Kapitel 15 Schwarze Magie
Madam Pomfrey begann hastig Harry zu untersuchen. Sie begutachtete die blutende Wunde an seinem Arm und schüttelte erregt murmelnd den Kopf.
"Was ist los? Was hat er?" Fragte Hermine mit schriller Stimme. Zusammen mit Ron, Sirius, Remus und Dumbledore standen sie am Fuß des Betts in dem Harry lag. Seit sie ihn in den Krankenflügel gebracht hatten, war er nicht mehr zu Bewusstsein gekommen.
"Ich weiß nicht genau was es war, aber auf jeden Fall war es Schwarze Magie." Murmelte Madam Pomfrey und besah sich Harrys Arm noch mal genauer. "Gift!" Brummte sie leise, dann sah sie auf in die erwartungsvoll blickenden Gesichter der anderen. "Es handelt sich ohne Zweifel um Gift, aber welche Art von Gift? Um ein Gegenmittel zu finden, muss ich wissen was es war?"
Hermine liefen die Tränen hemmungslos über die Wangen. "Was passiert mit ihm?"
Madam Pomfrey zog die Augenbrauen hoch. "Das kann ich nicht sagen. Aber wir sollten es schnell herausfinden, sonst ist es zu spät."
Dumbledore ergriff zum ersten mal das Wort: "Sirius und Remus bitte geht doch noch mal in die Kammer des Schreckens hinunter, vielleicht finden wir einen Hinweis darauf, was dort unten geschehen ist. Und einer der Auroren soll doch bitte Mr. Malfoy befragen. Mr. Weasley bitte holen sie mir Professer Snape, ich glaube wir könnten seine Hilfe gebrauchen. Beeilen sie sich bitte."
Die angesprochenen nickten rasch und eilten hinaus. Hermine stand wie ein Häufchen Elend da und weinte hemmungslos, während sie näher an Harrys Bett trat und nach seiner Hand griff.
"Nicht den Mut verlieren Miss Granger." Murmelte Dumbledore und legte die Hand auf ihre Schulter. Doch Hermine sah nur Harry vor sich, der bewusstlos auf dem Bett lag. Schon einmal hatte sie geglaubt ihn zu verlieren, oh sie konnte den Gedanken nicht ertragen.
Wenige Minuten später betrat Ron mit Snape zusammen den Raum. Dumbledore erklärte Snape rasch was geschehen war, während Ron zu Hermine ging und sie in die Arme nahm.
"Es gibt so viele Gift, es könnte alles mögliche gewesen sein", antwortete Snape mit seiner öligen Stimme.
"Wir müssen irgendetwas probieren." Rief Hermine nun schluchzend dazwischen.
"Wenn wir das falsche probieren Miss Granger war es das letzte war wir an ihm probiert haben." Schnarrte Snape ölig zurück.
"Aber so stirbt er auch." Wütend funkelte Hermine Snape an, der ihrem Blick jedoch stand hielt.
"Severus", unterbrach Dumbledore die beiden. "Haben sie nicht eine Vermutung, was es gewesen sein könnte?"
Snape blickte nun zu dem Schulleiter und überlegte kurz. "Eine kleine Vermutung vielleicht. Ich brauche einige Dinge." Und mit dieser Bemerkung wandte er sich an Madam Pomfrey. Sie beiden sprachen hastig miteinander, dann eilte die Krankenschwester hinaus und kam kurz darauf mit einer Art Koffer zurück in dem mehrere Fläschchen mit unterschiedlichsten Farben standen.
Snape entkorkte mehrere Flaschen und schüttete den Inhalt auf verschiedene Tüchlein, die er dann abwechselnd auf Harrys Wunde legte, doch keines schien den gewünschten Effekt zu haben. Mit einmal fing Harrys Körper zu zittern an, seine Beine und seine Arme fingen unkontrolliert zu zucken an. Hermine krallte sich an Rons Arm fest, bei dem entsetzlichen Anblick.
"Wir haben nicht mehr viel Zeit!" Rief Madam Pomfrey aufgeregt. "Das Gift hat bereits sein Nervensystem erreicht."
Sirius und Remus kamen gerade in den Saal zurück gerannt. Sirius Gesichtsausdruck wurde panisch, als er sah, was hier geschah, wie erstarrt blieb er plötzlich stehen. Remus jedoch hielt einen kleinen Pfeil, der auf einem Taschentusch lag, in den Händen.
"Das hier haben wir gefunden", sagte er atemlos und hielt es Dumbledore hin. Snape warf einen Blick darauf und wandte sich wieder Harry zu.
"Geben sie mir Wasser", rief er Madam Pomfrey zu.
"Wasser?" Verwundert blickte sie ihn an.
"Na los, machen sie schon." Fauchte Snape sie an.
Madam Pomfrey zuckte zusammen, rannte zum Waschbecken und brachte ihm ein Tüchlein, das jetzt mit Wasser getränkt war. Snape legte es auf Harrys Wunde. Es gab ein Zischen und Dampf stieg empor. Wenige Sekunden später hörte Harrys Körper zu zucken auf. Still und ruhig lag er da.
"Ist er.... ist er.... tot?" Fragte Ron mit gebrochener Stimme.
Niemand antwortete ihm, alle starrten auf Harrys Körper, der sich so schlagartig nicht mehr bewegte. Und dann sahen sie es, seine Brust hob und senkte sich gleichmäßig, er atmete.
"Nein", sagte Snape mit seiner gewohnt öligen Stimme, " Potter ist nicht tot." Fast klang es so, als bedaure Snape es, ihm gerade das Leben gerettet zu haben. Mit gleichgültiger Miene begann er die Fläschchen wieder zu schließen und in den Koffer zu räumen. Ein Seufzer der Erleichterung ging durch den Raum und Hermine kullerten die Tränen hemmungslos über die Wangen. "Codobora Gift. Ein simples Gift, dass oft in der schwarzen Magie angewendet wird. Man braucht kein findiges Gegenmittel dafür, lediglich Wasser reicht. Wenn man es jedoch nicht weiß, ist man innerhalb von wenigen Stunden tot." Erklärte Snape an Dumbledore gewandt.
Sirius fiel ein Stein vom Herzen, er hatte geglaubt, er würde seinen Patensohn hier und jetzt verlieren. All die Jahre hatte er sich mit Snape nie verstanden. Er hatte ihn verabscheut und fast gehasst, doch jetzt überkam ihn eine Welle der Dankbarkeit gegenüber dem Mann, dem er damals in seiner Schulzeit so oft eine Lektion erteilt hatte. Er ging zu Snape hinüber und sagte leise: "Danke!"
Snape blickte von seinen Fläschchen kurz auf und blickte ihn stumm an. Dann nickte er nur und murmelte: "Keine Ursache, Black." Bevor er Madam Pomfrey den Koffer reichte und wortlos den Raum verließ.
Madam Pomfrey begann hastig Harry zu untersuchen. Sie begutachtete die blutende Wunde an seinem Arm und schüttelte erregt murmelnd den Kopf.
"Was ist los? Was hat er?" Fragte Hermine mit schriller Stimme. Zusammen mit Ron, Sirius, Remus und Dumbledore standen sie am Fuß des Betts in dem Harry lag. Seit sie ihn in den Krankenflügel gebracht hatten, war er nicht mehr zu Bewusstsein gekommen.
"Ich weiß nicht genau was es war, aber auf jeden Fall war es Schwarze Magie." Murmelte Madam Pomfrey und besah sich Harrys Arm noch mal genauer. "Gift!" Brummte sie leise, dann sah sie auf in die erwartungsvoll blickenden Gesichter der anderen. "Es handelt sich ohne Zweifel um Gift, aber welche Art von Gift? Um ein Gegenmittel zu finden, muss ich wissen was es war?"
Hermine liefen die Tränen hemmungslos über die Wangen. "Was passiert mit ihm?"
Madam Pomfrey zog die Augenbrauen hoch. "Das kann ich nicht sagen. Aber wir sollten es schnell herausfinden, sonst ist es zu spät."
Dumbledore ergriff zum ersten mal das Wort: "Sirius und Remus bitte geht doch noch mal in die Kammer des Schreckens hinunter, vielleicht finden wir einen Hinweis darauf, was dort unten geschehen ist. Und einer der Auroren soll doch bitte Mr. Malfoy befragen. Mr. Weasley bitte holen sie mir Professer Snape, ich glaube wir könnten seine Hilfe gebrauchen. Beeilen sie sich bitte."
Die angesprochenen nickten rasch und eilten hinaus. Hermine stand wie ein Häufchen Elend da und weinte hemmungslos, während sie näher an Harrys Bett trat und nach seiner Hand griff.
"Nicht den Mut verlieren Miss Granger." Murmelte Dumbledore und legte die Hand auf ihre Schulter. Doch Hermine sah nur Harry vor sich, der bewusstlos auf dem Bett lag. Schon einmal hatte sie geglaubt ihn zu verlieren, oh sie konnte den Gedanken nicht ertragen.
Wenige Minuten später betrat Ron mit Snape zusammen den Raum. Dumbledore erklärte Snape rasch was geschehen war, während Ron zu Hermine ging und sie in die Arme nahm.
"Es gibt so viele Gift, es könnte alles mögliche gewesen sein", antwortete Snape mit seiner öligen Stimme.
"Wir müssen irgendetwas probieren." Rief Hermine nun schluchzend dazwischen.
"Wenn wir das falsche probieren Miss Granger war es das letzte war wir an ihm probiert haben." Schnarrte Snape ölig zurück.
"Aber so stirbt er auch." Wütend funkelte Hermine Snape an, der ihrem Blick jedoch stand hielt.
"Severus", unterbrach Dumbledore die beiden. "Haben sie nicht eine Vermutung, was es gewesen sein könnte?"
Snape blickte nun zu dem Schulleiter und überlegte kurz. "Eine kleine Vermutung vielleicht. Ich brauche einige Dinge." Und mit dieser Bemerkung wandte er sich an Madam Pomfrey. Sie beiden sprachen hastig miteinander, dann eilte die Krankenschwester hinaus und kam kurz darauf mit einer Art Koffer zurück in dem mehrere Fläschchen mit unterschiedlichsten Farben standen.
Snape entkorkte mehrere Flaschen und schüttete den Inhalt auf verschiedene Tüchlein, die er dann abwechselnd auf Harrys Wunde legte, doch keines schien den gewünschten Effekt zu haben. Mit einmal fing Harrys Körper zu zittern an, seine Beine und seine Arme fingen unkontrolliert zu zucken an. Hermine krallte sich an Rons Arm fest, bei dem entsetzlichen Anblick.
"Wir haben nicht mehr viel Zeit!" Rief Madam Pomfrey aufgeregt. "Das Gift hat bereits sein Nervensystem erreicht."
Sirius und Remus kamen gerade in den Saal zurück gerannt. Sirius Gesichtsausdruck wurde panisch, als er sah, was hier geschah, wie erstarrt blieb er plötzlich stehen. Remus jedoch hielt einen kleinen Pfeil, der auf einem Taschentusch lag, in den Händen.
"Das hier haben wir gefunden", sagte er atemlos und hielt es Dumbledore hin. Snape warf einen Blick darauf und wandte sich wieder Harry zu.
"Geben sie mir Wasser", rief er Madam Pomfrey zu.
"Wasser?" Verwundert blickte sie ihn an.
"Na los, machen sie schon." Fauchte Snape sie an.
Madam Pomfrey zuckte zusammen, rannte zum Waschbecken und brachte ihm ein Tüchlein, das jetzt mit Wasser getränkt war. Snape legte es auf Harrys Wunde. Es gab ein Zischen und Dampf stieg empor. Wenige Sekunden später hörte Harrys Körper zu zucken auf. Still und ruhig lag er da.
"Ist er.... ist er.... tot?" Fragte Ron mit gebrochener Stimme.
Niemand antwortete ihm, alle starrten auf Harrys Körper, der sich so schlagartig nicht mehr bewegte. Und dann sahen sie es, seine Brust hob und senkte sich gleichmäßig, er atmete.
"Nein", sagte Snape mit seiner gewohnt öligen Stimme, " Potter ist nicht tot." Fast klang es so, als bedaure Snape es, ihm gerade das Leben gerettet zu haben. Mit gleichgültiger Miene begann er die Fläschchen wieder zu schließen und in den Koffer zu räumen. Ein Seufzer der Erleichterung ging durch den Raum und Hermine kullerten die Tränen hemmungslos über die Wangen. "Codobora Gift. Ein simples Gift, dass oft in der schwarzen Magie angewendet wird. Man braucht kein findiges Gegenmittel dafür, lediglich Wasser reicht. Wenn man es jedoch nicht weiß, ist man innerhalb von wenigen Stunden tot." Erklärte Snape an Dumbledore gewandt.
Sirius fiel ein Stein vom Herzen, er hatte geglaubt, er würde seinen Patensohn hier und jetzt verlieren. All die Jahre hatte er sich mit Snape nie verstanden. Er hatte ihn verabscheut und fast gehasst, doch jetzt überkam ihn eine Welle der Dankbarkeit gegenüber dem Mann, dem er damals in seiner Schulzeit so oft eine Lektion erteilt hatte. Er ging zu Snape hinüber und sagte leise: "Danke!"
Snape blickte von seinen Fläschchen kurz auf und blickte ihn stumm an. Dann nickte er nur und murmelte: "Keine Ursache, Black." Bevor er Madam Pomfrey den Koffer reichte und wortlos den Raum verließ.
