Guten Morgen:

Schlagartig wacht James auf. Er hat irgendwas komisches geträumt, an das er sich jetzt nur noch schleierhaft erinnern kann. Er glaubt, dass in seinem Traum Dumbledore Lilys Abendkleid anhatte. Den Kopf schüttelnd bei diesem Gedanken, steht er auf.

Leise, er will weder Lily noch Harry aufwecken.

Das Schlafzimmer der Potters ist sehr gemütlich eingerichtet. Es ist im Dachstock und ziemlich geräumig. Lily liebt Bücher, deshalb hat es einige Bücherregale und ein riesiger Teppich liegt über dem Holzboden. Die Wände, der Boden und die Decke sind aus Holz. Als James und Lily hier eingezogen sind haben sie einiges neu gemacht. Das war nach dem Tod von James Mutter.

Harry liegt in seinem Kinderbett, er atmet leise und gleichmässig. Immer mehr zeichnet sich ab, dass Harry James' Haare geerbt hat. Was für ein Jammer.

Leise geht James ins Erdgeschoss, dazu muss er drei Treppen heruntersteigen.

Der zweite Stock – in dem sich drei Schlafzimmer und ein Bad befinden – ist eigentlich, bis auf das Bad unbewohnt. Aber die Schlafzimmer dienen als Gästezimmer. Es kommt nicht selten vor, dass einer oder mehrere vom Orden hier übernachten. Später wird eines dieser Zimmer für Harry eingerichtet werden und wer weiss, vielleicht bekommen sie ja noch mehr Kinder.

Dazu, muss erst Voldemort besiegt werden. Ich will nicht noch ein Kind, dass unter solchen Umständen aufwächst

"Es gibt nur einen Auserwählten, James", sagt eine Stimme in dessen Kopf.

"Ach, halt die Klappe".

Dieser Zauber kann ganz schön nerven.

Im ersten Stock befindet sich sowohl Lilys, als auch sein Büro. Seufzend, denkt er an all die Papiere, die er nach dem vorgestrigen Anschlag Voldemorts noch ausfüllen muss. Seine gute Laune mildert sich langsam.

Das Erdgeschoss besteht eigentlich nur aus einem riesigen Wohnzimmer (seine Mutter hatte dieses früher Salon genannt, den Steinboden haben, Lily und er jedoch wegmachen lassen, jetzt ist es gemütlicher) und einer riesigen Küche. Von der Haustüre aus kommt man noch in einen kleinen Flur.

Das Haus der Potters liegt zwischen zwei Felsen. In einer Schlucht. Trotzdem haben sie es, mit Hilfe ihrer Zauberstäbe geschafft einen Wunderschönen Garten anzulegen, der genau dort ist, wo die Sonne praktisch immer hinscheint (auch dem wurde mit ein wenig Zauberkraft etwas nachgeholfen).

James macht sich einen Tee und setzt sich nach Draussen in einen Gartenstuhl. Blöd, er ist extra aufgestanden, um möglichst früh mit der mühsamen Büroarbeit anzufangen und jetzt sitzt er da und trinkt Tee.

So was nennen sie freien Tag , wenn man nicht zur Arbeit muss, aber meistens muss man dann noch mehr Arbeiten. Er hasst Papierkram. James und Lily arbeiten in einer Organisation, die den Schaden von Voldemort in Grenzen hält. Das ist nicht das gleiche, wie seine Arbeit beim Orden (obwohl so viel weniger Gefährlich ist diese Arbeit auch nicht mehr, immer wieder machen sich Todesser ein Spass daraus Zauber auszulösen, die erst Stunden später wirken, Gary Abbot beispielsweise, ist neulich auf einmal erstickt, keiner wusste wieso).

Verschiedene Leute mit den verschiedensten Berufen (Auroren, Spurenleser, Sicherheitsleute, Ministeriumsangestellte, Krisenmanager, Heiler, Flicker, Krankenschwestern etc.) haben sich zu einer Organisation zusammen geschlossen.

Lily ist Heilerin. Heute hat sie auch frei.

Er selbst ist Spurenleser. Das heisst, er sucht nach Spuren, nach Indizien auf die Täter. Das benötigt ein wahnsinniges gutes Können im Zaubern. Aufspürzauber gehören zu den schwierigsten überhaupt. Das hört sich spannender an, als es ist. Die meiste Zeit jedoch muss er in seinem Büro hocken und Papierkram erledigen und meistens reicht dazu die Zeit, die ihm zur Verfügung steh nicht aus. Also muss er vieles in seiner Freizeit erledigen.

Wenigsten ist er so viel zu Hause und kann sich um Harry kümmern. Und wenn James und Lily mal zur gleichen Zeit für irgendwas eingesetzt werden, können immer noch Peter, Sirius oder Remus aushelfen.

Jeder Beruf ist nämlich zwei oder drei Mal besetzt. Offiziell, damit niemand so viel arbeiten muss, bis er nicht mehr konzentriert ist. Der wahre Grund ist jedoch, und das weiss praktisch jeder, nur sagt das niemand, dass es sein könnte, das jemand ablebt. Diese Wahrscheinlichkeit liegt nämlich höher, als sich die Mitarbeiter eingestehen wollen. Für manche von ihnen gilt diese Wahrscheinlichkeit sogar doppelt, nämlich für die, welche zusätzlich Mitglieder im Orden sind.

James schüttelt den Kopf, er will nicht an so was denken. Er sitzt so nachdenklich da, dass er gar nicht hört, dass Lily sich zu ihm setzt.....

hm...eigentlich ist mit Tonks der Vater von Nymphadora Tonks gemeint (ich dachte, ich würde das klarstellen, in dem ich "eine männliche Stimme" und "er" schreibe, aber naja). Das mit dem zu kurz. Es ist eigentlich nur ein Prolog und der sollte eigentlich ein paar Absätze haben, da ich jedoch kaum Englisch kann (ich habe mir mit einem Internet-Wörterbuch nachgeholfen), hab ich nicht ganz kapiert was ich tun muss.