Kapitel 23
Zur bestellten Zeit kamen die Mädchen ohne Anklopfen einfach in den Kerker spaziert. Als Severus aufsah heftete sich sein Blick als erstes auf die Kleidung der beiden. Eneira trug ein rotes T-Shirt auf dem ,Was ich heute kann besorgen, verschiebe ich gern auf morgen' stand. Elaine, die ein blaues trug, hatte ebenfalls einen solchen Spruch als Aufdruck. Jedoch lautete dieser: 'Solange mein Chef so tut, als würde er mich bezahlen, solange tue ich so als würde ich arbeiten!' „Daddy, gefallen dir unsere T- Shirts?!", fragte Eneira fröhlich und kam auf ihn zu. Er sagte darauf nichts. Elaine trat nun auch an seinen Schreibtisch, hinter dem er saß. Sie legte ihm einen Stoff-Fetzen vor die Nase.
„Was ist das?", fragte er etwas überrascht und nahm es in die Hand. Der Stoff-Fetzen entpuppte sich als T-Shirt. Ein ebensolches wie die beiden an hatten. „Das ist deins. Mum haben wir auch eins geschenkt!", erklärte Eneira und Severus breitete es auf dem Tisch aus um den Text darauf lesen zu können. „Notorischer Miesmacher von Beruf!", las er laut vor und sah dann zu seinen Töchtern, die ihn nur angrinsten. „Äh, danke!", meinte er dann und ließ das Shirt ganz schnell in einer seiner Schubladen verschwinden. Beide grinsten und nickten dann.
„Was steht bei eurer Mutter auf dem Oberteil?", wollte er dann mit einem schadenfrohen Lächeln wissen. „Meckertante vom Dienst!", sagte Elaine grinsend. „Lasst mich raten, ihr habt euch die Sprüche für uns ausgedacht!?", meinte Severus und stand auf. Beide Mädchen nickten eifrig. „Dacht ich mir! Und jetzt kommt mit.", befahl er und ging hinaus aus den Kerkern. Die Mädchen folgten ihm. Mittlerweile hatten sie an der Hoffnung fest zu klammern begonnen, dass es vielleicht doch ganz witzig werden könnte.
„Und so ein Scheiß, kurz vor unserem Geburtstag!", flüsterte Eneira als sie Professor Sprout bereits sahen. Sie kniete in der Erde und hatte ihren Zauberstab in der Hand. „Ah Severus, ist das meine versprochene Hilfe?!", fragte sie Professorin und der Angesprochene nickte nur zustimmend.
„Daddy, der Nachmittag geht aber nur bis 16 Uhr, dann beginnt der Spät- Nachmittag!", versuchte Eneira dann die Arbeits-Zeit zu verkürzen. Severus nickte nur fügte dann aber noch hinzu: „Ich denke, bis 17 Uhr dürfte reichen. Dann kommt ihr wieder zu mir! Vielleicht weiß ich auch noch wie ich euch beschäftigen kann!"Er drehte sich um ließ die Schwester bei der Professorin stehen.
„Na dann, kommt mal her. Hier, diese Pflanzen müsst ihr dort drüben in das Beet setzen. Wenn ihr fertig seid, dann stehen dahinten noch einige Schauffeln, die könnt ihr euch holen. Im Gewächshaus könnt ihr das kleine Beet mit den roten Pflanzen umgraben und das Unkraut entfernen. Wenn ihr vorzeitig fertig seid, meldet euch bei mir. Ich bin dort hinten!", erklärte sie und deutete dabei in alle möglichen Richtungen.
Eneira und Elaine folgten entgeistert ihren Worten und seufzten nur. „Ohh man, da haben wir uns aber was eingebrockt!", meinte Eneira und beide machten sich langsam an die Arbeit. Sie ließen sich mit Absicht ziemlich viel Zeit, damit sie nicht so viel machen mussten. Immerhin hatten sie den nächsten Nachmittag auch noch hier zu verbringen.
Doch schon nach einiger Zeit wurde die Aufmerksamkeit der beiden ziemlich durch die anderen Pflanzen beeinflusst. Sie wendeten sich den anderen seltsamen Gewächsen zu und an einer großen Pflanze, mit einem Art Gebiss hatten sie besonders viel zu staunen. Die Pflanze hatte winzige Knospen, mit rosa Blüten, die nur halb so harmlos aussahen wie sie waren. Eneira wollte sie berühren zog dann aber erschrocken die Hand wie der weg. Die Pflanze war bissig. „Und hier lässt uns Daddy arbeiten. Wir könnten aufgefressen werden!", meinte Eneira und hielt ihre Hand schützend an den Oberkörper gepresst.
„Stimmt. Ich glaube Daddy würde sich auch nicht freuen wenn er so was in seinem Bett haben würde.", meinte Elaine und die Augen der beide strahlten förmlich vor Ideen. „Wie viele nehmen wir mit?", fragte Eneira dann und nahm sich die nächst beste Gartenschere um einige der Knospen abzutrennen. „Also für Alex brauchen wir, als Rache für seine Anwesendheit, bestimmt 3. Und Daddy bekommt auch eins. Also 4!", zählte Elaine und Eneira gab ihr Einverständnis.
„Du rennst jetzt in die Kerker und bringst die Pflanzen nach Hause. Pass aber auf das dich niemand erwischt, vor allem Daddy nicht. Und vergiss nicht denen ein bisschen Wasser zu geben.", erklärte Elaine und klemmte die abgeschnittenen Knospen in der Gartenschere fest, so dass Eneira sie nicht anfassen musste. Dann machte sich Eneira auch auf den Weg, Richtung Kerker. „Lass dich nicht beißen!", rief Elaine ihr noch hinter her und arbeitete weiter. Sollte Professor Sprout kommen, würde sie ihr einfach erzählen Eneira wäre auf der Toilette. Sie wusste ja nicht, dass Eneira mit einigen Knospen der fleischfressenden Pflanze unterwegs war.
Nach etwa 10 Minuten kam auch ihre Schwester wieder, sie strahlte, was nur Erfolg zu verheißen hatte. „Geschafft!", sagte sie und machte sich auch wieder grinsend an die Arbeit. „Das wird ein Spaß!", meinte Eneira und nahm sich die nächste Pflanze. Sie packte das Gewächs am Stängel, doch plötzlich begann es sich aufzublasen. Es wurde immer größer und nahm nun leicht die Farbe einer Tomate an und war nicht mehr grün, wie es eigentlich sollte. „Ahhh, was ist denn mit dem los?", fragte Eneira erschrocken und warf es auf den Boden. Es ließ einen lauten Schlag und einige Funken stiegen auf.
„Cool, das ist explodiert. Lass mich auch mal!", meinte Elaine und nahm sich einen neuen. „Du musst dem Ding, den Stängel abdrücken!", erklärte Eneira und Elaine versuchte es. Doch erst beim zweiten Versuch nahm die Pflanze einen rötlichen Schimmer an. Als sie es auf den Boden warf, mit ziemlich viel Wucht, explodierte es auch promm und Elaine stand voller Asche vor Eneira. Natürlich lachten beide Mädchen und nahmen sich die nächsten Pflanzen, die sie auch explodieren ließen.
Sie warfen die Pflanzen mit immer mehr Wucht auf den Boden und eine explosion folgte der nächsten. Das Grass war mittlerweile schon ganz verbrannt. „Das macht Spaß!", meinte Elaine und nahm gleich zwei gleichzeitig. „Hach, die brauchen wir für Sylvester!", erklärte Eneira und wischte sich den Ruß von den Augen. „Genial!", kommentierte Elaine nur und plötzlich kam ein ziemlich genervt aussehender Severus auf die beiden zu. „Hallo Daddy!", riefen beide schon von Weiten und winkten ihm lachend zu. Doch Severus musterte die beiden nur von weitem und ging weiter auf Hagrid's Hütte zu.
,,Der hat uns einfach übersehen!", meckerte Elaine und warf Eneira dann einen Ich-hab-eine-Idee Blick zu. ,,Ich wette mit dir, das Büro ist nicht abgeschlossen!", meinte sie dann und Eneira nickte. ,,Um was wetten wir?" ,,Um die Ehre einer Snape!", schlug Elaine vor, doch Eneira schien nicht sonderlich begeistert. ,,Eine Snape hat ihre Ehre ob sie will oder nicht. Da ändert eine Wette nichts. Der Verlierer hopft in einem Hasenkostüm um die Gewächshäuser!"
,,Eneira, das mach ich nicht! Und du auch nicht. Immerhin haben wir unsere EHRE!", brüllte Elaine ihr sofort entgeistert entgegen. Wie konnte ihre Schwester nur auf so eine dämliche Idee kommen? Ach, richtig, ihr Name war Eneira! ,,Hast du eine bessere Idee, Schatzi?", fragte Eneira miesepetrig. ,,Sicher. Nachher hab ich eine! Jetzt erst mal ab in Daddy's Büro!" Beide wollten schon los rennen, da kam Severus auch schon wieder zurück. ,,NUR DU BIST SCHULD!!! WIR HÄTTEN UNS WIEDER HANF HOLEN KÖNNEN!!!!!!!!!", brüllte Eneira dann ihrer Schwester entgegen und stemmte die Fäuste in die Hüften ,,WAS?", schrie Elaine entgeistert zurück. "ICH GLAUB DU HAST NICHT MEHR ALLE!"
Dann setzten sich beide schweigend ins Grass, sich jeweils den Rücken zugekehrt und starrten ins Ferne. Keiner der beiden wusste, wie lange sie so schweigend da saßen. Denn irgendwann kam Professor Sprout aus dem Gewächshaus und die Zwillinge standen ruckartig auf und taten so als wären sie fleißig am arbeiten. Die Professorin warf einen Blick auf den noch übrigen Rest der Pflanzen und schien zufrieden. Es waren nicht mehr viele vorhanden. Das die Mädchen eine Bessere Verwendung dafür gefunden hatte, wusste sie ja nicht. Und die Pflanzen explodieren zu lassen war bei weitem interessanter als sie einzupflanzen.
"Gut, ihr seit fertig. Ihr könnte gehen!", meinte sie dann und starrte einen Moment irritiert in die Brandflecken am Boden. "Huch, ich sollte Hagrid bescheid geben das er seine Tierchen nicht so rumlaufen lassen soll!", meinte sie dann zu sich selbst und ging dann wieder weg. "Moment Mal... das sind doch die Pflanzen!", stellte sie dann fest. Doch bevor sie auch nur etwas sagen konnte rannten die beiden Mädchen so schnell sie konnten in Richtung Kerker. Doch bevor Severus auch nur das Wort ergreifen konnte riefen sie ihm nur zu: "Halt die Füße steif, Daddy !" Und weg waren sie. Etwas konfus über den letzten Kommentar, besser seltsame Verabschiedung, drehte er sich wieder weg.
"Mein Gott, sind das Mädchen!", flüsterte er und seufzte. Jedoch war diese Aussage keinesfalls negativ gemeint. Die Mädchen ließen sich den restlichen Tag nicht mehr bei ihm blicken und verschwendeten auch keine Gedanken mehr daran, das sie nur eine Hälfte der Strafarbeit erledigt hatten. Zu Severus jedoch kam einige Stunden später Professor Sprout und wollte ihn davon in Kenntnis setzen, was mit ihren Pflanzen geschehen war.
Zur bestellten Zeit kamen die Mädchen ohne Anklopfen einfach in den Kerker spaziert. Als Severus aufsah heftete sich sein Blick als erstes auf die Kleidung der beiden. Eneira trug ein rotes T-Shirt auf dem ,Was ich heute kann besorgen, verschiebe ich gern auf morgen' stand. Elaine, die ein blaues trug, hatte ebenfalls einen solchen Spruch als Aufdruck. Jedoch lautete dieser: 'Solange mein Chef so tut, als würde er mich bezahlen, solange tue ich so als würde ich arbeiten!' „Daddy, gefallen dir unsere T- Shirts?!", fragte Eneira fröhlich und kam auf ihn zu. Er sagte darauf nichts. Elaine trat nun auch an seinen Schreibtisch, hinter dem er saß. Sie legte ihm einen Stoff-Fetzen vor die Nase.
„Was ist das?", fragte er etwas überrascht und nahm es in die Hand. Der Stoff-Fetzen entpuppte sich als T-Shirt. Ein ebensolches wie die beiden an hatten. „Das ist deins. Mum haben wir auch eins geschenkt!", erklärte Eneira und Severus breitete es auf dem Tisch aus um den Text darauf lesen zu können. „Notorischer Miesmacher von Beruf!", las er laut vor und sah dann zu seinen Töchtern, die ihn nur angrinsten. „Äh, danke!", meinte er dann und ließ das Shirt ganz schnell in einer seiner Schubladen verschwinden. Beide grinsten und nickten dann.
„Was steht bei eurer Mutter auf dem Oberteil?", wollte er dann mit einem schadenfrohen Lächeln wissen. „Meckertante vom Dienst!", sagte Elaine grinsend. „Lasst mich raten, ihr habt euch die Sprüche für uns ausgedacht!?", meinte Severus und stand auf. Beide Mädchen nickten eifrig. „Dacht ich mir! Und jetzt kommt mit.", befahl er und ging hinaus aus den Kerkern. Die Mädchen folgten ihm. Mittlerweile hatten sie an der Hoffnung fest zu klammern begonnen, dass es vielleicht doch ganz witzig werden könnte.
„Und so ein Scheiß, kurz vor unserem Geburtstag!", flüsterte Eneira als sie Professor Sprout bereits sahen. Sie kniete in der Erde und hatte ihren Zauberstab in der Hand. „Ah Severus, ist das meine versprochene Hilfe?!", fragte sie Professorin und der Angesprochene nickte nur zustimmend.
„Daddy, der Nachmittag geht aber nur bis 16 Uhr, dann beginnt der Spät- Nachmittag!", versuchte Eneira dann die Arbeits-Zeit zu verkürzen. Severus nickte nur fügte dann aber noch hinzu: „Ich denke, bis 17 Uhr dürfte reichen. Dann kommt ihr wieder zu mir! Vielleicht weiß ich auch noch wie ich euch beschäftigen kann!"Er drehte sich um ließ die Schwester bei der Professorin stehen.
„Na dann, kommt mal her. Hier, diese Pflanzen müsst ihr dort drüben in das Beet setzen. Wenn ihr fertig seid, dann stehen dahinten noch einige Schauffeln, die könnt ihr euch holen. Im Gewächshaus könnt ihr das kleine Beet mit den roten Pflanzen umgraben und das Unkraut entfernen. Wenn ihr vorzeitig fertig seid, meldet euch bei mir. Ich bin dort hinten!", erklärte sie und deutete dabei in alle möglichen Richtungen.
Eneira und Elaine folgten entgeistert ihren Worten und seufzten nur. „Ohh man, da haben wir uns aber was eingebrockt!", meinte Eneira und beide machten sich langsam an die Arbeit. Sie ließen sich mit Absicht ziemlich viel Zeit, damit sie nicht so viel machen mussten. Immerhin hatten sie den nächsten Nachmittag auch noch hier zu verbringen.
Doch schon nach einiger Zeit wurde die Aufmerksamkeit der beiden ziemlich durch die anderen Pflanzen beeinflusst. Sie wendeten sich den anderen seltsamen Gewächsen zu und an einer großen Pflanze, mit einem Art Gebiss hatten sie besonders viel zu staunen. Die Pflanze hatte winzige Knospen, mit rosa Blüten, die nur halb so harmlos aussahen wie sie waren. Eneira wollte sie berühren zog dann aber erschrocken die Hand wie der weg. Die Pflanze war bissig. „Und hier lässt uns Daddy arbeiten. Wir könnten aufgefressen werden!", meinte Eneira und hielt ihre Hand schützend an den Oberkörper gepresst.
„Stimmt. Ich glaube Daddy würde sich auch nicht freuen wenn er so was in seinem Bett haben würde.", meinte Elaine und die Augen der beide strahlten förmlich vor Ideen. „Wie viele nehmen wir mit?", fragte Eneira dann und nahm sich die nächst beste Gartenschere um einige der Knospen abzutrennen. „Also für Alex brauchen wir, als Rache für seine Anwesendheit, bestimmt 3. Und Daddy bekommt auch eins. Also 4!", zählte Elaine und Eneira gab ihr Einverständnis.
„Du rennst jetzt in die Kerker und bringst die Pflanzen nach Hause. Pass aber auf das dich niemand erwischt, vor allem Daddy nicht. Und vergiss nicht denen ein bisschen Wasser zu geben.", erklärte Elaine und klemmte die abgeschnittenen Knospen in der Gartenschere fest, so dass Eneira sie nicht anfassen musste. Dann machte sich Eneira auch auf den Weg, Richtung Kerker. „Lass dich nicht beißen!", rief Elaine ihr noch hinter her und arbeitete weiter. Sollte Professor Sprout kommen, würde sie ihr einfach erzählen Eneira wäre auf der Toilette. Sie wusste ja nicht, dass Eneira mit einigen Knospen der fleischfressenden Pflanze unterwegs war.
Nach etwa 10 Minuten kam auch ihre Schwester wieder, sie strahlte, was nur Erfolg zu verheißen hatte. „Geschafft!", sagte sie und machte sich auch wieder grinsend an die Arbeit. „Das wird ein Spaß!", meinte Eneira und nahm sich die nächste Pflanze. Sie packte das Gewächs am Stängel, doch plötzlich begann es sich aufzublasen. Es wurde immer größer und nahm nun leicht die Farbe einer Tomate an und war nicht mehr grün, wie es eigentlich sollte. „Ahhh, was ist denn mit dem los?", fragte Eneira erschrocken und warf es auf den Boden. Es ließ einen lauten Schlag und einige Funken stiegen auf.
„Cool, das ist explodiert. Lass mich auch mal!", meinte Elaine und nahm sich einen neuen. „Du musst dem Ding, den Stängel abdrücken!", erklärte Eneira und Elaine versuchte es. Doch erst beim zweiten Versuch nahm die Pflanze einen rötlichen Schimmer an. Als sie es auf den Boden warf, mit ziemlich viel Wucht, explodierte es auch promm und Elaine stand voller Asche vor Eneira. Natürlich lachten beide Mädchen und nahmen sich die nächsten Pflanzen, die sie auch explodieren ließen.
Sie warfen die Pflanzen mit immer mehr Wucht auf den Boden und eine explosion folgte der nächsten. Das Grass war mittlerweile schon ganz verbrannt. „Das macht Spaß!", meinte Elaine und nahm gleich zwei gleichzeitig. „Hach, die brauchen wir für Sylvester!", erklärte Eneira und wischte sich den Ruß von den Augen. „Genial!", kommentierte Elaine nur und plötzlich kam ein ziemlich genervt aussehender Severus auf die beiden zu. „Hallo Daddy!", riefen beide schon von Weiten und winkten ihm lachend zu. Doch Severus musterte die beiden nur von weitem und ging weiter auf Hagrid's Hütte zu.
,,Der hat uns einfach übersehen!", meckerte Elaine und warf Eneira dann einen Ich-hab-eine-Idee Blick zu. ,,Ich wette mit dir, das Büro ist nicht abgeschlossen!", meinte sie dann und Eneira nickte. ,,Um was wetten wir?" ,,Um die Ehre einer Snape!", schlug Elaine vor, doch Eneira schien nicht sonderlich begeistert. ,,Eine Snape hat ihre Ehre ob sie will oder nicht. Da ändert eine Wette nichts. Der Verlierer hopft in einem Hasenkostüm um die Gewächshäuser!"
,,Eneira, das mach ich nicht! Und du auch nicht. Immerhin haben wir unsere EHRE!", brüllte Elaine ihr sofort entgeistert entgegen. Wie konnte ihre Schwester nur auf so eine dämliche Idee kommen? Ach, richtig, ihr Name war Eneira! ,,Hast du eine bessere Idee, Schatzi?", fragte Eneira miesepetrig. ,,Sicher. Nachher hab ich eine! Jetzt erst mal ab in Daddy's Büro!" Beide wollten schon los rennen, da kam Severus auch schon wieder zurück. ,,NUR DU BIST SCHULD!!! WIR HÄTTEN UNS WIEDER HANF HOLEN KÖNNEN!!!!!!!!!", brüllte Eneira dann ihrer Schwester entgegen und stemmte die Fäuste in die Hüften ,,WAS?", schrie Elaine entgeistert zurück. "ICH GLAUB DU HAST NICHT MEHR ALLE!"
Dann setzten sich beide schweigend ins Grass, sich jeweils den Rücken zugekehrt und starrten ins Ferne. Keiner der beiden wusste, wie lange sie so schweigend da saßen. Denn irgendwann kam Professor Sprout aus dem Gewächshaus und die Zwillinge standen ruckartig auf und taten so als wären sie fleißig am arbeiten. Die Professorin warf einen Blick auf den noch übrigen Rest der Pflanzen und schien zufrieden. Es waren nicht mehr viele vorhanden. Das die Mädchen eine Bessere Verwendung dafür gefunden hatte, wusste sie ja nicht. Und die Pflanzen explodieren zu lassen war bei weitem interessanter als sie einzupflanzen.
"Gut, ihr seit fertig. Ihr könnte gehen!", meinte sie dann und starrte einen Moment irritiert in die Brandflecken am Boden. "Huch, ich sollte Hagrid bescheid geben das er seine Tierchen nicht so rumlaufen lassen soll!", meinte sie dann zu sich selbst und ging dann wieder weg. "Moment Mal... das sind doch die Pflanzen!", stellte sie dann fest. Doch bevor sie auch nur etwas sagen konnte rannten die beiden Mädchen so schnell sie konnten in Richtung Kerker. Doch bevor Severus auch nur das Wort ergreifen konnte riefen sie ihm nur zu: "Halt die Füße steif, Daddy !" Und weg waren sie. Etwas konfus über den letzten Kommentar, besser seltsame Verabschiedung, drehte er sich wieder weg.
"Mein Gott, sind das Mädchen!", flüsterte er und seufzte. Jedoch war diese Aussage keinesfalls negativ gemeint. Die Mädchen ließen sich den restlichen Tag nicht mehr bei ihm blicken und verschwendeten auch keine Gedanken mehr daran, das sie nur eine Hälfte der Strafarbeit erledigt hatten. Zu Severus jedoch kam einige Stunden später Professor Sprout und wollte ihn davon in Kenntnis setzen, was mit ihren Pflanzen geschehen war.
