Disclaimer: Keine der Figuren gehört mir, sie gehören alle Tolkien. Auch die Kernhandlung der Geschichte ist nicht von mir, sondern von Mozart. Nur die Idee, Tolkien und Mozart zu verbinden, war meine! *g*

Anmerkung: Ein wenig durchgeknallt und strange, aber hoffentlich witzig. Für May, Ales, Shirl, Faith, Finda und Lady Rheena.

Erstes Kapitel: Legolas vs. Kankra; feat. erster, zweiter und dritter Nazgul

Es war einmal im Lande Mittelerde, da lebte ein edler Prinz mit namens Legolas. Sein Vater war König des Düsterwaldes und so kam es, dass Legolas, der ein furchtloser Jäger und Kämpfer war, es liebte, weite Streifzüge über die Grenzen des Düsterwaldes hinaus zu unternehmen. Einmal jedoch verirrte er sich auf seiner Jagd, und er fand sich in einer Art Gebirge wieder, das von vielen Höhlen durchzogen war. Alles war finster und überall hingen komische weiße Klebestreifen von der Decke.

Legolas überlegte gerade, ob er wohl im Tesastreifenland gelandet war, als sein geschultes Jägerohr plötzlich eine Bewegung hinter sich vernahm. Als er sich umdrehte, fand er sich plötzlich einer riesigen Spinne gegenüber. Legolas schrie erschrocken auf und tastete nach seinen Pfeilen, doch er musste feststellen, dass er alle Pfeile bereits verschossen hatte. Also nahm er seine Beine in die Hand und versuchte wegzurennen, doch schon bald musste er feststellen, dass das mehr als schwierig war, da man sich dabei ständig bücken musste. Deshalb ließ er seine Beine wieder los und richtete sich wieder auf, um so weiterzurennen was das Zeug hielt. Er hatte eigentlich gedacht, dass er ein ungeschlagener Rennläufer sein müsste nach seinem tage- und nächtelangen Sprint durch Mittelerde zusammen mit Aragorn und Gimli, als sie auf der Suche nach den Hobbits gewesen waren. Doch anscheinend hatte die Spinne ein besseres Joggingprogramm durchgemacht, denn sie holte rasch auf, und als sich Legolas mal wieder seinen Kopf nach hinten wandte, um zu sehen, wie nah seine Verfolgerin schon herangerückt war, rannte er mit dem Kopf gegen einen hervorstehenden Felsblock und verlor das Bewusstsein.

Die Spinne lachte hämisch, als sie sah, wie ihr Opfer nun hilf- und wehrlos zu Boden sank und wollte gerade ihren Giftstachel in Legolas' Bauch versenken, als plötzlich drei große Gestalten in schwarze Mäntel gehüllt neben ihr auftauchten, deren Gesichter nicht zu erkennen waren.

Mit einem schrillen Schrei der einem durch Mark und Bein ging schwangen sie ihre mächtigen Schwerter und erschlugen die Spinne, die auf den leblosen Körper von Legolas fiel und ihm beinahe die Luft abschnürte.

Die drei schwarz gekleideten Gestalten nahmen ihre Kapuzen ab, unter denen durch Helme geschützte Zombieköpfe zum Vorschein kamen. Dann rollten sie unter Ächzen und Stöhnen die riesige Spinne von dem Elbenprinzen herunter und sahen mit hochgezogenen Augenbrauen auf ihn herab, was ihre ohnehin schon potthässlichen Gesichter noch mehr verzerrte.

„Was ist denn das für ein Vollidiot? Glaubt ihr, der ist Kankra mit einem leeren Köcher besuchen gekommen oder hat er wohl bei dem Versuch sie zu töten alle Pfeile verschossen, ohne sie auch nur ein einziges Mal zu treffen?", fragte einer von ihnen.

„Keine Ahnung! Blöd ist er allemal, ganz gleich ob er nun einen leeren Köcher dabei hatte oder Kankra nicht mal getroffen hat!", meinte der zweite achselzuckend.

„Ist doch jetzt auch wurscht! Kommt, wir müssen gehen und unserem Herrn Bericht erstatten!", brummte der dritte.

Alle drei wandten sich zum gehen und kurz darauf waren sie auch schon verschwunden.

to be continued