Tata hier haben wir wieder ein neues Kapitel für euch!!!!

Viel Spaß beim Lesen!!!

Kapitel 8 Was keinem auffiel, hinter einem Felsmassiv ankerten zwei Kriegsschiffe

der Royal Navy auf einem davon sah gerade Commodore Norrington mit einem Fernglas nach den neuen Ankömmlingen. "Das muss mein Glückstag sein. Kommt nur her ihr Schufte. Dieses Mal wirst du hängen Sparrow und dieser missratene Turner ebenfalls." Innerlich malte er sich schon romantische Stunden mit Elizabeth aus.

"Sollen wir die Waffen scharf machen?", fragte einer der Offiziere.

"Nein.", er nahm das Fernglas herunter. "Lasst sie ruhig einlaufen.

Wir werden sie nach Einbruch der Dunkelheit erwischen."

Jack hielt das Schiff aber in dieser Position, er hatte gar nicht vor in

den Hafen einzulaufen. "Will!" rief er.

Will kam wieder zu ihm hoch.

"Was gibt's??"

"Tu mir einen Gefallen"

"Und der wäre?"

"Behalte die Küste im Auge, okay?"

Will sah Jack an, nickte dann aber und nahm sich das Fernrohr durch den

Sturm war nur schwer was zu erkennen aber er gab sich Mühe.

Suchend ging er die Küste ab. In dem nahe gelegenen Hafen waren alle Ankerplätze bis auf das kleinste Fleckchen besetzt.

Kein Mensch war zu sehen. Sie hatten wohl alle ihre Häuser aufgesucht.

Sein Blick zog weiter über die Küste. "Sag mal Jack, was hast du eigentlich vor?" Er nahm das Fernglas herunter.

"Ich will, sobald der Sturm auf der offenen See abgeklungen ist, wieder da raus. Und wenn wir da draußen sind, dann knöpf ich mir Blondie vor und sehe mir an, was sie uns zu zeigen hat, falls du verstehst, was ich meine."

Will musste grinsen, er konnte sich schon gut Vickys Gezettere vorstellen, aber auch Jacks Überzeugungskraft.

"Gibt's da was zu sehen dann?", fragte der dickliche Pirat neben Ragetti.

Jack und Will drehten sich beide gleichzeitig zu dem Mann um und sahen ihn drohend an.

"Oh, schon gut, bin wieder beim arbeiten."

Will nahm wieder das Fernrohr und suchte weiterhin die Küste ab. Bei einem Felsmassiv stoppte er. Ein kleiner Stofffetzen war am Rand der Klippen zu sehen.

"Jack, sieh dir das mal an." Er reichte das Fernrohr dem Captain der Pearl.

Jack nahm das Fernrohr. Schweigsam glitt er damit über die Küste, dann erstarrte er. Will kannte ihn gut genug, um genau das zu bemerken. Der Pirat gab Anamaria das Steuer. "Verflucht!"

Er drehte sich zu Anamaria um "Kurs ändern, fahr wieder auf die offene See. Aber ein bisschen bronto"

"Was ist denn los?", fragte die schöne Matrosin während sie Fahrt aufnahm.

"Wir bekommen wohl Besuch.", meinte Will und behielt die Küste im Auge.

"Dieser verdammte Dreckskerl hat uns entdeckt.", fluchte Norrington. "Sofort Fahrt aufnehmen. Folgt Sparrows Schiff!", befahl er. Seinen Leuten gefiel das überhaupt nicht, aber was sollten sie machen.

"Jack, sie folgen uns. Wir sollten uns beeilen. Es sind zwei Schiffe.",

warnte Will.

Captain Sparrow wandte sich zu seinem jungen Freund. "Ach, mach dir nicht

in die Hosen, Kleiner. Die Pearl hat es schon mit schwereren Schiffen als

mit denen dort aufgenommen. Unser alter Freund scheint keinen besonderen

Einfluß in der Navy zu genießen, sonst hätte er eine bessere Bewaffnung."

Will schüttelte den Kopf, Jack war unverbesserlich.

"Alle Mann auf ihre Posten ihr seht, der Sturm lässt nach! Los, los", befahl er.

"Wir werden denen mal zeigen, was ein richtig schnelles Schiff ist! Segel setzen!"

"Der Kerl ist verrückt. Bei diesem Wind die Segel setzen zu wollen.", staunte der Matrose am Ruder. Norrington biss nur genervt die Zähne aufeinander. Er würde Sparrow bekommen. Koste es was es wolle. Anschließend würden er und Turner am Galgen hängen. So einfach ließ er sich nicht die Frau nehmen.

Jack grinste "Die glauben immer noch sie würden mich kriegen, was meinen

die eigentlich wie lange ich schon auf See lebe?!"

Will sah Jack an, das hatte er ihn noch nie gefragt

"Wie lange??" fragte er dann.

Jack sah ihn an, sein Gesicht spiegelte erst etwas Wehmut und dann auch

etwas Traurigkeit wieder.

"Mein ganzes Leben."

Über Jack Sparrows Vergangenheit wusste Will nichts, doch ob dies nun der richtige Zeitpunkt dazu war? Er durfte nicht vergessen ihn darüber zu befragen. Am besten wenn der Captain betrunken war. Dies schien der beste Moment dafür zu sein.

"Will!" Elizabeth kam auf Deck. Sie hielt sich ihren Rock und hatte sichtlich Mühe nicht auszurutschen, was ihr dann doch geschah, glücklicherweise war sie schon bei Will angekommen und der fing sie geschickt auf.

"Hoppla. Ladys sollten bei einem solchen Wetter lieber unter Deck bleiben und Deckchen sticken.", meint Jack grinsend.

Beth sah ihn böse an. "Und verrückte Piraten sollten lieber schnell zurück zur Küste fahren, weil ihre Hinweise auf Schätze immer kränker werden!"

"Wir können nicht zurück.", sagte Will.

"Warum nicht?" Sie war entrüstet. Wie konnte Will ihr nur widersprechen.

"Weil die Navy hinter uns ist." Dabei zeigte er mit dem Finger über seine Schulter Richtung Küste. Zwei große Segelschiffe liefen mit voller Fahrt hinter ihnen.

Elizabeth ließ die Schultern hängen. "Mein Vater hat die gesamte Flotte auf die Suche nach mir geschickt.", sagte sie mit matter Stimme.

"Nicht dein Vater, Love, sondern Norrington!", meinte Jack. Er sah Beth an. "Hey, sag Blondie, sie soll nicht meine Kabine vollkotzen! Sowas kann ich nicht leiden, klar soweit?!"

Er warf wieder einen Blick über die Schulter

"Die holen uns nicht ein, dazu müssten ihre Schiffe schneller sein, das

sind sie aber nicht."

Will nickte und sah Beth an. "Geh wieder unter Deck, bitte."

Elizabeth hauchte ihrem Mann einen zarten Kuss auf die Lippen ehe sie wieder in die Kabine zu Viktoria verschwand. Mit ausgebreiteten Armen lag sie stöhnend auf dem Bett. In ihrem Magen befand sich rein gar nichts mehr, alles was sie noch aufzustoßen vermochte war reine Luft.

Im Inneren der Kabine hing der säuerliche Geruch Unheil verkündend in der Luft als Beth hineintrat. Eilig öffnete sie eines der Fenster. Die frische Brise würde der blonden Frau gut tun. Sie setzte sich neben sie und tupfte ihr mit einem kühlen Lappen die Stirn ab.

„Werft euch in die Riemen, Männer. Ich schwöre euch, sollten diese Piraten uns entwischen, werde ich jeden einzelnen von euch dekradieren lassen.", schrie Norrington über den durch die Segel wehenden Sturm hinweg. Doch es war vergebens. Der Abstand zur Black Pearl wurde größer von Augenblick zu Augenblick. Sie konnten nur erahnen wohin Captain Sparrows Weg führte. Wütend warf der Commodore sein Fernrohr auf die Planken des Decks, als er erkennen musste, dass es hoffnungslos war. Um diesen Piraten zu bekommen musste er eine ausgeklügelte Falle aufstellen. Dies würde nicht ihre letzte Begegnung gewesen sein.

„Wir haben es geschafft. Die Schiffe der Navy drehen bei.", verkündete Will stolz Jack. Dieser warf einen kurzen Blick über die Schulter, um sich selbst davon zu überzeugen. „Aye, die haben genug."

Der junge Turner zog eine Augenbraue hoch. „Vorerst zumindest. Die werden aber nicht aufgeben."

Jack sah ihn nur kurz an bevor er Anamaria zu sich pfiff. „Kurs halten.", befahl er und schlenderte gemächlich in seine alte Kabine. Will ahnte was jetzt kommen würde und eilte dem Piraten hinterher.

Ende Kapitel 8