Sehnsüchte und andere Schwierigkeiten



Was tun wenn Heitzi keine neune Geschichte schreibt.. genau selbst ne neue anfangen

Ach ja genau.. es gibt immer noch nix neues von Heitzi.. mach mir langsam sorgen

!!!!!WICHTIG

Ghostwriter Cerrie Stift ist wirklich nicht nett zu Haldir, er war nie so... glaubt ihr bloß nicht

Disclaimer: siehe Kap 1

Rating: PG leicht R.... ok ich hab gelogen ... und schäm mich auch
Es kommt zu Slash!!! Ich konnte sie nicht zurückhalten!

Paring: Callendil/ selbst ist die Elbin Haldir/ Alagos (so süss)



Kapitel 2

Callendil stand da, wie ein Fels in der Brandung. Und ihre Gefühle waren genauso aufgewühlt, wie das Meer bei einem tobenden Sturm. Sie wollte weglaufen, doch ihr Körper verweigerte die Befehle des Kopfes. Sie konnte nicht einmal ihre Augen abwenden. Sie stand einfach nur da und starrte zu ihrem Bruder.

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Haldir fühlte sich matt und ausgelaugt. Der Tag war anstrengend und dank seiner mangelnden Konzentration musste er heute einiges einstecken, vor allem die Neckereinen Alagos. Obwohl er am Abend eigentlich zu seinen Eltern wollte, zog er es vor, sich gleich in seinen Talan zurückzuziehen.

Er saß am Tisch und versuchte einige Pfeilspitzen an die neuen Pfeile anzubringen. Seine Gedanken schweiften erneut ab.

In einem Monat würde er an den nördlichen Grenzen sein und seine Familie sicher für ein Jahr nicht sehen. Seine Mutter wäre alleine mit den Kleinen, Vater würde sicher helfen wo er nur konnte. Doch auch er war nun mal ein Soldat. Nur gut dass er in ihrer Nähe war, als Ausbilder war er in der guten Position jeden Abend nach Hause zu dürfen. Außerdem hatten sie Callendil... Ja seine Schwester, sein kleine Schwester! Er schüttelte den Kopf. Nein! Klein war sie sicher nicht mehr. Eigentlich erwachsen, eine Elbenfrau, der die Elbenwelt zu Füßen lag. Doch sie ließ alle abblitzen, es schien so als ob sie sich für die Liebe überhaupt nicht interessierte. Was eigentlich merkwürdig war, da sie ständig mit ihrer Freundin zusammenhing, die nun wirklich nie etwas anbrennen ließ. Nun ihre Freundin Emmeliel war auch gut 100 Jahre älter, was eigentlich so gut wie nichts war. Doch in diesem Alter zählten die jungen Elben noch jedes Jahrzehnt.

Haldir lächelte bei dem Gedanken, ihm ging es genauso als er in dem Alter war, doch leider kam IHM Sauron dazwischen und er musste in den Krieg ziehen. Seine Jugend verbrachte er mit seinem Vater, der Adjutant war von dem großen Lord Glorfindel, der einst einen Balrog tötete und in die Geschichte einging, als einer der größten Krieger der Elben (Obwohl in seinen Adern auch Noldor Blut floss – wie sein Vater immer zu sagen pflegte). Sein Zelt stand genau wie das seines Vaters neben dem Lord. Während des ganzen Krieges. Haldir hob eine Augebraue bei dem Gedanken an den großen Balrogtöter.

Ein Geräusch schreckte ihn aus seinen Gedanken. Jemand kam die Stufen herauf. „Alagos! Was verschafft mir die Ehre?" fragte Haldir neugierig. „Verschafft mir die Ehre? Wir waren verabredet vergessen?" Haldir sah seinen Freund ungläubig an. „Du wolltest heute herkommen?" „Was ist mir dir los?" Der Galadhrim lächelte: „Also wirklich, Alagos. Ich hab keine Ahnung, irgendwas stimmt mit mir heute nicht!" „Ach nein, dass dir das auch schon aufgefallen ist. Worüber grübelst du nur?" Haldir holte tief Luft und versuchte die Frage zu beantworten. „Ich weiss nicht, ich glaube es hat was mit Callendil zu tun!" „Deine Schwester?" Der Freund sah ihn verwundert an. „Was hat sie angestellt? Hat sie Thalos endlich erhört? Kommt dein Beschützerinstinkt durch!" „NEIN!" brüllte Haldir fast. Alagos musste herzhaft lachen und strich sanft über Haldir's Haar. „Du weißt aber noch, dass du nicht ihr Vater bist, hoffe ich." hauchte er ihm ins Ohr und küsste ihm die Ohrspitzen. Haldir sog scharf die Luft ein. „Ich will ja auch keinen alten Elben-Vater, sonder dich mein stolzer Krieger!" ergänzte Alagos und drehte Haldir's Kopf zu sich, der zu lächeln begann. „Nein mit Kindern hab ich wahrlich nichts im Sinn. Wir sollten erst einmal unser Leben genießen. Wenn wir an die Grenzen gehen wird es ernst genug!" „Was ist dann los mit Callendil?" fragte Alagos erneut „Nichts vergiss es einfach, ich dachte nur ich .. ach nichts!"

Jetzt wurde der Freund erst richtig neugierig. „Los raus mit der Sprache, oder ich werde dich dazu zwingen!" „DU willst mich dazu zwingen?" fragte Haldir mit einem amüsierten Unterton „Ja genau!" „Dass will ich sehen!" „Gerne!" Alagos setzte sich auf den Schoß Haldirs, der es neugierig geschehen ließ. Er nahm eine Feder vom Tisch und fuhr Haldir über sein Ohr. Er schloss die Augen und drückte seinen Freund dichter an sich heran. Dann zog er Alagos Kopf heran und küsste ihn. Er führ sanft mit seiner Zunge über dessen Lippen. Doch statt dem stolzen Krieger Einlass in seinen Mund zu gewähren, stand er geschwind auf und ging einige Schritte von Haldir fort. „Was soll das?" fragte der größere der Beiden. Doch Alagos lächelte nur verführerisch und zog sich in den Schlafraum zurück. Haldir folgte ihm.

Als er sein Schlafzimmer betrat, sah er seinen Gefährten nicht sofort. Er hatte sich versteckt und prompt stürzte Alagos sich von hinten auf ihn und drückte ihn aufs Bett. Er setzte sich auf Haldir so, dass dieser sich nicht mehr bewegen konnte. „Erzählst du es mir nun?" Beide mussten von ihrer Rangelei bereits schwer atmen. „Was erzählen, es gibt nichts!" Alagos drückte dem Galadhrim einen Kuss auf den Mund, den Haldir sofort erwidern wollte, doch er zog den Kopf zurück. „Alagos bitte! Wir haben nicht lange Zeit! Spürst du nicht wie es mich nach dir verlangt?" Der Junge Krieger lächelte. „Natürlich spüre ich es. Ich sitzt ja schließlich drauf!" Endlich ließ er Haldir los, aber nur um ihm seine Tunika zu öffnen. Haldir tat ihm nach. Voller Leidenschaft entledigen sie sich ihrer Kleidung und sie dachten nur noch an ihr Verlangen, vergessen war alles andere.

Ihre nackten Körper lagen aufeinander und ihre Zungen durften nun ihr Spiel beginnen. Erst miteinander, dann ging jede für sich auf eigene Wege. Während Haldir den Bauchnabel griff Alagos geschwind unter das Bett und griff nach dem Fläschchen Öl, damit er endlich die Erfüllung bekäme die er sich schon seit dem Morgen erträumte.

Haldir hörte das Geräusch des Entkorkens und sah auf. Alagos lächelte: „Komm mein künftiger Hauptmann und erfülle mich mit deiner Männlichkeit!" Haldir lächelte und strich dem jungen Galadhrim sanft einen Zopf hinters Ohr. Er betrachtete die Schönheit, die so bereit vor ihm lag. Obwohl Alagos genau wie er Galadhrim war, war er doch von anderer Statur. Sein Haar war um einiges dunkler, so golden wie ein Weizenfeld im Herbst und seine Haut schimmerte fast in derselben Farbe wie sein Haar. „Ich liebe diesen Körper!" dachte er laut und Alagos protestierte. „Nur den Körper?" Doch Haldir schüttelte den Kopf. „Ich liebe dich genauso!" Mit einem Kuss besiegelten sie ihre Liebe aufs Neue und Haldir nahm das Öl und begann es auf Alagos zu verteilen, als beide ein Geräusch hörten. Die Elben drehten sich zum Durchgang, wo im gleichen Moment der Vorhang auf ging.

„Callendil!" Alagos war der erste, der sich vom Scheck erholte und unter Haldir weg rutschte. Die beiden Anderen starrten nur einander an. Bis Callendil, die Nächste war, die sich wieder rühren konnte. „Wie kannst du nur...?" Doch mehr konnte sie nicht sagen, Tränen übermannten sie und ein zentnerdicker Kloß steckte ihr im Hals. Sie rannte einfach hinaus.

Haldir reagierte erst, als Callendil schon fort war. Er stand auf und schmiss das Ölfläschchen an die Wand. „Das hat ja passieren müssen!" brummte er vor sich hin und setzte sich zurück aufs Bett. Alagos legte seine Hand auf dessen Schulter. „Du hast es ihr noch immer nicht gesagt?" Haldir ließ die Schulter hängen und schüttete den Kopf. „WARUM?" „Ich weiss es nicht. Ich weiss es wirklich nicht." Alagos küsste Haldir's Nacken. „Du solltest ihr nachgehen. Ihr müsst endlich miteinander reden." Der Galadhrim nickte und suchte seine Kleider zusammen.

Callendil rannte, sie rannte einfach nur darauf los. Die Tränen trübten ihren Blick und so stolperte sie, fiel, stand wieder auf und rannte weiter.

Unbewusst lief sie zu den Stallungen. Als sie vor ihrer Stute stand hatte sie nur den Wunsch fort zu reiten. Sie nahm das Pferd und ritt in die Nacht. Sie ließ ihrem Pferd die Entscheidung wo es hinging.

Nach einigen Stunden unterwegs, begann plötzlich das Pferd zu scheuen. Ihre unachtsamkeit wurde bestraft und Callendil stürzte. Sie fiel unglücklich auf den Arm und sah für kurze Zeit nur Sterne. Wütend auf sich selbst schimpfte sie vor sich hin, bis sie Geräusche hörte. Sie roch sie bereits, doch ehe das Elbenmädchen etwas unternehmen konnte waren eine Horde Orks um sie herum. Nichts um sich zu verteidigen, nahm sie ihr Schicksal hin. Sie ging auf die Knie und senkte den Kopf. „Bitte tötet mich nicht!" flehte sie. Doch die Orks lachten nur und riefen ihr etwas zu das sie nicht verstand, sie sprach deren Sprache nicht. Einer der Orks nahm sie am Hals und zog sie hoch. Das Elbenmädchen, dachte sich übergeben zu müssen, dieser Gestank war nicht zu ertragen. Ein Dolch zerteilte ihre Tunika. Die Orks grölten und sie riefen sich Sachen zu, die Callendil nicht deuten konnte. Sie hatte einfach nur Todesangst. In ihrer Verzweiflung schrie sie nach ihrem Bruder.

So das wars.. Teil 2, Ob ihr sie Hilfe bekommt? Weiss ich noch nicht (evil grin) kommt drauf an wie ich morgen gelaunt bin und was in den Reviews steht.

Bis zum nächsten Mal.