Vielen lieben Dank für die lieben Reviews ^^ Das spornt an und freut uns wirklich!!!

So und heute kommt ein weiteres Kapitel, das euch hoffentlich auch gefällt.

Viel Spaß beim Lesen!!

Kapitel 5

"Ähm.. ich halte das für keine gute Idee." Jack hatte sich nochmals umgedreht.

"Er hat recht. Wir wissen nicht, was uns dort erwartet.", stimmte Will zu.

Elizabeth verdrehte die Augen.

Will gab ihr einen Abschiedskuss, bevor ihn Jack von Bord schleifte.

Jack ruderte los "Je eher wir das hinter uns haben umso besser."

"Das heißt wir steuern ohne Plan auf eine Insel zu, von der wir noch nicht einmal wissen, wie viele Bewohner sie hat?"

"Ja, Will. hast du eine bessere Idee?"

"Wir hätten die Mannschaft zur Unterstützung mitnehmen sollen. Es kann Tage dauern bis wir gefunden haben was wir suchen! vielleicht stand in dem Buch ja etwas über die Form des Males!"

Jack sah ihn an "Zweifelst du an deinem Weib? Sie hat nicht mehr gefunden"

"Weil du ihr wahrscheinlich keine Gelegenheit mehr dazu gegeben hast."

Jack zog eine Braue hoch.

„Mist", fluchte Will. "Ich habe mein Schwert vergessen."

"Dann kriegst du eins von meinen! Jammer nicht so rum."

"Hast du schon mal deine Bewaffnung kontrolliert? Außer deiner Pistole bist auch du unbewaffnet von Bord. Jack, wir müssen uns eingestehen völlig unvorbereitet zu sein."

"Ja, ja, nur die Ruhe, schon vergessen? Ich bin Captain Jack Sparrow!"

"Ich wünschte es wäre so.", sagte Will leise.

"Bitte???"

"Oh, nichts." Sie waren kurz vor der Küste und Jack suchte einen geeigneten Platz zum anlegen.

"So nehmen wir das hier." Er band das Boot an.

Gemeinsam sahen sie sich an den Docks um. Nicht weit von der Küste entfernt standen die ersten Häuser einer kleinen Stadt.

"Komm schauen wir uns da um."

"Jack.", Will stieß ihn an. "Dort drüben, die Mädchen."

"Jaha." Er sah da mal hin. "Oh was eine nette Aussicht."

Es waren drei junge Mädchen. Alle in der neuesten Mode gekleidet, die Elizabeth verabscheute. Ihre samtweichen Locken fielen locker über ihre nackten Schultern. "Guten Tag, die Damen", begrüßte Will sie.

Eine der jungen Damen drehte sich zu ihnen um. "Guten Tag."

Er stieß Jack an. "Willst du das nicht lieber weiterführen?", zischte er zwischen den zusammengebissenen Zähnen hindurch.

Jack verbeugte sich vor der jungen Dame.

Die Mädchen kicherten, einen so komischen Kauz hatten sie schon lange nicht gesehen.

Jack sah die drei Damen an und wollte etwas sagen, als er eine anderen junge Dame anrauschen sah, allerdings weniger adrett gekleidet.

Will sah Elizabeth und ging vorsichtshalber ein paar Schritte von den Damen zurück.

Jack sah sich um. Plötzlich hing jemand anders an seinem Hals. "Ihr seid gekommen. Endlich werden meine Träume wahr. Mein Held, mein Prinz. Endlich, endlich werde auch ich eine ehrbare Frau an der Seite eines wirklich gutaussehenden Mannes."

Jack zuckte zusammen. Herrje, was war denn das für eine Furie. Ein hübsches Ding, aber eine Furie. Er wäre fast aus den Latschen gekippt. "Wie meinen Madame??"

"Ihr seid der, von dem ich Nachts träume."

"Äääääääääh, ähm also....", er versuchte sie von sich los zu machen.

"Elizabeth, du solltest doch auf dem Schiff bleiben!", Will wollte seine Frau in die Arme nehmen, aber die schubste ihn beiseite, dann half sie Jack und zerrte an der Verrückten. "Bevor die beiden hier noch mehr Unsinn anstellen, nur eine Frage: Trägt eine von euch ein Mal auf dem Körper?"

Jack glättete verdutzt seinen Mantel und besah sich das Weibsbild mal genauer.

"Ganz schön direkt, mein Schatz, findest du nicht?", flüsterte Will ihr ins Ohr.

Elizabeth sah ihn an: "Na besser als eure Masche!"

Währendessen, hat sich die dunkelhaarige Schönheit an Jacks Beinen gehängt. "Ich lass dich nicht mehr los, nein, nein, nein!"

Jack sah nach unten an sein Bein, wenn er es sich recht überlegte, konnte er damit vielleicht sogar leben.

"Ich warte auf Antwort.", Elizabeths Gesicht war zornig.

"Nein" meinten die drei jungen Damen dann schnell.

"Seid ihr euch da sicher?" Will könnte schwören, dass Elizabeth im nächsten Moment den Mädchen die Kleider vom Leib reißen würde.

Zwei der Mädchen ergriffen die Flucht und das Dritte nickte "Ganz sicher!"

Jetzt hielt Will seine Frau am Arm fest. "Lass sie. So erreichen wir sowieso nichts." Elizabeth riss sich los. "Was ist mit dir?", fragte sie Jacks Beinschmuck.

Jack sah zu dem Mädchen runter: "Genau was ist mit dir?"

"Was soll mit mir sein? Ich bin ganz dein, für immer und ewig." Schmusend rieb sie ihre Wange an seinen Beinen.

Jack grinste: "Ob du ein Mahl auf deiner Haut trägst"

Sie kicherte. "Tragt ihr eins?"

"Jaha, was ist mit euch?"

Will seufzte: "Wir sollten uns irgendwo auf die Lauer legen, wo wir möglichst viel sehen können." Elizabeth drehte sich blitzschnell herum. "Du gehst in kein Freudenhaus!"

"Das ist mein kleines Geheimnis.", sagte die Unbekannte und drückte seine Beine nur fester.

Jack nahm ihre Hand und zog sie hoch, so dass er ihr in die Augen sehen konnte "Vielleicht wollt ihr es mir anvertrauen."

Sie schmolz dahin und versuchte ständig dem Drang zu wiederstehen seine Lippen auf die ihren zu pressen. "Verdammt Jack, reiß ihr endlich das verdammte Kleid vom Leib!", brüllte Elizabeth.

Jack sah Elizabeth an, also so unverschämt wollte er ja nicht sein "Zeigt ihr es mir?"

"Nein! Ich kenne euch ja nicht mal."

"Was muss ich dafür tun, dass ihr es mir zeigt?"

"Nehmt mich zu eurer Frau und ich werde tun was ihr von mir verlangt."

Will zog eine Augenbraue hoch.

Jack sah Will und Elizabeth an, dann das Mädchen. "Sagt mir euren Namen."

"Viktoria."

"Ein schöner Name"

"Und wir suchen immer noch ein Mahl.", erinnerte Will ihn.

"Dann muss ich sie wohl heiraten", murmelte Jack.

Das reichte. Will zog Jack zur Seite. "Das ist nicht dein ernst! Du kannst doch nicht irgend so eine Verrückte heiraten."

"Ja wer weiß und wenn sie diejenige ist, die wir suchen? Und hübsch ist sie auch."

"Und wie hoch stehen die Chancen, dass sie diejenige ist? Jack, ich kenne dich mittlerweile lange genug um zu wissen, dass du kein Mann für eine Ehe bist."

Er sah das Mädchen an und er fragte sich wie er sie dazu kriegen könnte.

"Wir müssen uns was anderes einfallen lassen. Sie ist nicht die einzige auf dieser Insel. Lass uns irgendwo nach anderen sehen."

Jack nickte dennoch hatte er so ein Gefühl.

 Elizabeth funkelte böse Viktoria an. Ihr gefiel ihre Art nicht.

"Ihr wollt mich nicht heiraten?!" Viktoria holte aus und klebte Jack eine. "Aua" nuschelte der. "Das war gemein."

"Nein, das habt ihr verdient. Wollt mir an die Wäsche, aber nicht heiraten."

Will schnappte sich seine Frau an der einen Hand und Jack an der anderen. "Kommt, lasst uns in der hiesigen Taverne nach dem Hinweis Ausschau halten."

Jack seufzte auf und ließ sich mitschleifen, aber Viktoria ließ sich auch nicht abhängen. Jack sah die Kleine an. Recht hatte sie in allen Punkten: an die Wäsche hätte er ihr schon gerne gewollt.

"Was will die noch?", zischte Elizabeth ärgerlich.

"Hallo??? Hab ich doch gesagt: er ist mein Prinz!"

"Er ist ein verdammter Pirat!"

"Na und????"

Elizabeth gab auf. Will hielt ihr die Tür zur Taverne auf und führte sie alle zu einem abgelegenen Platz.

Viktoria folgte ihnen. So leicht würden die sie sicher nicht los werden.

In der Taverne waren mehrere Huren dabei die Betrunkenen Männer für ihre Dienste zu begeistern. Elizabeth betrat zum ersten Mal einen solchen Ort. Angewidert verzog sie den Mund. "Ich habe dir gleich gesagt, du sollst auf dem Schiff bleiben!", bevormundete sie Will.

Jack nickte. "Daran musst du dich gewöhnen wenn du in eine Taverne gehst."

Als eine der leichten Damen zu ihnen kam, schubste Elizabeth sie angewidert davon. "Hey, sie könnte das Mal tragen!", protestierte Will.

"Nein, das tut sie nicht, mein Lieber."

Jack lachte leise. Das war ja herrlich.

"Lach nicht, sondern sieh dich hier um. Will bleibt währenddessen schön hier an meiner Seite, wo ich auf ihn aufpassen kann.", befahl Elizabeht.

Jack stand auf, dann würde er eben tatschen gehen.

Das kann ja heiter werden, dachte Will bei sich. Viktoria verfolgte Jack.

Jack mischte sich mal unter die Damen.

Viktoria hakte sich bei ihm ein.

Jack sah sie an.

Sie lächelte.

"Das kann doch nicht wahr sein!", schimpfte Elizabeth. "Solange diese Frau ihm folgt, könnt ihr das mit dem Hinweis vergessen. Die sieht aus, als wäre sie eine von diesen, na, diesen luftigen Dingern und keiner traut sich jetzt noch zu ihm."

Jack sah Vicky an "Hör mal Schätzchen, da du mir nicht helfen willst, kannst du mich auch los lassen."

"Damit du dich mit diesen Huren amüsieren kannst? Kommt nicht in Frage!"

"Ich muss dieses Mahl finden!"

"Wofür?"

"Wir suchen einen Schatz."

"Oh, einen großen?"

"Jaha."

"Und was macht ihr, wenn ihr ihn habt?"

"Wir horten ihn und geben ihn dann aus."

"Ist eure Krone auch aus einem Schatz oder seid ihr von irgendwo König?"

"Nein aus einem Schatz.", grinste er.

"War das auch ein großer?"

"Japp."

"Erzählt mir davon!"

"Was labern die da? Er soll doch nach dem Mahl suchen!" "Womöglich weiß sie, wer eventuelle das Mahl haben könnte."

"Hört mal ich habe im Moment keine Zeit um Geschichten zu erzählen."

"Doch! Das hier ist eine Taverne und da geht man nur hin, wenn man was trinken und gute Geschichten hören will!"

Jack sah sie an: "Ich heute nicht. Ich muss dieses Mahl finden und es ist nun mal sehr wahrscheinlich, dass ein Mädchen das Mahl trägt."

"Wieso seid ihr euch da so sicher?"

"Ich hab ein Gefühl und das täuscht mich nur selten."

Sie lächelte und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. Anreizend wippte sie vor und zurück. "Und welches Gefühl habt ihr bei mir?"

"Ein ziemlich heißes." meinte er.

Sie schmiegte sich an ihn. Ein Bein schob sie zwischen seine. Während dessen war Elizabeth aufgestanden und redete einen mürrisch dreinblickenden Fischer an der Bar an. Will bemerkte davon nichts, er dachte, sie würde nur kurz an die frische Luft gehen. Wer hätte ahnen können, dass der Fische sie für ein neues Mädchen das Hauses hielt.

Jack zog Luft ein. Himmel was machte das kleine Biest da mit ihm?

"Aaaahhhhh lass mich los, du Schwein!"

"Jack!", schrie Will und sprang über die Tische zu seiner Frau.

Jack fuhr herum und versuchte zu sehen was los war.

"Lass sie los!", schrie Will und versuchte Elizabeth aus den fettigen Pranken des Fischers zu befreien.

Jack löste sich von Viktoria und half Will.

Dan bekam er eine schallende Ohrfeige. "Warum hilfst du dieser Schlampe? Wir waren gerade dabei uns näher zu kommen!"

"Schlampe? Ich zeig dir gleich wer hier eine Schlampe ist." Elizabeth war stocksauer. Zudem betatschte der Fischer sie auch noch an Stellen die ausschließlich Will vorbehalten waren. Doch der kam nur schwer an sie ran, was auch daran lag, dass in der Taverne mehrere Fischer gerade zu Mittag gegessen hatten und ihrem Kollegen gegen die Fremdlinge beistanden.

Jack zog Elizabeth mal von dem Kerl weg. "Sie ist eine verheiratete Frau, also Finger weg du Grapscher, hol dir eine von denen da!" raunzte Jack ihn an.

"Wer sagt das?", der Fischer richtete sich zu voller Größe auf.

"Ich!"

"Und wer seid ihr, ihr mickriger kleiner Zwerg ihr!"

„Hey, ruhig ich bin Captain Jack Sparrow!"

Der Fischer lachte. Er nahm einen großen Krug und trank gierig das Bier. Was nicht in seinem Mund landete, floss ihm durch den zotteligen Bart. Dann stellte er den Becher wieder auf den Tresen. "So, ein Captain also. Hahaha, ein Badewannen Captain. Ich glaube dir ist ein Zacken aus deiner Krone gefallen.", und schon hatte er besagtes Stück in seinen Pranken. Will kümmerte sich während dessen um Elizabeth, die von dem Schock völlig zitterte.

Jack hielt ihm die Pistole an den Hals. "Ein weiteres Wort und ihr fischt nur noch auf dem Grund des Meeres."

"Genau! Lasst meinen zukünftigen Ehemann zufrieden. Er ist ein gefürchteter Pirat!" Das lies die Fischer erneut in schallendes Gelächter ausbrechen.

"Na toll.", schimpfte Will. "Jetzt können wir das mit dem Hinweis vergessen."

Jack packte Viktoria am Arm und gab Will ein Zeichen "Hauen wir ab!"

"Hatte auch nichts anderes vor."

Jack schlug dem Fischer die Faust ins Gesicht und schnappte sich die Krone. "Ich bin Capain Jack Sparrow und die gehört mir, klar soweit?!"

Ende Kapitel 5