Sehnsüchte und andere Schwierigkeiten +++ by S.E.
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HINWEIS: OK ich hab zwar gestern Passion of Christ gesehen... aber das Kapitel
war vorher fertig. Deshalb keine Panik.. keine plakative Gewalt
Ich glaube Cerris Stifte hat aufgegeben.. schade.. versucht sie zu ermuntern..
Ich schaffs leider nicht.
Apropos Folter...wer hat Herr T aus H erzählt er solle MICH weiterfoltern,
damit's spannend bleibt tsss
Disclaimer: siehe Kap 1
Rating: R wegen Gewalt
Timeline: Anfang 3. Zeitalter
Paring: Callendil, armes einsames Elblein Lothlorien
Haldir/Alagos...
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Kapitel 13 Wiedersehen mit Folgen
„Verschwinde!"sagte Callendil barsch und schritt instinktiv einen Schritt zurück, direkt an den Rand der Plattform. Sie konnte nicht springen, es war zu hoch, sie würde sich alle Knochen brechen.
„Nicht doch Kleine! Ich möchte mich nur erkenntlich zeigen! Willkommen an den Südgrenzen!"
Sie spürte noch einen Stich, bevor sie auf die Knie fiel. „Vergiftet!" schrie es in ihrem Kopf, als sie den kleinen Pfeil aus ihrer Schulter zog. Die Elbin ließ ihn und ihren Dolch fallen, während sie selbst nach vorne kippte. Das letzte was Callendil sah, war wie sich Thalos grinsend über sie beugte. Dann verlor sie das Bewusstsein.
+++
Alagos brachte seine wenige Habe in den Gemeinschaftstalan, der ihm zugewiesen wurde. Der Hauptmann dieser Einheit war sehr überrascht, dass ein so erfahrener Soldat in seiner Ausbildungseinheit dienen sollte. Denn seine Befehle gaben keinerlei Aufschlüsse über ihre Beweggründe an.
Jetzt stand Alagos ihm gegenüber und erwartete seine Aufgabe. „Thalos!" rief der Hauptmann seinen Adjutanten. Alagos bekam große Augen, als er den Namen hörte. „Bring mir die Einsatzpläne für heute Nacht und Morgen!"Der Soldat nickte und holte die gewünschten Papiere. Als er sie seinem Hauptmann übergab sah er sich den Soldaten an, der vor dem Tisch stand.
Thalos wurde sichtlich nervös. „Benötigen sie mich noch, hir?" „Nein danke, Du hast dir deinen Urlaub verdient, nach einem halben Jahr ununerbrochenem Dienstes. Bis nächste Woche!" Thalos verbeugte sich und hielt sich die Hand an die Brust, wie es üblich war. Ohne Alagos zu beachten verließ er den Talan.
Der Hauptmann warf einen Blick auf die Pläne. „Ich denke...ich werde sie zur 3. Einheit schicken, das ist diejenige welche den meisten Kontakt mit Fremden hat." Alagos nickte und warf einen Blick auf die Pläne. An den Nordgrenzen machte sie der Hauptmann oder Haldir. Er selbst unterstützte ihn gerne dabei. Jetzt war er nur ein einfacher Soldat, nicht einmal ein niedriger Offizier.
Als er mit seinen Augen über das Papier flog ist ihm sofort ein Namen aufgefallen. Er sah entsetzt hin. „Callendil!" „Wie meinen?"fragte der Hauptmann. „Verzeiht, hir, ich habe mir erlaubt auf den Plan zu sehen." „Und was habt ihr da so interessantes gesehen?" „Callendil!"
Der Hauptmann sah sich das Blatt an und nickte. „Ja gute Soldatin, ziemlich schweigsam, aber außergewöhnliche Kriegerin. Sie sollte nur mehr Kontakte zu ihren Kameraden halten. Kennt ihr sie?" „Ja.. sie.. ist ... meine Schwägerin!" „Ich dachte sie hat nur Brüder!" „Ja Haldir, ist mein Gefährte, wir sind den Bund eingegangen." Der Hauptmann sah ihn nun das erste Mal direkt an. „Haldir, von dem hab ich schon viel gehört. Wird sicher ein ausgezeichneter Hauptmann! Nun dann kann ich euch nur beglückwünschen!" Alagos nickte nur knapp. „Danke, hir!" „Ich werde sehen, wie ich eure Freizeit angleichen kann!" „Nicht nötig, hir. Wir ... sind...nicht... die besten...Freunde!" „Oh, sie ist also nicht nur hier so in sich gekehrt?" „Nein, doch.. ähm.. nein. Es ist wegen... er ist hier bei ihr!" „Soldat, würdet ihr bitte die Worte so in Reihe setzten, dass man auch versteht was ihr sagen wollt." „Hir, Thalos und sie. Sie dürfen nicht zusammen sein. Er wird sie ..oh ich muss es verhindern!" „Würdet ihr mir jetzt sofort erklären was los ist? Was ist mit Thalos?"
Alagos schüttelte den Kopf und rieb sich sein Gesicht. „Thalos wurde wegen Callendil aus der Stadt verbannt. Er hatte sich an ihr...vergriffen! Wie kann es kommen, das sie zusammen in einer Einheit sind?"
Der Hauptmann stand auf und wühlte in einigen Papieren, zog eines heraus und ließ sich unelbisch auf seinen Stuhl fallen. „Sie wurde ausdrücklich angefordert. Er hat sie hergeholt!" „Wer?"fragte Alagos, obwohl er genau wusste wer es war. „Thalos! Warum nur? Er ist ein guter Soldat!" „Dem jegliche Aussicht auf eine höhere Laufbahn verbaut wurde!"
„THALOS!" schrie der Hauptmann, doch vor dem Talan war nur der wachhabende Soldat. „Wenn ihr erlaubt, möchte ich Callendil aufsuchen. Weiss sie, dass Thalos hier ist?"
Der Hauptmann überlegte und schüttelte den Kopf. „Sie war zweimal bei mir, doch da war Thalos außer Dienst. Es könnte nur sein, dass sie sich in ihrer Freizeit gesehen haben."
„Sicher nicht, sonst wäre sie nicht mehr hier! Kann ich gehen?" Der Hauptmann nickte. „Minurion, geht sofort zur Einheit 2. Callendil soll unverzüglich bei mir erscheinen!"„Zu Befehl, Hauptmann!"
Die beiden Soldaten erreichten Callendil's Wachposten nach einer Stunde, doch er war verwaist. Als sich Alagos umsah entdeckte er ihren Dolch, einen Pfeil und Blut.... Minurion sah entsetzt der Blutspur nach, die sich bis zur Treppe hinzog. „Bitte nicht!"flehte Alagos leise.
„Weißt du wo Thalos sie hingebracht haben kann?"Der Wachsoldat sah Alagos verwundert an. „Thalos? Ihr glaubt dass es Thalos war?"„Ich weiß es, also antworte!"
„Ich kann mir nicht vorstellen, warum und wo er sie hingebracht haben könnte. Vielleicht war es ein feindlicher Angriff. Orks oder so!"„NEIN! WO IST ER?" „Ich weiß es nicht. Es gibt eine Lichtung etwas versteckt, dort trafen wir uns gelegentlich mit anderen Elbinnen, wenn...nun.."„Schon gut! Wo ist der Ort?" Minurion zeigte in die Richtung und beide machten sich auf den Weg.
+++
Das erste was Callendil spürte, war der Duft des Waldes, der ihr in die Nase drang. Sie lag auf dem Boden, mit dem Gesicht im Gras. Ihr war übel. Ihr Kopf schmerzte und die Schulter brannte wie Feuer. Warum war sie hier? Sie versuchte sich zu erinnern. Thalos! Schoss es ihr in den Kopf. Sie wollte sich aufrichten, musste aber feststellen, dass ihre Arme am Rücken zusammen gebunden waren.
Die Elbin rappelte sich mühsam auf und lehnte sich gegen einen Baum. Ihre Beine zog sie dicht an den Körper.
„Na Prinzessin, aufgewacht?"
Thalos saß auf einem Baustumpf und bearbeite mit einem Dolch ein Stück Holz.
„Was willst du von mir?"fragte sie mit fester Stimme. Sie wollte keine Angst mehr haben. Sie hatte es sich geschworen. Was konnte er ihn antun? Sie höchstens töten und dann währe sie endlich erlöst aus diesem Leben, das sie so nie wollte.
„Ich will mich bedanken dafür, dass du mein Leben verpfuscht hast. Das du mich meiner Familie beraubt hast. Das du meine Liebe ausgeschlagen hast. Und wofür? Sie dich an. Callendil ich kenne dich dein ganzes Leben, du hast noch nie so elend ausgesehen! Auch wenn die anderen sagen wie hübsch du wärst. Ich weiß wie hübsch du wirklich bist. Aber nicht jetzt, nicht hier! Das alles weil du MICH nicht wolltest!"
„Idiot! Du hast nichts aber auch gar nichts mit meinem Leben zu tun. Du hast keine Ahnung und wirst niemals eine haben."Sie konnte ihre Wut kaum bändigen und zerrte an ihren Fesseln.
Er stand auf und schlug sie ins Gesicht. „Was glaubst du wer du bist?
„Mistkerl verschwinde!"fauchte sie ihn an, während sie ihm ihr Blut vor die Füße spuckte. Ihre Wut überlagerte ihre Angst bei Weitem.
„Immer noch ein kleiner Wildfang. Leider wird dich nun niemand mehr einfangen können. Dein Ruf eilt dir voraus, heleg ed- hun. Wir hätten soviel Spaß gehabt. Aber du hast lieber mein Leben zerstört und ich werde dich dafür töten! Ich werde es langsam machen. Damit du es auch genießen kannst. Danach werde auch ich in Mandos Hallen ziehen!"
Er nahm sein Dolch, drehte Callendil etwas zur Seite und schnitt an ihrem Handgelenk entlang. Die Elbin wehrte sich, doch dadurch wurde der Schnitt noch tiefer, bis sie ihm den Dolch aus der Hand schlagen konnten .Thalos schlug sie erneut und nahm den Dolch wieder auf.
Der Elb setzte sich vor sie auf den Baumstamm und sah zu wie sich langsam eine Lache um Callendil bildete. Das Blut drang in ihre Tunika ein, es lief an ihrer Hand entlang auf den Boden, dort bedeckte es das Gras und den trockenen Boden.
Thalos beobachtete das bizarre Bild schweigend und setzte sein Schnitzen fort.
Callendil starrte fassungslos auf ihr eigenes Blut. Einen pochenden Schmerz durchzog ihr ganzer Arm. Doch sie unternahm nichts. Wie in Trance beobachtete sie wie Thalos den Zweig mit seinem Dolch spitzte. Die Elbin hatte nur noch den Wunsch zu schlafen. Die Müdigkeit übermannte sie und zu keinen klaren Gedanken war sie mehr fähig.
„Soll ich dich erlösen?"fragte Thalos nach einer Ewigkeit. Er nahm an, dass sie nun bald das Bewusstsein verlieren würde. Callendil hörte zwar die Worte, aber sie verstand den Inhalt nicht mehr.
Thalos wurde aus irgendeinem Grund unruhig. Doch Callendil war es gleich, sie machte sich keine Gedanken mehr darüber.
Der Elb stand auf, nahm seinen Dolch und kniete vor Callendil. Er wollte es ihr ins Herz rammen, das einfach nicht von selbst aufhören wollte zu schlagen.
Callendil sah Thalos an und betrachtete ihn, während er vor ihr kniete. Das letzte was sie dachte war, dass seine Tunika ganz schmutzig wurde von ihrem Blut. Sie lächelte. „Dreckskerl, sie zu wie du die Flecken wieder herausbekommst!"versuchte sie ihm in Gesicht zu schreien, doch es blieb beim Gedanken, da ihre Lippen keine Worte mehr vorbringen konnten.
Eine Gestalt tauchte hinter Thalos auf und Callendil sah noch den Dolch auf sich zukommen, dann gewann die Dunkelheit die Herrschaft über ihre Gedanken.
Wird fortgesetzt...wenn ich meine Gummibärchen bekomme
@ Yedra: Ach ja DU warst es...tsss als ob ich nicht schon genug mit gemacht hätte, ich geb mir Mühe und versuche auch ohne Schlager spannend zu bleiben... bitte bitte nicht mehr!!
@ Eirien: WAS HEISST HIER LORIEN PACK??? Komm du mir nur her! Und überhaupt. Ich lese T+N wann ich will und sooft.. man kann nie zu inspiriert sein. Aber ich gebe mir Mühe den Film von gestern nicht einfließen zu lassen...(hoffentlich sieht ihn Heitzi nicht..wäre nicht gut für dich...warum? Gibt's beim nächsten Mal ;-)
@Seni: Meine Liebe Nanny...für dich und einen Thrulli tu ich doch fast alles :-) Und Callendil? Na ich sehe eine Veränderung in ihrem Leben?! Aber bei Mandos solls auch schön sein hat man mir erzählt...
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HINWEIS: OK ich hab zwar gestern Passion of Christ gesehen... aber das Kapitel
war vorher fertig. Deshalb keine Panik.. keine plakative Gewalt
Ich glaube Cerris Stifte hat aufgegeben.. schade.. versucht sie zu ermuntern..
Ich schaffs leider nicht.
Apropos Folter...wer hat Herr T aus H erzählt er solle MICH weiterfoltern,
damit's spannend bleibt tsss
Disclaimer: siehe Kap 1
Rating: R wegen Gewalt
Timeline: Anfang 3. Zeitalter
Paring: Callendil, armes einsames Elblein Lothlorien
Haldir/Alagos...
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Kapitel 13 Wiedersehen mit Folgen
„Verschwinde!"sagte Callendil barsch und schritt instinktiv einen Schritt zurück, direkt an den Rand der Plattform. Sie konnte nicht springen, es war zu hoch, sie würde sich alle Knochen brechen.
„Nicht doch Kleine! Ich möchte mich nur erkenntlich zeigen! Willkommen an den Südgrenzen!"
Sie spürte noch einen Stich, bevor sie auf die Knie fiel. „Vergiftet!" schrie es in ihrem Kopf, als sie den kleinen Pfeil aus ihrer Schulter zog. Die Elbin ließ ihn und ihren Dolch fallen, während sie selbst nach vorne kippte. Das letzte was Callendil sah, war wie sich Thalos grinsend über sie beugte. Dann verlor sie das Bewusstsein.
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Alagos brachte seine wenige Habe in den Gemeinschaftstalan, der ihm zugewiesen wurde. Der Hauptmann dieser Einheit war sehr überrascht, dass ein so erfahrener Soldat in seiner Ausbildungseinheit dienen sollte. Denn seine Befehle gaben keinerlei Aufschlüsse über ihre Beweggründe an.
Jetzt stand Alagos ihm gegenüber und erwartete seine Aufgabe. „Thalos!" rief der Hauptmann seinen Adjutanten. Alagos bekam große Augen, als er den Namen hörte. „Bring mir die Einsatzpläne für heute Nacht und Morgen!"Der Soldat nickte und holte die gewünschten Papiere. Als er sie seinem Hauptmann übergab sah er sich den Soldaten an, der vor dem Tisch stand.
Thalos wurde sichtlich nervös. „Benötigen sie mich noch, hir?" „Nein danke, Du hast dir deinen Urlaub verdient, nach einem halben Jahr ununerbrochenem Dienstes. Bis nächste Woche!" Thalos verbeugte sich und hielt sich die Hand an die Brust, wie es üblich war. Ohne Alagos zu beachten verließ er den Talan.
Der Hauptmann warf einen Blick auf die Pläne. „Ich denke...ich werde sie zur 3. Einheit schicken, das ist diejenige welche den meisten Kontakt mit Fremden hat." Alagos nickte und warf einen Blick auf die Pläne. An den Nordgrenzen machte sie der Hauptmann oder Haldir. Er selbst unterstützte ihn gerne dabei. Jetzt war er nur ein einfacher Soldat, nicht einmal ein niedriger Offizier.
Als er mit seinen Augen über das Papier flog ist ihm sofort ein Namen aufgefallen. Er sah entsetzt hin. „Callendil!" „Wie meinen?"fragte der Hauptmann. „Verzeiht, hir, ich habe mir erlaubt auf den Plan zu sehen." „Und was habt ihr da so interessantes gesehen?" „Callendil!"
Der Hauptmann sah sich das Blatt an und nickte. „Ja gute Soldatin, ziemlich schweigsam, aber außergewöhnliche Kriegerin. Sie sollte nur mehr Kontakte zu ihren Kameraden halten. Kennt ihr sie?" „Ja.. sie.. ist ... meine Schwägerin!" „Ich dachte sie hat nur Brüder!" „Ja Haldir, ist mein Gefährte, wir sind den Bund eingegangen." Der Hauptmann sah ihn nun das erste Mal direkt an. „Haldir, von dem hab ich schon viel gehört. Wird sicher ein ausgezeichneter Hauptmann! Nun dann kann ich euch nur beglückwünschen!" Alagos nickte nur knapp. „Danke, hir!" „Ich werde sehen, wie ich eure Freizeit angleichen kann!" „Nicht nötig, hir. Wir ... sind...nicht... die besten...Freunde!" „Oh, sie ist also nicht nur hier so in sich gekehrt?" „Nein, doch.. ähm.. nein. Es ist wegen... er ist hier bei ihr!" „Soldat, würdet ihr bitte die Worte so in Reihe setzten, dass man auch versteht was ihr sagen wollt." „Hir, Thalos und sie. Sie dürfen nicht zusammen sein. Er wird sie ..oh ich muss es verhindern!" „Würdet ihr mir jetzt sofort erklären was los ist? Was ist mit Thalos?"
Alagos schüttelte den Kopf und rieb sich sein Gesicht. „Thalos wurde wegen Callendil aus der Stadt verbannt. Er hatte sich an ihr...vergriffen! Wie kann es kommen, das sie zusammen in einer Einheit sind?"
Der Hauptmann stand auf und wühlte in einigen Papieren, zog eines heraus und ließ sich unelbisch auf seinen Stuhl fallen. „Sie wurde ausdrücklich angefordert. Er hat sie hergeholt!" „Wer?"fragte Alagos, obwohl er genau wusste wer es war. „Thalos! Warum nur? Er ist ein guter Soldat!" „Dem jegliche Aussicht auf eine höhere Laufbahn verbaut wurde!"
„THALOS!" schrie der Hauptmann, doch vor dem Talan war nur der wachhabende Soldat. „Wenn ihr erlaubt, möchte ich Callendil aufsuchen. Weiss sie, dass Thalos hier ist?"
Der Hauptmann überlegte und schüttelte den Kopf. „Sie war zweimal bei mir, doch da war Thalos außer Dienst. Es könnte nur sein, dass sie sich in ihrer Freizeit gesehen haben."
„Sicher nicht, sonst wäre sie nicht mehr hier! Kann ich gehen?" Der Hauptmann nickte. „Minurion, geht sofort zur Einheit 2. Callendil soll unverzüglich bei mir erscheinen!"„Zu Befehl, Hauptmann!"
Die beiden Soldaten erreichten Callendil's Wachposten nach einer Stunde, doch er war verwaist. Als sich Alagos umsah entdeckte er ihren Dolch, einen Pfeil und Blut.... Minurion sah entsetzt der Blutspur nach, die sich bis zur Treppe hinzog. „Bitte nicht!"flehte Alagos leise.
„Weißt du wo Thalos sie hingebracht haben kann?"Der Wachsoldat sah Alagos verwundert an. „Thalos? Ihr glaubt dass es Thalos war?"„Ich weiß es, also antworte!"
„Ich kann mir nicht vorstellen, warum und wo er sie hingebracht haben könnte. Vielleicht war es ein feindlicher Angriff. Orks oder so!"„NEIN! WO IST ER?" „Ich weiß es nicht. Es gibt eine Lichtung etwas versteckt, dort trafen wir uns gelegentlich mit anderen Elbinnen, wenn...nun.."„Schon gut! Wo ist der Ort?" Minurion zeigte in die Richtung und beide machten sich auf den Weg.
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Das erste was Callendil spürte, war der Duft des Waldes, der ihr in die Nase drang. Sie lag auf dem Boden, mit dem Gesicht im Gras. Ihr war übel. Ihr Kopf schmerzte und die Schulter brannte wie Feuer. Warum war sie hier? Sie versuchte sich zu erinnern. Thalos! Schoss es ihr in den Kopf. Sie wollte sich aufrichten, musste aber feststellen, dass ihre Arme am Rücken zusammen gebunden waren.
Die Elbin rappelte sich mühsam auf und lehnte sich gegen einen Baum. Ihre Beine zog sie dicht an den Körper.
„Na Prinzessin, aufgewacht?"
Thalos saß auf einem Baustumpf und bearbeite mit einem Dolch ein Stück Holz.
„Was willst du von mir?"fragte sie mit fester Stimme. Sie wollte keine Angst mehr haben. Sie hatte es sich geschworen. Was konnte er ihn antun? Sie höchstens töten und dann währe sie endlich erlöst aus diesem Leben, das sie so nie wollte.
„Ich will mich bedanken dafür, dass du mein Leben verpfuscht hast. Das du mich meiner Familie beraubt hast. Das du meine Liebe ausgeschlagen hast. Und wofür? Sie dich an. Callendil ich kenne dich dein ganzes Leben, du hast noch nie so elend ausgesehen! Auch wenn die anderen sagen wie hübsch du wärst. Ich weiß wie hübsch du wirklich bist. Aber nicht jetzt, nicht hier! Das alles weil du MICH nicht wolltest!"
„Idiot! Du hast nichts aber auch gar nichts mit meinem Leben zu tun. Du hast keine Ahnung und wirst niemals eine haben."Sie konnte ihre Wut kaum bändigen und zerrte an ihren Fesseln.
Er stand auf und schlug sie ins Gesicht. „Was glaubst du wer du bist?
„Mistkerl verschwinde!"fauchte sie ihn an, während sie ihm ihr Blut vor die Füße spuckte. Ihre Wut überlagerte ihre Angst bei Weitem.
„Immer noch ein kleiner Wildfang. Leider wird dich nun niemand mehr einfangen können. Dein Ruf eilt dir voraus, heleg ed- hun. Wir hätten soviel Spaß gehabt. Aber du hast lieber mein Leben zerstört und ich werde dich dafür töten! Ich werde es langsam machen. Damit du es auch genießen kannst. Danach werde auch ich in Mandos Hallen ziehen!"
Er nahm sein Dolch, drehte Callendil etwas zur Seite und schnitt an ihrem Handgelenk entlang. Die Elbin wehrte sich, doch dadurch wurde der Schnitt noch tiefer, bis sie ihm den Dolch aus der Hand schlagen konnten .Thalos schlug sie erneut und nahm den Dolch wieder auf.
Der Elb setzte sich vor sie auf den Baumstamm und sah zu wie sich langsam eine Lache um Callendil bildete. Das Blut drang in ihre Tunika ein, es lief an ihrer Hand entlang auf den Boden, dort bedeckte es das Gras und den trockenen Boden.
Thalos beobachtete das bizarre Bild schweigend und setzte sein Schnitzen fort.
Callendil starrte fassungslos auf ihr eigenes Blut. Einen pochenden Schmerz durchzog ihr ganzer Arm. Doch sie unternahm nichts. Wie in Trance beobachtete sie wie Thalos den Zweig mit seinem Dolch spitzte. Die Elbin hatte nur noch den Wunsch zu schlafen. Die Müdigkeit übermannte sie und zu keinen klaren Gedanken war sie mehr fähig.
„Soll ich dich erlösen?"fragte Thalos nach einer Ewigkeit. Er nahm an, dass sie nun bald das Bewusstsein verlieren würde. Callendil hörte zwar die Worte, aber sie verstand den Inhalt nicht mehr.
Thalos wurde aus irgendeinem Grund unruhig. Doch Callendil war es gleich, sie machte sich keine Gedanken mehr darüber.
Der Elb stand auf, nahm seinen Dolch und kniete vor Callendil. Er wollte es ihr ins Herz rammen, das einfach nicht von selbst aufhören wollte zu schlagen.
Callendil sah Thalos an und betrachtete ihn, während er vor ihr kniete. Das letzte was sie dachte war, dass seine Tunika ganz schmutzig wurde von ihrem Blut. Sie lächelte. „Dreckskerl, sie zu wie du die Flecken wieder herausbekommst!"versuchte sie ihm in Gesicht zu schreien, doch es blieb beim Gedanken, da ihre Lippen keine Worte mehr vorbringen konnten.
Eine Gestalt tauchte hinter Thalos auf und Callendil sah noch den Dolch auf sich zukommen, dann gewann die Dunkelheit die Herrschaft über ihre Gedanken.
Wird fortgesetzt...wenn ich meine Gummibärchen bekomme
@ Yedra: Ach ja DU warst es...tsss als ob ich nicht schon genug mit gemacht hätte, ich geb mir Mühe und versuche auch ohne Schlager spannend zu bleiben... bitte bitte nicht mehr!!
@ Eirien: WAS HEISST HIER LORIEN PACK??? Komm du mir nur her! Und überhaupt. Ich lese T+N wann ich will und sooft.. man kann nie zu inspiriert sein. Aber ich gebe mir Mühe den Film von gestern nicht einfließen zu lassen...(hoffentlich sieht ihn Heitzi nicht..wäre nicht gut für dich...warum? Gibt's beim nächsten Mal ;-)
@Seni: Meine Liebe Nanny...für dich und einen Thrulli tu ich doch fast alles :-) Und Callendil? Na ich sehe eine Veränderung in ihrem Leben?! Aber bei Mandos solls auch schön sein hat man mir erzählt...
