A/N: Die Idee des Effektes des verwendeten Zaubers ist nicht von mir! Ich würde Credit geben, aber ich habe die Quelle leider nicht mehr.

3. The Colour of Death

Winzige Regentropfen gefroren mitten in der Luft zu Eiszapfen, fielen schneller zu Boden, glitzernd wie Diamanten. Der Himmel war voller dunkelgrauer Wolken, die die Schönheit der eisigen blauen Luft bedeckte. Es war still, kein Donner konnte in dem stummen Hagel gehört werden. An einigen Stellen guckte die Sonne durch die dichten Schichten Wolken und kitzelte die Eisstücke. Die Lichtstrahlen spalteten sich bei Kontakt auf und sandten die Spektralfarben in alle Richtungen.

Die Temperatur jedoch war bei weitem zu niedrig, dass jemand dieses Schauspiel beobachten könnte. Es war friedlich, und der Fakt, dass der Boden größtenteils unberührt war, machte es umso schöner.

Die Landschaft würde bald mit einem hohen Mantel Schnee bedeckt sein und die Seen und Teiche, die noch stolz in ihrer blauen Farbe strahlten, würde in kurzer Zeit übergefroren sein. Kinder würden sie zum Eislaufen benutzen, aber noch nicht jetzt. Nun war diese kurze Zeitperiode, wenn der Herbst in den Winter überging, wenn es nicht wirklich etwas draußen zu tun gab, wenn sowohl Muggel als auch Zauberer es bevorzugten, zu Hause zu bleiben. Depressionen überkamen viele von ihnen, als sie betrübt beobachteten, wie die Tage so ungemein langsam vergingen. Ohne der Sonne war die Energie größtenteils verbraucht, und den Blues zu fühlen, war nichts Außergewöhnliches.

Blau war die Farbe der Trauer und Depression, blau wie der wunderschöne Himmel, oder blau wie der gefährliche Ozean. Die Farbe war anpassungsfähig und recht fähig, zu überraschen. Aber nur, wenn es aus blauem Himmel kam.

"Crucio", zischte Voldemort bedächtig als er seinen Dank an Wurmschwanz Ausdruck verlieh. Seine roten Augen glimmten in Amüsement als der zerlumpte Mann sich am Boden wand. "Du hättest mich früher informieren sollen. Ich hätte nicht so viel Zeit mit Snape vergeudet, nun, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt ..." seine Stimme verlor sich, seine Gedanken erlebten klar die glorreichen Momente von exquisitem Schmerz wieder. Blasse weiße Haut, dunkle schwarze Roben und leuchtend rotes Blut. Es war das perfekte Bild. Die delikateste Kombination von selbstzugefügtem und fremdem Schmerz war beinahe genug, Voldemort in einen Anfall Ekstase zu schicken.

"Jetzt mach dich nützlich und bring mir das Fluchbuch bevor ich meine Meinung ändere und es an dir zuerst ausprobiere!" zischte Voldemort und kickte Wurmschwanz, der hastig wegkroch, da er seinen Meister nicht noch weiter ärgern wollte.

"Pathetisch", murmelte der Dunkle Lord. Es überraschte ihn immer wieder wie unglaublich dämlich und schwach seine Untergebenen waren. Deine durchschnittliche Glühbirne war heller als Pettigrew, Crabbe und Goyle zusammen. Pathetisch. Es war das perfekte Wort. Die meisten seiner Todesser konnten nicht einmal ihr Gehirn ohne seine Hilfe anständig benutzen. Es war genug um dich zum Heulen zu bringen. Wie dieser Haufen Schwachköpfe überhaupt auf seiner Seite gelandet waren, war ihm definitiv zu hoch.

Eine kleines Lächeln kroch auf Voldemorts Gesicht, er deutete seinen Zauberstab auf Snape und murmelte ein "Enervate", um den Zaubertränkemeister zurück ins Bewusstsein zu holen. Er konnte ihn doch nicht diesen glorreichen Augenblick verschlafen lassen, oder? Nachdem diese kleine Mission vollendet war, würde er seine Todesser wohl ein wenig mehr disziplinieren müssen.

"Uhn", stöhnte Severus und kam langsam wieder zu seinen Sinnen; vor allem seiner Schmerzempfindlichkeit. Der Versuch seinen Kopf auch nur ein wenig zu drehen war eine falsche Entscheidung gewesen, da der Zaubertränkemeister niemand war, der eine Achterbahnfahrt genoss; und schon gar nicht in seinem jetzigen Zustand. Verschieden gefärbte Feuerwerke explodierten hinter seinen fest geschlossenen Augenlidern, drehten sich im Kreis, und sorgten dafür, dass ihm noch übler wurde, aufgrund der Assoziation mit den Weasley-Schalken. Als ob die Folter-Session nicht schon genug für seine beanspruchten Nerven gewesen wäre.

Der Boden unter ihm war kalt und hart; er erinnerte ihn daran, wo er genau war. Und wie er dort überhaupt hinkam. Der Dunkle Lord hatte seine immense Missgunst mit ihm ausgedrückt. Er wusste nicht mehr, was er gedacht hatte. Es war klar wie Kloßbrühe, dass Voldemort nicht übererfreut sein würde, wenn nicht er den irritierenden Potter-Balg töten konnte.

Das Rotieren in seinem Kopf ließ langsam nach und deutete somit an, dass man Snape einen Blut-Wiederherstellungs-Trank verabreicht hatte; andernfalls hätte das unwohle Gefühl viel länger angehalten. Aber unglücklicherweise war da kein Schmerz-Linderungs-Trank, der in seiner Blutbahn zirkulierte.

"Willkommen zurück im Land der Lebenden, figurativ gesprochen", sagte Voldemort, nur leicht zischend. "Ich nehme an, du hast gut gerastet?" fügte er hinzu, wartete aber nicht auf eine Antwort. "Gut. Jetzt steh auf."

Snape musste ziemlich kämpfen, um auf seine Füße zu kommen, seine Knie fühlten sich an, als ob sie zu lange unter dem Jelly-Leg Fluch gewesen wären. Würde war nicht wirklich eine Option, aber zum Glück hatte sich Voldemort ihm abgewandt um etwas auf einem großen Steinaltar zu arrangieren, den er gerade aus dem Nichts errichtet hatte. Severus schnappte seinen Zauberstab, der wohl vor längerer Zeit aus seiner Tasche gefallen war, und steckte sie wieder in seine Scheide. Er wagte es nicht, mit einem Zauberspruch seine Verfassung zu verbessern; kein Grund, seinen Meister noch weiter zu erbosen. Eine zweite Folter-Session in weniger als zwölf Stunden (außer er war länger ohnmächtig gewesen, als er dachte) war definitiv nicht so weit oben auf seiner Weihnachts-Wunschliste.

Nachdem er wieder sicher auf den Beinen war, machte Snape einen vorsichtigen Schritt Richtung Dunkler Lord, nicht ganz sicher, was er erwarten sollte.

Eine Tür knarrte auf und Wurmschwanz kroch wieder herein, ein altes Buch in seiner künstlichen Hand tragend. "M-Meister, hier ist es. Der Fluch heißt Ergasarius. Und ich habe die Stelle gekennzeichnet-"

"Genug", zischte Voldemort und riss den Foliant aus Wurmschwanz' Hand. "Bleib zurück. Aber wag es ja nicht, noch einmal so etwas aufzuführen oder die Konsequenzen werden nicht mit diesem Zauberspruch reversibel sein. Verstanden?"

Der Mann nickte hektisch. "J-ja, Meister!" Dann floh er geschwind in eine Ecke des Kerkers, in dem sie waren.

Voldemorts Miene verwandelte sich von einer aus Wut zu einer von kaum verhüllter Freude, als seine Augen sich mit Snapes trafen. Die Unheimlichkeit, die von ihnen ausgestrahlt wurden, veranlasste Snapes sprichwörtliche Nackenhärchen sich aufzustellen und seinen inneren Modus zu 'vollkommen alarmiert' zu wechseln.

"Komm näher", zischte Voldemort und bog einen Zeigefinger in einer verführenden Art, seinen Diener näher rufend. Diese Manier stand ihm überhaupt nicht, obwohl ihn wohl niemand mit der bösen Hexe verwechseln würde. "Ich will, dass du zusiehst, und ich will, dass du genau zusiehst. Vielleicht wirst du noch etwas lernen, wie man diese Art von Job richtig macht."

Severus schluckte und humpelte zu dem Dunklen Lord, je näher er kam, desto weiter weg wünschte er sich; das war ein natürlicher Impuls. Als der Altar in bessere Sicht kam, drohte der Magen des Tränkemeister sich zu wenden. Er war noch immer etwas sensibel.

Auf der Steinkonstruktion lag die stille Form von Harry Potter. Für die ganze Welt würde es so scheinen als ob er einfach schlafen würde. Aber seine Brust bewegte sich nicht, andeutend, dass seine Lungen nicht arbeiteten und sein Herz nicht schlug. Er war so tut wie er nur sein konnte. Er sah friedlich aus, als ob ihn nichts mehr kümmern würde, nichts konnte seine Welt mehr erschüttern. Und es war wahr.

Snape versuchte bei dem Anblick sein Hohnlächeln zurückzuhalten. Egal wie oder in welch noch so lächerlichen Situation, das Balg schaffte es immer, ihm eines voraus zu sein. Immer. Den konnte man nicht loswerden. Genau wie diese verdammten Muggle Jojos. Kamen immer zurück. Verdammt sei er!

Voldemort schloss das Buch mit einem dumpfen Schlag und warf es zu Boden. "Du scheinst selbst noch nicht ganz fertig zu sein", zischte er, diabolisch grinsend. "Das Avada Kedavra war in der Tat eine schlechte Wahl für all die Schwierigkeiten, die der Junge uns während seines ganzen Lebens verursacht hatte. Warum es so fürchterlich schnell beenden?"

"Ja", antwortete Severus, seine gefährlich leuchtenden Augen noch immer auf den Jungen-Der-Starb fixiert. "Zu fürchterlich schnell. Da war gar keine Zeit, es zu genießen."

"Erzähl mir mehr", ermutigte der Dunkle Lord ruhig, krankes Interesse stark in seiner Stimme. "Wie war es? Der Moment, in dem er seinen Tod kommen sah?"

"Seine Augen waren weit", kam die Antwort. "Ich konnte seine Furcht und seinen untergelegten Zorn förmlich spüren. Seine Augen glühten grün, intensiver als je zuvor. Aber ob das wegen des in ihnen reflektierten Todesfluchs war oder aufgrund der gemischten Emotionen, bin ich mir nicht sicher. Es war so schnell vorbei und was bleibt, ist einzig die Erinnerung ..."

"Nur die Erinnerung", quetschte Voldemort aus zusammengebissenen Zähnen. "Danach wirst du mir ein paar Fragen beantworten; und die sollten besser gut sein."

"Danach-" begann Snape verwirrt, aber dann schnitt er sich selbst ab, als der Dunkle Lord seinen Zauberstab gegen Potter erhob und einen Zauberspruch murmelte. Ein blauer Strahl Magie schoss nach vorne und Snape nahm einen plötzlichen Schritt zurück, beinahe das Gleichgewicht verlierend. Verwirrung war klar evident in seinen Augen, aber darunter lauerte dämmernder Horror, der bald zur Oberfläche dringen würde.

"Merlin", flüsterte er heiser. Nichts sehen wollend, aber auch unfähig, seine Augen zu schließen, fühlte sich Snape zerrissen. In seinen Tagen als 'echter' Todesser, hatte er viele Dinge, in der Tat, zu viele Dinge, um noch gesund zu sein, gesehen, aber das war jenseits allem.

Harrys Körper krümmte sich krampfhaft, zuckend und sich grob verdrehend. Plötzlich bog sich sein Rücken in einer wunderschönen Kurve nach oben, sein Mund öffnete sich und emittierte einen langgezogenen Schrei, der ewig anzuhalten schien. Der Schrei war beinahe in Voldemorts schrillem Lachen höchster Entzückung ertränkt.

Severus bedeckte seine Ohren; versuchend die grauenvollen Geräusche mit allen Mitteln zu blocken. Er fiel zu seinen Knien, aber seine Augen wollten sich nicht von der Szene vor ihm abwenden. Voldemort war in einer Aura blauer Magie eingehüllt, die durch seinen Zauberstab Richtung Potter und in den Jungen flog. Das Leuchten war unheimlich in seiner geistartigen Erscheinung, aber in einer verdrehten Art und Weise wunderschön.

Die Toten zurück in die Welt der Lebenden zu bringen war dunkelste Dunkle Magie die existierte, falls sie überhaupt existieren sollte. Es gab, soweit Snape wusste, keine Evidenz dafür. Aber falls das wirklich, Potter einzig für den einen Grund zurück ins Leben bringen sollte, dass Voldemort mit ihm machen konnte, was er wollte, und dass er ihn den Styx-Fluss zurückfoltern konnte, dann sollte er besser darauf vorbereitet sein, den akkuraten Preis zu bezahlen.

Plötzlich hörte Severus etwas durch all das laute Schreien und Lachen. Ein unheimlich leises Geräusch, als ob etwas Zerbrechliches in Stücke zerbarst, aber in einer weiten Entfernung. Ein Geräusch, das er nicht hören können sollte. Und dann war Severus dankbar, dass er bereits auf den Knien war, als ihn etwas attackierte. Ein unerwarteter Andrang Magie fuhr in seinen Körper und brachte sein Gleichgewicht etwas durcheinander. Alles klickte in seinen rechten Platz, das Puzzle löste sich selbst schnell genug, und Snape schnappte seinen Zauberstab. Voldemort war noch immer darauf konzentriert, Potter zurückzubringen, und der Zaubertränkemeister nutzte diesen Umstand gut aus. Er führte den Lähmungszauber auf Wurmschwanz aus, der nähergekrochen war, um das Spektakel zu beobachten. Der Fluch traf den Mann mitten aus dem Blauen und er war ohne Chance, unbeweglich auf dem kalten Boden der Kerker vom Riddle Haus liegend.

Voldemorts Lachen wurde stetig weniger, als er realisierte, dass etwas schrecklich falsch war. Er konnte den Zauberspruch nicht beenden, die Energie, die seinen Körper verließ und in Potter strömte, hörte nicht auf zu fließen. Das sollte nicht passieren, das war nicht geplant. Keine Chance! Sein Zauberstab zitterte stark, aber der Griff wollte sich nicht lösen, wie sehr er auch versuchte.

Severus grinste zu dem Bild des durch und durch missfallenem Dunklen Lords. Zumindest war er diesmal nicht auf der empfangenden Seite des Fluchs. Sein Amüsement ernüchterte als er die Augen auf den erwachenden Jungen legte. Natürlich. Was hatte er gesagt, von wegen ihn nie loswerden?

Der Schmerz war offensichtlich in jeder Bewegung, die Potter machte, aber Severus konnte daran kein Gefallen finden. Er konnte es bereits klar sehen. Wie der Junge-Der-Überlebte-Dann-Starb-Und-Wieder-Lebte die Zauberschaft und Muggel-Welt vor Du-Weißt-Schon-Wem gerettet hatte. Die alte und neue Berühmtheit der Gesellschaft. Wie der Junge, der nur das war, ein Junge, ein kleines Kind, seinem Namen alle Ehre gemacht hatte. Wie Potter mit der genialen und natürlich unglaublich dummen Idee angekommen war, sich selbst töten zu lassen und zu sehen, ob Voldemort den Köder schnappen würde, den sie für ihn und Pettigrew ausgelegt hatten; eine typische Gryffindor-Weise, an eine Aufgabe solchen Ausmaßes heranzugehen. Aber Dumbledore hatte letztendlich nachgegeben. Was hatte Snape erwartet? Dumbledore war ja selbst auch ein Gryffindor. Zumindest hatte Snape das Vergnügen gehabt, Harry zuerst zu töten. Ein kleines Vergnügen im Vergleich zu dem Schmerz, den er danach ertragen hatte müssen.

Er würde sicher gehen, Potter zurückzuzahlen. Selbst wenn es nur durch das Abziehen von Gryffindor-Punkten war.

Der Order des Phoenix hatte die Todesser, die auf dem Hausgelände des Dunklen Lords waren, eingefangen, als der Dunkle Lord selbst sich von seinem essentiellen Leben auslaugte. Das Unvermeidliche konnte man nicht stoppen, und langsam hatte er die Situation umgekehrt, Potter ins Leben zurückgeholt mit einem Teil seines eigenen Körpers. Der einzige Unterschied war, dass er diesen Prozess nicht überleben würde.

Zwei Wochen später endeten die Weihnachtsferien und die Studenten füllten wieder Hogwarts' Gänge. Die Schule war nun genauso sicher wie das Zuhause von allen, da sie nicht mehr vom Dunklen Lord bedroht waren. Einige Todesser hatten entkommen können, aber sie waren noch immer gebrandmarkt und würden letzten Endes gefunden werden.

Snape saß in seinem Büro und benotete die ersten Aufsätze des neuen Jahres. Ein neues Jahr, das in der Tat ein kompletter Neubeginn war für die gesamte Welt. Sein Dunkles Mal geistesabwesend reibend, dachte er daran wie gut es sich angefühlt hatte, Potter zu töten, die Macht zu haben, sein Leben zu nehmen, einfach so. Natürlich, wäre es ein echtes Duell gewesen, hätte Potter höchstwahrscheinlich gewonnen. Er benutzte keine schmutzigen Tricks, aber er war der mächtigere Zauberer. Snape würde das aber niemals laut zugeben.

Bis jetzt benahm sich Potter ziemlich wie immer, es schien keine negativen Nebeneffekte aufgrund der Dunklen Magie zu geben. Offensichtlich war nur der Ausführende betroffen.

"Komm rein", seufzte Severus, und die Tür schwang auf, einen strahlenden Albus enthüllend.

"Aber, ich habe noch nicht mal geklopft." Albus spazierte ins Büro, seine knallig bunten Roben elegant wehend.

"Das musstest du auch nicht", antwortete Severus und deutete auf einen Armsessel.

Der Schulleiter setzte sich und überblickte Snapes Tisch interessiert.

"Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen", sagte Severus gedehnt. "Da sind keine Zitronenzuckerln versteckt."

"Nicht mal ein paar Skittles?"

Severus starrte ihn einfach nur dunkel an. "Ich bin kein Süßwarenladen."

"Schade", seufzte Albus und fischte dann nach seinen Notfall-Smarties. Sich ein paar in den Mund werfend, seufzte er zufrieden.

"Was kann ich für dich tun?" Snape versuchte nicht zu offen zu knurren.

"Ich kam nur, um dir etwas vorbeizubringen", sagte der Schulleiter und zog eine kleine Schachtel aus seiner rechten Tasche. Er stellte die Schachtel vor dem Zaubertränkemeister auf den Tisch und lehnte sich dann zurück.

"Ich bin nicht in der Stimmung für Ratespiele."

"Es ist ein neues Denkarium. Ein Ersatz für das, das ich ... zerbrechen musste."

Snape nickte und stellte die Schachtel in eine Lade um sie später zu öffnen. Er hatte einige Probleme mit seinen Erinnerungen gehabt in den letzten zwei Wochen, da Dumbledore sein altes Denkarium zerstört hatte um ihn sich wieder an den Plan erinnern zu lassen.

"Falls das alles war ..." sagte Severus und deutete mit der Hand auf einen Haufen von Pergamentrollen. "Ich habe einiges zu tun."

"Ja, das war alles."

-Ende-

A/N: Ergasarius ist aus zwei lateinischen Wörtern zusammengesetzt. Erga bedeutet contra und Adversarius bedeutet Feind.