HINWEIS: Ein alter Bekannter von mir taucht auf.. danke noch mal an Sleepy Tiger :-)

Disclaimer: siehe Kap 1

Rating: R wegen Slash der dumme SEX ist immer noch nur angedeutet.. ich schäm
mich ja... beim nächsten Mal.. denk ich... mal sehen... ob ich den Mut finde

Timeline: Anfang 3. Zeitalter

Paring: Callendil, armes einsames Elblein Lothlorien
Haldir/ Alagos

Danke für euer reges Interesse.. genießt es.. ich hab am Wochenende Besuch und komm vor Di nicht mehr zum Scheiben.. also teilt's euch ein

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Kapitel 6 Ansichtssache

Der Weckruf ging durch die Stadt und Haldir's Augen erwachten wieder zum Leben. Alagos lag auf seiner Brust und sein Haar kitzelte seine Schulter. „Liebster wir müssen aufstehen!"hauchte er dem jungen Krieger ins Ohr. Doch der schmiegte sich nur noch fester an ihn. „Noch nicht, ich habe gerade so schön geträumt!"„Geträumt? Von was?"

Jetzt drehte Alagos deinen Kopf zu Haldirs. „Von einem stolzen Elbenhauptmann, der es wirklich gut versteht, Entschuldigungen vorzubringen."„Kenn ich den Kerl?"„Ich weiß es nicht, aber er ist unglaublich gut!"

Haldir gab ihm einen Stoß in die Rippen. Doch Alagos antwortete mit einem Kuss. „Du wirst ein grandioser Hauptmann werden, Haldir o Lorien!" Dieser bedankte sich ebenfalls mit einem Kuss. Sofort spielte Alagos' Zunge mit Haldir's Lippen, doch der zukünftige Hauptmann weigerte sich den Mund zu öffnen. „Wir müssen los!" „Och bitte, nur ein ganz klein wenig!" „Alagos! Lass das!"Doch er hatte bereits seine Hände wandern lassen. „Ich bekomme so keine Hose an!" „Die brauchst du auch nicht!" „Hattest du heute Nacht nicht genug bekommen?" „Nein mein Lieber, hab ich nicht. Ich bekomme nie genug von dir. Sie dich an, willst du so aus dem Talan gehen?"fragte Alagos gehässig und betrachtete Haldir's hervorstehende Männlichkeit. „Du bist unmöglich!"hauchte er und versuchte aufzustehen. Doch der Junge Elb hatte Haldir bereits fest im Griff. „Ich werde dir helfen in die Hose herein zu kommen." „Alagos... nein nicht ... lass dass, nein ...mach lieber weiter... ja ok... du hast mich überredet!"

„Alagos? Kommst du?"kam eine Stimme von unten. Der junge Galdhrim leckte gerade die letzen Reste Haldirs von seinen Lippen und rief: „Ich komme gleich! Geh schon vor!" Haldir blickte kurz auf zu seinem Liebhaber. „Da hast du es gehört.... „ hauchte Alagos...doch mehr konnte er nicht herausbringen, da Haldir dafür sorgte, dass auch er seine Erfüllung bekam.

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Callendil stand an ihrem Fenster und sah wie ihr Vater seine Soldaten sammelte. Sehnsüchtig sah sie ihnen hinterher. Es würde noch eine Ewigkeit dauern bis sie endlich auch eine von den Elben sein würde, die als Soldaten ausgebildet werden. Immerhin hat sie lange genug dafür gekämpft.

Aber solange hatte sie Aufgaben im Haushalt zu erfüllen und musste sich um Rúmil kümmern. Sie hasste ihr Leben.

Das Mädchen nahm einen Apfel, der vom Abend übrig war und schlich sich aus dem Talan. Sie wollte an diesem Morgen lieber etwas durch den Wald steifen, alleine sein und über ihr Leben nachdenken, das irgendwie nicht nach ihrer Vorstellung verlief. Natürlich wurde sie von ihrer Mutter erwischt und als sie darum bat etwas in den Wald gehen zu dürfen, hatte ihre Mutter ziemliche bedenken.

„Kind, du warst gestern nicht gerade in bester Verfassung. Ich lasse dich ungern alleine hinaus."„Ach naneth! Es ist doch alles gut und... und Thalos ist doch eingesperrt" „Leider nur vorläufig. Er behauptet sogar vor deinem Onkel dass du einverstanden mit allem warst!" Callendil musste sich setzen. „Celeborn glaubt ihm doch nicht etwa?" Taetholil atmete tief ein. „Ich denke schon, dass er dich glauben möchte. Doch er hat doch nur das Wort deines Bruders." „REICHT DAS ETWA NICHT?"

Wutentbrannt rannte sie hinaus und ignorierte die Rufe ihrer Mutter. Ihr Weg führte sie wie von selbst zu Haldir's Talan. Erst als sie in seinem Wohnraum stand merkte sie überhaupt wo sie war.

„Was in Eru's Namen mach ich hier?"fragte sie sich und wischte die Tränen aus ihrem Gesicht. „Dummes Mädchen!" Wie magisch wurde sie von seinem Schlafzimmer angezogen. Der Ort an dem der Ärger überhaupt angefangen hatte. Es sah aus wie immer. Sogar die Decke lag ordentlich auf dem großen Bett. Sie legte sich drauf und nahm das Kissen in ihre Arme. Es roch nach IHM.

Neue Tränen machten das Kissen nass. „Blöder Kerl. Warum willst du lieber ihn, als...." Ein Geräusch schreckte sie auf. Jemand kam herein. Voller Panik sah sie sich um. Eine Waffe! Sie musste sich verteidigen. Er sollte sie nicht mehr anrühren!

Sie fand nur einen halbfertigen Pfeil, der neben dem Bett lag. Sie nahm ihn und öffnete schnell den Vorhang. Sie war bereit für ihn... Doch es war Haldir!

„Was tust du hier?"fragte sie erstaunt. „ICH? Ich wohne hier, vergessen?" „Das meine ich nicht.. Blödelb... Ich will wissen warum du nicht bei deiner Einheit bist! Ihr müsstet doch schon seit über einer Stunde auf dem Trainingsplatz gequält werden.

Haldir nahm seine kleine Schwester in den Arm und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ach Kleines. Ich wurde heute freigestellt. Ich muss zu Celeborn. Aber was tust du hier?"

Callendil drückte sich fest an ihren Bruder. „Ich habe gehört, dass Celeborn IHN nicht bestrafen wird"sagte sie. Doch Haldir hielt sie fest und streichelte ihr liebevoll über den Rücken. „Hier ist das letzte Wort noch nicht gefallen. Wenn unser Onkel nichts tun wird, werde ich es tun. Liebes, ich habe gesehen, was er vorhatte und er wird nicht so davon kommen!" „Ich will ihn nie wieder sehen!" „Er wird fern bleiben von dir. Dafür sorge ich! Du wirst dich nur mit dem Elben vereinen, den DU möchtest." „Dich, Haldir!"Es war kaum mehr als ein leises flüstern, diese zwei Worte.

Haldir sah seine Schwester an und streichelte ihre Wange. „Callendil, du sollst einen Elben suchen, der für dich bestimmt sein wird." „Ich hab ihn schon gefunden. Ich will keinen anderen!" „Callendil nein! Du weißt doch gar nicht was Liebe ist!" „OH DOCH, behandle mich nicht wie ein kleines Kind. Ich bin nicht Rúmil!" „Verzeih mir!" „Haldir, magst du mich denn gar nicht?" Er hörte tief in sein Herz. „Ich liebe dich Callendil, du bist mir der wichtigste Elb auf der Welt... du und Alagos!" „Ach der! Woher willst du wissen das du ihn mehr liebst als mich?" „Das weiß ist nicht!" „Warum vereinigst du dich dann mit ihm und ... nicht.. . mit mir? Nur weil du keine Elbinnen magst?" „Du bist meine Schwester!" „Na und?" „Das ist nicht richtig!" „Woher willst du das wissen? Willst du dich an den Typen binden?"

Haldir hielt einige Zeit inne und überlegte, ob er die Wahrheit sagen sollte. Doch er hatte sich geschworen sie nicht mehr zu belügen. „Ja das haben wir vor." „Aber wenn es nun mit jemand anders schöner ist. Du... kannst doch nicht..." „Callendil, Alagos ist nicht mein erster Partner, das weißt du genau." „Haldir, würdest du mir einen Gefallen tun?" „Natürlich Kleines, jeden!" „Ich möchte das du ... das du....mit mir.. ich möchte, dass du mein erstes Mal bist... Bitte erfülle mir diesen einzigen Wunsch... Wenn dir Alagos, dann immer noch mehr bedeutet, werde ich es akzeptieren!" „Callendil das kann nicht den erst sein!" „Doch!"

„HALDIR? CALLENDIL? Ist jemand da?"Rufe drangen zu ihnen. Haldir ließ seine Schwester los und sah nach. „Schnell kommt! Eure Mutter! Es ist soweit... das Kind kommt!"

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Zwei Jahre später sitzen alle gemeinsam am Tisch und nahmen das Abendmahl ein. Callendil hatte sich damit abgefunden, dass Thalos nur strafversetzt wurde. Er durfte sich ihr nicht mehr als hundert Schritt nähern, sonst drohte ihm Verbannung. Er durfte auch nicht zurück in seinen Talan, sondern blieb an den Südgrenzen der Stadt. Celarion hatte dafür gesorgt, dass er keinen leichten Dienst hatte und jede Fehlhandlung strengstens bestraft wurde. Keiner von ihnen hatte ihn seit dem Vorfall wieder gesehen.

An diesem Tag war Haldir ausnahmsweise anwesend. Er verbrachte die letzten 1 ½ Jahre an der Nordgrenze und war Dargor ein guter Stellvertreter. Doch vor zwei Wochen wurde er zurückbeordert. Er sollte eine Gruppe nach Eryn Lasgalen begleiten.

Ihm wurde noch nicht gesagt was es mit dieser Reise auf sich hatte. Doch sein Vater klärte ihn auf. „Wir werden Celeborn und Galadriel zu König Thanduil begleiten. Wir wurden eingeladen den 2. Geburtstag von seinem Sohn Legolas zu feiern. Er ist über das dahinscheiden seiner Königin hinweg!" „Was heißt hinweg? Er konnte seine Frau doch eigentlich nicht wirklich leiden!"stellte Taetholil schnippig fest. „Ich bitte dich. Es war auch deine Königin, meine Frau!"„Das ist mir gleich. Thranduil hatte schon immer jemand besseres verdient. Er wurde von seinem Vater zu dem Bündnis gezwungen. Das wussten wir alle in Eryn... aber sie machten eben beide das Beste draus. Du weißt genau wie ich, dass beide ihre Liebhaber hatten."

Callendil musste lachen. „Ihr meint, sie haben Liebhaber gehabt, echt? Und keiner hat etwas gesagt?"„Nein! Es wurde und wird nicht darüber geredet. Das gilt auch für dich Fräulein!"

„Was ist ein Liebhaber?"wollte Rúmil wissen. „Jetzt nicht!"sagten Haldir, Callendil und Celarion gleichzeitig. Taetholil lächelte ihren verwirrten Sohn an und nahm ihn auf den Schoß. „Ein Liebhaber ist etwas sehr schönes. Jemand der einem alles gibt was man möchte und dafür belohnt wird!" Der junge Elb überlegte kurz und sah dann Haldir an. „Was gibt dir Alagos?" „Wie kommst du jetzt da drauf?"stellte der Krieger eine Gegenfrage. „Weil ich ada mit nane darüber reden gehört hab, dass Alagos dein Liebhaber ist!" Haldir überlegte kurz und lächelte. „Alagos ist mehr als mein Liebhaber. Wir geben einander alles, weil wir einander bedingungslos lieben." „Gibt's du ihm dann auch deinen Bogen?"„Ja jeder Zeit!"„Wow, mir würdest du ihn nie geben!"„Nein sicher nicht!"

Callendil stand auf. Sie hatte das Bedürfnis nach frischer Luft. „Mir auch nicht!"flüsterte sie und verließ den Baum. Haldir wollte ihr folgen, doch sein Vater nahm ihn sofort wieder in Beschlag. „Du wirst zu Celeborns Leibgarde eingeteilt. So kannst du deine Familie begleiten."„Hast du das arrangiert?"fragte der junge Galadhrim. „Sicher, es muss doch auch etwas Gutes haben, mit dem Lord von Lothlorien verwandt zu sein."„Warum nicht Alagos?"

Celarion sah seinen Sohn ernst an. „Ich kann doch nicht die ganze Nordgrenze ungeschützt zurücklassen!"„Adar, es wäre ein Elb, einer von 100!" „Hmmm.. dir scheint wirklich viel daran zu liegen, deine ‚Liebhaber' dabeizuhaben?"„Celarion, nicht vor den Kindern!"

Doch schon kam ein Krieger durch die Türe, in voller Rüstung. Haldir's Augen begannen zu leuchten. Alagos trat ein und verbeugte sich vor Celarion und legte seine Hand aufs Herz. „Ihr hab nach mir rufen lassen?"fragte er und lächelte gleichzeitig Haldir zu.

„Ja, Soldat! Wir benötigen einen Wächter, der dafür sorgt, dass meine Familie sicher nach Eryn Lasgalen kommt. Ihr wurdet mir wärmstens empfohlen."

Wieder verbeugte sich Alagos. „Es wird mir eine Ehre sein, euch und die eurigen sicher in den grünen Wald zu bringen."

„Gibt's du Haldir auch deinen Bogen?"frage Rúmil den jungen Krieger. Alagos lächelte. „Warum soll ich Haldir meinen Bogen geben? Er hat doch einen eigenen?"„Na wenn du doch sein Liebhaber bist!"Alagos bekam große Augen und seine Gesichtsfarbe erhielt eine leichte Rotverfärbung. „Rúmil, geh und sie, ob Orophin schon wach ist!" Beleidigt zog der Junge ab.

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Callendil saß in ihrem Talan und versuchte ihren Bogen neu zu spannen. Sie war allerdings viel zu aufgewühlt um sich so zu entspannen, sodass sie die nötige Kraft auf brachte. Schließlich schmiss sie den Bogen in eine Ecke und legte ihren Kopf in ihre Arme. Warum war ihr Leben so schlecht. Was hatte sie den Valar nur getan. In ihrem Kopf hallten ständig der Satz Haldirs im Kopf: Weil wir uns bedingungslos lieben! Warum durfte sie nicht bedingungslos lieben. Sie war doch alt genug. All ihre Freundinnen und ihre Freunde hatten mehr oder wenig feste Partner. Nur sie saß da und wartete auf ihren Prinz, der einfach nicht bereit war sie zu erhören. Wegen diesem anderen Elben.

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Zwei Tage später ging die Reise los, eine Reisegesellschaft von 30 Elben und 20 Wachen. Sie ritten zwei Wochen lang unbehelligt durch Mittelerde als die den Rand des grünen Waldes erreichten. Callendil war schlecht gelaunt wie schon lange nicht mehr, als sie erfahren hatte das Alagos zu ihrem persönlichen Schutz eingeteilt wurde. Am Waldesrand wurden sie bereits von einer Delegation des Königs erwartet. Ein stattlicher Elb, etwas eigenwillig gekleidet begrüßte die Gäste aus dem goldenen Wald.

„Willkommen liebe Elben aus Lorien. Wurde auch mal wieder Zeit dass ihr vorbeischaut!"Er grinste breit. Callendil war völlig verwirrt. Hatte sie doch selten einen Elben so reden hören. Er musste es gespürte haben, denn er ritt direkt zu ihr. „Willkommen schönste Elbin, jenseits den Anduin. Mein Name ist Oberon Temonis und ich habe die Ehre euch zum alten Thranduil zu bringen, folgt mir!"

Fortsetztung folgt

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Oberon richtig super finde... :-)

@ alle.. wollt euch noch mal danken

@ Heitzi... streng halt deine Fantasie an.. du hast ja ne Menge davon.. #

@ Seni... Dein Wunsch ist mir Befehl.. Düsterwald mit all seinen Sorgen.. ich freu mich
schon aufs nächste Kap.

@ Eirien... wenn du mir noch etwas gut zuredest.. werde ich mich überreden lassen

@ Cerris Stifte... keinen Dummen Kommentar.. schon keine Puste mehr.. hämisch grins..
Wetten dass meine Früher zum Zug kommt (ganz uneigennützig)