Vielen dank für die Reviews!

Wir freuen uns, wenn die Geschichte gefällt. Es war Absicht mit der neumodernen Sprache, also nicht wundern wenn weitere solcher Bezeichnungen und Sätze auftreten.

Wir sind auch in den weiteren Teilen dabei uns die jeweiligen Charaktere zurecht zu biegen wie wir sie brauchen und haben wollen, da man in gewisser Weise mit ihren vom Film vorgelegten Arten nicht so ganz in den einzelnen Situationen zurechtkommt.

Aber jetzt viel Spaß beim Lesen. ^^

Kapitel 4

Jack schlief betrunken an Deck ein.

Ein Geräusch weckte ihn auf. Sein Kopf fühlte sich an, als würde er gleich zerplatzen. Jemand war in der Kabine.

Elizabeth hatte mal das Kleid ausgezogen und suchte sich gerade etwas anderes was sie zum schlafen anziehen konnte. Sie war noch immer angesäuert.

"Was tust du?", fragte Will verschlafen und stand umständlich auf.

"Ich suche mir was zum überziehen."

"Im Bett?" Er stand jetzt direkt hinter ihr und legte seine Hände auf ihre Schultern. Der Mond schien durch das Fenster.

Sie bekam eine Gänsehaut: "Ja."

"Komm, lass uns schlafen."

"Hm."

Er küsste ihren Nacken, während er sie vor sich her zum Bett schob.

Sie seufzte gehen ihren Willen leise.

Seine Hände wanderten ihre Oberarme hinunter. Sie bekam ne eisige Gänsehaut am liebsten hätte sie ihm ja in den Hintern getreten.

Immer wieder küsste er sanft ihren Nacken. Er umschloß ihre Taille und wollte sie ganz fest bei sich spüren. Hier hatte er keine Hemmungen . Sie waren nicht mehr in ihres Vaters Haus. Der restliche Alkohol in seinem Blut tat sein übriges.

Sie seufzte zittrig auf und neigte den Kopf nach vorne damit er besser ran kam.

Will legte sie auf das Bett um mit seinen Küssen vom Nacken auf ihren Hals zu wandern.

Sie sah ihn an und seufzte auf.

„Ich liebe dich, Elizabeth, mehr als ich in Wort zu fassen vermag."

"Ich dich auch Will."

Er küsste sie leidenschaftlich und zog ihr dabei das Kleid aus.

Sie zog an seinem Hemd, es sollte ja nicht unfair sein.

Sanft streichelte er mit seinen großen Händen über ihren Körper.

Sie seufzte auf, froh ihm endlich das lästige Hemd über den Kopf gezogen zu haben.

Sein Verlangen nach ihr wurde immer stärker.

Das war ja nicht zu überfühlen.

Gemeinsam wälzten sie sich über das ehemalige Bett Jack Sparrows und genossen ihre junge Liebe in vollen Zügen als Verheiratete. Das Bett quitschte und knarzte bedrohlich.

Elizabeth musste sagen, dass sich das doch sehr zum positiven entwickelt hatte.

Als Will erwachte schlief Elizabeth noch tief in seinen Armen. Sein Kopf tat schrecklich weh und schien jeden Moment explodieren zu wollen. Er brauchte frische Luft. Vorsichtig stand er auf. Zog sich an und verließ die Kabine.

Geblendet durch das helle Licht der Morgensonne, stolperte er über etwas, das am Boden direkt vor ihm lag und fiel hin.

„Verdammt.", fluchte er auf. Er hatte sich das Knie an den Planken angeschlagen und war mit seiner Hose in der Gürtelschnalle des Liegenden hängen geblieben.

„Jack, wach auf!"

Jack grummelte irgendwas vor sich her und rollte sich seitlich wieder zusammen.

"Hey, komm wach auf!" Will rüttelte den schlafenden Mann an der Schulter.

Jack hob den Arm und schlug mit der hand nach ihm "Weg, weg, weg." murmelte er.

"Dann bleib liegen und lass die Sonne dich verbrennen." Er erhob sich aus den Knien und ging zu Annamaria, die bereits ihren Posten am Ruder eingenommen hatte. Sein Blick schweifte über die See. "Was ist das für ein Ort, dort hinten." Er zeigte mit den Finger auf ein Stück Land, welches am Horizont zu erkennen war.

Anamaria sah dahin "Ich glaube....ich.....keine Ahnung" meinte sie als sie auf ihre Karte sah. "Ich aber." nuschelte Jack, der zu ihnen gehumpelt kam.

"Doch wach?"

Jack nuschelte etwas und sah ihn an. "Was für ne Insel???"

"Du hast doch gerade eben gesagt, du kennst das Land dort hinten. Ist das etwa eine Insel? Ist auf ihr bereits der Schatz?"

Jack klappte das Buch auf, das er mit sich rumtrug. "Nein, da finden wir nur Anhaltspunkte, Junge."

"Wissen wir auch welcher Art diese Anhaltspunkte sind?"

"Japp, steht alles hier drin."

"Ja, wenn das so ist. Hast du ein Fernrohr für mich? Ich will mir das Einöd einmal genauer ansehen."

"Japp" Er reichte ihm sein eigenes.

Will sah hindurch und traute seinen Augen nicht. "Jack, ich glaube wir sollten die Männer wecken."

"Was? Warum?"

Will reichte Jack das Fernrohr. "Sieh hindurch."

Jack sah hindurch. "Potzblitz."

"Kennst du dieses Schiff?"

"Nein." gestand Jack. "Aber das sind keine Piraten. Das ist ein Passagierschiff, Will."

"Warum haben sie dann die Piratenflagge gehisst?"

"Das wüsste ich auch gerne." grummelte er und schrie mal seine Leute wach.

Polternd kamen diejenigen an Bord, bei denen der Rum bereits etwas nachgelassen hatte.

"Schaut euch das an"

"Mich würde mal interessieren, was die dort wollen. Ob das eine Kolonie ist?", sagte Will an niemand besonderen.

Jack sah noch mal durch. "Das könnte gut sein."

"Dann haben wir aber immer noch ein Problem."

"Japp."

Anscheinend dachte Captain Sparrow nicht daran eine Lösung für dieses Problem zu finden. Will kapitulierte. Er ging lieber nachsehen, ob Elizabeth noch schlief.

Jack grübelte vor sich her. Er ließ die Fahne einholen man musste ja nicht mehr Aufsehen erregen als notwendig war.

Elizabeth war schon wach.

Als Will dies sah, kam er schnell zu ihr ans Bett und nahm ihr Gesicht in seine Hände. Sanft küsste er sie. "Guten Morgen, Mrs. Turner.", ein Grinsen huschte über sein Gesicht.

Elizabeth sah ihn an "Guten Morgen."

Von draußen drangen die Geräusche der langsam wach werdenden Mannschaft herein.

"Ach herrje." murmelte Elizabeth. "Eine Meute im Rausch."

"Ja, wir haben wahrscheinlich ein kleines Problem bei unserer Schatzsuche und dabei geht es erst los." Ihre Lippen zogen ihn magisch an.

Sie küsste ihn zart. "Schon?" murmelte sie.

"Jacks tolles Buch hat uns zu einer Insel geführt, auf der wir Hinweise finden sollen. Nur sieht es mittlerweile so aus, als würde dort eine Kolonie sein." Seine Hand umfasste ihren Nacken, damit er sie besser küssen konnte.

Sie hörte nicht auf ihn zu küssen. "So was aber auch." meinte sie. "Typisch Jack." nuschelte sie noch bevor sie ihn wieder küsste.

Etwas knallte gegen das Fenster.

Elizabeth zuckte zusammen.

"Am besten du bleibst hier, ich seh mal nach was los ist." Bevor er sich von seiner Frau löste, gab er ihr noch einen sanften Kuss auf die Stirn.

"Okay." seufzte sie, denn sie war im Moment noch etwas zu faul zum Aufstehn.

Er stürmte an Deck. "Jack!"

Jack sah ihn an "Ja, bitte?"

"Werden wir beschossen?"

"Nein, nein." Sie waren schon nahe an der Insel. "Der kleine Rabauke da hat mit Orangen auf die Fenster gezielt." Er wies auf einen kleinen Jungen.

Will sah in die ihm gewiesenen Richtung und bekam eine ins Gesicht.

Jack grinste und fing eine weitere auf. "Hier kannst du deiner Liebsten zum Frühstück bringen." Er winkte dem Jungen. "Danke!"

Er war damit beschäftigt sich den brennenden Fruchtsaft aus den Augen zu wischen. "Danke, ich verzichte."

Jack grinste. "Na dann."

"Wollen wir direkt im Hafen anlegen? Elizabeths Vater wird die gesamte Royal Navy auf sie angesetzt haben."

"Nein." meinte Jack. "Wir fahren da weiter. Siehst du, da drüber ist eine kleine Bucht."

Nachdem uns bereits die gesamte Kolonie gesehen hat, dachte Will bei sich. "Gib mir noch mal das Buch."

Jack reichte es ihm. "Wo ist die holde Mrs. Turner?"

"Unter Deck." Will blätterte in dem Buch. Leider hatte er nicht sehr viel Ahnung von der Seefahrt.

"Das da sind Bibeltexte." meinte Jack, als er sah, was Will da aufschlug.

"Ich denke, das ist eine Schatzkarte!"

"Ja, das ist es auch will." meinte Jack. "Aber es geht hier um den wohl größten Schatz der Piratengeschichte, da gibt's keine einfache Karte"

"Aber Bibeltexte.... ", er gab es auf und reichte Jack das Buch zurück.

Jack sah Will an. "Ich weiß, etwas unverständlich vor allem für Piraten. Aber der Captain, der den Schatz damals vergraben hat war nicht dumm. Man erzählt er wäre ein Gelehrter gewesen."

"Hast du das Buch schon auf Geheimschriften und unsichtbare Tinte untersuchen lassen? Vielleicht findest du so eher was an Hinweisen." Mit eindringlicher Stimme sagte er, etwas gedämpft, damit die Mannschaft ihn nicht hörte: "Jack, in dieser verdammten Kolonie können wir uns bis zum umfallen absuchen. Wir wissen überhaupt nichts zu diesem Hinweis."

Jack sah Will an. "Ja, ich habe eine ganze Nacht lang alles abgesucht.,...ich habe, was den Hinweis betrifft eine Vorahnung....sicher bin ich noch nicht. Vielleicht sollte deine Frau mal in das Buch schaun, sie wurde in der christlichen Lehre sicher unterwiesen."

"Versuchen können wir es ja mal." Will entnahm Jack das Buch. Elizabeth war zuvor ohne Kleidung, das musste sein Freund nicht sehen und so lief er schnell in die Kabine.

Sie lag auch noch immer ziemlich faul und nackt im Bett und rekelte sich im Bett.

Leider war Jack dicht hinter Will. Nur knapp konnte der junge Turner diesem die Tür vor der Nase zuknallen. "Bleib draußen Jack. Und auch nicht durch die Fenster sehen!"

Jack seufzte "Spielverderber!" maulte er

"Möchtest du etwa noch mehr verdiente Ohrfeigen?*

"Nein, nein" grummelte er und ging zurück an Deck. "So ein Spielverderber."

"Der ist schlimmer als ein wilder Eber.", sagte Will als er sich von der Tür wegdrehte.

Elizabeth sah lächelnd auf. "Ah ja?"

"Du willst bestimmt da weiter machen, wo wir vorher  aufgehört haben." Will setzte sich seitlich zu ihr aufs Bett.

"Dagegen hätte ich gar nichts."

"Leider möchte Jack, dass du dir das hier mal ansiehst."

"Och menno." sie zog eine Schnute.

"Bitte.", begleitet von einem Kuss.

"Okay, zeig her." Sie nahm ihm das Buch aus der Hand, küsste ihn aber noch mal.

"Anscheinend verbirgt sich dort irgendwo ein Code, der auf den Schatz

hindeuten könnte."

Elizabeth studierte das Buch, blätterte vor, blätterte zurück. Auf ihrer Stirn zeichneten sich leichte Falten ab. Sanft strich Will darüber. „Kannst du einen Sinn darin erkennen."

„Nein, oder? Da ist was." Sie zeigte mit dem Finger auf einen Abschnitt. Als Will einen Blick darauf werfen wollte, schlug sie das Buch zu. „Ich glaube, das ist mehr was für jemand anderen."

„Jemand anderen?", er war verwirrt.

„Genau!", sagte Elizabeth strahlend. Sie schlug die Bettdecke zur Seite und stand auf. Vorsichtig darauf bedacht, das Buch nicht in seine Hände fallen zu lassen.

„Elizabeth!"

„Ja, Liebster?", sie hatte sich bereits eilig angekleidet.

„Erklär mir, was das hier jetzt soll? Du hast den Code des Buches entschlüsselt und weißt welcher Art der Hinweis auf dieser Insel ist." Sie nickte. „Warum sagst du es mir dann nicht?"

„Weil, mein lieber Will, das nicht für deine Ohren bestimmt ist.", sie legte ihren Zeigefinger auf seine Lippen, damit er sie nicht unterbrechen konnte. „Ich muss mit Sparrow reden."

„Captain Sparrow!  Auch für dich liebste Elizabeth.", erklang die Stimme Jacks von draußen.

„Du lauschst an unserer Tür?", fragte Elizabeth völlig empört und riß die Tür auf.

„Nein, denn wenn wir mal davon ausgehen, dass dieses Schiff hier mir gehört und ich die Formulierung über alles an Bord informiert zu sein vorziehe, kann nicht die Rede von lauschen sein." Er legte seinen Arm um ihre Hüfte und führte sie an Deck. „Du wolltest mich über die Geheimnisse meines Buches aufklären?"

Elizabeth sah ihn an "Also langsam mal. So schnell kann ich dir nicht alle Geheimnisse dieses Buches verraten."

Will kam zu ihnen gestürzt: "Jetzt darf er es also doch nicht erfahren!"

Elizabeth sah ihren Mann an.

"Wir müssen wissen, welcher Art der Hinweis ist, nachdem wir auf der Insel suchen müssen. Die werden uns nicht mit offenen Armen empfangen, wenn die sehen, dass hier eine Piratenbande vor Anker liegt."

Elizabeth nickte und blätterte in dem Buch "Hier steht etwas über eine Insel" meinte sie schließlich.

"Soweit waren wir doch schon.", grummelte Jack.

Elizabeth sah ihn an "Nicht frech werden, ja, hier steht auch etwas über den

Hinweis, ich denke, dass ihr das noch nicht wusstet!"

"Erzähl Mädchen und spann uns nicht auf die Folter!"

Elizabeth sah ihn schief an und verpasste Jack einen Stoß in die Rippen. "Also,

hier steht, dass er Hinweis in einem Mahl versteckt ist."

"Welcher Art von Mahl?", fragte Will und versuchte erneut in dem undurchdringlichen Kauderwelsch des Buches durchzublicken.

"Hm, ich verstehe die Worte hier nicht alle...hier steht etwas von Haut...kann ein Mahl auf der Haut eines Menschen gemeint sein?"

"Eine Tätowierung!", meinte Will.

"Ja das könnte sein. Oder ein Muttermahl." meinte sie

"Mehr steht da nicht?", fragte Jack enttäuscht.

"Na ja ein bisschen was über die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner und dass das Mahl über Generationen weitergegeben wird."

"Einen tollen Schatz hast du da in Aussicht, Jack. Wir müssen erst einmal ein bestimmtes Mahl auf der Haut einer dieser Bewohner dort drüben finden und wissen noch nicht einmal, ob diese bestimmte Person überhaupt noch auf der Insel ist. Was ist, wenn sie bereits in eine andere Kolonie ausgewandert ist?"

Eliza schüttelte den Kopf. "Nein, diese Person wird noch da sein. Es ist so etwas wie eine Familiensache."

"Aber wie können wir das so sicher sein?", fragte Will. "Sollen wir alle größeren Familien der Inseln nach ihren Muttermalen befragen?"

Jack würgte.

Elizabeth sah ihn an "Wir müssen es herausfinden." Sie sah Jack an "Stell dich nicht so an! Du kannst dann die hübschen Mädchen nehmen."

"Und ich wohl die Männer?" Will stütze sein Kinn auf ihre Schulter.

Elizabeth streichelte ihm grinsend über die Wange "Sicher nicht die jungen hübschen Frauen."

"Einer muss sie aber festhalten.", unterbrach Jack.

Elizabeth sah ihn an "Wieso das??"

"Na denk doch mal nach Mädchen. Die ziehen sich doch nicht freiwillig aus. Außerdem haben wir keine Zeit für lange Verführungskünste. Wir nehmen uns jetzt ein Boot und fahren an Land. Komm Will."

Elizabeth nickte: "Ich komme mit."

Ende Kapitel 4