A/N: Es erscheint den meisten jetzt bestimmt sinnlos das ich bei 2 Reviews ein zweites Kapitel online stelle, aber es gab einige positive Meinungen dazu, die mir persönlich gegeben wurden…also hier ist das zweite Kapitel. Viel Spaß!
„Das lief gerade Nocheinmahl gut. Aber was...", fing Madam Pompfrey an zu sprechen wobei Dumbledore sie unterbrach: „Irgendetwas mit Todessern stammelte Prof. Flitwick....ich erde ihn aber noch mal fragen...ich weis zur Zeit nur eins...Wenn Flitwick recht hat, wird das nicht der einzige sein den wir bewusstlos auf den Gang finden werden!" Beide standen vor dem Bett des bewusstlosen Crabbe, welcher in zwischen auf der Krankenstation war. „Wenn sie meinen...", sagte die Krankenpflegerin und zückte eine weitere Flasche mit Medikamenten.
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Mit ruhigen Schritten ging Dumbledore auf die Wohnung des kleinen Professors zu. Er klopfte an die Tür und rief mit gelassener Stimme : „Professor...ich muss mit ihnen sprechen....sie wissen warum." Vorsichtig öffnete sich die Tür und Dumbledore trat ein. Alle Möbelstücke waren klein...gerade zu winzig. Albus musste sich bei den Leuchtern an der Decke ducken und fiel beinahe über einen Stuhl. Vorsichtig ging er ins Wohnzimmer und schrie vor Schreck kurz auf. An einem der Leuchter hing Flitwick an einem Seil befestigt.... Mit eiligen Schritten, fast rennend, ging er auf ihn zu und löste das Seil von dem Leuchter. Keuchend und nach Luft ringend kämpfte der kleine Professor mit dem Tode.... Ohne zu zögern nahm Dumbledore Flitwick auf den Arm und hastete auf die Krankenstation zurück. Es sah beinahe belustigend aus wie der alte, grauhaarige Mann mit dem Zwerg von Professor, der wie ein kleines Baby gehalten wurde, auf dem Gang rannte...wenn man nicht wüsste in welcher Gefahr sich Flitwick befand hätte man lachen können. Aber die Schüler die, die zwei rennen sahen lachten nicht...sie schauten ihnen hinterher und versteinerten ihre Gesichter, denn wenn Dumbledore einen Menschen, nicht etwa mit Zauberkraft, sondern mit Händen trug war die Lage mehr als ernst.
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Auf der Station angekommen wurde Flitwick sanft, als würde er zerbrechen, auf ein Bett gelegt und sofort behandelt. „Das sieht aus wie....wie ein Selbstmordversuch.", sagte Poppy voller Entsetzten. Dumbledore nickte bloß. Er wollte sprechen, aber es war ihm nicht möglich. Immer noch sah er dieses Bild, als er ihn fand. Zwar hatte Albus schon viele Leichen gesehen, aber all diese Personen waren ihm fremd, er kannte sie nicht. Er hätte sich am liebsten selbst für den Gedanken gestraft, das ihn diese anderen, toten Leute die er sah nichts bedeuteten. Poppy hastete durch die ganze Station um einige Mittel zusammen zu suchen. Niemand bemerkte das mittlerweile die Stationstür weit offen stand und Severus Snape den Raum betrat. Er saß neben Crabbe und sprach mit ihm. Mit einem Ruck hetzte er auf und lief zu Dumbledore. „Warum haben sie nicht gesagt, dass ein Schüler meines Hauses angegriffen wurde...?", schrie er leicht gereizt. „Können sie bitte leise sein..", sprach Poppy ihn in der Hektik an. „Sie wissen wohl nicht worum es geht?!", raunzte Snape sie an. „Jetzt hören sie mir mal zu! Dies ist meine Station und hier liegen zwei schwerverletzte Leute...seien sie still oder sie werden hinausgeschmissen.", schrie sie zurück und eilte wieder zu Flitwick, welcher dank eines Trankes wieder frei atmen konnte. Snape schaute ihr verwirrt hinterher und wendete sich wieder Dumbledore zu „Was ist nun passiert?" Albus, der sich langsam wieder beruhigte, sprach in seiner gewohnt gelassenen Ruhe: „Heut Mittag gab es einen Angriff von Todessern an der Schule, Flitwick murmelte es...ich wollte ihn befragen aber da fand ich ihn..", Dumbledore hielt inne. Er überlegte ob er von Flitwicks Suizidversuch erzählen sollte, schließlich nahm es einen Teil der Würde des kleinen Professors. Aber Severus ist eine der wenigen Personen denen er sich gefahrlos anvertrauen konnte. Schon oft riskierte er sein Leben für Dumbledore und die Schule...somit erzählte er weiter: „...aufgehangen in seiner Wohnung." Snape wich einen Schritt zurück. „Also sind die zwei von den Todessern attackiert worden?" Albus schüttelte den Kopf. „Nur Crabbe....Professor Flitwick hat sich selbst aufgehangen, wenn man es so ausdrückt." Beide versanken in Gedanken...alles Schoss ihnen durch den Kopf. Zu viel um es zu ordnen, um den Durchblick zu behalten. „Sie können jetzt mit ihm reden.", sagte Poppy und deutete auf den hilflos daliegenden Flitwick. Dumbledore nickte und wendete sich zu Severus: „Mach du das lieber....ich muss ein paar Eulen verschicken.", ein wenig geschockt über diese Worte ging Snape auf Flitwick zu und setzte sich neben ihn. „Was war mit den Todessern?", plautze er sofort los. Keuchend begann der kleine Professor zu reden: „Sie...sie standen vor den Kindern und wollten...wollten sie..", er hustete stark. Seine Luftröhre war trotz der verschiedensten Zaubertränke noch stark gequetscht. „..wollten sie töten..", fuhr er fort, „Ich vernichtete....vernichtete einen von ihnen.", heiße Tränen verließen seine Augen und flossen an seinen Wangen hinab, „Einer von ihnen...er schwur Rache...dann....dann verschwanden sie mit...der Leiche." Snape erschrak innerlich, nickte dankend und verschwand hastend aus der Krankenstation. Wie vereinbart trat Ginny herein, grüßte Severus und ging zielstrebig auf Crabbe zu. „Was ein Verkehr heute...", murmelte Madam Pompfrey, welche gerade in einem Schrank vertieft war und irgendetwas hin und her räumte. „Du Dummkopf", begann Ginny zu sprechen. Crabbe erwartete andere Worte, schließlich lag er schwerverletzt auf einer Krankenstation und konnte sich kaum rühren. „Warum....warum musstest du das machen...ich habe mir Nacht um Nacht Vorwürfe gemacht.", fuhr sie fort. „Aber du weist doch...es war nicht wegen dir...es war meine eigene Dummheit...ich habe aus mir einen Narren gemacht.", redete er. Sie war überrascht wie er reden konnte. „Nein du hast aus uns beiden Narren gemacht! Ich dachte wir zwei...wir hätten eine Zukunft..", „Haben wir. Es tut mir wirklich Leid Ginny...ich liebe dich immer noch." „Ich dich doch auch." Mit Tränen in den Augen umarmte sie ihn. Ein Seufzer stieß ihm auf, denn seine Wunden waren bei weitem noch nicht geheilt und Ginny drückte ihn herzhaft. Schnell jedoch schreckte sie wieder hoch und begann sich zu entschuldigen. „Ich werde mal wieder gehen...gute Besserung wünsche ich dir.", sie warf ihm einen Luftkuss zu, schaute kurz zu Flitwick, welcher mittlerweile eingeschlafen war, und verließ die Station.
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Inzwischen erreichte Snape einen Raum auf den er hastig zuging und öffnete die Türe. Es war eine Riesengroße Halle voller Regale mit Büchern, Akten und alten Zeitungen. Tische mit Stühlen waren überall verteilt. Er schweifte kurz über eine Reihe von Akten die in einem neueren Regal eingeordnet waren. Kurzer Hand griff nach einer Akte und setzte sich an einen der Tische. Er überflog die vielen Blätter die dort in dieser verschlossen waren, bis er auf das aktuellste stieß.
Es handelte sich um eine Auflistung des derzeitigen Kollegiums und deren Aufgaben. Die ganze Halle war ein riesiges Archiv, welches alles was in dieser Schule von Zauberhand aufzeichnete. In diesen Raum konnte keine Magie wirken, nichts was den Dokumenten schaden könnte konnte eindringen, zur Not vernichteten sie sich selbst.
Severus fuhr mit seinem Finger die Zeilen entlang und schrieb sich drei heraus. Es waren Professor Dumbledore, Professor Flitwick und Professor Trewlaney. Diese drei waren die einzigen die den Antiapparier-Zauber aktivieren und deaktivieren konnten. Dumbledore, da er der Schulleiter und ein sehr mächtiger Zauberer zugleich war. Flitwick wegen seinen Zauberkünsten und seiner, mit der Zeit weniger gewordenen, Hartnäckigkeit. Trewlaney beherrschte ihn, da sie Jahrelang in den verschiedensten Länder studierte und Erfahrung sammelte, und, obwohl sie sehr schusselig und verwirrt war nie ihre Freunde und Liebsten verraten würde. Man musste nicht lang nachdenken um zu erkennen wer der Verräter unter den Lehrern ist. Dumbledore konnte man ausschließen, Flitwick lag halbtot auf der Krankenstation, somit konnte es nur Professor Trewlaney sein.
Seine innere Hektik legte sich, denn ein weiterer Angriff konnte nicht so schnell stattfinden, da sie nun wussten, dass auf Hogwarts überall ein Lehrer bzw. Schüler war. Die Todesser mussten also einen neuen Plan schaffen, welcher es ihnen ermöglichte sofort ohne großes Aufsehen in die Schule einzudringen. Severus stand auf, legte die Akte zurück und verließ das Archiv.
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Am nächsten Tag begann das Wochenende und die Schüler machten sich auf nach Hogsmeade. Alle Lehrer blieben auf Hogwarts und versammelten sich im Lehrerzimmer. „Ich muss ihnen etwas sagen.", begann Snape zu sprechen und erhob sich. Alle starrten ihn fragend an, jedoch wusste jeder das es nicht etwa eine gute, wohl eher eine schlechte Nachricht ist. „Als mir Professor Flitwick, welcher auf dem besten Wege der Erholung ist, erzählte, dass die Todesser apparierten ging ich in das Archiv und ermittelte nach einigen Recherchen den Verräter unter uns..", plötzlich viel ein Ohrring von Professor Trewlaney ab und wie erwartet bückte sie sich nach ihm. Leicht sauer darüber das er unterbrochen wurde fuhr er fort: „Wenn ich fortsetzen dürfte..", wieder wurde er unterbrochen, doch diesmal von Professor Sinastra, welche hastig aufsprang und laut schrie: „Das Dunkle Mal !!" Alle schauten hektisch um sich und folgten Sinastras Finger, welcher auf das Steißbein Trewlaneys zeigte. Als sie sich bückte rutschte das Oberteil leicht nach vorn und enthüllte es. Alle standen auf und gingen mit einem Anflug von Panik zur anderen Seite des Zimmers, jedoch nicht ohne das Mal aus den Augen zu lassen. Trewlaney stand ebenfalls auf, ging jedoch keinen Schritt, sondern drehte sich zu den Anderen. Wie sehr bedauerten sie jetzt das Dumbledore nicht anwesend war, er musste dringend nach Deutschland auf eine Zaubereischule in Bayern. Snape war zwar auch leicht zurückgeschritten, aber trotzdem war er sauer darüber das er nicht ausreden konnte und selbst als eine Art "Held" dastand.
„Jetzt sind sie enttäuscht...oder doch wütend..", begann Trewlaney zu sprechen, „Jahrelang hat es geklappt, aber wie sagt schon ein Sprichwort Der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht.", sagte sie gelassen. „Wie lange....wie lange spielen sie und schon etwas vor? Ich dachte immer sie Verraten ihre Liebsten und Freunde nie", begann Madam Hooch zu fragen. „Vor 12 Jahren begann ich den Unterricht hier aufzunehmen und seit 17 Jahren stehe ich zum Dunklen Lord, aber welcher naive Gedanke hat sie befallen zu denken sie seinen meine Freunde, gar meine Liebsten?", sie lachte auf. Zu wissen das ihnen von Anfang an etwas vorgespielt wurde wollten sie nicht einsehen, aber sie mussten akzeptieren, dass die Professorin ein Feind war. „Aber wie kommt das Tatoo an ihren Hintern.", fragte Professor Sprout ungeniert. Erst nachdem sie es sagte bekam sie es mit der Angst zu tun. Trewlaney schaute wütend: „Als mir das Dunkle Mal verpasst wurde bin ich aus versehen ausgerutscht....aber während ihr die Zeit hier mit sinnlosen Gefrage verplempert, ist der Dunkle schon dabei das Ministerium zu übernehmen.", schelmisch lachte sie auf. „Sie haben nicht einmal den Mut seinen Namen auszusprechen.", entgegnete Snape ihr und trat einen Schritt auf sie zu. „Sie haben doch keine Ahnung....", sagte sie, stampfte mit dem Fuß auf und verschwand im Nichts.
„Das lief gerade Nocheinmahl gut. Aber was...", fing Madam Pompfrey an zu sprechen wobei Dumbledore sie unterbrach: „Irgendetwas mit Todessern stammelte Prof. Flitwick....ich erde ihn aber noch mal fragen...ich weis zur Zeit nur eins...Wenn Flitwick recht hat, wird das nicht der einzige sein den wir bewusstlos auf den Gang finden werden!" Beide standen vor dem Bett des bewusstlosen Crabbe, welcher in zwischen auf der Krankenstation war. „Wenn sie meinen...", sagte die Krankenpflegerin und zückte eine weitere Flasche mit Medikamenten.
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Mit ruhigen Schritten ging Dumbledore auf die Wohnung des kleinen Professors zu. Er klopfte an die Tür und rief mit gelassener Stimme : „Professor...ich muss mit ihnen sprechen....sie wissen warum." Vorsichtig öffnete sich die Tür und Dumbledore trat ein. Alle Möbelstücke waren klein...gerade zu winzig. Albus musste sich bei den Leuchtern an der Decke ducken und fiel beinahe über einen Stuhl. Vorsichtig ging er ins Wohnzimmer und schrie vor Schreck kurz auf. An einem der Leuchter hing Flitwick an einem Seil befestigt.... Mit eiligen Schritten, fast rennend, ging er auf ihn zu und löste das Seil von dem Leuchter. Keuchend und nach Luft ringend kämpfte der kleine Professor mit dem Tode.... Ohne zu zögern nahm Dumbledore Flitwick auf den Arm und hastete auf die Krankenstation zurück. Es sah beinahe belustigend aus wie der alte, grauhaarige Mann mit dem Zwerg von Professor, der wie ein kleines Baby gehalten wurde, auf dem Gang rannte...wenn man nicht wüsste in welcher Gefahr sich Flitwick befand hätte man lachen können. Aber die Schüler die, die zwei rennen sahen lachten nicht...sie schauten ihnen hinterher und versteinerten ihre Gesichter, denn wenn Dumbledore einen Menschen, nicht etwa mit Zauberkraft, sondern mit Händen trug war die Lage mehr als ernst.
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Auf der Station angekommen wurde Flitwick sanft, als würde er zerbrechen, auf ein Bett gelegt und sofort behandelt. „Das sieht aus wie....wie ein Selbstmordversuch.", sagte Poppy voller Entsetzten. Dumbledore nickte bloß. Er wollte sprechen, aber es war ihm nicht möglich. Immer noch sah er dieses Bild, als er ihn fand. Zwar hatte Albus schon viele Leichen gesehen, aber all diese Personen waren ihm fremd, er kannte sie nicht. Er hätte sich am liebsten selbst für den Gedanken gestraft, das ihn diese anderen, toten Leute die er sah nichts bedeuteten. Poppy hastete durch die ganze Station um einige Mittel zusammen zu suchen. Niemand bemerkte das mittlerweile die Stationstür weit offen stand und Severus Snape den Raum betrat. Er saß neben Crabbe und sprach mit ihm. Mit einem Ruck hetzte er auf und lief zu Dumbledore. „Warum haben sie nicht gesagt, dass ein Schüler meines Hauses angegriffen wurde...?", schrie er leicht gereizt. „Können sie bitte leise sein..", sprach Poppy ihn in der Hektik an. „Sie wissen wohl nicht worum es geht?!", raunzte Snape sie an. „Jetzt hören sie mir mal zu! Dies ist meine Station und hier liegen zwei schwerverletzte Leute...seien sie still oder sie werden hinausgeschmissen.", schrie sie zurück und eilte wieder zu Flitwick, welcher dank eines Trankes wieder frei atmen konnte. Snape schaute ihr verwirrt hinterher und wendete sich wieder Dumbledore zu „Was ist nun passiert?" Albus, der sich langsam wieder beruhigte, sprach in seiner gewohnt gelassenen Ruhe: „Heut Mittag gab es einen Angriff von Todessern an der Schule, Flitwick murmelte es...ich wollte ihn befragen aber da fand ich ihn..", Dumbledore hielt inne. Er überlegte ob er von Flitwicks Suizidversuch erzählen sollte, schließlich nahm es einen Teil der Würde des kleinen Professors. Aber Severus ist eine der wenigen Personen denen er sich gefahrlos anvertrauen konnte. Schon oft riskierte er sein Leben für Dumbledore und die Schule...somit erzählte er weiter: „...aufgehangen in seiner Wohnung." Snape wich einen Schritt zurück. „Also sind die zwei von den Todessern attackiert worden?" Albus schüttelte den Kopf. „Nur Crabbe....Professor Flitwick hat sich selbst aufgehangen, wenn man es so ausdrückt." Beide versanken in Gedanken...alles Schoss ihnen durch den Kopf. Zu viel um es zu ordnen, um den Durchblick zu behalten. „Sie können jetzt mit ihm reden.", sagte Poppy und deutete auf den hilflos daliegenden Flitwick. Dumbledore nickte und wendete sich zu Severus: „Mach du das lieber....ich muss ein paar Eulen verschicken.", ein wenig geschockt über diese Worte ging Snape auf Flitwick zu und setzte sich neben ihn. „Was war mit den Todessern?", plautze er sofort los. Keuchend begann der kleine Professor zu reden: „Sie...sie standen vor den Kindern und wollten...wollten sie..", er hustete stark. Seine Luftröhre war trotz der verschiedensten Zaubertränke noch stark gequetscht. „..wollten sie töten..", fuhr er fort, „Ich vernichtete....vernichtete einen von ihnen.", heiße Tränen verließen seine Augen und flossen an seinen Wangen hinab, „Einer von ihnen...er schwur Rache...dann....dann verschwanden sie mit...der Leiche." Snape erschrak innerlich, nickte dankend und verschwand hastend aus der Krankenstation. Wie vereinbart trat Ginny herein, grüßte Severus und ging zielstrebig auf Crabbe zu. „Was ein Verkehr heute...", murmelte Madam Pompfrey, welche gerade in einem Schrank vertieft war und irgendetwas hin und her räumte. „Du Dummkopf", begann Ginny zu sprechen. Crabbe erwartete andere Worte, schließlich lag er schwerverletzt auf einer Krankenstation und konnte sich kaum rühren. „Warum....warum musstest du das machen...ich habe mir Nacht um Nacht Vorwürfe gemacht.", fuhr sie fort. „Aber du weist doch...es war nicht wegen dir...es war meine eigene Dummheit...ich habe aus mir einen Narren gemacht.", redete er. Sie war überrascht wie er reden konnte. „Nein du hast aus uns beiden Narren gemacht! Ich dachte wir zwei...wir hätten eine Zukunft..", „Haben wir. Es tut mir wirklich Leid Ginny...ich liebe dich immer noch." „Ich dich doch auch." Mit Tränen in den Augen umarmte sie ihn. Ein Seufzer stieß ihm auf, denn seine Wunden waren bei weitem noch nicht geheilt und Ginny drückte ihn herzhaft. Schnell jedoch schreckte sie wieder hoch und begann sich zu entschuldigen. „Ich werde mal wieder gehen...gute Besserung wünsche ich dir.", sie warf ihm einen Luftkuss zu, schaute kurz zu Flitwick, welcher mittlerweile eingeschlafen war, und verließ die Station.
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Inzwischen erreichte Snape einen Raum auf den er hastig zuging und öffnete die Türe. Es war eine Riesengroße Halle voller Regale mit Büchern, Akten und alten Zeitungen. Tische mit Stühlen waren überall verteilt. Er schweifte kurz über eine Reihe von Akten die in einem neueren Regal eingeordnet waren. Kurzer Hand griff nach einer Akte und setzte sich an einen der Tische. Er überflog die vielen Blätter die dort in dieser verschlossen waren, bis er auf das aktuellste stieß.
Es handelte sich um eine Auflistung des derzeitigen Kollegiums und deren Aufgaben. Die ganze Halle war ein riesiges Archiv, welches alles was in dieser Schule von Zauberhand aufzeichnete. In diesen Raum konnte keine Magie wirken, nichts was den Dokumenten schaden könnte konnte eindringen, zur Not vernichteten sie sich selbst.
Severus fuhr mit seinem Finger die Zeilen entlang und schrieb sich drei heraus. Es waren Professor Dumbledore, Professor Flitwick und Professor Trewlaney. Diese drei waren die einzigen die den Antiapparier-Zauber aktivieren und deaktivieren konnten. Dumbledore, da er der Schulleiter und ein sehr mächtiger Zauberer zugleich war. Flitwick wegen seinen Zauberkünsten und seiner, mit der Zeit weniger gewordenen, Hartnäckigkeit. Trewlaney beherrschte ihn, da sie Jahrelang in den verschiedensten Länder studierte und Erfahrung sammelte, und, obwohl sie sehr schusselig und verwirrt war nie ihre Freunde und Liebsten verraten würde. Man musste nicht lang nachdenken um zu erkennen wer der Verräter unter den Lehrern ist. Dumbledore konnte man ausschließen, Flitwick lag halbtot auf der Krankenstation, somit konnte es nur Professor Trewlaney sein.
Seine innere Hektik legte sich, denn ein weiterer Angriff konnte nicht so schnell stattfinden, da sie nun wussten, dass auf Hogwarts überall ein Lehrer bzw. Schüler war. Die Todesser mussten also einen neuen Plan schaffen, welcher es ihnen ermöglichte sofort ohne großes Aufsehen in die Schule einzudringen. Severus stand auf, legte die Akte zurück und verließ das Archiv.
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Am nächsten Tag begann das Wochenende und die Schüler machten sich auf nach Hogsmeade. Alle Lehrer blieben auf Hogwarts und versammelten sich im Lehrerzimmer. „Ich muss ihnen etwas sagen.", begann Snape zu sprechen und erhob sich. Alle starrten ihn fragend an, jedoch wusste jeder das es nicht etwa eine gute, wohl eher eine schlechte Nachricht ist. „Als mir Professor Flitwick, welcher auf dem besten Wege der Erholung ist, erzählte, dass die Todesser apparierten ging ich in das Archiv und ermittelte nach einigen Recherchen den Verräter unter uns..", plötzlich viel ein Ohrring von Professor Trewlaney ab und wie erwartet bückte sie sich nach ihm. Leicht sauer darüber das er unterbrochen wurde fuhr er fort: „Wenn ich fortsetzen dürfte..", wieder wurde er unterbrochen, doch diesmal von Professor Sinastra, welche hastig aufsprang und laut schrie: „Das Dunkle Mal !!" Alle schauten hektisch um sich und folgten Sinastras Finger, welcher auf das Steißbein Trewlaneys zeigte. Als sie sich bückte rutschte das Oberteil leicht nach vorn und enthüllte es. Alle standen auf und gingen mit einem Anflug von Panik zur anderen Seite des Zimmers, jedoch nicht ohne das Mal aus den Augen zu lassen. Trewlaney stand ebenfalls auf, ging jedoch keinen Schritt, sondern drehte sich zu den Anderen. Wie sehr bedauerten sie jetzt das Dumbledore nicht anwesend war, er musste dringend nach Deutschland auf eine Zaubereischule in Bayern. Snape war zwar auch leicht zurückgeschritten, aber trotzdem war er sauer darüber das er nicht ausreden konnte und selbst als eine Art "Held" dastand.
„Jetzt sind sie enttäuscht...oder doch wütend..", begann Trewlaney zu sprechen, „Jahrelang hat es geklappt, aber wie sagt schon ein Sprichwort Der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht.", sagte sie gelassen. „Wie lange....wie lange spielen sie und schon etwas vor? Ich dachte immer sie Verraten ihre Liebsten und Freunde nie", begann Madam Hooch zu fragen. „Vor 12 Jahren begann ich den Unterricht hier aufzunehmen und seit 17 Jahren stehe ich zum Dunklen Lord, aber welcher naive Gedanke hat sie befallen zu denken sie seinen meine Freunde, gar meine Liebsten?", sie lachte auf. Zu wissen das ihnen von Anfang an etwas vorgespielt wurde wollten sie nicht einsehen, aber sie mussten akzeptieren, dass die Professorin ein Feind war. „Aber wie kommt das Tatoo an ihren Hintern.", fragte Professor Sprout ungeniert. Erst nachdem sie es sagte bekam sie es mit der Angst zu tun. Trewlaney schaute wütend: „Als mir das Dunkle Mal verpasst wurde bin ich aus versehen ausgerutscht....aber während ihr die Zeit hier mit sinnlosen Gefrage verplempert, ist der Dunkle schon dabei das Ministerium zu übernehmen.", schelmisch lachte sie auf. „Sie haben nicht einmal den Mut seinen Namen auszusprechen.", entgegnete Snape ihr und trat einen Schritt auf sie zu. „Sie haben doch keine Ahnung....", sagte sie, stampfte mit dem Fuß auf und verschwand im Nichts.
