Hallo ihr Lieben!

Bitte entschuldigt die lange Wartezeit, aber eher ging es nicht. Das neue Semester hat angefangen und ich musste schon wieder eine Menge lernen und letzte Woche hab ich dann auch noch die Weisheitszähne gezogen bekommen und lag eine Woche nur im Bett. seufzer

Wir wünschen euch viel Spaß bei dem Kapitelchen und möchten uns noch mal für die lieben Reviews bedanken!

Kapitel 6

"Schnappt euch die Kerle!", rief der Fischer mit der blutenden Nase und im Nu hatten die vier eine Horde wild gewordener Männer am Hals, die hinter ihnen herjagten.

Einer bekam Vitkorias Kleid zu fassen, aber dank Jacks festen Griff zerriß er es nur.

Jack hielt sie fest und rannte weiter. "Ins Boot!"

"Schneller! Nun rudert schon!", feuerte Elizabeth die Männer an.

Jack ruderte wie ein irrer.

Die ersten Fischer hatten bereits ihre Kähne zu Wasser gelassen und folgten ihnen. "Rutsch beiseite, Jack.", sagte Will und half ihm.

Jack tat das ja und ruderte schneller.

"Sie kommen näher!", sagte Elizabeth.

"Ich merks!" Aber sie erreichten die Pearl.

"Gibbs!", schrie Will. Der Mann verstand sofort, als er die ganzen Fischerboote auf die Pearl zusteuern sah.

Er machte die Pearl startklar und sie mussten nur noch an Bord klettern.

"Das alles wäre nicht geschehen, wenn dieses doofe Weibsbild nicht unseren Weg gekreuzt hätte.", schimpfte Elizabeth. Sie zitterte immer noch füchterlich. Will nahm sie ganz fest in seine Arme.

Sie gingen an Bord und Jack seufzte: "Ruh dich aus", meinte er zu Elizabeth.

Viktoria fröstelte. Ihr Kleid war am Rücken zerrissen und zeigte nackte Haut und....

Jack sah das: "Also hatte ich doch recht!", meinte er.

"Ist es das?", fragte Will.

Jack nickte und strich über Vickys nackten Rücken.

Sie drehte sich herum und verpasste ihm eine ordentliche Ohrfeige.

"Wenn ihr mich fürs Bett wollt, dann nur ehelich."

"Aua" meinte er.

"Der Hinweis!", flüsterte Elizabeth.

Jack sah Viktoria an.

"Was?", fragte sie.

"Ihr habt das Mal."

„Nein, das ist bestimmt ein Missverständnis."

"Nein das ist es nicht!"

"Es gibt viele mit ungewöhnlichen Muttermalen. Ich bin bestimmt nicht die richtige!" Langsam wich sie zurück.

"Doch! Genauso wurde es in dem Buch beschrieben.", sagte Elizabeth.

Jack nickte und nahm ihre Hand.

"Fass mich nicht an." Sie entzog sie ihm rasch.

"Hey, keine Angst Kleines."

"Ach!", sie stemmte die Hände in die Hüften. "Jetzt bin ich auf einmal wieder dein Kleines!"

"Komm.", meinte Will. "Wir sollten die zwei das allein ausdiskutieren lassen."

Elizabeth nickte.

Jack sah sie an. "Ich fress dich schon nicht. Nur wenn ich dich heirate." meinte er.

Das überraschte sie. "Ihr wollte mich wirklich heiraten?"

"Na ja....wenn ich dich anfassen will bleibt mir ja nichts anderes übrig, das würde ich allerdings gerne,"

Sie schlug ihn erneut. "Ihr seid ein Ferkel Captain Sarrol." Sie hatte seinen Namen noch nicht im Kopf.

„Sparrow! Captain Jack Sparrow!" meinte er ernst, hielt ihre Hand fest und grinste breit

"Ahahaha, na wer wird denn gleich so sein meine Hübsche."

Sie schlug ihn mit der anderen. "Lasst mich los!"

Er hielt ihre beiden Hände fest.

Dann trat sie ihn eben vors Schienbein.

"Ähm, Captain, braucht ihr Hilfe?", fragte Gibbs, der sich das Schauspiel nicht länger ansehen konnte.

"Nein, nein.", Jack warf sich die Dame über die Schulter und nahm sie mit in sein neues Quartier.

Sie schlug wild auf seinen Rücken ein und strampelte. "Lasst mich runter."

Er pfiff vor sich her und ließ sie erst in seiner Kabine runter.

"Was wollt ihr von mir?"

"Schatz, ich gebe dir was anderes zum Anziehen."

"Hier? In diesem Loch? Ich dachte ihr seid Captain. Solltet ihr dann nicht eine größere Kabine besitzen?", sie lag auf einem Strohballen, der anscheinend das Bett sein sollte.

"Ja, das hab ich dem Ehepaar überlassen."

"Ehepaar? Ach so, du meinst diese Furie und den kleinen. Echt? Die sind verheiratet? Trotzdem. Als Captain solltet ihr eine anständige Kabine haben. Das hier ist doch unterstes Niveau."

Jack nickte "Ich weiß aber ich hatte keine Wahl."

"Keine Wahl? Moment." Schon war sie zur Tür raus. Leider wusste sie aber nicht, wo die Kapitänskajüte war und somit verlief sie sich in die Kombüse.

Er rannte ihr nach.

"Wo ist diese verdammte Kabine?"

Jack sah sie an. "Da drüben."

Sie stürmte drauf los und riss die Tür auf. Elizabeth hatte sich hingelegt gehabt und Will strich ihr zärtlich über die Stirn.

Jack rannte ihr nach.

"Was soll das?", frage Will.

Jack gestikulierte. "Sie meint ich brauche eine größere Kabine."

"Das hier ist unsere! Du hast es versprochen."

"Jaha hab ich."

"Dann raus hier.", befahl Will.

Elizabeth schlug die Bettdecke zur Seite.

"Dieses Weib macht mich wahnsinnig. Mahl hin oder her."

Viktoria sah sie an. "Wer von uns zweien ist das Weib?! Das bist eher du!"

"Ich? Hah, soweit kommts noch! Wie kannst du Schlampe es nur wagen?"

"Ich bin keine Schlampe!"

"Oh doch! sieh dich doch mal an. Du wirfst dich einem wildfremden Mann an den Hals, einem dem man die Verruchtheit nur so ansieht und dann hast du es noch nicht einmal nötig in salonfähiger Kleidung auf einem Schiff voller Männer herumzulaufen. Merkst du nicht, wie sie dich alle anstarren. Jeder wartet nur darauf, dich in einem unachtsamen Moment zu erwischen."

Viktoria wurde bleich und sah sie an, zog die Fetzen ihres Kleides um sich "Ist nicht meine schuld!" meinte sie.

"Dann lauf hier nicht noch so rum, sondern besorg dir schleunigst was zum anziehen, bevor du Ansprüche auf eine Kabine erhebst, die bereits belegt ist."

"Und woher soll ich bitte etwas kriegen?" schrie sie Elizabeth an "Du hast doch keine Ahnung, du bist doch eine kleine verzogene Göre!"

Elizabeth zog die Augen zusammen, drehte sich um und kramte in einer Kiste. "Hier." Sie warf Viktoria ein gelbes Kleid zu. "Das kannst du haben."

"Danke" meinte sie und drückte das Kleid an sich.

"Na los, worauf wartest du noch. Hier kannst du dich nicht umziehen. Hör auf zu grinsen Jack. Das gilt auch für dich Will!"

"Blöde Kuh! Bild dir nur nichts auf dich ein!" Viktoria drückte ihr Kleid an sich und verließ hocherhobenen Hauptes die Kabine.

"Raus hier!", maulte sie Jack an. "Ich habe mich von ekligen Männern betatschen lassen müssen und ich bin nicht besonders gut gelaunt."

Jack verließ auch die Kabine und suchte nach Viktoria.

Jack hielt das Ruder, an seiner Stirn klaffte eine Platzwunde. Viktoria musste ihm wohl bei dem Versuch ihre Tätowierung genauer unter die Lupe zu nehmen ihm eins übergezogen haben. Zumindest vermutete Will dies. Sein Freund schwieg beharrlich über das was zwischen ihm und ihrer neuen Passagierin vorgefallen war. Aber Will ist ja selbst aus seiner Kabine geworfen worden. Elizabeth war stocksauer. So ganz verstand er die Frauen einfach nicht.

Die kühle Abendbrise erfrischte ihn. Am westlichen Horizont versank eine blutrote Sonne. Will nahm seinen Fuss von der Rehling und ging zu seinem Freund. „Lässt du mich nochmal das Buch sehen?"

Captain Sparrow begann mit den flachen Händen seinen Mantel von oben bis unten abzuklopfen. „Habs nicht."

„In deiner Kabine?"

„Jo."

„Dann kann ich da wohl nicht reinsehen.", seufzte Will.

„Jepp.", nickte Jack.

Ein Schatten lief im Schutz der Dunkelheit geduckt zu den Beibooten. „Wer ist das?", flüsterte Jack.

„Was?"

„Psssssttttt.", ermahnte Jack den jungen Turner. Leise schlichen sie geduckt auf die Person zu.

„Huch.", rief die Gestalt nun auf.

„Sei doch ruhig, du Idiot, oder willst du das man uns entdeckt?" Eine zweite Gestalt erschien hinter der ersten und zog dieser eins über.

„Au, aber wenn ich doch mein Auge verloren habe." Die Person hielt sich den Kopf, ging daraufhin in die Knie und tastete über die Holzplatten. Jack spannte seinen Revolver. Das Klicken ließ die beiden Kerle aufsehen. Langsam erhoben sie ihre Arme. „Was wollt ihr?", fragte Captain Sparrow ernst.

Ende Kapitel 6