Von Kindesbeinen an...
Mein Leben an sich war und ist nicht sehr aufregend oder spannend. Es
gibt keine
außergewöhnlichen Dinge oder Ereignisse, außer der Erkenntnis das ich
ohne eine
Mutter aufgewachsen bin. Doch komischerweise bin ich sogar ziemlich gut
damit
umgegangen. Warum? Fragt mich nicht. Ich habe meine Mutter immer geliebt,
doch
ich war schon als 6-jährige, als meine Mutter starb, außergewöhnlich gut
darin meine
Gefühle zu verbergen; so wie ich es heute noch tue. Irgendwann dann ,
wenn ich
nachts in meinem Bett liege und das Mondlicht in mein Zimmer fällt,
bricht dann alles
aus mir heraus. Alle Gefühle die man fühlen kann, wüten dann in meinem
Herzen:
Wut, Trauer, Enttäuschung, Freude....
Doch ich schweife mal wieder ab. Zurück zum Thema.
Meine Mutter und mein Vater haben sich immer geliebt, nie habe ich auch
nur den
kleinsten ernsthaften Streit der beiden miterlebt, und darüber bin ich
ausgesprochen
froh. Ich glaube als ich jünger war, hätte es mich ziemlich belastet. Nun
ja, meine
ersten Lebensjahre hier auf dieser Welt waren einfach nur schön. Es gibt
nur wenige
schlechte Erinnerungen für mich. Habe ich schon erwähnt das ich einen
großen
Bruder habe? Das sollte ich, denn mit ihm verknüpfe ich viele schöne
Erinnerungen.
Ja, mein Bruder Jamie; allseits beliebt und immer gut gelaunt. Heute noch
habe ich mit ihm engen Kontakt.
Ich habe meinen Vater noch nie so total fertig gesehen, wie an dem Tag
als meine Mutter gestorben ist. Durch dieses Ereignis in frühen Jahren
hatten mein Bruder und ich ein noch besseres Verhältnis zu unserem Vater,
denn das ganze hat uns schon ziemlich zusammen geschweißt. (Ich schreibe
alles durcheinander, ich glaube ich muss noch üben das ganze nach der
reihe zu schreiben; aber wenn einem so viele Gedanken im Kopf
herumschwirren und einem so viel einfällt was man schreiben will, fällt
das nicht so leicht. Ich war schon immer etwas chaotisch...)
Mein Vater sagt immer noch zu mir, wie ähnlich ich meiner Mutter doch bin
und er hat recht. Ich habe ihre blonden Haare, ihre kleine Stupsnase,
ihre zierliche, schmale Figur und ihre haselnussbraunen Augen. Und zu
eben diesen haselnussbraunen Augen sagte mir meine Mutter kurz vor ihrem
Tod einen unvergesslichen Satz: "Als ich das erste Mal in deine Augen
schaute, wusste ich dein Name ist Hazel." (A/N: Hazel engl. für Hasel)
Den Ausdruck in ihrem Gesicht und ihren Tonfall werde ich bestimmt nie
mehr vergessen. Ihr Gesicht, ausgemergelt und voller Sorgenfalten, hatte
einen Ausdruck des Träumens.... und auch der Freude. Ihre zittrige Stimme
war so voller Liebe... ich bin froh das sie in diesem Zustand einschlafen
durfte.
Hmm, was gibt es noch über meine Jahre vor Hogwarts zu erzählen? Meine
aller erste, "große" Liebe! Der "Glückliche" war ein kleiner blonder
Junge, ziemlich dürr und hager, namens Mickey Fullhorn, der eine
besondere Vorliebe für Bertie Botts Bohnen aller Geschmacksrichtungen
hatte. Das ging sogar so weit, dass er die Bohnen anstatt sie zu essen,
gesammelt hat. Ja, ihr habt richtig gelesen, er legte sie in seinen extra
zugelegten Schrank und stellte kleine Schilder dazu welche
Geschmacksrichtung sie hatten. Ziemlich verrückt, was?!
Aber damals war ich total begeistert von ihm und wir trafen uns so gut
wie jeden Tag, doch eines Tages hatten wir einen fürchterlichen Streit.
Ich hatte den total bescheuerten Einfall, alle seine Bohnen, um ihn zu
ärgern, aufzuessen. Das fand Mickey natürlich ganz und gar nicht lustig
und er hat es mir nie verziehen. Ich weiß nicht was aus ihm geworden ist,
komischerweise tauchte er nie in Hogwarts auf.
In dieser Zeit bevor ich in Hogwarts war, hing ich pausenlos mit Jamie,
meinem Bruder rum, und als er dann eines Tages seinen Brief aus Hogwarts
erhielt, vermisste ich ihn sehr und fühlte mich total alleine. Oft saß
ich stundenlang in meinem Zimmer und las irgendwelche Bücher die mich im
Grunde gar nicht interessierten. Ob draußen strahlender Sonnenschein
herrschte oder schwere, dunkle Regenwolken den Himmel bedeckten, ich
vergrub mich in meinem Zimmer und mein Vater begann sich Sorgen zu
machen. Er versuchte mich für irgendetwas zu begeistern, doch ich hatte
zu nichts Lust und wartete sehnsüchtig auf die Ferien, in denen mein
Bruder wieder mal seinen Rotschopf durch meine Zimmertür steckte, um
draußen mit mir zu spielen oder einfach nur da zu sein.
Doch eines Tages bekam ich den Brief aus Hogwarts und ich war so froh wie
schon lange nicht mehr. Mein Vater war traurig und bedrückt da er ja nun
die meiste Zeit ganz allein war, doch damals habe ich das glatt übersehen
in meiner Vorfreude. Heute verstehe ich meinen Vater. Allein zu sein ist
eine schreckliche Sache...
Auch jetzt in diesem Moment, wo ich hier in meinem Zimmer sitze und nur
pausenlos schreibe und schreibe, würde ich mir wünschen das unten jemand
sitzt, um da zu sein, wenn ich ihn brauche. Doch da unten sitzt niemand;
da ist einfach niemand....
Aber es hat auch eine gute Seite, daran Single zu sein, wie ich das
mindestens einmal im Monat durch meine beste Freundin Gwen erfahren darf.
Denn immer wenn sie einer von diesen unmöglichen Kerlen versetzt oder
verletzt hat, ruft sie mich an und klagt wie schrecklich es ihr doch
geht. In solchen Momenten könnte ich Luftsprünge machen, dass ich mir
keinen von diesen rücksichtslosen Typen "angeschafft" habe; jedenfalls
nicht im Moment.
Ich erzähl euch einfach mal ein bisschen über Gwen, meine liebeskranke
Freundin. (
Sie ist ziemlich verrückt, vorlaut, stur, leicht egoistisch, neigt zur
überheblichkeit und ist manchmal auch ein bisschen arrogant, aber
trotzdem liebe und schätze sie sehr als meine beste Freundin. Mit ihr
kann man lachen, weinen oder die totale schei** machen. Und ich könnte
ihr auch alles erzählen. Nur meistens tue ich das nicht. Ich vertraue ich
zwar, aber trotzdem kann ich nicht gut über meine Gefühle reden und
verstecken tue ich sie ja sowieso vor der "Außenwelt".
Jetzt bin ich schon wieder vom eigentlichen Thema, meinen Jahren vor
Hogwarts, abgewichen. Aber eigentlich kann ich zu denen sowieso nicht
mehr viel sagen; also mache ich mal Schluss für's erste! Doch das zweite
chap. ist nicht fern....
Mein Leben an sich war und ist nicht sehr aufregend oder spannend. Es
gibt keine
außergewöhnlichen Dinge oder Ereignisse, außer der Erkenntnis das ich
ohne eine
Mutter aufgewachsen bin. Doch komischerweise bin ich sogar ziemlich gut
damit
umgegangen. Warum? Fragt mich nicht. Ich habe meine Mutter immer geliebt,
doch
ich war schon als 6-jährige, als meine Mutter starb, außergewöhnlich gut
darin meine
Gefühle zu verbergen; so wie ich es heute noch tue. Irgendwann dann ,
wenn ich
nachts in meinem Bett liege und das Mondlicht in mein Zimmer fällt,
bricht dann alles
aus mir heraus. Alle Gefühle die man fühlen kann, wüten dann in meinem
Herzen:
Wut, Trauer, Enttäuschung, Freude....
Doch ich schweife mal wieder ab. Zurück zum Thema.
Meine Mutter und mein Vater haben sich immer geliebt, nie habe ich auch
nur den
kleinsten ernsthaften Streit der beiden miterlebt, und darüber bin ich
ausgesprochen
froh. Ich glaube als ich jünger war, hätte es mich ziemlich belastet. Nun
ja, meine
ersten Lebensjahre hier auf dieser Welt waren einfach nur schön. Es gibt
nur wenige
schlechte Erinnerungen für mich. Habe ich schon erwähnt das ich einen
großen
Bruder habe? Das sollte ich, denn mit ihm verknüpfe ich viele schöne
Erinnerungen.
Ja, mein Bruder Jamie; allseits beliebt und immer gut gelaunt. Heute noch
habe ich mit ihm engen Kontakt.
Ich habe meinen Vater noch nie so total fertig gesehen, wie an dem Tag
als meine Mutter gestorben ist. Durch dieses Ereignis in frühen Jahren
hatten mein Bruder und ich ein noch besseres Verhältnis zu unserem Vater,
denn das ganze hat uns schon ziemlich zusammen geschweißt. (Ich schreibe
alles durcheinander, ich glaube ich muss noch üben das ganze nach der
reihe zu schreiben; aber wenn einem so viele Gedanken im Kopf
herumschwirren und einem so viel einfällt was man schreiben will, fällt
das nicht so leicht. Ich war schon immer etwas chaotisch...)
Mein Vater sagt immer noch zu mir, wie ähnlich ich meiner Mutter doch bin
und er hat recht. Ich habe ihre blonden Haare, ihre kleine Stupsnase,
ihre zierliche, schmale Figur und ihre haselnussbraunen Augen. Und zu
eben diesen haselnussbraunen Augen sagte mir meine Mutter kurz vor ihrem
Tod einen unvergesslichen Satz: "Als ich das erste Mal in deine Augen
schaute, wusste ich dein Name ist Hazel." (A/N: Hazel engl. für Hasel)
Den Ausdruck in ihrem Gesicht und ihren Tonfall werde ich bestimmt nie
mehr vergessen. Ihr Gesicht, ausgemergelt und voller Sorgenfalten, hatte
einen Ausdruck des Träumens.... und auch der Freude. Ihre zittrige Stimme
war so voller Liebe... ich bin froh das sie in diesem Zustand einschlafen
durfte.
Hmm, was gibt es noch über meine Jahre vor Hogwarts zu erzählen? Meine
aller erste, "große" Liebe! Der "Glückliche" war ein kleiner blonder
Junge, ziemlich dürr und hager, namens Mickey Fullhorn, der eine
besondere Vorliebe für Bertie Botts Bohnen aller Geschmacksrichtungen
hatte. Das ging sogar so weit, dass er die Bohnen anstatt sie zu essen,
gesammelt hat. Ja, ihr habt richtig gelesen, er legte sie in seinen extra
zugelegten Schrank und stellte kleine Schilder dazu welche
Geschmacksrichtung sie hatten. Ziemlich verrückt, was?!
Aber damals war ich total begeistert von ihm und wir trafen uns so gut
wie jeden Tag, doch eines Tages hatten wir einen fürchterlichen Streit.
Ich hatte den total bescheuerten Einfall, alle seine Bohnen, um ihn zu
ärgern, aufzuessen. Das fand Mickey natürlich ganz und gar nicht lustig
und er hat es mir nie verziehen. Ich weiß nicht was aus ihm geworden ist,
komischerweise tauchte er nie in Hogwarts auf.
In dieser Zeit bevor ich in Hogwarts war, hing ich pausenlos mit Jamie,
meinem Bruder rum, und als er dann eines Tages seinen Brief aus Hogwarts
erhielt, vermisste ich ihn sehr und fühlte mich total alleine. Oft saß
ich stundenlang in meinem Zimmer und las irgendwelche Bücher die mich im
Grunde gar nicht interessierten. Ob draußen strahlender Sonnenschein
herrschte oder schwere, dunkle Regenwolken den Himmel bedeckten, ich
vergrub mich in meinem Zimmer und mein Vater begann sich Sorgen zu
machen. Er versuchte mich für irgendetwas zu begeistern, doch ich hatte
zu nichts Lust und wartete sehnsüchtig auf die Ferien, in denen mein
Bruder wieder mal seinen Rotschopf durch meine Zimmertür steckte, um
draußen mit mir zu spielen oder einfach nur da zu sein.
Doch eines Tages bekam ich den Brief aus Hogwarts und ich war so froh wie
schon lange nicht mehr. Mein Vater war traurig und bedrückt da er ja nun
die meiste Zeit ganz allein war, doch damals habe ich das glatt übersehen
in meiner Vorfreude. Heute verstehe ich meinen Vater. Allein zu sein ist
eine schreckliche Sache...
Auch jetzt in diesem Moment, wo ich hier in meinem Zimmer sitze und nur
pausenlos schreibe und schreibe, würde ich mir wünschen das unten jemand
sitzt, um da zu sein, wenn ich ihn brauche. Doch da unten sitzt niemand;
da ist einfach niemand....
Aber es hat auch eine gute Seite, daran Single zu sein, wie ich das
mindestens einmal im Monat durch meine beste Freundin Gwen erfahren darf.
Denn immer wenn sie einer von diesen unmöglichen Kerlen versetzt oder
verletzt hat, ruft sie mich an und klagt wie schrecklich es ihr doch
geht. In solchen Momenten könnte ich Luftsprünge machen, dass ich mir
keinen von diesen rücksichtslosen Typen "angeschafft" habe; jedenfalls
nicht im Moment.
Ich erzähl euch einfach mal ein bisschen über Gwen, meine liebeskranke
Freundin. (
Sie ist ziemlich verrückt, vorlaut, stur, leicht egoistisch, neigt zur
überheblichkeit und ist manchmal auch ein bisschen arrogant, aber
trotzdem liebe und schätze sie sehr als meine beste Freundin. Mit ihr
kann man lachen, weinen oder die totale schei** machen. Und ich könnte
ihr auch alles erzählen. Nur meistens tue ich das nicht. Ich vertraue ich
zwar, aber trotzdem kann ich nicht gut über meine Gefühle reden und
verstecken tue ich sie ja sowieso vor der "Außenwelt".
Jetzt bin ich schon wieder vom eigentlichen Thema, meinen Jahren vor
Hogwarts, abgewichen. Aber eigentlich kann ich zu denen sowieso nicht
mehr viel sagen; also mache ich mal Schluss für's erste! Doch das zweite
chap. ist nicht fern....
