A/N: Krank sagen wir da nur! löl Wir übernehmen keinerlei Haftung für
eventuelle Schäden...in euren Köpfen...!!!
Kapitel 19
Doch ehe sie zu zählen begann huschte sie zum nächsten Busch. Und dann wieder zum nächsten. Elaine hinter ihr her. So schlichen sie sich, versteckt, immer näher an die Todesser heran. Als sie genau hinter den beiden waren, sprang Eneira heraus und machte eine willkommenheißende Handbewegung. „Willkommen im Puder Rosa Busch! Ich bin Eneiratouch. Wollt's an Prosecco?", fragte sie und Elaine schlug sich eine Hand vor den Kopf. Wie konnte Eneira jetzt nur Winnetouch zitieren? Die Todesser sahen sofort auf das Mädchen, dass sie gerade in ihrem Busch willkommen geheißen hatte.
„Wer bist du?", fragten beide Todesser wie aus einem Mund. Eneira deutete auf sich. „Eneira!", dann zog sie ihre Schwester aus dem Busch und deutete auf diese: „Elaine!"Alles klang ein bisschen nach Steinzeitmenschen.
Lucius und Wurmschwanz sahen irritiert von einem Zwilling zum Anderen. Eneira die deren Blick bemerkte fügte noch hinzu. „Ich wurde geklont. Leider kommt meine Intelligenz bei ihr nicht wirklich zum Vorschein!" Elaine sah entgeistert zu ihrer Schwester. „Sie ist etwas durcheinander! Zuviel Prosecco, ihr versteht?! Sie ist MEIN Klon!"„Bitte?", fragte Eneira und Elaine nickte heftig. „Du bist mein Klon! Bist du bescheuert, dass du das Gegenteil behauptest?", fauchte Eneira nun.
Elaine ließ sich aber nicht beirren und brüllte sie an: „ICH bin das ORGINAL, verstanden?"Eneira konnte nun auch nicht mehr an sich halten. „So? Ich würde sagen, Frankenstein, hat dich für seine Untersuchungszwecke benutzt!"„Ach ja, Eneira? Ich glaube Bram Stocker hat Dracula dein Hirn aussaugen lassen."„Ihhh bist du ekelig. Du hast zu viele Horror-Romane gelesen. Aber bei MEINEM Klon kann er ja ruhig das Hirn aussaugen.", sagte Eneira und Elaine erwiderte gleich: „Ich hab die Klon-Protokolle daheim. Ich werde sie allen zeigen. Ich bin das einzige wahre Original!"„RUHE!", brüllte Wurmschwanz nun.
„Schnauze, Pettigrew!", schnauzten beide Mädchen sofort und Eneira begann mit dem Zeigefinger auf Elaines Brust einzustochern, Elaine tat es ihrer Schwester gleich. Gemeinsam wurde nun auf den Anderen eingestochert. „Ich bin das Original!", sagte Eneira und Elaine brachte das gleiche Argument. Nun, ging Wurmschwanz auf die beiden zu. „Woher kennt ihr meinen Namen?", fragte er und drückte die beiden Mädchen auseinander. „Haben wir gelesen. Ihr glaubt mir doch, dass ich die Echte bin, oder?", fragte Elaine und sah die beiden Todesser mit Hundeblick an.
Malfoy schien nun Neugierig geworden zu sein und kam näher auf die beiden seltsamen Mädchen zu. „Solltet ihr nicht in Hogwarts sein?", fragte er zuckersüß und die Schwestern sahen ihn an, als habe er nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Sollten, ja. Aber wir haben keine Lust!", erklärte Eneira und Elaine nickte nur beschwichtigend. „Auch egal. Ihr kommt mit. Der Lord wird entscheiden was mit euch passiert! Immerhin habt ihr unserem Wurmschwanz, hier, entlarvt!", sagte er und packte Eneira am Arm. „Lucius, kommt dein Name eigentlich von Lucifer? Heißt dass, du bist ein Engel, der aus dem Himmel abgehauen ist? Hat dein Namenspatron die Hölle gegründet?", löcherte Eneira den Mann gleich und Wurmschwanz packte sie am Arm.
„Ihr kennt auch meinen Namen?!", fragte Lucius Malfoy nun sichtlich irritiert. „Sicher. Aber wir müssen sagen, du hast noch hellere Haare als dein Sohn. Aber er hat nicht so reagiert wie du, als er uns das Erste mal gesehen hat. Draco hat sich mit einer Tomate verschluckt und Elaine hat ihm auf den Rücken gehauen!", erklärte Eneira munter weiter. Malfoy warf ihr nur einen genervten Blick zu und nickte Wurmschwanz zu. „Dürfen wir jetzt zum dunklen Lord?", fragte Elaine und schien erfreut.
„Auuu ja! Ich will zu Voldemort!", brüllte Eneira gleich durch den ganzen Wald und Lucius hob ihr mit einer Hand den Mund zu. Doch Eneira biss ihm beherzt in den Mittelfinger. Jaulend zog er seinen Finger zurück. „Den Stinkefinger brauchst du eh nicht mehr. Der ist schon lange out!", erklärte Eneira und sah ihn aufmunternd an.
Lucius schnaubte laut und hob seinen Zauberstab, doch als Eneira ihn schadenfroh ansah und geradezu darauf wartete, dass er ihr einen Zauber auf den Hals hetzte, ließ er den Zauberstab wieder sinken und apparierte zusammen mit Eneira. Wurmschwanz folgte kurz darauf mit Elaine.
Nach einem längeren Fußmarsch, kamen sie endlich an Voldemorts Festung an. Eneira, die den ganzen Weg natürlich nicht die Klappe halten konnte, erzielte somit die Wirkung eines unverzeihlichen Fluches, der wohl schlimmer war als der Cruciatus. Lucius begann schon nach einem kleinen Stück, Eneira los zu lassen und sich die Ohren zu zuhalten. Gerade wurde er über die neumodische Klospülung aufgeklärt.
„Und früher zog man an einer Schnur, die hing über dem Loch. Naja und jetzt gibt es so Knöpfe oder so ganze Scheiben auf die man drücken muss. Und wenn der Wasserkanister leer ist, muss man warten bis er nach gefüllt ist. Es gibt sogar Klobrillen die angemalt sind.", erklärte sie und Elaine musste nur grinsen.
In der Festung gab es unglaublich viele Gänge und der Wind zog hin und wieder durch eines der offenen Fenster. Elaine war es ein wenig mulmig zu Mute, doch alles schien faszinierend und neu. Doch der Gedanke, der sich in ihr Unterbewusstsein schlich, vielleicht demnächst getötet zu werden, missfiel ihr. Eneira schien sich nicht die Gedanken über die Tatsache, „sterben", zu machen. Sie war gerade dabei Lucius die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eines Bügelbrettes zu beschreiben. Lucius machte sich schon Vorwürfe dieses Mädchen überhaupt mitgenommen zu haben.
Als sie in einem Art Thronsaal angekommen waren, klopfte Lucius ehrfurchtsvoll an. Kurz darauf wurde die Türe durch einen Zauber von Innen geöffnet und alle vier traten ein. Eneira hüpfte in den Saal während Elaine immer noch mit dem Griff von Wurmschwanz zu kämpfen hatte. „Lucius!", zischte ein großer, hagerer Mann von der anderen Seite des Saales. Seine blutroten Augen schienen die beiden Mädchen, die er sofort bemerkte, regelrecht zu durchbohren. „Wer seid ihr? Muggel? Schlammblüter?", fragte Voldemort und kam auf seine Gefangenen zu.
Eneira starrte ihn nur an, Elaine versuchte geschockt einen Schritt zurück zu gehen. Doch vergeblich, Wurmschwanz hinderte sie daran. Voldemort schien bedrohlich, fast wie ein Raubtier. Seine Stimme klang kalt und dunkel. Nicht zu vergleichen mit der, die sie auf dem Video gehört hatten
„Wir sind waschechte Slytherins. Und keine von uns ist geklont!", erklärte Eneira dann und schien ihre Zurückhaltung vollkommen abgelegt zu haben. „ und waschfest!", fügte sie dann noch hinzu. Die Hemmschwelle war verschwunden. Voldemort war schließlich auch nur ein Zauberer, oder?
„So? Und warum seid ihr hier?", fragte er und sah von einem Zwilling zum Anderen. Elaine strich sich nervös eine Strähne ihres Haares hinter die Ohren, die ihr aus dem Knoten gerutscht war. An ihrer anderen Hand war immer noch die von Wurmschwanz, die ihr Handgelenk fest umklammerte. Der Griff festigte sich und Elaine fuhr herum. „Sag mal spinnst du? Willst du mir das Handgelenk brechen? Lass mich sofort los!"Als sie sich wieder herum drehen wollte, unterbrach Voldemrot sie mit einem energischen: „Stehen bleiben!"
Geschockt blieb Elaine wie versteinert stehen. Voldemort kam auf sie zu, mit gefährlich langsamen Schritten. Kurz vor ihr blieb er stehen. Sie wollte sich am Liebsten umdrehen und wissen, was er von ihr wollte. Doch er hatte ihr befohlen stehen zubleiben und sie wollte keineswegs Ärger mit dem dunklen Lord. „Wo hast du das her?", fragte er und fuhr mit einem Finger über das Muttermal in ihrem Nacken. Elaine zuckte angesichts dieser Berührung zusammen. Seine Finger waren kalt wie Eis.
„Das hab ich schon immer. Von Geburt an!", sagte sie bemüht ihrer Stimme einen ruhigen Klang zu verleihen. „Ihr seid Slytherins, ja? Zwillinge?", fragte er und beide nickten nur. „Wir sind nicht geklont!", fügte Eneira dann noch hinzu und Voldemort kam auf sie zu. Er strich ihre Haare aus dem Nacken und besah sich das Muttermal auf Eneiras Nacken. Sie hatte das Gleiche. „Sieht seltsam aus, nicht? Hat irgendwie die Form von einer Schlange!", meinte Eneira noch und Voldemort ließ von ihr ab. Er nickte nur kurz und ließ sich dann in einen Stuhl sinken.
„Lucius, Wurmschwanz. Wo habt ihr sie gefunden und warum bringt ihr die beiden zu mir?", fragte er dann seine Todesser. „Wir trafen im verbotenen Wald auf die beiden. Sie kannten unsere Namen, obwohl wir kein Wort mit ihnen gesprochen haben. Wir kannten sie nicht einmal. Es schien uns zu gefährlich.", erklärte Lucius und verbeugte sich tief. „Guck mal, der macht Steh-auf-männchen!", lachte Eneira und deutete auf Lucius.
Voldemort sah sie nur verachtend an. „Ihr könnt gehen. Von den beiden geht keine Gefahr aus!"Wieder verbeugten sich die beiden vor Voldemort und gingen dann. „Und noch mal hat er es gemacht. Hopf der auch durch die Gegend, wenn man es ihm sagt?", fragte Eneira und hüpfte von einem Bein auf das andere. Elaine verdrehte nur genervt die Augen und sah sich in dem Saal um. An den Wänden waren Zeichnungen. Sie zeigten die verschiedensten Schlangen und in der Mitte war ein großer Mann. Vom Aussehen her passte er ganz zu der Statue von Salazar Slytherin in der Kammer des Schreckens, stellte Elaine fest.
„Ich will eure Zauberstäbe!", forderte Voldemort und beide gaben sie ihm. Er führte einen Zauber durch der zeigte was als letztes gezaubert wurde. Eneira's ließ zwei Tomaten erscheinen. „Die liegen unter Daddy's Kopfkissen!", meinte sie stolz und Elaine sah sie nur grinsend an. Aus Elaine's hingegen kam nur ein schwarzer Schatten. „Du hast getötet?", fragte Voldemort überrascht und sah Elaine an. „War ein Reflex!", antwortete Elaine nur ruhig und zuckte mit den Achseln.
„Jaja, Elaine hat keine Scheu vor Flüchen. Aber das wissen wir ja. Macht was ihr gefällt, verknallt sich in sämtlich düstere Gestalten. Sauron, Gollum, Vegeta, Angelus...!", begann Eneira aufzuzählen und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden. Voldemort schien keine Notiz von ihr zu nehmen. „Wie denkst du über den Tod?", fragte er dann Elaine und wieder antwortete Eneira: „Ihr Stammspruch lautet: Sieh den Tod als eine Befreiung an."Voldemort seufzte auf, deutlich genervt.
„Wie heißen eure Eltern?", wollte Voldemort nun feststellen. „Mum und Daddy!", antwortete Eneira gleich wieder. Voldemort sah sie verständnislos an. Doch sie grinste nur zurück. „Gianne Stanis und Severus Snape!", sagte Elaine dann mit einem amüsierten Blick auf ihre Schwester, die immer noch am Boden saß. „Severus? So... Ich wusste nicht, dass er Kinder hat. Und dann auch noch so aufgeweckte. Das passt gar nicht zu ihm!", überlegte Voldemort laut und gab die Zauberstäbe wieder zurück.
„Danke schön, Voldy!", rief Eneira. „Wie hast du mich genannt?", fragte Voldemort gefährlich leise. „Voldy! V-O-L-D-Y!", buchstabierte Eneira und grinste ihn überlegen an. „ICH HEIßE LORD VOLDEMORT!"„Deinen Adelstitel kannst du dir sonst wo hinschieben, Voldy!", meinte Eneira nur vollkommen unbekümmert. Langsam schien ihr das Spiel hier Spaß zu machen. Und man stand ja nicht jeden Tag einem Voldemort gegenüber, oder? Elaine hingegen amüsierte sich prächtig über die Antworten ihrer Schwester, wollte aber nicht zu laut lachen, sie wusste ja nicht wie der Lord darauf reagierte.
„Ich garantiere dir, Severus wird dich nie mehr zu Gesicht bekommen, wenn du mich noch einmal VOLDY nennst!", brüllte er ihr entgegen. „Schon klar, Tom!", meinte Eneira immer noch grinsend. „Hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt?"„Ist gut, Lord Molch!", sagte Eneira und wurde von einem Lachkrampf geschüttelt. „Eneira, du machst dich zum Deppen!", sagte Elaine und schüttelte den Kopf.
„Ich weiß. Aber ich muss doch bei dem Typ einen bleibenden Eindruck hinterlassen.", gab sie ihrer Schwester nur zurück. „Den habt ihr schon hinter lassen!", stellte Voldemort fest und sah abwechselnd von einem Zwilling zum anderen. Beide sahen ihn nur fragend an. Was meinte er damit?
A/N: Und nu bitte reviewn.... euchallemalknutscht
Kapitel 19
Doch ehe sie zu zählen begann huschte sie zum nächsten Busch. Und dann wieder zum nächsten. Elaine hinter ihr her. So schlichen sie sich, versteckt, immer näher an die Todesser heran. Als sie genau hinter den beiden waren, sprang Eneira heraus und machte eine willkommenheißende Handbewegung. „Willkommen im Puder Rosa Busch! Ich bin Eneiratouch. Wollt's an Prosecco?", fragte sie und Elaine schlug sich eine Hand vor den Kopf. Wie konnte Eneira jetzt nur Winnetouch zitieren? Die Todesser sahen sofort auf das Mädchen, dass sie gerade in ihrem Busch willkommen geheißen hatte.
„Wer bist du?", fragten beide Todesser wie aus einem Mund. Eneira deutete auf sich. „Eneira!", dann zog sie ihre Schwester aus dem Busch und deutete auf diese: „Elaine!"Alles klang ein bisschen nach Steinzeitmenschen.
Lucius und Wurmschwanz sahen irritiert von einem Zwilling zum Anderen. Eneira die deren Blick bemerkte fügte noch hinzu. „Ich wurde geklont. Leider kommt meine Intelligenz bei ihr nicht wirklich zum Vorschein!" Elaine sah entgeistert zu ihrer Schwester. „Sie ist etwas durcheinander! Zuviel Prosecco, ihr versteht?! Sie ist MEIN Klon!"„Bitte?", fragte Eneira und Elaine nickte heftig. „Du bist mein Klon! Bist du bescheuert, dass du das Gegenteil behauptest?", fauchte Eneira nun.
Elaine ließ sich aber nicht beirren und brüllte sie an: „ICH bin das ORGINAL, verstanden?"Eneira konnte nun auch nicht mehr an sich halten. „So? Ich würde sagen, Frankenstein, hat dich für seine Untersuchungszwecke benutzt!"„Ach ja, Eneira? Ich glaube Bram Stocker hat Dracula dein Hirn aussaugen lassen."„Ihhh bist du ekelig. Du hast zu viele Horror-Romane gelesen. Aber bei MEINEM Klon kann er ja ruhig das Hirn aussaugen.", sagte Eneira und Elaine erwiderte gleich: „Ich hab die Klon-Protokolle daheim. Ich werde sie allen zeigen. Ich bin das einzige wahre Original!"„RUHE!", brüllte Wurmschwanz nun.
„Schnauze, Pettigrew!", schnauzten beide Mädchen sofort und Eneira begann mit dem Zeigefinger auf Elaines Brust einzustochern, Elaine tat es ihrer Schwester gleich. Gemeinsam wurde nun auf den Anderen eingestochert. „Ich bin das Original!", sagte Eneira und Elaine brachte das gleiche Argument. Nun, ging Wurmschwanz auf die beiden zu. „Woher kennt ihr meinen Namen?", fragte er und drückte die beiden Mädchen auseinander. „Haben wir gelesen. Ihr glaubt mir doch, dass ich die Echte bin, oder?", fragte Elaine und sah die beiden Todesser mit Hundeblick an.
Malfoy schien nun Neugierig geworden zu sein und kam näher auf die beiden seltsamen Mädchen zu. „Solltet ihr nicht in Hogwarts sein?", fragte er zuckersüß und die Schwestern sahen ihn an, als habe er nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Sollten, ja. Aber wir haben keine Lust!", erklärte Eneira und Elaine nickte nur beschwichtigend. „Auch egal. Ihr kommt mit. Der Lord wird entscheiden was mit euch passiert! Immerhin habt ihr unserem Wurmschwanz, hier, entlarvt!", sagte er und packte Eneira am Arm. „Lucius, kommt dein Name eigentlich von Lucifer? Heißt dass, du bist ein Engel, der aus dem Himmel abgehauen ist? Hat dein Namenspatron die Hölle gegründet?", löcherte Eneira den Mann gleich und Wurmschwanz packte sie am Arm.
„Ihr kennt auch meinen Namen?!", fragte Lucius Malfoy nun sichtlich irritiert. „Sicher. Aber wir müssen sagen, du hast noch hellere Haare als dein Sohn. Aber er hat nicht so reagiert wie du, als er uns das Erste mal gesehen hat. Draco hat sich mit einer Tomate verschluckt und Elaine hat ihm auf den Rücken gehauen!", erklärte Eneira munter weiter. Malfoy warf ihr nur einen genervten Blick zu und nickte Wurmschwanz zu. „Dürfen wir jetzt zum dunklen Lord?", fragte Elaine und schien erfreut.
„Auuu ja! Ich will zu Voldemort!", brüllte Eneira gleich durch den ganzen Wald und Lucius hob ihr mit einer Hand den Mund zu. Doch Eneira biss ihm beherzt in den Mittelfinger. Jaulend zog er seinen Finger zurück. „Den Stinkefinger brauchst du eh nicht mehr. Der ist schon lange out!", erklärte Eneira und sah ihn aufmunternd an.
Lucius schnaubte laut und hob seinen Zauberstab, doch als Eneira ihn schadenfroh ansah und geradezu darauf wartete, dass er ihr einen Zauber auf den Hals hetzte, ließ er den Zauberstab wieder sinken und apparierte zusammen mit Eneira. Wurmschwanz folgte kurz darauf mit Elaine.
Nach einem längeren Fußmarsch, kamen sie endlich an Voldemorts Festung an. Eneira, die den ganzen Weg natürlich nicht die Klappe halten konnte, erzielte somit die Wirkung eines unverzeihlichen Fluches, der wohl schlimmer war als der Cruciatus. Lucius begann schon nach einem kleinen Stück, Eneira los zu lassen und sich die Ohren zu zuhalten. Gerade wurde er über die neumodische Klospülung aufgeklärt.
„Und früher zog man an einer Schnur, die hing über dem Loch. Naja und jetzt gibt es so Knöpfe oder so ganze Scheiben auf die man drücken muss. Und wenn der Wasserkanister leer ist, muss man warten bis er nach gefüllt ist. Es gibt sogar Klobrillen die angemalt sind.", erklärte sie und Elaine musste nur grinsen.
In der Festung gab es unglaublich viele Gänge und der Wind zog hin und wieder durch eines der offenen Fenster. Elaine war es ein wenig mulmig zu Mute, doch alles schien faszinierend und neu. Doch der Gedanke, der sich in ihr Unterbewusstsein schlich, vielleicht demnächst getötet zu werden, missfiel ihr. Eneira schien sich nicht die Gedanken über die Tatsache, „sterben", zu machen. Sie war gerade dabei Lucius die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eines Bügelbrettes zu beschreiben. Lucius machte sich schon Vorwürfe dieses Mädchen überhaupt mitgenommen zu haben.
Als sie in einem Art Thronsaal angekommen waren, klopfte Lucius ehrfurchtsvoll an. Kurz darauf wurde die Türe durch einen Zauber von Innen geöffnet und alle vier traten ein. Eneira hüpfte in den Saal während Elaine immer noch mit dem Griff von Wurmschwanz zu kämpfen hatte. „Lucius!", zischte ein großer, hagerer Mann von der anderen Seite des Saales. Seine blutroten Augen schienen die beiden Mädchen, die er sofort bemerkte, regelrecht zu durchbohren. „Wer seid ihr? Muggel? Schlammblüter?", fragte Voldemort und kam auf seine Gefangenen zu.
Eneira starrte ihn nur an, Elaine versuchte geschockt einen Schritt zurück zu gehen. Doch vergeblich, Wurmschwanz hinderte sie daran. Voldemort schien bedrohlich, fast wie ein Raubtier. Seine Stimme klang kalt und dunkel. Nicht zu vergleichen mit der, die sie auf dem Video gehört hatten
„Wir sind waschechte Slytherins. Und keine von uns ist geklont!", erklärte Eneira dann und schien ihre Zurückhaltung vollkommen abgelegt zu haben. „ und waschfest!", fügte sie dann noch hinzu. Die Hemmschwelle war verschwunden. Voldemort war schließlich auch nur ein Zauberer, oder?
„So? Und warum seid ihr hier?", fragte er und sah von einem Zwilling zum Anderen. Elaine strich sich nervös eine Strähne ihres Haares hinter die Ohren, die ihr aus dem Knoten gerutscht war. An ihrer anderen Hand war immer noch die von Wurmschwanz, die ihr Handgelenk fest umklammerte. Der Griff festigte sich und Elaine fuhr herum. „Sag mal spinnst du? Willst du mir das Handgelenk brechen? Lass mich sofort los!"Als sie sich wieder herum drehen wollte, unterbrach Voldemrot sie mit einem energischen: „Stehen bleiben!"
Geschockt blieb Elaine wie versteinert stehen. Voldemort kam auf sie zu, mit gefährlich langsamen Schritten. Kurz vor ihr blieb er stehen. Sie wollte sich am Liebsten umdrehen und wissen, was er von ihr wollte. Doch er hatte ihr befohlen stehen zubleiben und sie wollte keineswegs Ärger mit dem dunklen Lord. „Wo hast du das her?", fragte er und fuhr mit einem Finger über das Muttermal in ihrem Nacken. Elaine zuckte angesichts dieser Berührung zusammen. Seine Finger waren kalt wie Eis.
„Das hab ich schon immer. Von Geburt an!", sagte sie bemüht ihrer Stimme einen ruhigen Klang zu verleihen. „Ihr seid Slytherins, ja? Zwillinge?", fragte er und beide nickten nur. „Wir sind nicht geklont!", fügte Eneira dann noch hinzu und Voldemort kam auf sie zu. Er strich ihre Haare aus dem Nacken und besah sich das Muttermal auf Eneiras Nacken. Sie hatte das Gleiche. „Sieht seltsam aus, nicht? Hat irgendwie die Form von einer Schlange!", meinte Eneira noch und Voldemort ließ von ihr ab. Er nickte nur kurz und ließ sich dann in einen Stuhl sinken.
„Lucius, Wurmschwanz. Wo habt ihr sie gefunden und warum bringt ihr die beiden zu mir?", fragte er dann seine Todesser. „Wir trafen im verbotenen Wald auf die beiden. Sie kannten unsere Namen, obwohl wir kein Wort mit ihnen gesprochen haben. Wir kannten sie nicht einmal. Es schien uns zu gefährlich.", erklärte Lucius und verbeugte sich tief. „Guck mal, der macht Steh-auf-männchen!", lachte Eneira und deutete auf Lucius.
Voldemort sah sie nur verachtend an. „Ihr könnt gehen. Von den beiden geht keine Gefahr aus!"Wieder verbeugten sich die beiden vor Voldemort und gingen dann. „Und noch mal hat er es gemacht. Hopf der auch durch die Gegend, wenn man es ihm sagt?", fragte Eneira und hüpfte von einem Bein auf das andere. Elaine verdrehte nur genervt die Augen und sah sich in dem Saal um. An den Wänden waren Zeichnungen. Sie zeigten die verschiedensten Schlangen und in der Mitte war ein großer Mann. Vom Aussehen her passte er ganz zu der Statue von Salazar Slytherin in der Kammer des Schreckens, stellte Elaine fest.
„Ich will eure Zauberstäbe!", forderte Voldemort und beide gaben sie ihm. Er führte einen Zauber durch der zeigte was als letztes gezaubert wurde. Eneira's ließ zwei Tomaten erscheinen. „Die liegen unter Daddy's Kopfkissen!", meinte sie stolz und Elaine sah sie nur grinsend an. Aus Elaine's hingegen kam nur ein schwarzer Schatten. „Du hast getötet?", fragte Voldemort überrascht und sah Elaine an. „War ein Reflex!", antwortete Elaine nur ruhig und zuckte mit den Achseln.
„Jaja, Elaine hat keine Scheu vor Flüchen. Aber das wissen wir ja. Macht was ihr gefällt, verknallt sich in sämtlich düstere Gestalten. Sauron, Gollum, Vegeta, Angelus...!", begann Eneira aufzuzählen und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden. Voldemort schien keine Notiz von ihr zu nehmen. „Wie denkst du über den Tod?", fragte er dann Elaine und wieder antwortete Eneira: „Ihr Stammspruch lautet: Sieh den Tod als eine Befreiung an."Voldemort seufzte auf, deutlich genervt.
„Wie heißen eure Eltern?", wollte Voldemort nun feststellen. „Mum und Daddy!", antwortete Eneira gleich wieder. Voldemort sah sie verständnislos an. Doch sie grinste nur zurück. „Gianne Stanis und Severus Snape!", sagte Elaine dann mit einem amüsierten Blick auf ihre Schwester, die immer noch am Boden saß. „Severus? So... Ich wusste nicht, dass er Kinder hat. Und dann auch noch so aufgeweckte. Das passt gar nicht zu ihm!", überlegte Voldemort laut und gab die Zauberstäbe wieder zurück.
„Danke schön, Voldy!", rief Eneira. „Wie hast du mich genannt?", fragte Voldemort gefährlich leise. „Voldy! V-O-L-D-Y!", buchstabierte Eneira und grinste ihn überlegen an. „ICH HEIßE LORD VOLDEMORT!"„Deinen Adelstitel kannst du dir sonst wo hinschieben, Voldy!", meinte Eneira nur vollkommen unbekümmert. Langsam schien ihr das Spiel hier Spaß zu machen. Und man stand ja nicht jeden Tag einem Voldemort gegenüber, oder? Elaine hingegen amüsierte sich prächtig über die Antworten ihrer Schwester, wollte aber nicht zu laut lachen, sie wusste ja nicht wie der Lord darauf reagierte.
„Ich garantiere dir, Severus wird dich nie mehr zu Gesicht bekommen, wenn du mich noch einmal VOLDY nennst!", brüllte er ihr entgegen. „Schon klar, Tom!", meinte Eneira immer noch grinsend. „Hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt?"„Ist gut, Lord Molch!", sagte Eneira und wurde von einem Lachkrampf geschüttelt. „Eneira, du machst dich zum Deppen!", sagte Elaine und schüttelte den Kopf.
„Ich weiß. Aber ich muss doch bei dem Typ einen bleibenden Eindruck hinterlassen.", gab sie ihrer Schwester nur zurück. „Den habt ihr schon hinter lassen!", stellte Voldemort fest und sah abwechselnd von einem Zwilling zum anderen. Beide sahen ihn nur fragend an. Was meinte er damit?
A/N: Und nu bitte reviewn.... euchallemalknutscht
