Disclaimer: J.K. Rowling

Pairing: Harry/Draco, Hermione/Ron

Warning: OOC

Widmung: Für wen, wenn nicht dich, Süße Lady Arrogance gaaanz fest knuddel ... und für Luki und Lolly.

Ähm...hallo erst mal...

Ja, erinnert ihr euch noch an mich? Nun, ich habe jetzt seit einem halben Jahr nicht mehr an dieser Story gearbeitet, dass heißt versucht habe ich es schon, aber irgendwie fehlte mir der rechte Wille.

Ich hab euch trotzdem gleich versprochen, dass die Story beendet wird und das löse ich hiermit auch ein. nick

Ich knuddle all die lieben Reviewer und Leute, die mir die nötige Motivation zum weiterschreiben gegeben haben. Ihr seid die Besten.

Shenen (auch wenn wir uns so gut wie nie lesen, Danke fürs betan knuddl), netrunnerin14 (Ehrlich gesagt, erkläre ich auch jetzt nicht viel mehr, aber ich glaube es ist genug, um die Zusammenhänge zu verstehen.), Tarivi (Danke für die lieben reviews, eine wirkliche Hilfe. knuddl), kerzle (Sorry, aber ich dachte, es passt nicht wirklich dazu, oder?), Werewolf (Ach, das mit der Menschenrechtsorganisation war doof, ich hatte nur gerade meine lustige Phase. Ich verstehe genau, was du meinst, aber ich fürchte, dass ich für dieses Kapitel tief in die Schmalzkiste greifen musste. Vergib mir!), Tx (Unser aller Held mitschmacht), Scharlany (Nun wirklich schnell ist es nicht, aber vielleicht liest du es trotzdem hoff), Pale-Slytherin (Der Erpressungsversuch war keine schlechte Idee, ein Hauptbeweggrund fürs Weiterschreiben ernst schau), Nevathiel (Hi! Schön, dass du jetzt wieder mit mir redest, mhm sag mal, wollten wir nicht irgendwann mal eine Geschichte schreiben?)

Erklärungen, Verabschiedungen, etc. findet ihr unten...sniff

Weil es dich gibt
°
Kapitel 25
°

„Wenn er so daliegt, wirkt er richtig friedlich... ja fast zufrieden, nicht wahr?", nuschelte Ron und stützte den Kopf auf seine linke Hand.

„Mhm.", murmelte Hermione gedämpft zurück, ihre Haare standen wie elektrisiert ab und verdeckten beinahe ihr ganzes Gesicht, auch sie lehnte noch halb auf Harrys Bett.

Die Beiden waren schon vor geraumer Zeit aufgewacht, es war zwar noch dunkel draußen, aber weit entfernt bei den hintersten Baumkronen des verbotenen Waldes dämmerte es bereits. Sorge und Angst waren es gewesen, die sie vom erlösenden Schlaf abgehalten hatten. Ja, Harry war aufgewacht, ja, es ging ihm gut, aber...

„Ich will ihm nicht antworten müssen.", sagte Ron, seine Augen voller Schmerz, ganz glasig und durchscheinend, dieses drückende Gefühl, dass er Harry ewig eine Erklärung schuldig sein würde, dass er selbst die Verantwortung trug, schnürte ihm immer mehr die Luft ab.

Hermione schüttelte leicht den Kopf, dabei fielen noch mehr Strähnen des dichten Haares in ihr Gesicht und verbargen es endgültig. „Er wird das schon verstehen."

Sie hatte versucht überzeugend zu klingen, ermutigend, hoffnungsvoll...jedoch war ihre Stimme nicht mehr als ein müdes Zittern gewesen. Er würde nicht verstehen! Niemand würde es verstehen!

Wie sollte man erklären, dass Harry Potter beinahe getötet worden war...von einem Mitschüler...Malfoy...

Der Gedanke an ihn entfachte wieder den alten Hass, Hass der sich über Jahre angestaut hatte, der immer berechtigt gewesen war und nun...sie hatten es soweit kommen lassen, sie hätten es verhindern können, nein sie hätten es alle verhindern müssen...

Ron schnalzte leise mit der Zunge. „Ach komm schon, du denkst doch nicht allen Ernstes, dass Harry einfach aufwachen und fragen wird „Na und, wie geht's euch so?", er wird verwirrt sein, zornig, verzweifelt... und alleine."

„Wir sind doch aber bei ihm.", sagte Mione fast zärtlich und legte ihren Kopf neben Harrys warmen Körper. Sie atmete schwer ein und streckte ihre Hand behutsam nach Harrys´ aus. Sie war so blass und leblos, wirkte nur tot.

„Waren wir bei ihm, als er entführt wurde?", fuhr Ron ruckartig auf und es klang wie ein Vorwurf gegen sich selbst. „Weißt du, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass wir nie wirklich da waren, verstehst du?" Er richtete sich unbehaglich auf und starrte eine zeitlang nur stumm ins Leere.

„Was?", fragte Hermione verdutzt und sah ihn aus roten verquollenen Augen an.

Ron zögerte. „Wir waren nicht dabei als er in seinem ersten Jahr gegen Voldemort antrat, wir waren nicht dabei, als er gegen den Basilisken gekämpft hat, wir waren nicht dabei als er gegen eine Schar von Dementoren angetreten ist, wir waren, zum Teufel, nicht dabei als Voldemort zurückgekehrt ist...ich frage mich also wo waren wir die ganze Zeit?" Er legte den Kopf in den Nacken, atmete tief durch um sich wieder etwas zu beruhigen und wartete geduldig auf Miones Gegenargumente. Doch sie kamen nicht.

Ron hörte sie nur leise schluchzen. Aber es tat ihm nicht leid.

„Ich glaube, dass sogar Voldemort Harry besser kennt als wir...", redete er, den Blick an die weiße Decke gerichtet, weiter, „Er hat uns doch immer wieder gerettet, aber, du und ich, wir haben es nie fertiggebracht, ihm beizustehen, wenn er uns am meisten brauchte."

„Aber das war doch auch nie wichtig...", kam die genuschelte Antwort von Hermione, „Wir sind seine Freunde, Ron.", beharrte sie stur, „Vielleicht waren wir bei den Kämpfen nicht dabei, aber wir waren bei ihm, wenn er jemanden zum reden brauchte oder..."

Ron sah das Mädchen neben ihm beinahe hilflos an. „Das reicht aber nicht! Was sind wir für Freunde, die Harry einfach im Stich lassen?! Ich will dir sagen, sogar ich glaube daran, dass Harry derjenige ist, der Voldemort endgültig tötet, ist das nicht traurig?" Der Rothaarige stieß die Luft zischend durch seine Zähne aus. „Er ist alleine, wir können nicht für ihn da sein, sein einziger Lebenszweck ist es Voldemort zu besiegen, welchen Sinn hätte es sonst?" Sein Gesicht wirkte ganz blass und ausgemergelt, seine Augen glitzerten feucht.

„Sag so was nicht!", rief Mione und saß mit einem Mal gerade in ihrem Sessel. „Auch wenn Voldemort nicht mehr da ist, Harry hat ein Leben! Ein Gutes sogar!"

„Ja?", fragte Ron lahm.

„Natürlich.", zischte Hermione und ihre Hände verkrampften sich in Harrys Bett.

„Mhm, lass uns doch mal sehen...", meinte Ron und zuckte fast gelangweilt mit den Schultern, „Eltern? Ein Jahr nach der Geburt ermordet! Restliche Verwandtschaft? Haufen engstirniger Menschenhasser! Dann wird er schlagartig berühmt, jedes Jahr von Monstern und Mördern angegriffen, lebt nie in Frieden, sondern nur in Angst und bleibt dabei ewig alleine..."

Mione sah ihn wieder entsetzt an, sie schien nach den rechten Worten zu suchen, doch ihr Mund öffnete und schloss sich nur ungläubig.

„Und jetzt, siehst du ihn?" Er deutete auf den blassen Körper Harrys, nur die langsamen regelmäßigen Atemzüge verrieten, dass er tatsächlich noch lebte. „Er liegt da, und wieder ist er nur knapp dem Tod entkommen. Wann wird es Voldemort das nächste Mal versuchen? Morgen? Nächste Woche?" Ron sprang von seinem Sessel auf, der geräuschvoll nach hinten kippte und ein paar Sekunden hin und her wippte.

„Beruhig dich bitte, Ron.", flehte Mione fast und stand nun auch auf, sie wollte gerade auf Ron zugehen, ihm die Hand beruhigend auf die Schulter legen und ihn bitten sich doch wieder zu setzten, doch Ron redete einfach nur weiter...

„Na komm, Mione...Wer wird das nächste Mal da sein, um auf ihn aufzupassen, wir wohl kaum, oder? Wir haben es die letzten Jahre nicht geschafft, warum sollten wir es jetzt schaffen? Am Ende stirbt er sowieso..." Seine Stimme brach kurz ab.

alleine und verlassen!" Seine trockenen Lippen bebten unkontrolliert, er fuhr sich ein paar mal durch die roten Haare und sah Mione hilfesuchend an.

„Ron, es ist genug.", flüsterte das Mädchen und die pure Verzweiflung stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Hör jetzt auf, bitte!"

„Verstehst du immer noch nicht! Wir sind nie für ihn da gewesen...niemals...", rief Ron und ein verwirrtes Gesichtsausdruck erschien auf seinem Gesicht. Er schüttelte widerwillig den Kopf „Nie...war...ich für ihn da...es ist doch meine Schuld, nicht?" Er sah zu Harry und Tränen rannen über sein Gesicht, benetzten die rauen Lippen, wischten den Zorn fort... „Ich hab es versucht, ehrlich, ich wollte ihm helfen, immer, ich wollte, dass er weiß, dass wir für ihn da sind, aber am Ende war er alleine...ich war nicht da um mit ihm zu kämpfen...es ist meine Schuld..."

Mione sah starr zwischen Harry und Ron hin und her...und sie verstand. Rons Wut, aber eigentlich war es ja gar keine Wut gewesen, nur Schuldgefühle, unterdrückte Schuldgefühle und irgendwie kannte sie das...Harry war schon immer ein Einzelkämpfer gewesen, aber wen man ihm so nahe kam wie sie und Ron, dann tat es mehr als nur weh, ihn immer wieder so leiden zu sehen...

Vorsichtig näherte sie sich ihm und er zuckte nur am Anfang kurz zurück, sah weiterhin ruhig zu Harry, die Tränen versiegten und er wirkte wieder betrübt und sorgenvoll...sie wollte gar nicht viel reden, dass war jetzt noch nicht das Wichtigste, stattdessen legte sie langsam ihre Arme um seine Schultern und zog ihn so zu sich herunter...

„Ich verspreche dir, das nächste Mal sind wir da."

...

„Wo bin ich?"

Ein halbdunkler Raum. Nur eine schwache Tischlampe erhellte die Gesichter der anwesenden Personen.

Albus Dumbledore und Draco Malfoy.

Tiefe Falten hatten sich bereits in Dumbledores Gesicht gegraben, er wirkte müde und traurig. Die einst so machtvolle Aura schien für immer verschwunden, da stand nur noch ein alter Mann, der sich stützend auf das strahlend weiße Bett niederlassen musste. Er seufzte schwer.

„In Hogwarts. In Sicherheit.", antwortete Dumbledore langsam, nahm dabei seine Brille ab und wischte sorgfältig mit einem Tuch über die durchsichtigen Gläser.

Malfoys Haare klebten ihm ganz durchgeschwitzt auf der Stirn, seine grauen Augen huschten immer wieder zu dem Mann vor ihm. Die Hände hatte er im Schloss zusammengelegt, ein Zittern durchzuckte seinen schmalen, kränklichen Körper.

„Haben Sie es heute schon getrunken?", fragte der Direktor und rückte seine Brille ein letztes Mal zurecht. Durch die Halbmondgläser sah er Draco direkt in die Augen.

Dieser schauderte durch den stechenden Blick nur noch mehr. „Nein.", antwortete er ehrlich, lügen hatte sowieso keinen Sinn mehr. „Kann ich ihn nicht doch kurz sehen?", fragte er fast lautlos noch im gleichen Atemzug und etwas fast begieriges lag in seinem verklärten Blick.

Dumbledore rückte ein Stück näher an Draco heran. Er zog seinen Zauberstab aus dem Umhang, murmelte leise eine Formel und mit einem schwachen Plopp erschien ein blaues Glasfläschchen in seiner linken Hand. Er drehte es nur kurz kontrollierend in der Hand, dann hielt er es Draco hin. „Trinken Sie, sonst bleiben Sie für eine sehr lange Zeit hier." Es war keine Drohung, kein böser Unterton, nur eine simple Feststellung.

Draco sah angewidert auf die kleine Flasche, doch dann nahm er sie langsam, widerstrebend an sich. Er legte sie umsichtig in seinen Schoß, betrachtete eine Weile nur stumm sein Bett.

„Sobald Sie wieder genesen sind, werden Sie-", setzte Dumbledore an.

„Hogwarts verlassen, ich weiß.", erwiderte Draco und klang ganz gefasst, nicht einmal zornig oder enttäuscht.

„Sie sind noch minderjährig und offiziell gibt es für das wasSie getan haben keine Zeugen...", fuhr Dumbledore fort und seine Augen konzentrierten sich auf einen Punkt gut einen halben Meter über Dracos Kopf.

Der Slytherin kniff kurz die Augen zusammen, eine Erinnerung schien ihn wie eine Welle einzuholen und ihm kurzzeitig den Atem zu rauben. Etwas außer Atem legte er sich wieder zurück und lehnte den Kopf in den weichen Polster. „Doch,", unterbrach er den Direktor, „Weasley war dabei."

„Keine Zeugen, die bereit wären auszusagen.", vollendete Dumbledore seinen Satz und fixierte Draco nun doch direkt. „Zwar würde Mr. Weasley ohne Zweifel nichts lieber tun, als Sie endgültig ans Messer zu liefern, aber das wird er mit Sicherheit nicht tun."

Eine bleiernde Stille legte sich über den Raum.

...

„Das heißt, sie lassen mich einfach fallen?", fragte Draco nach einer Weile hilflos, verängstigt, doch im Prinzip kannte er die Antwort bereits.

„Das Ausmaß ihrer Tat ist noch nicht konkret abzuschätzen und ich meine nicht nur die physischen Schäden.", antwortete Dumbledore und das erste Mal klang wahre Kälte und Abneigung in seiner Stimme mit. „Wie dem auch sei, ich bin nicht bereit Sie hier länger zu dulden."

Draco schloss wieder die Augen. Angst überkam ihn jäh. Angst, Panik, er wusste genau, was ihn erwarten würde. Wenn sein Vater ihn fand, und das war nur eine Frage der Zeit, dann würde er ihn ohne weiteres töten. Aber Draco wusste, dass er nichts mehr von Dumbledore erwarten konnte. Nicht nachdem, was er Harry angetan hatte...

„Doch eines würde mich noch interessieren.", sagte Dumbledore, bevor er sich überraschenderweise wieder erhob. Er fuhr sich gedankenverloren über den langen weißen Bart. „Wie konnten Sie zuerst zu Harrys...Mr. Potters Rettung eilen und ihn am Ende selbst fast töten. Ich kenne keinen Zauber, der das so bewirken könnte, zumindest keinen, bei dem nicht zumindest ein gewisses Vormaß an wahrem Hass geherrscht haben muss."

Draco sah den Direktor einen Moment ohne jegliche Emotion an. Dann griff er plötzlich zu der blauen Flasche, die noch immer in seinem Schoß lag. Er entkorkte sie und nahm einen raschen Zug. Sein Gesicht verzog sich vor Bitterkeit.

Dumbledore hatte inzwischen schon die Tür erreicht. Dracos Worte drangen nur noch leise an sein Ohr, doch es war wohl die Ahnung der Wichtigkeit dieser Worte gewesen sein, die ihn trotzdem so genau zuhören ließ.

„Voldemorts Zauber war wohl der endgültige Auslöser für meine Tat, aber ist es nicht so,", antwortete Draco träge und die ersten Tränen bildeten sich in seinen einst so unerschütterlich wirkenden Augen, „dass wir nur jene Menschen hassen können, die wir einst geliebt haben. Menschen, die tiefer in unser Herz vorgedrungen sind, als wir es je für möglich gehalten hätten?"

Seine Stimme war nur noch ein verzweifeltes Flüstern.

„Harry war und ist für mich so ein Mensch. Ich könnte nie ohne ihn leben, der Sinn würde einfach fehlen." Er lächelte verschwommen. „...aber, das habe ich in jener Nacht in aller Deutlichkeit gelernt... auch mit ihm kann ich nicht existieren..."

...

Harry wachte am folgenden Tag erneut und dieses Mal endgültig auf. Obwohl es im Raum dunkel war, brauchten seine Augen eine Weile um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen.

Sein Körper fühlte sich schwer und kraftlos an, als wäre er eine kilometerlange Strecke gelaufen, doch im Vergleich zu gestern war er noch immer viel kräftiger. Er befand sich in der Krankenstation, das erkannte Harry sofort, es war Nacht oder früher Morgen...doch ansonsten fehlten sämtliche Zusammenhänge...

Wie war er hierher gekommen? Warum war er hierher gekommen? Hatte es mit Voldemort zu tun? Hatte er ihm etwas angetan?

Die Fragen wurden immer mehr, belasteten ihn, quälten, aber Antworten fand er nicht. Noch nicht.

Harrys Blick glitt hilfesuchend durch den Raum... wieder sah er alles nur verschwommen, doch diese Haare hätte er überall erkannt...

"Ron? Hermione?", fragte er mit der gleichen kratzigen rauen Stimme, wie gestern. Die beiden lagen ebenfalls in separaten Krankenbetten. Ging es ihnen auch gut? Eine erneute Welle der Angst überkam ihn. Die beiden rührten sich überhaupt nicht. „Ron! Mione!", sagte er etwas lauter, doch es klang wieder nur wie ein heiseres Husten.

Stockend hob sich der rote Haarschopf, sein Gesicht war Harry abgewandt gewesen... Konnte es-... Seine Gedanken rasten zum Himmel und wieder zurück, und doch gleichzeitig war sein Kopf so angenehm leer. In voller Erwartung eben.

Blitzartig drehte Ron sich um...und...das Glück, dass er in jenem Moment empfand, war unbeschreiblich... da lag er, Harry Potter, blass und kränklich, die Augen komisch zugekniffen, aber eindeutig hellwach...

MIONE!!!", brüllte er schrill und ohne Rücksicht auf irgendetwas zu nehmen. Das Mädchen zuckte ängstlich zusammen, einen Augenaufschlag später saß sie halbaufrecht in ihrem Bett. „Was-", begann sie besorgt, doch als ihr noch verschlafener Blick weiter glitt, verstummte sie und lächelte...

...THE END...

Okay, wo fang ich an?

Vielleicht am besten damit, dass ich, als ich mich zum schreiben des ersten Chapters hingesetzt habe, nicht die geringste Ahnung hatte, was passieren sollte. Das ist leider sehr oft bei mir so, eine zündende Idee und den Rest muss ich mir dann mühselig aus den Fingern saugen.

Wenn ich jetzt eines der ersten Kapitel lese, gruselt es mich richtig, woher ich damals denn bitte den Mut genommen hab, diesen Sch... zu veröffentlichen und auch noch reviews zu verlangen. Die ersten sieben Kapitel tun mir sogar richtig weh!

Dann hab ich (zum Glück) angefangen sorgfältiger über das Geschriebene nachzudenken, es mehr nachzuempfinden und so meinen Stil verbessert. Hinzu kam, dass ich dann auch einen wirklich ehrlichen Beta „bekommen habe" Ich glaube, ohne Shenen (und dann auch Lady Arrogance) würde ich wohl noch immer so naiv vor mich hinschreiben. In dieser Hinsicht verdanke ich den beiden sehr viel.

Die letzten Kapitel haben dann immer mehr Spaß gemacht, weil ich meine Arbeit besser einschätzen konnte und vor allem weil die Kommentare sehr lieb und aufbauend waren.

Dann als ich das 24.Kapitel fertig hatte, bin ich irgendwie in ein ziemlich tiefes Loch gefallen. Ich hatte überhaupt keine Lust mehr mich mit dieser Story auseinander zu setzen, vermutlich weil sie am Ende auch ziemlich traurig und düster war, ich hab das weiterschreiben immer wieder vor mich hergeschoben...bis es dann ein ganzes halbes Jahr her war.

Ich hätte die Geschichte auch irgendwie gern so gelassen, aber ich denke das ich den Lesern (und auch ein Funzelchen mir selbst) das Ende dieser, meiner ersten richtigen, Geschichte schuldig war.

Ich hoffe ihr seid im Allgemeinen mit meiner Arbeit zufrieden, lest weiterhin meine Geschichten...und reviewt natürlich.

L.G.

Alenia