An kara: Bitte, bitte, kein Prob.
An Jenny: Was Sirius
anbelangt wirst du noch sehen.
Wieso nicht Ronan Keating für Peter? Ich habe nach
passenden BILDERN gesucht, nicht Stars und auf dem Bild sieht er nicht
unbedingt so toll aus. Außerdem, nenn mir mal einen Star, auf den die
Beschreibung von Peter passt. Und z.B. Bertha passt auf das gewöhnliche
Aussehen von Mandy Moore auch nicht, nur zu der Aufmachung aus ‚ A walk to remember'.
An inlaka: Tja… lass dich überraschen…
An Mandy Rosalie: Jep, hat er.
An Romi:
Die DREI, wenn ich bitten darf. Peter hat damit nichts zu tun. Der ist blöd.
Was meine Pferde anbelangt teile ich deine Meinung ;).
Für immer und ewig
„Endlich geschafft", jubelte Sirius und warf eine Stinkbombe auf ein paar Erstklässler, die den Fehler gemacht hatten in die Nähe eines euphorischen Sirius Black zu kommen. „Hey, komm runter, Padfoot und hör auf die armen Erstklässler zu quälen", versuchte Lily, ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Sirius grinste und jagte einem Zweitklässler einen Wabbel-Bein-Fluch auf den Hals, während er scheinheilig fragte: „Wieso?" „Ich geb's auf", murmelte Lily und wandte sich ab. „Sehr gut", freut sich Sirius, „hab keine Lust auf deine Standpauken." Damit hatte er den Bogen überspannt. Heimlich richtete Lily ihren Zauberstab auf ihn und wisperte kaum hörbar: „Petrificus totalus." Sirius Arme schnappten an seine Seiten, die Beine klappten zusammen und er fiel regungslos auf den Boden. Lediglich seine Augen sandten Lily Blicke, die sie garantiert ermordet hätten, wenn das möglich gewesen wäre.
„Tut dir gut auch mal verhext zu werden", stellte Lily grinsend fest. Sämtliche Schüler um sie herum lachten, warfen ihr aber auch fast ehrfürchtige Blicke zu. Niemand jagte Sirius Black ungestraft einen Fluch auf den Hals und machte ihn zum Gespött der halben Schule. James beschloss, dass es Zeit war, seinen Freund zu erlösen und ein Schlenker seines Zauberstabes später, stand Sirius wieder auf seinen Beinen. Alle starrten ihn an, warteten auf seine Reaktion. Er regte sich kein Stück, Lily stand ihm, mit provozierendem Grinsen im Gesicht, gegenüber. „Hat mal jemand Feuer?", fragte Sirius plötzlich. Lily hob spöttisch eine Augenbraue, griff nach einer der Fackeln neben sich und reichte sie ihm wortlos.
Sirius nahm die Fackel, nickte Lily kurz zu und öffnete dann seine Tasche. Er zog sein Verwandlungsbuch heraus, hielt das Feuer dran und sah zu, wie das Buch abfackelte. So verfuhr er mit dem ganzen Inhalt seiner Tasche. Alle waren sprachlos, nur Lily war in schallendes Gelächter ausgebrochen und James lobte grinsend: „Gute Idee, Padfoot." Er nahm seine Tasche und zerriss alles, was sich darin befand in kleine Schnipsel. Bücher, Pergamente und Federn, dann übergoss er es mit Tinte und zerbrach das leere Fass anschließend. „Spinner, alle beide", bemerkte Lily immer noch lachend. James grinste sie an: „Stört's dich?" „Nur manchmal", räumte sie ein und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Und", fuhr Lily fort, „wir haben grade unsere Prüfungen hinter uns gebracht und hoffentlich gut abgeschnitten, insofern dürft ihr rum spinnen." „Hört, hört!" murmelte Sirius. „Ich bin weg, muss mich noch für das Fest umziehen", verkündete Lily und schenkte beiden Jungen ein Lächeln. Sirius runzelte die Stirn, schwieg aber, bis Lily weg war, dann: „Sie hat doch noch zwei Stunden…"
„Lily", verkündete Emmy, „es war eine geniale Idee, aus dem Abschlussball ein Kostümfest zu machen." „Ich stimme zu", bemerkte Candy und Bertha fragte neugierig: „Als was geht ihr?" „Fee", antwortete Emmy stolz. Candy verdrehte die Augen und murmelte: „Typisch…", dann, lauter: „Als Bonbon, in Anlehnung an Sirius gestörten Spitznamen für mich." „Das ist gut", lobte Bertha und Candy zeigte wortlos auf Lily, die damit beschäftigt war, ihr rotes Haar zu kämmen. Bertha grinste: „Klar, wer sonst wüsste, wie man Sirius in seine Schranken weißt?" Auf diese, rhetorische, Frage antwortete niemand und Bertha fuhr fort: „Ich gehe als Kräuterhexe und du, Lily?" „Was?", fragte die, vollkommen aus ihren Gedanken gerissen, „hm, als Vampir." „Zeig mal eure Kostüme", forderte Emmy wieder und die Anderen taten ihr den Gefallen.
„Na Prongs? Aufgeregt?", fragte Sirius und das Grinsen auf seinem Gesicht hatte etwas sadistisches. „Wieso aufgeregt?", quiekte Peter dazwischen. Die Drei sahen sich kurz an. Peter wusste von nichts und sollte auch noch nichts erfahren. Er plauderte gerne aus Versehen Dinge aus. Es war Remus, der sich blitzschnell eine Antwort zurechtlegte: „Wegen der Rede, die er und Lily halten müssen." „Die Rede ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, Padfoot, aber sonst…", murmelte James. Sirius grinste wissend. Oh ja, James WAR aufgeregt. Irgendwie ja auch verständlich, wie er fand. Und wahnsinnig, aber okay, wenn James das tun wollte, bitte sehr, ER würde ihn nicht aufhalten. Hatte er schon versucht, erfolglos.
„Übrigens", wechselte James das Thema, „wusstet ihr schon, dass ihr euch den ganzen Tag streiten dürft, Padfoot, Moony?" „Why?", fragte Sirius und sah vom dem Stück schwarzen Stoff auf, welches er in der Hand hielt. Auch Remus warf seinem Freund einen fragenden Blick zu. „Naja, wegen euren Kostümen. Padfoot geht ja als Voldemort und Moony als Dumbledore." „Elender, muggelliebender Bastard. Du kannst nicht gewinnen", brüllte Sirius darauf und sprang mit gezogenem Zauberstab aufs Bett. „Calm down, Sirius. Was wirst du, James? Peter?", Remus lag immer noch ausgestreckt auf seinem Bett und sah Sirius an, als würde der wohl in einer geschlossenen Anstalt am sichersten sein. So ganz falsch war diese Ansicht auch nicht, wie James fand, aber er schwieg. Schwungvoll zog er einen schwarz-weißen Umhang hervor. „Als Quidditchspieler", verkündete James grinsend. „Monstrose Magpies, war ja klar", murmelte Remus und sah Peter an. „Gartenzwerg", murmelte der errötend und die Anderen brachen in schallendes Gelächter aus.
„Kommst du, Em?", fragte Lily ungeduldig. „Jaha, sofort", kam die Antwort aus dem Badezimmer. „Also in zwanzig Minuten", grummelte Emmy und rückte ihre Schleife zurecht. Sie war komplett in rosa, lila und türkis gekleidet, und überall waren Bonbons befestigt. Eine dicke, knallrosa Schleife im Haar komplettierte das Bild. Bertha hatte ein Kissen unter ihr geblümtes Kleid gestopft und sich mit etwas Modelliermasse einige Warzen und Höcker ins Gesicht gemacht. In der einen Hand hielt einen Korb mit Kräutern und in der anderen einen alten, knorrigen Besen. In dem Moment kam Emmy aus dem Bad. „Wow, Candy, so wie du aussiehst, wird dich heute noch jemand vernaschen", zog sie die Jüngere grinsend auf und warf ihr Haar zurück. Emmy trug ein sehr, SEHR kurzes und sehr, SEHR durchsichtiges Glitzerkleidchen, dazu Flügel und eine Krone auf dem Kopf. In der Hand hatte sie ihren Zauberstab, allerdings leuchte und glitzerte er und hatte an beiden Enden einen großen Stern. Bertha grinste und Lily fügte hinzu: „Im wahrsten Sinne des Wortes." Dann klaute sie Candy ein Bonbon von ihrem Kostüm, packte es aus und steckte es in den Mund. „Hm, schmeckte gut." Lily selber trug ein bodenlanges schwarze Kleid und einen ebenfalls schwarzen Umhang mit rotem Innenfutter. Das Haar hing offen herunter und sie hatte sich schwarze Strähnen rein gemacht. Ein weiß geschminktes Gesicht und schwarz umrandete Augen, sowie Lippen, komplettierten das Bild. Dazu noch schwerer Silberschmuck und die Vampirin war perfekt.
„Erde an Prongs! Erde an Prongs!", rief Sirius und wedelte mit beiden Händen vor dessen Gesicht herum. „Hm?", fragte James und zupfte seinen Umhang zurecht. Er trug den Umhang seiner Lieblingsquidditchmannschaft. Der war schwarz-weiß und hatte eine weiße Elster auf der Brust. Sirius war vollständig in eine schwarze Kutte gehüllt und manchmal blitzen schneeweiße Haut oder rote Augen unter der Kapuze auf. In dem Moment stießen Remus und Peter hinzu. „Ha! Stell dich, du elender Feigling", schrie Sirius Remus an. Der warf ihm nur einen gelassenen Blick über die halbmondförmigen Brillengläser hinweg zu und strich sich mit einer Hand über den langen, weißen Bart. Er trug einen blauen Umhang mit Sternen und Monden und einen passenden Spitzhut. „Du willst alle Muggel, Muggelgeborene und Halbblüter töten?", fragte er ruhig. Sirius nickte und richtete seinen Zauberstab auf Remus. Der lächelte triumphierend: „Dann fang mal mit dir selber an." Peter lachte, aber es klang eher wie ein Quieken. Er trug eine rote Zipfelmütze, ein kariertes Hemd, eine graue Hose, eine Lederschürze und einen grauen Bart, zudem übergroße, giftgrüne Gummistiefel
In dem Moment kamen die Mädchen herunter. Sirius pfiff leise durch die Zähne und bemerjte Candy: „Sieht lecker aus, Bonbon." Sie warf ihm eine vernichtenden Blick zu, worauf er zu lachen begann und sich an Emmy wandte: „Sag mal, ist das ein Kleid oder auch Hauch von Nichts?" „Ein Hauch von glitzerndem Nichts, was Emmy aber als Kleid ansieht. Und ja, die Bonbons schmecken. Zufrieden?", griff Lily ein und verschwand mit einem viel sagenden Blick. James folgte ihr und auch die anderen setzten sich in Bewegung. Nachdem Lily und James ihre Rede gehalten hatten (von wegen: wieder ein Jahr zu Ende; entlassen in die große weite Welt; werden Hogwarts nie vergessen; müssen jetzt tun, was wichtig ist; Veränderungen, zum Guten und zum Schlechten; und so weiter), begann der Tanz. James jedoch zog Lily sofort nach draußen.
„Was?", fragte sie, doch er legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Ich will mit dir alleine sein, dass ist alles. Wie wär's mit einem Spaziergang?", fragte er und lächelte, als Lily nickte. Einige Minuten gingen sie schweigend um den See. „Zu den Sternen schaut man auf, wenn es auf der Welt nichts mehr zu sehen gibt. Oder blickt man auf, wenn man nichts mehr sehen will?", zitierte Lily leise. James zog sie näher zu sich heran und murmelte: „Es gibt noch genug zu sehen, Süße und ich hoffe, du willst es auch noch sehen." Lily wollte etwas erwidern, doch James bedeutete ihr mit einem Kopfschütteln zu schweigen.
„Lily, du weißt, dass ich dich liebe. Ich liebe dich mehr, als ich es irgendwie ausdrücken könnte. Du bist mir wichtiger als alles sonst. Ich kann mir mein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen." Er brach ab, nahm ihre Hand und starrte darauf. Lily spürte, dass ihr Puls raste, dass ihr Herz laut klopfte. Ihre Kehle war wie ausgedörrt. Sollte er wirklich…? In dem Moment riss James den Blick von ihrer Hand los, hielt sie aber fest. Er sah ihr direkt in die Augen und fragte leise: „Lilian Sophie Evans, möchtest du mich heiraten?" Einen Moment starrte Lily ihn nur an, unfähig zu sprechen oder sich zu bewegen, dann hauchte sie leise, kaum verständlich: „Ja."
Ein Strahlen breitete sich auf James Gesicht aus, er beugte sich zu ihr herunter um sie zu küssen. Lange standen sie da, in den Kuss versunken und als Lily sich irgendwann von James löste, umspielte ein Lächeln ihre Lippen. Er holte einen Ring aus seiner Tasche. Er war schlicht, aber schön. Aus Silber, wie Lily erwartete hatte, mit einem einzelnen Diamanten oben eingefasst. James steckte ihn an ihre rechte Hand und Lily betrachtete ihn, drehte die Hand und sah, wie der Stein im Mondlicht glitzerte. Dann lächelte sie James an. Er strich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht und beugte sich zu ihr herunter um sie wieder zu küssen. Seine Verlobte…
