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!!!!!WICHTIG Dieses Märchen Geschwister von Cerris Stifte ist frei erfunden! Ähnlichkeiten mit erfundenen Personen sind rein zufällig...
Ich kann hiermit bestätigen, dass nur diese Geschichte die Wahrheit ist, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit...
ICH bin die autorisierte Autorin dieser fast biographischen Geschichte!
Die Jungendzeit in Lorien und ein Bruder, der .... sehr dumm ist
+++++++++
Disclaimer: siehe Kap 1
Rating: PG 13 ... etwas Gewalt..
Timeline: Anfang 3. Zeitalter (oh.. ja Timeline super Film)
Paring: Callendil/ selbst ist die Elbin Haldir/ Alagos ach ja
@all: Danke für die tolle Resonanz
@Seni: Ich habs Calle ausgerichtet, und ich denke diese
Schwärmerei.. wird sich auf andere Jungs ausbreiten... oder
nicht.. mal sehen. Ja Oberons ist einfach Cool
ich glaub ich werde sleepy fragen ob ich ihn mir mal ausleihen
darf
@Ondin: So jetzt zu dir! So du magst Haldir nur als
arroganten Arsch? Tss.. OK ich ja auch aber ich kann unmöglich
MEINEN Haldir dazu machen.. dafür lieb ich ihn zu sehr! Aber er
wird seine Überlegenheit anderer Rassen schon noch zeigen
dürfen.. (unter den Nägeln brennt)
@ diese unverschämte Person, die mich hier diskriminiert... so was
aber auch und das muss ich mir bieten lassen aber auch. 1. Was
mein Haldir tun wird und lässt erzählen MIR die beiden aus 1.
Hand! DEMENTI: Callendil ist nicht schwanger.. und schon gar
nicht von ihrem Bruder! Und Alagos ist es auch nicht! (TSS)
@ Eirien: So mach nur weiter so!
@ Yedra: Auch du mein Sohn Brutus! Und vergiss nicht ... ich
liebe Elladan
@ die die ich vergessen hab: sorry mag euch trotzdem
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Kapitel 3 Dummheit
Callendil bekam kam kaum noch Luft. Die Orkklaue die ihre die Kehle zudrückte und der fürchterliche Gestank machten es ihr unmöglich richtig zu atmen. Dazu kam die Angst.
Der Ork sprach sie an, aber das Mädchen verstand ihn einfach nicht. Sie spürte wie der Ork ungeduldig wurde und versuchte sich auf die Laute zu konzentrieren. Es war die schwarze Sprache Mordors, das war ihr klar. „Ich verstehe dich nicht!" keuchte sie. Durch ihr Sprechen musste der Ork festgestellt haben, dass sie erstickte und ließ ihren Hals los. Stattdessen packe er sie am Kinn und sah sich ihr Gesicht ganz genau an. Er lachte und wollte ihr einen Kuss auf den Mund drücken, als ein anderer Ork ihn unsanft zur Seite stieß. Dadurch ließ er Callendil fallen und sie landete auf ihrem verletzten Arm. Ihr Schrei war fast bis Caras Galadhon zu hören. Noch bevor sie in die erlösende Bewusstlosigkeit fiel, hörte sie den anderen Ork in ihre Sprache sprechen: „Du bringst uns eine Menge Vergünstigungen ein, Elbenweib! Wenn unser Herr dich erst einmal besitzt, werden wir bestimmt eine ordentliche Belohnung erhalten! Jetzt werde ich dich..." mehr konnte sie nicht hören, da der Strudel der Ohnmacht sie aufnahm.
+++
Haldir lief zum Talan seiner Eltern. „Wo ist deine Schwester?" wollte seine Mutter wissen. Sie sah das besorgte Gesicht ihres Sohnes. „Sie ist fortgelaufen! Ich muss sie finden!" Celarion, sein Vater sah ihn ernst an. „Was ist geschehen? Habt ihr schon wieder gestritten?" „Sie.. sie hat uns beobachtet!" „Wen? Wobei?" fragte Taetholil. „Mutter, sie war bei mir. Ich war in meinem Talan ... mit Alagos, wir... Sie hatte sich hereingeschlichen. Sie sah... wie wir.." „Schon gut, ich kann es mir denken!" schnaubte seine Mutter. „Ich will es aber wissen, was hat er mit Alagos gemacht?" brach es aus Rúmil heraus, der dem Gespräch ganz aufmerksam lauschte. „Sei still Rumil!" befahl Celarion in seinem Hauptmannston. Der Junge Elb sah sofort zu Boden. „Wir müssen sofort aufbrechen und sie suchen, wie ich meine Tochter kenne, wird sie sicher eine Dummheit machen. Diese Kinder!" Taetholil nickte. „Ich habe dir so oft gesagt, dass sie es wissen sollte. Warum nur, jetzt haben wir die Bescherung!" „Für Vorwürfe haben wir nun keine Zeit. Ich werde einige Männer zusammenstellen! Du siehst nach ob ihr Pferd im Stall ist!" befahl er Haldir im gleichen Ton, mit dem er zuvor Rúmil zum schweigen gebracht hatte.
Natürlich was die Stute nicht im Stall und die Elben machten sich in verschiedenen Richtungen auf die Suche nach der Ausreißerin. Sie nahmen die erfolgsversprechensten Spuren zur Hilfe.
Celarion ging mit vier Männern nach Osten zu den Ufern des Anduins. Haldir nahm Thalos mit, der von dem Verschwinden erfahren hatte und unbedingt mit wollte. Außerdem wollte Alagos mit, er fühlte sich schließlich nicht ganz unschuldig und betete darum, dass es ihr gut ginge. Sie gingen an die Nordgrenze, obwohl alle hofften, dass sie nicht so dumm wäre in den gefährlichen Norden zu reiten.
Haldir war die Anspannung deutlich anzusehen, er ließ den Blick über den Boden streifen und achtete auf jeden Grashalm der umgeknickt war. Schließlich waren sie Elben und konnten auch im Dunkeln gut sehen. Außerdem half ihnen der schon fast volle Mond.
Haldir brummte immer wieder vor sich hin. „Dieses dumme Kind!" „Sie ist kein Kind mehr und alleine verantwortlich für ihre Taten. Gib dir nicht die Schuld!" versuchte Alagos ihn zu beruhigen. „Natürlich ist das seine Schuld. Was hast du ihr diesmal an den Kopf geworfen? Nur weil du Probleme mit Elbinnen hast musst du deine Schwester so behandeln? Sie hat besseres verdient!" schnauzte ihn Thalos an. „Hört auf! Lasst sie uns erst einmal finden und dann könnt ihr euch zerfleischen" sagte Alagos in einem barschen Ton.
Sie suchten bis der Morgen graute. An den Grenzen des Waldes entdeckten sie schlißlich ihr Pferd. Es kam langsam auf Haldir zu und schmiegte seinen Kopf an das Bein des Elben. „Wo ist Callendil?" fragte er das Pferd mit sanfter Stimme. Aber die Stute wurde sichtlich unruhig und Haldir gelang es nicht, sie in Bewegung zu setzten. „Wir sind hier an den Grenzen, wo sind die verdammten Wachen?" rief Haldir wütend.
Sofort erschienen zwei Elben zwischen den Bäumen. Haldir ritt ihnen entgegen. „Wir suchen eine junge Elbin, sie muss hier über die Grenze geritten sein!" Die Wachen verbeugten sich kurz und einer der Beiden erstatteten Bericht. „Wir haben eine Elbin aus dem Wald reiten sehen. Sie ritt wie der Wind. Bei der Geschwindigkeit müsste sie bereits am Spiegelsee sein!" Haldir wurde immer wütender. „Das ist ihr Pferd! Also kann sie es wohl kaum bis zum See geschafft haben! Habt ihr irgendwelche verdächtigen Geräusche vernommen?" Die beiden Wachen hatten Haltung angenommen, ganz automatisch, obwohl Haldir nicht ihr Vorgesetzter war. Doch sein Blick zeigte ihnen, dass er es bitter ernst meinte. „Wir haben SIE nicht gehört. Nun eigentlich vielleicht doch, wir haben einen Schrei gehört. Der hätte von einer Frau stammen können. Außerdem gehen Orks um. Man kann sie sogar riechen!"
Haldir ließ sie ohne Kommentar stehen und gab seinem Pferd den Befehl weiter zu reiten. Alagos schüttelte den Kopf und sagte zu einem der Wachen: „Wir werden später darüber reden! Das ist ja unfassbar! Geht sofort zu eurem Hauptmann und erstattet ihm Meldung!"
Die drei Elben ritten zügig auf dem schmalen Pfad, der zum Spiegelsee führte. Nach kurzer Zeit entdeckten sie eine Horde Orks. In ihren Klauen befand sich tatsächlich Callendil. Thalos wollte sofort los und sie herausholen, doch Haldir hielt ihn auf. „Wir müssen gemeinsam vorgehen!"
Sie beobachteten das Lager dieser Bestien. Sie bereiteten sich langsam auf den Aufbruch vor. Callendil lag achtlos im Dreck. Keiner bewachte sie. Es war auch nicht nötig, da sie noch nicht bei Bewusstsein war. Da Haldir die Sprache verstand, lauschte er ihrer Unterhaltung. Er wurde unruhig, als ein Ork vorschlug sich das Elbenweib nun vorzunehmen. „Warum soll nur unser Herr die Freude an dem Ding haben! Wir müssen es ihm doch nicht sagen! Sie ist eben bei der Gefangennahme verletzt worden! Elben sind nicht so empfindlich wie Menschen! Das wird sie nicht umbringen!" Haldir konnte seine Wut nicht mehr zügeln und stand auf. „JETZT REICHT ES" Mit gezielten Pfeilen streckte er den Ork nieder, der sich bereits an Callendil zu schaffen machen wollte. Sofort war die ganze Meute in Aufregung. Die anderen Elben begannen ebenfalls ihre Pfeile abzuschießen. Währenddessen ging Haldir in das Lager um seine Schwester heraus zu holten.
Die beiden Elben gaben ihm Rückendeckung.
Was Alagos leider nicht sehen konnte, war der Ork der zwar einen Pfeil in seinem Rücken hatte aber noch lebte. Er zog seinen Dolch und stand auf. Er rammte ihm das Metal in die Seite. Haldir ging sofort in die Knie und legte sich schützend über seine Schwester. Doch ehe der Angreifer ein zweites Mal zustechen konnte war er von zwei Pfeilen nieder gestreckt, diesmal endgültig. Haldir hat seinen Doch in der Hand und verteidigte seine Schwester wie ein Löwe ihr Junges. Mit der einen Hand hielt er seine Wunde. Alagos und Thalos streckten einen Ork nach dem anderen nieder. Sie legten ihre Bögen nieder und kämpften mit ihren Schwertern weiter, bis kein Ork mehr lebte. Schließlich rannten sie gemeinsam zu Haldir und seiner Schwester. Haldir's Tunika war bereits voller Blut. Er bracht in Alagos Armen zusammen. „Wir müssen sie nach Hause bringen" sagte er und Alagos schüttelte den Kopf. „Wir müssen erst einmal dich nach Hause bringen! Dich hat es schlimm erwischt!" „Ich kann sie nicht alleine lassen, sie ist doch meine kleine Schwester!" Alagos gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Natürlich ist sie das. Wir werden sie nicht hier lassen, Thalos kümmert sich um sie. Er wird sich ihre Verletzung ansehen." Haldir schüttelte zwar den Kopf, doch Alagos ließ ihm keine Wahl. Er ließ sich den Galadhrim auf das Pferd setzten und ritt mit Haldir so schnell es ging zurück zu den Grenzwachen. Sie hatten die nötige Ausrüstung um ihn notdürftig die Wunde zu versorgen. Er betete darum, dass ein Heiler dort war.
Zurück blieben Thalos und Callendil. Er nahm sie auf seinen Schoß und untersuchte sie. Ihr Arm war gebrochen aber sonst schien sie unverletzt zu sein. Er schiente den Arm provisorisch und wickelte sie in seinen Umhang ein. Schließlich kam sie wieder zu sich. Sie blinzelte langsam. „Haldir!" rief sie. „Nein, Kleine. Ich bin es!" Sie sah auf und erkannte Thalos. „Was tust du hier?" „Eine Ausreißerin aus den Händen der Orks befreien!" sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. „Du hast mich gerettet? Ich danke dir!" Sie setze sich auf und sah sich um. Überall lagen die toten Orks herum. Sie bekam wieder angst. „Bring mich weg von hier!" bat sie. Er half Callendil auf und langsam führte er sie fort und setze sich auf sein Pferd. Sie konnte ein Schmerzensschrei nicht verhindern. „Es tut mir Leid. Wir sollten auf Hilfe warten. Haldir wird sicher..." „Hör mir auf mit dem! Ich will diesen Namen nicht mehr hören!" „Callendil er hat dich!" „Lass es! Es ist mir vollkommen gleich was er hat oder nicht hat! Ich hasse ihn! Bring mich nur schnell nach Hause." Als Thalos hinter ihr saß, drehte sie sich kurz um und gab ihm einen Kuss. Thalos wurde es merklich heißer. „Ich danke meinem Retter! Wenn wir zu Hause sind werde ich mich ausführlicher Erkenntlich zeigen!" hauchte sie in einem Ton, der ihn nun endgültig aus der Fassung brachte. Vor allem hatte er keine Lust mehr ihr die Wahrheit zu sagen, zu sehr freute er sich schon auf die Belohnung, die er sich schon so viele Jahre ersehnte.
So das wars erst mal
Ich setzt mich ja schon dran aber ich hab doch auch nur 2 Hände und einen Kopf..
Irgendwann bekomm ich das auch mit der richtigen Formatierung hin .. habt Geduld Fortsetzung folgt
!!!!!WICHTIG Dieses Märchen Geschwister von Cerris Stifte ist frei erfunden! Ähnlichkeiten mit erfundenen Personen sind rein zufällig...
Ich kann hiermit bestätigen, dass nur diese Geschichte die Wahrheit ist, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit...
ICH bin die autorisierte Autorin dieser fast biographischen Geschichte!
Die Jungendzeit in Lorien und ein Bruder, der .... sehr dumm ist
+++++++++
Disclaimer: siehe Kap 1
Rating: PG 13 ... etwas Gewalt..
Timeline: Anfang 3. Zeitalter (oh.. ja Timeline super Film)
Paring: Callendil/ selbst ist die Elbin Haldir/ Alagos ach ja
@all: Danke für die tolle Resonanz
@Seni: Ich habs Calle ausgerichtet, und ich denke diese
Schwärmerei.. wird sich auf andere Jungs ausbreiten... oder
nicht.. mal sehen. Ja Oberons ist einfach Cool
ich glaub ich werde sleepy fragen ob ich ihn mir mal ausleihen
darf
@Ondin: So jetzt zu dir! So du magst Haldir nur als
arroganten Arsch? Tss.. OK ich ja auch aber ich kann unmöglich
MEINEN Haldir dazu machen.. dafür lieb ich ihn zu sehr! Aber er
wird seine Überlegenheit anderer Rassen schon noch zeigen
dürfen.. (unter den Nägeln brennt)
@ diese unverschämte Person, die mich hier diskriminiert... so was
aber auch und das muss ich mir bieten lassen aber auch. 1. Was
mein Haldir tun wird und lässt erzählen MIR die beiden aus 1.
Hand! DEMENTI: Callendil ist nicht schwanger.. und schon gar
nicht von ihrem Bruder! Und Alagos ist es auch nicht! (TSS)
@ Eirien: So mach nur weiter so!
@ Yedra: Auch du mein Sohn Brutus! Und vergiss nicht ... ich
liebe Elladan
@ die die ich vergessen hab: sorry mag euch trotzdem
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Kapitel 3 Dummheit
Callendil bekam kam kaum noch Luft. Die Orkklaue die ihre die Kehle zudrückte und der fürchterliche Gestank machten es ihr unmöglich richtig zu atmen. Dazu kam die Angst.
Der Ork sprach sie an, aber das Mädchen verstand ihn einfach nicht. Sie spürte wie der Ork ungeduldig wurde und versuchte sich auf die Laute zu konzentrieren. Es war die schwarze Sprache Mordors, das war ihr klar. „Ich verstehe dich nicht!" keuchte sie. Durch ihr Sprechen musste der Ork festgestellt haben, dass sie erstickte und ließ ihren Hals los. Stattdessen packe er sie am Kinn und sah sich ihr Gesicht ganz genau an. Er lachte und wollte ihr einen Kuss auf den Mund drücken, als ein anderer Ork ihn unsanft zur Seite stieß. Dadurch ließ er Callendil fallen und sie landete auf ihrem verletzten Arm. Ihr Schrei war fast bis Caras Galadhon zu hören. Noch bevor sie in die erlösende Bewusstlosigkeit fiel, hörte sie den anderen Ork in ihre Sprache sprechen: „Du bringst uns eine Menge Vergünstigungen ein, Elbenweib! Wenn unser Herr dich erst einmal besitzt, werden wir bestimmt eine ordentliche Belohnung erhalten! Jetzt werde ich dich..." mehr konnte sie nicht hören, da der Strudel der Ohnmacht sie aufnahm.
+++
Haldir lief zum Talan seiner Eltern. „Wo ist deine Schwester?" wollte seine Mutter wissen. Sie sah das besorgte Gesicht ihres Sohnes. „Sie ist fortgelaufen! Ich muss sie finden!" Celarion, sein Vater sah ihn ernst an. „Was ist geschehen? Habt ihr schon wieder gestritten?" „Sie.. sie hat uns beobachtet!" „Wen? Wobei?" fragte Taetholil. „Mutter, sie war bei mir. Ich war in meinem Talan ... mit Alagos, wir... Sie hatte sich hereingeschlichen. Sie sah... wie wir.." „Schon gut, ich kann es mir denken!" schnaubte seine Mutter. „Ich will es aber wissen, was hat er mit Alagos gemacht?" brach es aus Rúmil heraus, der dem Gespräch ganz aufmerksam lauschte. „Sei still Rumil!" befahl Celarion in seinem Hauptmannston. Der Junge Elb sah sofort zu Boden. „Wir müssen sofort aufbrechen und sie suchen, wie ich meine Tochter kenne, wird sie sicher eine Dummheit machen. Diese Kinder!" Taetholil nickte. „Ich habe dir so oft gesagt, dass sie es wissen sollte. Warum nur, jetzt haben wir die Bescherung!" „Für Vorwürfe haben wir nun keine Zeit. Ich werde einige Männer zusammenstellen! Du siehst nach ob ihr Pferd im Stall ist!" befahl er Haldir im gleichen Ton, mit dem er zuvor Rúmil zum schweigen gebracht hatte.
Natürlich was die Stute nicht im Stall und die Elben machten sich in verschiedenen Richtungen auf die Suche nach der Ausreißerin. Sie nahmen die erfolgsversprechensten Spuren zur Hilfe.
Celarion ging mit vier Männern nach Osten zu den Ufern des Anduins. Haldir nahm Thalos mit, der von dem Verschwinden erfahren hatte und unbedingt mit wollte. Außerdem wollte Alagos mit, er fühlte sich schließlich nicht ganz unschuldig und betete darum, dass es ihr gut ginge. Sie gingen an die Nordgrenze, obwohl alle hofften, dass sie nicht so dumm wäre in den gefährlichen Norden zu reiten.
Haldir war die Anspannung deutlich anzusehen, er ließ den Blick über den Boden streifen und achtete auf jeden Grashalm der umgeknickt war. Schließlich waren sie Elben und konnten auch im Dunkeln gut sehen. Außerdem half ihnen der schon fast volle Mond.
Haldir brummte immer wieder vor sich hin. „Dieses dumme Kind!" „Sie ist kein Kind mehr und alleine verantwortlich für ihre Taten. Gib dir nicht die Schuld!" versuchte Alagos ihn zu beruhigen. „Natürlich ist das seine Schuld. Was hast du ihr diesmal an den Kopf geworfen? Nur weil du Probleme mit Elbinnen hast musst du deine Schwester so behandeln? Sie hat besseres verdient!" schnauzte ihn Thalos an. „Hört auf! Lasst sie uns erst einmal finden und dann könnt ihr euch zerfleischen" sagte Alagos in einem barschen Ton.
Sie suchten bis der Morgen graute. An den Grenzen des Waldes entdeckten sie schlißlich ihr Pferd. Es kam langsam auf Haldir zu und schmiegte seinen Kopf an das Bein des Elben. „Wo ist Callendil?" fragte er das Pferd mit sanfter Stimme. Aber die Stute wurde sichtlich unruhig und Haldir gelang es nicht, sie in Bewegung zu setzten. „Wir sind hier an den Grenzen, wo sind die verdammten Wachen?" rief Haldir wütend.
Sofort erschienen zwei Elben zwischen den Bäumen. Haldir ritt ihnen entgegen. „Wir suchen eine junge Elbin, sie muss hier über die Grenze geritten sein!" Die Wachen verbeugten sich kurz und einer der Beiden erstatteten Bericht. „Wir haben eine Elbin aus dem Wald reiten sehen. Sie ritt wie der Wind. Bei der Geschwindigkeit müsste sie bereits am Spiegelsee sein!" Haldir wurde immer wütender. „Das ist ihr Pferd! Also kann sie es wohl kaum bis zum See geschafft haben! Habt ihr irgendwelche verdächtigen Geräusche vernommen?" Die beiden Wachen hatten Haltung angenommen, ganz automatisch, obwohl Haldir nicht ihr Vorgesetzter war. Doch sein Blick zeigte ihnen, dass er es bitter ernst meinte. „Wir haben SIE nicht gehört. Nun eigentlich vielleicht doch, wir haben einen Schrei gehört. Der hätte von einer Frau stammen können. Außerdem gehen Orks um. Man kann sie sogar riechen!"
Haldir ließ sie ohne Kommentar stehen und gab seinem Pferd den Befehl weiter zu reiten. Alagos schüttelte den Kopf und sagte zu einem der Wachen: „Wir werden später darüber reden! Das ist ja unfassbar! Geht sofort zu eurem Hauptmann und erstattet ihm Meldung!"
Die drei Elben ritten zügig auf dem schmalen Pfad, der zum Spiegelsee führte. Nach kurzer Zeit entdeckten sie eine Horde Orks. In ihren Klauen befand sich tatsächlich Callendil. Thalos wollte sofort los und sie herausholen, doch Haldir hielt ihn auf. „Wir müssen gemeinsam vorgehen!"
Sie beobachteten das Lager dieser Bestien. Sie bereiteten sich langsam auf den Aufbruch vor. Callendil lag achtlos im Dreck. Keiner bewachte sie. Es war auch nicht nötig, da sie noch nicht bei Bewusstsein war. Da Haldir die Sprache verstand, lauschte er ihrer Unterhaltung. Er wurde unruhig, als ein Ork vorschlug sich das Elbenweib nun vorzunehmen. „Warum soll nur unser Herr die Freude an dem Ding haben! Wir müssen es ihm doch nicht sagen! Sie ist eben bei der Gefangennahme verletzt worden! Elben sind nicht so empfindlich wie Menschen! Das wird sie nicht umbringen!" Haldir konnte seine Wut nicht mehr zügeln und stand auf. „JETZT REICHT ES" Mit gezielten Pfeilen streckte er den Ork nieder, der sich bereits an Callendil zu schaffen machen wollte. Sofort war die ganze Meute in Aufregung. Die anderen Elben begannen ebenfalls ihre Pfeile abzuschießen. Währenddessen ging Haldir in das Lager um seine Schwester heraus zu holten.
Die beiden Elben gaben ihm Rückendeckung.
Was Alagos leider nicht sehen konnte, war der Ork der zwar einen Pfeil in seinem Rücken hatte aber noch lebte. Er zog seinen Dolch und stand auf. Er rammte ihm das Metal in die Seite. Haldir ging sofort in die Knie und legte sich schützend über seine Schwester. Doch ehe der Angreifer ein zweites Mal zustechen konnte war er von zwei Pfeilen nieder gestreckt, diesmal endgültig. Haldir hat seinen Doch in der Hand und verteidigte seine Schwester wie ein Löwe ihr Junges. Mit der einen Hand hielt er seine Wunde. Alagos und Thalos streckten einen Ork nach dem anderen nieder. Sie legten ihre Bögen nieder und kämpften mit ihren Schwertern weiter, bis kein Ork mehr lebte. Schließlich rannten sie gemeinsam zu Haldir und seiner Schwester. Haldir's Tunika war bereits voller Blut. Er bracht in Alagos Armen zusammen. „Wir müssen sie nach Hause bringen" sagte er und Alagos schüttelte den Kopf. „Wir müssen erst einmal dich nach Hause bringen! Dich hat es schlimm erwischt!" „Ich kann sie nicht alleine lassen, sie ist doch meine kleine Schwester!" Alagos gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Natürlich ist sie das. Wir werden sie nicht hier lassen, Thalos kümmert sich um sie. Er wird sich ihre Verletzung ansehen." Haldir schüttelte zwar den Kopf, doch Alagos ließ ihm keine Wahl. Er ließ sich den Galadhrim auf das Pferd setzten und ritt mit Haldir so schnell es ging zurück zu den Grenzwachen. Sie hatten die nötige Ausrüstung um ihn notdürftig die Wunde zu versorgen. Er betete darum, dass ein Heiler dort war.
Zurück blieben Thalos und Callendil. Er nahm sie auf seinen Schoß und untersuchte sie. Ihr Arm war gebrochen aber sonst schien sie unverletzt zu sein. Er schiente den Arm provisorisch und wickelte sie in seinen Umhang ein. Schließlich kam sie wieder zu sich. Sie blinzelte langsam. „Haldir!" rief sie. „Nein, Kleine. Ich bin es!" Sie sah auf und erkannte Thalos. „Was tust du hier?" „Eine Ausreißerin aus den Händen der Orks befreien!" sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. „Du hast mich gerettet? Ich danke dir!" Sie setze sich auf und sah sich um. Überall lagen die toten Orks herum. Sie bekam wieder angst. „Bring mich weg von hier!" bat sie. Er half Callendil auf und langsam führte er sie fort und setze sich auf sein Pferd. Sie konnte ein Schmerzensschrei nicht verhindern. „Es tut mir Leid. Wir sollten auf Hilfe warten. Haldir wird sicher..." „Hör mir auf mit dem! Ich will diesen Namen nicht mehr hören!" „Callendil er hat dich!" „Lass es! Es ist mir vollkommen gleich was er hat oder nicht hat! Ich hasse ihn! Bring mich nur schnell nach Hause." Als Thalos hinter ihr saß, drehte sie sich kurz um und gab ihm einen Kuss. Thalos wurde es merklich heißer. „Ich danke meinem Retter! Wenn wir zu Hause sind werde ich mich ausführlicher Erkenntlich zeigen!" hauchte sie in einem Ton, der ihn nun endgültig aus der Fassung brachte. Vor allem hatte er keine Lust mehr ihr die Wahrheit zu sagen, zu sehr freute er sich schon auf die Belohnung, die er sich schon so viele Jahre ersehnte.
So das wars erst mal
Ich setzt mich ja schon dran aber ich hab doch auch nur 2 Hände und einen Kopf..
Irgendwann bekomm ich das auch mit der richtigen Formatierung hin .. habt Geduld Fortsetzung folgt
