KAPITEL 6

Des Nachts vernahmen die Bäume des Waldes leise Stimmen. Angespannt schienen sie und gedämpft. Aragorn hatte sich aus der Feste gestohlen und ward nun verwickelt in ein Gespräch mit Baumbart. "Berechtigt sind deine Zweifel Aragorn. Du bist der größte König den die Menschen Zeit ihres Existierens je gesehen haben. Doch auch du bist ein Mensch Elbenstein. Du machst Fehler. Doch es liegt nicht in deiner Macht zu erkennen, was ich längst sah." Aragorn zog an einer Pfeife und dachte über Baumbarts Worte nach. "Sag Baumbaurt. Was erkanntest du?" "Vieles. Homm, sahest du denn nicht Gandalf, deinen Freund? Sahest du denn nicht sein Inneres?" "So quäle mich nicht länger Freund Baumbart. Sprich aus, was es zu sagen gibt." "Gandalf konnte euch täuschen, doch nicht mich. Ich konnte sehen zu was er Imstande ist. Mit diesem Krieg mögest du einen Fehler begehen." "So sei es denn. Ich kann mich nicht vor meine Mannen stellen und ihnen sagen, dass die Nacht andere Entscheidungen mit sich bringt und die Trompeten des Angriffs verstummen werden. Keiner der Männer hätte mehr Vertrauen in meine Entscheidung." "Homm, so sei es denn."

Der nächste Morgen kam schnell und reges treiben erfüllte die Feste. Man rüstete für einen Angriff, doch stellte man auch genug Mannen ab um die Feste zu verteidigen. Männer sowie Frauen waren schwer beschäftigt mit den Kriegsvorbereitungen. Währenddessen empfingen Aragorn und Arwen die beiden Hobbits zum Morgenmahl. Aragorn wollte einiges mit ihnen besprechen und so saßen sie zusammen und aßen und redeten. "Ihr lasst euch sowieso nicht von mir abhalten mit uns zu ziehen, darum möchte ich darüber keine unnötigen Worte verlieren. Wir ziehen also noch heute in den Krieg." "Wann?", fragte Frodo, der schon jetzt die Last des kommenden spürte. "Sobald sich die Sonne dem Abend neigt. Wir werden in der Nacht reiten." "Doch sag Aragorn. Wohin soll uns die Reise führen? Etwa nach Helms Klamm?", fragte Frodo weiter. "Jawohl nach Helms Klamm.", antwortete Aragorn. "Fürchtest du nicht Gandalf und sein Heer? Sie könnten auf die Feste stürmen, wenn wir längst von dannen gezogen sind. Unsere Verteidigung wird dem nie standhalten können." "Das weiß auch ich Frodo. Doch Gandalf wird nicht angreifen." Frodo nickte nur. Er glaubte Aragorn. Sam sagte nichts. Doch er tauschte immer wieder Blicke mit Arwen aus.

Erst zur Mittagsstunde trennten sich die Hobbits und Aragorn. Denn nun wollte auch er sich bereit machen. Aragorn verkündete den baldigen Aufbruch und seine Mannen waren bereit. Zusammen mit Arwen ging er vor der Reise noch im Garten umher um sich von ihr zu verabschieden. Sie standen sich gegenüber, Hand in Hand und redeten elbisch miteinander. Es war ein tränenreicher Abschied. Aragorn weilte lange über dem Gedanken seine Frau mit auf die Reise zu nehmen, denn einzig ihre Schönheit hatte ihm seine Stadt und seinen Thron wieder gebracht. Doch es war zu gefährlich für sie. Aragorn wollte sie nicht noch weiter der Gefahr aussetzen. Außerdem könnte Gandalfs Wort Arwens Schönheit wohl einen Abbruch erteilen. Denn Arwens Schönheit hatte die Mannen sonst von ihrem Banne befreit, doch wenn nun Arwen Gandalfs Wort gegenüberstehen würde, würde selbst ihre Schönheit verblassen.

Der Abend brachte Bereitschaft. Ein Heer von zweitausendfünfhundert Mann konnte aufgestellt werden. Aragorn betrachtete alles von einer Anhöhe um besser Befehl zu erteilen. "So reitet nun hinaus!", schrie er herunter und die Männer taten was er verlangte. Schnell ging er zu seinem Pferd und ritt, neben ihm zwei Hobbits, auch aus dem Tor. "Wir reiten in den nördlichen Westen!" So ritten sie los, während die Abenddämmerung längst eingesetzt hatte. Lange wurde kein Wort gesprochen. Die Hobbits ritten an der rechten und linken Seite des Königs. Es ging nur im Schritt voran. Aragorn hatte gut geplant. So legten sie nur wenige Kilometer zurück und schlugen des Nachts ihr Lager auf. Es hatte den Anschein als wolle König Elessar nicht auf schnellstem Wege nach Helms Klamm. Während der ganzen Nacht fand Aragorn keinen Schlaf, oder wollte keinen finden. Denn am Feuer saß er die ganze Nacht über und rauchte viel Pfeifenkraut. Hatte er sein Volk den richtigen Weg gewiesen? Hätte er Baumbarts Wort Folge leisten sollen? Aber vor allem, sorgte er sich um Gandalf. Denn Gandalf war kein Mann der Macht, kein Mann der Gier, kein Mann des Befehls. Irgendetwas stimmte mit ihm nicht. Doch was war es? Aragorn zog an seiner Pfeife. Nein, er wusste selbst nicht welchen Weg er am nächsten Morgen weisen sollte. Denn sein Heer war zwar groß genug um einen Angriff auf Helmms Klamm zu wagen, doch groß genug für einen Sieg war es nicht. Allem voran fürchtete er Gandalf. Wenn Gandalf sich ihnen abgewandt hatte, dann wären seine Truppen verloren. Mit diesen Gedanken folgte auch der neue Morgen. Kein guter Morgen. In der früh wies Aragorn das Heer weiter Richtung Nord - West. Er war sich nicht klar, dennoch klarer als er es je war. Der überraschende Moment solle der Siegreiche Moment sein. Denn Gandalfs Heer würde nicht zurück auf dem Weg nach Helms Klamm sein. Schließlich ward ihm nur eine Frist von drei Tagen zur Aufgabe gegeben. In drei Tagen hätten sie Helms Klamm nicht erreichen können und von dort zurückkehren schon gar nicht. So solle es denn eine offene Schlacht geben, nur wenige Wegstunden vor den Toren von Minas Tirith. So sollten die Chancen des Sieges um ein vielfaches steigen. Doch könnte er es vollbringen einen Krieg zu führen, Mensch gegen Mensch? Er musste.

Drei Tage waren nun vergangen und nie hatte er Gandalf gesehen. Nie hatte Aragorn auch nur ein Anzeichen des Heeres entdeckt. So musste er diese Idee niederlegen. Seine Mannen wurden nervös und sie wollten nicht länger im Kreis reiten. So gab Aragorn bekannt, dass sie nun reiten würden gen Helms Klamm. Auch die Hobbits wurden unruhig. Lange waren sie nun geritten und Aragorn sprach nicht ein einziges Wort zu ihnen. Er hüllte sich in Schweigen. "Fürchtest du dich Aragorn?", fragte ihn Pippin schließlich. "Furcht Pippin, ist eine böse Waffe. Furcht streckt selbst den stärksten und weisesten Mann nieder, versuche nie Furcht zu spüren. Doch zolle jedem Gegner Respekt, so wirst du ihn besiegen.", antwortete Aragorn mit seltsamer Stimme. Er riß Brego herum und rief den Männern zu: "Wir werden hier rasten!" In Windeseile wurde ein Lager errichtet und bald brach die Nacht über sie herein. Einige Männer gesellten sich noch an einem Feuer zusammen und redeten. "Wir werden verlieren!", sagte einer der Männer. "König Elessar selbst hat Angst. Ich habe es gesehen. Es gibt keine Hoffnung.", sagte ein anderer. "Wir können uns gleich dem Feeind ergeben.", sprach wieder ein anderer. Wieder fand Aragorn keinen Schlaf, wieder saß er die ganze Nacht am Feuer. Zu später Stunde gesellten sich Pippin und Merry zu ihm. Sie steckten sich ebenfalls eine Pfeife, gefüllt mit altem Tobi an und schwiegen mit ihrem König zusammen. "Morgen werden wir Helms Klamm erreichen meine Freunde.", durchbrach Aragorn endlich die Stille. Man konnte nicht sagen, dass den Hobbits diese Neuigkeit Freude brachte, aber sie nahmen es hin, denn sie wussten ja wohin ihr Weg sie führen sollte. "Dann sollten wir uns nun betten Aragorn.", sagte Merry und zwang ihn sich in seinem Zelt niederzulegen. So kehrte Ruhe ein auf diesem Platze, nur das Scharen der Hufe durchbrach die Stille der Nacht. So fand auch Aragorn Ruhe. Plötzlich stürmte jemand in das Zelt des Königs, schlug die Wachen nieder und riß ihn aus dem Schlaf. Der Mann presste ihm eine Hand auf den Mund und stellte sich hinter Aragorn um ihn dann mit dem Schwerte zu bedrohen. Er hielt es dicht an seine Kehle. Aragorn war nicht einmal überrascht wegen des Angriffs, es ärgerte ihn nur, dass er den Angreifer nicht früher erspähte oder hörte. Doch jetzt war es wohl ohnehin zu spät. Aragorn merkte wie er Gestrüpp gezogen wurde und dann wurde er niedergeworfen. "Psssst!", zischte die Stimme. Aragorn sagte nichts. Er verhielt sich ganz ruhig und er fühlte sich sogar ruhig. Jetzt konnte er endlich etwas erkennen. Ein leichtes Licht zeigte ihm nun den Angreifer. Es war Gandalf. "Gandalf!", sagte er so leise wie es ihm bei seiner Überraschung möglich war. "Schweig du Narr!", antwortete er. Dann setzte er sich. "Ich lief nicht über zum Feind Aragorn. Doch der Feind glaubte mir, dass ich für ihn stehen würde, aber so ist es nicht. Aber nun habe ich Kenntnis über seine Machenschaften und ich weiß um seine Stärken und Schwächen." "Dann nenne sie mir Gandalf. Die Männer haben keine Hoffnung mehr und meine Hoffnung ist längst geschwunden.", sagte Aragorn, nun wieder Hoffnung schöpfend. "Hab Geduld Aragorn. Eines werde ich dir sagen: Er erwartet deine Ankunft, denn ich werde dich verraten. Seine Stärke ist das Wort, kannst du sein Wort brechen wirst du Siegreich sein, kannst du es nicht, wird es zum Kampfe kommen und ein Kampf würde eine Niederlage sein. Denn entweder die Männer Gondors oder die Männer Rohans werden dann sterben." "Aber was soll ich dann tun Gandalf? Wie kann ich es schaffen?", fragte Aragorn weiter. Denn er wusste nicht wie er das Wort eines Zauberers brechen sollte. "Du wirst es schaffen König Elessar. Du wirst den Wandel brechen.", so sprach er diese Worte und verschwand mit Schattenfell. Aragorn kehrte zurück in sein Zelt und versorgte die Wachen, die Gandalf niederschlagen musste um keinen Alarm auszulösen.

Der nächste, der entscheidende Morgen nahte schnell. Aragorn ließ seine Männer sich bereit machen und ein jeder legte seine Rüstungen nun vollständig an. Dann sammelte sich das Heer und der König sprach zu ihnen: "Männer Gondors, heute naht die Stunde an der wir einem Heer gegenüberstehen werden, einem Heer das nicht aus Orks besteht oder Uruk - Hai. Es ist ein Heer mit menschlichen Kriegern. Sie werden uns nicht zahlenmäßig überlegen sein, aber sie haben einen eisernen Willen und den gilt es für uns zu brechen! Wir wollen nicht ihre Glieder brechen, denn das wäre als brächen wir die unseren! Aber wir werden ihren Willen brechen!" Die Männer spürten, dass ihr König wieder Hoffnung in seinem Herzen trug und das war gut. "Wenn wir ihnen heute gegenüberstehen werden wir den Männern zeigen, dass sie schwach sind! Wir werden ihnen zeigen, dass sie schlecht sind! Wir werden ihnen zeigen, dass wir die einzig wahren Sieger sind und wir zeigen ihnen, dass ein Kampf Sinnlos ist!" Aragorn wendete sein Pferd und zeigte mit Anduril in des Westen: "Auf Männer! Reitet zum Siege!" "Zum Sieg!", riefen die Männer und so gallopierten sie los. Die Hobbits zeigten sich erleichtert, denn auch sie bemerkten den neu geweckten Willen und Mut Aragorns. So ging ihr ritt nun drei Wegstunden, dann sahen sie Helms Klamm. Sie näherten sich immer weiter der Festung. Aragorn sah nun schon von weitem das Heer Rohans, das Heer des blauen Zauberers, das Heer des Feindes. Er deutete seinen Männern das Tempo zu verringern. Im Schritt sollten die letzten tausend Fuß zurückgelegt werden. So hatte Aragorn noch genug Zeit über die Dinge nachzudenken, die nun gleich geschehen würden. Noch wusste er nicht was er gleich tun sollte, doch etwas musste er tun. Was hatte Gandalf bloß gesagt? Seine Macht war das Wort. Er durfte es nicht zur Schlacht kommen lassen, er musste sein Wort brechen. Doch wie konnte man das Wort eines Zauberers brachen? Was hieß es überhaupt ein Wort zu brechen? Er würde es bald erfahren. Nun sah Aragorn es genauer. Etwas erleichterte sein Herz jedoch. Das Heer des Feindes ward an Zahl nicht mächtiger als das Seinige. Vor dem Heere stand ein Mann, Aragorn erkannte sofort das er ein Zauberer ist. Er trug eine blaue Scherpe und seine Tunika war durch und durch mit Gold durchtränkt. Auch sein Schwert war golden. Man erwartete sie also schon. Aragorn hielt Ausschau nach Gandalf, doch nirgends erblickte sein Auge ihn.

Noch dreihundert Fuß. Bald würde der Moment nahen. Bald würde Aragorn im Wortgefecht auf den Blauen treffen, doch würde es ein Wortgefecht geben? Noch hundert Fuß. Nun war es also soweit. Nun musste Aragorn es tun. Noch fünfzig Fuß. Aragorn befahl seinen Mannen zu halten. Er kam nicht dazu auch nur ein Wort zu sagen. Sofort nahm es der Blaue: "Ich grüße euch Aragorn, Waldläufer. Wir erwarteten euch bereits. König nennt ihr euch seit Neuem. Doch könnt ihr kein guter König sein, wenn ihr eure Mannen in den Tot führt. Sagtet ihr ihnen nicht, wer ihr Gegner sein wird?" "Doch sie wissen es! Ihr Gegner ist ein mickriger Zauberer und ein kleines Heer von Männern die du mit Bannen belegtest!", sprach Aragorn nun zornig. Der Blaue lachte. "Ihr sprecht unwahre Worte Aragorn. Es ist nicht irgendein Heer! Es ist das Heer Rohans! Und vor allem kämpft ihr nicht gegen einen Zauberer, nein Aragorn! Euch stehen zwei Zauberer gegenüber! Gandalf kämpft auf meiner Seite!" Dies war tatsächlich eine Neuigkeit für Aragorns Krieger. Gandalf auf der Seite des Feindes? Ihre Hoffnung schwand und Furcht wuchs in ihren Herzen. Hinzu kam Wut, denn ihr König hatte ihn verschwiegen wie schlecht es um sie stand. Ein gemurmel begann in den Reihen. Nun verstand Aragorn was Gandalf mit der Macht des Wortes meinte. Es benötigte nur wenige Momente und schon hatten die Lügen des Blauen für Unruhe und Missmut in Aragorns Heer gesorgt. Nun war es seine Aufgabe das Wort des Blauen zu brechen. "Zwei Zauberer sagt ihr, auf einer Seite sagt ihr!?" "So ist es!", sprach der Zauberer mit einem siegessicheren Lächeln. "Dann zeigt mir Gandalf! Wo ist er, wenn er doch euer Verbündeter ist!" Doch Gandalf zeigte sich nicht, das wusste der Blaue. Gandalf ritt irgendwo durch Rohan und würde sich nicht zeigen, denn er würde mit Aragorn schon alleine fertig werden. Doch dies würde ihm jetzt Schaden, er musste also etwas unternehmen um es ihnen zu beweisen. Aragorn nutzte die Gelegenheit, denn er merkte, dass der Plan des Blauen nicht aufging. "Ihr seht nun Männer Gondors, Männer Rohans, dieser Zauberer spricht die Unwahrheit! Er behauptet er besitzt Stärke, doch er ist Schwach! Lasst nicht euer Herz irre leiten von seinen Worten!" So gewann er die Gunst seiner Mannen zurück, doch die Seite des Gegners regte sich nicht. Kein Mann glaubte dort den Worten Aragorns, so waren sie schon eins geworden mit dem Bann. Doch was konnte Aragorn noch tun? Gandalf würde nicht erscheinen und so konnte er auch nicht von seiner List berichten. Lügen hätte der Blaue bemerkt und bestraft, durch weitere Lügen und so musste Aragorn aufgeben und darauf hoffen, dass der Blaue nicht an Macht gewann über die Seinigen.

Doch plötzlich ritt ein alter Mann zwischen den sich gegenüberstehenden Reihen hindurch. Er ritt auf einem weißen Pferd. Von prächtiger Gestalt und hellem weiß. Es war Gandalf! Sein Stab schien zu entflammen und ein weißes Licht schloss das ganze Schlachtfeld wie eine Kuppel ein. Er hielt vor dem Blauen und Aragorn an und erhob seine Stimme: "Es ist einer unter uns, den man Strafen sollte, denn er verfluchte, betrog und bestahl seine Mannen. Er stahl ihnen ihr Leben, ihre Freude, ihre Seele und betrog sie mit falschen Versprechungen!" Doch dies war nicht die Stimme Gandalfs, oder sie war es doch, aber ihr Klang war anders. Tiefer, heroisch. Mächtig. Seine Stimme hallte an jeder Stelle des Schlachtfelds in der gleichen Lautstärke und ein jeder der Männer vernahm diese mächtige Stimme und spürte sie in Mark und Gebein. "Hier, an diesem Ort wurde über mich gesprochen. Einer sagte ich sei sein Verbündeter und dieser log ein weiteres Mal. Nun möchte ich euch zeigen wer der Verräter ist. Nun möchte ich euch zeigen wer euch Irre führte." Jeder einzelne der Männer verbarg nun großen Zorn in sich auf diesen Verräter! Ihr Zorn wuchs immer weiter und bald empfanden sie Hass gegenüber diesem Monster der sie verraten hatte! Die Lichtkuppel verschwand und eine heller Strahl fiel nieder vom Himmel auf den blauen Zauberer. So wussten nun alle, wer der Verräter war. Gleichzeitig zogen die Männer ihre Schwerter und noch bevor sie losstürmen konnten bohrten sich Dutzende Pfeile durch den Körper des Blauen. Trotzdem schlugen dann noch dutzende Schwerter auf den Toten ein und durchtrennten ihm jede Sehne und jeden Knochen. Dann erwachten die Männer plötzlich. Sie blieben stehen und steckten die Schwerter zurück in ihre Scheiden. Gandalf befahl ihnen zurück in ihre Häuser zu gehen und alles wieder so zu richten, wie es vorher war. Das taten sie dann auch. "Sag Gandalf, was geschah da gerade?", fragte Aragorn, nachdem auch er wieder klaren Verstand gefunden hatte. "Nun Aragorn. Es war die Macht des Wortes. Weile darüber und du wirst den Nutzen erkennen.", antwortete der Weiße lachend. "Denn eines solltest du stets wissen: Die Welt ist im Wandel."