry bemerkte, dass er wieder diesen versteinerten Gesichtsausdruck wie im Unterricht hatte. Deutlich mehr Wolken als gestern waren am Himmel zu sehen und Harry fürchtete, dass es bald wieder regnen würde. Severus hatte seinen Teil vom Jack Daniels noch nicht getrunken, ein bisschen seltsam für jemanden, der letzte Nacht erzählt hatte, dass das für ihn schon Routine war.
Diesen Abend, als sie um ein kleines Feuer herum saßen, holte Severus den Whisky erneut hervor.
"Möchtest du den Rest?", fragte Severus.
"Du bist dran.", bemerkte Harry.
Severus zuckte mit den Schultern, "Dachte, dass es du es haben wolltest."
"Nein, danke", antwortete Harry und war noch mehr irritiert, als Severus die Flasche wieder weg stellte und nicht trank.
*****
Severus saß im Schneidersitz und beobachtete die Flammen bei ihrem Tanz im Feuer. Es konnte kaum noch länger dauern bis der Dunkle Lord Harry attackieren würde. So weit er wusste, hatte Harry keine Visionen gehabt und obwohl er froh darüber war, machte er ihn auch ein bisschen nervös. Natürlich waren die Visionen der beste Weg Harry zu überwachen, der Dunkle Lord wusste ja nicht, wo sie waren. Er schaute zu Harry hinüber, der genauso gedankenverloren dasaß, wie er. Er wünschte, dass sie zusammen sitzen konnten und ihre Beziehung nicht unter dieser Bedrohung litt. Er traute sich nicht zu trinken, weil er Angst davor hatte, was er sagen oder tun könnte, wenn er nicht aufpasste, was ihren 'Waffenstillstand' gefährden könnte. In Dunoon war er nicht betrunken gewesen, höchstens ein bisschen, er brauchte mehr um wirklich die Kontrolle zu verlieren, aber er hatte ihn schon beinahe berührt. Er wollte betrunken werden, um Harry alles erzählen zu können, aber er durfte es nicht. Für die Mission und ihre Sicherheit konnte er es nicht riskieren.
*****
Sie versuchten wieder die größeren Städte zu meiden und so hielten sie sich westlich in Richtung Northumberland.
"So, wo gehen wir jetzt hin? Zurück nach Inverness?", fragte Harry als sie neben einer größeren Straße von Belsay nach Morpeth gingen.
"Sehr gut Potter, sie werden nicht erwarten, dass wir den ganzen Weg wieder zurück gehen.", antwortete Severus.
"Und dann nehmen wir den Zug nach London", fügte Harry hinzu.
Severus war verwirrt. "Warum sollten wir das tun?", fragte er.
"Es dauert nur noch eine Woche, bis das Schuljahr beginnt", sagte Harry, als ob es die offensichtlichste Sache der Welt war.
"Was kümmert uns das Potter?"
Harry störte sich nicht wirklich daran, dass Severus wieder unerklärlicherweise Snapey wurde, obwohl Wolken am Himmel waren und sie hatten noch ein paar Kilometer vor sich. Sie würden bis auf die Haut nass werden. Harrys einzige Aussicht war, dass dies alles bald vorbei sein würde und er in sein normales Leben zurückkehren konnte und Snape zurück in seine Kerker.
"Du musst doch zurück in die Schule, oder? Du hast noch gar keine Lehrpläne geschrieben."
"Wir gehen nicht zurück", antworte Severus kurz, "Sag nicht, dass du dachtest, dass wir wieder zurück gehen würden, wenn das Schuljahr anfängt?"
"Ich Idiot, bitte vielmals um Entschuldigung", erwiderte Harry säuerlich, er wurde ziemlich genervt von Severus' kleinem Spielchen. Er hatte wirklich gedacht, dass es schlimm für ein paar Woche werden würde, aber offensichtlich lag er falsch. "Du hast dort einen Job zu tun."
"Die Gefahr schläft nicht während des Schuljahrs, Potter", sagte Severus ebenso säuerlich.
"Ich weiß das. Hörst du bitte damit auf und redest mit mir wie einem normalen Menschen?"
"Ich wusste nicht, dass ich das tat", antwortete Severus.
"Nein", sagte Harry, immer genervter werdend, "denkst du wirklich, dass dein Verhalten akzeptabel ist?"
"Die Gefahr wächst, auch in der Schule. Besonders wenn sie wieder voller Schüler ist."
"Aber wir müssen zurück", sagte Harry und erwog die Vorstellung, dass Severus es vielleicht ernst meinte.
"Du bist kein Schüler mehr Potter, du musst nirgendwo mehr hingehen."
"Überhall hin und gleichzeitig nirgendwo hin", murmelte Harry, "du bist Zaubertränke und Psychologiemeister."
"Ich werde nie zurück gehen, meine Zeit als Lehrer ist zu Ende."
Harry blieb stehen und stellte sich vor Severus. "Zu Ende? Seit wann?"
"Nicht wegen der Mission, wenn du das jetzt denkst, Ich würde auch sonst aufhören", fügte er hinzu.
"Warum? Wieso hat niemand was davon gehört? Neuigkeiten wie diese bleiben normalerweise nicht lange geheim."
"Das würdest du nicht verstehen. Gründe und Geheimnisse können durchaus mit Hilfsmitteln auch geheim bleiben", sagte Severus, zuckte mit den Schultern und versuchte weiter zu gehen.
Harry hätte bei dieser Geste explodieren können, "Ich würde es nicht verstehen?", rief er, "Und was zur Hölle soll das sein? Man sagt mir, ich sei Mitglied des Ordens, aber niemand hat mich je gefragt, ob ich wollte. Ich kann mich nicht an eine Zeremonie erinnern, in der die Zuverlässigkeit des Ordens demonstriert wurde. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass mir jemand irgendetwas mehr erzählt hat. Das ganze Gerede von meinen Eintritt in den Orden hatte doch beinhaltet, dass mir endlich etwas erzählt würde. Ja, ich bin auf einer sehr gefährlichen und wichtigen Mission und mir wurde genauso wenig wie sonst erzählt."
"Es war nicht genügend Zeit", versuchte Severus zu kontern.
"Du hattest alle Zeit der Welt dafür", sagte Harry und wurde von Sekunde zu Sekunde wütender.
Severus starrte Harry an, und schien ihm diesen Punkt ohne Antwort abzutreten, was Harry nur wütender machte.
"Wir können nicht zurück, ich bin nicht länger Lehrer und du kein Schüler und außerdem wäre es zu gefährlich. Warum sonst hätte dir Albus drei Mäntel mitgegeben?", antwortete Severus und blieb ruhig und gefasst wie immer.
Harry schüttelte seinen Kopf in Unglauben. "Das weiter machen?", rief er, "Wir leben in einem Zelt, in dem kaum genug Platz für uns beide ist, wir essen aus Dosen, wir schlafen auf dem Boden. Was sollen wir im Herbst machen?"
"Ich weiß es nicht", sagte Severus.
"Nun, dann sag mir lieber, was du weißt, ansonsten ist das nämlich das Ende des Weges. Hört mir mich? Du sagst mir alles oder ich gehe."
Harry war froh darüber, dass das Severus aufrüttelte, er sah beinahe erschrocken aus, er sollte wohl bei Harry bleiben, koste es, was es wolle.
"Du weißt nicht, was du fragst.", sagte Severus, nachdem er sich wieder geordnet hatte.
"Hörst du mir überhaupt nicht zu? Ich will alles wissen und zwar jetzt. Kapiert?", fuhr ihn Harry an.
Severus seufzte und sah aus, als ob er etwas sagen wollte, dann blieb er aber still.
"Ich weiß, dass mir vorrausgesagt wurde, dass ich den Dunklen Lord töten werde, alles was ich wissen will ist der Rest als volles Mitglied des Ordens, nicht als kleines Kind Harry."
"Das ist das Problem Harry.", begann Severus plötzlich, "Das hat man dir nicht vorrausgesagt."
Severus hatte nun Harrys volle Aufmerksamkeit, "Weiter", sagte er.
"Ihr seit verbunden, einer von euch muss den anderen töten. Entweder du ihn oder er dich. Das Schicksal kümmert sich nicht darum, wer es ist und der Dunkle Lord hat schon wieder Hunderte Anhänger."
"Ich habe schon mit ihm gekämpft", verteidigte sich Harry.
"Mit ein paar Anhängern nur, nicht gerade das, über dass wir gerade reden."
"Ich bin jetzt stärker", meinte Harry.
"I am stronger now." Harry insisted.
"Die Verwandtschaftsbande, die dich all die Jahre beschützt hat wird an deinem neunzehnten Geburtstag unterbrochen. Die Verbindung zu den Dursleys ist seit der Vollendung deines 18. Lebensjahrs unterbrochen."
"Ich muss ihn töten."
"Ja, das musst du, aber wir sind nur zwei, Harry."
"Und der Orden."
"Weniger als vierzig Mitglieder, einige werden uns verlassen und andere werden getötet werden."
"Zerstöre die ganze Hoffnung, warum auch nicht", klagte Harry ihn an.
"Du wolltest es wissen, Harry", sagte Severus als schwache Verteidigung, "Du musst versuchen den Dunklen Lord zu töten, aber du musst ihn nicht auf seinem Gebiet suchen, er muss zu dir kommen. Alles was wir machen können, ist weiter machen, am Leben bleiben."
"Super!"
"So hast du irgendwelche Pläne, Potter?", fragte Severus.
"Ich überlegs mir."
"Was wohl ein 'nein' wäre."
"Was erwartest du?", fauchte Harry, "Ich wusste nicht mal, dass ich mir einen Plan ausdenken sollte. Du hast davon die ganze Zeit gewusst. Sag mir, was du vorhast um den Dunklen Lord zu besiegen, hmm?", fragte Harry und umkreiste ihn wie eine Wildkatze. "Gibst du ihm ein Gift zu trinken? Oder kannst du mit deinen Psychologietricks die Todesser aufhalten. Ich denke nicht."
"Ich habe schon viele Todeszauber ausgesprochen", konterte Severus so bedrohlich wie er es konnte.
"Ja, wirklich", erwiderte Harry giftig, "du hast aber ein winziges Detail vergessen."
Severus stand unbeweglich da. Er wusste, dass Harry recht hatte.
"Das ist großartig", sagte Harry mit sarkastischer Begeisterung, "Und ich dachte, dass Tourist-sein Spaß macht. Das ist es doch, was Touristen machen, oder?"
"Ich denke aber nicht, dass diese normalen Touristen eine Armee von Todessern hinter sich haben, die gerade mal einen Schritt hinter ihnen sind", kommentierte Severus.
Harry blieb stehen, "Einen Schritt hinter uns."
"Vielleicht, ich weiß es nicht. Ich zöge es auch vor, dies nicht herauszufinden."
"Du weißt also nicht viel.", erwiderte Harry bissig.
"Was erwartest du? Ich bin bloß das Kerkermonster!", antworte Severus ebenso.
"Von allen Zauberern der Welt hat Dumbledore dich ausgesucht", rief Harry und drehte sich um, "Sie haben uns nicht um unsere eigene Sicherheit zu wahren weggeschickt, sie waren um die Sicherheit des Schlosses besorgt. Von allen bin ich ausgewählt worden um sie von dieser Scheiße zu bewahren, trotzdem schicken sie mich wie einen Flüchtling weg - mit dir. Wie lang werden sie brauchen um uns zur Hilfe zu kommen, wenn wir mitten in der Nacht angegriffen werden?", sagte Harry etwas ruhiger.
"Da ist mehr", sagte Severus, heißer flüsternd.
Harry schaute ihn erwartungsvoll mit gekreuzten Armen an und hatte eine Augenbraue hochgezogen-
"Es kann niemals zu ende sein. Selbst falls du den Dunklen Lord tötest, ist es nicht zu ende", erklärte er und konnte dabei nicht lauter sprechen als zu flüstern, weil er es sonst kaum geschafft hätte. Er dachte an die Konsequenzen.
"Was?", fragte Harry ungeduldig, er war sehr unruhig.
Das war es, was Severus schon seit dem letzten Schuljahr versucht hatte zu vermeiden, der Ausdruck in Harry Augen und die unweigerlich folgende Distanz zwischen ihnen. Es war eigentlich nicht seine Aufgabe, ihm dies zu sagen. Albus hätte es tun müssen, er war jetzt schon in einer misslichen Position. Es war seine eigene, persönliche Hölle.
"Man weiß nicht viel, aber es ist zweifelszwei klar, dass es mehrere Realitäten gibt, als wir sie bereits kennen, mit vielen weiteren Dimensionen, man kann sie nur durch ein paar Portale betreten und dass können auch nur wenige", begann Severus.
"Ich bin sicher, dass dies irgendwann in fünfzig Jahren sehr wichtig sein wird", erwiderte Harry, ihm war kalt und müde, außerdem hatte er wohl nicht mehr sehr viel Zeit. Er würde nie heimkehren. Er wollte mehr Erklärung als "Da ist mehr".
Severus versuchte Harrys Ungeduld zu ignorieren. Er musste es richtig erzählen, er konnte es unmöglich verkürzen.
"Jede Realität hat das selber Grundgerüst, aber jede hat ihre besonderen Eigenarten, sie unterscheiden sich in ihrer Geschichte und mystischem Fortschritt. Ein paar haben nur geringe oder gar keine metaphysische Bestandteile. Andere haben hingegen weit mehr als wir.", versuchte Severus zu erklären, "Es gibt Realitäten, in denen die Deutschen den Zweiten Muggel Weltkrieg gewonnen haben. Es gibt sogar eine, in der der Goldene Anbeginn eine Muggel Organisation ist."
"Each dimension of reality has the same basic fabric but has developed differently due to "In jeder Realität gibt es etwas Dunkles und Gutes. Wir haben unseren Dunklen Lord, andere haben andere dunklen, mächtigen Zauberer. Es gibt wahrscheinlich mehrere tausend von diesen Parallelrealitäten, alle verschieden."
"So das ist das große Geheimnis des Ordens?", fragte Harry Severus, als dieser aufgehört hatte.
"Nein", antwortete Severus klar, "es gibt etwas, dass der Orden auch noch nicht weiß. Noch nicht. Das ist Albus' großes Geheimnis, er hatte es mir erzählt, ich sage ich es dir."
"Sie existieren in ihrer Realität und wir in unserer", sagte Harry, "wo ist das Problem?"
"Denk doch mal nach Potter!", sagte Snape leicht genervt.
Harry schaute Severus lange fragend an und antwortete dann doch: "Die Portale!"
"Die Portale existieren zwischen ein paar Realitäten aus bestimmten Zwecken, alle kontrolliert durch einen einzigen Talisman, in dieser Realität jedenfalls. Der Talisman des Hüters der Portale."
Harry rollte mit den Augen bei diesem stumpfsinnigen langen und uneinprägsamen Namen.
"Der Dunkle Lord weiß davon. Wir dachten von ein paar Dokumente, die ihn beschreiben, dass wir sie verloren hätten, irgendwie ist er da dran gekommen. Er weiß, was er mit dem Talisman machen könnte und wie er ihn für seine Zwecke einsetzten könnte. Zu unserem Vorteil weiß er nicht, wo er ist oder wie man ihn aktiviert.", fuhr Severus fort.
"Woher weißt du, dass er es nicht weißt?", fragte Harry.
"Dann wären wir schon längst alle tot."
"Oh."
"Einmal aktiviert hat der Talisman unbeschreibliche Macht über jede Realität, kann kontrollieren, wann und wo Portale geöffnet werden und wer durch sie hindurch gehen kann. Unbegrenzte, nicht aufhaltbare Macht, in den falschen Händen..."
"Und sie wissen, dass es ihn gibt."
"Ja und sie werden nie aufhören nach ihm zu suchen. Niemals. Selbst wenn nur ein Todesser in unserer Welt existieren und die Portale öffnen, wären andere in anderen Realitäten, die ihm folgen würden."
"Aber er ist gut aufgehoben, dieser Talisman? Was ist, wenn er zerstört wird?", fragte Harry, die Größe, von dem was Severus sagte, begann er langsam zu begreifen und flößte ihm Angst ein.
"Früher oder später werden sie Erfolg haben. Es ist bloß eine Frage der Zeit."
"Wer weiß noch davon, wenn nicht der Orden? Wer benutzt diese Portale?", fragte Harry.
"Albus, ich und du. Niemand sonst. Ein paar andere könnten auch noch hindurch gehen, aber sie werden es nie herausfinden."
"Wer kann sie öffnen?"
"Albus und ich."
Harry holte tief Luft, "Ist dieser Talisman sicher? In Gringotts? In einem Kerker im Schloß? Wo anders?"
Severus schüttelte den Kopf.
"Aber er ist das mächtigste und gefährlichste Gegenstand, der jemals existiert hat. Warum wurde er nicht zerstört?"
"Sie werden einen Weg finden, wir müssen den Talisman irgendwann benutzen um herauszufinden, was sie planen. Der Talisman selber kann nie zerstört werden."
"Ich beneide die Person nicht, die auf dieses Ding aufpassen muss. Es macht ja beinahe genauso viele Probleme, wie unser Urlaub.", sagte Harry und hatte auf einmal einen unheimlichen Gedanken, "Ich glaube, ohne einen von den beiden, von denen die wissen wie es geht, wird es sehr schwierig für sie sein, die Portale zu öffnen. Wissen sie wer das ist?"
"Noch nicht, denke ich", antworte Severus und schaute Harry an.
"Warum erzählst du mir das? Es ist doch besser, wenn so weniger wie möglich davon wissen?", fragte Harry.
"Niemand anderes wird es erfahre, aber ich musste es dir erzählen", sagte Severus, "du wolltest alles wissen."
"Deswegen bist du in so einer großen Gefahr, wegen dem Wissen?", fragte Harry, er hatte immer noch Probleme alles zu ordnen.
"Ja, teilweise", antwortete Severus, "Ich hüte das größte Geheimnis, das je existiert hat."
"Scheiße", erwiderte Harry, "Und ich bin deine Eskorte. Ich muss dich genauso am Leben erhalten, wie du mich."
"Oder mich töten, bevor sie es erfahren von mir erfahren.", fügte Severus hinzu.
"Dich töten?", fragte Harry, seine Pupillen erweiterten sich.
"Sie dürfen es nie erfahren, Harry. Das musst du sicherstellen, selbst, wenn du mich mit deinen eigenen Händen umbringen musst. Wenn die Zeit gekommen ist, muss du es tun."
Harry atmete schwer, es fiel ihm nicht leicht. Ein Gedanke machte sich in seinen Verstand breit. Das Buch, es war das Buch. Es war das, was es alles bedeutete, weswegen Severus es ihm zum Lesen gegeben hatte. 'Scheiße', dachte Harry, 'scheiße, schreiße, scheiße.' Er spürte Tränen in den Augen und er drehte sich um, er wollte nicht, dass Severus es sah. Er schüttelte seinen Kopf. "Nein, nein", flüsterte Harry, "das kann nicht sein!"
Severus war berührt, dass Harry Probleme damit hatte, ihn für einen höheren Zweck zu töten. "Ein einfaches Avada Kedavra genügt, wenn du die Zeit dafür hast.", schlug er vor, er kaum glauben, dass sie nun an diesem dunkeln, kalten Ort gemeinsam warne.
Severus schaute in verzweifelte Traurigkeit und Verwirrung als Harry einen Schritt weiter dachte.
"Wo ist es, Severus?", fragte Harry verzweifelt, "Das ist es, was wir wirklich tun. Wo ist es? Was ist es? Ist es ein Ring? Ein Anhänger? Ich weiß, dass du es has. Sag es mir! Sag mir, dass ich falsch liege. Bitte sag mir doch, dass ich falsch liege!", rief Harry und kümmerte sich nicht mehr um die Tränen, die sein Gesicht herunter rannen.
Severus schaute zu Harry, er war verwirrt, wie er zu diesem richtigen Schluss gekommen war, aber er wusste nun, was sie wirklich taten. Man konnte in diesem Spiel nicht gewinnen, sie liefen nur vor dem Unausweichlichen davon. Severus schob den schwarzen Ledermantel weg, hob sein Shirt hoch dass eine Bandage sichtbar wurde, der um seine Hüfte gebunden war. Er hob sie hoch und Harry sah das kleine Samtbeutelchen, in dem der Talisman steckte.
Harry war fassungslos, ihn überkam ein Gefühl von Unglauben. Er war unfähig, Gefühle zu empfinden. Er sah, dass Severus auf ihn zu trat. Er war die letzte Person, die er in seiner Nähe haben wollte.
"Geh weg von mir", rief Harry ängstlich, "komm nicht näher, mit diesem Ding!"
Severus sprach wieder, er wollte nun, dass Harry alles wusste. "Sie werden zu erst zu Albus gehen, dann werden versuchen, dich auszuschalten, aber du bist verschwunden. Nachdem sie rausgefunden haben, dass Albus es nicht hat, werden sie denken, dass du den Talisman hast. Albus dachte, dass wir den Talisman mitnehmen, da sie uns sowieso schon suchen und es gab niemanden anderes, dem man diese Aufgabe aufbürden konnte. Er wusste, dass du fähig bist, das zu tun, was nötig ist, wenn die Zeit gekommen ist. Er glaubt an dich. Das tue ich auch. Sie wiessen vielleicht nicht, wo du gerade bist, aber nichts wird sie aufhalten können dich dazu bringen zu ihnen zu kommen, das darfst du nicht tun. Was immer auch passiert, sie müssen zu dir kommen. Verstehst du?"
"Der Dunkle Lord wird mich nicht dazu bringen", sagte Harry mutig.
"Er hat es schon mal getan", warnte ihn Severus.
Harry nickte, "die Visionen."
"Ja", bestätigte Severus.
"Und was, wenn er dann kommt?"
"Du musst mit ihm kämpfen, aber als erstes musst du mich töten."
"Du wirst das selber tun", erwiderte Harry.
"Ich werde es vielleicht nicht können, falls sie uns überraschen, musst du es zu Ende bringen."
Harry drehte sich weg und starrte auf die Straße. "Wir müssen einen Platz für die Nacht finden", sagte Harry, aber es war kein Leben in seiner Stimme.
Harry lief weiter in Richtung der Stadt Morpeth. Severus folgte ihm.
Severus lag wach in der Dunkelheit, er war sich sicher, dass er nie wirklich schlafen würde können. Harry lag neben ihm und er war sich sicher, dass er auch nicht schlafen konnte, aber der Junge war wohl davon überzeugt, es ihm nicht zu zeigen. Das Licht in Harrys Augen war verloschen. Severus hoffte, dass er nur ein bisschen wütend war, aber er wusste, dass es tiefgehender war. Severus drehte sich in seinem Schlafsack um und fühlte, als hätte er den größten Schatz dieser Welt zerstört, seinen Harry.
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So vielen Dank für eure Reviews!
Cara2 und besonders Keeline: Danke für dein sehr ausführliches Review, aber ich muss dir sagen, dass ich bloß Übersetzerin dieser Geschichte bin, ich habe keinen Einfluss auf die Handlung, Charaktere, etc. Ich bin bloß für die deutschen Formulierungen verantwortlich. ;-) Nichtsdestotrotz kann ich deine Vorschläge und Anmerkungen der Autorin Kaatje weiterleiten, allerdings hat sie die Story schon im Original weiter geschrieben, das Original hat die ID 1541890.
Eure exsanguis
Am nächsten Morgen wachte Harry auf und fand Severus wach, aber immer noch im Zelt.
"Beweg dich nicht.", befahl Severus als er bemerkte, dass Harry wach war.
Harry setzte sich sofort auf.
"Definiere die Bedeutung von "Beweg dich nicht"", sagte Severus und schüttelte den Kopf um seine Aufmerksamkeit zu dem Kocher zu lenken, der sehr nah an Harrys Füßen stand, also im Zelt.
"Du hättest dich ja etwas klarer ausdrücken können: 'bitte beweg dich nicht, Harry, wenn du deinen Fuß nicht gekocht haben willst", sagte Harry. Sein Kopf fühlte sich nicht gut an und Severus schaute ihn an.
"Was?", fragte Harry gereizt.
"Du musst bloß fragen", antworte Severus, und wies auf seine Fähigkeit hin ihn von seinen Kopfschmerzen zu befreien.
Harry blieb still und schaute Severus weiter beim Kochen zu. Er machte Haferbrei. Er konnte hören, wie der Regen auf das Dach des Zelt prasselte, was Severus gefährliches Kochen erklärte. Sie aßen wortlos ihr Frühstück, aber so bald Severus fertig war, setzte er sich zu Harry. Er schaute ihn sofort ängstlich an, obwohl er wusste, was Severus tun würde.
Harry war schon oft auf diesem Weg von Schmerzen befreit worden, aber nicht durch Severus. Für Severus, war der Grund die dicke Luft zwischen ihnen. Er fragte sich, wie gut Harry in dieser Vortäuschung von Freundschaft war. Jemanden von Kopfschmerzen zu befreien war ziemlich einfach, es beinhaltete, dass der Heiler für ein paar Sekunden kurz den Kopf berührte, es war keine Panik wert.
Harry senkte seinen Kopf langsam; er hoffte, dass das Einladung genug war, so dass nichts extra sagen musste. Er erinnerte sich daran, wie der Heiler durch sein Haar fuhr um direkten Kontakt mit seiner Kopfhaut zu bekommen, das Gefühl von warmer, fließender Energie war zwischen ihnen. Der Gedanke daran ließ ihn schaudern, aber irgendwie wollte er es auch.
Harry bemerkte, dass er die Luft anhielt, als Severus seine Hand hob. Als er ihn berührte, zuckte er leicht zusammen, aber dann beruhigte er sich wieder, als Severus durch seine Haare glitten, an ihren richtigen Platz und die Wärme erfüllte seinen Körper, er musste dagegen ankämpfen sich nicht komplett in dieses Gefühl zu lehnen. Wer hätte schon gedacht, dass dieser Mann so sanft sein konnte? Alle seine anderen Erfahrungen mit Heilern waren kurz und abrupt, klinisch im Vergleich. Aber trotzdem war es bald vorbei und es hinterließ ein angenehmes Gefühl in seinem Kop.
Severus schaute ihn an. "Geht es dir besser?", fragte er.
"Ja, danke", antworte Harry.
"Nun bei diesen Wetterverhältnissen, schlafe ich wohl jetzt ein bisschen, wenn es okay für dich ist Potter?", schlug er vor. Es war kaum eine Frage.
Harry schlüpfte in seinen Schlafsack und legte sich hin bevor Harry eine Chance hatte zu widersprechen. Harry machte sich nichts daraus, aber trotzdem wäre er gerne wirklich gefragt worden.
"Pass gut auf. Nur weil es regnet, heißt es nicht, dass wir uns ausruhen können", murmelte Severus aus seinem Schlafsack, "wir bleiben an einem Ort länger als wir sollten, das nächste mal wenn es regnet, werden wir wohl nass werden."
Severus drehte sich von Harry weg und Harry holte sein Buch heraus.
"Super", murmelte Harry zu sich selbst, er bekäme sowieso keine Antwort von seinem Gefährten.
Wenn kein Ende in Sicht wäre, dachte Harry, würde er verrückt werden. Severus schien mehr und mehr wieder Snapey zu werden.
Harry freute sich richtig auf ein warmes Bett und eine Aufgabe. Er hatte diesen Sommer nichts anderes getan als Lesen und Gehen. Am meisten beunruhigend war sein Verhalten gegenüber Severus. Er hatte von Geiseln gehört, die Gefühle für ihre Entführer entwickelt hatten, aber dies war einfach seltsam. Harry fragte sich, ob jeder so harmlos aussah, wenn er schlief, so sehr berührbar, so sehr verletzbar, dachte Harry. Harry zog seine Hand zurück als er bemerkte, dass sie sich in Severus Richtung bewegte, beinahe ohne, dass er es gemerkt hatte. Es war verrückt, er wusste ja nicht mal, ob Severus schon richtig schlief.
*****
Am nächsten Tag gingen sie am römischen Wall entlang. Der Boden hier war sehr hügelig und sie musste einen Großteil ihrer Energie auf das Hinauf- und Hinabsteigen verwenden. Sie gingen Seite an Seite, aber Harry bemerkte, dass er wieder diesen versteinerten Gesichtsausdruck wie im Unterricht hatte. Deutlich mehr Wolken als gestern waren am Himmel zu sehen und Harry fürchtete, dass es bald wieder regnen würde. Severus hatte seinen Teil vom Jack Daniels noch nicht getrunken, ein bisschen seltsam für jemanden, der letzte Nacht erzählt hatte, dass das für ihn schon Routine war.
Diesen Abend, als sie um ein kleines Feuer herum saßen, holte Severus den Whisky erneut hervor.
"Möchtest du den Rest?", fragte Severus.
"Du bist dran.", bemerkte Harry.
Severus zuckte mit den Schultern, "Dachte, dass es du es haben wolltest."
"Nein, danke", antwortete Harry und war noch mehr irritiert, als Severus die Flasche wieder weg stellte und nicht trank.
*****
Severus saß im Schneidersitz und beobachtete die Flammen bei ihrem Tanz im Feuer. Es konnte kaum noch länger dauern bis der Dunkle Lord Harry attackieren würde. So weit er wusste, hatte Harry keine Visionen gehabt und obwohl er froh darüber war, machte er ihn auch ein bisschen nervös. Natürlich waren die Visionen der beste Weg Harry zu überwachen, der Dunkle Lord wusste ja nicht, wo sie waren. Er schaute zu Harry hinüber, der genauso gedankenverloren dasaß, wie er. Er wünschte, dass sie zusammen sitzen konnten und ihre Beziehung nicht unter dieser Bedrohung litt. Er traute sich nicht zu trinken, weil er Angst davor hatte, was er sagen oder tun könnte, wenn er nicht aufpasste, was ihren 'Waffenstillstand' gefährden könnte. In Dunoon war er nicht betrunken gewesen, höchstens ein bisschen, er brauchte mehr um wirklich die Kontrolle zu verlieren, aber er hatte ihn schon beinahe berührt. Er wollte betrunken werden, um Harry alles erzählen zu können, aber er durfte es nicht. Für die Mission und ihre Sicherheit konnte er es nicht riskieren.
*****
Sie versuchten wieder die größeren Städte zu meiden und so hielten sie sich westlich in Richtung Northumberland.
"So, wo gehen wir jetzt hin? Zurück nach Inverness?", fragte Harry als sie neben einer größeren Straße von Belsay nach Morpeth gingen.
"Sehr gut Potter, sie werden nicht erwarten, dass wir den ganzen Weg wieder zurück gehen.", antwortete Severus.
"Und dann nehmen wir den Zug nach London", fügte Harry hinzu.
Severus war verwirrt. "Warum sollten wir das tun?", fragte er.
"Es dauert nur noch eine Woche, bis das Schuljahr beginnt", sagte Harry, als ob es die offensichtlichste Sache der Welt war.
"Was kümmert uns das Potter?"
Harry störte sich nicht wirklich daran, dass Severus wieder unerklärlicherweise Snapey wurde, obwohl Wolken am Himmel waren und sie hatten noch ein paar Kilometer vor sich. Sie würden bis auf die Haut nass werden. Harrys einzige Aussicht war, dass dies alles bald vorbei sein würde und er in sein normales Leben zurückkehren konnte und Snape zurück in seine Kerker.
"Du musst doch zurück in die Schule, oder? Du hast noch gar keine Lehrpläne geschrieben."
"Wir gehen nicht zurück", antworte Severus kurz, "Sag nicht, dass du dachtest, dass wir wieder zurück gehen würden, wenn das Schuljahr anfängt?"
"Ich Idiot, bitte vielmals um Entschuldigung", erwiderte Harry säuerlich, er wurde ziemlich genervt von Severus' kleinem Spielchen. Er hatte wirklich gedacht, dass es schlimm für ein paar Woche werden würde, aber offensichtlich lag er falsch. "Du hast dort einen Job zu tun."
"Die Gefahr schläft nicht während des Schuljahrs, Potter", sagte Severus ebenso säuerlich.
"Ich weiß das. Hörst du bitte damit auf und redest mit mir wie einem normalen Menschen?"
"Ich wusste nicht, dass ich das tat", antwortete Severus.
"Nein", sagte Harry, immer genervter werdend, "denkst du wirklich, dass dein Verhalten akzeptabel ist?"
"Die Gefahr wächst, auch in der Schule. Besonders wenn sie wieder voller Schüler ist."
"Aber wir müssen zurück", sagte Harry und erwog die Vorstellung, dass Severus es vielleicht ernst meinte.
"Du bist kein Schüler mehr Potter, du musst nirgendwo mehr hingehen."
"Überhall hin und gleichzeitig nirgendwo hin", murmelte Harry, "du bist Zaubertränke und Psychologiemeister."
"Ich werde nie zurück gehen, meine Zeit als Lehrer ist zu Ende."
Harry blieb stehen und stellte sich vor Severus. "Zu Ende? Seit wann?"
"Nicht wegen der Mission, wenn du das jetzt denkst, Ich würde auch sonst aufhören", fügte er hinzu.
"Warum? Wieso hat niemand was davon gehört? Neuigkeiten wie diese bleiben normalerweise nicht lange geheim."
"Das würdest du nicht verstehen. Gründe und Geheimnisse können durchaus mit Hilfsmitteln auch geheim bleiben", sagte Severus, zuckte mit den Schultern und versuchte weiter zu gehen.
Harry hätte bei dieser Geste explodieren können, "Ich würde es nicht verstehen?", rief er, "Und was zur Hölle soll das sein? Man sagt mir, ich sei Mitglied des Ordens, aber niemand hat mich je gefragt, ob ich wollte. Ich kann mich nicht an eine Zeremonie erinnern, in der die Zuverlässigkeit des Ordens demonstriert wurde. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass mir jemand irgendetwas mehr erzählt hat. Das ganze Gerede von meinen Eintritt in den Orden hatte doch beinhaltet, dass mir endlich etwas erzählt würde. Ja, ich bin auf einer sehr gefährlichen und wichtigen Mission und mir wurde genauso wenig wie sonst erzählt."
"Es war nicht genügend Zeit", versuchte Severus zu kontern.
"Du hattest alle Zeit der Welt dafür", sagte Harry und wurde von Sekunde zu Sekunde wütender.
Severus starrte Harry an, und schien ihm diesen Punkt ohne Antwort abzutreten, was Harry nur wütender machte.
"Wir können nicht zurück, ich bin nicht länger Lehrer und du kein Schüler und außerdem wäre es zu gefährlich. Warum sonst hätte dir Albus drei Mäntel mitgegeben?", antwortete Severus und blieb ruhig und gefasst wie immer.
Harry schüttelte seinen Kopf in Unglauben. "Das weiter machen?", rief er, "Wir leben in einem Zelt, in dem kaum genug Platz für uns beide ist, wir essen aus Dosen, wir schlafen auf dem Boden. Was sollen wir im Herbst machen?"
"Ich weiß es nicht", sagte Severus.
"Nun, dann sag mir lieber, was du weißt, ansonsten ist das nämlich das Ende des Weges. Hört mir mich? Du sagst mir alles oder ich gehe."
Harry war froh darüber, dass das Severus aufrüttelte, er sah beinahe erschrocken aus, er sollte wohl bei Harry bleiben, koste es, was es wolle.
"Du weißt nicht, was du fragst.", sagte Severus, nachdem er sich wieder geordnet hatte.
"Hörst du mir überhaupt nicht zu? Ich will alles wissen und zwar jetzt. Kapiert?", fuhr ihn Harry an.
Severus seufzte und sah aus, als ob er etwas sagen wollte, dann blieb er aber still.
"Ich weiß, dass mir vorrausgesagt wurde, dass ich den Dunklen Lord töten werde, alles was ich wissen will ist der Rest als volles Mitglied des Ordens, nicht als kleines Kind Harry."
"Das ist das Problem Harry.", begann Severus plötzlich, "Das hat man dir nicht vorrausgesagt."
Severus hatte nun Harrys volle Aufmerksamkeit, "Weiter", sagte er.
"Ihr seit verbunden, einer von euch muss den anderen töten. Entweder du ihn oder er dich. Das Schicksal kümmert sich nicht darum, wer es ist und der Dunkle Lord hat schon wieder Hunderte Anhänger."
"Ich habe schon mit ihm gekämpft", verteidigte sich Harry.
"Mit ein paar Anhängern nur, nicht gerade das, über dass wir gerade reden."
"Ich bin jetzt stärker", meinte Harry.
"I am stronger now." Harry insisted.
"Die Verwandtschaftsbande, die dich all die Jahre beschützt hat wird an deinem neunzehnten Geburtstag unterbrochen. Die Verbindung zu den Dursleys ist seit der Vollendung deines 18. Lebensjahrs unterbrochen."
"Ich muss ihn töten."
"Ja, das musst du, aber wir sind nur zwei, Harry."
"Und der Orden."
"Weniger als vierzig Mitglieder, einige werden uns verlassen und andere werden getötet werden."
"Zerstöre die ganze Hoffnung, warum auch nicht", klagte Harry ihn an.
"Du wolltest es wissen, Harry", sagte Severus als schwache Verteidigung, "Du musst versuchen den Dunklen Lord zu töten, aber du musst ihn nicht auf seinem Gebiet suchen, er muss zu dir kommen. Alles was wir machen können, ist weiter machen, am Leben bleiben."
"Super!"
"So hast du irgendwelche Pläne, Potter?", fragte Severus.
"Ich überlegs mir."
"Was wohl ein 'nein' wäre."
"Was erwartest du?", fauchte Harry, "Ich wusste nicht mal, dass ich mir einen Plan ausdenken sollte. Du hast davon die ganze Zeit gewusst. Sag mir, was du vorhast um den Dunklen Lord zu besiegen, hmm?", fragte Harry und umkreiste ihn wie eine Wildkatze. "Gibst du ihm ein Gift zu trinken? Oder kannst du mit deinen Psychologietricks die Todesser aufhalten. Ich denke nicht."
"Ich habe schon viele Todeszauber ausgesprochen", konterte Severus so bedrohlich wie er es konnte.
"Ja, wirklich", erwiderte Harry giftig, "du hast aber ein winziges Detail vergessen."
Severus stand unbeweglich da. Er wusste, dass Harry recht hatte.
"Das ist großartig", sagte Harry mit sarkastischer Begeisterung, "Und ich dachte, dass Tourist-sein Spaß macht. Das ist es doch, was Touristen machen, oder?"
"Ich denke aber nicht, dass diese normalen Touristen eine Armee von Todessern hinter sich haben, die gerade mal einen Schritt hinter ihnen sind", kommentierte Severus.
Harry blieb stehen, "Einen Schritt hinter uns."
"Vielleicht, ich weiß es nicht. Ich zöge es auch vor, dies nicht herauszufinden."
"Du weißt also nicht viel.", erwiderte Harry bissig.
"Was erwartest du? Ich bin bloß das Kerkermonster!", antworte Severus ebenso.
"Von allen Zauberern der Welt hat Dumbledore dich ausgesucht", rief Harry und drehte sich um, "Sie haben uns nicht um unsere eigene Sicherheit zu wahren weggeschickt, sie waren um die Sicherheit des Schlosses besorgt. Von allen bin ich ausgewählt worden um sie von dieser Scheiße zu bewahren, trotzdem schicken sie mich wie einen Flüchtling weg - mit dir. Wie lang werden sie brauchen um uns zur Hilfe zu kommen, wenn wir mitten in der Nacht angegriffen werden?", sagte Harry etwas ruhiger.
"Da ist mehr", sagte Severus, heißer flüsternd.
Harry schaute ihn erwartungsvoll mit gekreuzten Armen an und hatte eine Augenbraue hochgezogen-
"Es kann niemals zu ende sein. Selbst falls du den Dunklen Lord tötest, ist es nicht zu ende", erklärte er und konnte dabei nicht lauter sprechen als zu flüstern, weil er es sonst kaum geschafft hätte. Er dachte an die Konsequenzen.
"Was?", fragte Harry ungeduldig, er war sehr unruhig.
Das war es, was Severus schon seit dem letzten Schuljahr versucht hatte zu vermeiden, der Ausdruck in Harry Augen und die unweigerlich folgende Distanz zwischen ihnen. Es war eigentlich nicht seine Aufgabe, ihm dies zu sagen. Albus hätte es tun müssen, er war jetzt schon in einer misslichen Position. Es war seine eigene, persönliche Hölle.
"Man weiß nicht viel, aber es ist zweifelszwei klar, dass es mehrere Realitäten gibt, als wir sie bereits kennen, mit vielen weiteren Dimensionen, man kann sie nur durch ein paar Portale betreten und dass können auch nur wenige", begann Severus.
"Ich bin sicher, dass dies irgendwann in fünfzig Jahren sehr wichtig sein wird", erwiderte Harry, ihm war kalt und müde, außerdem hatte er wohl nicht mehr sehr viel Zeit. Er würde nie heimkehren. Er wollte mehr Erklärung als "Da ist mehr".
Severus versuchte Harrys Ungeduld zu ignorieren. Er musste es richtig erzählen, er konnte es unmöglich verkürzen.
"Jede Realität hat das selber Grundgerüst, aber jede hat ihre besonderen Eigenarten, sie unterscheiden sich in ihrer Geschichte und mystischem Fortschritt. Ein paar haben nur geringe oder gar keine metaphysische Bestandteile. Andere haben hingegen weit mehr als wir.", versuchte Severus zu erklären, "Es gibt Realitäten, in denen die Deutschen den Zweiten Muggel Weltkrieg gewonnen haben. Es gibt sogar eine, in der der Goldene Anbeginn eine Muggel Organisation ist."
"Each dimension of reality has the same basic fabric but has developed differently due to "In jeder Realität gibt es etwas Dunkles und Gutes. Wir haben unseren Dunklen Lord, andere haben andere dunklen, mächtigen Zauberer. Es gibt wahrscheinlich mehrere tausend von diesen Parallelrealitäten, alle verschieden."
"So das ist das große Geheimnis des Ordens?", fragte Harry Severus, als dieser aufgehört hatte.
"Nein", antwortete Severus klar, "es gibt etwas, dass der Orden auch noch nicht weiß. Noch nicht. Das ist Albus' großes Geheimnis, er hatte es mir erzählt, ich sage ich es dir."
"Sie existieren in ihrer Realität und wir in unserer", sagte Harry, "wo ist das Problem?"
"Denk doch mal nach Potter!", sagte Snape leicht genervt.
Harry schaute Severus lange fragend an und antwortete dann doch: "Die Portale!"
"Die Portale existieren zwischen ein paar Realitäten aus bestimmten Zwecken, alle kontrolliert durch einen einzigen Talisman, in dieser Realität jedenfalls. Der Talisman des Hüters der Portale."
Harry rollte mit den Augen bei diesem stumpfsinnigen langen und uneinprägsamen Namen.
"Der Dunkle Lord weiß davon. Wir dachten von ein paar Dokumente, die ihn beschreiben, dass wir sie verloren hätten, irgendwie ist er da dran gekommen. Er weiß, was er mit dem Talisman machen könnte und wie er ihn für seine Zwecke einsetzten könnte. Zu unserem Vorteil weiß er nicht, wo er ist oder wie man ihn aktiviert.", fuhr Severus fort.
"Woher weißt du, dass er es nicht weißt?", fragte Harry.
"Dann wären wir schon längst alle tot."
"Oh."
"Einmal aktiviert hat der Talisman unbeschreibliche Macht über jede Realität, kann kontrollieren, wann und wo Portale geöffnet werden und wer durch sie hindurch gehen kann. Unbegrenzte, nicht aufhaltbare Macht, in den falschen Händen..."
"Und sie wissen, dass es ihn gibt."
"Ja und sie werden nie aufhören nach ihm zu suchen. Niemals. Selbst wenn nur ein Todesser in unserer Welt existieren und die Portale öffnen, wären andere in anderen Realitäten, die ihm folgen würden."
"Aber er ist gut aufgehoben, dieser Talisman? Was ist, wenn er zerstört wird?", fragte Harry, die Größe, von dem was Severus sagte, begann er langsam zu begreifen und flößte ihm Angst ein.
"Früher oder später werden sie Erfolg haben. Es ist bloß eine Frage der Zeit."
"Wer weiß noch davon, wenn nicht der Orden? Wer benutzt diese Portale?", fragte Harry.
"Albus, ich und du. Niemand sonst. Ein paar andere könnten auch noch hindurch gehen, aber sie werden es nie herausfinden."
"Wer kann sie öffnen?"
"Albus und ich."
Harry holte tief Luft, "Ist dieser Talisman sicher? In Gringotts? In einem Kerker im Schloß? Wo anders?"
Severus schüttelte den Kopf.
"Aber er ist das mächtigste und gefährlichste Gegenstand, der jemals existiert hat. Warum wurde er nicht zerstört?"
"Sie werden einen Weg finden, wir müssen den Talisman irgendwann benutzen um herauszufinden, was sie planen. Der Talisman selber kann nie zerstört werden."
"Ich beneide die Person nicht, die auf dieses Ding aufpassen muss. Es macht ja beinahe genauso viele Probleme, wie unser Urlaub.", sagte Harry und hatte auf einmal einen unheimlichen Gedanken, "Ich glaube, ohne einen von den beiden, von denen die wissen wie es geht, wird es sehr schwierig für sie sein, die Portale zu öffnen. Wissen sie wer das ist?"
"Noch nicht, denke ich", antworte Severus und schaute Harry an.
"Warum erzählst du mir das? Es ist doch besser, wenn so weniger wie möglich davon wissen?", fragte Harry.
"Niemand anderes wird es erfahre, aber ich musste es dir erzählen", sagte Severus, "du wolltest alles wissen."
"Deswegen bist du in so einer großen Gefahr, wegen dem Wissen?", fragte Harry, er hatte immer noch Probleme alles zu ordnen.
"Ja, teilweise", antwortete Severus, "Ich hüte das größte Geheimnis, das je existiert hat."
"Scheiße", erwiderte Harry, "Und ich bin deine Eskorte. Ich muss dich genauso am Leben erhalten, wie du mich."
"Oder mich töten, bevor sie es erfahren von mir erfahren.", fügte Severus hinzu.
"Dich töten?", fragte Harry, seine Pupillen erweiterten sich.
"Sie dürfen es nie erfahren, Harry. Das musst du sicherstellen, selbst, wenn du mich mit deinen eigenen Händen umbringen musst. Wenn die Zeit gekommen ist, muss du es tun."
Harry atmete schwer, es fiel ihm nicht leicht. Ein Gedanke machte sich in seinen Verstand breit. Das Buch, es war das Buch. Es war das, was es alles bedeutete, weswegen Severus es ihm zum Lesen gegeben hatte. 'Scheiße', dachte Harry, 'scheiße, schreiße, scheiße.' Er spürte Tränen in den Augen und er drehte sich um, er wollte nicht, dass Severus es sah. Er schüttelte seinen Kopf. "Nein, nein", flüsterte Harry, "das kann nicht sein!"
Severus war berührt, dass Harry Probleme damit hatte, ihn für einen höheren Zweck zu töten. "Ein einfaches Avada Kedavra genügt, wenn du die Zeit dafür hast.", schlug er vor, er kaum glauben, dass sie nun an diesem dunkeln, kalten Ort gemeinsam warne.
Severus schaute in verzweifelte Traurigkeit und Verwirrung als Harry einen Schritt weiter dachte.
"Wo ist es, Severus?", fragte Harry verzweifelt, "Das ist es, was wir wirklich tun. Wo ist es? Was ist es? Ist es ein Ring? Ein Anhänger? Ich weiß, dass du es has. Sag es mir! Sag mir, dass ich falsch liege. Bitte sag mir doch, dass ich falsch liege!", rief Harry und kümmerte sich nicht mehr um die Tränen, die sein Gesicht herunter rannen.
Severus schaute zu Harry, er war verwirrt, wie er zu diesem richtigen Schluss gekommen war, aber er wusste nun, was sie wirklich taten. Man konnte in diesem Spiel nicht gewinnen, sie liefen nur vor dem Unausweichlichen davon. Severus schob den schwarzen Ledermantel weg, hob sein Shirt hoch dass eine Bandage sichtbar wurde, der um seine Hüfte gebunden war. Er hob sie hoch und Harry sah das kleine Samtbeutelchen, in dem der Talisman steckte.
Harry war fassungslos, ihn überkam ein Gefühl von Unglauben. Er war unfähig, Gefühle zu empfinden. Er sah, dass Severus auf ihn zu trat. Er war die letzte Person, die er in seiner Nähe haben wollte.
"Geh weg von mir", rief Harry ängstlich, "komm nicht näher, mit diesem Ding!"
Severus sprach wieder, er wollte nun, dass Harry alles wusste. "Sie werden zu erst zu Albus gehen, dann werden versuchen, dich auszuschalten, aber du bist verschwunden. Nachdem sie rausgefunden haben, dass Albus es nicht hat, werden sie denken, dass du den Talisman hast. Albus dachte, dass wir den Talisman mitnehmen, da sie uns sowieso schon suchen und es gab niemanden anderes, dem man diese Aufgabe aufbürden konnte. Er wusste, dass du fähig bist, das zu tun, was nötig ist, wenn die Zeit gekommen ist. Er glaubt an dich. Das tue ich auch. Sie wiessen vielleicht nicht, wo du gerade bist, aber nichts wird sie aufhalten können dich dazu bringen zu ihnen zu kommen, das darfst du nicht tun. Was immer auch passiert, sie müssen zu dir kommen. Verstehst du?"
"Der Dunkle Lord wird mich nicht dazu bringen", sagte Harry mutig.
"Er hat es schon mal getan", warnte ihn Severus.
Harry nickte, "die Visionen."
"Ja", bestätigte Severus.
"Und was, wenn er dann kommt?"
"Du musst mit ihm kämpfen, aber als erstes musst du mich töten."
"Du wirst das selber tun", erwiderte Harry.
"Ich werde es vielleicht nicht können, falls sie uns überraschen, musst du es zu Ende bringen."
Harry drehte sich weg und starrte auf die Straße. "Wir müssen einen Platz für die Nacht finden", sagte Harry, aber es war kein Leben in seiner Stimme.
Harry lief weiter in Richtung der Stadt Morpeth. Severus folgte ihm.
Severus lag wach in der Dunkelheit, er war sich sicher, dass er nie wirklich schlafen würde können. Harry lag neben ihm und er war sich sicher, dass er auch nicht schlafen konnte, aber der Junge war wohl davon überzeugt, es ihm nicht zu zeigen. Das Licht in Harrys Augen war verloschen. Severus hoffte, dass er nur ein bisschen wütend war, aber er wusste, dass es tiefgehender war. Severus drehte sich in seinem Schlafsack um und fühlte, als hätte er den größten Schatz dieser Welt zerstört, seinen Harry.
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So vielen Dank für eure Reviews!
Cara2 und besonders Keeline: Danke für dein sehr ausführliches Review, aber ich muss dir sagen, dass ich bloß Übersetzerin dieser Geschichte bin, ich habe keinen Einfluss auf die Handlung, Charaktere, etc. Ich bin bloß für die deutschen Formulierungen verantwortlich. ;-) Nichtsdestotrotz kann ich deine Vorschläge und Anmerkungen der Autorin Kaatje weiterleiten, allerdings hat sie die Story schon im Original weiter geschrieben, das Original hat die ID 1541890.
Eure exsanguis
