A/N: *räusper* Weiß nicht recht, was ich noch anmerken soll, mein Gesülz hält euch eh vom Lesen ab, also werde ich bedächtig schweigen...bis...jepp, bis zum bitteren Ende des Kapitels *sich angestrengt das Betteln um Reviews verkneifen muss*...würde mich freuen, wenn das jemand liest und dann reviewt *verdammt, ich hab's doch getan...lol* enjoy!

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*~° 3. Kapitel °~*



~Silithwèns Urteil~



Ganze 5 Monde waren vergangen, bis endlich die Hoffnung in den Düsterwald mit der Ankunft Mithrandirs, König Elessars und seinem Gefolge zurückkehrte. Für einen Elben gewöhnlich nur ein Augenaufschlag, kam Legolas dieser Zeitraum des Wartens und der Furcht so ewig wie sein eigenes Leben vor. Die letzten Blätter trennten sich vom schlanken Geäst der Bäume, hüllten den dunklen Erdboden in bisher ungekannten Reichtum an Farben. Die kahlen Baumkronen erstreckten sich bis zum Himmel, glichen schwarzen Ungetümen, die jegliches Licht der Sonne daran hinderten, die kalte Erde zu berühren und zu erwärmen. Sanftes Hufgetrappel auf der dicken Laubschicht unterbrach die noch immer eiserne Stille des Waldes. Es war, als wussten alle lebendigen Wesen, wer die Gefangene Thranduils war, denn vor lauter Ehrfurcht und eisiger Gewissheit hielten sie sich dem königlichen Palast ferner denn je. Kein Vogel besang die letzten Tage des Herbstes, kein Wild jagte mehr durch das dichte Unterholz.

Es war Aragorn, König von Gondor, mit seinem treuen Gefolge der Dunédain. Keiner von ihnen wagte zu sprechen während der gesamten Reise in den Norden, zu überraschend war die Botschaft aus dem Düsterwald gewesen, zu schockierend. Aragorn saß auf einem schwarzen Ross, trug die gewöhnliche und schmucklose Kleidung eines Waldläufers. Er war ein König, der keine Krone benötigte, um als jener erkannt zu werden. All sein königliches Wesen lag schon allein im kühlen Glanz seiner grauen Augen, seinen gleichmäßigen Gesichtszügen und der Milde, die sein weises Antlitz umgab. Er war niemand, der sich Respekt erst mühselig verschaffen musste, er wurde geachtet und bewundert von Menschen wie auch Elben. So verbeugten sich die Torwächter Düsterwalds tonlos vor König Elessar und ließen ihn und seine Begleiter passieren. Kaum waren sie eingetroffen, so wurden die Gäste auch schon herzlich von einigen Waldelben begrüßt, die Pferde wurden abgesattelt und in Ställen untergebracht. Kein Wort wurde gesprochen, bis ein Schatten sich leise und geschickt zu ihnen gesellte und sich vor Aragorn verbeugte.

"Welch tragisch Schicksal, dass ich meinen guten Freund und Gefährten Legolas Grünblatt erst unter solchen Umständen wiedersehe!", sagte er nachdenklich, deutete Legolas, sich wieder aufzurichten und legte ihm seine Hand auf die Schulter. Der Elb senkte für einen Moment den Blick, wollte seine tiefe Trauer vor seinem Freund verbergen, scheiterte jedoch kläglich daran.

"Wie geht es deiner Mutter?", fragte Aragorn vorsichtig, als er den Schmerz in den Augen des Elben sah. Legolas schüttelte nur langsam den Kopf und entgegnete mit leiser Stimme: "Ich bin froh, dass du gekommen bist, mellon nîn, nur solltest du dich erst mit meinem Vater konsultieren, das, was geschehen ist und geschehen wird, kann nur er mit dir und den anderen beraten. Der Zustand meiner Mutter ist bisher unverändert, doch liegt mittlerweile mehr Wärme in ihrem sanftmütigen Gesicht. Schon lange Nächte mussten wir ohne den Trost der Sterne verbringen, ein Schatten liegt erneut über dem Düsterwald. Ein Schatten mit gleicher unheilvoller Quelle wie der einstige zuvor, als ER noch unser aller Leben bedrohte..."

"Legolas, von wem sprichst du?", fragte Aragorn, doch seine klaren Augen verrieten, dass er die Antwort schon kannte, sie nur nicht wahrhaben wollte. "Komm, guter Freund, geleite mich zu meinem Vater. Er wird mehr Antworten auf deine Fragen wissen, als ich es vermag.", sagte der junge Elb und Aragorn glaubte, ein leises Lächeln auf dem schönen Gesicht des Unsterblichen zu sehen. Elessar ahnte es nicht, aber durch seine Ankunft keimte neue Hoffnung im Herzen des Prinzen auf.

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"Sie hat hohes Fieber...", murmelte Aragorn ernst und wusch ein weiches Tuch in warmen Wasser aus, ließ es durch eine Mixtur verschiedener Kräuter gleiten, bevor er es behutsam wieder herauszog, auswrang, und Silithwèn auf die Stirn legte. "Aber ich glaube, dass sie es überstehen wird, die Wunde ist sehr schnell verheilt, nur muss die Klinge, mit der sie verletzt wurde, vergiftet gewesen sein."

Thranduil saß auf dem Bett an der Seite seiner Gemahlin und strich ihr abwesend durch das lange, goldene Haar. "Ich danke dir, Elessar, dass du nach ihr gesehen hast", sagte er ruhig, doch tiefe Sorgenfalten auf seinem Gesicht berichteten von innerer Unruhe und Furcht. "Legolas sprach zuvor in Rätseln...er sagte etwas von einem Schatten, der den Düsterwald einhüllte. Von wem hat er gesprochen, Thranduil?" Der Elb schaute auf und seine grauen Augen trafen die Elessars. "Es war eine Elbe, die dies hier vollstreckt hat, Aragorn...doch keine Elbe des Lichts vermag solch eine Tat vollbringen. Sie, von Schatten geboren, ist der Schatten, von dem mein Sohn dir erzählte. Sie stammt aus jenen düsteren Landen, von denen ich selbst heute nicht zu sprechen wage." "Du sprichst doch nicht etwa von..." Thranduil unterbrach Elessar in seiner Fragestellung, indem er warnend eine Hand hob. "Sprich den Namen des Schattenreiches nicht hier aus, guter Freund, zu sehr sind wir von seiner Grausamkeit und Kälte verschreckt. Ja, sie kommt aus jenen Landen tief im Süden Mittelerdes, das kein Licht je unter der Herrschaft Gorthaurs gesehen hat. Sie spricht davon, seine Tochter zu sein, Elessar.", fuhr der Waldelbenkönig fort und Aragorn erstarrte sichtlich. Jegliche Farbe schien in diesem Moment aus seinem Gesicht gewichen zu sein.

"Das ist unmöglich, Thranduil, wie konnte Sauron Nachfahren haben? Keine der Überlieferungen berichtet von ihnen."

Der Elb nickte nachdenklich und antwortete nach einer längeren Pause: "Das mag sein, doch wie er sich selbst über Jahrhunderte in Barad-dûr versteckt hielt, kann er ebenso seine Nachkommen dort im Verborgenen aufgezogen haben." "Nachkommen?", wiederholte Aragorn noch verwunderter als zuvor, "Hast du nicht eben noch von EINEM Mädchen gesprochen?"

"Wenn man ihren verhassten Worten Glauben schenken darf, hat sie noch eine Schwester. Ich habe Mithrandir, dich und weitere meiner treuen Freunde um Hilfe gebeten, da dies, wie ich denke, eine Bedrohung sein könnte, die nicht nur den Düsterwald betrifft, sondern uns alle. Was ist zu tun mit ihr, frage ich dich, Elessar?" Der König von Gondor schwieg und starrte ins Leere. Wenn es wirklich die Wahrheit wäre, dass dieses Mädchen die Tochter Gorthaurs war, so stellte es eine Gefahr für Mittelerde dar. "Alle glaubten, das Dunkle wäre ein für alle mal aus der Welt verbannt und nun...", murmelte er nachdenklich und Thranduil musterte ihn eindringlich, bevor er sich aufrichtete und wie es für ihn üblich war, zum Fenster trat. "Verbannen werden wir das Dunkle und Böse nie, mein Freund. Uns scheint es, als wäre mit Sauron jeglicher Schatten fort, doch findet ein jeder einen Schatten in seiner eigenen Seele, seinen Gedanken. Wir haben uns in Sicherheit gewogen...und dies...ist die Strafe dafür...", fügte der Elb leise hinzu und Kummer und Sorge spiegelte sich in seinen Augen wieder. Aragorn bedachte Silithwèn mit einem hoffnungsvollen Blick und stand auf. "Es ist an der Zeit", sagte er, "dass wir uns miteinander beraten" Thranduil nickte und deutete Aragorn zu gehen. Wenige Minuten später folgte er ihm hinab in die große Palasthalle, die prunkvoll mit Silber und Edelsteinen verziert worden war. Hier wurden einst viele fröhliche und ausgelassene Feste gefeiert, als Eru noch über diesen Ort gewacht hatte. Thranduil war überzeugt davon, dass die Nacht des Unwetters jede Sicherheit und jeden Schutz geraubt hatte, die der Düsterwald noch besessen hatte. Der König unter Eiche und Buche ließ sich am Kopf der angerichteten Tafel nieder, zu seiner Rechten saßen Legolas, Tyríon und Elennya, zu seiner Linken Aragorn und Mithrandir. Elrond und weitere Gäste hatten an einem hinteren Teil der Tafel platzgenommen. Kaum einer wagte zu sprechen, geschweige denn überhaupt in die besorgten Augen des Elbenkönigs aufzuschauen, als dieser sich nach kurzer Zeit erhob und um Ruhe bat.

"Meine Kinder, meine Freunde", begann er ruhig, "es ist ein Jammer, dass wir uns erst wieder so gesellig zusammenfinden, wenn etwas Schlimmes geschieht. Ihr alle wisst, was sich vor einigen Tagen ereignete. Ich frage euch nun, was zu tun ist. Die Täterin befindet sich verwundet in meiner Gefangenschaft, ihr Zustand hat sich stark gebessert, im Gegensatz zu...meiner Frau...." Legolas bemerkte, dass die Augen seines Vaters glasig wurden, sich mit silbernen, kristallklaren Tränen füllten. Ihn so zu sehen zerriss ihm das Herz, noch nie hatte er einen so ehrenvollen Elben wie seinen Vater weinen gesehen, noch nie hatte ihn ein Anblick derart innerlich aufgewühlt, verwirrt. Der Prinz senkte den Blick, schloss die Lider ganz und presste die Lippen zusammen, bis sie fast gänzlich weiß waren. Tyríon, der neben ihm saß, legte tröstend eine Hand auf die seines Bruders, die sich langsam zu einer Faust ballte. "Entschuldigt", fuhr Thranduil fort, "es ist nur alles so...erschütternd für mich und meine Familie..."

Tyríon biss die Zähne zusammen, um Ruhe zu bewahren. Das Schluchzen seiner kleinen Schwester zu seiner Rechten ließen ihn schließlich jegliche Zurückhaltung verlieren und er stand plötzlich auf und rief wutentbrannt: "Warum lassen wir sie nicht hängen? Warum hat ein so grausames Wesen wie sie es verdient, überhaupt versorgt zu werden?"

"Tyríon, so beruhige dich", sagte Legolas energisch, der sich ebenso aufgerichtet hatte und seinem Bruder besänftigend die Schulter umfasste. Thranduil wand sich seinen Söhnen zu, schloss die Augen und sagte langsam: "Setz dich, Tyríon, ich glaube nicht, dass der Tod die gerechte Strafe für sie wäre..."

Schweigen.

"Vater, sag mir, was gedenkst du dann mit ihr zu tun? Soll sie etwa noch Gelegenheit haben, unsere gesamte Familie zu töten?"

"Tyríon", sagte Legolas ernst und fasste den Arm seines Bruders fester. "Sieh mich an Vater...sieh mich an!", rief er und versuchte sich vom festen Griff Legolas' loszureißen, als wäre er ein wildes Tier, das von Wilderern gefangen, aber nicht gebändigt worden war. "Antworte, Vater...", forderte er, bevor es Legolas endgültig gelang, ihn wieder unter Kontrolle zu bringen. Thranduil stand noch immer regungslos am Kopf der Tafel, seine Gäste beobachteten das Szenario mit besorgter Mine. Elennya hatte mit weinen angefangen und wurde von einer anderen Elbe getröstet, deren Name Vanyera war. Sie war Elennyas Amme und Tochter Gilphers, dem königlichen Hofberater. "Nicht weinen, kleine Prinzessin, alles wird gut...", hörte Legolas sie leise singen, während sie seine Schwester in den Armen wiegte. Er hoffte bei den Valar, dass es sich bewahrheiten würde, was in ihrem Lied erklang. Thranduil ergriff endlich wieder das Wort: "Der Tod bedeutet Gnade...sie hat eine solche Gnade nicht verdient...zudem bin ich davon überzeugt, dass sie es darauf anlegt, hingerichtet zu werden, um ihre eigenen Worte zu beweisen... . Einen Mörder nannte sie mich und wäre ich nicht einer, wenn ich sie umbringen ließe? Nein, Tyríon, den Gefallen tu ich ihr nicht."

"Dein Vater hat recht, Tyríon", pflichtete Gandalf Graurock bei und schaute wissend in die Runde, "Lasst uns warten, wie sich Silithwèns Zustand entwickelt. Sie sollte entscheiden, was mit der Tochter Gorthaurs geschehen soll..."

Aragorn wandte sich zunächst an Legolas, dann an den Rest der Versammelten: "Mithrandir spricht weise Worte...selbst wenn wir nicht sicher wissen, ob Silithwèn es übersteht, sollten wir warten und uns nicht von Hass und Übermut leiten lassen. Sie wird die weiseste Entscheidung von uns allen fällen können, denn sie wurde nicht von Sorge und Wut geplagt."

"Und was...", begann Legolas leise, sodass alle Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet war, "Wenn sie nicht mehr in der Lage dazu sein wird, zu entscheiden? Wenn sie..."

"Sprich es nicht aus, Bruder", fuhr ihn Tyríon plötzlich wütend an, "Du solltest so etwas nicht einmal denken." "Und du solltest dir eingestehen, dass wir auch das in Betracht ziehen müssen, was uns nicht gefällt!", gab Legolas ruhig zurück und schaute seinen Vater fragend an. Dieser erwiderte den Blick seines Sohnes und nickte dann vorsichtig. "Lasst uns jetzt nicht die Hoffnung und die Geduld verlieren!", sagte Thranduil und ein bedrückendes Schweigen folgte. Niemand wollte seine Gedanken preisgeben, doch Legolas konnte allein in den Gesichtern der Gäste erkennen, dass kaum Hoffnung bestand. Nur Aragorn hatte diesen ehrenvollen, ermutigenden Glanz in den Augen, ihn verstand der Elb auch ohne Worte. Viele Stunden verstrichen, Thranduils einberufene Versammlung kam zu keinem wirklichen Entschluss. In einem jedoch waren sich alle einig: Der Bedrohung, die erneut für die freien Völker zu bestehen schien, musste gefeit werden. Mit welchen Mitteln würde von Silithwèns Zustand und Mauríel selbst abhängen. Keiner wagte es, auch nur in ihre Nähe zu treten. Die Furcht hatte sich mit Saurons Tochter zurück in den Düsterwald geschlichen. Allen war es untersagt, mit ihr zu sprechen, abgesehen von Thranduil selbst.

Weitere 5 Tage sollten vorübergehen, bis Silithwèn endlich wieder die Augen aufschlug. Es geschah an einem sonnigen Morgen, an dem die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres die kahlen Bäume und verblühenden Pflanzen liebkosten, es war ein Morgen, wie ihn Thranduil und seine Familie schon lange nicht mehr gesehen hatten. Die Luft war kühl und belebend, keine Spur der vergangenen Gewitter ließ der Himmel erkennen, keine Wolke beschmutzte das klare Blau.

Sie erwachte, als Thranduil an ihrer Seite saß und ihre Hand hielt, jedoch nachdenklich in einen verborgenen Winkel des Zimmers starrte. Sie lächelte sanft und jeder Schmerz, der sie die vergangenen Tage geplagt hatte, war aus ihrem Fühlen entschwunden. Silithwèn wollte etwas sagen, doch brachte sie nur ein heiseres Flüstern hervor: "Was sucht der König unter Eiche und Buche in dunklen Ecken? Das Licht wird er dort wohl nie erblicken..."

Thranduil schreckte auf, als er die altbekannte und so sehr geliebte Stimme seiner Frau hörte. Er war überwältigt von seinen Gefühlen, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Er legte seine Hände auf die ihren und schaute in ihre Augen. Seine Lippen zitterten, er hatte alle Hoffnung bereits aufgegeben und doch war sie wieder erwacht und erfüllte sein Herz wieder mit Licht und Freude. "Silithwèn...", hauchte er unter Tränen und küsste ihre Stirn. Sie schloss ihre Augen und lächelte warm. "Es tut mir so leid...ich hätte dich beschützen sollen..."

"Sie hat uns im Schlaf überrascht, Liebster, wie hättest du mich beschützen sollen? Mache dir keine Vorwürfe, es ist schließlich alles gut...", flüsterte sie noch sehr schwach. Thranduil erwiderte ihr Lächeln und sagte sanft: "Ja...es ist alles gut...du bist erschöpft, Liebste, schlaf nur, ich werde an deiner Seite wachen, bis du wieder bei Kräften bist..." Silithwèn lächelte erneut, und Thranduil blieb bei ihr, ohne seine Augen von ihr abzuwenden. Er war zu überwältigt, als dass er sie jemals wieder allein gelassen hätte. Seine Liebe zu ihr war aufrichtig und innig, er wollte nicht einmal daran denken, wie er ohne sie hätte weiterleben sollen.

~*~*~

Der gesamte Hof war sofort über die glückliche Nachricht vom Erwachen der Königin unterrichtet worden und seit langer Zeit konnte man wieder Hoffnung und Zuversicht in den Augen der Elben sehen. Legolas, Tyríon und Elennya verbrachten besonders viel Zeit bei ihrer Mutter. Doch was mit Mauríel geschehen sollte, war noch immer nicht sicher, kein Wort war mehr über den Schatten gesprochen worden, seit die Königin wieder genesen war. Doch Thranduil beschloss, Wort zu halten und ihr die Entscheidung über das Schicksal der jungen Elbe zu lassen. Sie sagte ihm, sie müsse darüber nachdenken, könne diese Entscheidung nicht von einem Tag zum anderen fällen.

Nach weiteren 3 Tagen endlich brach sie ihr Schweigen im Bezug auf Gorthaurs Tochter in einer Ansprache vor dem engsten Kreise ihrer Familie. Tyríon konnte nicht glauben, welche Worte da sein Ohr erreichten, ihm stockte der Atem und Wut keimte in seinem Herzen auf, als seine Mutter laut sprach:

"Das Urteil wurde in meine Hände gelegt und so soll es lauten, ohne Änderung: Mauríel, Tochter Gorthaurs dem Unansehnlichen soll ihr Leben von der Schattenseite abwenden und fortan hier im Düsterwald verbringen. Ihr soll jeglicher Hass und jede Kaltblütigkeit aus dem Denken und Handeln verbannt werden...für ein Wesen wie sie ist es eine viel schlimmere Strafe als der Tod und erscheint mir so durchaus gerecht."

Legolas war ebenso wenig auf solch ein Urteil gefasst, konnte aber im Gegensatz zu seinem Bruder damit umgehen... .

Ende Kapitel 3



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Ähem...sagt bitte was dazu, ja? Würde mich wirklich tierisch über Feedback freuen...ach herje, auch wenn ich mal wieder absoluten Müll geschrieben habe, bete ich für eure stoffpferdliche Gnade *lol* bis demnächst...

Euer nervös am Fingerring herumdrehendes Pferdchen...Moment...ich hab doch gar keine Finger! *kreisch* mmh...sollte dann wohl eher Hufring heißen, was? Ach, sorry, laber heut mal wieder sinnloses Zeug *nichts Neues*...r/r plz!!!