HINWEIS: Ha! Hab Stifti eingeholt... ihr geht wohl schon die Puste aus. Es liegt ja auch daran, dass es schwerer ist Lügen zu erfinden als die Wahrheit zu schreiben so wie ich !!! ;-)

Disclaimer: siehe Kap 1

Rating: R wegen.. ähm.. na ja etwas Slash denk ich..(ok wahrscheinlich übertieben)

Timeline: Anfang 3. Zeitalter

Paring: Callendil, armes einsames Elblein Lothlorien
Haldir/ Alagos

Ich will mich für die Lieben Mails Teles und reviews bedanken... jetzt weiß ich auch warum das den Autoren so wichtig ist :-)

Ich denke ich werde meine Kommentare zu den reviews besser an den Schluss legen, ich will euch ja nicht langweilen...

Also viel Spaß bei der Entschuldigung

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Kapitel 5 Entschuldigung

Mit riesen Augen sah Callendil ihren Bruder an. „Du ...?"begann sie doch Haldir unterbrach sie sofort, in dem er seinen Finger erneut auf ihren Mund legte. „Ich möchte dir erst erklären warum ich mich dir nicht früher anvertraut habe. Um ehrlich zu sein weiß ich das, glaub ich, selbst nicht so richtig. Aber ich versuche dir meine Gefühle zu beschreiben. Ich... habe mich in Alagos verliebt... schon vor vielen Jahren, es war eher Zufall. Aber der sorgte dafür, dass wir einander fanden, nicht nur als Freunde, sondern als Liebende. Ich weiß dass Alagos und ich füreinander bestimmt sind. Ich weiß aber auch, dass DU es nicht willst, es niemals willst. Du hast noch keinen meiner Partner gemocht. Aber bei Alagos, kommt mir deine Ablehnung besonders stark vor. Du liebst ihn nicht wahr?"

Callendil zu Boden und schüttelte den Kopf. „Nein, tu ich nicht!"„Aber warum bist du dann so gegen unsere Beziehung? Möchtest du nicht, dass ich glücklich bin? Liebst du mich nicht auch?"

Callendil stand auf und lief zum Ausgang. Doch Haldir hielt sie auf. „Nein, diesmal lass ich dich nicht gehen! Was ist los mit dir?"

Sie traute sich nicht ihren Bruder auszusehen. Er hielt ihr Kinn fest. „Los Kleines, rede mit mir."Die junge Elbin schloss die Augen und atmete tief durch. Es war sowieso alles vorbei, also konnte sie es gleich sagen. „Haldir, ich.. weiß nicht. Ich .. es tut mir weh, wenn ich dich mit jemand anderem sehen! Ich will dich doch für mich haben. Bist du nicht mehr mein Freund?" dickte Tränen liefen ihren an Wangen herunter.

Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und lächelte. Jetzt sprach sie wieder so, wie das kleine Elbenkind, das stets versuchte, mit ihren Kulleraugen ihren Willen durch zu setzen. „Ich werde doch immer dein Freund sein. Du bist doch meine Rose, ich werde dich immer in meinem Herzen tragen. Du sollst dich nie wieder in solch eine Gefahr begeben. Callendil, du hättest tot sein können. Das hätte ich nicht ertragen!"

Sie brach weinend in seinen Armen zusammen. „Ach Haldir, ich weiß nicht was mit mir los ist. Ich.. ich wollte dir eins auswischen und sieh dich an, ich hätte dich um ein Haar getötet! Ich bin doch nur ein dummes Mädchen. Du hättest nicht kommen sollen, dann hätte ich meine verdiente Strafe bekommen. Thalos wusste genau, was ich verdiene."

Haldir's Augen verdunkelten sich: „Thalos, dieser Dreckskerl. Er wird es noch bereuen, sich an dir Vergriffen zu haben. Du, meine Kleine, hast nichts dergleichen verdient. Niemals, niemand verdient so behandelt zu werden."

Er streichelte ihre Wange und wischte ihr die Tränen weg. „Es tut mir Leid, dass ...ich nicht geglaubt hab, dass du mich gerettet hast, das ich auch nur denken konnte, dass du mich nicht mal retten wolltest. Wie konnte ich nur an dir zweifeln?"schluchzte sie „Schhh...ist doch gut. Ich verstehe doch deine Beweggründe!"hauchte er leise in ihr Ohr um sie zu beruhigen.

Doch stattdessen begann sie noch mehr zu zittern. Er drehte ihren Kopf zu sich und Callendil blickte in seine eisblauen Augen. Sie wollte etwas sagen doch die Worte fanden nicht den Weg zum Mund. Stattdessen bewegten sich ihre Köpfe immer näher auf einander zu.

Sie konnte seinen Atem spüren. Er konnte die Tränen an ihren Wimpern erkennen. Ihre Lippen trafen sich. Sie berührten sich erst ganz leicht. Keiner der Beiden traute sich etwas zu unternehmen. Bis sie fast zeitgleich ihren Kuss verstärkten.

Callendil krallte sich an seiner Tunika fest, während Haldir sie näher an sie heranzog. Ihr Kuss schien unendlich zu dauern. War er doch so selbstverständlich und doch ganz fremd.

„Ich störe euch nur ungern!"sagte Alagos mit zitternder Stimme.

Die Geschwister trennten sich sofort und sahen beide Alagos an, als ob sie beim Kekse klauen erwischt worden wären. „Alagos!"überschlug sich Haldir's Stimme fast. „Ja, so heiß ich, danke dass du mich daran erinnerst. Ich wollte nur wissen was ich mit Thalos tun soll. Er ist wieder zu sich gekommen und tobt."

Callendil ließ ihren Bruder los und rannte in ihr Schlafzimmer. Sie schämte sich für alles, was Thalos mit ihr getan hatten, was sie mit ihrem Bruder tat, aber vor allem was sie fühlte.

Alagos wartete nicht auf eine Antwort von Haldir sondern verließ sofort den Talan. Haldir war hin und her gerissen wem er nun folgen sollte.

Er ging zu Callendil, die auf ihrem Bett saß und vor sich hin starrte. Sie sah kurz auf und gab sich Mühe ihre Stimme fest klingen zu lassen. „Geh, er braucht dich jetzt dringender als ich. Ich komm zurecht. Es geht mir gut!" Noch ehe er widersprechen konnte hörten beide die vertrauten Stimmen ihrer Eltern, die aufgeregt mit einander sprachen.

Nach dem Taetholil in Callendil's Zimmer eintraf, warf sich Callendil gleich an ihre Mutter, die sie liebevoll tröstete. Haldir ging hinunter und sah nach seinem Gefährten.

Er fand ihn bei seinem Vater und Thalos. „Alagos, ich muss mit dir reden!" sagte er zu seinem Partner und nahm ihm Thalos ab. Er sah den Soldaten an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. „Du vergreifst dich an niemandem mehr!" Doch bevor er noch einmal zuschlagen konnte, hielt ihn sein Vater auf. „Lass ihn Haldir, ich werde ihn zu Celeborn bringen und er wird ein Urteil über ihn fällen. Du bist viel zu aufgebracht."

Mit diesen Worten packte Celarion den Elben, der sich heftig wehrte. Doch gegen den harten Griff seines Vorgesetzten hatte er nichts entgegen zusetzen, außer wüster Beschimpfungen. „Lass mich los. Sie wollte es doch. Ich habe nichts getan, das Callendil nicht auch wollte. Sie hat sich mir förmlich aufgedrängt. Sie wollte dass ich es ihr besorge"

Das war zuviel für Haldir und er rannte ihnen hinterher. Er versetzte Thalos einen Schlag, dass er bewusstlos zusammenbrach. Celarion sah seinen Sohn ernst an. „Das wäre nicht nötig gewesen!"„Nicht nötig? Macht es dir nicht aus, dass dieser Bastard DEINE Tochter gegen ihren Willen nehmen wollte?"Haldir's Stimme überschlug sich fast und er musste sich die Seite halten, die ihm wieder schmerzte.

„Haldir, du musst noch lernen deine Gefühle in den Griff zu bekommen, wenn du einmal ein guter Hauptmann werden willst. Wenn dich Dagor gesehen hätte, wäre er sicherlich enttäuscht von dir!" „Aber Vater es geht doch um Callendil!"„Ja ich weiß. Er wird büßen. Seine Strafe wird sicher nicht leicht für ihn werden."

Celarion ließ seinen Sohn einfach stehen und nahm den bewusstlosen Thalon auf die Schulter und trug ihn zu Celeborn's Palast.

Haldir sah den beiden noch einige Zeit nach, bis ihm einfiel, dass er noch etwas ganz dringendes zu erledigen hatte. Aber Alagos war bereits fort.

Haldir fand ihn in dessen Talan. Er trat vor die Tür und öffnete einen Spalt. „Darf ich herein?" Von innen kam nur ein unverständliches Brummen, das Haldir als ja interpretierte.

Der Wohnraum sah aus, als ob ein Sturm gewütet hatte. Der Tisch war umgeworfen und alles, was sich darauf befand, lag nun quer verstreut im ganzen Zimmer. Alagos war damit beschäftigt seine Hand zu verbinden, was ihm nicht gelang. . Haldir ging zu ihm und nahm seine Hand und verband sie ordentlich. „Du muss ziemlich wütend sein auf mich!"stellte Haldir trocken fest. „Aber du sollst dich niemals meinetwegen weh tun!"„Ich hab es nicht mit Absicht getan. Ich hab mich an den Scherben geschnitten, das war alles!"murrte Alagos. „Sei bloß nicht so eingebildet!"

„Es tut mir Leid, Liebster. Ich wollte dich nicht vor den Kopf stoßen. Ich weiß auch nicht, warum ich das getan hab!" Alagos Augen begannen zu funkeln. „Was weißt du nicht? Warum du auf Thalos eingedroschen hast, obwohl nichts passiert war. Oder weil du deine Schwester ganz und gar nicht geschwisterlich küsst?"

Alagos wischte sich schnell eine Träne weg. Haldir nahm seine Hand und küsste die noch feuchte Fingerspitze. „Alagos, ich liebe dich. Du musst nicht eifersüchtig sein auf Callendil. Sie ist meine Schwester. Ich muss sie doch beschützen!"

„Sie ist alt genug. Außerdem hat sie doch Eltern. Das ist deren Aufgabe!" „Ich hab mich ihr ganzes Leben um sie gekümmert!"„Deshalb küsst du sie? Macht ihr das auch schon immer?"

Haldir sah in diese dunkelblauen Augen, in denen Enttäuschung zu sehen war. „Nein... Es war nicht was du denkst, eine Art Trost, mehr nicht. Was du denkst. Ich liebe DICH!" „Und sie liebt dich!"„Natürlich tut sie das, wir sind Geschwister!"„Nein, siehst du das nicht? Sie lieb dich wie einen Elben. Sie begehrt dich!"

Haldir sah Alagos ungläubig an. „Wie kannst du das nur denken? Sie sieht nur auf zu mir. Nein, du irrst dich und mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe erfüllst du mehr als genug. Komm jetzt her. Ich will nicht mehr über meine Familie sprechen. Lass uns lieber über uns reden."

Er begann an Alagos Ohr zu knabbern. „Haldir, wie kannst du das reden nennen?" „Ich wollte nur sehen, ob du mir dein Ohr schenkst!" Der jüngere Elb drückte sich etwas näher an seinen Partner. „Du kannst mich haben, mit Haut und Ohr. Ich bin dein!"

Ihre Lippen fanden zueinander und sofort begannen ihre Zungen um die Vorherrschaft zu kämpfen, bis sie atemlos von einander lassen mussten. Haldir hob Alagos hoch und legte ihn über seine Schulter. „Haldir lass das! Du bist verletzt, ich bin zu schwer. Lass mich sofort runter!"

Doch der Galadhrim ließ ihn erst auf seinem Bett herunter. Alagos sah ihn besorgt an. „Haldir du übertreibst es!" Doch Haldir war bereits dabei seine Tunika auszuziehen. Alagos sah sich den Verband an, Blut drang bereits durch. „Haldir du bist verrückt! Ich werde einen Heiler holen!"„Ich brauche keinen Heiler, ich brauche dich!"„Haldir sei vernünftig. Du blutest." „Nein, es ist nicht frisch. Ich fühle mich gut, glaub mir doch!"

Alagos küsste Haldir und legte gleichzeitig die Hand auf den Verband. Er öffnete ihn und sah sich die Wunde an. Sie war in der Tat geschlossen, doch Alagos war nicht davon überzeugt, dass Haldir keinen Heiler benötigen würde. Sein Geliebter hatte jedoch die besseren Argumente.

Nachdem die Wunde frisch verbunden wurde, begann Haldir seinen „Heiler"zu entkleiden. Er küsste ihn und spielte mit dessen langen Zöpfen, die auf seiner Brust lagen. Seine Lippen wanderten immer tiefer, bis er schließlich seine Leggins erreichte. Ganz langsam öffnete er den Verschluss.

Alagos atmete scharf ein. „Was tust du da?" Mit einer raschen Bewegung war Alagos seiner Hose entledigt. „Haldir!" sagte er gespielt empört. Doch der ließ sich gar nicht aus der Ruhe bringen und drückte Alagos zurück auf das Bett. „Sei jetzt still und nimm meine Entschuldigung an." Der jüngere Elb gab auf. Es kam nur noch ein „Jaaaaaaaaaa..."über seine Lippen und er verkrallte sich in den silberblonden Elben, der endlich dort weitermachte, wo sie aufgehört hatten, vor einer Ewigkeit... die Nacht war noch lange und ihr Verlangen nacheinander fast unstillbar.

Fortsetztung folgt

@ Andavagoriel: *strahl* freut mich wenn's dir so gut gefällt ...

@ Onin: Ich hoffe dieses hat dir auch noch gefallen ;-)

@ Seni: Ich hoffe dir hat meine Inspiration von Eomer
gefallen (ja Heitzi ich weiss es ist deiner, ich hab ihn nur
kurz ausgeliehen. Ihm ist nichts passiert)

@ Little Lion: Selbsterkenntnis ist der beste Weg.... Gelle, nur
die Frage wohin.. wenn ich das nur selbst wüsste. Ich hoffe die
Fehler halten sich in Grenzen...

@Heizi: Ich würde doch nie denken dass du „Solche"Gedanken
hast...*Ganz unschuldig schau* Einen Dreier?! Warum musst DU mich
immer auf solche Gedanken bringen???? Hmmm? Schön das du
hergefunden hast.. stolz bin

@Eirien: Schön dass du auch hergefunden hast. Mal sehen wie
es mit der Familie weitergeht... und mit Stiftchen... der ...Person...
der ;-)

@ Cerris Stifte: Tsss.. Galadial Mirror, da hats doch nur Bilder
drin (obwohl ich zugeben muss gelegentlich äußerst
inspirierende). Ich hoffe du siehst endlich ein, dass Haldir ein
Held ist und Callendil ehrenhaft! Außerdem brauch ich keine
Fantasie, ich schreibe die Wahrheit!!!!!!! Und Du?

Apropos Thalos Drecksack??? Ich nehme gerne Vorschläge an,
zwecks Bestrafung... bin auf
eure Fantasie gespannt.