Titel: Den Jäger erlegen
Autorin: Sleepy Tiger
Warnung: Abdeckung bereithalten! Ich zahlen keinen Schadenersatz für ersoffene Keyboards, ob in Lachtränen oder Sabber.
Disclaimer: Lord of the Rings © by J.R.R. Tolkien, der spätestens jetzt in seinem Grab rotiert
23. Kapitel: Milin cen
(NC-17)
Legolas kniete vor ihr und sagte lächelnd: "Oberon wollte, daß ich es selbst herausfinde."
Asani sah ihn überrascht an. "Warum denn...das..." Ihr Lächeln erstarb noch, während sie die Frage stellte. Sie blickte ihm lange in die Augen. Lächelnd erwiderte er ihren entsetzten Blick. Einen Wimpernschlag später war sie aufgesprungen. Aber Legolas war wie gewöhnlich schneller und hatte mit so einer Reaktion gerechnet. Er schlang einen Arm um ihre Taille und riß sie zu Boden. Sie sträubte sich gewaltig und konnte ihn einige Male von sich stoßen, aber immer wieder bekam er sie zu fassen. Schließlich saß er auf ihr und klemmte ihre Beine zwischen seinen Knien ein. Ihre Hände hielt er über ihren Kopf fest. Beide atmete heftig ein und aus, als sie sich unerbittlich in die Augen sahen.
"Das war nicht fair!" warf sie ihm wütend vor.
"Betrachtet Ihr Euch als erlegt, Asani mo Ifrey?" fragte er nah an ihren Lippen.
"NEIN!!!"
"Ihr wollt also geschwängert werden?" fragte er grinsend. Er neigte sich noch tiefer zu ihr herunter und rieb seine Nase an ihre. "Ich täte es sehr, sehr, sehr gerne."
"Wagt es ja nicht!" schrie sie hysterisch und bäumte sich wild auf. Das hätte sie vielleicht besser nicht tun sollen, denn das dünne Band, das vorne ihr Mieder zusammenhielt, zerriß mit einem Knall. Entsetzt erstarrte sie mitten in der Bewegung, denn das glatte Band rutschte aus den Ösen und sie fühlte, wie das steife Material des Mieders von ihrer Haut fiel. Wegen des Wetter trug sie nicht einmal ein dünnes Hemd darunter, was ihr jetzt zum Verhängnis wurde.
"Oh", meinte Legolas nur. "Es war wohl etwas zu straff."
"Laßt mich los!" zischte sie zu Tode verlegen.
Legolas dachte nicht daran und blieb, wo er war. Er lachte sogar leise. "Beweg dich nicht so sehr..." Ein schelmisches Funkeln trat in seine Augen und er neigte sich gefährlich nahe zu ihr hinunter. "...Sonst kann ich das machen." Ohne den Augenkontakt zu unterbrechen, drückte er einen Kuß auf die Wölbungen ihres Busens. Sie fuhr zusammen, als er sachte in das weiche Fleisch biß und dann mit der Zunge darüber strich.
"Was macht Ihr da?" fragte sie entsetzt. Sie hielt überrascht inne. Ihre Stimme klang gar nicht so wie ihre. Völlig zittrig und nicht mehr als ein Hauch. Angst und Panik woben sich schleichend in ihre Gedanken. Wenn er sie mit so kleinen Liebkosungen aus der Fassung brachte, was würde passieren, wenn er weitermachte?
"Ist es nicht offensichtlich?" fragte er zurück und zog gnädig das Mieder wieder zusammen. Sie atmete erleichtert aus, daß er sich wieder aufrichtete. Aber es gefiel ihr nicht, daß sie ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war. Außerdem verärgerte sie es maßlos, daß seine Hand auf ihrem Busen lag.
"Ich frage dich noch einmal", wisperte er und seine Lippen streiften ihre. "Betrachtest du dich als erlegt, Asani?"
Er schien erst einmal keine Antwort zu wollen, denn er verschloß ihren Mund mit einem Kuß. Es war nichts leidenschaftliches, nur ein zärtliches Berühren ihrer Lippen. Langsam ließ er ihre Handgelenke los und erwartete fast, daß sie wieder ausbrach, aber sie blieb liegen und blickte ihn stirnrunzelnd an. Sie schüttelte trotzig den Kopf, aber er sah, wie feucht ihre Augen waren. Sie schlucke heftig und zitterte sehr. Ohne ein weiteres Wort glitten seine Hände von ihren Handgelenken über ihre Arme hinunter ihrer Taille. Sie zuckte etwas, als sich seine Hände unter das Mieder schoben.
"Warum tust du mir das an?" fragte sie leise.
"Ich würde dir nie etwas antun, Asani", versicherte er sanft.
"Und was ist das hier?"
"Ich liebe dich."
"Wie willst du das wissen?" fragte sie aufgebracht. "Wir kennen uns erst so kurze Zeit!"
"Meine Liebe zu dir hat nichts mit Zeit zu tun", erwiderte er ernst. "Ich liebe dich, weil du mich gerettet hast."
"Dann ist das nur Dankbarkeit und nicht Liebe!"
"Ich bin dem Schicksal dankbar, daß er dich zu mir schickte", entgegnete er ruhig und schob dabei ihr Oberteil von ihren Schultern. Seine Fingerspitzen streichelten die Linie von ihrem Hals bis hinunter zu ihrem Bauchnabel. "Du hättest mich auch in dieser Zelle verrotten lassen können, aber du kamst zu mir und dafür liebe ich dich ewig."
Fassungslos sah sie an, während die Tränen in Überfluß über ihr Gesicht rannen. Er schob die Arme unter ihrem Rücken und zog sie in eine sitzende Position. Das Oberteil fiel herunter und nur das lange Haar bedeckte sie. Beschützend legte er die Arme um sie und drückte sie an sich. "Du hast dich damals für mich entschieden und ich mich nun für dich. Wenn ich dich dafür erlegen muß...so sei es."
Asani erwiderte daraufhin gar nichts und versuchte ihr lautes Schluchzen an seiner Schulter zu ersticken. Ihre Hände krallten sich in seine Sachen und ihre Tränen durchnäßten sie.
"Ah, jetzt habe ich dich zum Weinen gebracht", seufzte er. Seine Hand strich zärtlich über ihren nackten Rücken. Hin und wieder hauchte er einen Kuß auf ihren schwarzen Schopf. "Das wollte ich nicht."
Sie antwortete mit etwas, das nach "was hast du erwartet?" klang und schlug gegen seine Schulter, als er leise lachte. Er zog ihren Kopf an den Haaren sanft zurück und küßte sie auf den Mund. Sachte berührten seine Lippen ihre, die von ihren Tränen salzig schmeckten. Liebevoll leckte er nassen Lippen von dem Salz frei und begann überaus zärtlich an ihnen zu nagen. Seine Hand strich gefährlich nah an ihrem Busen vorbei. Sie zitterte bei dieser kleinen Berührung, kniff die Augen zu und wandte schluckend das Gesicht von ihm ab, als ertrüge sie ihn nicht.
"Wenn du willst, höre ich auf", sagte er leise. Er hoffte inständig, daß sie sich jetzt nicht zurückzog. Aber andererseits wollte er sie nicht bedrängen. Sie schien schon von seiner Liebeserklärung völlig verstört zu sein. So sehr er sie im Moment begehrte, so sehr wünschte er sich auch, daß sie ihn haben wollte. Daher hielt er betroffen inne, als sie sich aus seiner Umarmung löste. Er sollte sie gehen lassen, ihre Entscheidung akzeptieren und geduldig auf eine Antwort warten...gleichgültig, wie lange sie dazu brauchen würde. Aber er schaffte es nicht. Er konnte in diesem Moment einfach nicht edelmütig sein. Bevor er es verhindern konnte, hielt er sie an den Oberarmen fest und zwang sie, ihn anzusehen. "Nein...bitte, geh nicht..."
"Ich habe nie...ich meine, ich bin nie mit jemanden..." stotterte sie verschämt und zerknüllte das kostbare Material seines Hemdes noch mehr, als sie sich nervös auf die Unterlippe biß. "Ich weiß nicht, was ich tun soll."
Legolas atmete tief durch, um sich zu beruhigen, aber statt dessen wollte er vor Freude schreien. Er zog sie zurück in seine Arme. Sanft legte er eine Hand auf ihre Faust und löste ihre zittrigen Finger von dem Stoff. Ihr in die Augen blickend küßte jeden Finger und drückte seine Lippen auf ihre Handfläche. Ein schelmisches Lächeln ließ seine Augen aufblitzen. "Mach, was du willst..."
Sie blickte ihn abrupt an und schniefte leise. "Wirklich?"
Er lächelte breit. Sie klang ziemlich eifrig. "....wenn du mir hilfst."
"Wobei?"
"Beim Ausziehen."
"Oh." Sie blinzelte verlegen und errötete erneut. "Gut...von mir aus."
Schmunzelnd küßte er ihre Nasenspitze und öffnete dabei die Knöpfe am Kragen. Während er sie auf den Mund küßte und verspielt an ihren Lippen knabberte, nahm er ihre Hände und führte sie zum Hemdsaum. Den Wink verstehend hob sie etwas zögernd das Hemd hoch und zog es ihm dann über den Kopf. Sein Hemd wie ein Schutzschild an ihre Brust haltend starrte sie mit großen Augen auf seinen nackten Oberkörper.
"Bin ich so fürchterlich?" wollte er wissen und nahm ihr das Hemd aus den Händen. Nachlässig ließ er es auf den Boden fallen. Er legte ihre Hand auf seine Brust. "Ich bin auch nur aus Fleisch und Blut. Siehst du?"
Sie nickte schüchtern und strich mit den Fingerspitzen über seine nackte Haut. "Du bist so warm." Erstaunt zeichnete sie die Linien der Muskeln an seinem Bauch und Brustkorb nach. Sie preßte die Handfläche auf die Stelle, wo sein Herz wie verrückt raste.
"Darf ich dich küssen?" fragte sie zaghaft.
Er nickte lächelnd und kam ihr schon auf halben Weg entgegen, als sie den Kopf plötzlich senkte und ihre warmen Lippen auf eine Brustwarze drückte. Ein Zittern ging durch seinen ganzen Körper und überraschtes Keuchen verließ seinen Mund, das sich bald in ein leises Lachen verwandelte, als Asani fragend zu ihm hochblickte. Machte sie sich etwa Sorgen, daß sie zu forsch war und daß es ihm mißfiel? Wußte sie denn nicht, daß sie alles mit ihm machen konnte? Mit einem aufmunternden Lächeln gab er ihr zu verstehen, daß sie ihn überall küssen konnte, wo sie wollte.
Sie verstand wohl, denn diese Röte tauchte wieder auf ihren Wangen auf. Ihre Hände lagen auf seiner Brust und glitten langsam über seine Rippen hinunter zu seinen schmalen Hüften. Ihre Finger kosten jeden Millimeter seiner Haut. Ihre Neugier auf und ihr Erstaunen über ihn entzückte ihn. Sie tat nichts, außer ihn zu streicheln. Aber mit so einer Zärtlichkeit, daß es ihm das Herz brach. Er fühlte sich begehrt und geliebt. Die Augen schließend versuchte er sich zu erinnern, was er machen mußte. Atmen...genau, er mußte atmen. Bebend holte er Luft, als ihre Hände ebenso langsam über seinen Rücken glitten. Seufzend schlang sie die Arme um ihn und legte ihr Kinn auf seine Brust.
"Ich darf dich küssen?" fragte sie sicherheitshalber. "Überallhin?"
"Ja", sagte er lachend. Seine Stimme zitterte vor Erwartung. Sogar seine Hand bebte, als er mit ihr über ihr Gesicht strich. "Überallhin."
"Gut." Sie lächelte glücklich und sah ihm ins Gesicht, als sie einen Kuß auf sein Brustbein setzte. Der nächste etwas tiefer und der übernächste noch ein wenig tiefer...
Sie hörte beim Bauchnabel auf. Legolas ahnte, was kommen würde und erschauerte dennoch heftig, als ihre heiße Zunge in seinen Bauchnabel tauchte. Er hielt sich an ihren Schultern fest. Zu seiner Freude...oder auch nicht...entdeckte sie, was sie mit der Zunge sonst noch machen konnte. Ihr heißer Atem blies auf die Stelle über dem Hosenbund und als er ihre Hände am Verschluß dort bemerkte, zuckte er zusammen. Das könnte jetzt etwas zu schnell gehen...Er legte eine Hand in ihren Nacken und legte einen Arm um ihren Rücken, um sie hochzuziehen. Ihren fragenden Blick beantwortete er mit: "Nicht ganz überallhin."
"Nicht?" flüsterte sie etwas enttäuscht und im nächsten Augenblick wurde sie etwas grob höher gezogen und geküßt. Er bat nicht lange um Erlaubnis und drang gleich mit der Zunge in ihre Mundhöhle. Ein wenig ließ er sich gehen und erlaubte sich, der angestauten Leidenschaft freien Lauf zu lassen. Es war ein gefährliches Spiel mit seiner Selbstbeherrschung. Das wußte er.
Legolas stöhnte leise in ihren Mund, als sie sich an ihn klammerte, seinen Kuß begeistert erwiderte, ihren Körper an seinen drückte. Ihr Duft hüllte ihn ein. Das lange Haar kitzelte seine Arme und ihre Haut...er bekam nicht genug von dieser weichen Glätte. Sie war wie Samt unter seinen Händen. In einer Bewegung drückte er sie fest an sich und legte sie ins Gras.
Der Kuß wurde dabei unterbrochen. Asani holte tief Luft. In ihrem Kopf drehte sich alles. Kraftlos klammerte sie sich an seine Schultern und drehte gehorsam den Kopf, als er ihren Hals küßte. Sie erschauerte etwas, als er ihre Brüste mit den Händen bedeckte. Die erhärteten Brustspitzen rieben gegen seine Handflächen. Wie im Fieber wand sie sich, als sein Mund seine Hände ersetzte. Sie schrie fast, als er vorsichtig in die eine Brustwarze biß und die andere zwischen Daumen und Finger rollte. Seine Hände drückten ihren Busen zusammen und massierten ihn zärtlich, während er die Unterseite mit kleinen Küssen und sachten Lecken bedachte. Legolas ließ sich nicht von ihr aufhalten. Gleichgültig wie kräftig sie an seinen Haaren zog, wie sehr sie bettelte und sich unter ihm bewegte.
Irgendwann...als sie sich heiser geschrien und jeder Muskel sich bemerkbar gemacht hatte, ließ er von ihr ab und sie empfand paradoxerweise eine große Enttäuschung. Diesmal zog sie ihn an den Haaren, um ihn zu bitten, weiterzumachen. Der Elb lächelte teuflisch und küßte sie kurz, ehe er geschmeidig wie eine Katze sich küssend und streichelnd an ihr hinunter bewegte. Während er besondere Aufmerksamkeit ihrem Nabel schenkte, hob er ihr Gesäß hoch und zog den Rock und die Unterkleider gleichzeitig von ihrem Körper. Allerdings merkte sie es erst, als Grashalme ihre Beine und Hüften kitzelten. Der Schock darüber, daß sie nun wirklich ganz nackt war, kam erst, als Legolas einen Kuß direkt über ihrer Scham drückte. Sie war so sprachlos, daß sie ihn nur an den Haaren zog, um ihn wissen zu lassen, daß sie das gar nicht lustig fand. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck, als er eine Schulter unter ihr Bein schob. Er wendete den Blick nicht von ihr ab, als er in die Innenseite ihres Oberschenkels biß. Sie zuckte nicht zusammen, weil es schmerzte. Nein, es ging ein Kribbeln von dieser Stelle aus, das langsam und unaufhaltsam zu ihrer Körpermitte wanderte. Genauso wie Legolas' Mund.
"Nein! Nein! Nein! Nein!" schrie sie panisch, als sein heißer Atem die feuchten Löckchen in ihrem Schoß bewegte.
Zum Glück hielt er inne. "Wirklich nicht?"
Hochrot schüttelte sie den Kopf und brachte vor Scham nicht ein Wort heraus.
"Gut, dann eben nicht", seufzte er und mimte den Schwerenttäuschten. Seine Augen jedoch funkelten nur so vor Lachen. Er ließ ihr Bein von seiner Schulter gleiten und erhob sich auf Händen und Knien. Wie ein Raubtier beugte er sich über sie. Sein langes Haar fiel wie ein Schleier um sie herum. "Dann machen wir etwas anderes."
Sie sah ihn fragend an, hatte aber keine Zeit, ihre Frage zu formulieren, als er aufreizend über ihre Lippen leckte. Seine Zunge schob sich dazwischen, als sie keuchend nach Luft schnappte. Wehrlos ergab sie sich ihm, gestattete ihm, zügellos in ihrem Mund wüten. Er erlaubte es ihr schließlich auch. Ihre Händen gruben sich in sein Haar, während seine über ihre bebende Gestalt wanderten. Es kam ihr vor, als wollte er sich mit jedem Zoll ihres Körpers vertraut machen. Zärtlich wölbten sich seine Hände über ihren Busen, massierten sie langsam und glitten dann über ihren Bauch. Beunruhigt bemerkte sie dann seine Hand zwischen ihren Beinen. Sie zitterte, als er ihre Beine auseinander schob, um einen besseren Zugang zu haben. Aber so lange sein Gesicht neben ihrem war, sollte nicht wirklich etwas passieren...oder?
Langsam glitten seine Finger über den feuchten, pulsierenden Spalt. Einer davon schien sich zu verselbstständigen. Er schob sich zwischen die fleischigen Falten und drang dann in diese tiefe, nasse, heiße Höhle zwischen ihren Beinen...
"Legolas!" Keuchend hielt sie sich an seinen Schultern fest, während ihre Hüften nach oben schossen. Ihr ganzer Körper spannte sich bei dieser ungewohnten Zärtlichkeit an. Es war, als wüßte sie nicht so recht, ob sie sich wehren oder es geschehen lassen sollte. Verzweifelt schlang sie die Arme um seinen Hals, als er sich weiter in ihren Körper vorwagte.
"Keine Angst...", flüsterte er beschwichtigend und strich mit der anderen Hand beruhigend über ihre Wange. Er schob ihr langes Haar zur Seite, um ihre bebenden Schulter zu küssen. "Entspann dich...ich tu dir nichts."
"Legolas...du...lügst!" Ihre Muskeln zogen sich um seinen Finger zusammen, als er ihn langsam herauszog und ihn noch langsamer wieder einführte. Sie stöhnte und keuchte wie von Sinnen, als er diese Bewegung wiederholte. Ihr Kopf fiel zurück und ihre Arme gaben langsam nach. Ihr Körper wand sich unter seiner Hand, folgte jeder Bewegung, die Legolas vorgab. In Ihr baute sich etwas zusammen, das ihr den Atem raubte. So sehr sie sich auch dagegen wehrte, nach Luft schnappte und versuchte, nachzudenken, sie war diesem fremden Gefühl völlig hilflos ausgeliefert. Es war zu intensiv. Es verwirrte sie. Es erschreckte sie.
"Legolas...", schluchzte sie. Sie wollte ihn bitten, aufzuhören oder weiterzumachen. Irgendwas!
"Im sì", flüsterte er zurück und bedeckte ihr Gesicht mit Küssen.
Sie griff nach seinem Handgelenk und schien sich nicht entscheiden zu können, was sie tun sollte. Er half ihr etwas auf sie Sprünge, in dem er sie einfach küßte. Aufstöhnend drückte sie seine Hand fester in ihren Schoß. Ihr Pulsschlag explodierte in ihren Adern und raubte ihr sämtliche Kräfte. Sie wand sich unkontrolliert, während das Nachbeben durch ihren Körper ging. Sie spürte kaum die leichten Küsse und hörte schon gar nicht seine geflüsterten Worte. Daher war es nicht weiter verwunderlich, daß sie nicht mitbekam, wie er aufstand und sich auszog. Denn sie war nur noch ein zitterndes, hilfloses, schwaches, keuchendes, wimmerndes Häufchen Mensch, als er sich auf sie legte.
"Glinno nin, Asani", befahl er sanft und drehte ihr Gesicht zu ihr, während er ihre Beine auseinander schob. "Schau mich an."
Er küßte sie tief und lang, um sie abzulenken, aber er war selbst viel zu abgelenkt von ihr. Er verging vor Wonne, als er endlich den heißen feuchten Eingang fand. Stück für Stück schob er sich vor. Je weiter er sich vorwagte, wurde es enger und immer heißer in ihrem Schoß. Ihr Pulsschlag drückte ihn von allen Seiten zusammen und forderte seine eiserne Selbstbeherrschung aufs Äußerste heraus. Als sie ihre Beine weiter öffnete und sich ihm entgegen hob, zerfetzte diese simple Geste seinen Willen. Aufstöhnend sank er tiefer in sie hinein und durchstieß den letzten Widerstand.
Sie gab keinen Laut von sich. Aber ihr angespannter Körper, die Tränen in ihren Wimpern verrieten sie. Sie zitterte furchtbar und es schien, als traute sie sich nicht zu atmen. Liebend gern hätte er ihr gesagt, daß es nicht mehr schmerzen würde. Aber er konnte nicht ein Wort sagen. Aus seinem Mund kam nur ein wonnevolles Stöhnen und sein keuchender Atem. So nahm er sie fest in die Arme und überschüttete sie mit Küssen, um ihr zu verstehen zu geben, wie sehr sie sein Herz in Aufruhr brachte.
Es hatte nicht wirklich weh getan. Es gab schlimmeres. Aber trotzdem fühlte Asani sich wie erschlagen. Nicht nur, daß dieser Elb sie so fest umarmte, daß sie keine Luft bekam, und sein Gewicht sie fast erdrückte. Nein, er war in ihr. Es war, als hätte er sie besiegt. Aber sie hatte nichts daran auszusetzen. Ihr ganzes Sein schien nur auf diesen Moment gewartet zu haben. Ihr Verstand setzte aus und ließ sich willig von Wollust und Leidenschaft vernebeln. Asani schüttelte noch nicht einmal den Kopf, um dies Benommenheit loszuwerden. Sie wollte ewig in diesem Zustand bleiben. Völlig frei...ohne Sorgen...ohne Ängste. Nur ihr Herzschlag und dieses wunderbare Gefühl, eins mit ihm zu sein. Legolas.
Ihre Augen flogen auf, als er sich auf seine Ellbogen stützte, um sie nicht völlig unter sich zu begraben. Er bewegte sich dabei in ihr und diese kleine Bewegung ließ sie vage erahnen, daß das, was nun kommen würde, sich viel intensiver anfühlen würde, als alles, was er mit seiner Hand getan hatte. Atemlos wartete sie auf seine nächste Bewegung. Zitternd und schwer atmend zog er sich aus ihr zurück. Sie hatte recht. Es war viel, viel verstörender. Er hinterließ eine ungeheure Leere in ihr. Nein, das durfte er nicht. Noch nicht. Bittend, beinahe flehend, schlang sie die Arme um ihn, hüllte ihn in ihrer Liebe ein, nur damit er blieb...und er kam zurück. Er folgte ihrem verzweifelten Ruf, nur um gleich wieder zu gehen. Ihre Hüften stießen gegen seine. Sie küßte ihn. Warb...bettelte um seine Gunst. Die ersten Tränen rannen über ihre Wange, als er ihren Kopf an den Haaren zurück zog.
"Asani...", keuchte er halb verzweifelt halb lachend. "Nicht so schnell."
Sie wußte nicht, worauf er hinaus wollte, und wimmerte verzweifelt. "Legolas...bitte..."
"Nicht so schnell", bat er heiser. Sein Atem kam in Stößen. Tröstend hauchte er einige Küsse auf ihre geschlossenen Augen und strich das feuchte Haar aus ihrem Gesicht. "Beruhige dich."
Asani gab einen Laut voller Ungläubigkeit von sich. Sie sollte sich beruhigen? Warum verlangte er nicht gleich den Weltuntergang? Sie versuchte ihm das zu sagen, aber statt dessen kam nur ein Schluchzer aus ihrem Mund. Das bewegte ihm schließlich, einen Kompromiß mit ihr zu schließen. Er beschleunigte langsam das Tempo und baute beständig einen Rhythmus auf, den sie willig aufnahm. Wie von selbst schlang sie die Beine um seine Hüften und harkte die Knöchel zusammen. Sie zog an seinen Haaren, zerraufte, zerwühlte es, während sie sein Gesicht und seinen Hals mit fiebrigen Küssen bedeckte. Sie wollte nichts von diesem Gefühl verschwenden. Gierig sog sie jeder seiner Bewegungen in sich auf und erwiderte sie mit doppelter Heftigkeit. Sie folgte ihm, wenn er sich zurückzog, und kam ihm entgegen, wenn er zu ihr zurückkam.
Legolas zitterte unter seiner selbst auferlegten Selbstbeherrschung und rang mit Asani um jeden Unzen davon. Aber wie sollte er ihr widerstehen? Sie war unglaublich eng und noch heißer, als er gedacht hatte. Bei jedem Stoß schien sie noch mehr von ihm in Besitz zu nehmen. Ihr rasender Puls unter seinen Lippen gab ihm das Gefühl, daß ihr Herz nur für ihn schlug. Der salzige Geschmack ihrer heißen Haut erzählte ihm von ihrem Bemühen, ihn in den Wahnsinn zu treiben. Ihr abgehackter Atem in seinen Ohren, durchwoben mit kleinen, weichen Seufzern und Stöhnen, versicherte ihm, wie sehr sie ihn begehrte. Die fiebrigen Küsse und Bisse markierten ihn als ihr Besitz. Der verhangene Blick aus den dunklen Tiefen ihrer Augen sagte ihm, daß sie ihm gehörte...daß sie ihn liebte.
Nein, er konnte ihr nicht widerstehen. Das war unmöglich. Er schob die Hände unter ihr Gesäß, hob sie etwas an und drang noch tiefer in sie hinein. Der Griff in seinen Haaren wurde schmerzhaft, als sie überrascht aufschrie. Eine Erschütterung ging durch ihren ganzen Körper, die sie zu zerbrechen drohte. Sie rief nach ihm und sein Innerstes zerbarst in diesem Augenblick. Er stöhnte laut auf und tauchte noch ein letztes Mal tief in sie hinein. Seine Sinne explodierte alle auf einmal, als er ihren Höhepunkt in allen Phasen miterlebte. Die Zuckungen in ihrem Unterleib drückten ihn so fest zusammen, daß er um seinen Verstand fürchtete. Ein unglaubliches Glücksgefühl schoß durch seine Adern und Venen und dehnte diese Kanäle aufs Äußerste. Er glaubte, seinen eigenen Höhepunkt nicht zu überleben. Daher tat er das Einzige, was ihm logisch erschien. Er hielt sich an ihr fest, hoffte und betete, daß sie ihn rettete.
Tatsächlich überstand er diesen Sturm unbeschadet...mit ihr in seinen Armen. Völlig ausgelaugt, fürchterlich erschöpft und bis in die letzten Fasern seines Seins glücklich blieb er auf ihr liegen. Nach langer, langer Zeit traute er sich wieder zu, sich bewegen zu können ohne in Ohnmacht zu fallen. Er stützte sich auf seine Ellbogen und sah ihr besorgt ins Gesicht. Sie hatte ihn gerettet, aber was war mit ihr?
Ihr verträumtes Lächeln und dieses Strahlen in ihren Augen beruhigten ihn jedoch bald wieder. Lächelnd strich er die feuchten Strähnen aus ihrem Gesicht und tupfte hier und da einen Kuß hin. "Milin cen, Asani."
Sie sah ihn fragend an, aber er lächelte nur und wiederholte: "Milin cen."
"Von mir aus", flüsterte sie seufzend und brachte ihn damit zum Lachen. Müde zog sie ihn zu sich herunter und gab ihm lächelnd einen Kuß, ehe sie mit einem kleinem Seufzer einschlief.
Ende des 23. Kapitels
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So, hier ist nun endlich meine NC-17 Debüt! Ich möchte mich nicht weiter dazu äußern, weil ich zu beschäftigt bin, um mir ein Erdloch zu suchen. Aber vielleicht möchte einer von euch etwas dazu sagen *haut...winktmitZaunpfahl*
An dieser Stelle möchte ich noch Lialynne dafür danken, daß sie gerade Sindarin lernt. Ansonsten gäbe es niemanden, der mir freiwillig sein übersetztes Liebesgeflüster überlassen würde...ODER?
Kostproben von Lialynnes Schwerstarbeit aka Übersetzungen:
Glinno nin. – Schau mich an.
Im sí. – Ich bin hier.
Milin cen. – Ich liebe dich.
