~ Es tut mir so furchtbar leid, dass ihr solange auf mein nächstes Kapitel
warten musstet. Mit dieser Story tue ich mir so furchtbar schwer, es ist
zum verrückt werden! So was ist mir noch nie passiert, normalerweise kommt
eine Geschichte recht flüssig aus meinen Gedanken, aber diese hier verhackt
sich immer wieder in meinem Hirn. Manchmal bereue ich es fast, dass ich sie
überhaupt begonnen habe, hätte ich doch nur eine meiner anderen Ideen
verwirklicht. Aber jetzt ist es zu spät, irgendwie muss ich sie zu Ende
kriegen, auch wenn mir der Kopf dabei raucht. Also bitte, bitte nicht böse
sein, wenn es manchmal ein wenig dauert....*sieht euch flehend an*. ~
Kapitel 9 Überlegungen
Ron erholte sich in den folgenden zwei Wochen stetig, aber dennoch recht langsam. Die Nachwirkungen des Schockers, der ihn getroffen hatte, waren schwerwiegender, als zunächst angenommen. Harry, Hermine und auch Lavendar besuchten ihn nahezu täglich.
Harry berichtete ihm, was währenddessen in der Aurorenzentrale vor sich ging. Nachdem Überfall im Trainingslager, lief die Suche nach den Todessern auf Hochtouren. Die Auroren, die direkt nach Moodys Aufruf ausgeschwärmt waren, hatten leider nicht einen einzigen der Attentäter dingfest machen können.
Aber trotz allem lief die Ausbildung ganz normal weiter. Wie Moody es ihnen vorhergesagt hatte, mussten sie jetzt, unter Peter Lambs Aufsicht, Gesetzesvorschriften, Richtlinien und Regeln pauken. Außerdem lernten sie wie die entsprechenden Formulare und Berichte nach einer Festnahme abgefasst sein mussten.
Es war ein ziemlich langweiliges Thema, im Vergleich dazu, war Moodys Trainingslager toll gewesen.
Harry bemerkte, wie Ron jedes Mal zu strahlen anfinge, wenn Lavendar den Raum betrat. Er grinste in sich hinein und beschloss Ron bei der nächstbesten Gelegenheit zu fragen, was da eigentlich zwischen ihnen lief.
Bald darauf konnte Ron das Krankenhaus verlassen. Die Wochen strichen von nun an dahin, ohne das etwas wirklich wichtiges passierte. Sie paukten immer noch Richtlinien und Tipps zum aufspüren von Schwarzmagiern, als es auf Weihnachten zuging.
Von den Todessern fehlte weiterhin jede Spur, sie schienen wie vom Erdboden verschluckt zu sein.
"Vielleicht haben sie Schiss gekriegt und ihr Vorhaben - was immer es war - lieber abgebrochen." Sagte Ron, als sie eines Freitagabends zusammen mit den Mädchen, in ihrem Apartment saßen und Kaffee tranken.
"Das glaube ich eher nicht", sagte Hermine nachdenklich und nippte an ihrer Tasse. "Warum sollten sie Angst bekommen haben? Das Ministerium hat doch keinen einzigen von ihnen erwischt."
Harry nickte: "Ich glaube auch nicht, dass sie aufgegeben haben. Vielleicht haben sie nur ihren Plan ein kleinwenig geändert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da noch mehr kommt."
Alle schwiegen gedankenverloren.
"Mein ihr...." unterbrach Lavendar plötzlich die Stille "... meint ihr, dass sie vielleicht auf .... auf Rache oder so aussind? Ich meine, wo doch Harry ihren Anführer ihr-wißt-schon-wen, besiegt hat." Nervös rang sie die Hände, es sah so aus, als hätte sie sich die ganze Zeit nicht recht getraut, die Worte auszusprechen.
Die anderen starrten sie nur an. Schließlich war es Harry, der sprach: "Das habe ich mich auch schon gefragt. Sie waren bestimmt nicht erfreut Voldemort zu verlieren." Beim Klang des Namens zuckte Lavendar zusammen. "He er ist tot, du kannst seinen Namen ruhig aussprechen." Sagte Harry, als er es bemerkte. "Aber jetzt mal ehrlich, einige von denen sind bestimmt ziemlich sauer auf mit." Harry spürte, wie sich Hermine neben ihm verkrampfte.
"Aber das würde doch bedeuten, dass sie einen neuen Anführer gefunden haben, oder?" Fragte Hermine leise, ein Zittern lag in ihrer Stimme. "Ich meine jemand muss sich ja den Plan ausdenken."
"Ach, und wer soll das deiner Meinung nach sein? Wer könnte wohl in die Fußstapfen von... von du-weißt-schon-wen treten?" Fragte Ron, zog die Augenbrauen hoch und fügte spöttisch hinzu. "... ihr denkt ja wohl kaum an Malfoy, oder?"
"Warum nicht Malfoy?" Erwiderte Harry ernst.
Ron lachte kurz, erstarrte dann aber, als er Harrys ernste Miene erblickte: "Das kann nicht dein Ernst sein. Ich meine.... Malfoy?" In Rons Stimme lag pure Ungläubigkeit und auch eine gewisse Spur von Abscheu.
"Warum nicht Malfoy?" Konterte Hermine nun scharf. "Das würde doch erklären, warum sie sich unbedingt an Harry rächen wollen. Schließlich waren Harry und Draco in der Schule sozusagen verfeindet."
"Aber niemand von uns weiß, ob es wirklich um Rache geht, oder?" Antwortete Ron.
"Nein, aber es wäre logisch." Sagte Hermine kühl.
"Ach du und deine Logik. Das hat mich schon immer an dir genervt Hermine." Fauchte Ron jetzt bissig.
Doch bevor es zwischen Ron und Hermine zu einem Streit kommen konnte, wurden sie durch ein lautes Klopfen am Fenster unterbrochen. Alle vier drehten sich um und sahen, dass draußen vor dem Fenstersims ein gewaltiger Uhu saß, der auf Einlass pochte. Harry stand auf, um das Fenster zu öffnen. Nachdem er dem Uhu den Brief abgenommen hatte, flatterte der Vogel eilig davon.
"Er ist von Sirius", sagte Harry und seine Augen flogen über das Pergament. Dann blickte er wieder zu seinen Freunden. "Er schreibt, dass Dumbledore mich zum Weihnachtsessen nach Hogwarts einlädt und das ihr alle mitkommen dürft, wenn ihr wollt."
Erstaunt blickten die Freunde sich gegenseitig an.
Kapitel 9 Überlegungen
Ron erholte sich in den folgenden zwei Wochen stetig, aber dennoch recht langsam. Die Nachwirkungen des Schockers, der ihn getroffen hatte, waren schwerwiegender, als zunächst angenommen. Harry, Hermine und auch Lavendar besuchten ihn nahezu täglich.
Harry berichtete ihm, was währenddessen in der Aurorenzentrale vor sich ging. Nachdem Überfall im Trainingslager, lief die Suche nach den Todessern auf Hochtouren. Die Auroren, die direkt nach Moodys Aufruf ausgeschwärmt waren, hatten leider nicht einen einzigen der Attentäter dingfest machen können.
Aber trotz allem lief die Ausbildung ganz normal weiter. Wie Moody es ihnen vorhergesagt hatte, mussten sie jetzt, unter Peter Lambs Aufsicht, Gesetzesvorschriften, Richtlinien und Regeln pauken. Außerdem lernten sie wie die entsprechenden Formulare und Berichte nach einer Festnahme abgefasst sein mussten.
Es war ein ziemlich langweiliges Thema, im Vergleich dazu, war Moodys Trainingslager toll gewesen.
Harry bemerkte, wie Ron jedes Mal zu strahlen anfinge, wenn Lavendar den Raum betrat. Er grinste in sich hinein und beschloss Ron bei der nächstbesten Gelegenheit zu fragen, was da eigentlich zwischen ihnen lief.
Bald darauf konnte Ron das Krankenhaus verlassen. Die Wochen strichen von nun an dahin, ohne das etwas wirklich wichtiges passierte. Sie paukten immer noch Richtlinien und Tipps zum aufspüren von Schwarzmagiern, als es auf Weihnachten zuging.
Von den Todessern fehlte weiterhin jede Spur, sie schienen wie vom Erdboden verschluckt zu sein.
"Vielleicht haben sie Schiss gekriegt und ihr Vorhaben - was immer es war - lieber abgebrochen." Sagte Ron, als sie eines Freitagabends zusammen mit den Mädchen, in ihrem Apartment saßen und Kaffee tranken.
"Das glaube ich eher nicht", sagte Hermine nachdenklich und nippte an ihrer Tasse. "Warum sollten sie Angst bekommen haben? Das Ministerium hat doch keinen einzigen von ihnen erwischt."
Harry nickte: "Ich glaube auch nicht, dass sie aufgegeben haben. Vielleicht haben sie nur ihren Plan ein kleinwenig geändert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da noch mehr kommt."
Alle schwiegen gedankenverloren.
"Mein ihr...." unterbrach Lavendar plötzlich die Stille "... meint ihr, dass sie vielleicht auf .... auf Rache oder so aussind? Ich meine, wo doch Harry ihren Anführer ihr-wißt-schon-wen, besiegt hat." Nervös rang sie die Hände, es sah so aus, als hätte sie sich die ganze Zeit nicht recht getraut, die Worte auszusprechen.
Die anderen starrten sie nur an. Schließlich war es Harry, der sprach: "Das habe ich mich auch schon gefragt. Sie waren bestimmt nicht erfreut Voldemort zu verlieren." Beim Klang des Namens zuckte Lavendar zusammen. "He er ist tot, du kannst seinen Namen ruhig aussprechen." Sagte Harry, als er es bemerkte. "Aber jetzt mal ehrlich, einige von denen sind bestimmt ziemlich sauer auf mit." Harry spürte, wie sich Hermine neben ihm verkrampfte.
"Aber das würde doch bedeuten, dass sie einen neuen Anführer gefunden haben, oder?" Fragte Hermine leise, ein Zittern lag in ihrer Stimme. "Ich meine jemand muss sich ja den Plan ausdenken."
"Ach, und wer soll das deiner Meinung nach sein? Wer könnte wohl in die Fußstapfen von... von du-weißt-schon-wen treten?" Fragte Ron, zog die Augenbrauen hoch und fügte spöttisch hinzu. "... ihr denkt ja wohl kaum an Malfoy, oder?"
"Warum nicht Malfoy?" Erwiderte Harry ernst.
Ron lachte kurz, erstarrte dann aber, als er Harrys ernste Miene erblickte: "Das kann nicht dein Ernst sein. Ich meine.... Malfoy?" In Rons Stimme lag pure Ungläubigkeit und auch eine gewisse Spur von Abscheu.
"Warum nicht Malfoy?" Konterte Hermine nun scharf. "Das würde doch erklären, warum sie sich unbedingt an Harry rächen wollen. Schließlich waren Harry und Draco in der Schule sozusagen verfeindet."
"Aber niemand von uns weiß, ob es wirklich um Rache geht, oder?" Antwortete Ron.
"Nein, aber es wäre logisch." Sagte Hermine kühl.
"Ach du und deine Logik. Das hat mich schon immer an dir genervt Hermine." Fauchte Ron jetzt bissig.
Doch bevor es zwischen Ron und Hermine zu einem Streit kommen konnte, wurden sie durch ein lautes Klopfen am Fenster unterbrochen. Alle vier drehten sich um und sahen, dass draußen vor dem Fenstersims ein gewaltiger Uhu saß, der auf Einlass pochte. Harry stand auf, um das Fenster zu öffnen. Nachdem er dem Uhu den Brief abgenommen hatte, flatterte der Vogel eilig davon.
"Er ist von Sirius", sagte Harry und seine Augen flogen über das Pergament. Dann blickte er wieder zu seinen Freunden. "Er schreibt, dass Dumbledore mich zum Weihnachtsessen nach Hogwarts einlädt und das ihr alle mitkommen dürft, wenn ihr wollt."
Erstaunt blickten die Freunde sich gegenseitig an.
