Zweisamkeit part 2

Omi erwachte aus einem nicht gerade angenehmen Traum. Er hatte davon geträumt wie Ken dieses Mädchen küsste und wie sie alle gemeinsam am Küchentisch saßen und lachten. Na ja alle lachten, nur Omi nicht. Langsam nahm er seine Umgebung wieder war und erkannte das er in einem dunklen, kahlen Raum lag. Was war geschehen wo war er hier? Er kannte diesen Raum nicht. Er sah sich um und entdeckte, dass in der hintersten Ecke jemand stand, wer es war konnte er allerdings nicht erkennen. Erst als diese Person sich auf ihn zu bewegte erkannte er sie. "Na Kätzchen aufgewacht? Hast du gut geschlafen oder hattest du Alpträume?" Schuldig grinste, so wie er es immer tat. Omi wollte sich auf ihn stürzen, auch wenn er gegen den Deutschen eigentlich keine Chance hatte, aber 2 Sachen hinderten ihn daran. Zum ersten seine Kopfschmerzen die sich mit einem 'leichten' Schwindelgefühl wieder bemerkbar machten und zum zweiten das sein linkes Handgelenk eine Handschelle zierte die mit der er an das Bettgestell des Bettes auf dem er lag gefesselt war. Schuldig lachte laut auf als er sah wie Bombay versuchte aufzuspringen, aber wieder zurück auf das Bett fiel. "Na, na mein Kätzchen nicht so stürmisch. Ich will dir doch nur helfen!" "Ja klar du und mir helfen und ich bin der Weihnachtsmann! ...Schuldig was willst du?" Omi war verunsichert wollte es sich allerdings nicht anmerken lassen, was natürlich sinnlos war da Schuldig seine Gedanken eh schon gelesen hatte. "Was ich will?" Schuldig kniete sich über ihn und beugte sich zu ihm herunter, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. "Das wirst du noch sehen!" Er grinste Omi an, beugt sich noch weiter herunter und begann an Omis Hals zu saugen. Dieser war zu geschockt um in irgendeiner Weise zu reagieren, einzig seine Augen weiteten sich. Schuldig ließ von dem Hals des kleiner und Jüngeren unter sich ab und betrachtete zufrieden sein Werk. An Omis Hals war ein dunkelroter Fleck zu erkennen. Was Schuldig aber noch mehr zufrieden stellte, waren die vor Schreck geweiteten Augen seines Gegenübers die ihn panisch anguckten. Schuldig grinste, er hatte nicht erwartet das er es so schnell schaffen würde den Kleinen total aus der Fassung zubringen, aber im Moment standen die Dinge wohl durch das Gefühlschaos Omis anders. Na gut, er würde das Spiel noch ein bisschen weiter spielen. Schuldigs Hand glitt unter Omis Pullover und streichelte sanft dessen Bauch. Dieser stöhnte gequält auf und wand sich unter Schuldigs Berührungen. Was hätte er Anderes tun können, mit einem Handgelenk war er am Bett gefesselt, das andere hielt Schuldig fest und seinen Körper konnte er auch nicht wirklich bewegen da Schuldig auf ihm drauf saß. Langsam aber sicher bekam er Angst, Nein, noch schlimmer er bekam Panik. Er wollte hier raus, wollte weg von Schuldig, wollte tot sein...egal Hauptsache er musste das hier nicht ertragen, nicht ertragen wie Schuldig seinen Körper missbrauchte. Er begann heftigst zu zittern und konnte sich trotz mehrfacher Versuche nicht beruhigen. Schuldig war inzwischen mit dem Streicheln bei seiner Brust angelangt, aber als er das Zittern bemerkte das immer heftiger wurde zwang er sich aufzuhören, zog seine Hand unter dem Pullover hervor und stand auf. Es fiel im schwer sich von dem zierlichen und doch sehr muskulösen Körper Omis zu lösen, aber er durfte nicht weitermachen sonst würde sein Plan nicht aufgehen. Er war jetzt schon weiter gegangen als er ursprünglich wollte. Er musterte den verängstigten Omi, der ihn immer noch panisch anstarrte, noch einmal und verließ dann kalt lachend das Zimmer.

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Ken war nervös und hibbelte auf seinem Sitz herum. Weiß hatte beschlossen die Mission alleine, ohne Omi, auszuführen. Und vielleicht würden sie ja auf Schwarz treffen...gegen sie wären sie zwar in der Minderheit, aber schließlich hatte Schuldig Omi und den wollten sie so schnell wie möglich wieder haben. /Oh bitte lass ihm nichts passiert sein! Bitte lass es ihm gut gehen!/ flehte Ken innerlich. Sie waren vor einem großen Betonklotz angekommen und Aya brachte denn Wagen mit quietschenden Reifen zum stehen. Auch ihm war anzusehen, dass er sich Sorgen um ihr jüngstes Mitglied machte. "Okay wir gehen rein! Ken und Du, Ihr übernehmt den Ostflügel, ich nehme den Westflügel! Wenn einer Omi findet, Schwarz begegnet oder die Zielperson findet meldet er sich umgehend über Funk! Verstanden?" Aya blickte erst Yohji dann Ken fragend an. Beide nickten leicht. Sie wollten gerade aussteigen als sie eine ihnen bekannte Stimme hörten. Hey Kittys wollt ihr noch lange quatschen oder seit ihr hier um euer jüngstes Kätzchen zu retten? Ich würde mich an eurer Stelle beeilen denn ich glaub kaum dass ich Farfarello noch lange davon abhalten kann mit Klein- Bombay Gott-Verletzen zu spielen! Und mir wird langsam auch langweilig, vielleicht sollt ich mich noch mal mit ihm intensiver beschäftigen! Immerhin hat er einen echt starken Körper!Siberian, dafür seit ihr spät, zu spät! Und wenn du mich jetzt töten willst, bitte versuch es doch! Und an euerer Stelle würde ich da jetzt wirklich nicht so rumstehen sondern hochkommen, sonst kriegt ihr den kleinen Omi wirklich nicht mehr lebend zurück!Hey Kittys was steht ihr da so rum oder hat es euch die Sprache verschlagen, dass sich euer Jüngster in meinen Armen ausweint? Ihr habt es anscheinend ja nicht geschafft ihn bei seinen Problemen zu helfen. Na Ken, wie fühlt man sich wenn man verloren hat. Sieh her, er liegt in meinen und nicht in deinen Armen. Und ihn meinen Armen zuliegen ist nicht das einzige was er mit mir getan hat! Willst du nähere Details? Schuldig projizierte ein Bild in die Köpfe der 3 ältesten Weiß Mitglieder. Sie sahen wie Omi weinend unter Schuldig lag während dieser sich gerade an ihm vergriff. Diese Szene hatte zwar nie stattgefunden sondern war nur Schuldigs Fantasie entsprungen, aber das brauchten die ja nicht zu wissen. Entsetz rissen Ken, Yohji und sogar Aya die Augen auf und schnappten hörbar nach Luft. "Du mieses Schwein. Dafür werde ich dich töten!" Schuldig lachte wieder auf. "Wie schon gesagt du kannst es gerne versuchen. Aber später erst mal hat euere Kleiner noch was zu erledigen!" Während Schuldig dies sagte hatte sich Omi wie in Trance aufgesetzt und war mit wackligen Schritten etwas auf seine Freunde zugegangen, bis er etwa 10 Meter vor ihnen auf die Knie sank. Ken wollte schon auf ihn zustürmen als er entdeckte das Omi etwas in der Hand hielt. Ein Messer? Oh nein was hatte er vor. Doch bevor er noch reagieren konnte, hatte Omi das Messer angesetzt und sich in den Bauch gerammt. Danach brach er zusammen. Schuldig lachte auf und verabschiedete sich. "Bis zum nächsten Mal meine Kätzchen. Es war mal wieder sehr amüsant mit euch!" Er lachte noch einmal bevor er endgültig ging.

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Na alle noch wach...oder habt ihr es gar nicht bis hierhin geschafft (aber dann könntet ihr diese Zeilen ja gar nicht erst lesen ^-^) Ich liebe es einfach Schuschu so fies dazu stellen, aber ich liebe es auch Schuldigs ganz andere Seite zu zeigen (gibt es da eine o_O???)(hab ne fic mit Schuldigs anderer Seite in arbeit *g*) Okay ich hoffe wieder auf gaaaaaaaaaaaaaaaanz viele Kommentare (was heißt hier wieder...ich hoffe überhaupt mal auf VIELE Kommentare)! Und wenn ihr bei animexx nicht angemeldet seid dann schickt mir ne E-mail...*fleh* egal ob schlechte oder gute Kommis!!! Verbesserungsvorschläge werden auch gern genommen...

Okay das wars dann mal wieder...bis zum nächsten Teil (komt in ca. ner Woche [heut ist der 05.02.2003]) Bye bye Li-chan