Kapitel 22
„Mum? Hast du da gerade eben Corin raus geschmissen?!", fragte Eneira und lächelte hoffnungsvoll. „Lenk nicht ab, Eneira!", giftete Gianne und stemmte die Hände in die Hüfte. Eine kleine Falte macht siche senkrecht über ihrer Nase bemerkbar und ihre Wangen waren rot verfärbt. „So? Ihr habt es jetzt also auch?!", brüllte sie dann noch und Elaine und ihre Schwester nickten nur. „Auf dem Oberarm!", meinte Elaine dann und deutete auf ihren Arm. „Wieso auf dem Oberarm?", fragte Severus und schob Elaine's Ärmel der Robe hoch. Auf ihrem Unterarm war nichts zu sehen. Er zog eine Augenbraue hoch und blickte dann fragend in die Gesichter der Zwillinge.
„Wir haben ihn bequatscht!", antwortete Eneira dann auf die ungestellte Frage der Eltern. Gianne seufzte. „Natürlich!", sagte sie dann mit einem leicht sarkastischen Unterton und forderte die beiden auf ihre Roben abzulegen. In Windeseile lagen die Roben am Boden und Eneira und Elaine standen nun in Jeans und T-shirt in der Küche. Severus schien das Ganze aber doch zu langsam zu gehen und er packte Elaine am Handgelenk. Er schob ihren Ärmel wieder nach oben. Und dort war noch eine frische Wunde zu erkennen. Doch die Umrisse konnte man schon erkennen, genauso wie den Totenschädel. Severus starrte einen Moment auf Elaines Arm, dann ließ er sie los und nahm sich Eneira vor. Bei ihr war das Selbe zu erkennen.
Gianne schien sichtlich geschockt und lehnte sich gegen die Geschirrspülmaschine. „Ohhh mein Gott!", seufzte sie und sah hilflos zu Severus. Ihre Gesichtsfarbe wechselte nun von rot zu weiß. Wie konnten ihre Kinder nur...?
„Ich habe mir schon eine nette Strafe für euch überlegt. Dabei kann man auch nicht viel kaputt machen. Obwohl ich langsam glaube, dass bei euch nichts unmöglich ist!", sagte er und ein Grinsen umspielte seine Mundwinkel, das nichts Gutes verheißen konnte. „Ihr werdet Professor Sprout's Gewächshaus von jeglichem Unkraut befreien, sowie die neuen Pflanzen in die Erde setzen und euch um die Setzlinge kümmern! Und das an zwei Nachmittagen.", erklärte er und die Eltern konnten sehen wie sich die Kinnladen der beiden gefährlich nahe dem Boden näherten.
„Nein, das kannst du uns nicht antun, Daddy!", protestierte Eneira gleich und diesmal trat Elaine ihr wieder auf den Fuß. „Sei froh das wir nicht eine Woche lang Klassenzimmer putzen müssen!", fauchte sie ihrer Schwester zu und Eneira nickte unmerklich. „Elaine hat recht, das wäre auch eine tolle Idee!", meldete sich nun wieder Gianne zu Wort und sah Severus mit einem Seitenblick direkt in die Augen. Einen Moment herrschte Schweigen. Mühsam lenkte Severus seinen Blick wieder auf die Mädchen und räusperte sich gekünstelt. „Und ich will euch nie wieder im verbotenen Wald sehen. Da ich denke, dass es nun unmöglich ist euch vom dunklen Lord weg zu halten, kann ich euch leider nicht verbieten zu ihm zu gehen!", meinte dann Severus wieder. Gianne nickte nur zustimmend. Elaine und Eneira schwiegen.
„Wir gehen dann auf unser Zimmer!", meinte Elaine und zog Eneira am Arm mit sich. „Außrdem muss ich ganz schnell in die Badewanne und meinen Arm kühlen. Das brennt verdammt!", meinte sie dann noch und beide waren verschwunden. Severus wollte sich auch schon zum Gehen umdrehen als Gianne aber leicht am Arm berührte und er sich wieder um drehte. „Bleib doch noch ein bisschen!", meinte sie zaghaft und Severus sah sie erstaunt an, doch war damit einverstanden. Ein bisschen verwundert blickte er sich nun in der Küche um. Wieder herrschte eine fast peinliche Stille in der beide „interessante Gegenstände"betrachteten nur um den anderen nicht direkt in die Augen schauen zu müssen. Es schien so als wollte niemand als Erster sprechen. Schließlich stellte Gianne noch schnell den Herd ab und plazierte das Essen zum Warmhalten in die Mikrowelle. „Willst du einen Kaffee?", fragte sie ihn dann leiser als gewöhnlich und er nickte nur.
„So wie früher?"Wieder nickte er nur und sie schaltete die Kaffeemaschine an. Danach gingen sie ins Wohnzimmer und ließen sich in den Sesseln nieder. Und zum ersten Mal seit vielen Jahren führten sie wieder ein normales Gespräch. Beide fühlten sich wie in die Vergangenheit zurück versetzt und alte schon fast vergessene Ereignisse wurden wieder in Erinnerung gerufen.
Draußen war es bereits seit Stunden stockdunkel und Gianne sah kurz zur Uhr auf. Die Zeit war während der Unterhaltung wie im Flug vergangen.
„Ich wette mit dir, die Mädchen liegen noch nicht in ihren Betten!", sagte sie dann und stand auf. Es war bereits nach Mitternacht. Severus nickte zustimmend. Sie ging den langen Flur entlang, wenige Schritte hinter ihr folgte er. An einer Holztür am Ende des Flures waren zwei große 'E' an die Tür geklebt. Gianne klopfte erst gar nicht, sondern öffnete einfach die Tür. Tatsächlich, waren beide noch nicht am schlafen. Elaine lag auf ihrem Bett, den Kopf auf die Hände gestützt und las ein Buch. Eneira saß in ihrem Nachthemd mitten auf dem Boden und sortierte Disketten.
„Ihr geht jetzt ins Bett. Ihr habt morgen Schule!", meinte Gianne und machte eine kurze Handgeste Richtung Betten. „Ja, nachher, Mum!", sagte Eneira ohne aufzusehen. Elaine jedoch blickte von ihrem Buch auf und sah zur Tür. „Oh, Daddy! Was machst du denn noch hier?", fragte sie und setzte sich auf. „Wir haben noch einmal über eure Lieblingsbeschäftigung, Ärger zu machen, gesprochen!", antwortete er und sah Elaine an, als sei das offensichtlich. „So so... Und das hat...äh...5 Stunden gedauert?!", gab sie zurück und Severus schien etwas überrumpelt und zog es vor nichts mehr zu sagen.
„Ihr geht jetzt ins Bett! Wir haben uns heute schon genug über euch aufgeregt!", forderte sie und wollte sich um drehen. Severus hielt die Tür aber noch einen Moment auf. „Morgen, Punkt 14 Uhr, sehe ich euch bei mir in den Kerkern. Dann bringe ich euch zu Professor Sprout!", teilte er den Zwillingen noch mit und schloss die Tür hinter sich.
Er verabschiedete sich noch von Gianne und ging dann auf den Speicher um wieder nach Hogwarts zu kommen. In seinen Kerkern ließ er sich noch kurz in einen Sessel sinken und dachte noch einmal über das Geschehen nach. Dann erhob er sich und ging langsam zum Videorekorder. Er erinnerte sich noch kurz wie Eneira das Gerät angestellt hatte und versuchte es dann selbst. Er hatte Erfolg! Irgendwann war er dann aber vor dem Fernseher eingeschlafen und wachte am Morgen mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf. Er ging in die Dusche und ließ das kalte Wasser auf seinen Körper prasseln um richtig wach zu werden. Kurz darauf ging er wieder, so wie ihn alle kannten, als mürrischer Zaubertränke Meister in die Halle zum Frühstück. Mit viel Elan stieß er die Türe auf und rauschte auf seinen Platz am Lehrertisch. Die Blicke der Schüler folgten ihm, wandten sich dann jedoch wieder dem Frühstück vor ihnen zu. Was er jetzt brauchte war ein starker Kaffee! Vielleicht würde der ihm helfen vollends wach zu werden. Vielleicht hätte er doch früher schlafen gehen sollen... Denn seine Couch war nicht so bequem wie sie vom Aussehen her wirkte...und, dass er am Tag zuvor Flubber angesehen hatte, wusste nur er.
Zu seiner Zufriedenstellung war dann auch Unterricht und 14 Uhr näherte sich gefährlich schnell.
A/N: So Elaine ist wieder aus dem Urlaub zurück und es gibt ein neues Kapitel...
„Mum? Hast du da gerade eben Corin raus geschmissen?!", fragte Eneira und lächelte hoffnungsvoll. „Lenk nicht ab, Eneira!", giftete Gianne und stemmte die Hände in die Hüfte. Eine kleine Falte macht siche senkrecht über ihrer Nase bemerkbar und ihre Wangen waren rot verfärbt. „So? Ihr habt es jetzt also auch?!", brüllte sie dann noch und Elaine und ihre Schwester nickten nur. „Auf dem Oberarm!", meinte Elaine dann und deutete auf ihren Arm. „Wieso auf dem Oberarm?", fragte Severus und schob Elaine's Ärmel der Robe hoch. Auf ihrem Unterarm war nichts zu sehen. Er zog eine Augenbraue hoch und blickte dann fragend in die Gesichter der Zwillinge.
„Wir haben ihn bequatscht!", antwortete Eneira dann auf die ungestellte Frage der Eltern. Gianne seufzte. „Natürlich!", sagte sie dann mit einem leicht sarkastischen Unterton und forderte die beiden auf ihre Roben abzulegen. In Windeseile lagen die Roben am Boden und Eneira und Elaine standen nun in Jeans und T-shirt in der Küche. Severus schien das Ganze aber doch zu langsam zu gehen und er packte Elaine am Handgelenk. Er schob ihren Ärmel wieder nach oben. Und dort war noch eine frische Wunde zu erkennen. Doch die Umrisse konnte man schon erkennen, genauso wie den Totenschädel. Severus starrte einen Moment auf Elaines Arm, dann ließ er sie los und nahm sich Eneira vor. Bei ihr war das Selbe zu erkennen.
Gianne schien sichtlich geschockt und lehnte sich gegen die Geschirrspülmaschine. „Ohhh mein Gott!", seufzte sie und sah hilflos zu Severus. Ihre Gesichtsfarbe wechselte nun von rot zu weiß. Wie konnten ihre Kinder nur...?
„Ich habe mir schon eine nette Strafe für euch überlegt. Dabei kann man auch nicht viel kaputt machen. Obwohl ich langsam glaube, dass bei euch nichts unmöglich ist!", sagte er und ein Grinsen umspielte seine Mundwinkel, das nichts Gutes verheißen konnte. „Ihr werdet Professor Sprout's Gewächshaus von jeglichem Unkraut befreien, sowie die neuen Pflanzen in die Erde setzen und euch um die Setzlinge kümmern! Und das an zwei Nachmittagen.", erklärte er und die Eltern konnten sehen wie sich die Kinnladen der beiden gefährlich nahe dem Boden näherten.
„Nein, das kannst du uns nicht antun, Daddy!", protestierte Eneira gleich und diesmal trat Elaine ihr wieder auf den Fuß. „Sei froh das wir nicht eine Woche lang Klassenzimmer putzen müssen!", fauchte sie ihrer Schwester zu und Eneira nickte unmerklich. „Elaine hat recht, das wäre auch eine tolle Idee!", meldete sich nun wieder Gianne zu Wort und sah Severus mit einem Seitenblick direkt in die Augen. Einen Moment herrschte Schweigen. Mühsam lenkte Severus seinen Blick wieder auf die Mädchen und räusperte sich gekünstelt. „Und ich will euch nie wieder im verbotenen Wald sehen. Da ich denke, dass es nun unmöglich ist euch vom dunklen Lord weg zu halten, kann ich euch leider nicht verbieten zu ihm zu gehen!", meinte dann Severus wieder. Gianne nickte nur zustimmend. Elaine und Eneira schwiegen.
„Wir gehen dann auf unser Zimmer!", meinte Elaine und zog Eneira am Arm mit sich. „Außrdem muss ich ganz schnell in die Badewanne und meinen Arm kühlen. Das brennt verdammt!", meinte sie dann noch und beide waren verschwunden. Severus wollte sich auch schon zum Gehen umdrehen als Gianne aber leicht am Arm berührte und er sich wieder um drehte. „Bleib doch noch ein bisschen!", meinte sie zaghaft und Severus sah sie erstaunt an, doch war damit einverstanden. Ein bisschen verwundert blickte er sich nun in der Küche um. Wieder herrschte eine fast peinliche Stille in der beide „interessante Gegenstände"betrachteten nur um den anderen nicht direkt in die Augen schauen zu müssen. Es schien so als wollte niemand als Erster sprechen. Schließlich stellte Gianne noch schnell den Herd ab und plazierte das Essen zum Warmhalten in die Mikrowelle. „Willst du einen Kaffee?", fragte sie ihn dann leiser als gewöhnlich und er nickte nur.
„So wie früher?"Wieder nickte er nur und sie schaltete die Kaffeemaschine an. Danach gingen sie ins Wohnzimmer und ließen sich in den Sesseln nieder. Und zum ersten Mal seit vielen Jahren führten sie wieder ein normales Gespräch. Beide fühlten sich wie in die Vergangenheit zurück versetzt und alte schon fast vergessene Ereignisse wurden wieder in Erinnerung gerufen.
Draußen war es bereits seit Stunden stockdunkel und Gianne sah kurz zur Uhr auf. Die Zeit war während der Unterhaltung wie im Flug vergangen.
„Ich wette mit dir, die Mädchen liegen noch nicht in ihren Betten!", sagte sie dann und stand auf. Es war bereits nach Mitternacht. Severus nickte zustimmend. Sie ging den langen Flur entlang, wenige Schritte hinter ihr folgte er. An einer Holztür am Ende des Flures waren zwei große 'E' an die Tür geklebt. Gianne klopfte erst gar nicht, sondern öffnete einfach die Tür. Tatsächlich, waren beide noch nicht am schlafen. Elaine lag auf ihrem Bett, den Kopf auf die Hände gestützt und las ein Buch. Eneira saß in ihrem Nachthemd mitten auf dem Boden und sortierte Disketten.
„Ihr geht jetzt ins Bett. Ihr habt morgen Schule!", meinte Gianne und machte eine kurze Handgeste Richtung Betten. „Ja, nachher, Mum!", sagte Eneira ohne aufzusehen. Elaine jedoch blickte von ihrem Buch auf und sah zur Tür. „Oh, Daddy! Was machst du denn noch hier?", fragte sie und setzte sich auf. „Wir haben noch einmal über eure Lieblingsbeschäftigung, Ärger zu machen, gesprochen!", antwortete er und sah Elaine an, als sei das offensichtlich. „So so... Und das hat...äh...5 Stunden gedauert?!", gab sie zurück und Severus schien etwas überrumpelt und zog es vor nichts mehr zu sagen.
„Ihr geht jetzt ins Bett! Wir haben uns heute schon genug über euch aufgeregt!", forderte sie und wollte sich um drehen. Severus hielt die Tür aber noch einen Moment auf. „Morgen, Punkt 14 Uhr, sehe ich euch bei mir in den Kerkern. Dann bringe ich euch zu Professor Sprout!", teilte er den Zwillingen noch mit und schloss die Tür hinter sich.
Er verabschiedete sich noch von Gianne und ging dann auf den Speicher um wieder nach Hogwarts zu kommen. In seinen Kerkern ließ er sich noch kurz in einen Sessel sinken und dachte noch einmal über das Geschehen nach. Dann erhob er sich und ging langsam zum Videorekorder. Er erinnerte sich noch kurz wie Eneira das Gerät angestellt hatte und versuchte es dann selbst. Er hatte Erfolg! Irgendwann war er dann aber vor dem Fernseher eingeschlafen und wachte am Morgen mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf. Er ging in die Dusche und ließ das kalte Wasser auf seinen Körper prasseln um richtig wach zu werden. Kurz darauf ging er wieder, so wie ihn alle kannten, als mürrischer Zaubertränke Meister in die Halle zum Frühstück. Mit viel Elan stieß er die Türe auf und rauschte auf seinen Platz am Lehrertisch. Die Blicke der Schüler folgten ihm, wandten sich dann jedoch wieder dem Frühstück vor ihnen zu. Was er jetzt brauchte war ein starker Kaffee! Vielleicht würde der ihm helfen vollends wach zu werden. Vielleicht hätte er doch früher schlafen gehen sollen... Denn seine Couch war nicht so bequem wie sie vom Aussehen her wirkte...und, dass er am Tag zuvor Flubber angesehen hatte, wusste nur er.
Zu seiner Zufriedenstellung war dann auch Unterricht und 14 Uhr näherte sich gefährlich schnell.
A/N: So Elaine ist wieder aus dem Urlaub zurück und es gibt ein neues Kapitel...
